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President Donald Trump, accompanied by, Avraham Berkowitz, Assistant to the President and Special Representative for International Negotiations, left, and U.S. Ambassador to Israel David Friedman, second from left, speaks in the Oval Office at the White House, Wednesday, Aug. 12, 2020, in Washington. Trump said on Thursday that the United Arab Emirates and Israel have agreed to establish full diplomatic ties as part of a deal to halt the annexation of occupied land sought by the Palestinians for their future state. (AP Photo/Andrew Harnik)
Donald Trump,David Friedman,Avraham Berkowitz

Bild: keystone

Warum Donald Trump die US-Post kastrieren will

Der Präsident ist überzeugt, dass die Briefwahl den Demokraten hilft. Deshalb will er sie um jeden Preis abwürgen.



Diktatoren sind nicht kreativ. Seit jeher benützen sie stets die gleiche Methode: Wer ihnen nicht bedingungslos folgt, ist ein Feind des Volkes und muss um jeden Preis unterdrückt werden.

Möchtegern-Diktator Donald Trump ist keine Ausnahme. Seit Monaten signalisieren ihm die Meinungsumfragen, dass er die Wahl verlieren wird. Daher schreckt er vor keinem Trick zurück, um am Schluss doch noch als Sieger dazustehen.

Rund 180 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner können am 3. November brieflich abstimmen. Die «New York Times» schätzt, dass wegen der Coronakrise rund 75 Prozent von ihnen es auch tun werden.

epa08389806 A mail carrier of the United States Postal Service (USPS) wearing a protective face mask delivers a package to a residence in Silver Spring, Maryland, USA, 28 April 2020. US President Donald J. Trump has threatened to withhold stimulus aid from the USPS unless it raises prices. As businesses have dramatically curtailed advertising and solicitations amidst the coronavirus COVID-19 pandemic, the USPS has been heavily impacted and could run out of funds by the end of September without intervention from Congress, according to media reports.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Eine amerikanische Postbeamtin im Einsatz. Bild: EPA

Seit Monaten polemisiert Trump gegen das sogenannte «mail-in voting». Dass er dabei selbst brieflich abstimmt, versucht er mit einer nicht vorhandenen Unterscheidung zu einem fiktiven «absentee voting» zu rechtfertigen. Die Briefwahl werde zu massiven Wahlverfälschungen führen, behauptet Trump – selbstverständlich ohne einen Hauch von Beweisen.

Er schwafelt von Stimmzetteln, die im Bundesstaat Virginia angeblich an Tote, Hunde und Katzen verschickt worden seien, obwohl die zuständigen Behörden das explizit dementieren. Er warnt vor Russen und Chinesen, die angeblich mit gefälschten Wahlzetteln versuchen würden, die Wahl zu manipulieren. Das ist ziemlich dick aufgetragen, denkt man an Putins Unterstützung seiner Wahl vor vier Jahren. Dass Trump bei seinen Lügen von seinem Justizminister William Barr unterstützt wird, überrascht mittlerweile keinen mehr.

Der Präsident ist überzeugt, dass die Briefwahl den Demokraten nützen wird. Sie verhindert, dass Menschen stundenlang vor Wahllokalen ausharren müssen, bis sie ihre Stimme abgeben können. Vor allem die Ärmeren können sich dies kaum leisten, und diese stimmen in der Regel demokratisch. Deshalb ist es kein Wunder, dass Trump mit aller Macht versucht, die Briefwahl zu diffamieren und zu beschädigen.

Trump polemisiert nicht nur gegen die Briefwahl, er greift auch die Instanz, die dafür zuständig ist, frontal an: die amerikanische Post U.S. Postal Service (USPS). Er hat kürzlich einen ihm wohlgesinnten neuen CEO eingesetzt, einen Milliardär und grosszügigen Wahlkampf-Spender namens Louis DeJoy.

FILE - In this March 1, 2017, file photo, then Elon Trustee Louis DeJoy is honored with Elon's Medal for Entrepreneurial Leadership in Elon. N.C. U.S. Sen. Joe Manchin and union officials say the U.S. Postal Service is considering closing post offices across the country, sparking worries ahead the anticipated surge of mail-in ballots in the 2020 elections. Manchin on Wednesday, July 29, 2020 said he has received numerous reports from post offices and colleagues about service cuts or looming closures in West Virginia and elsewhere, prompting him to send a letter to Postmaster General Louis DeJoy asking for an explanation. (Kim Walker/Elon University via AP, File)

Soll die amerikanische Post «gesund» sanieren: Louis DeJoy. Bild: keystone

Dieser hat umgehend gehandelt, hat erfahrene USPS-Manager gefeuert oder versetzt. Er hat Überstunden verboten und Sortiermaschinen abwracken lassen. Er will gar Wahlsendungen von «premium» auf Massensendungen degradieren lassen (vergleichbar mit unserer A- und B-Post). Damit können nicht ausgelieferte Wahleinsendungen im Extremfall weggeworfen werden.

DeJoy rechtfertigt diese Massnahmen treuherzig mit seiner Pflicht, Kosten einsparen zu müssen. Tatsächlich ist die amerikanische Post defizitär. Wie alle Postunternehmen dieser Welt leidet sie unter der im digitalen Zeitalter rückläufigen Briefpost. Die Coronakrise hat auch das lukrative Werbeversandgeschäft einbrechen lassen. Zudem ist die USPS mit einer unsinnigen Pensionskassen-Vorschrift belastet. Sie muss Rückstellungen für Mitarbeiter machen, die sie noch nicht einmal eingestellt hat.

Trump selbst bemüht keine Ausreden. Er verweigert einen von den Demokraten geforderten Hilfskredit für die Post. In einem Fox-News-Interview erklärt er offenherzig seine Gründe: «Sie brauchen dieses Geld, damit die Post funktioniert. So können sie die Millionen von Stimmen abwickeln. Wenn sie das Geld nicht erhalten, dann wird es auch kein universelles Mail-in-Voting geben, weil sie die Mittel dazu nicht haben.»

Mit seiner Kastration der Post könnte Trump allerdings ein Eigengoal schiessen. Die USPS ist in der Bevölkerung sehr beliebt, auch bei den Trump-Wählern. Vor allem auf dem Land sind die Menschen auf Gedeih und Verderb auf die USPS angewiesen. Dank ihr erhalten sie nicht nur Briefe von ihren Verwandten, sondern auch dringend benötigte Medikamente.

epa08518445 Senator Susan Collins, a Republican from Maine, speaks during the United States Senate's Health, Education, Labor and Pensions (HELP) Committee hearing on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 30 June 2020. Government health officials updated senators on how to safely get back to school and the workplace during the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus.  EPA/Al Drago / POOL

Widerspricht ihrem Präsidenten: Senatorin Susan Collins. Bild: keystone

In besonders hohem Masse trifft dies auf ältere Menschen zu, die tendenziell republikanisch wählen. Deshalb regt sich selbst in den Reihen der Grand Old Party (GOP) Opposition gegen Trumps rabiates Vorgehen gegen die USPS. So erklärt etwa Susan Collins, Senatorin aus dem Bundesstaat Maine: «Ich bin völlig anderer Meinung als der Präsident. Der Service der Post ist absolut existenziell, speziell in einem ländlichen Staat wie unserem.»

Collins ist allerdings bekannt als notorische Windfahne und steht vor einer schwierigen Wiederwahl.

Die Demokraten setzen derweil alle Hebel in Bewegung. In beiden Kammern des Kongresses sind Petitionen für die Post eingereicht worden. Nancy Pelosi, die demokratische Mehrheitsführerin im Abgeordnetenhaus, hat einen Hilfskredit für die USPS in das Corona-Hilfspaket integriert. «Wir jammern nicht, wir handeln», sagt Pelosi. (Im Original tönt es schöner: «We do not agonize, we organize.»)

Trump seinerseits setzt weiter auf seine schmutzigen Tricks. So hat er die sogenannte Birther-Lüge wiederbelebt. Einst wollte er mit der dreisten Behauptung, Barack Obama sei nicht in den USA geboren worden, dessen Legitimation als Präsident in Frage stellen. Nun versucht er das Gleiche mit Kamala Harris. Ausser seinen Hardcore-Fans wird jedoch kaum jemand auf diese plumpe Lüge hereinfallen.

This image provided by Skyhorse Publishing shows the cover of Michael Cohen's new book,

Will Trump mit seinem Buch entlarven: Michael Cohen. Bild: keystone

Trotzdem sollte man Trump und seine willfährigen Helfer in der GOP nicht unterschätzen. Im Vorwort zu seinem bald erscheinenden Buch warnt Michael Cohen, Trumps ehemaliger Fixer: «In diesen Tagen bedrohen Trump und seine republikanischen Helfer unsere Verfassung – und die Gefahr ist weit grösser, als allgemein angenommen wird.»

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158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Firefly 15.08.2020 09:38
    Highlight Highlight Auch immer interessant, die Zubrunger, Trittbretfahrer, Diktatoren-Berater und Profiteure.

    Im ersten Bild von keystone... im Hintergrund, freut sich einer ganz ganz fest über das Gebrüll des Papas.
  • Las Palmas 14.08.2020 23:31
    Highlight Highlight Ich war mal zuständig für die IT-Infrastruktur eines Wahlbüros... naja... das war ein Einzelplatz PC mit einer lokalen Datenbank und USB-Scanner.. das Teil war mehr oder weniger öffentlich zugänglich und das Ergebnis wurde dann auf einem Handzettel notiert und ins Kantonstool eingegeben.. die Resultate wurden auch nie archiviert oder backupt.

    Nach ein paar Wochen kam mal raus, das die Fehlertoleranz beim Scanprogramm falsch eingestellt war - hat aber niemanden mehr interessiert...

    Ich bin davon überzeugt, dass briefliches Stimmen in der Schweiz auch sehr fragwürdig ist!
    • Basti Spiesser 16.08.2020 03:38
      Highlight Highlight Darf nicht sein. Muss geblitzt werden
  • Denk-mal 14.08.2020 18:40
    Highlight Highlight ..unsere Post hat's ja auch nicht leicht. War für meinen Vater in den 6zigern noch eine Ehrensache, wie die Bähnler, beim Bund zu arbeiten! Der Kunde war das A und O! Nun kommt der Trump - wir wohl in den US nicht besser sein -, will alles nur seinem Ego zuliebe umkrempeln! Ade Mensch! Weiter so!
  • ZuWildDigger 14.08.2020 18:27
    Highlight Highlight In der Schweiz geschieht so etwas in ähnlicher Form. Die links-grünen versuchen seit Jahren die Anforderungen für Einbürgerungen zu senken, weil sie genau wissen, dass Ausländer eher links wählen.
    • Fisherman 14.08.2020 19:56
      Highlight Highlight Was für ein Bullsh.t!
      Es geht darum, dass Menschen, die seit 15 und mehr Jahren in der Schweiz wohnen und Steuern zahlen und arbeiten auch ein politisches Mitspracherecht haben, wofür die Steuern ausgegeben werden.
    • swisskiss 14.08.2020 20:11
      Highlight Highlight DerWutbürger: Für den einfach gestrickten Wutbürger, gibt es natürlich nur "den Ausländer" Studien haben klar aufgezeigt, dass politische Ausrichtung, von Nation, Bildungsgrad und Einkommen abhängig ist und es massive Unterschiede gibt.
      Auch Wohnort, soziale Einbindung, kultureller und religiöser Background, sind Faktoren, die das Wahl- und Abstimmungsverhalten prägen. Aber ich bin sicher, dass Du nicht mal weisst, dass Eingebürgerte in ländlichen Gebieten überdurchschnittlich SVP wählen.
    • Walter E. Neumann 14.08.2020 21:33
      Highlight Highlight Richtig und in den Läden werden grüner Spinat
      und rote Rüben verkauft statt brauner Kartoffeln
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbibi 14.08.2020 18:20
    Highlight Highlight Ich befürchte das Schlimmste. Trump verliert, und dann setzt er das Land in Brand. Ich denke allerdings, wenn es zum Äussersten kommt, wird ihm die Armee nicht folgen beim Brechen der Verfassung. Und dann kommt das grosse Aufräumen.
    • Walter Sahli 15.08.2020 08:10
      Highlight Highlight Wenn ein demokratisches Land schon auf die Militärs hoffen muss, dann ist da was mehr als faul im Staate!
    • Trompete 15.08.2020 08:43
      Highlight Highlight Sitzt der Aluhut bequem?
  • α Virginis 14.08.2020 18:17
    Highlight Highlight Das nächste, das er angreift werden wohl die Putzfrauen oder Zoowärter sein... Mal ehrlich: Der Typ merkt langsam, dass vermutlich so ziemlich alle Gesellschaftsschichten gegen ihn sind.
    Da bleibt ihm nur noch der verzweifelte Angriff gegen alles und jeden, da er ja seiner Meinung nach der beste Präsident ist, den die USA je hatte. Dabei ist ihm wohl entgangen, dass er die USA auf ganzer Ebene demontiert. Sowas kommt vom Unverständnis der Zusammenhänge u.v.m. (Bipolare Störung?)

    Kein Wunder, fürchten sich viele Kinder dort vor Clowns, vor allem den orangenen...
    • swisskiss 14.08.2020 18:32
      Highlight Highlight α Virginis: Trump ist nicht Bipolar, sondern leidet unter Wesensmerkmalen, die zusammengefasst als "Dunkle Triade" bezeichnet wird. Narzissmus, Machiavellismus und Soziophatie.

      Hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Triade

      Es ist erschreckend, wie weitgehend deckungsgleich diese beschriebenen Persönlichkeitsstörungen mit Trumps Verhalten und Haltung sind.
    • α Virginis 14.08.2020 22:57
      Highlight Highlight swisskiss: Sowas ist auch als "Cäsarenwahnsinn" bekannt. Dasteht Trump mit Caligula, Nero, Commodus und vielleicht auch Kim in einer Reihe (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A4sarenwahnsinn)
  • banda69 14.08.2020 17:30
    Highlight Highlight Und einmal mehr bin ich dankbar, dass Trumps Geschwister im Geiste und Tun von der SVP "nur" einen Wähleranteil von 30% haben.
    • Basti Spiesser 14.08.2020 19:00
      Highlight Highlight Echt? Du bist dankbar, dass die SVP die stärkste Partei ist?
    • Hiker 15.08.2020 00:50
      Highlight Highlight Basti die SVP spricht 70% der Schweizerischen Bevölkerung nicht an... 70% wählen nicht SVP. Ist das bei dir angekommen? Dieser Spruch von der grössten Partei der Schweiz hat keinerlei Relevanz. Ihr führt euch auf wie kleine Kinder. Wenn ihr so weitermacht werdet ihr noch einige Wähler verlieren. Dieses andauernde rumheulen „Ausländer sind an allem Schuld“ ist langsam ein alter Hut. So ganz allmählich begreifen das sogar die Dümmsten.
    • f303 15.08.2020 12:42
      Highlight Highlight @Hiker: Die SVP spricht nur 30% der Wählenden an, nicht der Bevölkerung. Das macht bei einer Wahlbeteiligung von nicht einmal 40% nochmals deutlich weniger Personen (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung) die die tatsächlich SVP gewählt haben. Hilft zwar effektiv nicht viel, aber zeigt doch deutlich die Diskrepanz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Akzeptanz aus. Da habe ich die 20% nicht Wahlberechtigten CH Einwohner noch nichtmals in diese Rechnung einbezogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 14.08.2020 17:21
    Highlight Highlight Das ist wirklich das Verhalten eines Diktators, dem die Demokratie standhalten muss. Ob sie das allerdings 4 weitere Jahre schaffen würde? Und wer auf solche Art vor Betrug warnt ist häufig selbst ein Betrüger. Da Trump's Vorfahren aus Deutschland stammen, gibt's da irgendwelche Verwandtschaftsverhältnisse zur Familie derer von Münchhausen? Zu vermuten ist es...
  • Hoci 14.08.2020 17:08
    Highlight Highlight 2) Bemerkenswert und schlimm.ist, dass er bereits profiteure findet, die auf eine Dikatur zählen. Denn ein Barr oder dieser Post CEO hehlren vor Gericht und sind nach der Wahl ruiniert.
    Oder ist das sektenverblendung? Ich seh in Trump keinerlei Fphrungsqualitäten oder Charisma, drum selbstverblendung betäubung?
    Ev erklört mir mal ein Anhönger wieso er einer ist?
    • B-Arche 14.08.2020 18:58
      Highlight Highlight Geld. In den USA zählt nur Geld. Für Geld macht man alles. Auch sich komplett verleugnen.

      Es ist ja auch nicht so dass alle in den USA Demokratie wollen. Sehr viele wollen das gar nicht sondern einfach nur fett Kohle machen und wenn das in einer Diktatur besser möglich ist dann her damit.
      Wieder andere wollen den Gottesstaat unter "Jesus Christus" und sind auch dafür bereit die Demokratie abzuschaffen.

  • Hoci 14.08.2020 17:06
    Highlight Highlight Positiv finde ich, dass nun Cohen vehement gegen Trump kämpft + auch Wackler begreifen zu was der Typ fähig ist.
    Er hat keinen Respekt vor Gesetz, Verfassung, Demokratie, Fairness, Anderen. Es gibt nur sein Ego.
    Das er Staatsbetriebe mit seinen willfährigen Leuten besetzt um die Wahl zu manipulieren, dafür einen Staatsbetrieb gezielt ruiniert ist so einmalig- innert 4 Jahren.
    Das Blatt hat sich längst gewendet. Selbst wenn er mit der Wahlmanipulation gewinnt, reichen 4 Jahre nicht um eine Demokratie zu zerstörren.
    Jedenfalls nicht durch einen dummen dementen Greis.
    Er wird nicht Präsi.
  • rodolofo 14.08.2020 16:39
    Highlight Highlight Trump verdeutlicht mit seinen verzweifelten Versuchen, seine Abwahl zu verhindern, wie skrupellos und machtversessen er ist.
    Damit schaufelt er sich selber das Grab.
    Hier auf Watson gibt es kaum noch Kommentare zu seinen Gunsten. Denn zu offensichtlich sind die Betrügereien und Intrigen.
    Schon beinahe so offensichtlich, wie in Belarus mit Lukaschenko...
    • smartash 14.08.2020 17:30
      Highlight Highlight nicht mal auf 20min gibt es noch positive Kommentare über Trump 😂
    • landre 14.08.2020 18:14
      Highlight Highlight (Persönlich bin ich an sich wirklich kein "Trump-Supporter", aber...)

      "Hier auf Watson gibt es kaum noch Kommentare zu seinen Gunsten."

      (...Sind Sie sicher dass Ihr geäussertes Konzept mit irgendeiner Form und/ oder Wirkung von Demokratie noch kompatibel ist?)
    • J-ME 14.08.2020 18:40
      Highlight Highlight Wir können erst seiner Niederlage sicher sein wenn selbst im Blick niemand mehr Trump unterstützt😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • GVES 14.08.2020 16:19
    Highlight Highlight Tja, die USA, die ja der ganzen Welt vorschreiben will, was Demokratie ist, verkommt zu einer Superbananenrepublik. Shame on Trump and his bunch of opportunistic followers. Und das Tragische ist, dass die Stimmenden ihre Demokratie selbst abschaffen können (s.a. Türkei) und es nicht einmal merken. Great!!
  • Prometheuspur 14.08.2020 16:07
    Highlight Highlight Hossa! Das ist mal wieder ein abgedrehtes typisches Trump-Foto (oben). Da soll noch jemand sagen, dieser FLASCHENÖFFNER habe nichts mit Donald gemeinsam und sei übertrieben – Nichts zum Thema, nur zum Themenbild.

    Das het jetz grad müesse sie      ˆ‿ˆ
    Benutzer Bild
    • Basti Spiesser 14.08.2020 16:55
      Highlight Highlight Sogar ich musste ein bisschen Schmunzeln ab dem Foto, gut ausgewählt.
  • Cpt. Jeppesen 14.08.2020 16:07
    Highlight Highlight Was mir ein bisschen fehlt in dem Artikel ist ein Hinweis darauf, wie und wo die USA besiedelt sind und welche Auswirkung dieser Umstand auf die Verteilung der Stimmen im Electoral College hat.
    Die grossen Küstenstädte wählen Dems ins Electoral College, für Reps nichts zu holen.
    Das Land dazwischen bestehen meist aus Kleinstädten, Dörfer und Farmen. Dort organisieren die Reps die Wahlen. Die Kleinstädte werden genug Ballots haben. Die grossen Städte im mittleren Westen aber werden mit Verordnungen daran gehindert genügend Ballots aufzustellen.
    Die Kombination ergibt einen Vorteil für die Reps.
    • Hoci 14.08.2020 17:11
      Highlight Highlight Das nennt sich alles Wahlmanipulation und sollte von den Dems vors Gericht. Wie gewöhlt wird gehört offensichtlich in die Verfassung, wenn darin so viel manipuliert werden kann.
      Ich wprde den Us Bürgern raten den Post ceo inkl trump schon jetzt wegen Wahlmanipulation vor Gericht zu zerren.
    • rodolofo 14.08.2020 17:30
      Highlight Highlight @ Hock
      Und wer sitzt in diesem Gericht?
      Trump hat inzwischen so viele entscheidende Stellen loyale "Advokaten des Teufels" eingesetzt, dass von einer unabhängigen Justiz bald keine Rede mehr sein kann.
    • Alnothur 14.08.2020 18:05
      Highlight Highlight Die Dems werden sich hüten, deswegen irgendjemanden vor Gericht zu zerren, denn wenn mal eine der Parteien mit sowas anfängt, geht die grosse Schlammschlacht erst richtig los.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amadeus 14.08.2020 15:43
    Highlight Highlight Wenn Trump behauptet, die Wahlen seien gefälscht, dann wird er bei einem Wahlsieg die Wahl nicht annehmen, oder? 🤔

    Natürlich nicht. Fälschungen gibts nur wenn er verliert. Und seine Anwälte bringen sich bereits in Stellung, die brieflichen Stimmen in verschiedenen Bundesstaaten anzufechten, sollte Trump verlieren.
    • landre 14.08.2020 17:17
      Highlight Highlight Was er behaupten wird/ würde, hat dasselbe Gewicht wie die Behauptungen von Bush, Gore und anderen damals. Dort ging es aber um die Resultate und nicht um das System.

      ...Was Trump hier anscheinend bis offensichtlich tätigt, ist um einiges heikler. Denn falls es der Exekutive der USA gelingen sollte, die brieflichen Präsidentschaftswahlen der USA der USPS zu entziehen, dann hat die Union der Vereinigten Staaten von Amerika echt versagt.
  • Zeus Faber 14.08.2020 15:43
    Highlight Highlight Donald Trump ist sicher alles andere als sympathisch. Dennoch habe ich geglaubt, Watson informiert ohne zu werten.
    Da habt ihr mich ziemlich enttäuscht.
    Die Amerikaner haben doch wieder einmal die Wahl zwischen Cholera und Pest, wie schon bei den letzten Wahlen. Überlasst das Werten bitte den Lesern.
    • Basti Spiesser 14.08.2020 16:09
      Highlight Highlight Sowas kann man den Lesern doch nicht zumuten.... also bitte.
    • phreko 14.08.2020 16:16
      Highlight Highlight Was schreibst denn du für einen Gugus?
    • Wiedergabe 14.08.2020 16:19
      Highlight Highlight Wenn jemand, nur einer Redewendung willen, Trump auf eine Ebene mit Biden oder Clinton stellt, ist diese Wertung komplett durchgefallen - oder der Werter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 14.08.2020 15:42
    Highlight Highlight U.S. Postal Service hatte doch mal das Radsportteam mit dem Trickser Armstrong gesponsert !! Die waren somit mal wirklich auf der anderen Seite der Seriosität und nicht einfach nur der brave Paketdienst mit dem netten Pöstler. Dies gilt es noch zu erwähnen, hat aber nichts mit dem Trickser Trump zu tun.
    • smartash 14.08.2020 17:42
      Highlight Highlight Nein, da es absolut nichts mit der Sache zu tun hat, gilt es überhaupt nicht, das zu erwähnen

      Außerdem kannst du nicht Sponsoren für die Verfehlungen eines Athleten haftbar machen

      also was genau sollte dieser Kommentar?
    • Bert der Geologe 14.08.2020 18:37
      Highlight Highlight @smartash: Es ist doch ein Skandal, dass eine Firma staatliche Unterstützung braucht, die mal einen solchen Unsinn machte. Hat mich aufgeregt, als ich US Postal Service las.
    • Kolo 14.08.2020 19:08
      Highlight Highlight Echt? Du meinst dad wirklich ernst oder ist das satire?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 14.08.2020 15:31
    Highlight Highlight Die Völkergemeinschaft muss - wie in anderen Bananenrepubliken auch - ein grosses Kontingent an Wahlbeobachtern aufbieten um diesen Hobbydiktator und seinen Minions auf die Finger zu schauen.

    Dass der von Trump eingesetzte Chef der USPS per Zufall einen zweistelligen Millionenbetrag bei Konkurrenten und Zulierern investierte passt ins Gesamtschema der kriminellen Selbstbereicherung in dieser Administration. https://amp.cnn.com/cnn/2020/08/12/politics/postal-service-dejoy-conflicts-amazon-trades-xpo-stake/index.html
    • rodolofo 14.08.2020 16:42
      Highlight Highlight Einverstanden, bis auf das Wort "Hobbydiktator".
      Trump ist zweifellos Profi-Diktator.
    • smartash 14.08.2020 17:48
      Highlight Highlight Einverstanden, bis auf den Vergleich mit den Minions. Der geht gar nicht. Minions sind süss, witzig und äußerst charmant

      Alles Eigenschaften, die du bei Trumps Lakaien lange suchen kannst
  • landre 14.08.2020 15:27
    Highlight Highlight Will dieser POTUS die USPS (welche kein Unternehmen, sondern eine unabhängige US-Behörde ist) schwächen weil er mit den grossen privatwirtschaftlichen Delivery Companies dealen will oder hinter den Kulissen schon am dealen ist?
  • Hans Jürg 14.08.2020 15:19
    Highlight Highlight Wie weit ist er bereit zu gehen, um diesen "stillen" Staatsstreich auszuführen?

    Wenn das mit der Post nicht klappt, dann muss er einen drauflegen, und wenn das nicht klappt, noch einen und noch einen.

    Wie lange schaut da das Parlament (resp. die republikanische Mehrheit) zu?

    Wie weit kann er gehen, bis das Militär die Demokratie als so sehr gefährdet sieht, dass sie Trump die Gefolgschaft verweigert?

    Gefährliche Zeiten für die USA.
    • Fisherman 14.08.2020 16:36
      Highlight Highlight Die GOP hat jede Hemmung verloren und ist maximal korrupt. Obwohl sie genau wissen, dass Trump dem Land schadet, unterstützen sie ihn.
    • rodolofo 14.08.2020 17:34
      Highlight Highlight Für wen das Militär dann effektiv Partei ergreifen würde, will ich eigentlich gar nicht sehen.
      Stichworte: Waffenlobby, Rüstungsindustrie, Trump der Waffennarr und Aufrüstungsfanatiker...
    • RDC 14.08.2020 18:33
      Highlight Highlight Falls Trump verliert und nicht freiwillig geht. Was wird dann der Secret Service tun?
      Die wären verpflichtet, ihn am Ende des letzten Tages seiner Amtszeit aus dem weissen Haus zu werfen.
  • Tropennütteler 14.08.2020 15:11
    Highlight Highlight Natürlich hat er recht! Wer seine stimme abgeben möchte soll dies in der Wahlkabine tun, kann ja ganz einfach mit dem nötigen Sicherheitsabstand geschehen. Die Briefwahl ist halt sehr einfach zu manipulieren. Da hat der beste Präsident der Neuzeit definitiv recht.
    Unsere Sotschis hier wollen es einfach nicht glauben ;)
    Hier wird immer von Demokratie geredet, eine Demokratie mit so vielen lächerlichen Gesetzen und schmarozer der Gesellschaft das sich hier nicht mehr viel als "Frei" anfühlt.
    • Walter Sahli 14.08.2020 15:59
      Highlight Highlight ...und wenn man die Wahllokale nur kurze Zeit betreibt oder sie aus Gründen erst gar nicht öffnet, dann kann man noch viel besser steuern, wer abstimmen kann und wer nicht. Das ist supergäbig.
      Kannst Du uns in Deiner unendlichen Weisheit noch schnell erklären, warum es in der Schweiz kaum zu Fälschungen bei der Briefwahl kommt, dies aber in den USA ein riesengrosses Problem sein soll?
      Und falls Du Dich in den USA, China oder Russland "freier" fühlen solltest als hier, nun, die Flughäfen sind wieder offen...
    • Statler 14.08.2020 16:07
      Highlight Highlight Wie sieht's denn mit der Briefwahl in der Schweiz aus? Klappt hier doch wunderbar!
    • Wiedergabe 14.08.2020 16:23
      Highlight Highlight In demfall haben wir in der CH ja sehr stark manipulierte Wahlen! Ist das ihrer Meinung nach der Grund für den riesigen Wählerschwund der SVP..? Aber bleiben wir bei den USA: Klar, es ist vieeel fairer und fortschrittlicher an einem Dienstag im Wahlbüro wählen zu müssen, wenn ich stundenlang in einer langen Schlange anstehen muss und Angst haben muss, dass mich mein Chef aufgrund der Absenz am nächsten Tag fristlos entlässt.
      Und ihr Lobgesang auf ein System mit einem starken Führer versuche ich zu ignorieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SUP_2 14.08.2020 15:09
    Highlight Highlight Hoffen wir und drücken wir der ganzen Welt die Daumen, dass dieser Albtraum im November ein Ende hat und die USA zur Normalität zurückkehren kann, wenn Trump abgewählt und ersetzt ist
    • rodolofo 14.08.2020 17:36
      Highlight Highlight In den Zeiten von Corona sind wir bereits mit einer "Normalisierung" zufrieden...
    • Fisherman 14.08.2020 19:49
      Highlight Highlight @Sotschidemokrat
      Nein. Wir wählen per Brief- und Urnenwahl das Parlament.
      Die vereinigte Bundesversammlung (Stände- und Nationalrat zusammen) wählen den Bundesrat. Die Schweizer Regierung hat keinen Präsidenten, sondern eine Kollegialregierung ( aka Bundesrat). Genau aus dem Grund, damit es keinen Trump in der Schweiz gibt.

      Die US Bevölkerung wählt die Elektoren, die Anfang Januar dann den Präsidenten wählen. Also auch indirekt.
  • Alpstein7 14.08.2020 15:07
    Highlight Highlight Ganz bestimmt bin ich kein Fan von Trump! Aber, dass wir uns heute mit ihm rumschlagen müssen haben die US-Demokraten schuld. Gegen Hillary ist er in meinen Augen immer noch das kleinere Übel. Auch dieses Jahr wird nicht der bessere Präsident gewählt, sondern auch wieder das kleinere Übel. Es ist zu hoffen, dass Biden gewinnt und dann schnell seiner Vice übergibt. Ihr traue ich wesentlich mehr zu als z.B dem sehr fraglichen Friedensnobelpreis Träger Obama. Trump ist menschlich schlicht unakzeptabel, trotzdem als US-Präsident seit Reagan wohl der Beste. Eine Schande für so ein grosses Land!
    • Wiedergabe 14.08.2020 16:24
      Highlight Highlight ... wenn Emotionen aufgrund der politischen Gesinnung Fakten, Verstand und Objektivität übersteuern.
    • Flo231 14.08.2020 16:33
      Highlight Highlight You dreamer, you...einfach nur peinlicher Mist was du schreibst.
    • Sälüzäme 14.08.2020 16:53
      Highlight Highlight Seit es Fernsehen gibt ist Trump der schlechteste und korrupteste POTUS den es je gab, die Vorgänger können nicht mit dem Massstab der TV- Zeit verglichen werden. Wie du selber schreibst ist Biden das kleinere Übel und ob er schlecht sein wird ist nichts anderes als eine Behauptung.
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  • Walter Sahli 14.08.2020 15:02
    Highlight Highlight Trump wird die Wahl mit fantastischen 98% gewinnen. Er ist schliesslich nicht so ein Loser wie dieser Lukaschenko, der nur mit 80% "gewonnen" hat.
    • Fisherman 14.08.2020 16:56
      Highlight Highlight Aber nicht doch. Trump wird mit historischen 225 Prozent gewinnen.


      (Ironie off - falls das nicht offensichtlich war)
    • Hoci 14.08.2020 17:27
      Highlight Highlight Haha, glaub ich aber nicht, da fehlt die Erfahrung zum hross angelegten Wahlbetrug. Zudem hat er potente Wahlgegner. Die sind noch nicht im Geföngnis oder tot wie das Erdogan und Russland und co traditionell machen.
      Da es einen Vize gibt müsst er nun zwei umbringen.
      Aber nach 4 weiteren Jahren mit ihm wörs theoretisch soweit.
      Bloss ist er jetzt schon ein dementer Tatergreis. Der machts keine 4 Jahre mehr.
    • Walter Sahli 14.08.2020 23:11
      Highlight Highlight Hoci, so leid es mir tut, aber inzwischen habe ich wirklich das Gefühl, dass Trump weitere vier Jahre POTUS bleiben wird. Er macht, was er will - auch in Bezug auf das Wahlverfahren - und statt dass die Dems die Zeit genutzt hätten, um das Wahlsystem zu modernisieren und es demokratisch abzusichern, schauen sie immer noch verdutzt zu und stammeln, "Aber, aber, aber...". Trump muss niemand umbringen lassen, es reicht, wenn er einfach etwas behauptet.
      Meine einzige Hoffnung ruht auf Harris.
  • Superreicher 14.08.2020 15:00
    Highlight Highlight "So hat [Trump] die sogenannte Birther-Lüge wiederbelebt. Einst wollte er mit der dreisten Behauptung, Barack Obama sei nicht in den USA geboren worden, dessen Legitimation als Präsident in Frage stellen. Nun versucht er das Gleiche mit Kamala Harris."

    Wie wie blöd hält er eigentlich seine Wähler, dass er meint, sie würden mehrmals auf dieselben Lügen und Tricks hereinfallen?
    • Emil Eugster 14.08.2020 16:55
      Highlight Highlight Ca. 40% sind aber genau so blöd für wie er sie hält.
    • Hoci 14.08.2020 17:28
      Highlight Highlight Da er Präsi ist denkt er wohl sie glauben alles. Tut ein Teil ja auch.
      Aber die meisten sind löngst aufgewacht, selbst, Fox , Twitter , Cohen und co
  • Juliet Bravo 14.08.2020 14:53
    Highlight Highlight «Sie brauchen dieses Geld, damit die Post funktioniert. So können sie die Millionen von Stimmen abwickeln. Wenn sie das Geld nicht erhalten, dann wird es auch kein universelles Mail-in-Voting geben, weil sie die Mittel dazu nicht haben.»

    Dass Trump das dann auch noch offen zugibt, schlägt dem Fass den Boden raus.
    • Varanasi 14.08.2020 15:21
      Highlight Highlight Und dass die GOP das so einfach durchgehen lässt, ist ein weiterer Skandal.
    • Cpt. Jeppesen 14.08.2020 15:49
      Highlight Highlight Er kann es offen zugeben, weil die Bevölkerung faul, desinterresiert, abgestumpft und polarisiert ist. "Fake-News" zu rufen ist bequemer als etwas am Verhalten zu ändern.

      Der Zeitpunkt um auf Washington zu marschieren ist lange vorbei. Der war, als Bush Junior mit Hilfe von Voter Surpression in Florida (wo sein Bruder Gov. war) und zweifelhaften Gerichtsurteilen Präsident wurde. Seit dem wissen die Republikaner, dass sie mit dieser Masche durchkommen. Also machen sie es wieder.

      Ein grosser Teil der Amis lebt nach unserem Massstab in Armut. Für die ändert sich nichts, egal wer regiert.
    • Juliet Bravo 14.08.2020 17:08
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass ein demokratischer Präsident - in diesem Falle Hillary Clinton - die Bezugsgruppe für Foodstamps (Essensmarken) auch derart eingeschränkt hätte wie Donald Trump das gemacht hat.
      Steuererleichterungen für die Reichsten bezweifle ich auch.
      Da bin ich einfach anderer Ansicht als viele hier: Es kommt eben schon darauf an. Auch wenn die Demokraten in unserem europäischen Verständnis nicht links sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ger01 14.08.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso und überhaupt es heute noch möglich ist, dass solche Regime operieren können. Es fragt sich, wer alles daraus einen Profit schlagen kann. J.F. Kennedy und weiter Friedenspolitiker wurden eliminiert. Wieso nur, gibt es keine wirkende Kräfte gegen solche Systeme. Völker leiden und ihre Regierungen bereichern sich mit der Macht. Es ist alles so Korrupt wie nie zu vor. Auch bei uns ist es schlimm. Nur bestimmt Schichten können sich bei unseren Behörden wehren, weil der Geldbeutel stimmt. Siehe die Lauberstory. Wir berappen das noch alles.
  • smartash 14.08.2020 14:28
    Highlight Highlight Und wieder einmal ein eindeutiger Meinungsartikel, der nicht als solcher gekennzeichnet ist.

    Liebes Watson, ich lese eure Artikel sehr gerne. Sogar die löpfschen Rants. Aber bitte unterscheidet klar und deutlicher zwischen Nachrichten und Kommentar. Und nicht wie im diesem Fall - gar nicht
    • Emil Eugster 14.08.2020 16:58
      Highlight Highlight Stimmt gar nicht!
      Herr Löpfe hat alle positiven Dinge, die es über Trump zu sagen gibt ebenso erwähnt und ert noch besonders hervorgehoben.
      Der Artikel ist absolut ausgeglichen.
    • Toastbrot 2.0 14.08.2020 17:25
      Highlight Highlight @smartash: Und inwieweit ist das relevant, unter welcher Kategorie ein solcher Artikel läuft?
    • Hoci 14.08.2020 17:44
      Highlight Highlight Smartasch
      Es werden Fakten genannt:
      Trump diffamiert Briefwahl seit Monaten
      Post ceo Vasall Trump
      Zerstörrt Glaubwürdigkeit Post
      Bedeutung der Post bei der Wahl, gerade in Coronazeiten.

      Ergo Nachrichten (Ceo, was da abgeht...) , nicht Meinung. Fakten. Dass der neue Ceo von Trump jetzt eingesetzt, die post genau jetzt demontiert mit den Wahlen zu tun hat ist zulässige interpretation der Nachricht.
      Dies weil Nachrichten Interpretationen von Experten standardmässig zitieren. Hier weil schlüssig durch objektive Fakten für jedermann selber herzuleiten. Wenn man nicht ideologisch verblendet ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 14.08.2020 14:27
    Highlight Highlight Und gleichzeitig: „Trotz seiner Kritik macht der US-Präsident nun offenbar selbst von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch: Für die Vorwahlen in Florida am kommenden Dienstag soll er einen Stimmzettel per Post angefordert haben.“ (https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-fordert-trotz-massiver-kritik-an-briefwahl-stimmzettel-per-post-an-a-5c4ef721-459c-4e09-8f22-1be38414042a)

    Eine Doppelmoral par excellence.
    • Varanasi 14.08.2020 15:23
      Highlight Highlight Melania auch:

      Benutzer Bild
    • Juliet Bravo 14.08.2020 15:55
      Highlight Highlight Jup, und auch bei der Vorwahl zur US-Präsidentschaft im März haben sie brieflich gestimmt.
      In Florida sei das etwas anderes, lässt er verlauten.
  • Toastface Chillah 14.08.2020 14:17
    Highlight Highlight Etwas ist mir ziemlich unklar. Wurde bei den Wahlen in Belarus (ich nutze bewusst nicht das Wort WeissRussland, auch wenn das politische System in den beiden Ländern ziemlich ähnlich ist) nicht genau das kritisiert, nämlich dass man schon im Voraus brieflich wählen konnte und dies Wahlmanipulationen begünstigt hat?
    Es erscheint mir ziemlich rätselhaft, wieso Briefwahl in Belarus böse sein soll, in den USA hingegen dessen Bekämpfung böse ist.
    Oder habe ich da etwas falsch verstanden bzw. übersehen?
    • Makkabaeer 14.08.2020 14:27
      Highlight Highlight In Belarus wurden generell Stimmen abtransportiert unter anderem auch die in die Urne gelegt wurden, das ist ein schlechtes Beispiel. Immerhin ist die Wahlbehörde in der USA soweit unabhängig dass sie dies nicht zulässt
    • wasps 14.08.2020 14:42
      Highlight Highlight Im Ernst jetzt? Belarus ist eine Diktatur. In Diktaturen gehöhren Wahlfälschungen zum Alltag. Auch werden internationale Wahlbeobachter in der Regel - wie in Belarus - nicht zugelassen. Die USA sind eine Demokratie. Wählfälschung wird dort bestraft, genau wie in der Schweiz auch. Zudem sind dort wie auch bei uns die internationalen Wahlbeobachter vor Ort, um den Wahlablauf zu beobachten und zu rapportieren.
    • Basti Spiesser 14.08.2020 14:53
      Highlight Highlight Die Doppelmoral in westlichen Medien gehört doch schon seit einiger Zeit zu ihren Kernkompetenzen. Alles gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 14.08.2020 14:04
    Highlight Highlight Leider der perfekte Anschauungsunterricht darüber, wie wenig es braucht, um eine Demokratie zu Fall bringen zu können. Ich hoffe halt immer noch, dass es gelingen wird, diesen Irren zu stoppen, bevor es zu spät ist.
    • Campino 14.08.2020 14:33
      Highlight Highlight Kann da das Oberste Gericht (UCCS) nicht noch ein Wörtchen mitreden?
    • Superreicher 14.08.2020 15:06
      Highlight Highlight @Neemo

      Der amtierende Justizminister, William Barr, ist ein Busenfreund und bis zur Verlogenheit treuer Anhänger von Präsident Donald Trump. Er wurde von Trump in sein Amt eingesetzt. Folglich ist von da keine Hoffnung zu erwarten.

      Abgesehen davon ist es nicht Sache der Justiz, Trumps Wahlkampflügen zu kommentieren.
    • Campino 14.08.2020 16:28
      Highlight Highlight
      Superreicher
      Ja da geb ich dir schon recht, aber gibt es nicht noch Richter?
      Der Justizminister, ist das höchste Organ, aber dann sind doch noch Bundesrichter oder bin ich da falsch?
      Finde keine Quelle...
      Meine es nicht böse
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 14.08.2020 13:57
    Highlight Highlight Histrionische, dissoziale, narzisstische Persönlichkeitsstörung in Reinform.
  • Schso 14.08.2020 13:54
    Highlight Highlight Früher im Geschichtsunterricht habe ich mich immer gefragt, wie teilweise gesunde Staaten zu Diktaturen werden konnten.

    Dank Erdogan und Trump kann man das jetzt live beobachten :-(
    • Muert Azul 14.08.2020 14:39
      Highlight Highlight Putin hat es ja vorgemacht. Schliesslich galt für Putin auch die maximale Legislaturperiode von 8 Jahren und es gab freie Presse in Russland.
    • B-Arche 14.08.2020 14:57
      Highlight Highlight Das passiert immer dann wenn eine Gruppe im Volk alles daran setzt auf ewig die Macht zu erhalten auch wenn man die Minderheit geworden ist. GOP Wähler sind eigentlich seit Ende der 1990er Jahre die Minderheit, aber durch Mehrheitswahlrecht und daraus folgender Möglichkeit des Gerrymandering, Abschaffung von Wahllokalen in ärmeren Gebieten, Deklariert des Wahldienstag als Feiertag für den spärlichen Nahverkehr (also noch weniger Verbindungen zum weit entfernten Wahllokal). Natürlich alles für "save taxes".

      Das weisse Amerika braucht nun die Diktatur um seine absolute Macht zu erhalten.
    • B-Arche 14.08.2020 18:55
      Highlight Highlight Und nun frage Dich warum grosse Teile von SVP, AUNS und die Bubble um die Weltwoche immer noch hinter ihm stehen. Als Schweizer müssten sie sich doch für Demokratie weltweit einsetzen.

      Oder ist Trump etwas was sie gerne in der Schweiz hätten?
  • Lowend 14.08.2020 13:53
    Highlight Highlight Don Trump ist der erste Amerikanische Präsident, der öffentlich zugegeben hat, aktiv daran zu arbeiten, eine nationale Wahl zu sabotieren.
    • B-Arche 14.08.2020 18:53
      Highlight Highlight Und er geniesst in Kreisen der SVP, vor allem um die Weltwoche, immer noch grosse Sympathien. Warum? Grenzen zu. Einwanderung runter (egal mit welchen Mitteln, nun will er absichtlich dem USCIS keine Mittel genehmigen was heisst das ab Ende August gar keine legale Einwanderung mehr möglich ist da niemand die Anträge bearbeitet), gegen Islam, gegen Feminismus, gegen Nicht-Weisse.

      Das Parlament ist quasi entmachtet und da wo es das noch nicht ist entmachtet es der Senat.
      Trump diktiert. Und keiner der GOP Abgeordneten steht auf obwohl sie sehen dass auch sie nichts mehr zu sagen haben.

Die Trump-Rede gibt dem CNN-Faktenchecker endgültig den Rest

Mehr als 20 Mal hat der US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede zu dessen Nomination als republikanischer Präsidentschaftskandidat für die Wahlen am 3. November 2020 gelogen. Das sagt der CNN-Faktenchecker Daniel Dale. In dem etwas mehr als drei Minuten dauernden Ausschnitt vergleicht Dale einige Aussagen des Präsidenten mit der Wahrheit und kann sich selbst kaum stoppen.

«Dieser Präsident ist ein Serienlügner», sagt Dale zu Beginn des Videos. Danach folgte seine Analyse. Nachfolgend …

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