International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Troppo Espresso – in Italien trinken Jugendliche zu viel Kaffee



Bild

Nicht mehr ganz jung, dafür umso kaffeesüchtiger – Roberto Benigni und Steven Wright in Jim Jarmuschs «Coffee & Cigarettes». Bild: screenshot/youtube

Im Kaffee-Land Italien nehmen viele Jugendliche zu viel Koffein zu sich. Das geht aus einer Studie hervor, bei der 1213 Schülerinnen und Schüler aus dem süditalienischen Foggia im Alter von 12 bis 19 Jahren zu ihrem Koffein-Konsum befragt wurden.

Mehr als zwei Drittel (76 Prozent) der Befragten gaben an, täglich koffeinhaltige Getränke zu konsumieren. Viele Jugendliche ziehen Espresso oder Cappuccino einer Limonade oder einem Energy-Drink vor: 818 Schüler tranken mindestens ein Kaffee-Getränk am Tag, wie das Team um Angelo Campanozzi von der Universität Foggia in der Fachzeitschrift «Acta Paediatrica» berichtet.

Weil Koffein zu Nervosität, innerer Unruhe oder Schlafstörungen führen kann, gibt es verschiedene Empfehlungen, welche Mengen Jugendliche täglich maximal zu sich nehmen sollten.

46 Prozent der Befragten konsumierten zu viel Koffein, legt man den Ergebnissen den Richtwert der Amerikanischen Akademie für Pädiatrie von 100 Milligramm pro Tag zugrunde. 21 Prozent waren es, wenn man den Wert der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) – 3 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht – berücksichtigt. (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • obi 12.03.2018 08:52
    Highlight Highlight E allora?
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 11.03.2018 19:57
    Highlight Highlight Also dann müssten die italienischen Jugendlichen sich mehr Körpergewicht zulegen, damit der Wert der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nicht überboten wird.
  • Shin Kami 11.03.2018 16:05
    Highlight Highlight Immerhin sind sie noch gescheit genug um wirklich Kaffee zu trinken anstatt Red Bull und co.
  • Fly Boy Tschoko 11.03.2018 15:22
    Highlight Highlight Ich halte mich mal schön an die europäische Richtlinie, dann kann ich unbedenklich 3 mal mehr Kaffee trinken als nach der amerikanischen.
  • El Vals del Obrero 11.03.2018 13:18
    Highlight Highlight Dass sie lieber Kaffee als Energy Drinks ist doch schon mal zu begrüssen.
    • Hans_Wurst 11.03.2018 15:01
      Highlight Highlight Genau! ☕️😍
  • reich&schön 11.03.2018 11:59
    Highlight Highlight Immer noch besser Espresso oder Cappuccino als Energy Drinks.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 11.03.2018 11:32
    Highlight Highlight Und wieviel Redbull und solches Zuckerzeug saufen unsere Goffen? Jeden morgen im Zug pscht! Pscht! Und das zugabteil stinkt wie im Halligalli ^^ Furchtbar xD

Schweizer Bevölkerung unsicher bei Erster Hilfe – meisterst du das Nothelfer-Quiz?

Zum heutigen Welttag der Ersten Hilfe veröffentlichte das Schweizerische Rote Kreuz eine Studie, die belegt, dass Schweizerinnen und Schweizer beim Leisten von Erster Hilfe verunsichert sind. Zeit für eine Auffrischung.

Rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung gab an, dass sie sich in Notfallsituationen unsicher fühlen. Dies, obwohl ein Drittel der Befragten selber schon mal einen medizinischen Notfall im nahen Umfeld erlebt haben. In der Studie, die vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und der Krankenkasse Helsana in Auftrag gegeben wurde, wurden 3000 Schweizerinnen und Schweizer aus allen Sprachregionen der Schweiz befragt.

Weiter zeigt die Studie auf, dass der Wunsch nach Wiederholungskursen in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel