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Auf einer Parkbank sitzen und die Sonnenstrahlen geniessen: In Madrid scheint auch im Herbst besonders viel die Sonne. bild: shutterstock

Bock auf Sonne? Diese 7 Orte in Europa sind auch im Herbst der Hammer

Die Tage werden kürzer und das Wetter schlechter: Winter is coming! Für Strand und Sonne schnell nach Thailand fliegen? Das muss nicht sein. Diese 7 Orte sind auch im Herbst der Hammer und dennoch mit dem Zug erreichbar.



Nasse Füsse, Vitamin-D-Mangel, kurze Tage, dicke Jacken – es gibt Menschen, die den Herbst und Winter mögen. Andere verteufeln diese Jahreszeiten und sehnen sich nach Sonne und Wärme. Am liebsten kurz in die Karibik fliegen und auf dem Liegestuhl der Dunkelheit in der Schweiz trotzen. Doch spätestens seit diesem Jahr wissen wir: Eine Reise mit dem Flugzeug muss nicht unbedingt sein.

Deshalb hier unsere sieben Tipps mit Orten, an denen es auch im Spätherbst noch sonnig ist. Nicht erschrecken bei der Reisezeit: So sieht wohl die bittere Realität des ökologischen Reisens aus, wenn man Sonne und Wärme im Herbst oder Winter will.

Palermo

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In der geschichtsträchtigen Stadt lässt es sich dem Winter entfliehen. bild: shutterstock

In der sizilianischen Hauptstadt ist auch in den Wintermonaten keine Spur von Winterdepression. Mit fast 20 Grad im Dezember und durch die herzlichen Sizilianer wird einem hier ganz warm ums Herz. Und was braucht's auch noch für ein wohliges Gemüt? Richtig: leckeres Essen. Und das gibt's in Palermo an jeder Ecke. Am besten auch das Street-Food probieren – es lohnt sich. Wer sich nach kristallklarem Wasser sehnt, sollte unbedingt einen Tagesausflug nach Mondello unternehmen. Am Haus-Strand der Palermitaner könnte man sich in der Karibik meinen.

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An einem schönen Herbsttag dem türkisblauen Meer in Mondello entlang laufen. bild: shutterstock

Anreise

Hättest du es gewusst? Von Mailand aus gibt es einen direkten Nachtzug nach Palermo. Dieser fährt sogar auf dem Festland in Villa San Giovanni auf eine Fähre und nach 20 Minuten ist man bereits auf der Insel. Die schnellste Verbindung führt jedoch von Mailand über Napoli, wo man in den Nachtzug ins Liegeabteil steigt. Fahrtzeit: circa 14.5 Stunden (wobei man ja den grössten Teil davon schläft).

Korfu

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Die längere Reise nach Korfu lohnt sich: Hier ist es auch im Herbst noch freundlich. bild: shutterstock

Wenn wir uns schon in Richtung Italien orientieren, bleiben wir doch gerade dabei. Denn über den Stiefel gelangen wir nach Korfu. Dort ist es in den Wintermonaten deutlich ruhiger, die Sonne hat man einmal im Jahr ganz für sich alleine. Bei angenehmen Temperaturen um die 15 Grad kann man sich auf der «grünsten Insel Griechenlands» das Gesicht von der Sonne küssen lassen. Wer lieber ein bisschen aktiver ist, hilft am besten Oliven ernten, das wird hier nämlich im Winter gemacht.

Anreise

Wer ökologisch reisen will, kommt nicht daran vorbei, längere Reisen auf sich zu nehmen. Zugegeben, für weniger als zwei Wochen Ferien ist die Reise etwas lang. Aber nicht unmachbar! Von Mailand aus geht es nach Bari, dort steigt man auf die Fähre um. In einer Zweier- oder Dreier-Kabine fährt man acht Stunden auf offener See und erreicht dann Korfu. Insgesamt ist man knapp 23 Stunden unterwegs, aber auch viele davon am Schlafen.

Marseille

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Sonnentanken ist in Marseille ganz einfach: Nur hinsetzen und erst wieder gehen, wenn die Sonne untergegangen ist. bild: shutterstock

Lasst uns einen Gang runterschalten. Nach so langen Reisen besuchen wir nun Marseille. Am zweitsonnigsten Ort Europas (gemessen an den Sonnenstunden) kann der Vitamin-D-Speicher definitiv aufgefüllt werden. Dies tut man am besten auf der 260 Meter langen Sonnenterrasse am Hafen. Wer sich die volle Portion Marseille gönnen will, probiert die sagenumwobene Bouillabaisse Fischsuppe.

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Nur an einem Ort in Europa hat es noch mehr Sonne. Marseille gehört zu den fünf sonnigsten Orten in Europa. bild: shutterstock

Anreise

Für die vielen Sonnenstunden muss gar nicht so weit gereist werden. Von Zürich nach Marseille sind es mit dem Zug lediglich etwas mehr als sechs Stunden mit einem Umstieg.

Rijeka

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An der Promenade von Rijeka lässt man die Nebelsuppe der Schweiz gerne hinter sich. bild: shutterstock

Rije-was? Die kroatische Hafenstadt ist wohl nicht gerade die Top-Destination, ist aber sehr einfach zu erreichen. Und im Winter lautet die Devise ja sowieso: Nichts wie weg! Im herzigen Städtchen und an der Promenade haucht einem nicht nur die Meeresbrise den Sommer ein, sondern auch die schönen Strände. Also unbedingt die Picknick-Matte einpacken und mit etwas Wetterglück am klaren Wasser die Sonnenstrahlen geniessen.

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Bei gutem Herbstwetter lassen sich an den Stränden in Rjiekas Umgebung Sonnenstrahlen in mediterraner Umgebung geniessen. bild: shutterstock

Anreise

Simpler könnte die Anreise nicht sein: In Zürich steigt man in den Car und schwups, innerhalb von elf Stunden ist man bereits in Rijeka. Eignet sich also auch für einen kürzeren Trip.

Madrid

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Wer der Kälte entkommen will, liegt mit Madrid richtig. bild: shutterstock

Auf Platz fünf der sonnigsten Orte in Europa liegt Madrid. Knapp 3000 Sonnenstunden zählt man hier pro Jahr. Im Vergleich: In Zürich sind es 1900. In der Sonnenstadt sollte man sich den Flohmarkt «El Rastro» nicht entgehen lassen: Über 1000 Händler verkaufen hier Antiquitäten und andere Raritäten. Ausserdem ist besonders im Herbst ein Spaziergang im Retiro-Park ein Muss: Bunt gefärbte Blätter so weit das Auge reicht!

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Für die vielen Sonnenstrahlen und die Farbenpracht lohnt sich die etwas längere Zugfahrt. bild: shutterstock

Anreise

Die Reise nach Madrid ist kürzer als gedacht. Nach 14.5 Stunden Zugfahrt und zweimal umsteigen erreicht man die Hauptstadt Spaniens. Mit guten Spielen, Büchern und Serien ist das einfach wegzustecken.

Sardinien

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Nur schon beim Anschauen dieses Strandes in Sardinien verspürt man Sommergefühle. bild: shutterstock

Will man auf das Flugzeug verzichten und dennoch an die Wärme, ist es am einfachsten, nach Italien zu reisen. Deshalb darf auch Sardinien nicht fehlen. Im November und Dezember ist es noch bis zu 16 Grad warm. Pro Tag scheint bis zu 8 Stunden die Sonne – davon können wir in diesen Monaten hier nur träumen. Die Aussicht aufs türkisblaue Meer ist definitiv besser als die in den grauen Nebel.

Anreise

Nach Sardinien gelangt man am schnellsten über Frankreich. In Dijon steigt man das erste Mal um und fährt bis Toulon. Dort nimmt man die Fähre nach Olbia und kann gemütlich in einer Kabine die Fahrt schlafend verbringen. Nach insgesamt 18.5 Stunden ist man in Sardinien und geniesst Strand und Wärme.

Burg Hohenzollern

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Auch wenn keine Sonne, hier zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. bild: shutterstock

Bei diesem Tipp handelt es sich zwar nicht um einen Ort mit viel Sonne, sondern um einen für Herbstliebhaber. Denn farbenprächtige Baumkronen lassen deren Herz bekanntlich höher schlagen. Und wohl nirgends anders als von der Burg Hohenzollern in Baden-Württemberg kann man diese besser bestaunen. Die Aussicht ins gelb, grün, rot bis fast lila Blätter-Meer lässt einen hier den sonst so grauen Herbst vergessen.

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Die märchenhafte Kulisse bei der Burg Hohenzollern. bild: shutterstock

Anreise

Der Ausflug zur Burg Hohenzollern ist nicht so reiseintensiv wie die bisherigen Tipps. Insgesamt dauert die Zugfahrt von Zürich nach Hechingen etwas mehr als drei Stunden. Von dort fährt ein Bus zur Burg. Der Besuch dieses Herbst-Ortes lässt sich auch ideal mit einem Städtetrip nach Stuttgart verbinden. Die Stadt ist nur 1.5 Stunden von Hechingen entfernt.

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28 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Uf em Berg
29.10.2019 11:33registriert July 2017
Und was ist mit dem Indian Summer in herrlichen Farben in den Bergen in der Schweiz? Ist oberhalb der Nebeldecke und man muss nicht auf den CO2-Ausstoss beim Reisen hinweisen... :-)
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Anonymer
29.10.2019 11:49registriert July 2016
Das Tessin? Südtirol? ;-)
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mala fide
29.10.2019 11:33registriert October 2019
Ich war mal in Rijeka. Würde ich jetzt nicht unbeding für ein verlängertes Wochenende empfehlen. Eine Nacht bei der Durchreise fand ich ausreichend. Ich fand die Stadt insgesamt nicht sehr schön. Dann würde ich lieber nach Triest gehen.
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