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Dieser Arzt zeigt, was Corona-Patienten kurz vor ihrem Tod sehen könnten



Ein amerikanischer Arzt aus Missouri zeigt in einem schaurigen Video, was Corona-Patienten Augenblicke vor ihrem Tod sehen könnten. In voller Schutzausrüstung schwebt er über der Kamera, was für die Zuschauenden so wirkt, als würden sie den Arzt aus dem Spitalbett liegend betrachten.

«I hope that the last moments of your life don't look like this»

Video: twitter/@DrKenRemy1

Remy, ein Forscher der Washington University in St.Louis und Arzt am Barnes-Jewish Hospital und am St.Louis Children's Hospital, spricht eindringlich in die Kamera:

«Ich hoffe, dass der letzte Moment ihres Lebens nicht so aussieht.»

Dr. Kenneth E. Remy

So sehe es nämlich aus, wenn eine an Covid-19 erkrankte Person kurz vor ihrem Tod 40 Mal pro Minuten atme und ihr Sauerstoff-Level unter 80 sinke. Über das monotone Summen der Maschinen hinweg, warnt er die Zuschauenden:

«Das werden Sie am Ende ihres Lebens sehen, wenn wir nicht damit anfangen, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen, wenn wir die Abstandsregeln nicht einhalten und wenn wir uns die Hände nicht regelmässig waschen. Ich verspreche Ihnen, dass ist es, was Sie sehen werden.»

Dr. Kenneth E. Remy

epa08385061 A handout photo made available by the US Navy shows Lt. j.g. Natasha McClinton, an operating room (OR) nurse, preparing a patient for a procedure in the intensive care unit (ICU) aboard the US hospital ship USNS Comfort (T-AH 20) in New York, New York, USA, 23 April 2020 (issued 26 April 2020), during the coronavirus disease (COVID-19) pandemic. Comfort, which cares for critical and non critical patients without regard to their COVID-19 status, is working with Javits New York Medical Station as an integrated system to relieve the New York City medical system.  EPA/US NAVY/MC2 SARA ESHLEMAN HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

So sieht es auf der Intensivstation in New York aus. Bild: EPA

In einem Interview gegenüber CBS News erzählte Remy, was ihn dazu bewogen hatte, das nun virale Video auf Twitter zu teilen. Er hätte mitten in der Nacht elf verschiedene Familien darüber informieren müssen, dass ein geliebtes Familienmitglied an Corona gestorben sei.

«Ich möchte nicht die letzte Person sein, die in Ihre verängstigten Augen schaut.»

Dr. Kenneth E. Remy

Sein Appell an die Bevölkerung ist dringend: Die USA haben weltweit am meisten bestätigte Corona-Fälle und sehen sich mit stark steigenden Zahlen an Neuinfizierten und Todesfällen konfrontiert. Am gestrigen Mittwoch meldeten die Behörden 2297 Corona-Tote, was dem höchsten Stand seit Anfang Mai entspricht.

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