Leben
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Kate Winslet in «Contagion»

Kate Winslet ist eine Ärztin im Kampf gegen eine Seuche, die von Fledermäusen kommt. Sie greift sofort zur Maske. Jedenfalls im Film «Contagion» (2011) von Steven Soderbergh, dem absoluten Streaming-Hit dieser Tage. Bild: via imdb

Interview

«Viren sind Zombies», sagt die Zürcher Professorin Elisabeth Bronfen

Die Kulturwissenschaftlerin erklärt, was uns hilft, Corona zu begreifen. Und wieso die Pest nur bedingt dazu gehört.



Frau Bronfen, normalerweise halten Sie an der Uni Zürich Seminare und Vorlesungen über Kriegsfilme, TV-Serien, Freud und Shakespeare. Was machen Sie jetzt gerade? Wie geht es Ihnen?
Da ich aktuell ein Forschungssemester habe, ist mein Leben gar nicht so anders als sonst. Das Einkaufen ist etwas komplizierter geworden, und wenn ich in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, halte ich mir immer ein Buch vors Gesicht.

Ein bestimmtes Buch?
Camus. «Die Pest». Ich benutze es als Mundschutz.

Im Ernst? «Die Pest» ist momentan ja das meistverkaufte Buch und muss ständig nachgedruckt werden.
Genau. Deshalb lese ich es ja auch. Um zu zeigen: Ich bin Teil des Codes.

Und was können wir jetzt aus dieser «Pest», einem Buch von 1947, lernen?
Man versteht dieses Buch aktuell nicht so wie man es früher gelesen hat, nämlich als Reaktion auf die Besetzung Frankreichs durch die Nazis, sondern eher wie eine Art Testfall: Wie gehen Menschen in einer gewissen Gemeinde mit der Invasion von Viren um? Camus beschreibt Stadien der Bewusstwerdung: Zuerst ist da Verneinung, dann das Akzeptieren, der Horror, die Resignation und so weiter.

Arnold Böckin, «Die Pest», 1898, Kunstmuseum Basel

Der schwarze Tod mäht alle nieder. So stellte sich der Schweizer Maler Arnold Böcklin 1898 die Pest vor. Bild: via wikipedia

Ist eine klassische Pest-Epidemie tatsächlich mit Corona vergleichbar?
Die Pest, wie sie aus dem Mittelalter bekannt ist, war etwas ganz Anderes: Da waren innerhalb von Tagen Abertausende Menschen einfach weg, das Wasser, das Essen, die Luft waren verseucht, ganze Städte wurden vernichtet. Bei Camus gibt’s irgendwann eine Rückkehr zur Normalität. Aber in anderen Pest-Romanen ist die Pest das Ende. Etwa in «A journal of the plague year» («Die Pest zu London») von Daniel Defoe oder in «The Last Man» («Verney, der letzte Mensch») von Frankenstein-Erfinderin Mary Shelley, den ich für ganz besonders grossartig halte. Da stirbt einfach alles aus. Das hat was Apokalyptisches. Und ich glaube nicht, dass Apokalypse die Stimmung des Moments ist.

Was ist es denn?
Die Leute sehen das als einen Ausnahmezustand, der wieder vorübergehen wird. Deshalb wird jetzt auch nicht mit apokalyptischen Bildern, sondern mit Kriegsmetaphern operiert. Viren sind unsichtbare Feinde, die uns angreifen und gegen die wir uns nur bedingt wehren könnten. Es ist eine Invasion, gegen die man sich schützen muss.

Elisabeth Bronfen

Die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin ist Professorin für Anglistik an der Uni Zürich und lehrt regelmässig in New York und Paris. Zu ihren zahlreichen Publikationen gehören «Nur über ihre Leiche. Tod, Weiblichkeit und Ästhetik», «Tiefer als der Tag gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht», «Hollywoods Kriege. Geschichte einer Heimsuchung» sowie das Kochbuch «Besessen. Meine Kochmemoiren».

Elisabeth Bronfen

Elisabeth Bronfen. Ein Bild aus unbeschwerteren Tagen. Bild: Tom Haller/ Echtzeit Verlag

Politiker und Virologen beanspruchen inflationär den Ausdruck, dass man sich «im Kampf» gegen das Virus befinde, in den USA sind Waffenhandlungen ausverkauft.
Armee-Einheiten sind im Einsatz. Das Wort «Ausgangssperre» kennen wir aus Kriegszuständen. Trump stilisiert sich zum Kriegspräsidenten und Kriegshelden. In New York herrscht eine Art Bürgerkrieg: Die Amerikaner gegen die Viren, und die Viren sind einheimisch. Und da kommen jetzt zwei kulturhistorische Assoziationen hoch: Zum einen liegt jetzt dieses riesige Armee-Spitalschiff vor New York, die USNS Comfort, ein Schiff namens Trost, es ist wunderschön, weiss mit roten Kreuzen, ein klares Kriegsszenarium. Und sie haben Feldlager im Central Park aufgeschlagen. All das passt ganz klar in eine kriegerische Bildsprache mit Lazaretten, Krankenschwestern, Verletzten auf Bahren. Und nicht zu einem Roman wie dem von Mary Shelley, wo der Held Konstantinopel erreicht und nur noch verrottende Körper und bröselnde Gebäude antrifft.

Und was wäre die zweite Assoziation?
Zombies. Sie sind eine Art selbstgemachter Krieg. Aus uns heraus entsteht der innere Feind gegen den man sich wehren muss. Ich denke das sind die Fiktionen, auf die wir, wenn wir denn einmal aus einer gewissen Distanz über Corona nachzudenken beginnen, zurückgreifen werden. Kriege und Zombies. Viren sind ja tatsächlich Zombies. Etwas zwischen Leben und Tod, das uns auffrisst. Sie brauchen uns als Wirt. Zombies als literarische Figuren sind selbst eine Kriegsgeburt. Sie entstanden aus dem mexikanisch-amerikanischen Krieg (1846-1848) heraus als Metaphern für eine Invasion von aussen.

The Walking Dead

Wenn der Mensch zum Wirt wird 1: Zombies fressen dich in der Serie «The Walking Dead». Bild: fox

Einerseits hat man den Menschen im Kampf mit dem Virus. Andererseits ist da die Natur, die sich regeneriert, die zurückerobert, Rehe mitten in Bologna, wilde Ziegen in walisischen Städten, Delfine vor Triest. Das erinnert mich an den Sci-Fi-Film «Annihilation»: Der Mensch geht ein, die Natur blüht geradezu fieberhaft auf.
Wir erleben gerade das Gegenteil von «The Empire strikes back». Wenn man es mythologisch betrachten möchte, könnte man sagen, «Gaia strikes back». Die Erde schlägt zurück. In einer Mischung aus Rache und Selbstregulation. Sie hat uns nun Dekaden lang gesagt: Ich mag das nicht, was ihr mit mir macht. Aber gut, wenn ihr darauf besteht, mich zu zerstören, dann zerstör ich euch jetzt, und zwar auf eine Art und Weise die für mich sogar gut ist. Tiere und Pflanzen nehmen keinen Schaden. Nur der Mensch. Der für sich selbst zur Gefahr wird. Dessen Bewegungs- und Handelswege zur Verbreitung des Virus führen. Und jeder, der sich gesund meint, könnte ein potentieller Schläfer sein und eine Gefahr für andere.

Werden Filme, Serien, Romane in den kommenden Jahren ohne Corona-Plots auskommen?
Aber natürlich! Einiges wird es geben, ich sehe die Corona-Miniserie im Stil von «Chernobyl» schon vor meinem inneren Auge. Ich könnte sie sogar schreiben ... Aber wir haben Stoffe wie Corona auch schon gesehen. «Contagion» etwa: Ich muss immer an Kate Winslet denken, wie sie einem Mann sagt, er solle sich nicht ins Gesicht langen. Und beginnt da nicht auch alles mit Fledermäusen?

Ja. Apropos Tschernobyl: Wenn wir auf die letzten Jahrzehnte zurückschauen – was würden Sie als das einschneidendste Ereignis betrachten? Tschernobyl, den Mauerfall, 9/11, Corona?
Man darf nicht vergessen: In der Zeit zwischen Mauerbau und Mauerfall, also während des Kalten Kriegs, lag die Gefahr einer atomaren Bedrohung sehr, sehr real in der Luft. Aber Tschernobyl war ein Moment, wo wir ganz grosse Angst hatten, nicht mehr draussen spielen durften, uns fragten, was darf man überhaupt essen, sind wir bereits verseucht oder nicht? Da kam bei vielen die Assoziation Hiroshima oder Nagasaki hoch. 9/11 hat zu einem Börsencrash und einem geopolitischen Umdenken geführt. Der Börsencrash von 2008 hat Unzählige in den Ruin getrieben und zu ein paar Neustrukturierungen im Bankenwesen geführt. Im Negativen einschneidend waren also Ereignisse, die mit der Umwelt oder der Börse zu tun hatten.

annihilation

Wenn der Mensch zum Wirt wird 2: Pflanzen fressen dich in «Annihilation». Bild: netflix

Und jetzt kommt beides zusammen.
Genau. Umwelt, Börse, ein völliges Umdenken von Globalisierung. Es ist möglich, dass man jetzt Kreuzfahrtschiffe verbietet oder nicht mehr dezentral, sondern im eigenen Land produziert. Es ist möglich, dass man alles ganz anders macht, aber man weiss es zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht.

Wenn man sich die aktuelle Luftfahrt anschaut, wähnt man sich in der Vergangenheit. Der Flugzeugverkehr ist ungefähr auf dem Stand der 50er-Jahre.
Eben ist mir wieder in den Sinn gekommen, dass ich meine amerikanischen Grosseltern nur ein einziges Mal in meinem Leben gesehen habe, weil transatlantische Flüge in den 60er-Jahren viel zu teuer waren. Das konnte sich mein Vater genau einmal leisten und auch nur mit zwei seiner vier Kinder.

Haben Sie Zukunftsvisionen für die Zeit danach?
Ich kann keine Prognosen machen. Ich glaube nicht, dass dies das Ende des globalen Kapitalismus ist. Alles, was die Leute jetzt vorauszusehen glauben, spiegelt ihre Wünsche. Viele Leute wünschen sich das Ende des Flugverkehrs. Aber wenn man sich das wünscht, mündet das in einem totalen Provinzialismus. Das Ende von globalem Handel bedeutet auch das Ende von Billigwaren. Und so weiter. Die pragmatischsten Menschen, die ich kenne, sagen: Es wird sich dereinst um eine Interimszeit gehandelt haben, die uns einiges gelehrt hat, vielleicht werden wir danach etwas bewusster leben.

chernobyl serie hbo

Die HBO-Miniserie «Chernobyl» ruft die weltweite Angst vor dem radioaktiven Niederschlag in Erinnerung. Bild: HBO

Sie sind Wissenschaftlerin: Wie sehr befriedigt Sie gerade der Reputationsgewinn der Wissenschaft?
Na ja, ich bin Geisteswissenschaftlerin, ich kann erklären, analysieren, historische Perspektiven liefern. Aber die Wissenschaften, die jetzt zählen, sind die Naturwissenschaften, und es ist gut, dass man denen endlich zuhört. Es ist ja nicht so, dass die das nicht schon seit Jahren gesagt hätten. Wir hatten auch schon Vorläufer von Corona. Und eine andere Pandemie, die man gern aus den Augen verliert, die hiess AIDS. Das interessierte aber weniger, weil es vorwiegend eine gewisse Gruppe von Menschen betraf ...

... die eh schon marginalisiert war ...
... und bei der nicht wenige froh waren, dass sie samt ihrem Lifestyle verschwand. In New York wurden die sogenannten Bath Houses für Schwule mit dem Bulldozer plattgemacht. Und dann bewegte sich AIDS nach Afrika, wo man eh nicht hinschaute. Das Entscheidende für uns heute ist, dass sich Corona weder um Grenzen, Kontinente, Rassen oder Klassen kümmert. Die Seuche betrifft alle. Die Armen natürlich tragischer als die Reichen, weil von ihnen viel mehr leiden und sterben, weil sie sich weniger schützen und versorgen können. Dennoch: Corona ist eine egalitäre, demokratische Seuche, der man sich nicht entziehen kann. Das ist das Neue.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 03.04.2020 18:39
    Highlight Highlight Zombies entstehen aus dem Tod. Es ist die Wiederbelebung des Wirts zu neuem Zweck. Das ist ganz weit von Corona entfernt. Da tötet der Virus den Wirt, nachdem er über den Wirt eine Weiterverbreitung über Ansteckung anderer gefunden hat.
  • Morgenbrot 03.04.2020 18:17
    Highlight Highlight "Die Erde schlägt zurück. In einer Mischung aus Rache und Selbstregulation. [...] Aber gut, wenn ihr darauf besteht, mich zu zerstören, dann zerstör ich euch jetzt..."

    Ach bitte! Corona ist ein leiser, ja gar kalter Furz, der sich schneller verflüchtigt als wir ihn riechen können. Dieses pathetische Gerede entbehrt jeglicher Grundlage und grenzt wohl zeitweilen an verborgenes Wunschdenken, als dass es etwas mit der aktuellen Lage zu tun hätte!

    Klammert man Corona aus, ist es aber doch ganz lesenswert.

    • karl_e 04.04.2020 16:16
      Highlight Highlight Ob sich Corona wirklich so schnell wie ein leiser Furz verflüchtigt, ist leider noch offen. Uebrigens riechen die leisen Winde meist kräftiger als die donnernden.
    • trio 04.04.2020 16:58
      Highlight Highlight Du denkst also, der Mensch macht nachher im gleichen Stil weiter?
  • tr3 03.04.2020 16:20
    Highlight Highlight Etwas vom Besten, was ich die letzten Wochen gelesen habe. Danke.
  • Toni.Stark 03.04.2020 16:20
    Highlight Highlight Wie kann dieser Film (Contagion) in diesen Tagen so der Hit sein? Wir hören den ganzen Tag nur von diesem Virus, dann muss ich mir diesen Streifen nicht auch noch antun! Lieber was zum vergessen und abschalten!
  • tTurbø 03.04.2020 14:51
    Highlight Highlight Warum werden hier (wie schon so oft) Viren und Bakterien nicht unterschieden? Ein Umterschied wie Tag und Nacht. Die Pest ist eine Bakterielle Infektion (Yersinia pestis)! Es wäre höchste Zeit, dass das auch der "gemeine Bürger" versteht, dann würden wir hoffentlich auch das Antibiotika-Problem in dem Griff bekommen.. Viel Hoffnung habe ich leider nicht
    • giagia 03.04.2020 16:20
      Highlight Highlight Weil das hier überhaupt nichts zur Sache tut? Hier geht's um kulturwissenschaftliche Gedanken (z. B. Pest bei Camus) und nicht um naturwissenschaftliche Fakten.
  • philosophund 03.04.2020 13:40
    Highlight Highlight Nach Camus liest sich (etwas umfangreicher) auch Marquez „Liebe in den Zeiten der Cholera“ auch ganz gut.
    • tr3 03.04.2020 16:22
      Highlight Highlight Ich empfehle den Decamerone von Boccaccio.
    • karl_e 04.04.2020 16:19
      Highlight Highlight Das Decamerone geht aber nicht explizit auf die Pest ein. Die hundert Geschichten befassen sich mit dem interessantesten Aspekt des Lebens!
  • You will not be able to use your remote control. 03.04.2020 13:36
    Highlight Highlight > Viele Leute wünschen sich das Ende des Flugverkehrs. Aber wenn man sich das wünscht, mündet das in einem totalen Provinzialismus.

    Heute gibt es das Internet. Dezentrale Selbstversorgung bedeutet nicht Provinzialismus, wenn Wissen weiltweit geteilt wird.

    (Was nicht bedeutet, dass ich mir das Ende des Flugverkehrs wünsche.)
    • Saraina 04.04.2020 10:46
      Highlight Highlight Ich wünsche mir das Ende von Billigflügen, und das Ende von Billigwaren. Es kann nicht sein, dass der Mensch nur noch zum Konsumieren von Schrott existiert. Wenn „die Wirtschaft“ nur noch sonam Leben gehalten werden kann, ist sie selber ein Zombie, den es zu bekämpfen gilt!
    • You will not be able to use your remote control. 05.04.2020 10:11
      Highlight Highlight Schön gesagt!

      Ich meinte damit nur, dass 'das Ende des Flugverkehrs' etwas absolut tönt. Einerseits gibt es neben dem Massentourismus und all den Geschäftsreisen auch Leute, die an einem anderen Ort etwas Sinnvolles erledigen wollen, andererseits wurde gezeigt, dass man die Welt auch ohne Kerosin umfliegen kann.

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