Leben
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11 Tipps und Tricks für die Nicht-so-ganz-Profi-Grilleure unter uns

Bild: shutterstock



Hand aufs Herz: Um den einen oder anderen Tipp wären wir schon noch froh. So amigs, beim Grillieren. Denn die wenigsten von uns gehören zu jener Spezies Barbecue-Langweiler-Spezialisten, die so richtig wissen, wie man mit einem 500-fränkigen Smoker umgeht und dergleichen. Wir wollen schlicht einfach möglichst viel feines Zeugs grillieren!

Kein Problem – das Internet ist schliesslich voller Tipps und Tricks und Hacks. Hier kommen einige, die uns Laien am meisten überzeugen:

Grillfeuer machen? Uns gefällt Willis Methode!

Video: watson/Willi Helfenberger, Emily Engkent

Zu viel Rauch vom Grillfeuer? Unser aller (leider inzwischen in die wohlverdiente Pensionierung entlassener) Willi Helfenberger weiss Rat!


Grillrost putzen? Her mit der Zwiebel!

Jaja, nachdem man mit einem Metallschwamm oder Grillbürste oder etwas Alufolie den Grill vom Gröbsten befreit hat, dänk. Aber danach den heissen Grillrost mit einer halben Zwiebel zu ‹putzen› und dadurch gleich noch etwas zu würzen ist doch ein ziemlich cooler Hack.

Toastbrot als Temperaturanzeige

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Bild: shutterstock

Ach, wo genau auf dem Grill ist es wie heiss? Man will ja das Grillgut etwas rumschieben können. Nun, dazu eignen sich Toastbrotscheiben hervorragend! Ganz einfach: Dort, wo sie am schnellsten schwarz wird, dort ist's am heissesten.

Holzspiessli vorher ins Wasser legen – kännsch, oder?

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Bild: shutterstock

Klar: Ihr legt eure Grillspiessli vorher eine Stunde oder so ins Wasser, bevor ihr euer Grillgut darauf aufspiesst. So verbrennt das Holz nicht, wenn es über der Glut liegt.

Wir müssen über Mayo als Grillhilfe reden.

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Bild: shutterstock

Es mag seltsam klingen, aber ein bisschen Mayo (oder Sauerrahm oder gar griechischer Joghurt) in das rohe Hamburger-Hackfleisch gemischt wird den Geschmack eines Burgers nicht gross verändern. Aber es wird verhindern, dass die Patties beim Grillieren austrocknen. Mit diesem einfachen Trick bleibt der Burger saftig und fein.

Und für Fisch? Lachstranchen grillieren, ohne, dass er am Grillrost klebt? Den Fisch vorher mit etwas Mayonnaise bestreichen, und ... tadaaa!

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Bild: shutterstock

Mayo is your friend!

Sonst kann man easy Fisch auf Zitronenscheiben grillieren.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: youtube

Klappt bestens gegen lästiges Kleben am Grillrost: Grill deinen Fisch auf einer Schicht Zitronenscheiben!

Alternativ auch ein Grill-Käfig 😃

Lachs grillieren

Bild: obi/watson

Grill-Käfig? Na ja, vermutlich ist das nicht der Fachausdruck dafür. Grill-Gitter, vielleicht. Oder GRILLGUTHALTER-WENDEBRÄTER ... ihr wisst, wovon wir hier sprechen. Besorgt euch so ein Ding! Funktioniert prima für Fisch. Und übrigens auch perfekt für Spargeln und derartiges ... womit wir beim nächsten Thema wären:

Gemüse und Früchte lassen sich bestens grillieren.

Hier kommen zehn Früchte und Gemüse, die man mal auf den Grill schmeissen sollte:

Ach ja, Maiskolben? Hier ein Tipp:

Maiskolben zuerst kurz in die Mikrowelle!

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Bild: shutterstock

Maiskolben gart man mit den Schalen drei Minuten lang in der Mikrowelle. Dann aus der Mikrowelle nehmen und das untere Ende des Maiskolbens abschneiden (die Seite ohne die Fasern). Maiskolben verkehrt herum halten und der Mais rutscht aus der Schale heraus. Und dann ab auf den Grill damit!

Besitzt du eine Gusseisenpfanne? Perfekt!

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Bild: shutterstock

Denn so eine Pfanne kannst du gleich auf den Rost legen (oder gar in die Glut, wenn du kurz noch grössere Hitze brauchst). Und darin kannst du alle deine leckeren Bratkartoffeln oder Speckstreifen oder Peperonata und sonstiges Gemüse zubereiten!

Und logo: Marinieren obligatorisch!

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Bild: watson/obi

Hand aufs Herz – wie viele von euch schmeissen die erstbeste Bratwurst oder Cervelat auf den Grill und hauen sich den Bauch mit Pommes-Chips voll? Oder man kauft sich husch eines dieser merkwürdig orangefarbenen marinierten Fleisch- oder Fisch-Stücke im Supermarkt. Tja, vielleicht kann man ja am Schluss alles mit einer Heinz-Fertigsauce übertünchen. Leute! Das geht besser! Mit kleinstem Aufwand lässt sich weitaus mehr aus einem Grill-Abend rausholen. Das Stichwort lautet: Marinade!

Und ja, das bedeutet, dass ihr vorausdenken müsst. Mindestens zwei Stunden. Besser noch am Vortag. Und am besten eignen sich Gefrierbeutel dafür. Aber hier haben wir einige Hammer-Marinaden für euch:

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • -thomi- 19.07.2020 09:16
    Highlight Highlight Gegen den Foodwaste von #3 empfehle ich ein Grillthermometer. Die sind recht erschwinglich. Muss ja nicht grad das 100 fränkige Edelmodell mit 25 Fühlern, Bluetooth, App und WLAN sein 😂
  • Michele80 18.07.2020 22:06
    Highlight Highlight Mayo ist übrigens auch toll wenn man Grilled Cheese oder einfach nur Toast in der Bratpfanne macht - macht es leckerer als nur mit Butter eingestrichen
    • Wenzel der Faule 19.07.2020 08:05
      Highlight Highlight Mayo macht doch alles besser 😋
  • Gatekeeper 18.07.2020 21:31
    Highlight Highlight Punkt 3 ist Verschwendung von Lebensmitteln!
    • dmark 19.07.2020 12:12
      Highlight Highlight Sorry, aber Toastbrot ist kein Lebensmittel.
      Das ist ein "Belagträger"... ;-)
    • Garp 19.07.2020 13:14
      Highlight Highlight lol dmark
  • Darkwing Duck 18.07.2020 21:11
    Highlight Highlight Zu den Holzstäbchen muss ich sagen, dass die gewässerten bei mir einfach 2 Minuten später verbrennen. Vielleicht mache ich auch etwas falsch. 😁

    Beim Marinieren gibt es einen kleiben Trick: Das Fleisch mit der Marinade kneten, wie einen Brotteig. Anzahl Minuten = anzahl Marinierstunden. Nach nur 4 Minuten kneten kann man sich 4 Stunden Marinierzeit sparen.
    Guter Trick für alle, die das Marinieren gerne mal vergessen, wie ich.
    • Exilglarner 19.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Ich benutze zusätzlich noch eine Marinade-Spritze...💉🥩
      Benutzer Bild
    • Gar Ma Nar Nar 19.07.2020 14:50
      Highlight Highlight Wollte das gleiche schreiben. Lege die Stäbchen jeweils schon vor dem marinieren des Fleisches in Wasser ein, d.h. die werden stundenlang gewässert, ändert jedoch nichts. Die verbrennen wirklich genauso.
  • Raudrhar 18.07.2020 21:04
    Highlight Highlight Und wenn ihr mal so richtig kochen wollt, legt euch einen "Dutch Oven" zu. Grillgitter weglassen, stattdessen den Oven in die Glut. Oder gleich ein ordentliches Lagerfeuer. :)

    Hier ein Beispiel: https://www.gluthelden.de/dutch-oven-krustenbraten/?cookie-state-change=1595098943819

    (Bitte verzeiht die Werbung dort, wir haben ein Kochbuch mit dem Schweinebauch, und das diesem am ähnlichste Rezept ist das verlinkte. ^^"
    • Garp 19.07.2020 12:09
      Highlight Highlight Ich koche täglich richtig, wenn ich auch nicht täglich grille 😂 .
  • Else 18.07.2020 20:44
    Highlight Highlight Super Tipps! Noch zwei Ergänzungen:
    #2: Den kalten Grillrost über Nacht ins Gras legen. Am nächsten Morgen ist alles schön aufgeweicht und lässt sich einfach abwaschen (aus der Bedingungsanleitung des Weber Grills)
    #4: viele Spiessli wässern, abtropfen und einfrieren. Allzeit bereit.
  • Kolo 18.07.2020 19:58
    Highlight Highlight Wir sind ja alle gegen Food waste, aber Toast als Temperaturanzeige, wo der Grill am heissesten ist? Momol, super. Mit der Hand merkt man das auch, ohne sie zu toasten natürlich 😉
    • Else 20.07.2020 08:07
      Highlight Highlight muss man ja nicht wegschmeissen...
    • What’s Up, Doc? 20.07.2020 17:20
      Highlight Highlight Musst ja auch nicht warten bis es schwarz ist. Wo es am schnellsten braun wird ist's halt am heissesten.
  • Coffey 18.07.2020 18:57
    Highlight Highlight Mikrowelle 🤦🏻‍♂️
  • Bits_and_More 18.07.2020 18:20
    Highlight Highlight Mein Tipp#1 Kauft euch einen Kamado Grill, dann ist vom selbst geräuchtern Fisch über 24h pulled Pork, Steaks bei 350°C und Pizza vom Stein alles möglich.
    • -thomi- 19.07.2020 09:29
      Highlight Highlight Jepp, bin sehr zufrieden damit. Braucht allerdings manchmal bei den Rippli oder dem Pulled Pork etwas Geduld, wenn man so um die 125 Grad hat.
    • Garp 19.07.2020 13:22
      Highlight Highlight Weiss nicht, ob unser Balkon dieses Gewicht tragen würde. 😂

      Wir haben eine Grillstelle in unserer Siedlung und den Wald haben wir auch in der Nähe, wo man noch nach alter Manier ein Feuer machen kann, sofern es nicht zu trocken ist. Und wenn man weiss wo, gibt es auch noch nette Plätzchen am See.
      Holzkohle ist übrigens ein äusserst unökologisches Produkt.
    • -thomi- 19.07.2020 20:14
      Highlight Highlight Garp, da gebe ich Dir recht und das ist das Einzige, was so einen Kamado nachteilig macht. Allerdings verbraucht er weniger davon als so ein Weber-Kettle, und Briketts sind jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei, nicht wegen der Nachhaltigkeit, sondern eher wegen dem Zeug, das da sonst noch drin ist. Und die Gasgrills werden halt einfach nicht ganz so heiss, wenn man's braucht. Und bei tieferen Temperaturen brauche selten alle Kohle (vielleicht im Winter) und kann mehrmals wieder einfeuern.
  • Inflatio 18.07.2020 18:10
    Highlight Highlight Regel Nr. 1

    Kein abgepacktes Fleisch oder Fisch vom Grossverteiler.

    Frisch vom Metzger oder vom Fischhändler.
  • Garp 18.07.2020 17:57
    Highlight Highlight Nix gegen eine gute Bratwurst oder Servelat. Man kann das Eine loben ohne das Andere immer abzuwerten und so abschätzig von oben herab betrachten. So etwas tun nur Snobs.
    • Der P 19.07.2020 08:21
      Highlight Highlight Ich bin jedenfalls ein totaler Wurstliebhaber... Würste aus der Bratwurstmanufaktur Nahe Bern sind unübertrefflich und bei 60 Sorten braucht man viel Glut, bis man alle mal probiert hat... Nomnomnom...
    • Garp 19.07.2020 13:23
      Highlight Highlight Ja es gibt ganz tolle Würste. Wenn ich auch ein Steak und Gemüse und Früchte nicht verachte :) .
  • what_else? 18.07.2020 17:39
    Highlight Highlight Ich benutze immer ein Rohr um die Briketts zum Glühen zu bringen. Marinade immer abwischen vor dem Grillieren.
  • Imfall 18.07.2020 17:37
    Highlight Highlight Zum Fisch:

    Maximale Hitze im Grill hilft gegen das festkleben!



    • What’s Up, Doc? 20.07.2020 17:23
      Highlight Highlight Auch das Burger Pattie bleibt nicht kleben wenn die Temperatur passt.
  • Its a me, Mario 18.07.2020 17:21
    Highlight Highlight Ach, ich liebe die simplen Rezepte und Grill-Hacks von Baroni. Danke!
  • Dani B. 18.07.2020 16:59
    Highlight Highlight Lasst doch die Marnirerei. Ich will das Fleisch schmecken. Weniger ist oft mehr!
    • holden27 18.07.2020 17:45
      Highlight Highlight Sagt ja keiner dass du eine Marinade machen musst, die den Geschmack überdeckt. Man kann eine simple Marinade machen, die den Geschmack vom Fleisch unterstützt
    • Licorne 18.07.2020 17:59
      Highlight Highlight Kommt bei mir aufs Grillgut an. Bei Spare-Ribs oder Poulet ist eine Marinade zwingend ein Muss. Rinds-Hohrücken, T-Bone (oder was in der Art) gerne auch ohne Marinade.
    • Bits_and_More 18.07.2020 18:18
      Highlight Highlight Und marinieren, dann die Marinade vor dem Grillieren abtupfen. Sonst verbrennen nur die Kräuter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hessmex 18.07.2020 16:29
    Highlight Highlight Grill anzünden wie bei Punkt 1 habe ich vor gut 30 Jahren in Südafrika kennen gelernt und wenn es pressiert kann man noch ein kurzes Stück Ofenrohr darauf stellen, das zieht dann so richtig!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.07.2020 23:07
      Highlight Highlight ja und auch in der Schweiz ist das schon über 20 Jahre bekannt. Wo ist denn der Baroni aufgewachsen dass das für ihn neu ist ?

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