International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Euro ist im Hoch und knackt die Marke von 1,15 Franken



Der Euro setzt seinen Aufwärtstrend fort. Erstmals seit der Aufhebung des Euromindestkurses im Januar 2015 hat die Gemeinschaftswährung die Marke von 1.15 Franken überschritten.

Am späten Mittwochabend stieg der Euro zwischenzeitlich auf einen Wert von 1.1524 Franken. Danach setzte eine leichte Gegenbewegung ein. Am Donnerstagmorgen notierte der Euro wieder knapp unter der Marke von 1.15 Franken.

Gestützt wird die Währung durch den konjunkturellen Aufschwung der Eurozone, wo das Wirtschaftsklima so gut wie seit 17 Jahren nicht mehr ist. Experten rechnen damit, dass sich das starke Wachstum im zweiten Halbjahr 2017 fortsetzen wird. Im Frühjahr war das Bruttoinlandprodukt in der Währungsunion um 0.6 Prozent gewachsen.

Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hatte Anfang Juni zudem erstmals Hinweise auf einen Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik gegeben. Seither hat sich der Euro zum Franken um mehr als 6 Prozent aufgewertet.

Im Verlauf des Kursanstiegs wurden wichtige Widerstände durchbrochen, was den Druck auf den Franken verstärkte und in der Folge automatische Verkaufsaufträge auslöste, wie die Credit Suisse am Donnerstag in einem Kommentar schreibt. Als Folge beschleunigte sich der Trend noch.

Zugleich wird am Devisenmarkt immer weniger damit gerechnet, dass US-Präsident Donald Trump zentrale Wahlversprechen wie die Steuerreform durch den Kongress bringt. Dies belastet den Dollar und sorgt im Gegenzug für Auftrieb beim Euro. (sda/reu)

Merkel und Europa

Roger Köppel «interviewt» (lobpreist) Viktor Orban – und wir sollten auf der Hut sein!

Link zum Artikel

Der gewagte Poker der Angela Merkel 

Link zum Artikel

Die EU wird deutsch und deutlich – und die Griechen werden geopfert

Link zum Artikel

Der amerikanische Albtraum: Griechenland wird ein «failed state» 

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Krise? Welche Krise? Reiche machen trotz Pandemie Billionen-Gewinn

Es gibt Gewinner in der Corona-Krise: Die reichsten Menschen der Welt konnten in der Pandemie Billionen an Gewinn machen. Die Zeche zahlen dagegen die armen Menschen. Sie spüren die Folgen zehn Jahre lang.

Die reichsten Privatmenschen und Unternehmer der Welt leiden nicht mehr unter den finanziellen Folgen der  Corona-Krise . Innerhalb von neun Monaten haben die Reichsten der Welt mit ihrem Vermögen wieder ihr Vor-Corona-Hoch erreicht. 

Ganz anders sieht es dagegen für die ärmeren Menschen auf der Welt aus: Sie werden die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zehn Jahre spüren. Das zeigt der am Montag veröffentlichte Oxfam -Report «The Inequality Virus», für den unter anderem 295 …

Artikel lesen
Link zum Artikel