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A man types on a computer keyboard in Warsaw in this February 28, 2013 illustration file picture. A barrage of damaging cyberattacks is shaking up the security industry, with some businesses and organisations no longer assuming they can keep hackers at bay, and instead turning to waging a guerrilla war from within their networks. Picture taken February 28, 2013.     REUTERS/Kacper Pempel/Files (POLAND - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY)

Bild: KACPER PEMPEL/REUTERS

Hacker dringen in israelische Militärcomputer ein



Hacker sind nach Erkenntnissen von US-Sicherheitsexperten in Computernetze der israelischen Streitkräfte eingedrungen. Die Angreifer verwendeten offenbar herkömmliche Virensoftware in Verbindung mit betrügerischen E-Mails.

Die Urheber seien nicht identifiziert, erklärte die Firma Blue Coat Systems am Freitag. Es handle sich aber mit grosser Wahrscheinlichkeit um arabischsprachige Hacker.

Wichtige Armee-Nachrichten vorgetäuscht

Die Mails seien an verschiedene militärische Adressen versandt worden. Sie hätten den Empfängern vorgegaukelt, dass es sich etwa um wichtige Armee-Nachrichten handle, hiess es weiter. In Wahrheit enthielten sie den Experten zufolge Dateianhänge, durch deren Öffnen eine Hintertür in den Computer eingebaut wurde. Bei der verwendeten Programmiersoftware sei Arabisch voreingestellt gewesen.

Blue Coat zufolge konnten sich einige Schadprogramme tatsächlich einnisten. Dies habe man feststellen können, weil die verseuchten Rechner Signale (beacons) an die Hacker geschickt hätten. 

Schadensausmass unklar

Wo genau die Täter bei der Aktion vor vier Monaten zuschlugen, gab das Sicherheitsunternehmen nicht bekannt und verwies auf Verträge mit seinen Kunden. Experte Waylon Grange sagte, es sei unklar, ob sie wichtige Daten erbeutet hätten.

Nach Einschätzung der Experten ist der Vorfall ein weiterer Beleg dafür, dass der Nahe Osten ein Schwerpunkt der Cyber-Spionage ist. Im März hatte eine israelische Sicherheitsfirma eine Attacke offengelegt, die sich über drei Jahre in zehn Ländern erstreckte. Die Urheber sollen im Libanon sitzen. (jas/sda/reu)

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