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Samuel L. Jackson (links) und Anthony Mackie in «The Banker». bild: apple

Apple sagt Filmpremiere mit Samuel L. Jackson im letzten Moment ab

Der «Apple Original»-Film wurde noch vor dem US-Kinostart gestoppt. Angeblich wegen Missbrauchsvorwürfen gegen einen Produzenten.



Die geplante Weltpremiere des Films «The Banker» mit Samuel L. Jackson ist überraschend abgesagt worden. Einen Tag, bevor der Streifen am Donnerstag zum Abschluss des AFI-Filmfestivals in Los Angeles gezeigt werden sollte, nannte Apple nicht näher erläuterte «Bedenken» als Grund.

Der Film basiert auf der wahren Geschichte zweier schwarzer Geschäftsmänner, die in den USA der 60er Jahre einen Weissen als Aushängeschild ihres Unternehmens anheuern, um dem vorherrschenden Rassismus ein Schnippchen zu schlagen.

Gerüchte rund um Missbrauchsvorwürfe

In der vergangenen Woche seien Apple «Bedenken» gegen den Film bekannt geworden, erklärte das Unternehmen. Gemeinsam mit dem Filmteam sollten diese nun überprüft werden, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Was genau das Problem ist, teilte Apple nicht mit. Branchenberichten zufolge soll es um eine Beschwerde der Familie eines der in dem Film porträtierten Geschäftsmänner gehen.

Wie das US-Medium Hollywood Reporter berichtet, soll es sich dabei um Missbrauchsvorwürfe handeln. Und zwar gegen Bernard Garrett Jr., den Sohn eines der porträtierten Geschäftsmänner, der als Produzent des Films an Bord ist. Dessen jüngere Halbschwestern Cynthia und Sheila Garrett würden ihm vorwerfen, sie im Mädchenalter missbraucht zu haben, als er als junger Mann bei der Familie lebte.

«The Banker» ist einer der ersten von Apple für seinen neuen Streamingdienst Apple TV+ produzierten Filme und sollte ab dem 6. Dezember in den US-Kinos gezeigt werden – gerade rechtzeitig, um für wichtige Filmpreise wie den Oscar nominiert werden zu können.

Ob die Multi-Millionen-Produktion wie geplant im Januar 2020 bei Apples Streamingdienst verfügbar sein wird, ist nicht bekannt.

Der Trailer:

abspielen

Video: YouTube/Apple TV

(dsc/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 21.11.2019 19:25
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, der es bescheuert findet, wenn Filme nicht gezeigt werden, weil irgend eine involvierte Person möglicherweise etwas angestellt hat? Ich meine, wenn der Wirt im Dorf etwas angestellt hätte, wäre ich zwar auch nicht begeistert, würde aber trotzdem bei ihm einkehren, da es a) keinen Einfluss auf seine Arbeit hat und b) andere Mitarbeiter nichts dafür können.
    • //RobRoy 22.11.2019 20:49
      Highlight Highlight Jepp, regte mich schon bei Kevin Spacey auf! Aber eben SocialMedia ist ja die 5. Macht.
  • TanookiStormtrooper 21.11.2019 15:42
    Highlight Highlight Währenddessen kriecht Tim Cook gerade Präsident "Grab 'em by the Pussy" tief in den Allerwertesten.
    Wenn es Apple nur dort auch so ernst mit der Moral nehmen würde... 🤷‍♂️
    • Kiro Striked 21.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Weisser Mann 21.11.2019 15:55
      Highlight Highlight Am Ende ist Apple ein Konzern, der Geld verdienen will. Moral ist bei denen, wie bei allen anderen leider nur Zweitrangig.
    • SLE7EN 21.11.2019 17:20
      Highlight Highlight Die "Pussy" hat dem Cook ja auch extrem geholfen einen der grössten Konkurrenten, im heimischen Markt wie auch Global, zu entfernen mit seinen Sanktionen gegen Huawei. Da ist ein wenig Dankbarkeit schon angebracht. Ich warte nur darauf bis die ersten quitproquo Verdachts Momente auch in diesem Fall auftauchen...

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