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«Das Gefährlichste ist sein Charakter», lästerte Pompeo über Kim – und nun dieses Bild



Wie schnell sich die Welt manchmal verändert, zeigt eine Aussage des damaligen CIA-Chefs und jetzigen US-Aussenministers Mike Pompeo. Er meinte vor rund 10 Monate über den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un: 

«Es wäre grossartig, Nordkorea atomwaffenfrei zu machen und die ganzen Waffen von dort wegzubekommen, aber die Sache ist die, dass das Gefährlichste dabei der Charakter jenes Mannes ist, der sie derzeit kontrolliert.»

Pompeo zur New York Times

Und jetzt dieses Bild, das am Mittwoch in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang entstanden ist. Pompeo und Kim grinsen um die Wette:

In this Wednesday, May 9, 2018, file photo provided by the North Korean government, U.S. Secretary of State Mike Pompeo, left, shakes hands with North Korean leader Kim Jong Un during a meeting at Workers' Party of Korea headquarters in Pyongyang, North Korea. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Zwei ziemlich beste Freunde. Bild: AP/KCNA via KNS

Bei seinem Besuch in Nordkorea hat Pompeo das Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un vom 12. Juni in Singapur vorbereitet. Bei dem ersten Gipfel zwischen beiden Ländern geht es um eine friedliche Lösung des jahrelangen Konfliktes um das Atomprogramm Nordkoreas. Washington fordert von der stalinistischen Führung in Pjöngjang den dauerhaften Verzicht auf Atomwaffen.

Bei seiner Rückkehr in die USA brachte Pompeo drei US-Bürger mit, die als Zeichen des guten Willens von Kim begnadigt und freigelassen wurden. Trump inszenierte die Ankunft der Männer in der Nacht zum Donnerstag als Triumph. Mit Ehefrau Melania begrüsste er die drei und holte sie auf dem Stützpunkt Andrews bei Washington persönlich am Flugzeug ab. Auch Trump hat offenbar Kreide gegessen, sagte er doch:

«Wir wollen Kim Jong Un danken, der sich diesen drei unglaublichen Menschen gegenüber wirklich ausgezeichnet verhalten hat.»

Trump am Donnerstag auf dem Stützpunkt Andrews 

epa06724699 US President Donald J. Trump (C) delivers remarks to members of the news media after greeting three US detainees that were released by North Korea; Tony Kim (3-L), Kim Dong-Chul (4-R) and Kim Hak-Song (2-R), at Joint Base Andrews, Maryland, USA, 10 May 2018. The detainees were released by North Korea in a good will gesture ahead of a planned summit between Trump and Kim Yong Un. Also in the picture is First Lady Melania Trump (L), US Vice President Mike Pence (2-L) and US Secretary of State Mike Pompeo (3-R).  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Trump dankt Kim am Donnerstag auf dem Stützpunkt Andrews. Bild: EPA/EPA

Die nach ein bis drei Jahren Haft freigelassenen Männer – Kim Dong Chul, Tony Kim und Kim Hak Song – waren US-Angaben zufolge bei guter Gesundheit. Bei den Männern handelt es sich um zwei Dozenten der aus dem Ausland finanzierten Universität für Wissenschaft und Technologie in Pjöngjang sowie einen Missionar. (whr/sda)

Kim Jong Uns Gefolgsleute machen Notizen

Eine aussergewöhnliche Freundschaft

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