MH17
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epa04392083 (FILE)( A file picture dated 19 July 2014 shows rescue forces carrying bodies of passengers at the MH17 crash site of Boeing 777, Malaysia Arilines flight MH17 airplane, in the eastern Ukraine region near Donetsk, Ukraine. Malaysia Airlines Flight MH17 crashed after breaking up in the air probably after being hit 'by a large number of high-energy objects,' a preliminary Dutch investigative report released on 09 September 2014 finds. Images of the MH17 wreckage show that it was pierced in numerous places from the outside, causing the Boeing 777 to break up in flight over eastern Ukraine, the preliminary Dutch investigative report says. Investigators found no evidence that the crash resulted from a technical problem or crew error, says the report by the Dutch Safety Board.  EPA/ANASTASIA VLASOVA *** Local Caption *** 51487745

Leichenbergung beim Absturzort. Bild: ANASTASIA VLASOVA/EPA/KEYSTONE

Indizien für Flugzeugabschuss

MH17: Ermittler finden Metallstücke in Leichen



Niederländische Experten haben in Leichenteilen und Gepäckstücken 25 Metallteile gefunden, die weiteren Aufschluss über den Absturz des malaysischen Passagierflugzeug in der Ukraine liefern könnten. Die Ermittler prüfen die Theorie, dass eine Luftabwehrrakete das Flugzeug zum Absturz gebracht habe.

Ein Abschuss durch eine Luftabwehrrakete sei das «wahrscheinlichste Szenario», sagte der leitende Staatsanwalt, Fred Westerbeke, am Freitag in Rotterdam. 

Am Dienstag hatten die Ermittler in einem ersten Bericht erklärt, das Flugzeug sei von schnell fliegenden Teilen durchlöchert und zum Absturz gebracht worden. Woher die Teile stammten, liessen sie offen. Wenn Geschoss-Splitter gefunden werden, lassen sich daraus möglicherweise Rückschlüsse auf die Art der Waffe ziehen. 

Ermittler wollen nochmals an den Absturzort

Die Ukraine und der Westen werfen den prorussischen Rebellen vor, sie hätten das Flugzeug mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Die Raketen sollen sie aus Russland erhalten haben. Die ukrainischen Rebellen bestreiten dies. 

Die Ermittlungen werden dadurch erschwert, dass die Experten den Absturzort und das Wrack der Maschine wegen der Kampfhandlungen in dem Gebiet nicht detailliert untersuchen konnten. Das Flugzeug stürzte im Rebellengebiet ab. Kurz darauf versuchten die ukrainischen Streitkräfte, diese Region unter ihre Kontrolle zu bringen. 

Die seit einer Woche haltende Waffenruhe lässt die Ermittler aber hoffen, dass sie bald wieder an den Absturzort kommen. In dem Flugzeug starben 298 Menschen, zwei Drittel davon waren Niederländer. (whr/sda/reu/dpa) 

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