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epa08250056 (L-R) Olga Shkabarnya, Russian director Ilya Khrzhanovskiy and Natalia Berezhnaya attends the press conference for 'DAU. Natasha' during the 70th annual Berlin International Film Festival (Berlinale), in Berlin, Germany, 26 February 2020. The movie is presented in the Official Competition at the Berlinale that runs from 20 February to 01 March 2020.  EPA/RONALD WITTEK

Wer die Geschichte von «DAU» liest, wird staunen, dass Regisseur Ilya Khrzhanovskiy und seine beiden Schauspielerinnen Olga Shkabarnya (links, im Film Olga) und Natalia Berezhnaya (Natasha) an der Berlinale scheinbar unversehrt dastehen. Bild: EPA

Forschung, Folter, Neonazis, alles echt: Irrer Russe sorgt für Filmskandal an Berlinale

700 Stunden Film, 210'000 Statisten, die grösste Filmkulisse Europas und ein Kokain-Grossist, der alles finanziert. Die unglaubliche Geschichte von «DAU. Natasha».



Es ist nicht so, dass die Welt zum ersten Mal von «DAU» hören würde. Bloss sieht sie es jetzt zum ersten Mal. «DAU» ist das gigantische Filmprojekt des 44-jährigen Russen Ilya Khrzhanovskiy, das 13 Filme und mehrere TV-Serien umfasst. An der Berlinale werden nun der zweistündige Spielfilm «DAU. Natasha» und der sechsstündige Dokumentarfilm «DAU. Degeneratsia» gezeigt. «Mit zitternden Knien», schreibt ein deutscher Journalist, habe er die Vorstellung von «DAU. Natasha» im internationalen Wettbewerb der Berlinale verlassen.

In Russland ist der Film verboten. Er gilt als Pornografie.

Die deutsche Schauspielerin Hanna Schygulla weigerte sich, als Synchronstimme zu arbeiten, nachdem sie gesehen hatte, wie «ihre» Rolle während eines Verhörs durch einen KGB-Folterer gezwungen wird, sich eine Flasche in die Vagina einzuführen. Der KGB-Mann war kein Schauspieler. Der war echt. Er hatte genau solche Dinge viele Jahre lang getan.

So beschreibt das Berlinale-Programm «DAU. Natasha»

«Natasha und Olga arbeiten in der Kantine eines geheimen sowjetischen Forschungsinstituts. Hier schlägt das Herz des DAU-Kosmos, alle kommen vorbei: die Angestellten des Instituts, Wissenschaftler*innen und ausländische Gäste wie Luc Bigé. Mit ihm beginnt Natasha eine Affäre, nachdem sie sich mit Olga über die Liebe unterhalten und in die Haare gekriegt hat. In der Badewanne und bei heiteren Trinkspielen sinniert sie über ihre Liebhaber und bezeichnet bei dieser Gelegenheit den Franzosen als ‹sanft›. Doch der Geheimdienst unter der Leitung von Vladimir Azhippo interveniert. Für Natasha (und uns) eine ‹unsanfte› Erfahrung.»

«DAU»-Trailer

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Video: YouTube/Port Film Co-op

Schon vor zwei Jahren wollte Khrzhanovskiy «DAU» in Berlin zeigen, nicht einfach so in einem Kino, sondern als Teil einer grössenwahnsinnigen Installation, ein Teil der Berliner Mauer sollte dafür rekonstruiert werden, der Film sollte in seiner historisch korrekten Umgebung zum Event werden. Prominente wie Lars Eidinger und Tom Tykwer unterstützten Khrzhanovskiy, aus Sicherheitsgründen konnte sein Plan jedoch nicht umgesetzt werden.

Nach Berlin geholt hat die beiden Filme Berlinale-Direktor Carlo Chatrian (der frühere künstlerische Direktor des Filmfestivals Locarno). Er hat sich von den 700 Stunden rund 40 angeschaut, zeigte sich in einem Interview mit «Deutschlandfunk Kultur» «unglaublich begeistert», nicht zuletzt, weil man sehe, dass der Regisseur «an die Grenzen gegangen ist. Er hatte unfassbar viel Geld zur Verfügung. Keiner weiss, woher das eigentlich kommt, und vielleicht wollen wir das gar nicht wissen.»

epa08232149 Managing director of the Berlinale film festival Mariette Rissenbeek and Berlinale artistic director Carlo Chatrian arrive for the Opening Ceremony of the 70th annual Berlin International Film Festival (Berlinale), in Berlin, Germany, 20 February 2020. The Berlinale runs from 20 February to 01 March 2020.  EPA/JENS SCHLUETER

Carlo Chatrian mit Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek auf dem roten Teppich. Bild: EPA

Khrzhanovskiy selbst hatte darüber schon längst Auskunft gegeben: Finanziert wurde «DAU» weitgehend vom russischen Putin-Protegé, Oligarchen und Kokain-Grossisten Sergei Adonjew, gegen den das FBI ermittelt.

«DAU» ist der Spitzname des sowjetischen Physikers und Nobelpreisträgers Lew Dawidowitsch Landau (1908–1968). Er war bekannt für seine wegweisende Forschung im Bereich der Quantenmechanik und dafür, dass er die befreite Liebe schon lange vor 1968 feierte. 1962 lag er nach einem Autounfall zwei Monate lang im Koma. Die Nobelpreis-Verleihung fand an seinem Krankenbett statt.

«DAU» wurde in Russland, Deutschland, Grossbritannien und Dänemark gedreht, vor allem aber in der ukrainischen Stadt Charkiw. Dort wurde das sogenannte «Institut für Physikalische Probleme der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften», wo Landau zwischen 1938 und 1968 arbeitete, originalgetreu nachgebaut. Es gilt mit 12'000 Quadratmetern als grösste Filmkulisse Europas. Gedreht wurde zwischen 2009 und 2012.

Rund 210'000 Statistinnen und Statisten waren beschäftigt. Grössere Rollen gab es für 300 bis 400 Leute.

DAU.Natasha Berlinale 2020

Stalins Zeit, Terror und Ästhetik gefallen dem Regisseur Ilya Khrzhanovskiy ganz ausgezeichnet. Szene aus «DAU. Natasha». Bild: via imdb/ Jorg Gruber phenomen ip

Die meisten davon Laien, die als Angehörige ihrer jeweiligen Berufsgruppe gecastet wurden: Journalisten betrieben eine Zeitung, Bäckerinnen backten Brot, Prostituierte gingen auf den Strich, Folterknechte folterten, echte Neonazis spielten echte Nazis, Forscher forschten. Mehrere Kulturschaffende und Wissenschaftler, darunter die Künstlerin Marina Abramović, der Musiker Brian Eno oder der Physiknobelpreisträger David Gross, nahmen ebenfalls daran Teil.

Der Journalist Michael Idov, der 2011 für das Magazin «GQ» vom Dreh berichtetes, beschreibt die Situation in Charkiw und die Begegnung mit Khrzhanovskiy so: Khrzhanovskiy war der Sohn eines bekannten russischen Animationsfilm-Regisseurs. Er war stolz darauf, mit 13 zum ersten Mal Sex gehabt zu haben. Später galt er als notorischer Pick-Up-Artist in Moskau. In Charkiw gebärdete er sich als König, war Genie, Guru, Tyrann, verlangte Unterwerfung und Anbetung. Und er war der absolute Kontrollfreak. «Hier zu arbeiten ist, wie der Typ zu sein, der getötet und gegessen werden will und dann den Irren findet, der ihn tötet und isst», sagte ein ausgestiegener «DAU»-Mitarbeiter zu Idov.

DAU.Natasha Berlinale 2020

Martialisch und männlich. Szene aus «DAU. Natasha». Bild: via imdb/ Olympia Orlova phenomen ip

Das «Institut» und seine Umgebung waren ganz der Stalinzeit nachgebaut. Idov musste sich für seinen Streifzug über das Gelände als Statist verkleiden, bis auf die Unterwäsche war das Kostüm bis in die letzten Textilfasern Kleidern aus den 50ern nachgebildet. Ebenso alle Lebensmittel, Details wie Seifen oder Streichhölzer und selbst Wasserrohre, damit abfliessendes Wasser auch genau so gurgeln würde wie damals.

Wer nicht redete, wie dies in den 50er-Jahren üblich gewesen war, wer etwa Worte wie «Google» benutzte, musste eine Geldstrafe bezahlen.

Ein Engagement bei «DAU» konnte Wochen, Monate oder gar Jahre dauern. Paare lernten sich am Set kennen, mehrere Kinder wurden geboren. Oft wurde tagelang nicht gedreht, man lebte einfach vor sich hin in der Simulation einer Zeit, die längst vorbei war. Alle, die am Projekt mitwirkten, mussten Schweigeerklärungen unterzeichnen.

DAU.Natasha Berlinale 2020

Hier wird gekocht wie in den 50er-Jahren. Szene aus «DAU. Natasha». Bild: via imdb/ phenomen ip

Der «taz» gelang es dennoch, mit einigen der Beteiligten zu reden. Khrzhanovskiys Arbeitsstil scheint ebenfalls aus einer alten Zeit zu sein. Oft traf er sich persönlich mit den Frauen am Set und führte Verhöre über ihr Sexualleben. Seine Castingleute soll er losgeschickt haben, um Menschen zu finden, die suizidgefährdet, psychisch krank oder traumatisiert waren. Er soll seine Untergebenen so lange gezielt destabilisiert haben, bis sie nicht mehr Nein sagten. Zu echtem Sex und echter Gewalt vor der Kamera.

Und was ist aus dem irgendwie total faszinierend und irgendwie total abstossend klingenden megalomanen Unternehmen eines Besessenen geworden? Etwa ein genialer Meilenstein der Filmgeschichte? Der «Voyeurismus im Namen der Kunst» sei «nicht so spannend», meint der SWR, «verdammt lau» der «Tagesspiegel», «frustrierend» die «Frankfurter Rundschau»: «Ein gewaltiger Filmberg hat, wenigstens für den Augenblick, nur eine Maus geboren.» Na dann.

Quellen für diesen Artikel: taz, GQ, rbb, The Insider, Tagesspiegel, SWR2, wikipedia, Frankfurter Rundschau, Deutschlandfunk Kultur.

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dani B. 29.02.2020 12:29
    Highlight Highlight Watson ist kein Wunschkonzert. Aber eine Analyse von Hugo Stamm wäre sicher interessant.
  • genauleser 28.02.2020 21:20
    Highlight Highlight Interessante Themen-Konstellation aktuell bei Watson:
    Der Pädophilen-Skandal in Frankreich, Weinsteins Prozess, die 15jährige begeiferte Lolita und hier der Spinner, der Leute physisch, psychisch und sexuell für seine "Kunst" missbraucht.
    "Wir sind mehr oder weniger die intellektuellen und moralischen Produkte eines Landes und vor allem einer Ära"...
  • DomKi 28.02.2020 15:18
    Highlight Highlight Und dann werden immer noch Nazis (Hitler) und Kommunisten (Stalin) voneinander gehalten: beide Gruppen stammn von den tiefsten, schwärzesten und perversesten seelischen Abgründen des Menschen. Und solche Filme und Deutschlands Unterstützung beweisen, dass es bald wieder so weit sein wird...
  • Ohniznachtisbett 28.02.2020 15:00
    Highlight Highlight "Er soll seine Untergeben so lange gezielt destabilisiert haben, bis sie nicht mehr Nein sagten. Zu echtem Sex und echter Gewalt vor der Kamera." Also, wenn jemand am Morgen aufwacht und das nebenan nicht mehr so toll findet wie im Suff am Vorabend, dann ist es Vergewaltigung. Wenn das an einem Filmset stattfindet, dann ist es dann halt Kunst...
  • Mad Heidi 28.02.2020 10:10
    Highlight Highlight Ich kann nicht verstehen, wie man ein solches "Werk", das anscheinend durch Psychoterror und Nötigung (auch sexuelle) zustande kam, als "irgendwie total faszinierend" bezeichnen kann, Frau Meier.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.02.2020 16:25
      Highlight Highlight Wohl deswegen faszinierend, wieso sich die Leute dafür einspannen ließen, obwohl klar war, wie der Regisseur arbeitet.
      Trotzdem empfinde ich grenzenlosen Ekel.
    • Mad Heidi 29.02.2020 12:18
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, was daran faszinierend sein soll, wenn Menschen ihre Würde und Integrität hergeben müssen, um sich und ihre Familie zu ernähren. Ich empfinde das eher als traurig.

      Ausserdem geht - bei allem Respekt - dieser Artikel einfach gar nicht. Auf der einen Seite die ständige Sexismus-Empörung von Watson, auf der anderen Seite diese Rechtfertigung von psychischem und physischem Missbrauch mit dem Mäntelchen der Kunst. Oder zumindest den Spot darauf, ohne eine glaubwürdige Distanzierung. Das ist nicht mehr bloss unglaubwürdig, das ist verlogen.
  • Asmodeus 28.02.2020 09:52
    Highlight Highlight "Er soll seine Untergeben so lange gezielt destabilisiert haben, bis sie nicht mehr Nein sagten. Zu echtem Sex und echter Gewalt vor der Kamera."

    Also zeigt die Berlinale echte Vergewaltigung zur Unterhaltung und Ihr berichtet darüber wie über einen normalen Kunstfilm....
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.02.2020 16:27
      Highlight Highlight Gewaltporno oder Soft-Snuff würde da eher passen. 😒
  • Gubbe 28.02.2020 08:45
    Highlight Highlight Da hat doch einer die Realität real nachgestellt. Es ist also mehr eine Dokumentation des Gewesenen. Wenn sich Menschen dazu bewegen lassen, bitte.
    Ich verstehe auch nichts von abstracter Kunst.
  • EinsZweiDrei 28.02.2020 07:12
    Highlight Highlight Mich schockiert es irgendwie, dass Tatsachen wie "Er soll seine Untergeben so lange gezielt destabilisiert haben, bis sie nicht mehr Nein sagten. Zu echtem Sex und echter Gewalt vor der Kamera." einfach so hingenommen werden.
  • Militia 28.02.2020 02:17
    Highlight Highlight Ich habe den Film nicht gesehen und kann mir kein Urteil darüber bilden. Aber es wurde wahrscheinlich niemand gezwungen dort mitzuwirken...
  • who cares? 27.02.2020 23:16
    Highlight Highlight "Er soll seine Untergeben so lange gezielt destabilisiert haben, bis sie nicht mehr Nein sagten. Zu echtem Sex und echter Gewalt vor der Kamera." Das hat meiner Meinung nach nichts mehr mit Kunst zu tun, sondern mit dem Ausleben narzistischer Störungen. Das zu feiern und zu unterstützen - ohne mich.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.02.2020 08:04
      Highlight Highlight Stimme ich dir zu 100% zu.
      Ich frage mich, wie viele der Darsteller anschließend professionelle Hilfe benötigten, nach dem sie dermaßen destabilisiert wurden und für echten Sex und echte Gewalt vor der Kamera hinhalten mussten.
      Mein Ekel vor diesem Film und seinem Schöpfer ist echt grenzenlos. 🤮
  • watsoff 27.02.2020 22:34
    Highlight Highlight Erinnert irgendwie an den Film “Synecdoche, New York” von 2008. Wenn die Realität von der Kunst aufgefressen wird.
  • De-Saint-Ex 27.02.2020 21:15
    Highlight Highlight Da hat offenbar ein Megaloman einen (oder mehrere) Streifen über megalomanisch-diktatorische Zeiten gedreht... mit ähnlichen Praktiken. Werde ich mir nicht antun. Vielleicht sollte man dieses „Werk“ all jenen ans Herz legen, die in der heutigen Zeit megalomanisch-diktatorischen Irren nachlaufen... aber diese würden es wohl grossartig finden, und es kaum kritisch hinterfragen... also getrost ignorieren.
  • Team Insomnia 27.02.2020 21:08
    Highlight Highlight Na dann, sehen wir uns das Filmchen mal Heute in der Nachtschicht an. Danke für den Tip. 👍
    • Rosesarered 28.02.2020 05:23
      Highlight Highlight Und, wie war der Film?
  • schlorziflade 27.02.2020 20:59
    Highlight Highlight Die Grenze zwischen Kunst und Wahnsinn ist wohl oft dünn. Für mich als Kunstlaie (/-banause) ist sowas Wahnsinn.
    • NaSkivaL 28.02.2020 06:48
      Highlight Highlight Es gilt auch in der Kunstszene als Wahnsinn. Nur Gestörte nennen sowas Kunst. Weil sie so ihren sadistischen Sexismus tarnen können.
      Man muss heutzutage noch mehr aufpassen als früher, dass "Kunst darf alles" nicht zu solchen Zwecken missbraucht wird.
  • rundumeli 27.02.2020 20:51
    Highlight Highlight ziemlich abgefahrene story ... ziemlich cool geschrieben ... ziemlich sehen wollen
  • Retiru 27.02.2020 19:28
    Highlight Highlight ob es solche filme wirklich braucht?
    • Team Insomnia 28.02.2020 00:25
      Highlight Highlight Selbstverständlich.
  • Do not lie to mE 27.02.2020 19:26
    Highlight Highlight Jetzt ist mir alles klar was Ramlow in sinem "Genossen Stalin" verhere Tweet so lustig/faszinierend fand.
  • Yozef 27.02.2020 19:21
    Highlight Highlight Fühle mich wie ein Arsch aber...
    Ich muss das sehen!!!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.02.2020 22:00
      Highlight Highlight Ich kann es nachvollziehen. Ich schwanke zwischen Faszination und grenzenlosem Ekel.
      Der Ekel ist wirklich grenzenlos, weshalb ich mir den Film definitiv nicht ansehen will.

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