Quiz
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Beweise dich in unserem Quiz zum Jagdgesetz, oder du wirst zum Abschuss freigegeben!

Bild: AP/AP



Am Dienstagmittag beriet der Ständerat über die Änderung des Jagdgesetzes. Eine Mehrheit der kleinen Kammer befürwortete eine Lockerung des Schutzes von Wolf, Biber und Luchs. Nun beugt sich der Ständerat über die Details der Vorlage. Linke und umweltfreundliche Kreise haben angekündigt, je nach Ausgestaltung des Gesetzes das Referendum zu ergreifen.

In unserem Quiz kannst du derweil unter Beweis stellen, wie gut du dich mit den Themen Jagd und Raubtiere in der Schweiz auskennst.

Quiz
1.Wie viele Herdentiere riss der Wolf in den letzten Jahren durchschnittlich in der Schweiz?
218
57
150
470
2.Der Wolf wurde im 18. und 19. Jahrhundert in der Schweiz ausgerottet. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts siedelte er sich im Alpenraum wieder an. Wann tauchte der erste Wolf in der Schweiz wieder auf?
Bild zur Frage
wikimedia commons
1982
1999
1995
1989
3.Neu wird die Saatkrähe zur jagdbaren Art erklärt. Weshalb?
Bild zur Frage
wikimedia commons/andreas trepte
Die Art hat sich stark vermehrt und bedroht andere Vogelarten (Eichelhäher, Rotkehlchen).
Die Saatkrähe bedroht in sensiblen Ökosystemen die Amphibienvielfalt (Frösche, Molche).
Die Saatkrähe ist keine einheimische Art.
Wegen des Lärms und der Kotverschmutzung kommt es immer wieder zu Konflikten mit der Bevölkerung.
4.Im Oktober 2006 erteilte der Walliser Staatsrat Jean-René Fournier die Abschusserlaubnis für einen Wolf, der zuvor in einer Nacht 31 Schafe gerissen hatte. Er wurde im Dezember 2006 erlegt. Der WWF zeigte Fournier wegen Verletzung des Jagdgesetzes an und er wurde später dafür verurteilt. Was tat Fournier mit dem Kadaver des erlegten Wolfes?
Jean-Rene Fournier, candidat du PDC pour le Conseil des Etats, lors de la journee des resultats des elections federales ce dimanche 18 octobre 2015 a Sion. (KEYSTONE/Olivier Maire)
KEYSTONE
Er transportierte ihn mit seinem Pick-up-Geländewagen über den Simplonpass und deponierte ihn an der schweizerisch-italienischen Grenze (weil der Wolf aus Italien gekommen war).
Er liess dem Wolf das Fell abziehen. Es diente ihm danach als Kaminvorleger in seinem Ferienchalet.
Er liess den Wolfskadaver ausstopfen und in seinem Büro in Sitten aufstellen.
Er übergab den Kadaver der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Bern zu Forschungszwecken.
5.Das Rebhuhn ist neu nicht mehr als jagdbare Art aufgeführt, weil es in der Schweiz beinahe ausgestorben ist. In zwei Gebieten wird derzeit die Rückkehr des Rebhuhns mit grossem Aufwand gefördert. Welche?
Bild zur Frage
wikimediacommons/k.Pitkh
Im Naturpark Thal (SO) und im Naturpark Gantrisch (FR/BE).
Im Tösstal (ZH) und im Parc Jura Vaudois (VD).
Im Klettgau (SH) und in der Champagne Genevoise (GE).
Im Bleniotal (TI) und in der UNESCO Biosphäre Entlebuch (LU).
6.Das Ausräuchern, Begasen oder Ausschwemmen von Fuchs- und Dachsbauten war bisher schon verboten. Neu soll auch bestraft werden, wer Fuchs- und Dachsbauten ..
... anbohrt, ausgräbt oder verstopft.
... markiert, signalisiert oder andersweitig visuell sichtbar macht.
... mit nicht artgerechten Tieren, zum Beispiel Hauskatzen oder Kaninchen füllt.
... mit Musik beschallt.
7.Mitte des 18. Jahrhunderts sorgte die sogenannte «Bestie des Gévaudan» während Jahren für Angst und Schrecken in Südfrankreich. Das Raubtier soll erwachsene Menschen verschleppt und gemäss Überlieferungen ganze Körperteile innerhalb von wenigen Minuten verschlungen haben. Wie viele Menschen wurden angeblich Opfer des wolfsähnlichen Tiers?
Bild zur Frage
wikimedia commons
140 bis 150
7 bis 16
37 bis 48
78 bis 99
8.Weil in den bisher als Jagdbanngebieten bekannten Zonen heute durchaus gejagt werden darf, wollte der Bundesrat sie in Wildtierschutzgebiete umbenennen. Doris Leuthard bezeichnete den Begriff der «Jagdbanngebiete» deshalb als ...
Bild zur Frage
KEYSTONE
Schummeltaube
Lügenelster
Mogelvogel
falscher Fink
9.«Okay, wir haben ein paar Probleme, die grösser sind», sagte Bundesrätin Doris Leuthard im Ständerat über die jährlichen Ausgaben des Bundes für Entschädigungen bei Wildschäden. Wie hoch sind diese Kosten?
48’000 Franken
141’000 Franken
815’000 Franken
2’460’000 Franken

(cbe/wst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • H. L. 05.06.2018 22:32
    Highlight Highlight Saatkrähen, notabene einheimische Vögel, sollen jagdbar sein, weil ihr natürliches Kommunikationsverhalten von den Menschen als störend empfunden wird. (Im Gegensatz zu Rabenkrähen interessieren sie sich übrigens auch nicht für Jungvögel.) Und die unzähligen herumstreunenden Katzen, die jährlich für Hunderttausende tote Kleinlebewesen (Vögel, Amphibien) verantwortlich sind, haben nichts zu befürchten. Hauptsache, die Bauern und Jäger erhalten das, was sie wollen: Endlich dürfen sie die schwarzen, hässlichen, lauten, hinterhältigen Viecher abknallen!
    • Borki 06.06.2018 06:43
      Highlight Highlight Der eigentliche Grund, weshalb die Saatkrähe wieder jagdbar wird: Ihr Bestand ist nicht mehr gefährdet. Und damit entfällt der Grund, sie unter Schutz zu halten.
      Ihr Bestand wahr übrigens wegen Vergiftungsaktionen zusammen gebrochen, nicht wegen der Jagd.
      Wirklich freuen über das neue "Beutetier" wird sich übrigens praktisch kein Jäger.
    • H. L. 06.06.2018 08:37
      Highlight Highlight @ Borki: Nein. Das würde heissen, dass sämtliche nicht gefährdeten Singvögel - Saatkrähen gehören wie alle Rabenvögel zu den Singvögeln - ebenfalls jagdbar wären. Das ist mitnichten so. Die Frage ist: Mit welcher Berechtigung wird die Jagd auf Rabenvögel legitimiert? Die Antwort: Es existiert kein einziges wissenschaftlich fundiertes Argument für die Jagd auf Rabenvögel.
  • Thurgauo 05.06.2018 19:23
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, Wolf und Bär tut uns nichts und wir haben ihnen ihren Lebensraum weggenommen. Mir sind dass die paar hunderttausend (momentan ja nur 150'000) CHF wert. Wegen mir darf auch etwas höhere Entschädigungen zahlen, dann haben die auch nichts zu motzen.
  • Snowy 05.06.2018 19:08
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