International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Der Bürgermeister bei der Schneeballschlacht. screenshot: youtube/Wausau Police Department

Schneeballschlacht-Verbot? US-Stadt will kein Spassverderber sein ⛄️



Eine Stadt im US-Bundesstaat Wisconsin wehrt sich gegen den Vorwurf, im Winter keinen Spass zu verstehen. Anfang Dezember hatten mehrere lokale und nationale US-Medien über eine Verordnung in Wausau berichtet, die Schneeballschlachten angeblich verbietet.

«Eine lustige Schneeballschlacht ist eine lustige Schneeballschlacht und nichts, wo wir diese Verordnung anwenden.»

Die Polizei veröffentlichte daraufhin ein Video, in dem sich Polizisten mit Bürgermeister Robert Mielke eine Schneeballschlacht liefern – und klarstellen: Es gebe seit 1962 eine Verordnung, die untersage, im öffentlichen Raum Pfeile, Steine oder andere Geschosse – auch Schneebälle – auf Menschen zu werfen.

Sie sei in den vergangenen 15 Jahren aber nur zehnmal zur Anwendung gekommen – und nur in zwei Fällen, als Schneebälle auf fahrende Autos geflogen seien.

«Eine lustige Schneeballschlacht ist eine lustige Schneeballschlacht und nichts, wo wir diese Verordnung anwenden», sagte der stellvertretende Polizeichef Matt Barnes. Folgenlos bleiben die «ungenauen» Medienberichte der vergangenen Wochen nun aber offenbar nicht. Der öffentliche Radiosender WPR berichtete am Montag, der Stadtrat erwäge, die Liste der verbotenen Wurfgeschosse zu ändern - und den Schneeball daraus zu streichen.

Im vergangenen Jahr hatte ein Grundschüler kurz vor Weihnachten ein fast hundert Jahre altes Schneeball-Wurfverbot in der Gemeinde Severance im Bundesstaat Colorado gekippt. (mim/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Schnee, Schnee, Schnee

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Zahlen für die Schweiz steigen im Moment rapide. Deshalb findest du hier einen Überblick zu allen neuen sowie aktuellen Fallzahlen für die Schweiz und einen Vergleich zu internationalen Daten zu Neuansteckungen mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt nach neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder, die zweite Welle in der Schweiz und Europa ist da.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer Kantonen sowie im internationalen Vergleich:

Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel