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Nahost

Mindestens fünf Tote bei Luftangriff im Gazastreifen



Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind am Samstag fünf Palästinenser getötet worden. Wie Vertreter der palästinensischen Rettungskräfte mitteilten, wurden bei dem Luftangriff auf ein Wohnhaus in der Nähe des Flüchtlingslagers Nusseirat im Zentrum des Gazastreifens zwei Frauen, zwei Kinder und ein Mann getötet, die alle derselben Familie angehörten. Der Leiter der Rettungskräfte, Aschraf al-Kudra, hatte zunächst von drei Toten und fünf Verletzten gesprochen. Nach Angaben von Ärzten in Deir al-Balah erlagen später aber weitere Menschen ihren Verletzungen.

Bombardiert wurden nach Angaben von Augenzeugen und Behördenvertretern auch drei Moscheen in Chan Junis im Süden des Gazastreifens und im Flüchtlingslager Schati. Bei einem Angriff auf ein Haus in Seitun im Osten von Gaza wurden laut den Rettungskräften zudem sieben Menschen verletzt. Die israelische Luftwaffe flog nach eigenen Angaben am frühen Samstagmorgen 20 Luftangriffe im Gazastreifen. Im Süden Israels schlugen demnach drei Geschosse aus dem Gazastreifen ein. Eine befristete Waffenruhe war noch vor ihrem Ablauf in der Nacht zum Mittwoch gescheitert. Seitdem wurden nach Angaben der Rettungskräfte 81 Menschen im Gazastreifen getötet. Am Freitag starb bei einem Granatenangriff in Südisrael ein vierjähriges Kind.

Seit Beginn der israelischen Militäroffensive am 8. Juli wurden mindestens 2097 Palästinenser getötet. Die UNO schätzen den Anteil der zivilen Opfer auf 70 Prozent. Die israelische Armee erklärte hingegen, bei 40 bis 50 Prozent der Getöteten handele es sich um «bewaffnete Kämpfer». Auf israelischer Seite gab es 68 Tote, darunter vier Zivilisten. (sda/dpa/afp)

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