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Schiessereien und Auto-Amok: Die Lage in den USA gerät ausser Kontrolle – 8 Beispiele

Die Proteste gegen Polizeigewalt in den USA werden zunehmend gewalttätiger. In etlichen Städten geriet die Lage in der Nacht auf Dienstag ausser Kontrolle



Achtung: verstörende Bilder

Vor allem die Videos von St.Louis (Punkt 5) und Buffalo (Punkt 6) könnten einige Leser verstören.

Washington, DC

Seit Tagen kommt es in der US-amerikanischen Hauptstadt zu Protesten. Am Sonntagabend wurde etwa vor dem Weissen Haus demonstriert. Etliche Fälle von Polizeiattacken auf Journalisten sind im ganzen Land dokumentiert.

>> Nach George Floyds Tod: Alle News im Liveticker

Dieser Fall dürfte aber auch die aussenpolitischen Beziehungen strapazieren. Auf einem Video ist aus der Sicht des Kameramanns zu sehen, wie er von einem Polizist attackiert wird. Es handelt sich dabei um ein australisches News-Team des Senders «7 News».

Polizist schlägt Journalistin nieder:

Der australische Premierminister Scott Morrison verlangte bereits nach einer Untersuchung der Vorfälle.

Der Vorfall aus einer anderen Perspektive:

New York City

Auch in New York kommt es seit Tagen zu Protesten. Zuerst friedlich, kommt es nun vermehrt zu gewaltvollen Zusammentreffen zwischen Polizei und Demonstranten.

Hier wird ein Polizist angegriffen:

Es kommt erneut zu Plünderungen, hier etwa festgehalten von der «Washington Post»-Journalistin Shayna Jacobs.

Plünderung in New York:

All diese Szenen spielten sich letzte Nach ab, obwohl New Yorks Bürgermeister eigentlich eine Ausgangssperre verfügt hatte. Im folgenden Video sieht man, dass sich die Demonstranten wenig darum kümmern.

Chicago, Illinois

Zwei Menschen sind Medienberichten zufolge bei Protesten gegen Polizeigewalt in Cicero, einem Vorort von Chicago, ums Leben gekommen.

Mindestens 60 Menschen wurden festgenommen, wie die Fernsehsender NBC und CBS unter Berufung auf örtliche Behörden-Angaben berichteten. In der Stadt soll es am Montag (Ortszeit) zu mehreren Plünderungen gekommen sein, darunter auch in einem Spirituosengeschäft. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Laut NBC waren mehr als 100 Polizisten im Einsatz, zudem wurden Kräfte der Polizei des Bundesstaates Illinois und des Sheriffbüros von Cook County hinzugezogen.

Seattle, Washington

Auch in Seattle im Bundesstaat Washington gerieten Journalisten ins Kreuzfeuer der Polizisten. Hier etwa wird eine Gruppe von MSNBC-Journalisten von Tränengas-Kartuschen getroffen:

St.Louis, Missouri

In St. Louis im Bundesstaat Missouri wurden bei Protesten nach Polizei-Angaben vier Beamte von Schüssen getroffen. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Verletzungen seien ersten Angaben zufolge aber nicht lebensbedrohlich. Wer die Schüsse abgegeben hatte, war zunächst nicht bekannt.

Zuvor kam es bereits zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten. Im folgenden Video ist etwa zu sehen, wie Feuerwerkskörper auf Polizisten gefeuert werden.

Buffalo, NY

Bei einem Vorfall in der Stadt Buffalo im Bundesstaat New York raste ein Auto in eine Gruppe Polizisten. Zwei davon mussten mit schweren Verletzungen im Spital behandelt werden.

Providence, Rhode Island

Eine Reporterin von ABC6 dokumentierte Szenen in Providence, wo Demonstranten ein Polizeiauto zerstörten und in Brand setzten.

Asheville, North Carolina

Auch in Asheville kam es zu einem Scharmützel zwischen Protestierenden und Polizisten. Dabei wurden Feuerwerkskörper und Tränengas eingesetzt.

(jaw/sda/dpa)

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Proteste in Minneapolis

Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

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103
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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Antigone 02.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Amerika, das Land der ungebrenzten Möglichkeiten...

    Hoffentlich werden die Proteste Wirkung zeigen. Die Amis brauchen dringend neue Reformen und Gesetze.

    Und hoffentlich wird Donald nicht mehr gewählt. Der nächste Präsident tut mir jetzt schon Leid, der wird eine ganze Menge zu tun haben, um die Schweinereien, die passiert sind, geradezubiegen.
    Wo ist Abraham Lincoln, wenn man ihn braucht?!

  • So oder so 02.06.2020 16:38
    Highlight Highlight Das hätte ganz Böse ausgehen können mit dem Laster -

    Play Icon
    • Snowy 02.06.2020 19:50
      Highlight Highlight Welche Absicht hatte der Täter?
  • So oder so 02.06.2020 16:33
    Highlight Highlight Noch Vergessen - Der Tanklaster der in eine Gross Demo fuhr - ein Wunder das es kein Massaker gab bei der Geschwindigkeit.
    • Basti Spiesser 02.06.2020 17:15
      Highlight Highlight Vergessen, dass die Demonstrierenden den Laster wie auch den Fahrer attackierten?

      Wer auf einem Highway protestier...
  • Mutzli 02.06.2020 16:22
    Highlight Highlight Als Ergänzung zu den Beispielen im Artikel, hier ein Thread eines Reporters von Bellingcat, in dem Angriffe der Polizei auf Journalisten, von Schubsen bis Less-Than-Lethal Schüsse (d.h. Gummimunition) in Gesichter. Stand heute: Über 100 dokumentierte Vorfälle.

    https://twitter.com/N_Waters89/status/1266670730441379844

    Anzahl und Schweregrad dieser Vorfälle geht schon lange nicht mehr unter "unglückliche Zufälle". Passt dazu, dass Polizisten die bei der Schiesserei, die zum Tod von David McAtee führte, ihre Körperkameras deaktiviert hatten...

    https://cnn.it/36TTxP4
    Benutzer Bild
  • Satan Claws 02.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Sind die alle komplett durchgedreht? So verhält man sich weder als Polizist noch als Bürger. Wer hat denen so dermassen in den Kopf geschi***n?
  • Bivio 02.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Warum werden eigentlich keine Buchläden oder Lebensmittelgesschäfte geplündert sondern hauptsächlich Elektro- Schmuck- und Kleiderläden?
    Ein Schelm, wer böses denkt!
  • Ra_Do 02.06.2020 14:32
    Highlight Highlight ich hoffe einfach das man jetzt auf der ganzen welt begreift das gewalt keine lösung ist.
    es zieht nur einen rattenschwanz mit nochmehr gewalt hintersichher.
    und nochmehr leute sterben weil man die probleme zulange herausgeschoben hat.
    und wenn dann genug "wut" vorhanden ist, ist es zu spät um noch an lösungen zu arbeiten...
    die leute wollen das die verantwortlichen zur rechenschaft gezogen werden und nicht das man andere mögliche lösungen sucht.
    ob sich das alles wieder beruhigt wenn man denn verantwortlichen polizisten ausliefert ist auch nicht mehr garantiert...
    • SeboZh 02.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Ausliefern? An wen? Er wurde am Montag vor gericht gebracht. Das System so kaputt es auch ist, scheint in diesem Punkt immerhin noch zu funktionieren
    • Ra_Do 02.06.2020 16:51
      Highlight Highlight das passiert halt, wenn man zu lange wartet bevor man etwas gegen manipulative idioten unternimmt.
      angestaute wut von mehreren generationen, die jetzt einen grund haben auszurasten und immer mehr unbegründete ungerechtikeit finden.
      rassismus ist definitiv kein neues thema, aber man fühlt sich ja in der eigenen ignoranz blase so sicher bis es zu spät ist...
      dann leiden wieder alle darunter bis man realisiert das das aufbauen einer zivilisation um einiges schwiriger und zeit raubender ist, als die zerstörung davon.
    • Mutzli 02.06.2020 16:58
      Highlight Highlight @SeboZh

      Sorry, aber das der Haupttäter nun erst nach einer Woche von massiven Demonstrationen endlich verhaftet wurde, nicht mal wegen Mordes angeklagt wird uns seine Mittäter weiterhin unbehelligt bleiben (auch unterlassene Hilfeleistung als das absolute Minimum ist eine Straftat)...

      ...das alles ist für mich weder ein Zeichen eines funktionierenden Systems, noch Gründe Freudentänze aufzuführen.

      Wir werden sehen wie es weitergeht, aber wenn man vergleichbare Fälle aus der Vergangenheit betrachtet (und z.B. der Forensikbericht) stimmen mich nicht extrem optimistisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Johnny Geil 02.06.2020 13:57
    Highlight Highlight Ladenbesitzer rufen die Polizei wegen Plünderungen, diese kommt und nimmt die Ladenbesitzer fest. (Ich erwähne die Hautfarbe bewusst nicht). Unglaublich.

    Play Icon
  • *sharky* 02.06.2020 13:49
    Highlight Highlight Also ich bin mir nicht ganz sicher wie man das Geschehene bei No. 6 interpretieren muss.
    Vielleicht hatten diese Cops ja irgendwelche Vorerkrankungen, vielleicht war ihre Reaktionsfähigkeit durch mampfen von Panzerschokolade vermindert. Oder vielleicht sind auch die RoboCop-Monturen zu bewegungs-beeinträchtigend, man weiss es einfach nicht.
    Wird wohl auf leichte Körperverletzung 3. Grades hinauslaufen, wenn überhaupt...
    • SeboZh 02.06.2020 15:47
      Highlight Highlight Stimmt unter den Demonstranten und plünderern sind sicher keine leute dabei die unrechtes tun würden...und absichtlich personen zu überfahren ist nicht richtig. Auch wenn es polizisten sind
  • Dr no 02.06.2020 13:34
    Highlight Highlight und jetzt kriechen all die Idioten aus den Löchern, die einfach Randale machen wollen. Und Plünderungen ? Inwiefern will man damit gegen den Tod von Floyd protestieren ? Die Polizei kann und wird das nicht tolerieren...
    • Snowy 02.06.2020 16:40
      Highlight Highlight Genau das haben Schwarze Sportler ja nun über Jahre hinweg gemacht.
      Sie haben zivilen Ungehorsam geleistet und sind zum Bsp während dem Abspielen der amerikanischen Hymne niedergekniet.
      Mit dem Resultat, dass ein Grossteil der weissen Bevölkerung dies als total unangebracht empfand und der US Präsident in Erwägung zog, der NFA die Unterstützung zu entziehen..


      Wenn alle Wege friedlichen Proteste über viele, viele Jahre wirkungslos waren, dann kann Gewalt als ultimo ratio wirkungsvoll sein.
      Vor allem in einem Land wie Amerika, welches auf Gewalt aufbaut.

      Enough is enough.
      Benutzer Bild
    • Dr no 02.06.2020 20:38
      Highlight Highlight Naja das mit dem knien während der hymne empfanden viele halt als affront gegenüber den soldaten die ihr leben gaben für das land. Hast du wirklich das Gefühl sie knicken einfach ein vor ein paar chaoten? I dont think so.
    • Alnothur 02.06.2020 21:29
      Highlight Highlight "Wenn alle Wege friedlichen Proteste über viele, viele Jahre wirkungslos waren, dann kann Gewalt als ultimo ratio wirkungsvoll sein."

      Aber nicht Gewalt gegen unbeteiligte dritte.
  • iudex 02.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Einfach #GeorgeFloydProtests bei Twitter Video-Suche eingeben und staunen, wie schlecht ausgebildet bzw. überfordert alle diese Polizisten sind.

    https://twitter.com/ChristianeMeier/status/1267081601789431808?s=20
    • Snowy 02.06.2020 16:43
      Highlight Highlight Einer der Kommentatoren bringts auf den Punkt:

      "If they manage to do this, in broad daylight, knowing full on well there are people recording and news stations around, I can only begin to imagine what happens when no one is watching...
      They can’t even pretend to do their job right for a day."
  • pfffffffff 02.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Trotz allem hätte ich nie gedacht, dass unter Trump tatsächlich ein Bürgerkrieg wahrscheinlich werden würde. Seine anhaltende Konfrontationsstrategie befeuert einen solchen aber geradezu. Es bleibt nur die Hoffnung, dass er Ende Jahr die Quittung erhält, damit die USA wieder zur Ruhe kommen können. Bis dahin sehe ich schwarz mit vielen roten Spritzern.
    • pfffffffff 02.06.2020 15:33
      Highlight Highlight Chigi-B: Es wird auch so kommen (anders), solange Trump mit Staatsgewalt droht anstatt dem Land reale Perspektiven zu geben, um den unterschwelligen bis offensichtlichen Rassismus ein für alle mal zu beseitigen. Es hat sich nichts verändert seit 1968. Es wird also höchste Zeit.
    • SeboZh 02.06.2020 15:50
      Highlight Highlight Irgendwie krieg ich hier das gefühl viele haben das Gedächtnis einer eintagsfliege... Unter Obama im 2014 war es ruhig? Davor unter Bush und Clinton? Solche bilder haben wir nicht zum ersten Mal gesehen und auch nicht zum letzten mal
    • Shabaqa 02.06.2020 17:41
      Highlight Highlight @SeboZh: Nein, war es nicht. Aber alle drei genannten wären hingestanden und hätten das Land zu versöhnen und eine Eskakation zu vermeiden versucht. Trump giesst vor allem Öl ins Feuer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 02.06.2020 13:12
    Highlight Highlight Wir brauchen einen passenden Namen für das, was in den USA passiert. In Anlehnung an die jüngere Vergangenheit schlage ich "US Amerikanischer Frühling vor".
    • Posersalami 03.06.2020 12:48
      Highlight Highlight Es fehlt jetzt nur noch wer, der die Moderaten Rebellen bewaffnet damit die ihre Rechte durchsetzen können.
  • DrDeath 02.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Wenn Trump wirklich versucht, das Militär im eigenen Land einzusetzen, gibt es einen Bürgerkrieg. Genau für solche Fälle haben die Gründerväter das Recht zum tragen von Waffen in die Verfassung geschrieben - falls die Bürger sich gegen die eigene Regierung zur Wehr setzen müssen.
    • Sälüzäme 02.06.2020 13:31
      Highlight Highlight Nein, definitiv nicht!
      Dieses Recht wird heute von der Waffenlobby und gewissen Kreisen so ausgelegt und pervertiert.
      Schon mal daran gedacht, vor über 200 Jahren sah die Welt ein klein wenig anders aus als heute.
    • lilie 02.06.2020 13:40
      Highlight Highlight @DrDeath: Na toll. Anstatt dass man das Land auf Grundsätze aufbaut, die der Bevölkerung dienen, sagt man einfach: Also, Leute, wir machen hier, was wir wollen, wenns euch nicht passt, habt ihr ja eine Waffe! 😳🙈

      Das ist einfach nur krank. 😰
    • Coffeetime ☕ 02.06.2020 14:06
      Highlight Highlight Anscheinend mischen die Ultra-Rechten genauso mit, damit sie ihren Bürgerkrieg bekommen... und sie die USA von den nicht-weissen säubern können. Wie krank ist das denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 02.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Es ist ein gutes Zeichen, dass wir Zeugen von solchen Vorfällen werden dürfen ...
  • FACTS 02.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Das bei gewalttätigen Auseinandersetzungen auch Journalisten ins Kreuzfeuer geraten, ist nicht erstaunlich. Sie und all die Gaffer haben an vorderster Front auch nichts zu suchen, wo sie lediglich den Polizeieinsatz gegen Plünderer und Brandstifter stören. Demonstrationen sind wichtig, aber wenn diese in Gewalt eskalieren, hat sich jeder anständige und friedliche Demonstrant vom gewaltbereiten Mob zu distanzieren und die Polizei ihre Arbeit machen zu lassen! Es ist bedauerlich, dass ein sehr berechtigtes Anliegen durch ein paar kriminelle Hitzköpfe zunehmend in den Hintergrund gerückt wird.
    • reactor 02.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Ein wenig differenzierter bitte. Habe die ganzen Beiträge non Amelia, vom Australischen TV angeschaut, dort waren keine Ausschreitungen, ausser die der Polizei.
    • Sälüzäme 02.06.2020 13:25
      Highlight Highlight Seit wann sind friedliche Demonstranten und Journalisten die solches Verhalten dokumentieten Gaffer?
      Irgendwer steht zuforderts, meistens aber nicht die Krawallmacher und Plünderer, die agieren zuerst von hinten und fallen den friedlichen Demonstranten damit in den Rücken.
    • lilie 02.06.2020 13:42
      Highlight Highlight @Och: Warum forderst du, dass die Polizei ihre Arbeit machen darf, die Journalisten aber nicht?

      Die Journalisten stehen natürlich nicht im Getümmel, sondern abseits, um das Geschehen zu dokumentieren. Es braucht gezielte Anstrenung der Polizei, um Pressemitarbeiter zu treffen.

      Das geht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 02.06.2020 12:25
    Highlight Highlight Der Präsident wird sicher bald ein Machtwort sprechen und die Lage beruhigen...
  • DemonCore 02.06.2020 12:16
    Highlight Highlight Schaurig... War George Floyd's Tod, das was Mohamed Bouazizi's Suizid für Tunesien und den Arabischen Frühling war? Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte?

    Faszinierend wie hilflos Trump wirkt und wie sprachlos seine Anhänger sind. Damit haben sie nicht gerechnet. Sie dachten, sie alleine hätten allen Zorn gehortet.
    • Snowy 02.06.2020 16:44
      Highlight Highlight Damit hast Du leider recht, Private Pyle.
  • Johnny Geil 02.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Ohne Worte...

    Play Icon
    • Johnny Geil 02.06.2020 13:28
      Highlight Highlight @Blitzer: Ist es ein fake?
    • eightball 02.06.2020 14:04
      Highlight Highlight Habe nicht geblitzt oder geliked.
      Was ich sehe ist eine einigermassen reguläre Festnahme warum auch immer. Einzig, der eine Flic versucht wiederholt sein Knie in den Nacken zu drücken, wobei der 2. stets dessen Bein auf den Rücken des Verhafteten zieht.
      Es scheint mir, dass der Eine ziemlich schnell gelernt und evtl. neue Instruktionen umgesetzt hat, aber der Andere stets das Einexerzierte nicht vergessen kann.
      Das würde bedeuten, dass Knie in Nacken Standart ist und ein Prozessproblem der Polizei ist und nicht bloss ein Versagen einzelner Polizisten.
    • Snowy 02.06.2020 16:47
      Highlight Highlight Kriegt euch wieder ein.

      Ihr wisst nicht was der Mann zuvor gemacht hat. Sieht auf jedenfall nicht nach einer friedlichen Umgebung aus.

      Und das Knie war gerade einmal ein paar Sekunden auf dem Hals.
      Kann natürlich aber auch sein, dass der eine Cop das Knie vom Kollegen vom Hals wegnahm, weil er wusste, dass sie gefilmt werden.
  • Faktenchecker 02.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Seit Jahren hetzen die Demokraten gegen Trump und die Republikaner. Die Medien machten mit.
    Und jetzt laufen linke Chaoten Amok und hoffen die Regierung selber stürzen zu können.
    Die Geschichtsbücher werden mit Figuren wie Pelosi oder Schiff brutal ins Gericht gehen und diese Ära wird als die Ära der beispiellosen Spaltung der Gesellschaft durch fehlgeleitete und von Hass und Frust zerfressenen demokratischen Politiker in die Geschichtsbücher eingegehen.
    • CalibriLight 02.06.2020 13:14
      Highlight Highlight Nämlich wahr, jawohl.
      Faktengeprüft. Es wäre so friedlich in den USA ohne die Dems und die Medien. Eine glückliche Familie.
    • the Wanderer 02.06.2020 13:19
      Highlight Highlight aha, der Faktenchecker hat wieder Gegenteils-Tag (eigentlich wie jeden Tag)
    • Amadeus 02.06.2020 13:22
      Highlight Highlight @"Faktenchecker"
      Sie trollen hier seit Monaten rum und verteidigen Trump. Können Sie machen. Ist ja Meinungsfreiheit und so. Aber die Meinungsfreiheit erlaubt es mir auch, Ihnen zu sagen, dass Sie entweder keine Ahnung von Politik und Geschichte haben, oder dann sind sie in Ihrer Weltsicht ungefähr gleich eingeschränkt wie der Amerikanische Präsident.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sälüzäme 02.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Trump, seine Anhänger und die GOP sollten sich das Verhalten der Polizei in Nr. 7 zum Vorbild nehmen. So geht Deeskalation auch wenn ein Auto "geopfert" werden muss. Der Frust ist abgebaut und irgendwann macht es keinen Spass mehr, da die Polizei sich nicht provozieren lässt.
    Aber nein, mann lässt es lieber Granaten auf friedliche Demonstranten regnen und macht auf grossen Maker mit wenig Hirn.
    Dumm, dümmer, Trump.
  • Füürtüfäli 02.06.2020 11:59
    Highlight Highlight Und das, liebe Leser,
    ist, wie der Faschismus beginnt.

    Offenbar will Trump einen Bürgerkrieg anzetteln um die Wahlen im November zu gewinnen... Schrecklich!
  • Froggr 02.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Gegen die Polizeigewalt mit Gewalt protestieren. Die Polizei reagiert mit Gewalt. Die Demonstrationen werden noch gewalttätiger. Beide Seiten haben Gründe für ihr Handeln (nein ich meine nicht den Schwarzenhass gewisser Polizisten, sondern, dass auch die guten Cops an ihre Grenzen kommen). Bringen tut es jedoch niemandem irgendetwas. Es muss miteinander gesprochen und nicht aufeinander eingeprügelt werden.
    • Cpt. Jeppesen 02.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Wenn du unter 50 Cops 10 rassistische und gewalttätige Cops hast, deren Handeln auch noch von der Gewerkschaft gedeckt wird und du somit diese nicht einmal mehr los wirst, dann ist deine Reputation hinüber. Da helfen auch die guten Cops nicht mehr.
      Bürger mit dunkler Hautfarbe machen gerade mal ca. 35% der Bevölkerung, werden aber in absoluten Zahlen doppelt so häufig kontrolliert und werden 3 x häufiger zu Gefängnis verurteilt, für den gleichen Delikt. Kinder mit dunkler Hautfarbe werden von klein auf trainiert wie sie sich den Cops gegenüber verhalten müssen um nicht erschossen zu werden.
    • Beeee 02.06.2020 13:48
      Highlight Highlight Blind von Emotionen getrieben
    • *klippklapp* 02.06.2020 19:57
      Highlight Highlight Ich finde diese Kommentare etwas gefährlich, welche die Gewalt der Demonstranten mit denen der Polizei gleichsetzt.

      1. Haben die Schwarzen in Amerika eine lange Geschichte des Gewaltfreien Protestes. Dennoch ist in den letzten 10 Jahren sehr wenig in diesem Bereich passiert. Das rechtfertigt keine Gewalt. Aus dem warmen Sessel aber Gewaltlosigkeit zu predigen, legitimiert den Status Quo.

      2. Die Polizei wird vom Staat ausgerüstet und vom Staat bezahlt und hat daher die PFLICHT die Instrumente die sie hat massvoll einzusetzen. Deeskalation wäre gefragt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mamasita 02.06.2020 11:51
    Highlight Highlight Wie im wilden Westen...
  • RichiZueri 02.06.2020 11:51
    Highlight Highlight Die Problematik ist, es handelt sich hier nicht mehr um Proteste, sondern und Ausschreitungen und Plünderungen. Mal abgesehen von der generellen Verwerflichkeit lenken diese nun leider von den positiven Protesten ab. Die USA brauchen ein Zeichen gegen (Polizei-)Gewallt und nicht ausgeraubte Unternehmen, Vandalismus und Tätlichkeiten gegen Beamte. Aber das kennt man ja leider aus den Staaten. Zu viel ist kaputt, als dass es in solchen Situationen nicht regelmässig komplett auszuarten droht.
  • Snowy 02.06.2020 11:49
    Highlight Highlight Naja.

    Es ist ein riesengrosser Unterschied ob Journalisten bei einer gewalttätigen Demo im Kampf um die besten Bilder von Tränengaskartuschen getroffen werden (mit diesen kann nicht genau gezielt werden) oder wie Fall von Washington, dass die Presseleute trotz klarer Kennzeichnung zusammengehauen und vertrieben wurden, damit Mr President sein Bild machen konnte.
  • Jein 02.06.2020 11:48
    Highlight Highlight Das "Land of the free" kann man getrost aus dem Star Sprangled Banner streichen. Nicht überraschend wie ein Land welches seit Jahrzehnten gegen Demokratie vorgeht nun auch im Inland so vorgeht, und indem Trump Antifa als terroristische Organisation einstuft steht ja nichts mehr im Weg einfach alle Gegner von Trump als Antifa zu bezeichnen und hinter Gitter zu werfen (so kann z.B. Aclu theoretisch Festgenommene nicht mehr unterstützen ohne eine "Terrororganisation" zu unterstützen).

    Das ist McCarthyism 2.0, Trump hat das ja vom Erfinder davon gelernt (Roy Cohn war lange Anwalt von Trump).
  • Wandervogel 02.06.2020 11:42
    Highlight Highlight Die Lage droht vollends zu eskalieren. Nun ging ein Video von einem Ladenbesitzer viral, der die Randalierer mit einem Schwert gejagt haben soll und mehr oder weniger gesteinigt wurde! Blick war natürlich so sensibel und hat das ganze Video unzensiert gepostet. Die Gewaltspirale dreht unaufhörlich und niemand ist gewillt zu deeskalieren. Wenn nun noch Schusswaffen ins Spiel kommen, haben die USA den Bürgerkrieg schon vor der Wahl im November auf sicher. Das kommt nicht gut...
  • Amadeus 02.06.2020 11:36
    Highlight Highlight Polizeibrutalität, marodierende Plünderer, attackierte Presse, Rassenunruhen...
    Und der orange Narzisst hockt in seinem Bunker, weisst jede Verantwortung von sich und facht das Feuer weiter an mit seinem Twitterfinger.
  • Flomito 02.06.2020 11:31
    Highlight Highlight Wurden die Videos alle gelöscht? Kann kein einziges ansehen..
  • Junge Schnuufer 02.06.2020 11:23
    Highlight Highlight Man erntet, was man sät.
  • Repplyfire 02.06.2020 11:20
    Highlight Highlight Der absolut gerechtfertigte Protest wird mit diesen Aktionen gegen die Polizei, welche die Polizisten lebensbedrohlich verletzen, konterkariert. Das ist äusserst kurzsichtig und dumm. Das sind keine Sachbeschädigungen oder kleine Delikte mehr, das geht eher unter eventualvorsätzliche Tötung. Ich weiss, Gewaltspirale, Eskalation etc. Aber genau solche Aktionen geben diesem neroistischen Präsidenten genau das was er im Moment will.
    • Helios 02.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Es gibt verschiedenste Interessengruppen die hier mitwirken.

      Beispielsweise der KGB wird die Situation bestimmt für seine Interessen nutzen, sprich die Situation eskalieren lassen. Es wäre sogar äusserst dumm dies nicht zu tun, aus ihrer Perspektive.

      Daneben gibt es dann unzählige andere Gruppen, die ein Interessedaran haben, dass die Situation aus dem Ruder läuft. Zum Beispiel links- und rechtsexreme Kreise.

      Zu glauben, die Demonstranten undie Plünderer wären diesselben Personen oder gar eine homogene Gruppe, finde ich persönlich sehr naiv.
    • Liselote Meier 02.06.2020 13:50
      Highlight Highlight Besitzt der KGB eine Zeitmaschine und kann vom Jahre 1980 in die Zukunft reisen?

      Den KGB gibt es seit 1991 nicht mehr. Russische Geheimdienste im Ausland sind der GRU und der SWR.
    • Coffeetime ☕ 02.06.2020 14:16
      Highlight Highlight @Helios Genau hier denken wohl noch viele, die Unruhen sind nur Sache der nicht Weissen. Aber die Gunst der Stunde wird von vielen verschiedenen Gruppierungen genutzt. Die Rechten glauben, sie können jetzt Amerika von den Nicht-Weissen säubern, Moskau und China werden wohl versuchen, ihre Interessen zu wahren. Alles schön mit Fake News und Intox via Socialmedia. Wenn das mal gut kommt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 02.06.2020 11:19
    Highlight Highlight Proteste müssen und sollen erlaubt sein. Gerade jetzt wichtiger denn je. Offener Rassismus, 2020 - das ist einfach krank. Und der Präsident lebt es vor.

    Aber: bitte keine Plünderungen oder Gewalt gegen Unbeteiligte. Das bringt niemanden weiter. Auf Gewalt mit Gewalt reagieren, genau das wollen Trump und die anderen Rassisten.
  • Cpt. Jeppesen 02.06.2020 11:13
    Highlight Highlight Die Lunte brennt und ich bezweifle im Moment, dass jemand diese löschen wird.
    Eine Eskalation von Gewalt, vielfach verstärkt über die Sozialen Medien, dazu ein Präsident, der zu weiteren Gewalttaten aufruft. Ich glaube die Aufstände von 1968 werden im Vergleich noch harmlos sein. Ich befürchte eine Notstandsgesetzgebung in den nächsten Tagen mit noch mehr erweiterten Befugnissen für den Präsidenten. Was dann passiert, keine Ahnung, wird sicherlich nichts gutes werden.
  • NathanBiel 02.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Tja, wenn dann die Leute all ihre Waffen aus dem Keller hohlen dann geht die Post so richtig ab. Und Trump kann dann den Ausnahmezustand verhängen und die Wahlen bis auf weiteres aussetzen. Klappt ja prima in „Gods own country“ und der selbst deklarierten besten Demokratie der Welt
  • Francesco54 02.06.2020 10:57
    Highlight Highlight
    Trump als Verteidiger der Rechtsschaffenden und als Moralist. Bei so viel Rechtschaffenheit und Moral im Weissen Haus kann ja nichts mehr schiefgehen.
  • Hardy18 02.06.2020 10:53
    Highlight Highlight 😳
  • paulmole 02.06.2020 10:51
    Highlight Highlight In 'A handmaids tale' konnte ich mir nie so richtig vorstellen wie der Bruch von normal zu dystopisch vonstatten hàtte gehe können. Dank Trump kann ich das nun teilweise.

Waffenrazzia gegen Neonazis in Winterthur – was über die «Eisenjugend» bekannt ist

Die Zürcher Kantonspolizei stellte am Mittwoch bei einer Aktion gegen mutmassliche Rechtsextremisten in Winterthur mehrere Schusswaffen sicher. Die Hintergründe.

In Winterthur hat die Zürcher Kantonspolizei am Mittwochnachmittag bei einer Aktion gegen mutmassliche Rechtsextremisten mehrere Schusswaffen sichergestellt. Im Fokus der Aktion standen zwei Schweizer im Alter von 19 Jahren.

Die Aktion habe sich gegen Personen gerichtet, die im Verdacht stehen, rechtsextremes Gedankengut zu pflegen und weiterverbreiten zu wollen, teilte die Kantonspolizei Zürich mit. Die Waffen seien bei zwei Hausdurchsuchungen sichergestellt worden.

An der Aktion beteiligt war …

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