Schweiz
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Der neue Kampfjet hat noch nicht abgehoben: Die Räte streiten weiterhin darüber, in welchem Ausmass die einheimische Industrie von der Beschaffung profitieren soll. (Archivbild)

Ewiges Streitthema: Die Kampfjets Bild: KEYSTONE

Erneute Abstimmung: Kampfjet-Referendum hat genug Unterschriften zusammen



Das von der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), der SP und den Grünen lancierte Referendum gegen den Kauf neuer Kampfjets haben über 53'000 Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet. Die Unterschriften kamen in sechs Wochen zusammen. Die Sammelfrist läuft noch bis zum 9. April.

Obwohl die Trägerschaft die für das Zustandekommen eines Referendums nötigen 50'000 Unterschriften beisammen hat, geht die Unterschriftensammlung bis zum Fristablauf weiter, wie die GSoA am Mittwoch mitteilte.

Das Referendum wird auch von den Juso, den Jungen Grünen, Greenpeace und diversen Friedensorganisationen unterstützt. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 27. September 2020 statt.

Das Parlament hatte sich im Dezember mit grosser Mehrheit für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ausgesprochen. Der Parlamentsbeschluss ermächtigt den Bundesrat, bis zu sechs Milliarden Franken für neue Kampfflugzeuge auszugeben.

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

Laut den Gegnern ist das jedoch nur die halbe Wahrheit. Betrieb, Instandhaltung und Upgrades würden noch einmal mit je sechs Milliarden Franken zu Buche schlagen. Das Referendum richtet sich somit gemäss seiner Trägerschaft gegen einen «24-Milliarden-Blankoscheck» und das grösste Schweizer Rüstungsprojekt aller Zeiten.

Die engere Auswahl der Kampfjets:

Nach Meinung der Gegner braucht es Flugzeuge für den Luftpolizeidienst. Dafür würden nach Ansicht der Gegner aber die vorhandenen F/A-18 und allenfalls neue Leichtflugzeuge sowie eine bessere Luftverteidigung genügen.

«Nein zu Kampfjets ist Nein zu Armee»

Für den Kampfjet-Kauf setzt sich ein Sicherheitsbündnis ein, in dem SVP, FDP, CVP, Offiziere und Wirtschaftsverbände vertreten sind. Ohne Luftwaffe könne die Armee ihren verfassungsmässig festgelegten Verteidigungsauftrag nicht erfüllen, heisst es in einer aktuellen Stellungnahme. Ein Nein zu neuen Kampfflugzeugen sei deshalb ein Nein zur Armee.

Nicht abgestimmt wird über den Flugzeugtyp. Derzeit ist die Evaluation im Gang. Vier Hersteller haben sich im vergangenen Frühsommer mit ihren Maschinen der Erprobung im Schweizer Luftraum gestellt. Der Evaluationsbericht soll im zweiten Halbjahr 2020 vorliegen.

Spätestens Anfang 2021 will der Bundesrat entscheiden, welches Kampfflugzeug gekauft werden soll. Ab 2025 sollen die ersten Jets abheben, 2030 soll die Beschaffung abgeschlossen sein. Parallel dazu werden die F/A-18 und die letzten Tiger ausser Dienst gestellt. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 20.02.2020 06:17
    Highlight Highlight Schweizer Kampfjets NEIN: Die Schweizer Armee braucht keine!
    Die Schweizer Armee sollte sich meiner Meinung nach beschränken auf: Grenzkontrollen und Grenzschutz, Terrorismusabwehr, Gebäude- und Personenschutz, Katastrophenhilfe, Abwehr von Cyberangriffen. In meiner Armee gibt es keinen Bedarf für Kampfjets. Alternativen dafür sind Kampfhelikopter, Boden-Luft-Raketen und Armeedrohnen.
  • Victor Paulsen 20.02.2020 00:56
    Highlight Highlight Wenn diese gleich abstürzen wie ihre Vorgänger, dann kann man sich die Investition auch sparen. Im Zeitraum von 2013-2016 sind 3 FA18 der schweizer Luftwaffe abgestürzt. Das sind zahllose Millionen die da zerschellen, dazu sterben teilweise auch die Piloten
    • 7immi 20.02.2020 15:42
      Highlight Highlight @Paulsen
      Deine Betrachtung ist nicht vollständig. Die Flugzeuge wurden 1999 eingeflottet und seither - in 21 Jahren - stürzten 4 ab.
      Bei den Mirages waren es 8 oder 9 auf 35 Jahre.

      Abstürze sind nicht schön, gehören aber dazu und werden bei Beschaffungen einkalkuliert. Die Flugzeuge wurden und werden im Grenzbereich betrieben und Redundanzen sind nur vergleichsweise wenige vorhanden, da steigt das Risiko eines Zwichenfalls...
  • Victor Paulsen 20.02.2020 00:35
    Highlight Highlight Falls wir wirklich von einem unserer Nachbarn angegriffen werden, Ausnahme Liechtenstein(zu klein), machen Kampjets im Wert von 6 Milliarden keinen Unterschied. Um mitspielen zu können, braucht man mindestens 100 Milliarden, und das wäre total über den Verhältnissen der Schweiz und einfach nur dumm
  • reaper54 19.02.2020 19:47
    Highlight Highlight “Jedes Land hat eine Armee, entweder eine eigene oder eine fremde.”

    Welche Armee wollen denn die Armeegegner?

    Nato Armeen? (Welche man bezahlen und Stützpunkte bereitstellen muss)
    Russland? (hätten sicher Interesse, wollen evtl. weniger als die Nato, beim Stützpunkt wärs Dito)
    China? (machens sicher Gratis, Stützpunkt würden sie jedoch auch wollen)
  • Sir Konterbier 19.02.2020 18:51
    Highlight Highlight Also, damit das klar ist:

    -Das Geld für die Kampfjets kommt aus dem ordentlichen Budget der Armee und reisst kein Loch in die Staatskasse.

    -Die von der SP geforderten Flugzeuge für den Luftpolizeidienst fliegen 1200 km/h. Es sollte auch einem Laien klar sein, dass man von 2 Flugplätzen in der Schweiz niemals rechtzeitig an Ort und Stelle sein kann, wenn ein Passagierflugzeug schon 900km/h fliegt.

    -Bei der letzten Abstimmung ging es un den Tiger-Ersatz, jetzt geht es im Prinzip um den Fortbestand der Luftwaffe, es ist also nicht so, „dass das Volk schon einmal nein gesagt hat“.
  • You will not be able to use your remote control. 19.02.2020 18:40
    Highlight Highlight Ohne Luftwaffe kann die SVP, FDP und CVP den Auftrag ihrer Lobbyisten nicht erfüllen.

    FTFY
  • Victor Paulsen 19.02.2020 18:36
    Highlight Highlight Das 20. Jahrhundert war mit Abstand das gefährlichste und brutalste. Was hat das Militär in dem Jahrhundert gemacht?
    1. Weltkrieg, nichts
    2. Weltkrieg, keinen wiederstand gegen die deutschen geleistet.
    Kalter Krieg, nichts wofür man das militär benötigte.
    Man hat die schlimmsten Kriege überstanden, ohne das Militär zu gebrauchen, dann wird sich das so bald nicht ändern. Und wenn es einen noch schlimmeren Krieg gibt, dann ist die Menschheit so oder so am ...
    • Mizzi 19.02.2020 19:29
      Highlight Highlight Ist das dein ernst? 🤣

    • Domimar 20.02.2020 10:16
      Highlight Highlight @Paulsen diese Herleitung ist sehr müssig. Fakt ist, wir wissen jetzt und heute nicht, wie diese Aufzählung von statten gegangen wäre, wenn es während dieser Zeit in der Schweiz ein militärisches Vakuum gegeben hätte. Alle Aussagen dazu sind Vermutungen. Im Umkehrschluss ist auch Dein Beitrag nichts Anderes als pure Stimmungsmache und entsprechend inhaltslos.
  • dillinger 19.02.2020 17:16
    Highlight Highlight Es geht in dieser Abstimmung nicht nur um die neuen Flieger. Sollten die Flugzeuge abgelehnt werden, wird die Armee nicht darum herumkommen, eine grössere Reorganisation voranzutreiben. Denn Panzer, Artillerie etc. bringt dir nichts, wenn du den Luftraum nicht kontrollierst. Heisst, werden die Kampfjets abgelehnt, dürfte sich die Schweizer Armee in Zukunft eher verkleinern und stark auf Spezialeinheiten und sicher auch auf den Bereich Cyber konzentrieren.

    Dies meine ich übrigens komplett wertfrei, nur sollte diese Ausgangslage vor der Abstimmung auch kommuniziert werden.
    • DemonCore 19.02.2020 21:52
      Highlight Highlight Nein. Das wird nicht passieren. Dann diskutieren höchstens noch darüber wie schnell wir die Armee auflösen. Eine Armee ohne Luftwaffe ist komplett sinnbefreit. Bodenmittel können nicht ohne Schutz aus der Luft und ohne Aufklärung eingesetzt werden. Kein einziger westeuropäischer Staat verzichtet auf eine Luftwaffe. Nicht mal wirtschaftliche und politische Zwerge wie die Balkanstaaten.
    • Auric 19.02.2020 22:09
      Highlight Highlight Aha braucht man also Kampfflugzeuge um den Luftraum zu kontrollieren?

      Würde eine grossflächige Luftabwehr mit z.B. Stingern nicht auch dafür sorgen das alles was da oben sichtbar ist runtergeholt wird?

    • Victor Paulsen 20.02.2020 00:28
      Highlight Highlight Einverstanden, Ausnahme die Artillerie, denn die kann auch ohne Luftwaffe, nützlich sein. Vieleicht sogar noch mehr als sonst
  • guby 19.02.2020 17:07
    Highlight Highlight Luftpolizeidienst ist so ungefähr die einzige Aufgabe für welche ich das Militär als sinnvoll erachte. Niemand anderes kann das übernehmen und ich persönlich finde, es lohnt sich für sowas nicht nur Discounter-Flieger zu kaufen. Eher sollte man die Kampfpanzer etc. einschmelzen, die sind für eine Art Krieg konzipiert, welche (im Westen) so wohl nicht mehr stattfinden wird. Aber Reformen des Militärdienstes sind in meinen Augen sowieso längst überfällig, nur geht das hier etwas am Thema vorbei und sprengt die 600 Zeichen. :)
    • geissenpetrov 19.02.2020 19:07
      Highlight Highlight "Niemand anderes kann das übernehmen und ich persönlich finde, es lohnt sich für sowas nicht nur Discounter-Flieger zu kaufen."

      Diese Aussage ist falsch. Ausserhalb der Bürozeiten übernimmt heute das benachbarte Ausland.
    • Andi Weibel 19.02.2020 20:36
      Highlight Highlight Was das VBS kaufen will, sind die Kampfpanzer der Lüfte.

      Für die Luftpolizei gäbe es viel geeignetere Flugzeuge.
  • DemonCore 19.02.2020 16:53
    Highlight Highlight Ohne Flieger keine Luftwaffe. Ohne Luftwaffe keine Armee. Wer gegen die Flieger stimmt, stimmt gegen die Schweiz als souveränen Staat. Sollen wir uns an die grossen Nachbarn aufteilen, wie Gadhaffi einst vorschlug?
    • Andi Weibel 19.02.2020 20:37
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Auric 19.02.2020 22:11
      Highlight Highlight Doch doch die dürfen Flieger haben, alle die für eine Luftpolizei nötig sind, die gewünschten Flugzeuge dienen mehr den Ego als der Sicherheit.
    • Victor Paulsen 20.02.2020 00:31
      Highlight Highlight @DemonCore
      Und machen bei dem von dir Erwähnten Szenario Kampjets im Wert von 6 Millionen den Unterschied?
      Nein.
      Abgesehen ein total unwahrscheinliches Szenario.
      Und falls wir uns doch darauf vorbereiten wollen, bringen alle Investitionen unter 100 Milliarden nichts
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 19.02.2020 16:52
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet gibt es zwei Lösungen: Entweder die Schweiz nimmt die Aufgabe selber wahr oder sie vergibt den Auftrag an ein Nachbarland / Bündnis. In beiden Fällen kostet es eine Stange Geld. Der Weiterbetrieb der FA18 ist nämlich mit ungeheuren Kosten verbunden und schlicht realitätsfremd.
    • Andi Weibel 19.02.2020 20:39
      Highlight Highlight Es gibt noch eine dritte Variante: Die Schweiz kauft kosteneffiziente, leichte Kampfjets für die Luftpolizei.

      Das VBS hat diese Variante nicht mal geprüft. Das wären dann halt nicht ganz so krasse Spielzeuge...
    • DemonCore 19.02.2020 21:54
      Highlight Highlight Vergabe der Luftraumsicherung an ein Nachbarland/Bündnis? Müsste man vlt zuerst abklären, wer für uns den 'Grind anehebe' will und für wieviel Geld. Mit der Neutralität wäre es dann wohl auch vorbei.
    • 7immi 19.02.2020 22:00
      Highlight Highlight @weibel
      du meinst so wie der Gripen, der als Papierflieger und Billigflieger betitelt wurde? Dieser Zug ist leider abgefahren. Mit dem Tiger Teilersatz wäre eine gemischte Flotte möglich gewesen, welche insgesamt Kosten gespart hätte (vor allem wäre dann die teure FA18 Sanierung nicht nötig gewesen). Nun gehts um alles oder nichts.
  • Francis Begbie 19.02.2020 16:47
    Highlight Highlight Entweder die F-35B (STVOL) oder gar keines.
    Wir dürfen uns ruhig eingestehen, dass das zu 96.4% ein Spielzeug wird. Dann kaufen wie aber bitte das coolste Spielzeug.
    • 7immi 19.02.2020 18:55
      Highlight Highlight Mit den vierfachen Betriebskosten einer F35, die an sich schon teuer ist? ohne sinnvollen Mehrwert?
    • Demo78 19.02.2020 19:28
      Highlight Highlight Die F35B steht aber nicht zur Debatte.
      Ich bin klar für eine europäische Lösung, da der Grippen leider schon raus ist und ich dem Eurofighter nicht traue bleibt nur noch die Rafale🤷🏻‍♂️
    • x4253 19.02.2020 21:00
      Highlight Highlight Genau, Stealth Technologie bezahlen damit wir dann noch die Reflektoren beschaffen müssen damit der Flieger für die zivile Luftfahrt sichtbar ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Von Bönigen 19.02.2020 16:29
    Highlight Highlight Da die Schweiz keine für Normalbürger erkennbare Strategie für einen evt. Kriegseinsatz hat (Neutralität???, mit wem zusammengehen?) sollte man ein möglichst günstiges Modell wählen. Und das wäre immer noch der Gripen NG, der den andern 4+ ebenbürtig ist. Die F35 funktioniert offenbar nicht und kann allenfalls viel zu viel, was wir ohne Strategie (s.o.) nicht begründen können.
    • DemonCore 19.02.2020 22:04
      Highlight Highlight Jeder kann den Sicherheitspolitischen Bericht, den Armeebericht und andere Dokumente lesen. Mal in der ASMZ geblättert? In der NZZ wenigstens? Immer nur Watson, Blick und 20min? Kein Wunder fabulieren die Leute hier wild vor sich hin...
  • Lowend 19.02.2020 15:48
    Highlight Highlight Kann mir bitte jemand sagen, in welchem Konflikt der letzten 70 Jahre das angegriffene Land nur den Hauch einer Chance gehabt hätte, seine Flugzeuge überhaupt einsetzen zu können?

    Nach meinem Wissen waren die meisten Luftwaffen nur bequeme Ziele für den Angreifer und die einzigen, die einen Nutzen von ihrer Luftwaffe hatten waren immer nur die Angreifer.

    Das einzige, was Angreifer wirklich fürchteten, war meist eine starke, bodengestützte Flugabwehr und darum sollen mir bitte die Befürworter mal erklären, warum wir Milliarden für Flugis, statt Millionen für die Luftabwehr ausgeben sollen?
    • Victor Paulsen 19.02.2020 18:25
      Highlight Highlight Koreakrieg, aber dort konnte Nordkorea sich nur verteidigen, da sie sowjetische Flugzeuge als Nachschub erhielten.
      Aber das ist das einzige Beispiel das mir einfällt.
      Also ist deine aussage komplett richtig
    • 7immi 19.02.2020 19:07
      Highlight Highlight @Lowend
      Eine kleine Luftwaffe bringt sicherlich mehr als keine. Ausserdem sind die Mehrkosten für den Auftrag der Verteidigung klein. Die Hauptkosten entstehen durch den Luftpolizeidienst und dieser sollte unumstritten sein...
    • Mizzi 19.02.2020 19:31
      Highlight Highlight Ich finde auch dass man dort ansetzen müsste. Raketen und Flugabwehr à la Israel 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cocalero 19.02.2020 15:36
    Highlight Highlight Das geld für rentner und arme leute.
    Sicher nicht für spielzeug
  • 01vinc09 19.02.2020 14:50
    Highlight Highlight Wie heisst es immer bei teuren Autos? Penisverlängerung. Genau das gleiche Phänomen hier, nur in richtig teuer
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 19.02.2020 14:32
    Highlight Highlight Also eigentlich sinds ja 24 Milliarden

    Benutzer Bild
    • 7immi 19.02.2020 15:46
      Highlight Highlight @afterEight
      was deine sehr vereinfachte Zusammenstellung ausser Acht lässt ist, dass es damals um einen Teilersatz (Tiger) eines sehr günstigen Flugzeugs durch ein anderes günstiges Flugzeug ging (Gripen), es diesmal aber um den Ersatz der gesamten Luftwaffenflotte geht. Die deutlich leistungsstärkeren FA18 zu ersetzen ist entsprechend teurer und bedeutet quasi den Grundsatzentscheid Luftwaffe ja oder nein.
    • AllknowingP 19.02.2020 16:45
      Highlight Highlight 7immi
      Von mir aus. Dann Luftwaffe nein. Ich war da. War murks. Brauchts nicht.
    • Victor Paulsen 19.02.2020 18:32
      Highlight Highlight @7immi
      Leistungstärkere Flugzeuge durch Flugzeuge mit gleich hohen Leistungen zu ersetzen, obwohl man deren Leistungen NIE gebraucht hat, ist pure Geldverschwendung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 19.02.2020 14:23
    Highlight Highlight Die Bedrohungslage im schweizerischen Luftraum rechtfertigt keine sechs Milliarden für neue Kampfflugzeuge. Als pazifistisches Land werden wir diese auch nicht zum Durchsetzen nationaler Interessen im Ausland verwenden, sodass dies auch kein Grund ist. Als kleines neutrales Binnenland haben wir weder das Bedürfnis noch die Möglichkeit zur militärischen Machtprojektion ausserhalb Europas.

    Ergo sehe ich beim besten Willen nicht, warum ein derart hohes Budget ferechtfertigt sein sollte. Rein luftpolizeiliche Aufgaben lassen sich günstiger erfüllen.
    • x4253 19.02.2020 15:18
      Highlight Highlight "als pazifistisches Land"
      Die Schweiz war noch nie pazifistisch, sondern ist neutral (was ziemlich dehnbar ist).

      Für Luftpolizeidienste braucht es leider überschallfähige Kampfflugzeuge, und die kosten nunmal richtig Asche. Gut russische/chinesische Modelle wären zur Zeit wohl etwas günstiger zu haben aber politisch schwierig durchsetzbar (abgesehen davon dass ein SU-27 Deriverat mächtig überdimensioniert wäre).

      Von den hier dargestellten Kandidaten eignet sich die Rafale wohl am besten.
    • Supermonkey 19.02.2020 16:39
      Highlight Highlight Das Argument, "luftpolizeiliche Aufgaben laseen sich günstiger erfüllen" hort man immer wieder... Aber beim 'wie genau' beginnt man den relatitätsfremde Ansatz der Gegner zu erkennen... Leider Bis heute nirgends gelesen wie man des bewerkstelligen will, istdie neue Anschaffung bereitsmauf dem untersten minimum angesetzt...
    • AllknowingP 19.02.2020 16:46
      Highlight Highlight x4253 Aha, und wieviele Hot Missions flog die LW in den letzten 5 Jahren exklusiv WEF ?

      Oh, keine ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 19.02.2020 14:10
    Highlight Highlight Ich sage auch Ja.
  • P. Meier 19.02.2020 14:10
    Highlight Highlight Statt neuen Flugzeugen "bessere Luftverteidigung"? Schon interessant, was GSoA, JUSO usw. immer wieder für Ideen haben. Was eine Luftverteidigung bei nicht korrekter Identifizierung anrichtet, wurde schon mehrmals bewiesen! Wie eine Flugzeug auf mit Boden-Luft-Raketen auf den korrekten Kurs gelenkt werden soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Und zur GSoA: bitte zuerst mal bei einer Katastrophe (Wasser, Erdrutsch) genügend Material und Manpower auffahren um die böse Armee überflüssig zu machen. Gilt dann aber auch für die Kosten gegenüber den Betroffenen.
    • 01vinc09 19.02.2020 14:55
      Highlight Highlight Wie wärs ein katastrophenteam aufzubauen welches genau sowas übernehmen könnte? Mir liegt irgendwie fern warum das auch noch mit Sturmgewehren umgehen können müsste. Man könnte Geld sparen und dadurch frei werdende Männer in den Zivildienst stecken. Ein kleines Militär kann man ja von mir aus noch behalten, einfach damit man sowas hat. In Zukunft wäre dann die Wahl Zivildienst oder Feuerwehr/Katastrophenteam und wenn man unbedingt möchte kann man auch ins Berufsmilitär gehen. Würde mir als sehr viel sinnvoller erscheinen
    • Auric 19.02.2020 22:26
      Highlight Highlight "Wie eine Flugzeug auf mit Boden-Luft-Raketen auf den korrekten Kurs gelenkt werden soll,"

      Wie schafft eine F18 das? Lehnt die sich zärtlich an und drückt?

      Nein es braucht ein ungepanzertes flottes kleines Flugzeug mit einer einzigen Luft-Luft Rakete um den Flieger mit dem Selbstmordattentäter vom Himmel zu holen, für kriegerische Bedrohungen gibt es billigeres.
    • ands 20.02.2020 15:16
      Highlight Highlight @ Auric: Inwiefern ist die F/A-18 gepanzert? Leider gibt es keine flotten kleinen Flugzeuge. Die von der SP vorgeschlagenen Trainingsflugzeuge sind alles andere als flott. Aber wir könnten ja unser eigenes entwickeln, das wäre bestimmt günstiger. Oder was wäre dein Vorschlag?
    Weitere Antworten anzeigen
  • LURCH 19.02.2020 13:54
    Highlight Highlight Für wie dumm wollen die bürgerlichen Parteien wieder einmal die schweizer Stimmbürger verkaufen?
    Waren beim Gripen einmal 3 Milliarden voranschlagt, wollen sie nun 6 Jahre später 6 Milliarden für die Beschaffung, obwohl es schlussendlich ja dann 24 Milliarden wären.
    Obwohl keine Bedrohungslage gegeben ist, wird das Bedrohungsszenario flexibel angepasst, gerade so wie es gerade in den Kram passt.
    Für die reine Luftüberwachung braucht es keine Kampfjets die für Angriffe auf Bodenziele ausgelegt sind!
    Solange es in der Schweiz über 10% Armutsbetroffene gibt, braucht es keine neuen Anschaffungen.
    http://www.infosperber.ch/Politik/Brauchen-wir-zum-Uberleben-Kampfflugzeuge-und-Hochseeflotte
    • ghawdex 19.02.2020 14:10
      Highlight Highlight nächsten Dienstag (oder x beliebiger Tag) "Wir haben eine Bedrohungslage. Kann mal jemand bitte Flugzeuge bestellen fü den nächsten Tag und ein paar Piloten und Wartungscrew ausbrüten."
    • Max Dick 19.02.2020 14:31
      Highlight Highlight Beim Gripen ging es um den Tiger-Ersatz, nun geht es um den Tiger und FA18 Ersatz. Und das keine Bedrohungslage existiert, ist allein Ihre Behauptung.

      Was haben 10% Armutsbetroffene damit zu tun, dass ein souveräner Staat ein funktionierendes Militär braucht?
    • Makatitom 19.02.2020 14:55
      Highlight Highlight Mit oder ohne Flieger haben wir ei Bedrohzngslagen eh nur eine kleine Chance wenn die CH-Banken wieder Raubgold einschmelzen, brauchen wir nicht, wollen wir nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • bullygoal45 19.02.2020 13:27
    Highlight Highlight Ja oder Nein?

    Das muss jeder selbst entscheiden. Seid euch jedoch bewusst, dass damit Know How in unmessbarem Wert verloren geht.

    Ohne Flugzeuge = kein Bodenpersonal, keine Fliegersoldaten, keine Piloten, keine Berufsmilitär mehr in diesem Gebiet..

    Falls sich in 10 oder 20 Jahren die Bedrohungslage ändert und wir für teures Geld wieder Amerikanische Profis einkaufen müssen, weil niemand mehr Ahnung davon hat, dann sind wir selber verantwortlich! Kampfjets sind keine Traktoren oder Trottinets.. das ist ein Business auf höchstem Niveau. Die Schweiz ist momentan Top dabei!

    Ich stimme Ja.
    • Mugendai 19.02.2020 13:37
      Highlight Highlight In Sachen Know-how-Verlust ist die Schweiz leider Spitzenreiter.
    • demian 19.02.2020 13:51
      Highlight Highlight Auch in 20 Jahren sind eir ein kleines Land das militärisch absolut unbedeutend ist und sich gegen keines der umliegenden Länder ernsthaft zur Wehr setzen könnte.
    • bbelser 19.02.2020 14:10
      Highlight Highlight Wir sollten eher den Know-How-Aufbau in zukunftsrelevanten Gebieten ins Auge fassen, dort, wo tatsächliche und nicht eventuelle "Bedrohungen" warten: Fluchtursachenbekämpfung, Entwicklungshilfe, Friedensförderung, gerechtes, faires und nachhaltiges Wirtschaften, Forschung und Technologie-Entwicklung bei ermeuerbaren Energien.
      Warum verteilen wir die Milliarden so locker gegen eventuelle Bedrohungen und übersehen dabei die Bedrohungen, die schon längst vor der Tür stehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • oternaig 19.02.2020 13:17
    Highlight Highlight wo kann auch ich noch unterschreiben?
    • LURCH 19.02.2020 13:57
      Highlight Highlight Zu spät.
      Das Referendum steht, jetzt musst du nur noch richtig Abstimmen gehen. ;)
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 19.02.2020 14:35
      Highlight Highlight Es wird noch weiter gesammelt

      https://kampfjets-nein.ch



    • Der Bergziegen 19.02.2020 14:55
      Highlight Highlight https://www.luxuskampfjet-nein.ch/
  • Andi Weibel 19.02.2020 13:11
    Highlight Highlight Jetzt stellt Euch mal vor, was man mit den 24'000'000'000 CHF Gescheiteres machen könnte.

    Denn für die Luftpolizei würden viel günstigere Jets genauso taugen.
    • demian 19.02.2020 13:52
      Highlight Highlight Mit der Kohle wäre es besser unseren Wohlstand langfristig durch Inovation und Bildung abzusichern.
    • vonBroesel 19.02.2020 14:30
      Highlight Highlight Dürfte ich fragen, welche Jets sie vorschlagen würden?

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