Schweiz
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Studentinnen und Studenten mit Masken an der Universitaet Zuerich am Montag, 14. September 2020, in Zuerich. An der UZH gilt eine Maskentragepflicht in oeffentlich zugaenglichen Innenraeumen, wie Korridore, Lichthoefe, Toilettenanlage, Aufzuege, Museen, Bibliotheken und Gastrobereiche. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Am Montag kehrten die Studierenden an die Hochschulen – hier die Uni Zürich – zurück, wenn auch mit Maske. Bild: keystone

Analyse

Ein halbes Jahr Pandemie: Die Schweiz bleibt locker – wie lange noch?

Vor sechs Monaten verkündete der Bundesrat den Lockdown. Die Schweiz hat in der Krise vieles richtig gemacht, auch wenn die Corona-Skeptiker das anders sehen. Nun aber begibt sie sich auf abschüssiges Terrain.



Israel hat kapituliert. Was die Feinde des jüdischen Staates mit Waffengewalt nie geschafft haben, hat ein winziges Virus vollbracht. Nach einem wochenlangen Kampf gegen steigende Coronazahlen musste die Regierung am Sonntag den Rückzug befehlen, den sie unbedingt vermeiden wollte: Ab Freitag tritt erneut ein landesweiter Lockdown in Kraft.

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Im Frühjahr galt Israel als Musterland bei der Corona-Bekämpfung. Bereits Anfang März wurde eine 14-tägige Quarantäne verfügt für Reisende aus zahlreichen Ländern, darunter die Schweiz. Erst am 11. März konnte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu durchringen, den Covid-19-Ausbruch offiziell zu einer Pandemie zu erklären.

epa08665938 Medical team of Maccabi Health Services takes swab samples at a test station in Modi'in near Jerusalem, Israel, 13 September 2020. The rate of morbidity and spread of the coronavirus led to new government restrictions aimed to prevent the spread of the coronavirus and COVID-19 disease outbreak.  EPA/ABIR SULTAN ..EPIDEMIC & PLAGUE

Coronatest in Jerusalem: Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen muss Israel erneut in den Lockdown. Bild: keystone

Sechs Monate sind seither vergangen. Die menschliche Wahrnehmung ist wie so oft sehr unterschiedlich. Während die einen das Gefühl haben, der Corona-Ausnahmezustand habe gerade erst begonnen, dauert er für andere schon eine Ewigkeit. Und nicht wenige haben nach einem relativ lockeren Sommer das Gefühl, der Spuk sei eigentlich vorbei.

Dabei steigen die Fallzahlen in Europa wieder an und zwar auch in Ländern, die sich im Frühjahr vorbildlich geschlagen hatten. Dazu gehörte neben Israel auch Österreich, trotz des Après-Ski-Debakels in Ischgl. Nun schlägt Bundeskanzler Sebastian Kurz Alarm. «Was wir gerade erleben, ist der Beginn der zweiten Welle», teilte er am Sonntag mit.

Mehr Ältere infizieren sich

Schwierig ist die Lage auch in Ländern, die schon im Frühjahr stark gelitten hatten, wie Frankreich und Spanien. Und der kalendarische Herbst beginnt erst nächste Woche. Dennoch bleibt es (noch) ruhig, weil trotz der zunehmenden Corona-Fälle die Zahl der Spitaleinweisungen und Todesopfer viel tiefer ist als auf dem Höhepunkt der ersten Welle.

Der Bundesrat erklärt die «ausserordentliche Lage»

Video: watson/nico franzoni

Liegt das daran, dass sich vor allem junge Menschen anstecken? Oder hat sich das Virus abgeschwächt? Experten sehen dafür keine Anhaltspunkte, dafür gibt es beunruhigende Hinweise, dass sich die Älteren wieder vermehrt infizieren. Damit scheint sich jenes Szenario zu bewahrheiten, vor dem etwa die Basler Biologin Emma Hodcroft gewarnt hat.

«Ist das wirklich richtig?»

Was bedeutet das für die Schweiz? Sie hat vieles, wenn auch längst nicht alles richtig gemacht. Am 28. Februar hatte der Bundesrat Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten und damit ebenfalls Pionierarbeit geleistet. Genützt hatte es wenig, weshalb am 16. März die ausserordentliche Lage und damit der Lockdown verfügt wurde.

Der Bundesrat hat sich diese Entscheide keineswegs leicht gemacht, wie Justizministerin Karin Keller-Sutter im Interview mit watson erklärte:

«Man sitzt da und fragt sich: Was machen wir eigentlich mit diesem Land? Wir verbieten dieses und machen jenes zu. Ist das wirklich richtig? Ich habe diese Verantwortung mit Haut und Haaren gespürt. Auf der anderen Seite konnten wir wohl nichts anderes machen, als alles herunterzufahren.»

Mit sechs Monaten Abstand bestätigt sich die Annahme, dass der Bundesrat wohl gerade rechtzeitig die Notbremse gezogen hat, um katastrophale Zustände in den Spitälern zu verhindern. Selbst in der Westschweiz und im Tessin, wo die Lage zeitweise sehr angespannt war, kam es nie zu dramatischen Szenen wie in Bergamo in der Lombardei.

Im Spital La Carita in Locarno war die Lage während der ersten Welle zeitweise sehr angespannt. Bild: KEYSTONE

Drei Monate später, am 19. Juni, kehrte der Bundesrat von der ausserordentlichen in die besondere Lage zurück. Der Lockdown war zu jenem Zeitpunkt bereits Vergangenheit, die Schweiz hat im internationalen Vergleich ein sehr forsches Öffnungstempo vorgelegt. Bislang ging es gut, doch die Fallzahlen steigen auch bei uns kontinuierlich an.

Corona-Skeptiker sind Randgruppe

Einzelne Massnahmen wurden zurückgenommen und in einigen Bereichen eine Maskenpflicht eingeführt. Gleichzeitig ist eine Corona-Müdigkeit nicht zu übersehen. Das zeigt sich auch in den watson-Kommentaren: Wurde man im Frühjahr gescholten, wenn man den Bundesrat kritisierte, so ist dies heute eher der Fall, wenn man zu Vorsicht mahnt.

Wir wollen unser altes Leben zurück und im schönen und warmen Sommer haben wir das auch ein gutes Stück weit geschafft. Vielleicht sind die Corona-Skeptiker – ein bunter Haufen unterschiedlich motivierter Menschen – deshalb bei uns eine Randerscheinung geblieben. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung stützt die Politik des Bundesrats.

Nicht annähernd eine Diktatur

Selbst als er mit Notrecht regierte, war die Schweiz nicht einmal annähernd eine Diktatur, auch wenn das gewisse Corona-Rebellen behaupten. Sämtliche Institutionen waren voll funktionsfähig. Es ist nicht die Schuld des Bundesrats, dass das Parlament in den ersten Wochen die Arbeit verweigert hatte und die Kantone überfordert waren.

Die angepasste Covid-19-Verordnung zu den Grossanlässen

Natürlich wurden im Vorfeld Fehler gemacht, wie der letzte Woche ausgestrahlte SRF-Dokfilm zeigt, der allerdings von einer besserwisserischen «Im Nachhinein ist man immer schlauer»-Tonalität geprägt war. Und man wird den Verdacht nicht los, dass das Contact Tracing der Kantone bei einer weiteren Zunahme der Fallzahlen irgendwann implodiert. Die Entwicklung im Kanton Waadt jedenfalls gibt allen Grund zur Besorgnis.

Das Virus hat nicht genug von uns

Denn über den Berg sind die Welt und damit auch die Schweiz nicht. Sie begibt sich vielmehr auf ein abschüssiges Terrain, mit erhöhter Absturzgefahr. Während immer mehr Länder auf die Bremse treten, bleibt sie locker. Am Montag wurde der physische Lehrbetrieb an den Hochschulen wieder aufgenommen und ab Oktober sind Grossveranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmern wieder zugelassen.

Manche Experten erfasst deswegen das Grauen. So hat die konservative Regierung in Grossbritannien, dem von der Pandemie am stärksten getroffenen Land in Europa, letzte Woche Versammlungen mit mehr als sechs Personen verboten, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die Schweiz aber will ab Oktober exakt in die andere Richtung gehen.

Im Bundesrat ist man sich des Risikos bewusst, wie Karin Keller-Sutter im Interview sagte:

«Ich gönne es allen, die sehnlichst auf einen Match oder eine kulturelle Veranstaltung gewartet haben. Man kann nicht die Leute einsperren und unendlich Staatshilfe geben, sondern wir müssen den Leuten jetzt wieder auf die Beine helfen. Und es ist auch eine wirtschaftliche Überlebensfrage. Aber die Pandemie ist immer noch da, wir müssen mit ihr leben.»

Wirtschaftliche Erwägungen hätten in der Schweiz Vorrang gegenüber epidemiologischen Bedenken, befand die «Financial Times». Suzanne Suggs, eine Professorin an der Universität der italienischen Schweiz in Lugano, hob in der Wirtschaftszeitung den Warnfinger: «Alle haben genug von der Pandemie und wollen, dass das Virus verschwindet. Aber es hat nicht genug von uns.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • IMaki 16.09.2020 18:55
    Highlight Highlight 2) Nach dem Geschilderten punkto politischer Strategie hinter den Opferzahlen platzt ein aktuelles Beispiel politischen Autismus in die Diskussion: Das Parlament im Kanton St. Gallen hat heute beschlossen, vier von neun Kantonsspitälern zu schliessen. Braucht es noch mehr Beispiele für den nach wie vor grassierenden neoliberalen Wahnsinn? Und zwar in der Schweiz.
  • IMaki 16.09.2020 18:52
    Highlight Highlight 1) Unabhängig von der medizinisch-virologischen Diskussion kristallisiert sich nach den ersten 6 Monaten ein Sachverhalt klar heraus: Jene Länder, die seit Jahren, ja seit Jahrzehnten der neoliberalen Logik folgend die öffentliche Gesundheitsversorgung - namentlich im Spitalbereich - zugunsten der profitorientierten Privatisierung heruntergefahren haben, wurden von der Pandemie kalt erwischt: Italien, Spanien, Frankreich, USA, Brasilien usw. Andere wollten oder konnten sich eine flächendeckende Gesundheitsinfrastruktur nicht leisten: Indien, China usw.
  • Franz v.A. 16.09.2020 14:57
    Highlight Highlight Dass vile keine Maske tragen wollen, beim Einkaufen im Laden, kann ich ja noch knapp nachvolziehen. Jedoch ärgere ich mich jedesmal darüber, wenn ich einkaufen gehe, wievile ihre Hände nicht mehr desinfiszieren. Dann im Laden wird alles berührt, in der Nase gebohrt, im Gesicht rumgefummelt, das unsaubere Händy berührt. Kein Wunder haben wir wieder mehr Fälle, wenn man zu faul ist sich an so einfache Sachen zu Halten.
    • Franz v.A. 16.09.2020 17:39
      Highlight Highlight Die Blitzer sind wohl auch welche, die ihre Finger nicht desinfiszieren wollen. Frage an euch, ist das so schwierig kurz die Hände desinfiszieren, oder wo ist das Problem?
    • Franz v.A. 16.09.2020 18:21
      Highlight Highlight Nur Blitzen und meine Frage nicht beantworten, ist wohl etwa das Selbe, wie zu Faul zu sein um seine Hände zu Desinfiszieren.
    • Maeldrew 16.09.2020 22:02
      Highlight Highlight Nun man muss nur schauen, wieviele sich nach dem WC die Hände NICHT waschen. Dabei wärs so einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hausmeister krause 16.09.2020 14:41
    Highlight Highlight Vieleicht sollte man die Resourcen für ein gefährlicheres Virus freihalten. Covid ist vorallem für ältere Menschen tödlich, vieleicht kommt nächstes Jahr ein Virus dass alle Säuglinge dahinrafft, das wäre weitaus tragischer als der Tod von Menschen welche bereits ein langes Leben leben konnten.
    • Nunja 16.09.2020 16:24
      Highlight Highlight Ist ja mehr so, dass wir mit einem nicht ganz so tödlichen Virus üben können, damit wir's bei einem noch schlimmeren richtig machen.
  • Wullepulli 16.09.2020 14:40
    Highlight Highlight Geduld bringt, auch in einer Pandemie, Rosen. Leider verfügen viele Mitbürger nicht mehr über eine ausreichend solche.
  • Miau 16.09.2020 14:00
    Highlight Highlight Mir fällt auf, dass wir zunehmend in einer Angst-Kultur leben und richtiggehend gelähmt sind ob der Corona-Gefahr. Dabei wäre jetzt die Möglichkeit, eine optimistische Zukunft für die Welt zu zeichnen. Pandemien, Klimawandel, Migration - alles Nebenwirkungen eines Systems, das auf ungehemmtem Wachstum beruht. Wo sind sie, die Politiker, die das anzusprechen wagen und eine Diskussion ins Rollen bringen?
  • Shelley 16.09.2020 13:34
    Highlight Highlight Wie schrieb Darwin so schön, dass nur die anpassungsfähigsten Individuen oder Gruppen überleben (er hat nicht die Stärksten erwähnt). Wenn sich der Mensch oder unsere Gesellschaft an den neuen Umständen anpassen kann werden wir es schaffen (sorry Corono- und Maskenverweigerer, sieht nicht gut aus für euch). Die richtigen Massnahmen treffen und umsetzen und mit dem Virus umgehen zu lernen, ohne in Panik zu geraten.
    Auch sollten viele Medien das Ihrige dazu beitragen und nicht immer nur auf Sensation und Panik zu machen.
    • David Rüegg 16.09.2020 17:23
      Highlight Highlight Da bewegst Du Dich aber auf dünnem Eis, wenn Du mit Darwin das tragen von Masken rechtfertigen willst... ich denke das "survival of the fittest" sich eher auf genetische als auf kognitive Fähigkeiten bezieht. Demnach wären die Menschen mit asymptomatischem Verlauf die privilegierten und das sterben (lassen) der Schwachen evolutionsbiologisch gerechtfertigt. Wäre Corona nun eine Krankheit bei einer Tierspezies, welche sich Invasiv auf der Welt verbreitet, würden wir Menschen dies ja möglicherweise sogar als eine gesunde Entwicklung betrachten...
    • Shelley 16.09.2020 22:08
      Highlight Highlight Nein David, das Eis ist nicht dünn. Einerseits ist es eben nicht das „survivel of the fittest“, sondern des Anpassungsfähigsten (lese Darwin) und andererseits ist es eben auch nicht das genetische. Somit ist deinen Aussage falsch „den Schwächeren sterben zu lasse“, sondern im Gegenteil. Auch der sog. „Schwache“ überlebt problemlos, wenn er selbst und seine Spezies anpassungsfähig ist. Der Mensch ist bis dato nur deshalb so erfolgreich. Dies hat nur teilweise mit der Genetik, die kognitive Fähigkeit beruht auch darauf, zu tun.
  • Antonov 16.09.2020 13:19
    Highlight Highlight Die Schweiz bleibt locker? Bei mir sind einzig die Nerven locker, sonst gar nichts mehr! Habe meine Liebste seit 7 Monaten nicht mehr gesehen, mein Job (seit 30 Jahren) ist höchst gefährdet und mein Hobby (Reisen) kann ich wohl noch monatelang an den Nagel hängen. Dabei ist Corona nur indirekt daran 'schuld'. Es sind Behörden, Regierungen und Möchtegernexperten (mit einigen Ausnahmen), denen jegliche Vernunft abhanden gekommen ist und deren apokalyptischen und hysterischen Horrorszenarien im März die Welt zum Stillstand brachten. Wie lange soll man sich das noch gefallen lassen?
    • Lami23 16.09.2020 19:28
      Highlight Highlight Reisen ist im Rahmen der Klimakrise sowieso kein gutes Hobby mehr.
    • Antonov 17.09.2020 07:40
      Highlight Highlight @Lami: Komplett überflüssiger Kommentar! Wir reden hier über die Folgen von Corona. Es wird halt momentan etwas weniger über den Klimawandel gesprochen. Das muss für dich sehr frustrierend sein, wie sonst lässt sich deine Bemerkung erklären?Dennoch, es ist dir sicher nicht entgangen, dass man auch umweltfreundlich reisen kann. Ich erkläre dir gerne wie das funktioniert. Aber wenn du den Rest deines Lebens hierzulande und in den eigenen 4 Wänden verbringen möchtest ist das dein Prärogativ. Das Reisen liegt im Wesen des Menschen und wird es auch bleiben, 'Klimakrise' hin oder her.
    • Franz v.A. 17.09.2020 08:09
      Highlight Highlight Jamern macht Deine Situation auch nicht besser. Und nein, die Behörden sind nicht schuld an Deinem Uebel.
  • Swen Goldpreis 16.09.2020 13:16
    Highlight Highlight Es mag absurd klingen, aber Israel ist Opfer seiner falschen Lockdown-Politik. Man sieht es ja mittlerweile überall: Fast jedes Land, in dem es besonders strenge Lockdowns gab, hat nun wieder Probleme. Spanien, Frankreich, Israel. Auch Indiens erste Welle wurde nur wegen des Lockdowns so krass.

    Das Problem: Ein Lockdown sorgt nicht für weniger Kontakte, sondern verschiebt sie lediglich vom vergleichsweise unproblematischen Freien in die viel gefährlicheren privaten Bereiche.

    Im März habe ich zb. meine Mutter mit Abstand in Parks getroffen. Mit Lockdown wäre ich zu ihr nach Hause gegangen.
  • PVJ 16.09.2020 13:14
    Highlight Highlight Viele wünschen sich einfache Lösungen im Sinne von entweder Lockdown oder Durchseuchung. Aber das Thema ist neu, nicht einfach und mit sehr vielen Unsicherheiten behaftet. Da taugen einfache Lösungen nun mal nichts. Wir werden uns noch länger mit der Situation auseinander setzen und mit der Unsicherheit umgehen müssen. Vielleicht sollte die Kommunikation des BAG darauf fokussieren.
    • Maeldrew 16.09.2020 22:26
      Highlight Highlight Die Unfähigkeit des BAG ist wohl bekannt. Sieht man an den vielen Fehlern die immer wieder passieren.
      Das BAG wäre gut beraten flexible Lösungen anzubieten, die alle gut umsetzen können und verstehen.
      So frage ich mich, weshalb 3/4 von Frankreich auf der Quaranäne Liste ist, obwohl die Probleme grossenteils nur in den Ballungsgebieten bestehen. Sinnvoller währe der Einsatz von Metriken. zb. Orte grosser 30000 Einwohner, oder Veranstaltungen grösser 50 Personen muss in Quarantäne. Aber mit dem Camper durch die Normandie wird mit Quarantäne bestraft. obwohl kaum Kontakte unter 5m bestehen.
  • reaper54 16.09.2020 13:04
    Highlight Highlight Die erste Reaktion war richtig, man wusste nicht was genau kommt und hat daher die Notbremse gezogen.

    Heute siet man jedoch das z.B. das viel gescholtene Schweden, das ein enormes Risiko eingegangen ist, besser dasteht. Sowohl wirtschaftlich als auch von den aktuellen Fallzahlen her.

    Ein zweiter Lockdown wäre wirtschaftlich eine Katastrophe, genauso menschlich (Suizide, Häusliche gewalt). Der aktuelle Kurs, welcher an Schweden erinnert, ist absolut richtig und zeigt das unsere Regierung gelernt und sich weiterentwickelt hat.

    Bei Journalisten ist dies offenbar nicht der Fall.
    • Mike Milligan 16.09.2020 19:14
      Highlight Highlight Wo bitte genau stehen die Schweden besser da? Quelle? Ich lebe dort und merke nichts. Im Gegenteil der Wechselkurs ist ununterbrochen rückläufig.
    • Christof1978 18.09.2020 23:35
      Highlight Highlight Weder wirtschaftlich noch in der Pandemiebekämpfung stehen die Schweden besser da.

      Ich finde aber auch, das der Kurs, welcher die CH verfolgt grundsätzlich umsichtig ist und alle Interessen berücksichtigt. Würden sich alle Leute auch daran halten, hätten wir die Pandemie noch besser im Griff.
  • ostpol76 16.09.2020 12:58
    Highlight Highlight Das schlimme daran, kein Politiker und kein Journalist wird sich je dafür entschuldigen, dass er den schwedischen Weg damals, milde gesagt, als unverantwortlich betitelte.

    Ich mag mich erinneren wie auch auf watson die schwedische Strategie mehrmals durch den Dreck gezogen wurde.

    Hat je ein Journalist den Fehler für die völlig falsche Einschätztung eingestanden?

    Haben heute falsche Berichterstattungen irgendwelche Konsequenzen?
    • PVJ 16.09.2020 16:30
      Highlight Highlight Schweden hat kumuliert mehr als doppelt so viele Todesfälle pro 100000 EW als die Schweiz, auch die Gesamtzahl der Infektionen ist weit höher. Dass aktuell die Neuansteckungen in Schweden tiefer sind bedeutet sicher nicht, dass die "schwedische Strategie" besser war. Das kann sich sehr schnell wieder ändern.
    • Nunja 16.09.2020 16:31
      Highlight Highlight Schweden hat nach wie vor mehr als doppelt so viele Tote wie die Schweiz. Und massiv mehr als seine Nachbarländer. Dass es in Schweden nicht zur Katastrophe kam ist mehr dem Charakter und der Vernunft der Bewohner zu verdanken. Und das lässt sich nicht einfach übertragen.
    • Troll Watson 16.09.2020 18:21
      Highlight Highlight Dafür bist du hier am komplett falschen Ufer :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • pop_eye 16.09.2020 12:50
    • M.T. 16.09.2020 19:27
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Link!

      Äusserst lesenswerter Artikel.
  • giguu 16.09.2020 12:41
    Highlight Highlight Ich störe mich extrem ab diesen Corona Skeptikern, die sich mit rationellrn Argumenten überhaupt auf keine Diskussion einlassen. Ich würde sogar behaupten, dass viele von ihnen aus egoistischen Gründen so denken.
    • Cirrum 16.09.2020 13:28
      Highlight Highlight Ist übrigens umgekehrt das Selbe;-)
    • Levi Vodica 16.09.2020 13:47
      Highlight Highlight Sich ab einer anderen Meinung derart aufzuregen... Ich würde behaupten, dass Sie aus egoistischen Gründen so denken.
    • giguu 17.09.2020 08:30
      Highlight Highlight Finde ich nicht, geschätzter Kollege Vodica. Andere zu schützen, ohne sich über die mittelfristigen Folgen 100% sicher zu sein zeugt meiner Meinung nach überhaupt nicht von Egoismus :).
  • skisandtrail 16.09.2020 12:39
    Highlight Highlight "Sämtliche Institutionen waren voll funktionsfähig"
    Wo hast du denn diesen Mist her?
    Bei der AHV wurde man nicht bedient. Bei der PK nicht. Die Gemeinden in vielen Kantonen hatten keine Öffnungszeiten mehr (nur noch Voranmeldung und Wichtiges). Grundbuchämter (Kt BE) haben, anstelle Tagesgeschäften, die uralten Belege gescannt. Das Parlament tagte nicht, usw..

    Voll funktionsfähig ist definitiv anders.
    • Peter 16.09.2020 12:57
      Highlight Highlight Funktionsfähig ist nicht gleich funktionstüchtig. Viele Behörden haben ihren Betrieb reduziert, die Gerichte haben nicht mehr getagt, aber sie wurden nie dicht gemacht. Das gilt auch für das Parlament. Es hat sich quasi selbst aus dem Rennen genommen und die Arbeit verweigert.
    • Coffey 16.09.2020 13:31
      Highlight Highlight „Funktionsfähig ist nicht gleich funktionstüchtig“.
      Doch. Ist ein Synonym. Bedeutet beides dasselbe.
    • 97ProzentVonCH68000 16.09.2020 15:36
      Highlight Highlight Peter: wenn etwas widerlegt ist, steht man dazu, statt Wortklaubereien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hhmm 16.09.2020 12:39
    Highlight Highlight Hände waschen - und zwar richtig-, Maske tragen - und das korrekt (!) und konsequent (!). Abstand wahren so gut es geht, vor allem von Älteren. Den Kulturveranstaltern & Barbesitzern kann ich persönlich nicht helfen, ich halte mich von Veranstaltungen weiterhin fern. Das Maskentragen ist verdammt lästig und mag vielleicht nur wenig zur Eindämmung beitragen, aber jeder Fall, der potentiell verhindert werden kann, ist mir das wert. Gilt übrigens auch für die normale Erkältung oder Grippe. Vielleicht gibt es dadurch von der ja auch weniger als üblich.
    • Hier Name einfügen 16.09.2020 13:09
      Highlight Highlight Habe mich schon gefragt, wann die ersten Maskenfetischisten kommen und die permanente Maske als neue Nornalität für immer fordern.
    • Mutzli 16.09.2020 13:24
      Highlight Highlight @Hhmm

      Jo, wenn man sich alle konsequent an die Empfehlungen halten würden, wäre schon viel gewonnen.
      Doch von sich aus passiert da halt leider eher wenig, Appell an Eigenverantwortung hebt alles auf eine moralische Ebene und machts gleichzeitig unverbindlich.

      Was Masken angeht, sind die sogar sehr nützlich: Wie auch die Taskforce festgehalten hat (Policy Brief 1.7), verringern z.B. Hygienemasken sogar die Infektionsgefahr für die Tragenden um ca. 30%, was ziemlich beachtlich ist.

      Angesichts des Infektionsrisikos macht es auch keinen Sinn, dass Home Office aufgehoben wurde, aber jänu.
    • 97ProzentVonCH68000 16.09.2020 15:37
      Highlight Highlight Noch besser: man geht und bleibt im Keller. Reduziert Virenkrankheiten um nahezu 100%.
      Oder gibt es doch eine Grenze, wo Nutzen und Aufwand nicht mehr optimal sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • katerli 16.09.2020 12:28
    Highlight Highlight Eine Flucht nach vorne wäre das beste. Das Virus ist und wird offenbar ein fester Bestandteil unseres Lebens werden. Wenn Corona vorüber ist, wird ein anderes womöglich kommen.
    Anstatt dazustehen wie ein Hase im Scheinwerferlicht sollten wir lernen damit zu leben. Agieren statt reagieren.
    Gesünder leben, sich mit Masken schützen, Abstand halten, Konzerte/Veranstaltungen so umsetzen, dass eine Ansteckung verhindert/erschwert wird. Die Wirtschaft umkrempeln, Arbeitsplätze neu überdenken usw usf
    Alles neu ausrichten, langfristig anpassen. Vielleicht sind die Pandemien eine Chance
    • greeZH 16.09.2020 16:55
      Highlight Highlight "Wenn Corona vorüber ist, wird ein anderes womöglich kommen."

      Sagt wer?
    • katerli 16.09.2020 18:03
      Highlight Highlight @greeZH
      Nicht explizit, aber es gibt Prognosen, dass aufgrund des Bevölkerungswachstums der weltweite Wohnraum zwischen Mensch und Tier eng wird. Das wiederum begünstigt Krankheitserreger und Übertragungen.

      So oder so, wir alle werden uns bewegen müssen, wenn wir nicht eingehen wollen. Eigentlich tut es uns verwöhnten westlern diese Situation gut.

      Wart ab bis die Antibiotikas nicht mehr wirken (Thema Resistenz), und "einfache" Schnittwunden wieder Lebensbedrohlich werden können.
      Wir werden Umdenken müssen ob wir wollen oder nicht. Lieber früher als später.
  • Str ant (Darkling) 16.09.2020 12:27
    Highlight Highlight Die Schweiz wird auch weiterhin gut damit umgehen solange niemand grundlos 'Wolf schreit'
  • Masus 16.09.2020 12:26
    Highlight Highlight Oft wird von der Abwägung von Wirtschaft und Infektionsschutz gesprochen. Meiner Meinung nach fehlt hier der dritte Faktor: Die Gesellschaft.

    Viele Leute sind öfters alleine, können ihre Hobbies, Freizeitaktivitäten, Gesellschaftlichen Zusammenkünfte etc. nicht ausüben. Home office ist ja in vielen Aspekten ein Fortschritt, aber auch hier leider das Sozialleben.

    Über eine kurze Zeit ist dies verkraftbar, nah monatelanger sozialer Distanz & teilweiser Abschottung beginnen diese Faktoren aber Ermüdungen und Schäden zu verursachen.

    Die Gleichung lautet also:
    Gesellschaft & Wirtschaft vs Schutz
    • Garp 16.09.2020 14:06
      Highlight Highlight Derzeit kann man fast alles ausüben, nur nicht an Grossveranstaltungen gehen. Keiner muss allein zu Hause sitzen.
      Und das Versus würd ich ganz streichen, Schutz und Wirtschaft und Sozialleben.
  • murrayB 16.09.2020 12:24
    Highlight Highlight Coronaleugner sind eine Randgruppe - Coronaskeptiker (welche massvolle Massnahmen wünschen, keine Panik haben) sind doch deutlich grösser, wenn nicht sogar in der Mehrheit...

    Corona ist nicht so schlimm wie es uns im März vermittelt wurde....
    • Levi Vodica 16.09.2020 13:52
      Highlight Highlight Vor ein paar Tagen hätte es auf deinen Kommentar nur so Blitze gehagelt. Aber wie sagt man bei watson so schön: du Covidiot!
    • Kritisch Hinterfragen 16.09.2020 14:31
      Highlight Highlight Vielen vielen Dank!

      Das systematische ignorieren der Skeptiker ist so schade. Treffen, Fragen beantworten und schön hören wir es wieder richtig schön miteinander.
    • genauleser 17.09.2020 01:02
      Highlight Highlight murrayB: Es war doch schon früh klar - niedrige Mortalität, sehr ansteckend, massenhaft Symptomlose = Gefahr der Überlastung des Gesundheitssystems. Daran hat sich doch nix geändert?
      "Gesundheitswesen nicht überlasten" war das Mantra der Schweizer Behörden - somit find ich das jetzt nicht so daneben, was uns im März vermittelt wurde?
  • FischersFritz 16.09.2020 12:16
    Highlight Highlight Und es wird weiter an der medialen Panik gearbeitet..
  • supertyp27 16.09.2020 12:14
    Highlight Highlight Die Corona-Skeptiker treffen sich übrigens am Samstag wieder in Zürich: Angemeldet als Redner sind u.a. die "Komiker" Andreas Thiel und Marco Rima..
  • dmark 16.09.2020 11:59
    Highlight Highlight "Israel hat kapituliert [...] ein winziges Virus"...

    UND mangelnde Disziplin der Leute.
    • Astrogator 16.09.2020 12:23
      Highlight Highlight Der Kommunismus scheitert auch nur an der Disziplin der Leute....

      Irgendwann merken die etwas intelligenteren, dass man nur das langfristig durchsetzen kann was auch akzeptiert wird. Und die anderen heulen bis zuletzt über mangelnde Disziplin...
    • Kritisch Hinterfragen 16.09.2020 21:47
      Highlight Highlight Sehr schön, Astrogator
  • 97ProzentVonCH68000 16.09.2020 11:52
    Highlight Highlight Nach den sinnvollen Massnahmen vom März ist seit April gesagt und offensichtlich:
    All die Massnahmen sorgen im besten Fall für eine kurze Verzögerungen der unvermeidlichen Durchseuchung.
    Nichts hat sich seither geändert.
    Einzig kann inzwischen nachgewiesen werden, dass genau jene mit den stärksten Massnahmen halt jetzt grössere Probleme haben.
    • Cyberpunk 16.09.2020 14:28
      Highlight Highlight @97%. Oh, hier ist er wieder, der Oberschlaumeier einer Pandemiekrise. Durchseuchung nützt nichts, wenn Genesene wieder angesteckt werden können. Die Wissenschaft hat hierzu schon eine klare Haltung hierzu eingenommen. Zwar mag bei einer zweiten Ansteckung das Immunsystem „schneller“ aktiviert werden, aber was ist, wenn sich das Immunsystem nie von der ersten Ansteckung richtig erholt hat? Dann geht der Schuss nach hinten los! Und bezüglich lockdown, was heisst hier das unvermeidliche?! Dank dem ersten Lockdown, wurde ja gerade eine Durchseuchung vermieden!
    • 97ProzentVonCH68000 16.09.2020 15:14
      Highlight Highlight @Cyber:
      Geht es auch ohne „Schlaumeier“-Beleidigungen?
      Zur Sache: wenn die Immunität nicht funktioniert, wird auch eine funktionierende Impfung sehr schwierig. Das würde bedeuten, dass man versuchen müsste, die Verbreitung des Virus für immer zu verhindern (kaum realistisch oder erstrebenswert) oder mit der Verbreitung und Teilimmunität zu „leben“ (sprich wie bei Influenza ca 1‘600 Tote pro Jahr zu akzeptieren, statt das Leben aufhören zu geniessen). Kurz: fehlende Immunität spricht noch mehr für Aufhebung aller Pflicht-Massnahmen.
    • Cyberpunk 16.09.2020 16:16
      Highlight Highlight @97%. Falsch! Untersuchungen zeigen: Antikörper im Blut von Infizierten können innerhalb von drei Monaten wieder verschwinden. Was bedeutet das für den Erfolg einer Impfung? Ein Impfstoff muss also eine bessere Immun antwort auslösen als eine natürliche Infektion. Die Forschung arbeitet nun daran es so zu gestalten, dass es eine
      langanhaltende Immunität geben wird. Dies wird vielleicht nicht gleich von beginn an so sein, sodass man vielleicht alle paar Monate nochmals nachimpfen muss. Über die Zeit wird aber die Forschung dies bestimmt lösen können, sodass man eine Impfung hat, die länger hält
    Weitere Antworten anzeigen
  • 97ProzentVonCH68000 16.09.2020 11:48
    Highlight Highlight „Locker“ kann man das nehmen...
    ...wenn man in Folge der Massnahmen nicht
    zu den Tausenden gehört, die ihre Arbeit verlieren werden,
    menschlichen, sozialen, nahen Austausch schätzt (gerade für junge Zäune alte),
    den gesellschaftlichen Wandel zur Vollkasko-Gesellschaft erkennt,
    egal ist, dass 12’000 Menschen täglich zusätzlich verhungern (UNO Zahl),
    ignoriert, ob die Massnahmen die Ausbreitung nur um Wochen verzögern (wenn überhaupt) ohne etwas zu lösen
    die katastrophale Debattenkultur übersieht, welche jede andere Meinung als moralisch unterlege Leugner darstellt und echte Folgen ausblendet.
  • Dr. Unwichtig 16.09.2020 11:42
    Highlight Highlight Die Eigendynamik, die die Wahrnehmung von Covid-19 entwickelt hat, ist wirklich erschreckend. Es wird noch nicht einmal mehr versucht, die Situation in einen sinnvollen Kontext zu stellen. Da stört sich niemand mehr daran, dass der Kt. Waadt bei 33 Hospitalisierten von einer "baldigen Erreichung der Kapazitätsgrenzen" faselt oder die etwas mehr als 500 schweren Fälle (also Hospitalisierten) in Israel werden als informationswürdiger "Rekord" taxiert, dabei lag die entsprechende Zahl in der Schweiz bei über 2000 (bei weniger Einwohnern).

    Es hat sich eine veritable "Corona-Bubble" etabliert...
  • Simaina 16.09.2020 11:40
    Highlight Highlight Kleine Korrektur: der meteorologische Herbst hat schon am 1. September angefangen, der kalendarische fängt am 21. September an.
  • Froggr 16.09.2020 11:39
    Highlight Highlight Wieso wird hier eigentlich nicht mehr über Schwedens Erfolg berichtet? Weil man dann die Massnahmen der Schweiz und anderer Länder nicht mehr rechtfertigen kann?
    • spiffsparamour 16.09.2020 13:15
      Highlight Highlight In Schweden gelten immer noch folgende Massnahmen: Besuchsverbot in Altersheimen, Fernunterricht ab dem 9. Schuljahr, Risikogruppen und alle über 70 sind aufgefordert, möglichst zu Hause zu bleiben, in Bars und Restaurants darf nur sitzend konsumiert werden und es gibt ein Veranstaltungsverbot für alles über 50 Personen.
    • genauleser 16.09.2020 16:47
      Highlight Highlight U.a. weil Schweden immer noch ein Versammlungsverbot ab 50 Personen hat.
      Ich nehme an, diese Massnahme meinst du nicht...?
  • Froggr 16.09.2020 11:38
    Highlight Highlight Entweder man macht einen Lockdown bis es vorbei ist (also möglicherweise Jahre lang) oder man nimmt wich verdammt nochmal zusammen und schaut den Tatsachen ins Auge. Dann würde man recht schnell merken, dass diese Massnahmen für dieses spezifische Virus schlicht völlig übertrieben sind. Sie sind nicht gerechtfertigt.
  • Canarios 16.09.2020 11:34
    Highlight Highlight In der Schweiz werden täglich so um die 10000 Personen auf Corona getestet. Davon sind um die 350 positiv. Wenn man diese Zahlen auf die Gesamtbevölkerung von 8 Millionen hochrechnet infizieren sich täglich 280000 Menschen mit diesem Virus. Die Frage ist nur, wieviele der 280000 werden tatsächlich krank? Wieviel davon werden schwer krank? Sehr wahrscheinlich nicht viele, an der Belegung der Intensivstationen an.
    • Swen Goldpreis 16.09.2020 13:23
      Highlight Highlight Diese Rechnung stimmt doch nicht. Die Leute testen sich ja nicht ohne Grund. Viele haben Fieber, andere hatten Kontakt mit Infizierten, und manche kommen zurück aus Hochrisikogebieten wie den USA.

      Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Anteil der Infizierten unter den Leuten, die einen Test machen, um ein Vielfaches höher ist als allgemein in der Bevölkerung. Deswegen lässt sich da auch nicht so einfach hochrechnen.
  • Morgenbrot 16.09.2020 11:29
    Highlight Highlight Ja, die Schwurbler sind eine Randgruppe. Keine Randgruppe sind jedoch diejenigen, die Kritik an der Berichterstattung und Kommunikation der Politiker üben.
    Der anhaltende Fokus auf die Fallzahlen ohne Aussagekraft, weglassen von essenziellen Informationen, das ständige Schüren von Angst und das Ergreifen von Massnamen, die auf reiner Plausibilität gründen, kritisieren viele Bürger in unserem Land. Man muss nur den Mut haben, offen miteinander darüber zu reden und siehe da, es gibt ganz viele Corona-Rebellen und Skeptiker. Auch wenn man uns anderes weiss machen möchte.
  • Lupo Lupus 16.09.2020 11:26
    Highlight Highlight "Man muss die Anderen schützen" hört man überall, führt eine Maskenpflicht etc. ein und fährt parallel ein Öffungsstrategie, was es genützt hat sieht man bei uns und in Länder wie Österreich ja bestens.

    Vielleicht ist es einfach Zeit einen anderen Weg zu gehen. Grenzregim wie während des Shutdown, alle die begründet rein oder raus müssen (Grenzgänger, wichtige private oder berufliche Gründe) können es, der Rest nicht. Wer will oder muss schützt sich selber und nicht die Anderen.
  • Madison Pierce 16.09.2020 11:08
    Highlight Highlight Ich habe Bedenken, dass die Massnahmen je länger je weniger beachtet werden und es immer mehr "Skeptiker" gibt, so lange die Vorschriften nicht konsistent sind. Wenn die Massnahmen nach Willkür oder "wir machen einfach was" aussehen, verleidet es den Leuten. Die Behörden sollten das Augenmerk deshalb auf diesen Punkt legen.

    In den Kanton Waadt darf man, aber nach den Ferien muss man in Quarantäne. Während dieser darf man nicht raus, auch nicht auf einen Spaziergang, obwohl man auf dem Land lebt. Im Zug muss man eine Maske tragen, aber nachts werden maskenlos Parties gefeiert und toleriert.
    • Froggr 16.09.2020 11:41
      Highlight Highlight Es sollte längstens jedem klar sein dass die Massnahmen an Willkür nicht zu überbieten sind. Städte nutzen die Corona Notverordnung um irgendwelche abstrusen Gesetze aufzustellen. Das muss ein Ende haben. Das Virus ist nicht schlimm genug.
    • Der P 16.09.2020 11:58
      Highlight Highlight Auf dem Land wohnen und das Haus nicht verlassen dürfen? Schleifts!? Im Leben nicht würde mich jemand dazu zwingen können!! Da hat man ja selbst im Knast mehr Freiheiten...
      Wer sowas befolgt hat es nicht anders verdient!
    • Astrogator 16.09.2020 12:24
      Highlight Highlight This!
  • Chääschueche 16.09.2020 11:07
    Highlight Highlight Das Virus wird NICHT verschwinden. Es wird nicht einmal verschwinden wenn es eine Impfung gibt. Denn viele (inkl. mir) werden auf eine Impfung verzichten. Ich würde mich auch nie gegen die normale Grippe Impfen.

    Das einzige was die Regierungen aktuell tun ist: Sie Spielen je längers je mehr mit der Psyche der Menschen. Die Ungewissheit macht einen Fertig. Ich habe auch schon längers irgendwie Probleme weil ich nicht weis, was man darf, was nicht, wie es Morgen aussieht usw.


    Die Welt ist auch immer noch nicht imstande am gleichen Strang zu ziehen.

    Es wird leider noch lustig werden...

  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.09.2020 10:56
    Highlight Highlight Mag ja sein, dass manche die Zwischenbilanz für gut befinden. Oder schlecht. Was bleibt: Es ist eine Zwischenbilanz und diese sagt eigentlich gar nichts aus, bis das finale Fazit gezogen werden kann. Also zu sagen, dass die Schweiz es bisher gut gemacht hat, kann täuschen. Hat sie bei genauer Betrachtung natürlich nicht, denn sie hat steigende Fallzahlen. Das liegt nicht daran, dass man beim Einkaufen keine Maske trug, sondern weil die Schweiz der Meinung war, das Wohlstandsleben wäre wichtiger, als das Virus einzudämmen. Vielleicht gibt's ja eine fette Doppelohrfeige dafür. Ich würd's liken.
    • felixJongleur 16.09.2020 13:09
      Highlight Highlight "Lockdown-Fan-Club". Ok..
  • Hades69 16.09.2020 10:53
    Highlight Highlight Dieser Angstmacherei muss man mit Humor begegnen.
    Benutzer Bild
  • landre 16.09.2020 10:42
    Highlight Highlight Persönliche Meinungen und Betrachtungsweisen hin oder her, wer die gegenwärtige Situation nicht ernst nimmt und sich nicht entsprechend anpasst/ benimmt, bewegt sich echt in einer absoluten Schweinerei.
    Abgesehen davon, warum trifft es die Waadt plötzlich so heftig? Was haben die falsch gemacht, eventuell übersehen oder was unvorhersehbares ist dort geschehen/ am geschehen?
    • Der P 16.09.2020 10:53
      Highlight Highlight Die Welschen sind eben "Küsschen hier, Küsschen da"... Dazu kommt, dass sie unglaublich viel plappern... Hör dir nur mal einen welschen Radiosender an... Plapplapplapperlapapp nonstop... Tröpfchen und so...
    • Hades69 16.09.2020 10:54
      Highlight Highlight Die Angst steht dir nicht gut. Agenda läuft. Hirn tot.
    • Froggr 16.09.2020 11:43
      Highlight Highlight Warum? Soll man alles an die Wand fahren und das alltägliche Leben beschränken wegen einem Virus das dafür gar nicht schlimm genug ist? Das ist die Natur. Wir sind nicht stärker als sie. Das Leben geht weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 16.09.2020 10:41
    Highlight Highlight Ich finde Lockdown immer noch das falsche Wort. Wir hatten keinen Lockdown. Wir hatten einen "Shutdown". Wir haben das Leben heruntergefahren und waren angewiessen wenn möglich zuhause zu bleiben.

    Aber wir hatten nicht wie in Italien, China oder sonst wo die "Anordnung" zuhause bleiben ZU MÜSSEN. Wir konnten jederzeit raus in die Natur, spazieren etc. Wir hatten eine freie Freiheit. Wir hatten einfach flankierende Massnahmen welche die Grenzen unserer Freiheit teilweise aufzeigten aber so? Es war ok.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.09.2020 11:03
      Highlight Highlight Wenn du dem PC den Shutdown gibst, fährt er herunter. Aus. Kein Strom mehr.

      Wenn du auf Lock gehst, dann sperrst du ihn, aber er fährt nicht runter. To lock down heisst dementsprechend sperren, verschliessen, abriegeln.

      Lockdown trifft's. Shutdown gar nicht.
  • Mr.Sensei 16.09.2020 10:37
    Highlight Highlight Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als mit dem Virus zu leben. So wie es vor der Pandemie war, wird es lange nicht mehr geben. Ob die Massnahmen richtig waren oder sind, muss jeder selber entscheiden. Ich bin jetzt auch kein Maskenfreund und viele Massnahmen verstehe ich absolut nicht, jedoch akzeptiere ich diese und möchte meinem Teil dazu beitragen, andere mit Eigenverantwortung zu schützen. Auch gegenüber meiner Familie, Freunde und anderer. Darüber aufregen bringt gar nichts, ändern kann man es sowieso nicht. Jeder einzelne kann(oder könnte was dazu beitragen)
    • maude 16.09.2020 15:43
      Highlight Highlight und dennoch darf man auch mit social distancing und Maske langsam anfangen nachzufragen. Worauf soll das Ganze hinauslaufen? was ist das Ziel?was die genaue Taktik die worauf hinauslaufen soll? gerade scheints ja als solls einfach ewig so weitergehen, null System, null Plan...vielleicht wärs mal an der Zeit ein realistisches Ziel festzulegen und dann auf Kurs zu gehen. Die Waage stimmt immer weniger 'Nutzen-Schaden'
  • yzwikk 16.09.2020 10:26
    Highlight Highlight Medien haben eine Verantwortung. Und Beiträge wie diese schüren in den Herzen der Leser Angst. WIR WISSEN, DASS DIE PANDEMIE NOCH DA IST, IMFALL! Ich bitte euch Verantwortung zu übernehmen und auf angstschürende (und ja ich weiss, deshalb auch klicksgenerierende) Titel und Artikel zu verzichten. Ich will nicht, dass ihr stattdessen alles schön redet, damit sich bloss niemand fürchten muss, sondern dass ihr nicht mehr Angst verbreitet, wie unbedingt nötig ist. OK?
  • Masta Ace 16.09.2020 10:22
    Highlight Highlight Liebe Medien
    Die Welt geht jetzt unter.
    Schon wieder.
    • @schurt3r 16.09.2020 11:20
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • Dr. Click 16.09.2020 12:32
      Highlight Highlight @schurt3r Komm, lass schnell noch einen Artikel zur Covid-App veröffentlichen! Das beruhigt dich und eine Ängste. Als Thema könntest du beispielsweise wählen: "Nur 1,x Millionen installationen und noch weniger verwenden die App bis heute. Warum sie trotzdem ein riesiger Erfolg ist."
    • Swen Goldpreis 16.09.2020 13:29
      Highlight Highlight Und nicht vergessen: Jeden Kommentar löschen, der sich auch nur ein bisschen kritisch zur App äussert. Schurter ist der einzige Autor, unter dem Kommentare aus thematischen Gründen nicht freigeschaltet werden.
  • Jean-Max 16.09.2020 10:20
    Highlight Highlight "Sämtliche Institutionen waren voll funktionsfähig." Herr Blunschi: Das stimmt so einfach nicht. Ich habe es selber erlebt. Sie schreiben so, als seien Sie allwissend. Ich attestiere Ihnen durchaus eine grosse Sachkenntnis, aber einiges haben auch Sie nicht mitbekommen.
  • Noblesse 16.09.2020 10:15
    Highlight Highlight Exponentielles Wachstum im Langsamtempo und in Schieflage findet statt. Und schaukelt sich a la Waadt hoch. Ist ja längst klar. Daher Maskenpflicht ausweiten. Wäre halt auch schon lange klar- aber eben: Mathe war schon immer eher ein schwierges Fach!
  • _andreas 16.09.2020 10:13
    Highlight Highlight Wenn man das verhalten der Leute mit dem damaligen verhalten der Leute bei der spanischen Grippe ansieht, merkt man, das die Menschen aus der Vergangenheit bezüglich "wie verhlält man sich in einer Pandemie" rein garnichts gelernt haben..
    • spiffsparamour 16.09.2020 13:26
      Highlight Highlight Europa hat den Umgang mit Pandemien verlernt, Länder mit leidvollen Erfahrungen in dieser Beziehung waren besser vorbereitet.
    • 97ProzentVonCH68000 16.09.2020 15:45
      Highlight Highlight Die Spanische Grippe mit Corona vergleichen, ist wie den 2. Weltkrieg mit einer 1. Mai Demo zu vergleichen.
      Kann man machen, bleibt absurd.
  • Bihu 16.09.2020 10:11
    Highlight Highlight Das Wort "Corona-Skeptiker" ist auch eines dieser Unwörter. Alle, die nicht bei jeder Massnahme applaudieren, sind auf einmal Corona-Skeptiker. Dabei ist es doch gerade wichtig zu hinterfragen, wie sinnvoll eine Massnahme ist. Aktuell wird einfach mit der Maskenpflicht um sich geworfen, während die Abstandsregeln aufgeweicht wurden. Wir werden mit dem Virus leben müssen, gerade deshalb sollten Einschränkungen wirklich auch nachvollziehbar sein.
  • Meinung 16.09.2020 10:04
    Highlight Highlight Die Schweiz bleibt locker, bis die Betten auf der IP's nicht mehr ausreichend sind!

    😷
    • Froggr 16.09.2020 11:44
      Highlight Highlight Die werden reichen bis in 100 Jahre. Mach dir keine Sorgen und hör doch bitte damit auf unnötige Angst zu verbreiten ohne Grundlage.
    • Masus 16.09.2020 12:04
      Highlight Highlight Dafür gibt es keinerlei Indizien
    • Pisti 16.09.2020 12:35
      Highlight Highlight Bevor die Betten knapp werden schickt man wieder das halbe Gesundheitspersonal in Kurzarbeit und holt sich das Militär ins Haus um Abfallkübel zu leeren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Jordan 16.09.2020 10:00
    Highlight Highlight Israel, Österreich, Frankreich, Spanien.....die Länder, welche in diesem Artikel erwähnt werden sind allesamt Länder, welche seit Beginn der Pandemie konsequent auf strengste Massnahmen (inklusive Maskenpflicht) im Kampf gegen Covid-19 gesetzt haben.

    Und wo stehen sie heute da? Katastrophal schlecht.

    Sollen das etwa Vorbilder sein für die Schweiz?

    Und wo steht Schweden heute da? Extrem gut, wenn man die Entwicklung der Neuinfektionen über die letzten 2 Monate anschaut.

    Ich plädiere deshalb ganz klar für einen Kurs Schweden (wenn auch mit einer Prise Vorsicht versehen).
    • Amboss 16.09.2020 10:52
      Highlight Highlight @Joe:
      Naja, genannte Länder wurden von der Pandemie auch viel heftiger getroffen. Und ein paar entscheidende Tage früher als die Schweiz.
      Du kannst das, was in diesen Ländern abging wirklich nicht mit der Situation bei uns vergleichen.

      Und diese wenigen Tage, die wir später dran waren konnten wir nutzen.
      Und das hat dafür gesorgt, dass das Virus bei uns viel weniger verbreitet ist...

      Dass strengere Massnahmen jetzt zu mehr Corona-Fällen führen, ist einfach nur ein unsinn



    • Mutzli 16.09.2020 10:56
      Highlight Highlight @Joe Jordan

      Sorry, dass stimmt so nicht: Während z.B. Frankreich und Spanien massiv mit Lockdown eingegriffen haben, war Österreich vergleichbar mit der Schweiz, mit dem Unterschied, dass früher Massnahmen angeordnet wurden und stärker auf Masken gesetzt.

      War auch erfolgreich: Österreich hat massiv bessere Todesrate als wir.

      Keines der erwähnten Länder hat diese Massnahmen beibehalten und der Anstieg fand in der lockeren Phase statt: Z.B. wurde Maskentragen erst vor rel. kurzem wieder schrittweise eingeführt.
      SWE ist immer noch in der Welle 1 mit Massnahmen wie Verbot Gruppen über 50 etc.
    • landre 16.09.2020 11:07
      Highlight Highlight Ergibt es Sinn Länder mit verschiedenen Eigenschaften zu vergleichen?

      Schweden, neben unzählig vielen anderen Unterschieden, hat zB eine ganz andere Bevölkerungsdichte und Mobilität als in der Schweiz.
      Aber eben, auch hier alles Fachpersonen die es anscheinend besser wissen als die Wissenschaftsgemeinde(?)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 16.09.2020 10:00
    Highlight Highlight die schweiz und ihre Politiker haben nach strich und faden versagt. wieso wurde die HO empfehlung aufgehoben? gleichzeitig wurstelt man willkürlich an irgendwelchen quarantäneliste und zwingt die leute in CH ferien zu machen (was sich niemand leisten kann). frankreich nicht auf der liste, wieso? (die berufspendler kann man wie im lockdown light immernoch rüberlassen. kroatien auf der liste aber in der waadt ists schlimmer usw.

    bin kein "corona gegner", aber habe es bis oben mit der kantönlipoltik und diesem sch** virus!
    • Masus 16.09.2020 12:11
      Highlight Highlight Dein Kommentar ist ein gutes Beispiel dafür, dass es vielen von uns ans eingemachte geht. Kopf hoch, spätestens im Frühling wird klar sein, dass wir die Situation überstanden haben.
  • Mat_BL 16.09.2020 09:51
    Highlight Highlight Für besonders gefährdete Personen und ihre Betreuungspersonen könnte man zumindest eine generelle Home-Office-Empfehlung wieder aussprechen, denn ich kenne einige die sehr wohl gut von Zuhause arbeiten können, es aber es wegen ihren Arbeitgebern nicht tun dürfen.

    Darum hat Suzanne Suggs wohl schon recht wenn sie meint, dass wirtschaftliche Erwägungen in der Schweiz Vorrang gegenüber epidemiologischen Bedenken hätten.
    • Der P 16.09.2020 12:06
      Highlight Highlight Die "ganz besonders gefährdeten Personen" sind allesamt im Altenheim oder arbeiten seit 20 Jahren nicht mehr... Der Rest der "ganz besonders gefährdeten Personen" hat aufgrund anderer, schwerer Erkrankungen eh IV... Alle anderen Personen lasse man nun endlich wieder in Frieden leben!
    • Masus 16.09.2020 12:12
      Highlight Highlight Verwechsele wirtschaftliche Bedenken nicht mit Gesellschaftlichen. Davon spricht zwar niemand, aber die Gesellschaftlichen implikationen sind wahrscheinlich am grössten
  • Erklärbart. 16.09.2020 09:50
    Highlight Highlight Jacqueline Fehr (SP) hat kürzlich in der Sonntagszeitung gesagt: Eine Verbotsstrategie sowie Zwang können nicht eine dauerhafte Lösung sein. Wir müssen wirklich lernen mit dem Virus zu leben. Es ist da.

    Unrecht hat sie nun wirklich nicht.
    Auch die NZZ hat kürzlich einen sehr guten Beitrag gebracht - keine Verschwörungsstheorie, Corona und die Massnahmen werden auch nicht ins Lächerliche gezogen - im Gegenteil. Man muss akzeptieren dass es da ist und sich daran gewöhnen, anstatt stets neue Verbote einzuführen.
    • Amboss 16.09.2020 10:56
      Highlight Highlight Und genau das macht man ja jetzt. Schrittweise lockern trotz steigender Ansteckungszahlen.
    • Garp 16.09.2020 10:58
      Highlight Highlight Die Verbote sind ja nur nötig weil es viele Ignoranten gibt, die das Virus eben nicht akzeptieren als Gefahr für Risikogruppen und nicht bereit sind ihren Teil beizutragen, um die Kosten möglichst tief zu halten.
    • Mutzli 16.09.2020 11:09
      Highlight Highlight @Erklärbart.

      Ich würde wirklich gerne einmal hören, was denn nun "mit dem Virus leben lernen" nun genau bedeuten soll. Und wie genau insbesondere das "Lernen" im Sinne von Leuten von Fehr funktionieren soll, da sie ja den wissenschaftlichen Konsens und z.B. die Expertise der Taskforce nicht für besonders relevant hält.

      Distanz halten, Masken tragen, Händehygiene und Forschung intensivieren... wieso ist das z.B. nicht "mit dem Virus leben"?

      Btw. welcher NZZ-Beitrag? Der von Matuschek, von dem auch KenFM so angetan war? An dem war ziemlich gar nichts dran, sorry. Siehe: https://bit.ly/32x9Lxd
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 16.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Auch wenn Grossanlässe wieder durchgeführt werden ist fraglich, wie viele Leute effektiv daran teilnehmen.

    Ob zum Beispiel der Grossteils der Fussballfans einen Match maskiert schauen möchten ist schon fraglich. Sollten es kompliziertere Regeln sein, wie "verteilt euch im Stadion und haltet Abstand" verhaltet sich die Masse leider meist relativ dumm. Das habe ich selbst erlebt als ich glücklicherweise ausgelost wurde für ein Spiel. Da kommst du früh und verteilst dich brav im ganzen Stadion. Die Letzten die eintreffen sitzen dann einfach eine Reihe hinter dir ab obwohl es noch Plätze hätte.
    • bokl 16.09.2020 09:51
      Highlight Highlight @Denk nach
      "Da kommst du früh und verteilst dich brav im ganzen Stadion."

      Wie hast du dich denn verteilt? 🥶

      Linke Fuss hinter Tor A, rechter Fuss hinter Tor B?
    • Denk nach 16.09.2020 09:58
      Highlight Highlight @bokl: Genau! Und den Kopf möglichst hoch wegen der angestrebten "TV-Perspektive" 😜
    • Amboss 16.09.2020 11:06
      Highlight Highlight @Denk nach: Gab es da nicht nummierierte Sitzplätze?
      Oder gab es die und die Leute haben sich einfach nicht daran gehalten?

      Wird ein ganz spannender Punkt sein. Wenn das nicht klappt, und sich die Leute nicht an die zugewiesenen Sitze halten, dann wird es wohl sehr schnell vorbei sein mit Spielen in zu 50% ausgelasteten Stadien
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 16.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Klar kann man alles öffnen „wegen der Wirtschaft“ aber, kauft man den ein Konzertticket, wenn nicht klar ist, ob der Anlass durchgeführt wird?

    Fussballmatch, danach vielleicht Quarantäne?

    Das Kleingedruckte im Offnungsschritt ist interessant 😉

    PS: SRF Dok hat einfach gnadenlos aufgezeigt, dass wir eine Schönwetter-Staatsform haben. War also schon es bitz sprachlos, so kann man doch kein Land führen 🤭😂
    • bokl 16.09.2020 09:46
      Highlight Highlight "War also schon es bitz sprachlos, so kann man doch kein Land führen"

      Warum? Klappt seit Jahrzehnten sehr erfolgreich.
    • Hierundjetzt 16.09.2020 09:57
      Highlight Highlight Schau zuerst den SRF Dok an 😌

      Föderalismus, Schweizer Prägung funktioniert nur mit enorm viel Geld, damit 26 Doppelspurigkeiten aufrecht erhalten werden können.

      Ich möchte aber dennoch nicht tauschen!

      Aber wir sind nicht krisenresistent damit. Darum hat der BR im 2. Weltkrieg auch 8 Jahre (!) mit Notrecht regiert (Corona: 4 Monate).

      Selbstkritik darf durchaus geäussert werden.
    • Hamudi Dudi 16.09.2020 09:59
      Highlight Highlight "kauft man den ein Konzertticket, wenn nicht klar ist, ob der Anlass durchgeführt wird?" - Dann kauf das Ticket nicht Wochen im voraus, sondern hol es ein paar Tage davor, wenn eine Absage nicht mehr so wahrscheinlich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi E. 16.09.2020 09:18
    Highlight Highlight Es ist schlichtweg falsch zu sagen, es gäbe keine Hinweise, dass sich das Virus abschwächt. Von Berlusconi's Leibarzt mal abgesehen braucht man nur wenige Klick's zu machen um einige Quellen (Pharmamagazine, diverse Virologen, Ärzte) zu finden. Das Problem sehe ich darin, dass wenn man eine Abschwächung kommuniziert, sich die Leute noch weniger an irgendwelche Regeln halten werden. Von daher ein absolut logisches Vorgehen...
    • PlayaGua 16.09.2020 09:45
      Highlight Highlight Denke ich auch. Ein Abschwächung dürfte kaum kommunziert werden, da ansonsten Risikogruppen in zusätzliche Gefahr gebracht würden.
    • Körschgen 16.09.2020 09:46
      Highlight Highlight Ich kann den Gedanken zwar nachvollziehen, meine aber, dass diese Art der Kommunikation langfristig nach Hinten losgeht. Wenn die offiziellen Stellen selektiv kommunizieren sollten, damit die Vorsicht (um nicht das Wort "Angst" zu verwenden) in der Bevölkerung erhalteb bleibt, dann holen sich die Leute die Informationen von wo anders und fragen sich, warum das alles nicht berücksichtigt wurde. Und schon ist der Vertrauensverlust da.
    • Jean-Max 16.09.2020 10:13
      Highlight Highlight Richtig: Abgeschwächte Mutationen des Virus sind bei unseren Nachbarn durchaus ein Thema. Ich werde aber den Verdacht nicht los, dass Watson und seine Quellen mit anderen Sprachen Mühe bekunden und deshalb nicht verstehen, was z.B. in Frankreich an Forschungsresultaten vorliegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 16.09.2020 09:13
    Highlight Highlight Auch ich denke, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben, so wie wir es mit anderen Gefahren auch tun. Dazu gehört die Eigenverantwortung jedes Einzelnen - und das wird uns deutlich weiter bringen als staatlich verordnete Verbote, gegen die sich laufend mehr Widerstand formiert.
    • Garp 16.09.2020 10:07
      Highlight Highlight Von welchen andern Gefahren redest Du denn? Masern? Tuberkulose? Cholera? Ebola?

      Ich kann das Wort Eigenverantwortung nicht mehr hören. Bei einer ansteckenden Krankheit hat man immer Mitveranwortung für die andern Bürger im Land, damit man keinen ansteckt. Und genau das funktioniert in der Schweiz und vielen andern Ländern ja nicht.
    • w'ever 16.09.2020 10:27
      Highlight Highlight eigenverantwortung?!?
      @get real. wann warst du das letzte mal unterwegs? in den öv werden masken kaum richtig getragen. zur begrüssung gibt man sich die hand, umarmt und küsst sich, feiert partys mit fremden auf engstem raum, und an quarantäne hält man sich nicht.
      ignoranz und egoismus ist die neue eigenverantwortung.
    • Sarkasmusdetektor 16.09.2020 10:32
      Highlight Highlight Hör doch auf mit dem Märchen von der Eigenverantwortung. Wie gut das funktioniert, hat man ja gesehen, als Masken im ÖV noch keine Pflicht, sondern eine Empfehlung auf Basis der Eigenverantwortung waren. Das Problem ist, dass man eben nicht Verantwortung für seine eigene Gesundheit übernimmt (oder eben nicht), sondern für die aller anderen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 16.09.2020 09:12
    Highlight Highlight Die Frage stellt sich doch, was die extremen Massnahme in Spanien und Israel (mit Mobilfunküberwachung etc.) gebracht haben? Offensichtlich langfristig nichts, sonst wären nicht diese beiden Länder jetzt wieder im Fokus. Ist es also sinnvoll, Lockdowns einzuführen, um dann 3 Monate etwas Ruhe zu haben, bevor es wieder von vorne los geht? Meiner Ansicht nach nicht. Denn damit beruhigt sich die Viruslage nicht und gleichzeitig ruiniert man Existenzen.
    • Hierundjetzt 16.09.2020 09:59
      Highlight Highlight Es sind im Mittelmeerraum zwei paar Schuhe zwischen:

      - staatliche Regeln
      - staatliche Regeln befolgen

      Das ist ja das tragische 😌
    • PlayaGua 16.09.2020 10:20
      Highlight Highlight In Spanien hat die Polizei im Frühjahr äusserst streng durchgegriffen. Ich denke kaum, dass dies die Erklärung ist.
    • Chääschueche 16.09.2020 11:11
      Highlight Highlight Vorwigend werden Existenzen Ruiniert.

      Das einzig Sinnvolle wäre von anfang an gewesen: RISIKOGRUPPEN Isolieren soweit es geht.
      Den Pensionierten kann ja eigentlich egal sein wie die Wirtschaft läuft...die bekommen ihr AHV Geld so oder so auch wenn wir 20% Arbeitslosigkeit haben.

      Für die restliche, ältere Erwerbstätige Bevölkerung: Homeoffice, Spezielle Einkaufszeiten bei denen nur Personen ab Jahrgang XY eingelassen werden usw.
      Auch das ist Mühsam ja...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TBD 16.09.2020 09:12
    Highlight Highlight Wie wär's, wenn wir einfach eine generelle Maskenpflicht hätten? Also überall ausser Zuhause muss eine Maske getragen werden...

    Die einzige kleine Einschränkung die wir hätten, wäre eine Maske. Alles andere bleibt wie es ist.
    • Coffey 16.09.2020 09:43
      Highlight Highlight Die meisten Ansteckungen finden offenbar zu Hause statt, also wäre eine Maskenpflicht zu Hause wohl zielführender...
    • PlayaGua 16.09.2020 09:43
      Highlight Highlight In öffentlichen Gebäuden okay. Aber draussen halte ich das für unnütz und eine grössere Einschränkung.
    • Katzenseekatze 16.09.2020 10:20
      Highlight Highlight So ein Quatsch.
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  • Katzenseekatze 16.09.2020 09:10
    Highlight Highlight Die Pandemie ist beendet. Das Killervirus ist sanfter als angenommen. …… praktisch keine Mensch im Spital. Lasst uns wieder lachen. Wer macht mit?
    • IZO 16.09.2020 09:57
      Highlight Highlight In Waad sind die Spitäler schon am Anschlag, Genf folgt mit riesen Schritten. Wahr gestern im USZ und auch da wahr es schon lehrer!

      Aber mit dem Lachen hast du recht

      Kann es aber auch mit Maske, du nicht? 🤨
    • Hierundjetzt 16.09.2020 10:00
      Highlight Highlight Wenn Dein Grosi das gut findet, dann mach es.

      Sprich dabei laut und mit offenem Mund in Ihr Gesicht!
    • db13 16.09.2020 10:01
      Highlight Highlight Lachen war weder verboten, noch wurde davon abgeraten...

      Aber von einem Ende der Pandemie kann bei täglich über 200'000 Fällen weltweit keine Rede sein...
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  • Ramusai 16.09.2020 09:05
    Highlight Highlight Wie lange noch? Nicht mehr lange.

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