Schweiz
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Mohr und seine Mohrenköpfe

«Der Mohr und seine Mohrenköpfe»: Der junge William an einer Bäckerei-Ausstellung in Zürich. Bild: schweizer illustrierte

Analyse

Du meinst, der «Mohrenkopf» sei unproblematisch? Schau mal, was 1962 in Zürich los war

Die Berichterstattung über einen schwarzen Bäckerlehrling aus Zürich zeigt, wie rassistisch der «Mohrenkopf» ist. Überwunden wurde der Begriff bis heute nicht.



Die Gesellschaft diskutiert über Rassismus. Ein positiver Effekt davon ist, dass das Interesse am Thema massiv und messbar angestiegen ist. So haben sich in den letzten Tagen die Aufrufe des Wikipedia-Artikels über «Rassismus» fast verzehnfacht.

In der Schweiz entgleiste letzte Woche diese Diskussion wegen Mohrenköpfen. Ist diese Süssigkeit rassistisch? Ist es richtig, dass die Migros das Produkt aus dem Sortiment wirft? Und kann «Mohrenkopf» überhaupt rassistisch verstanden werden?

Es kamen «Hamburger»-, «Wienerli»-Vergleiche auf. Sogar die «Saumoore» kam als Argument auf. Und immer wieder war der Kommentar zu lesen, man kenne doch einen schwarzen Freund, der gar nichts gegen den Begriff hat.

Mohr und seine Mohrenköpfe

Die «NZZ» publizierte 1962 kurz vor der Internationalen Bäckerei- und Konditorei-Schau dieses rassistische Inserat. Bild: NZZ

Diese Argumente, Gedanken, Einwände sind wichtig, weil sie das Verständnis über Rassismus schärfen. Es sollte aber nicht damit enden, dass die rassistische Herkunft des Begriffs «Mohrenkopf», die auf dem Aussehen der Süssigkeit beruht, geleugnet wird.

Im Juni 1962, ziemlich genau vor 58 Jahren, fand im Zürcher Hallenstadion die mehrtägige Internationale Bäckerei- und Konditoreischau (ESPA) statt. Ziel war, beim Publikum «beruflichen Nachwuchs» zu finden. Neben all den eher langweiligen Präsentationen von Maschinen, Geräten, gab es auch Attraktionen, Süssigkeiten und «Zeltli» für Schulklassen und Feinschmecker. Gross inseriert wurde das wenige Tage vor der Eröffnung in der «NZZ» mit den Worten: «Ein Neger bäckt Mohrenköpfe.»

Das war die Attraktion Nummer 1. Das zeigte sich auch in der Berichterstattung über das, was die Besucherinnen und Besucher beim Blick in die Lehrlingsbäckerei in der Halle 4 erleben konnten.

«Blitzsauber gewandet, demonstrieren jugendliche Berufsanwärter, unter ihnen auch ein junges Mädchen und ein Afrikaner, der sinnigerweise Mohrenköpfe fabriziert, ihr in der dreijährigen Lehrzeit erworbenes Können.»

NZZ, vom 21. Juni 1962

Die Sprache wandelte sich, selbst die «NZZ» käme heute nicht mehr auf die Idee, einen solch verschachtelten Satz zu formulieren, umso mehr kann auf die Aussagekraft jedes einzelnen Wortes, insbesondere von «sinnigerweise» gesetzt werden: Der Afrikaner tut das, was zu ihm passt. Diese Verbindung erkannte auch die «Schweizer Illustrierte», als sie in der Bildlegende vom «Mohr und seinen Mohrenköpfen» berichtete.

Mohr und seine Mohrenköpfe

Die «Schweizer Illustrierte» über Williams Handwerk. Bild: schweizer illustrierte

Gemeint damit war der junge William. Er sei gegen 1960/1961 von Ghana in die Schweiz gekommen, liest man in der «Illustrierten» weiter. Ghana wurde in dieser Zeit von Tag zu Tag immer mehr zur Diktatur. Ob der junge William davor flüchtete, wissen wir nicht.

Was man aber weiss, ist: William lernte rasch und gut Schweizerdeutsch, wurde als einer der «tüchtigsten und fleissigsten Lehrlinge seiner Klasse» bezeichnet.

Das muss man sich wie gesalzenen Schaumzucker auf der Zunge zergehen lassen. Obwohl William die hiesigen Gepflogenheiten wenige Monate nach der Einwanderung übernommen hatte, sich gut verständigen konnte und sogar mit seinem Können um Lehrlinge warb, blieb er der Dunkelhäutige. Der Mohr. Der Neger. Der sinnigerweise Mohrenköpfe macht, weil das zu ihm passt.

1962 gab es also eine Verbindung zwischen dunkelhäutigen Mitmenschen und der Süssigkeit. Sie existierte noch, als dreissig Jahre später der Fribourger Schokokuss-Hersteller Café von Chocolat Villars sich vom «Mohrenkopf»-Begriff verabschiedete und «in aller Stille» zu «Choco-Köpfli» wechselte. In einer Kurzmeldung aus dem Jahr 1992 der Schweizerischen Depeschenagentur ist zu lesen, die Migros habe damals schon erkannt, dass der «Mohrenkopf ausgedient hat».

Und heute, 28 Jahre später, scheinen wir vieles davon vergessen oder verdrängt oder nicht gewusst zu haben. Wer die Hintergründe des «Mohrenkopfs» nicht kennt und unsinnigerweise die Debatte nicht ernst nimmt, der vernebelt dann leider allzu häufig den Streit darüber, was Rassismus bedeutet.

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So nennt man die Schokoküsse in anderen Ländern

Ist das Wort «Mohrenkopf» rassistisch?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Werren 15.06.2020 10:52
    Highlight Highlight Was will man mit diesem Artikel sagen? Es bestreitet ja niemand die Verbindung von Mohrenkopf und Kopf eines schwarzen Menschen. Die Frage ist, warum der Begriff abwertend sein soll und wer das definiert hat.
  • Dr no 15.06.2020 10:33
    Highlight Highlight ziemlich gesucht das Ganze. Wo ist jetzt das Problem ? Was genau war 1962 in Zürich los ?
  • JJTheBigDog 15.06.2020 02:29
    Highlight Highlight In Nigeria hat Boko Haram vor ein paar Tagen fast Hundert wehrlosen Menschen massakriert, aber zum Glück hat Migros diese böse Süssigkeit aus den Regalen genommen!
    Das Kommitee gegen rassistische Süssigkeiten hat wirklich ganze Arbeit geleistet und die Welt zu einem viel besseren Ort gemacht.
    Nimmt mich Wunder, wieviele Dunkelhäutige bei diesem Kommitee überhaupt dabei sind.
  • dodo, dodo? 14.06.2020 16:22
    Highlight Highlight @petar marjanović
    merci für diesen artikel!😍
    ich „mohrin“ bin müde, in den kommentaren immer wieder zu erklären zu versuchen, warum es nicht nur um den namen einer süssigkeit geht, um dann geblitzt zu werden...
    das argument, „es war ja schon immer so“ finde ich das schlimmste.
    und es ist keine hype, nicht übertriebene reaktion, kein luxus-problem, kein nörgeln auf hohem niveau, es ist schlichtweg nötig. jetzt ist die zeit dazu! wir haben 2020! nicht mehr 1962.
    ehrlich gesagt erschreckt es mich, dass viele watson leser*innen kommentare liken die eher richtung „das ist kein rassismus“ gehen. klar, wer m.k. sagt ist nicht rassistisch. aber sprache bildet unser denken!
    • Kurtli 15.06.2020 09:45
      Highlight Highlight Weshalb jedes Regime versucht zuerst einmal ungeliebte Begriffe aus dem Vokabular zu streichen und alle auf den selben Kurs zu bringen.
      Die eigenen Befindlichkeiten sind nicht an erste Stelle zu setzen!
  • John Henry Eden 14.06.2020 13:17
    Highlight Highlight Schoggischmatz bzw. -schmätzli statt Schokoküsse.

    Und irgendwie finde ich die Bezeichnung Schwarzer nicht viel besser als Neger. Wenn die "Guten" Menschen via Hautfarbe klassifizieren, tun es die "Bösen" auch. Nur eben mit anderen Worten.

    Wieso werden Menschen nach Hautfarben eingeteilt, wenn diese keine Rolle spielen soll? 🤔
  • Für bessere Tage 14.06.2020 10:44
    Highlight Highlight Journalismus kann extrem manipulieren. Bei gewissen Themen müsste man sich fragen, ob es vertretbar ist. Wenn man die Auswirkungen anschaut, sollte man jetzt aufhören, immer weiter Oel ins Feuer zu giessen.
  • Granini 14.06.2020 09:02
    Highlight Highlight Ist doch dasselbe wie bei der Fleischherstellung: Tiere werden industriell geschlachtet; „aus den Augen, aus dem Sinn“. Das Fleisch wird gegessen und dann entsetzt man sich darüber, wie ein Schwein fachgerecht geschlachtet und zerlegt wird.
    Bezgl dem Rassismus benennen wir Begriffe um, damit sie unserem Zeitgeist entsprechen um uns nicht daran zu stossen. Verändern tut sich aber nichts. „Aus den Augen...“. Die eigentliche Handlung mit dem Ghanesen William scheint mir eher ein vorbildliches internationales Programm zu sein. Genau das, was ein Miteinander fördert.
    • Rabbi Jussuf 14.06.2020 14:45
      Highlight Highlight Sehe ich genauso, ganz entgegen dem was der Titel insinuiert.
      Ich glaube der Autor hat sich hier selber ein Bein gestellt, falls er zeigen wollte, wie schlimm alles damals war.
  • Schneefrau77 13.06.2020 21:48
    Highlight Highlight Man könnte das Produkt Sturkopf nennen. Würde gut zur Firma Dubler und allen andern, dies noch immer nicht begriffen haben, passen.
  • Kurtli 13.06.2020 21:27
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? ich sehe da beim besten Willen nichts negatives in dem Artikel.
  • JO01 13.06.2020 18:22
    Highlight Highlight Dass viele krampfhaft an diesem Begriff festhalten und dass Rassismus in diesem Zusammenhang geleugnet wird, zeigt, dass Rassism. in d. Schweiz ein Problem ist. Wäre der Name des weissen Schaumkuss beleidigend für Leute mit heller Hautfarbe, wäre er nie so genannt bzw. schon längst abgeschafft worden. Wer ein Interview will: Es gibt viele aktuelle I. mit Menschen dunkler Hautfarbe, die bestätigen, dass Rassismus ein grosses Problem ist! Leider wird das meist ziemlich bagatellisiert. Einsicht wäre mal der erste Weg zur Besserung und wie man an dieser Debatte sieht, fehlt sie leider oft völlig!
  • Baguette 13.06.2020 17:39
    Highlight Highlight Die ganze Diskussion ist hier auf ein Nebengleis geraten. Wieso man sich so echauffieren kann, nur weil ein Produkt den Namen wechselt, zeigt, dass der Finger an einen Wunden Punkt gelegt wurde. Es geht jedoch nicht um Kinkerlitzchen, sondern um eine Grundsatzdiskussion über Rassismus. In diesem Fall gibt es Experten: die Betroffenen. Alle nicht Direktbetroffenen sollen sich zurückhalten, und nein, nur weil man einen Nicht-Weissen Kollegen hat, ist er noch nicht reingewaschen von jedem rassistischen Gedankengut, ob nun bewusst oder unbewusst. Es ist Zeit über die Bücher zu gehen. Punkt.
    • AndOne 13.06.2020 18:04
      Highlight Highlight Nein es geht darum warum soll jemand einen Namen auf Zwängli von anderen ändern.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 23:41
      Highlight Highlight Weil dieser Name bei ganz vielen Leuten verletzend und erniedrigend empfunden wird, AndOne, vorallem weil ihn viele rassistische Leute genau deshalb benutzen, wenn sie einen Dunkelhäutigen Menschen ausgrenzen wollen.

      Darum.

      Aber auch logisch, dass das empathielose Leute nicht verstehen können. Nur sollten die, die das nicht verstehen können, einfach nur schweigen.
    • Schneefrau77 14.06.2020 01:11
      Highlight Highlight de Gschidder geht no, de Esel bliebt stoh....
      wenns jemand tatsächlich nicht selber merkt dass er sich verrannt hat, dann wirds ihm halt von andern gesagt. Das hat nichts mit Zwängerei zu tun.
  • PaLve! 13.06.2020 17:21
    Highlight Highlight Denkt irgendjemand, man sensibilisiert Leute für Rassismus, indem man über solchen Unsinn diskutiert?
    Eher das Gegenteil, solche lächerlichen Diskussionen sorgen dafür, dass der ganze Kampf gegen Rassismus ins lächerliche gezogen wird.
    Bravo!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.06.2020 17:04
    Highlight Highlight Arbeitet jemand in einem Schweizer KMU, indem zehn sogenannte Eidgenossen (die nennen sich tatsächlich selber so) einem Schwarzen unterstellt sind? Würde mich nur mal so interessieren.
    • Antiklaus 13.06.2020 17:59
      Highlight Highlight bis vor ein paar Wochen alle CS Mitarbeiter.....
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.06.2020 22:59
      Highlight Highlight Scheinbar kennst du den Ausdruck KMU nicht.
    • Nurfürdichsichtbar 14.06.2020 08:32
      Highlight Highlight @Antiklaus: Gefragt wurde nach einem KMU...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicky11 13.06.2020 15:45
    Highlight Highlight Früher hat man unverheirateten Frauen "Fräulein" gesagt - als wären sie keine richtigen Frauen. Das wäre heute undenkbar. Die Sprache wandelt sich und das ist gut so. Dass so etwas lächerliches wie die Bezeichnung eines Gebäcks solche Diskussionen auslöst ist doch sehr beschämend für die Schweiz. Habt ihr einen Schaden davon getragen, als Raider in Twix umgetauft wurde?
    • Garp 13.06.2020 17:41
      Highlight Highlight Raider und Twix waren nicht so symbolbehaftet und hatten mit einem schweizer Produzenten nichts zu tun. Manche haben offenbar Angst ihnen wird etwas weggenommen, wenn die Dubler nun Schoggichüss oder Schuumchöpfli heissen. Am meisten Herr Dubler. Für ihn ist das immer prima Gratiswerbung, auf die er alle paar Jahre zurückgreifen kann und die Medien, tragen sie ihm zu.
    • Kurtli 13.06.2020 21:33
      Highlight Highlight nicky, ich hatte eine Lehrerein für Deutsch und Geschichte am Gymnasium, die wollte Fräulein genannt werden.
      Sie meinte, das sei nicht abwerted sondern soll anzeigen dass sie nicht verheiratet ist.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 23:46
      Highlight Highlight Das ändert nichts, Kurtli, und ist völlig irrelevant. Ausschlaggebend ist einzig die Tatsache, dass sich sehr viele Frauen durch den Begriff "Fräulein" verletzt und erniedrigt fühlen, vorallem wenn man dem weiblichen Servicepersonal "Fräulein" ruft, währenddessen die männlichen Kollegen "Herr Ober" heissen.

      Die Gefühle dieser verletzten Frauen ist das einzige, was zählt.

      Und genauso verhält es sich mit dem Mohrenkopf. Es gibt viele Dunkelhäutige, die sich durch diesen Begriff verletzt und erniedrigt fühlen. Und es gibt auch viele Rassisten, die diesen Begriff genau deshalb verwenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RüdigerBreitenhals 13.06.2020 15:37
    Highlight Highlight Bitte keine Artikel über dieses überschätzte Süssgebäck mehr.
  • McStem 13.06.2020 15:36
    Highlight Highlight Das ist doch genau der Punkt: 1962. Eine ganz andere Zeit. Noch vor der 68er-Bewegung und gerade mal 17 Jahre nach dem Holocaust. Mal ganz abgesehen davon, dass hier "Mohren" jetzt nicht wirklich rassistisch gebraucht wird.
    ABER: Hand aufs Herz wieviel habt ihr das Wort "Mohrenkopf" 2019 verwendet? Ist das jetzt ein soooo krasses Schweizer Kulturgut? Nein. Gibt es Menschen, die sich dasurch verletzt fühlen? Ja.
    Was schliesst man nun daraus? Dass man das Wort nicht verwenden sollte, oder den Begriff bis zum Tod durchdrücken muss?
    • Kurtli 13.06.2020 21:36
      Highlight Highlight Nein, da geht es um "Wehret den Anfängen", wir fangen beim mohrenkopf an und am Ende verbrennen wir alle Bücher die nicht ins system passen. das ist das, was die meisten auf die Barikaden treibt.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 23:52
      Highlight Highlight "Eine ganz andere Zeit. Noch vor der 68er-Bewegung und gerade mal 17 Jahre nach dem Holocaust."

      Apropos Holocaust: Auch das Hakenkreuz galt bis Anfang des letzten Jahrhunderts als Glücksymbol. Heute wird es nur noch im rassistischen und antisemitischen Nazi-Kontext benutzt und von anständigen Menschen tunlichst vermieden.

      "Nein, da geht es um "Wehret den Anfängen", wir fangen beim mohrenkopf an und am Ende verbrennen wir alle Bücher die nicht ins system passen."

      Befremdlich, wenn Rassismus mit "Wehret den Anfängen" begründet wird. Da musst du nochmals über die Bücher, Kurtli.
    • Gran Torino 14.06.2020 09:15
      Highlight Highlight Ja, ja, die Bücherverbrennung...
      Man hält gedankenlos an alten, von rassistischen Klischees geprägten Bezeichnungen fest - und wenn das kritisiert wird, nimmt man ganz schnell die Opferrolle ein und schämt sich nicht, zu diesem Zweck Analogien zur Nazizeit zu ziehen.
      Das Spielchen beherrscht die AfD in Deutschland in Perfektion. Gut aufgepasst, Kurtli.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 13.06.2020 15:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Satan Claws 13.06.2020 15:10
    Highlight Highlight Ich kürze die gesamte Diskussion auf einen Satz:

    Alle die sagen, dass Mohrenkopf für sie nie rassistisch geprägt war lügen, denn mindestens seit man das betonen muss wissen sie, dass es anders ist.
    • AndOne 13.06.2020 17:41
      Highlight Highlight Gut das du mich der Lüge bezichtigst, nur weil du anscheinend ein Rasisst bist, bin ich es noch lange nicht! Dank Leuten wie euch denke erst jetzt über dieses Thema nach und verbinde damit Schwarze Menschen.
    • Satan Claws 13.06.2020 23:34
      Highlight Highlight @AndOne

      Sie sind somit auch nicht gemeint weil NIE sich auf die gesamte Zeit, auch Heute, bezieht.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 23:55
      Highlight Highlight "Gut das du mich der Lüge bezichtigst, nur weil du anscheinend ein Rasisst bist, bin ich es noch lange nicht!"

      Doch, AndOne. Bist du. Du bist einer derjenigen, die sagen, "ich bin kein Rassist, aber..."

      Man beachte nur auch mal deine anderen Beiträge, in denen du scheinheilig tust, als ob du einfach nicht verstehen kannst (willst), dass der Begriff Mohrekopf von vielen Mitmenschena ls verletzend und erniedrigend empfunden wird.

      Dein stossendes Verhalten nennt man Bigotterie, AndOne.
  • Satan Claws 13.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Ich frage mich wieviele vom Dubler "Mohrenkopf"-Sturmtrupp je einen in der Migros gekauft haben? Seid ihr extra nach Zürich gepilgert? Es gab diesen Rassistenklops nur in zwei Filialen.

    Fühlt ihr euch jetzt ob der verwendeten Worte angegriffen. Ja? Dann solltet ihr den Namen dieses Gebäcks erst recht ändern.
    Benutzer Bild
    • Nicky11 13.06.2020 17:28
      Highlight Highlight Rassistenklops - der ist gut. Und wer sich darüber aufregt, dem erklärt man dann, dass ein Rassist bis weit ins 20. Jahrhundert etwas ganz normales war und gar nicht abwertend gemeint.
    • Gran Torino 13.06.2020 18:04
      Highlight Highlight @Nicky11💐
    • Gran Torino 13.06.2020 18:12
      Highlight Highlight Nicky11, diese Idee sollte ein Startup aufgreifen, das könnte ein wirtschaftlicher Erfolg werden - „Rassistenchöpfli“ in weisser Schokolade natürlich. (Wenn nur das Zeug selbst, völlig egal, wie man es nennt, nicht so eklig wäre - überzuckerte, klebrige Eiweisspampe...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Oetjen 13.06.2020 14:57
    Highlight Highlight Grad auf Twitter gelesen; jeder der glaubt, der Begriff «Mohrenkopf» wäre so harmlos, soll mal in einem Migros eine schwarze Mitarbeiterin fragen, wo denn die Mohrenköpfe sind.
    • Dani B. 13.06.2020 21:10
      Highlight Highlight Wenn es eine Mitarbeiterin ist, kann die Frage wohl intern beantwortet werden.
    • Kurtli 13.06.2020 21:37
      Highlight Highlight Und wer das ohne Scham machen kann ist eben kein Rassist weil er damit nichts abwertendes verbindet.
    • Ueli der Knecht 14.06.2020 00:02
      Highlight Highlight "Und wer das ohne Scham machen kann ist eben kein Rassist weil er damit nichts abwertendes verbindet."

      Für Rassisten ist deren abwertende Sprache nicht abwertend. Darum hört man auch oft die Klausel, "ich bin kein Rassist, aber..."

      Rassisten können meistens ihren Rassismus und ihr schlechtes und entwürdigendes Benehmen selbst nicht bemerken. Mindestens tun sie scheinheilig so. Genauso wie du, Kurtli. Du gehörst auch zu dieser Sippe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Azrat 13.06.2020 14:54
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team, vielleicht wäre es angebracht das N-Wort nicht zu verwenden und stattdessen N* wie es Tupoka Ogette in ihrem Buch Exit racism propagiert.
    Das N-Wort ist extrem negativ konotiert und kann beleidigend wirken.
  • DemonCore 13.06.2020 14:29
    Highlight Highlight Reden wir doch mal über institutionellen Rassismus: Wie wäre es mit der Kirche, den Kantonen und der Eidgenossenschaft als Institutionen und Judenhass als Rassismus?

    Sowohl das Christentum, das eine enge Symbiose mit den eidgenössischen Staatsebenen von der Gemeinde bis hoch zum Bund pflegt, als auch der Islam, der neuerdings von weit links bis rechts hofiert wird, enthalten im Kern zutiefst judenfeindliche Elemente. Stört niemanden gross.

    Handkerum das Judentum ist eine explizit rassistische Religion, gegenüber allen Nicht-Juden.

    Gibt es Rassismus nur gegen Schwarze?
    • Satan Claws 13.06.2020 15:00
      Highlight Highlight @DemonCore

      "Gibt es Rassismus nur gegen Schwarze?"

      Das behauptet niemand.

      "Stört niemanden gross."

      Schon alleine die Tatsache, dass es Sie stört, zeigt doch, dass es eine Lüge ist.

      PS wenn sie Leute manipulieren wollen stellen Sie doch Suggestivfragen, dass funktioniert deutlich besser. Am Ende können Sie sogar sagen, dass es nur eine Frage war.
    • Nicky11 13.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Verstehe nicht, worauf sie heraus wollen. Sollte man Rassismus gegen Schwarze nicht benennen, weil es auch Rassismus gegen Juden gibt - und umgekehrt? Was ist denn das für eine Logik...
    • DemonCore 13.06.2020 15:48
      Highlight Highlight "Stört niemanden gross."

      Ich habe noch nie eine Demonstration gegen den verbrieften Rassismus in den drei abrahamitischen Religionen gesehen. Im Gegenteil. Jedes Jahr fliessen Millionen von Franken von Steuergeld in diese Religionen, ihre Vertreter werden zu Staatsakten eingeladen und die Medienelite versucht uns weiszumachen, dass wir alle miteinander auskommen sollen. Dafür lässt man zu und befeuert solche Pseudo-Debatten.

      Schön haben wir uns alle über die Ami-Rednecks aufgeregt. So müssen wir uns nicht mit unserer eigenen Welt befassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JoJodeli 13.06.2020 14:21
    Highlight Highlight An dieser Diskussion schockieren mich am meisten eure Kommentare. Ich hätte nicht gedacht dass sich hier so viele uneinsichtige Leser tummeln. Im nahen Ausland hat man schon lange eingesehen dass solche Begriffe nichts mehr auf einer Verpackung zu suchen haben 🤦‍♀️
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2020 14:44
      Highlight Highlight Die Schweiz brauchte schließlich auch bei der Ehe für alle und dem Frauenstimmrecht länger als alle anderen.😑😒
    • Rage Dinah 13.06.2020 15:15
      Highlight Highlight Homoehe und deren adoptionsrecht ist immer noch nirgends in sich
    • Hierundjetzt 13.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Jojodeli: Wann warst Du genau das letzte Mal abstimmen oder hast Dich für Politik interessiert? Lass mich raten: nie.

      Es geht im aktuellen Diskurs darum, welches Argument das bessere ist, nicht ob Dich voll schlimmes anderes Argument zu einem Nahrungsmittel verletzt , weil es doch nur Deine Meinung gibt, die die einzig wahre ist.

      Sorry M8, so funktioniert Diskussion nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 13.06.2020 14:19
    Highlight Highlight Faszinierend (auf eher verstörende Art und weise) wie „Herr und Frau Schweizer“ an ihrem „Mohrechopf“ hängen... fast könnte man meinen, die Schweizer hätten ihn erfunden... ts
  • Skip Bo 13.06.2020 14:17
    Highlight Highlight Sprache wandelt sich. "Siech" war mal die Bezeichnung für einen Kranken (engl. sick). Heute ist das ein passables Schimpfwort. Auch "Schwarzer" wird wie "Neger" aus dem korrekten Sprachgebrauch verschwinden. Der Autor benutzt bereits das Wort Afrikaner. Wobei er über einen Schwarzafrikaner schreibt. In 58 Jahren entsetzt man sich, dass man in den Medien von Schwarzen geschrieben hat.
    In einer hypersensiblen Gesellschaft ist Sprache ein Minenfeld. Ohne Detektor knallts. Dieser Detektor muss aber alle zwei Monate neu kalibriert werden.
    • DunkelMunkel 13.06.2020 16:26
      Highlight Highlight @Skip “Hypersensible Gesellschaft”? Nein, es ist eine laute Minderheit. Man muss den Detektor alle zwei Monaten neu Kalibrieren? Nein, das muss man nicht. Man muss auch nicht jedem Trend nachgeben, der irgendeine laute Minderheit durchstürzen will.
    • Linus Luchs 13.06.2020 18:00
      Highlight Highlight @DunkelMunkel: Der rechtliche Schutz von Minderheiten ist der Kern einer freien, demokratischen und zivilisierten Gesellschaft.
    • Kurtli 13.06.2020 21:48
      Highlight Highlight @ Dunkel
      Sehe ich auch so, nur wird von den Medien aus irgendeinem Grund einer Minderheit immer ein solches Sprachrohr gegeben dass man meinen könnte es sei die Mehrheit.
      Wieso das so ist, darüber sollte sich jeder einmal Gedanken machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • front2back 13.06.2020 14:17
    Highlight Highlight Von mir aus kann man das Gebäck umbenennen so oft man will, ich werde wohl ein Leben lang noch über den Begriff stolpern. Der hatte bei mir noch nie eine rassistische Konnotation und wird es nie haben. Was nicht heisst, dass ich das Problem nicht verstehe und eine Umbenennung grundsätzlich auch unterstütze! Aber das grundlegende Problem wird damit nicht ansatzweise gelöst. Ich befürchte sogar, dass es gegenteilige Reaktionen auslösen würde. Es wäre illusorisch, anzunehmen, dass durch die Umbenennung auch nur einem einzigen Angehörigen einer Minderheit auf irgendwelche Weise geholfen ist.
    • Kurtli 13.06.2020 21:49
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, ausser dass ich die Umbenennung ablehne.
    • Ueli der Knecht 14.06.2020 00:10
      Highlight Highlight "Der hatte bei mir noch nie eine rassistische Konnotation und wird es nie haben. "

      Du denkst offensichtlich nur an dich, @front2back, und bemerkst gar nicht, dass da auch noch viele Mitmenschen rundherum wären, und dass viele von denen sich durch diesen Begriff verletzt fühlen. Das ist dir offensichtlich schnurzegal. Denn du bist ein Rüpel. Genauso wie auch die Rassisten.

      Es ist jedenfalls stets verkehrt, wenn du glaubst, alle andere Leute müssen genauso wie du denken und fühlen. Sonst darf man sie erniedrigen, gell? Das ist deren Problem. Nicht deines. So zelebrierst du deinen Rassismus.
    • front2back 14.06.2020 12:57
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht Habe mir lange überlegt ob du eine Antwort wert bist. Das alleine würde als Statement reichen. Ich schliesse nicht wie du von mir auf andere & lege nur meine Sichtweise dar. Hättest du den ganzen Text gelesen wäre es dir vielleicht selber in den Sinn gekommen. FÜR MICH hatte der Begriff nie eine rassistische Bedeutung! Weil er für mich schlicht und einfach für die Süssigkeit stand. Nicht mehr und nicht weniger. Wie gesagt, die Umbenennung ist mir eigentlich egal, wenns jemandem dazu verhilft Abends besser einzuschlafen, go for it! Wer Rassismus sehen will, der findet ihn auch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • 155West 13.06.2020 13:48
    Highlight Highlight Hier ein paar Beispiele aus unterschiedlichen Wörterbüchern, was "Mohr" alles bezeichnet(e):

    1. Neger.
    2. Schmutzige, hässliche Frau.
    3. Schmutziges Kind.
    4. Eine schwarze Sau.
    5. Teufel.
    6. Ein schwarzes Pferd.

    Man merke: "mo(h)r" wird nahezu ausschliesslich zur Bezeichnung von schwarzen/dunklen oder aber schmutzigen und hässlichen Sachen verwendet.

    In keiner einzigen Verbindung ist "mo(h)r" positiv besetzt.

    Damit könnt Ihr jetzt machen was ihr wollt. Aber bestimmt nicht so tun, als hätte das Wort "Mohr" nicht einen anrüchigen und diskriminierenden Hintergrund.

    • Lu Pan 13.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Hier ein Beispiel aus einem Wörterbücher, was "Glaube" bezeichnet:

      Glaube, Glauben

      gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung
      "ein blinder, unerschütterlicher, fanatischer Glaube"

      Tja und trotzdem rennt ihr Spinner jedes Wochenende in die Kirche.
    • Hierundjetzt 13.06.2020 14:18
      Highlight Highlight More (ohne H) = Frau die grusig isst und spricht

      Ein schwarzes Pferd = Araber = die teuersten Pferde der Welt.

      Schwarze Sau = iberisches Schwein = teuerster und bester Schinken dens gibt.

      Ich habe den leisen Verdacht, dass Du absolut keine Ahnung hast wovon Du sprichst dafür ganz viel Meinung hast.
    • Homes8 13.06.2020 14:26
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  • deepmind96 13.06.2020 13:46
    Highlight Highlight Alle die hier mit da ist ja nichts Negatives daran und mit Tradition kommen mal eine Frage:

    Seid ihr auch immer noch brav die Hausfrau bzw. habt ihr immer noch die brave Frau zu Hause welche euch das Essen bereitstellt und alle Wünsche von Lippen abliest oder arbeitet Sie?

    Nennt Ihr eure Frauen noch "mis wiib" bzw. werdet ihr von eurem Mann noch so gennant?

    Wenn man dieses Gebäck umbenennt geht die Tradition des Gebäcks ja nicht verloren, es hat nur einen anderen Namen der Rest bleibt gleich wo ist euer Problem damit?
    • Lu Pan 13.06.2020 14:01
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    • deepmind96 13.06.2020 14:49
      Highlight Highlight @Lu Pan mein Problem damit wird im Artikel ziemlich cut geschildert zusätzlich kenne ich persönlich Leute die dieses Sort noch aktiv als Beleidigung für PoC benutzen und das im Jahr 2020 🤮
  • Hana Meier 13.06.2020 13:43
    Highlight Highlight We are all living in America.

    Wenn es in den USA eine Rassismus-Debatte mit Dunkelhäutigen gibt, muss man das natürlich genauso in der Schweiz machen. Schwarze waren aber in der Schweiz immer eine sehr kleine Minderheit von Einwanderern und spielen längst nicht die selbe Rolle wie in den USA.

    Wäre die Rassismusdebatte ehrlich, würden wir uns auf jene Minderheiten fokusieren, welche tatsächlich in der Schweiz systematisch rassistisch behandelt werden: Sinti, Roma, ehemalige Jugoslaven, Füchtlinge. Hat man einen davon in die Arena eingeladen?

    Lieber beschäftigen wir uns mit US-Problemen.


    • 155West 13.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Der St. Galler Hieronymus Sailer war der dritte (!) Unternehmer überhaupt, der 1528 eine sogenannte "assiento de negros" erwarb. Das war eine Lizenz zum Handel mit Sklaven.

      Die Lizenz gestattete ihm den Verkauf von 4000 Sklaven.

      Wären wir ehrlich, müssten wir uns eingestehen, dass die Schweiz von der ersten Stunde an in den Sklavenhandel involviert war und somit nicht ganz unschuldig ist an den heutigen Problemen.

      Aber wir müssen noch nicht einmal ins 16. Jh. zurückreisen und können uns auch einfach fragen: Woher kommt denn eigentlich "unsere" Schokolade? Und wer verdient daran?
    • deepmind96 13.06.2020 14:16
      Highlight Highlight Auch wir haben ein Rassismus Problem. Solange Leute, welche nicht gerade wie ein Bilderbuch Schweizer aussehen, es schwieriger haben eine Wohnung oder Job zu finden, häufiger von der Polizei angehalten werden etc. als Schweizer
      ist dieses Problem nicht gelöst.
    • DemonCore 13.06.2020 14:25
      Highlight Highlight Wir hätten schon genug damit zu tun, die proto-rassistische Abneigung zwischen Deutschchweizern und Welschen einzudämmen. Aber gut können wir unser Gemüt an einem Vorfall in Minnesota erregen. Die meisten Leute wussten vor 2 Wochen nicht mal dass das ein US Bundesstaat ist.

      Ich erinnere mich auch gut daran, wie man jeweils gerne abfällig über Bauern als Klasse herzieht in exakt diesen Spalten. Ich weiss nicht, ob alle Antirassisten wirklich so gute Menschen sind, als die sie sich sehen.
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  • peterpan42 13.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Solange jemand davon schreibt, dass man einen Mohrenkopf (Chocokuss,...) backen würde, ist es unklug, bei den restlichen Worten eine Goldwaage zu benutzen.

    Unabhängig davon, wie viele Worte wir in Zukunft meiden werden, muss sich die Einstellung von uns ändern - ansonsten ist die Veränderung unserer Sprache nur Symptomebekämpfung.
    • Garp 13.06.2020 14:59
      Highlight Highlight Es gibt zwei Sorten von Mohrenköpfen, die einen werden aus Biskuit hergestellt, in dessen Mitte eine Creme ist und im Ganzen mit einer Schokoladenglasur überzogen wird. Dieses Gebäck wurde zuerst Mohrenkopf getauft.
      Dann gibt es noch eine 2. Sorte mit dem gleichen Namen, die sind aus einer Waffel, Eiweiss/Glukose Schaum mit Schokoüberzug.
    • tent 13.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Das abgebildete Gebäck hat nichts mit einem Dubler-Mohrenkopf zu tun. Der wird sehr wohl gebacken und kann in den meisten Bäckerein gekauft werden. Und ist mindestens so lecker wie der Dubler, aber halt anders.
    • peterpan42 13.06.2020 15:51
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis - auch bei ersteren werden jedoch nur die Schalen gebacken, die Mohrenköpfe an sich jedoch nicht. Mein Lehrmeister hätte wahrscheinlich zum ganzen Prozess "Mohrenköpfe herstellen" gesagt.
      Gruss von jemandem, der vor knapp 25 Jahren seine Lehre in einer Grossbäckerei abgeschlossen hat. 😉
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  • Jessesgott! 13.06.2020 13:31
    Highlight Highlight Jesses! Es war eine andere Zeit. Man wusste es schlicht nicht besser. Heute weiss man es besser. Bis auf die Ewiggestrigen natürlich. Aber die verstehen auch andere wichtige Dinge nicht. Wer heute einen Mohrenkopf verspeist, der denkt dabei kaum an einen dunkelhäutigen Menschen. Das Gebäckt heisst einfach so und schmeckt gut. Fertig.
    • Saraina 13.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Ja eben, heute weiss man es besser! Afrikaner sind keine Neger oder Mohren, Frauen keine Weiber, die man besser nicht abstimmen lässt, und Homosexuelle keine Schwuchteln, sondern Leute, die bald ganz normal heiraten und adoptieren können. Die Zeiten ändern sich, und die Sprache mit ihnen. In jedem dieser Fälle gab es erbitterte Rückzugsgefechte derjenigen, die einen Machtverlust fürchteten.
    • Schso 13.06.2020 14:08
      Highlight Highlight Ja, heute sollte man es besser wissen, und das leckere Gebäck deshalb anders nennen.
    • Gran Torino 13.06.2020 14:14
      Highlight Highlight „Das Gebäck heisst einfach so“. Ja, und das Weib sei dem Manne untertan, die Erde ist ein Scheibe und Gott hat die Welt in sechs Tagen erschaffen. Das ist einfach so, war immer so und kann man sogar in der Bibel nachlesen. Tss...
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  • Hardy18 13.06.2020 13:25
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    • Garp 14.06.2020 15:40
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    • Hardy18 14.06.2020 16:46
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    • Garp 14.06.2020 17:04
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  • Phrosch 13.06.2020 13:25
    Highlight Highlight Wir können unsere Geschichte nicht ändern, aber hoffentlich draus lernen. Zu den Attraktionen gehörten „... unter ihnen auch ein junges Mädchen und ein Afrikaner“. Beides war damals exotisch und spannend, das eine nennen wir heute Sexismus, das andere Rassismus. Die Dinge ändern sich zum Glück, so dass solche Sätze heute nicht mehr gehen. Aber damals wie heute macht ein einzelner Begriff noch keinen Rassisten. Dazu gehören eine Haltung und entsprechende Handlungen, ein Muster.
    • Garp 14.06.2020 15:45
      Highlight Highlight Ja und die Haltung vieler Schweizer ist: Ich will Gopferdammi den Mohrenkopf weiterhin so nennen, auch wenn das andere verletzt und die Dunkelhäutigen sollen sich nicht so anstellen.

      Was dann nicht laut gesagt wird : Wir sind hier in der Schweiz und hier sagen wir Weissen was geht und was nicht.
  • Nachteule 13.06.2020 13:23
    Highlight Highlight und der da
    Benutzer Bild
  • Vecchia 13.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Der Produktename ist heute nicht mehr zeitgemäss.
    Ob in den Jahren nach 1945 rassistisch...? Da müsste man definieren, was tatsächlich Rassimus und was evtl. Neugier auf Exotik.

    Man sollte alle Aspekte aus den 1960/70er-Jahren anschauen. Damals lernte man, dass Afrika Hilfe braucht, Sklaverei ein Verbrechen war etc.
    Natürlich kann man aus heutiger Sicht hinterfragen, andererseits sehe ich dass die offene Menschenverachtung in Wort und Tat (oder Unterlassung) heute salonfähiger ist als 1970.

    (Das Minarettverbot erfolgte übrigens auch nicht in den 60ern...im Gegenteil - siehe Zürich 1963)
    • P. Meier 13.06.2020 19:59
      Highlight Highlight Ja und in diesen Jahren wurden sogar Spenden gesammelt für die Neger. Ich bezweifle stark, dass Schweizer für etwas Negatives Geld gespendet hätten.
    • Vecchia 14.06.2020 08:40
      Highlight Highlight Das Wort würde ich nicht mehr benutzen, obwohl es in meiner Kindheit zur Bezeichnung schwarzer Afrikaner normal war. Aber tatsächlich gab es z.B. in Kirchen diese Kässeli.

      Andererseits war in den 70ern der Geschichtsunterricht nebst Weltkrieg stark von Leuten wie Henry Dunant oder Albert Schweitzer und der Arbeit geprägt.
      Schwarzenbach gabs auch, aber es gaben eben auch mehr Wohlwollen gegenüber Flüchtlingen wie z.B. Tibeter

      https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/die-1960er-jahre-als-tibeter-in-der-schweiz-noch-willkommen-waren-131898155

  • Gran Torino 13.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Sehr schöner Artikel!
    Das Mühsame an diesen Diskussionen besteht darin, dass das Problem eines latenten, sprachlich manifestierten Rassismus überlagert wird von einem Identitätsproblem: „Man will uns unsere Wörter und Bezeichnungen wegnehmen, wir fühlen uns in unserer Identität bedroht.“ Und dann wird auf stur geschaltet, eine Trotzhaltung eingenommen und mangelnde Flexibilität, Empathie und Geschichtsbewusstsein wird als Widerstand gegen den Mainstream gefeiert. Dabei ginge es ja nur darum, ein sprachliches Relikt aus längst vergangenen Zeiten der Gegenwart anzupassen...
  • Haebu 13.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Es kann sein, dass der Begriff Mohr ursprünglich keinen rassistischen Hintergrund hatte, aber spätestens seit der Rassentheorie von Arthur de Gobineau ist er es. Ansonsten könnte man auch behaupten der Hitlergruss wäre nicht rassistisch, da es ursprünglich ein antiker römischer Gruss ist.
  • Bondurant 13.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Ich unterrichte ABU an einer Berufsfachschule. Letzte Woche führte ich mit einer Abschlussklasse zum Thema "Rassismus" via Distance Learning eine Diskussion. 18 Informatiker*innen allesamt mit guten, bis sehr guten Noten. Alle sind in der Schweiz geboren oder aufgewachsen. 4 aus Sri Lanka, 2 mit afrikanischer Herkunft, 1x Mazedonien, 11 Schweizer*innen.
    Fazit L mit weisser Hautfarbe: Rassismus in der CH gibt es nicht. Begründung: Wir erleben das nie. Fazit L mit dunkler Hautfarbe: Wir erleben das täglich. Beispiele: Anspucken im ÖV, Beschimpfungen, Beleidigungen wie Mohrenkopf oder N*ger 🙄
    • Natuschka 13.06.2020 17:23
      Highlight Highlight Das ist genau der Punkt den du da beschreibst. Wenns mans selbst nicht erlebt, ist es nicht da. Deshalb müssen wir die Augen öffnen und zuhören. Und wenn es dunkelhäutige stört, dass die Dinger „Mohrenkopf“ heissen, können wir es umbenennen. Es sieht noch gleich aus und schmeckt noch genau gleich.
  • Weiterdenker 13.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Auch wenn dieser Artikel aus der heutigen Sicht rassistisch erscheint, darf man nicht vergessen, dass Schwarzheutige vor 50 Jahren tatsächlich eine Attraktion waren, denn sie waren enorm selten in der Schweiz. Sie waren kein Teil unserer Gesellschaft. Wenn man als Weisser in gewisse Dörfer Indiens geht, ist man oft auch eine Attraktion, weil die Menschen dort noch nie blaue Augen gesehen haben. Es ist einfach etwas unbekanntes, und das ist oft interessant. Ich finde die Diskussionen über Rassismus wichtig, aber es ist unnötig, uralte Texte herauszukramen. Dieser Artikel hat nichts offensichtlich negatives an sich. "Neger" war noch für meine Grossmutter ein neutrales Wort für Schwarzhäutige.
    • Saraina 13.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Ja, aber heute, wo Menschen mit afrikanischem oder karibischem Hintergrund in der Schweiz sesshaft, eingebürgert, aufgewachsen, geboren, und CEO einer grossen Bank sind, ist einfach Schluss mit dem Negerkässeli, dem Mohrenkopf und der Karikatur des wulstlippigen Kannibalen. Das sind peinliche Relikte einer abwertenden und rassistischen Vergangenheit.
    • Yupidu 13.06.2020 14:26
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  • smartash 13.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Ob ich persönlich den Ausdruck Mohrenkopf als rassistisch ansehe oder nicht, ist die falsche Frage.

    Die Frage die wir uns stellen sollten ist: Wie gehen wir mit der Tatsache um, dass viele andere Menschen sich durch diesen Ausdruck verletzt fühlen?

    • Team Insomnia 13.06.2020 12:55
      Highlight Highlight “Die Frage die wir uns stellen sollten ist: Wie gehen wir mit der Tatsache um, dass viele andere Menschen sich durch diesen Ausdruck verletzt fühlen?”

      Das ist soweit richtig. Nur kapieren zurückgebliebene Rassisten das nicht. „Jugo“ ist ja au nicht rassistisch in den Augen von vielen. Siehe die Artikel von Ludmila Balkanoivc hier auf watson.
    • DunkelMunkel 13.06.2020 13:13
      Highlight Highlight Das ist überhaupt nicht die Frage, die man sich stellen sollte. Egal welche Ansicht du hast, es wird ein Haufen Leute geben, die sich darüber empören können. Du hast null Einfluss darauf, wie ich (oder jemand anderes) auf dich oder deine Meinung reagieren will.
    • Ralph 13.06.2020 13:25
      Highlight Highlight Danke! Endlich jemand, der es begreift!
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  • Nocciolo 13.06.2020 12:28
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel spannend und wichtig. Natürlich hat sich die seit damals viel verändert, aber trotzdem ist es wichtig die Sprache zu reflektieren und zu wissen welche Wörter heute nicht mehr angemessen sind. Wörter die früher normal waren und man heute einfach nicht mehr verwendet. Wenn ihr darüber nachdenkt, werden euch diese sicherlich selber in den Sinn kommen.
  • Iambatman 13.06.2020 12:24
    Highlight Highlight Mich irritiert die Diskussion der letzten Tage.

    1. Fakt: Afroamerikaner und dunkelhäutige in Europa hatten in der Vergangenheit einen schweren Stand und wurden ausgebeutet.

    2. Fakt: Oftmals habe sie auch heute weiterhin einen schwereren Stand als weisshäutige.

    3. Fakt: Für einen Grossteil der Missstände in den afrikanischen Heimatsländer der europäischen dunkelhäutigen sind wir verantwortlich.

    Wenn sich auch nur ein kleiner Teil der dunkelhäutigen Bevölkerung an der Bezeichnung Mohrenkopf stört, haben wir die Klappe zu halten und den Namen zu verabschieden.
    Ist das so schwierig?
    • blueberry muffin 13.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Für 30% definitiv.
    • AndOne 13.06.2020 13:09
      Highlight Highlight 4. Fakt Viele Schwarze leben in Amerika in Vierteln wo Kriminalität zur Tagesordnung gehört. Die Kinder kommen schon früh damit in Berührung.
      Dies führt dann zu den vielen Gewaltverbrechen und den damit verbundenen "schlechten" Ruf der Schwarzen Bevölkerung -> Rasissmus. Die Jungen Leute müssen weg von der Strasse, mehr Sozialarbeiter und ein viel härteres durchgreifen gegen die Gangs.
    • DunkelMunkel 13.06.2020 13:15
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  • Yupidu 13.06.2020 12:23
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Artikel und die damit verbundenen Recherchen. Seit 1992 heissen doch diese speziellen Konfiserieprodukte bei der Konkurrenz Schokokopf. Ist es wirklich so schwierig zu verstehen, dass gewisse Ausdrücke längst nicht mehr zeitgemäss sind? Für gewisse sturre Dummköpfe anscheinend schon.
    Blitze sammle ich gern..
    • oneair 13.06.2020 13:14
      Highlight Highlight Das Problen ist leider, dass wenn gewisse Idioten den doch eigentlich harmlosen Audruck "Schokokopf" genauso einsetzen um zu beleidigen...
      Sprüche wie "du huere Schoggichopf" zum Beispiel... fallen gerade im Sport im Publikum desöfteren (Hockey / Fussball). Sogar Affentufe werden zum Besten gegeben - da braucht es nicht mal mehr Diskussionen um einen Mohrenkopf.
      Voelmehr muss das gesamt Thema rund um den Rassismus aufgegriffen werden und sich nicht in einzelnen Wörtern verlieren...
    • Yupidu 13.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Oneair: beleidigen kann man mit vielen wörtern.... saudumm, blöde kuh, sogar tulpe kann man dazu benutzen. Hat aber wahrlich wenig zu tun mit dem Mohrenkopf... unglaublich welche sogenannte Rechtfertigung hergeholt werden, um diese historisch rassistische Benennung zu verteidigen. Aber jeder seine, geniesst weiterhin diese klebrige süsse Masse...
      PS vermisse fast die Fachexperte um Greta und Corona🙄😳🙈
    • P. Meier 13.06.2020 20:06
      Highlight Highlight @Yupidu: "historisch, rassistische Benennung"? Historisch war die Bezeichnung Mohr ursprünglich nicht rassistisch oder abwertend. Aktuell wird sie als rassistisch eingestuft. Das PS ist ebenfalls abwertend da es anmassend ist Frau Thunberg einfach so mit Vornamen zu bezeichnen.
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  • 1of8mio 13.06.2020 12:09
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  • CalibriLight 13.06.2020 12:08
    Highlight Highlight Das ganze Gschiss um die Mohrenköpfe artet in eine Art "Stellvertreterkrieg" aus. Trotzreaktionen von Menschen, die sich nicht vorschreiben lassen wollen, wie sie etwas zu benennen haben, aber nicht zwangsläufig Rassisten sind, werden dazu gemacht. Menschen die zu Recht Dinge "beim Namen" nennen wollen, werden in eine ultralinke Ecke gestellt.
    Polemik hier - Polemik da.

    Und das eigentliche Problem der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus und wie man dagegen vorgehen kann und muss, bleibt auf der Strecke.

    Scheisse ist das.
    • Aerohead 13.06.2020 12:35
      Highlight Highlight @calibri
      Die Sprache ist nun mal eine Ausdrucksform dieses Rassismus. Natürlich bleibt noch viel zu tun, aber sie muss ein Schritt auf dem Weg sein. Wo genau, ich meine, konkret, soll man denn Ihrer Meinung nach sonst noch beginnen?
    • CalibriLight 13.06.2020 12:52
      Highlight Highlight @Aerohead - Sprache ist mächtig und wichtig, und ich bin froh, dass es den Ausdruck "Frölein" nicht mehr gibt. Und wir alle kennen Orwell, benutzen ihn aber jeweils zu unserem eigenen Zweck.
      Hier in den Kommentaren verzetteln wir uns alle und machen Freunde zu Feinden.

      Wo können wir sonst noch etwas tun?
      Im Alltag. Jeden Tag. Vor der eigenen Haustüre.
    • Hierundjetzt 13.06.2020 12:55
      Highlight Highlight Das zum Beispiel die Flüchtlingslehre (Vorlehre) nicht abgeschafft wird weil der Kanton "kein Geld hat".

      Das Deutsch / Amtssprache in der gesamten Schweiz endlich Pflichtfach für Flüchtlinge sowie Migranten Standard für die Integration wird. Mit Sprache beginnt die Integration.

      Das und noch vieles mehr.

      Aber die Umbenennung eines Nahrungsmittels ist natürlich sehr sinnvoll und extrem viel einfacher im Kampf gegen die Schlechterstellung von Ausländern. Yo.

      Das die Migros selber immer noch Mohrenköpfe als Name (!) im Sortiment führt ist der Witz des Tages
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  • Jonaman 13.06.2020 12:08
    Highlight Highlight Die Diskussion um die Mohrenköpfe zeigt doch einfach, wie weit weg wir sind von einer Lösung.

    In dem der Fokus auf einzelne Worte gelegt wird, wird suggeriert, dass Rassismus entfernt werden kann, indem man einfach die Begriffe entfernt.
    • nur Ich 13.06.2020 13:30
      Highlight Highlight Klar wird Rassismus nicht entfernt indem man die Begriffe entfernt.

      Aber das Dingens unbennen ist ein so irrelevanter, winziger Schritt in die richtige Richtung, dass wir zumindest diesen gehen könnten.

      Dass schon dagegen Sturm gelaufen wird, zeigt eigentlich nur, wie wenig wir bereit sind uns den Rassismus auch nur bewusst zu machen, geschweige denn etwas dagegen zu tun. Irgendo könnte man ja mal anfangen.
    • auslandbasler 13.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Wieso? Auch hier gilt, es beginnt und endet nicht bei einem. Aber auch ein Wort zu ändern gehört zur Überwindung des Rassismus.
      Und ja, es bringt schlechte Diskussionen hervor. Und die muss man jetzt führen. Wie sie geführt wird zeigt, wie tief verwurzelt das Problem ist.
    • Jonaman 13.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Du kannst alle rassistisch geprägten Begriffe entfernen und es ändert immer noch nichts, wenn sich nicht die Einstellung der Leute ändert.

      Rassistisch geprägte Begriffe zu entfernen gibt einem nur das Gefühl, man tut etwas dagegen.

      Wenn man ECHT etwas ändern möchte muss vor allem in der Bildung und Aufklärung angesetzt werden. Solange viele nationale Politiker der wählerstärksten Partei selbst Rassisten sind ist es schwierig, etwas zu ändern, weil diese die ganze Diskussion immer wieder mit Rassismus aufladen.
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  • Gonzolino_2017 13.06.2020 12:08
    Highlight Highlight Spannend ist doch, dass einige wenige versuchen, um jeden Preis etwas zusammenzuführen, was so nicht ist! Auch dieser Artikel suggeriert, dass wir dem Mohrenkopf den Namen gegeben haben, um jemanden zu verletzen und das stimmt einfach nicht! Dass es wenige gibt, die damit verletzen wollen, liegt offensichtlich in der Natur des Menschen und DASS gilt es zu bekämpfen! Das jemand einen Schwarzen „Mohrenkopf“ nennt, wird nicht mit der Änderung des Namens für die Süssigkeit erreicht - wer das Glaubt handelt Scheinheilig! Der Mohrenkopf ist nicht rassistisch, es ist der Mensch der dies suggeriert!
    • blueberry muffin 13.06.2020 12:50
      Highlight Highlight Quatsch. Natürlich waren das Rassisten.
    • ernst.haft 13.06.2020 13:05
      Highlight Highlight Wenn ich dir auf den Zeh trete ohne dich verletzen zu wollen, soll ich dann stehen bleiben wenn du mich darauf aufmerksam machst, dass dir das unangenehm ist?
    • Pachyderm 13.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Stell dir vor, ein Name kann für Betroffene auch verletzend sein, auch wenn das nie die Absicht war. Und eigentlich sollte es dann doch selbstverständlich sein, diesen Namen nicht mehr zu verwenden.
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  • Ergo Sum 13.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Die Abschaffung des Begriffs dieser Süssspeise bzw. der Konsens deren Notwendigkeit ist quasi der Lakmustest für den Minimalkonsens den unsere weiss dominierte Gesellschaft zu leisten bereit ist in den Rassismus zu überwinden. Die Vehemenz bzw. Ignoranz in dieser Diskussion zeigt aber wie weit wir noch davon entfernt sind. Gut wenn Watson solch aufklärerische Artikel bringt. Ein Blick zurück ist immer hilfreich für einen Schritt nach vorne.
    • Troxi 13.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Ein Blick zurück ist nur dann Hilfreich, wenn man nicht mit Scheuklappen herumlaufen würde. Man verkennt die gesamte Entwicklung bei der vorherrschenden Diskussion. Man könnte meinen, es ist nachwievor Alltag, dass Schwarze zur Schau gestellt werden oder man keine Anti-Rassismus/Diskriminierungsgesetzgebung hat. Man muss auch hier über den Tellerrand blicken können... Was irgendwie die wenigsten können hüben wie drüben.
  • Maria R. 13.06.2020 12:04
    Highlight Highlight Mohrenkopf geht gar nicht!

    Nicht wegen des Namens, sondern wegen meinen Hüften.

    😁😏
  • Nonkonformist 13.06.2020 12:03
    Highlight Highlight Die Schweizer sind offenbar nicht der Meinung, dass Mohrenkopf rassistisch ist. Sonst würden sie kaum bei Dubler Schlange stehen.
    • Team Insomnia 13.06.2020 12:57
      Highlight Highlight Könnte es daran liegen das viele Schweizer einfach Rassisten sind?
    • nur Ich 13.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Was ziemlich unschöne Einblicke in unsere Gesellschaft gewährt.
    • Shabaqa 13.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Die Zahl der Schweizer, die da ansteht, ist aber im Vergleich zur Gesamtzahl verschwindend gering. Demzufolge kannst du nicht auf "die Schweizer" schliessen.

      Zudem ist deine Prämisse, dass Schweizer nichts tun, was sie für rassistisch halten, schlicht falsch. Es gibt ja auch bekennende Rassisten.

      Aus den Schlangen bei Gubler kannst du also weder ablesen, was alle Schweizer oder auch nur die Mehrheit davon, noch was die Anstehenden über den Begriff "Mohrenkopf" denken.
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  • mstuedel 13.06.2020 12:03
    Highlight Highlight Verdrängung und Negierung gehören zu den natürlichen Abwehrreaktionen.
    Kein Wunder also, dass die Volksseele kocht, wenn der Finger auf einen wunden Punkt gelegt wird. Rassistisch ist der oder die Andere, aber sicher nicht ich, wenn ich Traditionen hochhalte.
    Vielen Dank für diesen weiteren, erhellenden Artikel!
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 13:58
      Highlight Highlight Wunder Punkt? Sehe ich keinen.
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 13.06.2020 17:13
      Highlight Highlight Rabbi, wenn du wirklich ein Rabbi bist: Ist z.B. "Kauft nicht bei Juden" kein wunder Punkt bei dir? Gerade du solltest dann wissen, wie Worte verletzen können. Oder darf ich das heute sagen? Und es gibt keinen Aufschrei. Wenn jemand sich von Bezeichnungen verletzt fühlt, sollten wir nicht daran arbeiten? mstuedel hat in meinen Augen schon recht.
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 18:07
      Highlight Highlight Jürg
      Das ist wohl was ganz anderes! Hier handelt es sich um ein Boykott, oder einen Befehl.
      Übrigens gibts den Spruch neuerdings wieder zu sehen. Anstatt Jude, steht dort AfD. Das ist Antifa und die merken nicht einmal, dass sie quasi die Nazis kopieren! Es gibt auch noch die BDS, die gegen Israel gerichtet ist. Alles das kommt aus einem Kuchen: PC/SPD/Gender/Links
      Da hocken die eigentlichen Rassisten.
      Wenn du deren wahres Gesicht sehen willst, dann schau jetzt nach Seattle!
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  • Troxi 13.06.2020 12:02
    Highlight Highlight So hart wie es klingt. Rassismus zu beseitigen oder generell ein friedliches Zusammenleben ist heutzutage nur über die Quadratur des Kreises möglich. In der Schweiz sind wir zum Glück bei diesem Prozess schon weiter als andere. Sind aber nicht am Ziel. Im Artikel ist von sprachlicher Entwicklung die Rede und gleichzeitig wird versucht die sprachliche Entwicklung zu negieren. Indem ein Bild vermittelt wird, dass der Begriff Mohr immernoch die gleiche Bedeutung wie anno dazumals hat. Doch tut er das wirklich? In letzter Zeit wurde meines Erachtens der falsche Weg eingeschlagen bei diesem Thema.
    • nur Ich 13.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Da der Begriff ausser bei der Süssigkeit in der Schweiz praktisch ausser Gebrauch ist, hat sich seine Bedeutung ja kaum geändert. Klar machen Wörter auch Umdeutungen durch. Aber nur, wenn sie tatsächlich auch in anderem Kontext benutzt werden. Der veraltete Begriff Mohr hat seine negativen Konnotationen aber behalten. Und selbst wenn er die Assoziation des edlen Wilden wecken sollte, ist diese nicht weniger rassistisch, als ihr Gegenpol des bösen Wilden.
    • Troxi 13.06.2020 14:20
      Highlight Highlight Gerade weil der Gebrauch des Begriffes mit der entsprechenden Bedeutung ins Bodenlose gesunken ist, ist es um so mehr an der Zeit zu akzeptieren, dass Mohrenkopf nicht mehr mit Mohr und jenen Assoziationen zu Schwarzen wilden Menschen eine Existenzberechtigung hat. Dies gilt sowohl für rechts, als auch für links. Wir verbauen mit solch unnötigem Gequatsche richtigen Ansätzen, welche einen Wandel brungen können, wie von den SP Migranten gefordert, die (mediale) Aufmerksamkeit.
      https://www.sp-ps.ch/de/publikationen/medienmitteilungen/sp-migrantinnen-kaempfen-gegen-racial-profiling
  • Matth 13.06.2020 12:01
    Highlight Highlight Ich verbinde mit Rassismus eine Abwertung. Im Falle des Inserates, oder dem Bild der Schweizer Illustrierten sehe ich keinerlei Abwertung.

    Der Lehrling hat Mohrenköpfe gemacht. Na und? Andere Lehrlinge haben keine gemacht? Es ist eines von vielen Produkten die ein Bäcker/Konditor herstellt. Das ist doch ganz normal.

    Ich verbinde Mohrenkopf mit etwas positivem, einer süssen Köstlichkeit. Das ist, für mich, in keiner Weise abwertend. Es ist für mich ein Name. Nicht mehr, nicht weniger.
    • Bondurant 13.06.2020 12:34
      Highlight Highlight Der Punkt ist aber, dass es nicht von Belang ist, was du darüber denkst, ob du es als rassistisch empfindest oder nicht. Der springende Punkt ist, was dies bei Menschen mit dunkler Hautfarbe auslöst. Wenn ich meine Bürokollegin bsw. als Blondie betitle, kann ich dann auch argumentieren, dass ich dies doch nicht abwertend, gar bewundernd gemeint hätte. Wenn sie sich aber beleidigt und stigmatisiert fühlt, ist dies diskrimierend. Schimpfe ich sie nun überempfindlich, bin ich einfach nur ein Ignorant. Nicht mehr und nicht weniger.
    • AndOne 13.06.2020 13:15
      Highlight Highlight @Bondurant
      Man kann das der Blondine aber auch so erklären, dann sollte das Problem gelöst sein oder nicht? Wenn wir der schwarzen Bevölkerung erklären, dass wir damit eine Süsspeise meinen ist ja alles i.O.
    • Nathan der Weise 13.06.2020 13:21
      Highlight Highlight @Bondurant doch da liegt der Unterschied, ich nenne meine Mitmenschen nicht Mohrenkopf. Ob Blondie oder Mohrenkopf ist das eine Beleidigung wenn direkt an der Person angebracht. Aber auch wenn eine dunkelhäutige Person als Ersatz Schoggikopf beschimpft wird es nicht weniger beleidigend sein.
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  • LarsBoom 13.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Schon unglaublich, täglich konsumieren wir Produkte welche unter widrigen Umständen hergestellt wurden. Halten unser Smartphone in der Hand welches Rohstoffe enthält für die Tausende Leute und die Umwelt gelitten haben aber wir diskutieren lieber seit Tagen über eine Süssigkeit die einen etwas zwiespältig Namen hat.
    • azoui 13.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Der war jetzt echt gut!
    • Streuner 13.06.2020 13:02
      Highlight Highlight Typische 1. World Heuchelei. Wenn wir ums Überleben oder das täglich Essen kämpfen müssten wie leider viele so würden sich solche Diskussionen erübrigen. Den Meisten ist schlichtweg egal ob das Ding jetzt schokokuss heisst,Who cares. Vielen geht aber der Moral Apostel Zeigefinger auf den Wecker der in der letzten Zeit täglich auf uns zeigt und alles und jeden des Rassismus bezichtigt.
    • nur Ich 13.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Das eine tun heisst nicht automatisch das andere lassen. Unsere Gesellschaft hat nämlich tatsächlich mehr als eine offene Baustelle. Warum also nicht dort etwas ändern, wo das so ein kleiner Aufwand ist wie bei der Umbennenung einer Süssigkeit?
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  • rolf.iller 13.06.2020 11:56
    Highlight Highlight 1968, das war vor 52 Jahren. Muss man so weit zurückschauen, um ein gutes Argument zu finden?
    • Schreiberling 13.06.2020 12:00
      Highlight Highlight Glaubst du, Leute die in der Vergangenheit so genannt wurden, schmerzt es nicht mehr heute?
    • Hierundjetzt 13.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Stadtzürcher kennen nur den Planet Zürich, das sage ich als geborener Stadtzürcher.

      Man hätte zB. die extrem gute und riesige Migrations-Bibliothek des SEM konsultieren können um einen reichhaltigen Artikel zu erstellen, diese liegt aber leider in Bern. Oder man könnte sich mit Hilfsorganisationen wie der SAH oder Caritas unterhalten aber nein, es braucht natürlich die Schweizer Illustrierte als Artikel-Referenz. Wow.

      Watson Boulevardtaktik der Veröffentlichung von haudünnen Informationsscheibchen sind langsam ein wenig sehr sehr (sehr) mühsam.
  • Doplagus 13.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Zeiten ändern sich. Den heutigen Deutschen, die 1939 nicht mal geboren waren, wird immer noch der Spiegel vorgehalten wenn es um die SS-Verbrechen geht.

    Wieso soll ich, für die Taten meiner Ahnen verantwortlich gemacht werden?

    Es ist wichtig im hier und jetzt dafür zu sorgen, dass genau so etwas nicht mehr passiert. Solche alten Ereignisse sollen dafür dienen uns zu erinnern, was nicht mehr passieren soll. Und nicht, was wir alles böses gemacht haben, nur damit wir uns jetzt schlecht fühlen.
    Benutzer Bild
    • Ergo Sum 13.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Geschichte bitte nur wenn du dich nicht schlecht fühlen musst? Dann hast du den Sinn nicht ganz verstanden.
    • ZimmiZug 13.06.2020 12:39
      Highlight Highlight @ Thoro Z
      Also ich habe den Post von Doplagus ganz anderes verstanden.
      Text Verständnis?
      Hat ja geschrieben, dass sie da ist, sich zu erinnern.
    • ernst.haft 13.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Wer mit Begriffen wie Tradition, Kultur und Identität hantiert, muss sich dem schon stellen, finde ich.
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  • CheshireCat2020 13.06.2020 11:55
    Highlight Highlight Das Gute: Aufatmen, zum Glück gab es damals schon eine afrikanische Diaspora in Zürich. Das Schlechte: viele Schweizer leben heute noch im Jahre 1960.
  • Telomerase 13.06.2020 11:53
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Heini Hemmi 13.06.2020 13:56
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  • Rage Dinah 13.06.2020 11:51
    Highlight Highlight Ich lese aber nicht wirklich abwertendes heraus. War diese bezeichnung damals nicht normal?
    Für meinen grossvater war "neger" bis zu seinem tod keine beleidigung, sondern eine bezeichnung wie etwa "indianer".

    Nicht falsch verstehen, rassismus IST ein problem. Aber dieser artikel hilft meiner meinung nach nicht wirklich...
    • LeserNrX 13.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Also die Pointe der ganzen Situation sollte wahrscheinlich in etwa folgendermassen lauten:

      "Ein Schwarzer backt Mohrenköpfe, wie lustig!"

      Diese Pointe ist so flach, dass sie eigentlich nur funktioniert, wenn man einen ziemlich rassistischen Hintergrund des Publikums voraussetzt, bzw. selber einen solchen hat.

      Zudem behaupten bei der Diskussion um Mohrenköpfe jetzt viele Leute, dass sie beim Begriff überhaupt keinen Zusammenhang zu Schwarzen herstellen, ich wage jetzt aber mal zu behaupten, dass praktisch alle Schweizer den oben genannten "Witz" verstehen.
    • Aerohead 13.06.2020 12:31
      Highlight Highlight Ja eben, das Abwertende war zu dieser Zeit normal! Und ob es für Ihren Grossvater keine Beleidigung war spielt eigentlich keine Rolle. Was rassistisch ist, hat der zu bestimmen, der es zu spüren bekommt, nicht der, der es verwendet.
    • T13 13.06.2020 12:51
      Highlight Highlight Dir ist aber schon klar das auch Indianer keine allzu korrekte Bezeichnung ist?

      Zu Zeiten deines grossvaters gabs nicht keinen Rassismus, es war nur völlig normal.
      Das heisst aber nicht das es damals gut/OK war.
      Dein Grossvater war einfach ein Rassist in einer Zeit als der Rassismus selbstverständlich war. Wie viele andere auch.
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  • Hades69 13.06.2020 11:44
    Highlight Highlight Mind games. Aber hauptsache wir beuten den schwarzen Kontinent weiter aus, konsumieren bis es kein Morgen gibt und lenken unsere Ohnmacht so ab. Mind games.
    Benutzer Bild
    • Hillman 13.06.2020 12:24
      Highlight Highlight Mag sein, dass dieser Text richtig liegt oder auch nicht. Kann ich nicht beurteilen. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Man kann doch gleichzeitig darüber diskutieren ob ein Begriff heute noch angebracht ist oder nicht UND gleichzeitig sinnvollere Lösungen für unser Konsumverhalten finden. Ich versteh das ewige "entweder oder" und das ständige "ja aber" nicht. Was wir brauchen ist mehr "ja und".
    • NullAchtFünfzehn 13.06.2020 12:40
      Highlight Highlight So etwas von Falsch, Hades69.
      Der Mohrenkopf ist die sinngemässe Übersetzung des „tête de nègre“ aus dem Französischen.
      Bei der Benennung des Gebäcks wollte man deshalb sicher nicht einem dunkelhäutigen Heiligen huldigen.
    • djupp 13.06.2020 13:46
      Highlight Highlight Vor allem wäre die Diskussion über den Begriff gar nicht nötig. Wenn die Pro-Mohrenkopf-Fraktion nicht existieren würde, könnte das ganze in einem Tag abgehandelt werden: "Hey, der Name dieser Süssigkeit hat einen Hintergrund in der Kolonialzeit und erinnert mich an die Ausbeutung und Erniedrigung von Leuten die aussehen wie ich und die aufgrund ihres Aussehens so erniedrigt wurden" - "Oh Scheisse, das ist uns gar nicht aufgefallen, aber jetzt wo du es sagst: klar, sehen wir ein. Wir ändern den Namen natürlich" - "Merci, ade!"
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  • Fakten 13.06.2020 11:43
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    • So oder so 13.06.2020 12:15
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    • Fakten 13.06.2020 13:15
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    • nur Ich 13.06.2020 13:51
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  • AngelitosHE 13.06.2020 11:43
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    • 155West 13.06.2020 12:08
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    • Matrixx 13.06.2020 12:38
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    • ZimmiZug 13.06.2020 12:45
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  • Glenn Quagmire 13.06.2020 11:40
    Highlight Highlight Steht William für ein Interview zur Verfügung, lebt der Mann noch in der Schweiz?
    • Petar Marjanović 13.06.2020 12:04
      Highlight Highlight Eine Person, die 1960/1961 eingewandert ist, aufzufinden, ist nicht ganz einfach. Entsprechende Recherchen laufen, aber haben bislang nichts ergeben. Hinweise gerne per Mail petar.marjanovic[at]watson.ch.
    • Glenn Quagmire 13.06.2020 12:34
      Highlight Highlight Viel Erfolg bei der Suche!
    • ZimmiZug 13.06.2020 12:50
      Highlight Highlight Das [at] bringt übrigens praktisch 0 nutzen. Fast jeder Spambot hat eine Referenztabelle mit Analogismen zum @
      Evtl. wäre [ät] ein bisschen etwas wert, da es Zeichen einen sprachbezifischen Zeichensatztes gebraucht. Das würde den Schutz evtl. von ca. 2% auf 5% heben. 😉
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