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Ja-Komitte Diskriminierungsinitiative

«Ja zum Schutz vor Hass»: Das Pro-Komitee der Ausweitung der Anti-Rassismusstrafnorm freut sich über die Annahme des Gesetzes. Bild: watson

«Freut mich unglaublich» – so reagiert die LGBT*-Community auf das Abstimmungs-Resultat

Das Resultat ist eindeutig: Die Schweizer Stimmbevölkerung findet, dass Schwule und Lesben stärker geschützt werden sollen. Das freut die LGBT-Community. In Bern feiert sie den Sieg – und kämpft bereits für das nächste Anliegen.



Paprika und Michael

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bild: jara helmi

Paprika aus dem Aargau (links)

«Dass nicht nur etwas mehr als die Hälfte für unsere Rechte einstehen möchte, freut uns extrem. Dass der Bund Verbrechen, die aufgrund der sexuellen Orientierung passieren, auch als solche wahrnimmt und explizit als Gewaltverbrechen an Homo- und Bisexuellen deklariert, ist ein grosser Fortschritt. Wir hoffen, dass es bei der Ehe für alle auch so gut herauskommen wird und dass dort vorwärts gemacht wird.»

Michael aus Luzern (rechts)

«Ich hatte Respekt vor dieser Abstimmung. Dass auch eher konservative Kantone für uns gestimmt haben, freut mich unglaublich! Ich hoffe, dass das nun auch eine grosse Signalwirkung für ganz Europa hat. Es ist aber ganz klar so, dass das Gesetz unsere Welt nicht komplett verbessern wird.»

Jan und Max aus Zürich

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bild: jara helmi

«Dass das Resultat deutlich ausfällt, war uns wichtig. Denn es ist ein klares Zeichen gegen Hass und ein klares Zeichen für unsere Community.»

Ewa aus Zürich

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bild: jara helmi

«Das Resultat ist sehr erfreulich, es heisst, dass uns die Mehrheit des Schweizer Stimmvolks ‹schützenswert› findet. Trotzdem zeigt es auch, dass ein Teil den Schutz vor Diskriminierung nicht unterstützt, das ist auch ein Zeichen für die allgemeine Stimmung in der Gesellschaft. Die Abstimmung heute ändert nicht viel an meiner Lebensrealität – es braucht auch ein gesellschaftliches Umdenken. Aber es ist ein schönes Zeichen zu wissen, dass Hassreden gegen Homosexuelle nun in der Schweiz rechtlich keinen Platz mehr haben. Für uns ist diese Abstimmung erst ein erster Schritt, nun wollen wir weitere Anliegen durchsetzen.»

Mona Gamie aus Zürich

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bild: jara helmi

«Ich kann endlich aufatmen! Für mich ist heute ein wundervoller Tag, weil das Abstimmungsresultat so deutlich rausgekommen ist. Es ist ein Zeichen gegen die Homophobie und für den Schutz von homo- und bisexuellen Menschen in der Schweiz. Die Abstimmung hat uns alle enger zusammengeschweisst. Denn die Geschichte lehrte uns, dass wir zusammenstehen müssen, um für unsere Rechte zu kämpfen und gemeinsam viel erreichen zu können. Jetzt müssen wir in die Zukunft schauen: Denn es werden demnächst wichtige Dinge diskutiert. Zum Beispiel die ‹Ehe für alle› oder die Änderung des Geschlechtseintrags im Pass.»

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