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US-Schutzzölle kosten China 35 Milliarden Dollar



Der chinesisch-amerikanische Handelsstreit kommt die Volksrepublik China teuer zu stehen. Dies geht aus einer neuen Studie der Uno hervor.

FILE - In this June 29, 2019, file photo, U.S. President Donald Trump, left, shakes hands with Chinese President Xi Jinping during a meeting of the G-20 summit in Osaka, western Japan. Although President Donald Trump has ordered U.S. companies to stop dealing with China, small business owners say complying would hurt, even devastate, their companies. Businesses that have already lost revenue or profits to Trump’s tariffs on imports from China and that country’s retaliatory duties say they can’t easily find alternatives in other countries. (AP Photo/Susan Walsh, File)
Donald Trump,Xi Jinping

Donald Trump und Xi Jinping. Bild: AP

In den ersten sechs Monaten gingen die mit zusätzlichen Zöllen belegten US-Importe von chinesischen Gütern verglichen mit dem Vorjahr um 35 Milliarden Dollar auf 96 Milliarden Dollar zurück, wie die Uno-Organisation Unctad am Dienstag berichtet.

Die Ergebnisse der Studie zeigten ausserdem, dass die zusätzlichen Abgaben beiden Volkswirtschaften schadeten. Die USA bekämen den Zollstreit vor allem in Form von höheren Preisen für die Verbraucher zu spüren – während China die Exportverluste zu schaffen machten, hiess es weiter.

Unterschrift unter erstem Vertrag

In dem Handelsstreit überziehen sich die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt seit über einem Jahr gegenseitig mit milliardenschweren Sonderzöllen. US-Präsident Donald Trump stört sich unter anderem am riesigen Defizit seines Landes im Handel mit China. Er wirft der Volksrepublik unfaire Handelspraktiken und Beschränkungen für ausländische Unternehmen sowie Diebstahl geistigen Eigentums vor.

Trump und sein Amtskollege Xi Jinping werden voraussichtlich Ende des Monats einen ersten Handelsvertrag unterzeichnen – wo, ist noch offen. Es wird erwartet, dass die USA dabei ihren Verzicht auf die für 15. Dezember angekündigten Strafzölle auf chinesische Waren wie Mobiltelefone, Laptops und Spielzeug im Wert von rund 156 Milliarden Dollar besiegeln werden. In dieser sogenannten Phase 1 sollen US-Angaben zufolge unter anderem die Themen geistiges Eigentum, Währungsfragen und Finanzdienstleistungen geklärt werden. (mim/sda/reu)

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