Leben
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Gestern Theater – heute Turnhalle: Wofür altehrwürdige Auditorien so herhalten müssen

Ein Fotografenteam dokumentiert den Zerfall – und die damit einhergehende Umnutzung – klassischer Theatergebäude.



Im frühen 20. Jahrhundert wurden in ganz Nordamerika Hunderte von Theatern gebaut. Regelrechte Kathedralen der Entertainment-Industrie waren das. Grosse Unterhaltungsagenturen und Filmstudios beauftragten spezialisierte Architekten mit dem Bau grandioser und extravaganter Auditorien.

Ab den 60er Jahren machten Fernsehen, Multiplex und städtische Krisen solche Theater obsolet. In den folgenden Jahrzehnten wurden sie entweder modernisiert und in Kinos verwandelt oder … geschlossen. Viele wurden abgerissen. Die, welche diesem Schicksal entkamen, wurden für verschiedene Zwecke umgewandelt und überleben bis heute.

Die Pariser Fotografen Yves Marchand und Romain Meffre bereisen seit 2005 die USA auf der Suche nach alten Theatern und halten diese in ihrer Fotoreihe «Theaters» fest:

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17 verdammt nervige Dinge, die nur am Morgen passieren

Es gibt ja angeblich Menschen, die sich aus freiem Willen als Morgenmenschen sehen. Offenbar handelt es sich dabei um Individuen, die von jenen morgendlichen Tücken verschont bleiben, die Normalsterbliche nur zu gut kennen.

Viele kleinere Missgeschicke sind objektiv betrachtet kaum der Rede Wert. Ein Bleistift-Chribbel im Reinschreibheft des Lebens, quasi. Doch wie so oft im Leben ist der Kontext Trumpf. Denn diese vermeintlichen Bleistift-Chribbel entpuppen sich am Morgen, der ohnehin schon von Aufsteh-Qualen, Stress und Verzweiflung geprägt ist, als monumentaler Edding-Vandalismus.

So. Genug mit fadenscheinigen Allegorien. Ihr versteht, um was es geht. Morgen sucks. Und diese 17 Bilder beweisen es.

(jdk)

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