Schweiz
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Armeechef Thomas S

Thomas Süssli: «Wir verlieren jedes Jahr ein paar Tausend junge Leute, die eigentlich bei uns Dienst leisten sollten.» Bild: sda

Süssli sieht Personalmangel auf die Armee zukommen



Der Chef der Schweizer Armee, Thomas Süssli, hat vor einem Ressourcenproblem bei den Streitkräften gewarnt. «Am Ende des Jahrzehnts werden uns rund ein Viertel der Bestände fehlen», sagte er dem «Blick» vom Samstag.

«Wir verlieren jedes Jahr ein paar Tausend junge Leute, die eigentlich bei uns Dienst leisten sollten», erklärte er weiter. Es brauche deshalb eine Diskussion über die Fähigkeiten der Armee. Falls die Schweiz die gleiche Armee wie heutzutage haben wolle, bräuchten die Streitkräfte mehr Personal, betonte er.

«Ich will eine moderne Armee schaffen, insbesondere hinsichtlich Kultur und Digitalisierung», sagte der 53-Jährige. Die Armee solle sich auf die neuen Bedrohungen ausrichten, hiess es weiter. «Leistungsprofil und Ressourcen müssen in Einklang stehen», mahnte Süssli. Der Armeechef verwies zudem auf die Nachbarländer, die vermehrt in die Verteidigung investieren würden.

Zu den Gründen, weshalb die Armee so viele junge Menschen verliere, sagte der Armeechef: «Viele entscheiden sich vor der RS, in den Zivildienst zu gehen. Andere wollen in die RS, dürfen aber aus medizinischen Gründen nicht. Dann wechseln auch RS-Abgänger in den Zivildienst, häufig wegen der Vereinbarkeit mit dem Beruf.» (viw/sda)

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dominik Treier 06.06.2020 20:56
    Highlight Highlight Ich sehe einen massiven Mangel an Zweck auf 80% dessen zukommen was die Armee heute macht und das begann schon vor Jahrzehnten.

    Warum die nicht streichen und plötzlich haben wir zu viele Rekruten?...
  • Cremetörtchen 06.06.2020 19:31
    Highlight Highlight Nehmt euch in acht, ihr Technologiegiganten und Geheimdinste dieser Welt. Denn bald schon kommt Thomas Süssli und wirbt euch eure Spitzeninformatiker ab!

    Es winken traumhafte Arbeitsbedingungen.
    Es gibt: Einen Grünen Stampelanzug (tragen ist Pflicht), ein Gemeinschaftsbüro, ein vierstelliges Gehalt und keinen Dienstwagen in irgend einer Luxus oder Sportklasse.

    Ich hab ein gutes Gefühl bei der Sache...
  • Basswow 06.06.2020 19:27
    Highlight Highlight Den blödsinn weltweit verbieten und Abschaffen 🤷🏽‍♂️
    • lilie 06.06.2020 21:35
      Highlight Highlight @Basswow: Viel Spass bei der Überzeugungsarbeit. Trump wartet schon lange darauf, dass ihn endlich mal jemand auf komplette Abrüstung anspricht. 😏
  • Demetria 06.06.2020 16:28
    Highlight Highlight Also ich wollte eigentlich freiwillig ins Militär. Aber nach einem sexistischem Zwischenfall mit einer ganzen Truppe spät am Abend... Hat nicht geholfen, dass die Werbeseite für Frauen einen kallroten Lippenstift mit Camouflagefläschchen als Logo hatte und meine Freundin mir von den Sprüchen in der Kaserne erzählte. Die höchste Frau in den Nullerjahren war eine Helipilotin. Kann man sich gleich vorstellen wie das ging: "Na gut, wenn sie schon fliegen kann, dann nehmen wir auch eine Frau. Pilotenausbildung kostet." Naja, war vor 15 Jahren, aber jetzt bin ich eh zu alt.
  • Hosesack 06.06.2020 15:14
    Highlight Highlight Gibt es einen Grund warum Thomas Süssli als Chef der Armee im TAZ vor die Medien geht? Ist das so ein Sexappeal Ding was ich nicht verstehe?
  • Clank 06.06.2020 14:29
    Highlight Highlight Eine moderne Armee braucht keine 100'000 Mann. Lieber klein, kompakt und auf freiwilliger Basis, dafür richtig ausgerüstet, multifunktional, motiviert und kompetent.
    Man hat es ja bei der Coronakrise gesehen. Jeder Zivilschützer und -dienstler war eine Bereicherung für unser Gesundheits und Sozialsystem, während 90% der AdAs eingesperrt in den Kasernen nur als Däumchen drehen konnten.
    Die Leute würden selbst dann die Armee verlassen, wenn kein Zivildienst existieren würde. Das ganze Konzept von jährlichen Wiederholungskurse und Obligatorisches Schiessen ist einfach überholt und ohne Nutzen.
  • Jekyll & Hyde 06.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Die Armee sollte die Chance nutzen sich selber neu zu erfinden.

    War es früher so das eine Karriere im Militär einem Beruflich was gebracht hat, ist Sie heute hauptsächlich hinderlich.

    Wer stellt schon gerne jemand ein der 2 Monate pro Jahr abwesend ist (5 Wochen Ferien, 3 Wochen Militär)
  • Sgt Montgommery 06.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Unter dem Motto "Wir wollen keine Rambos" konnte ich der Schweizer Armee - als Soldat - nicht beitreten. Nun habt ihr den Salat!
    • Stinkstiefel 06.06.2020 16:56
      Highlight Highlight Ich möchte deinem damaligen Rekrutierungsoffizier meinen aufrichtigen Dank ausrichten.

      Ich kenne auch 2-3 Fälle, die aus diesem Grund nicht ins Militär durften. Bei allen bin ich heilfroh, dass ihnen kein vollautomatisches Gewehr in die Hand gedrückt wurde.
  • chabacha 06.06.2020 12:35
    Highlight Highlight Die Probleme der Armee sind hausgemacht. Das hat sehr weitgehend nichts mit der Gesellschaft und auch nichts mit dem Budget zu tun. Dienst zu leisten oder gar eine Karriere im Militär anzustreben bringt heute nicht nur äusserst wenig Mehrwert für sich und die Gesellschaft, sondern hat sogar handfeste Nachteile. Hätte die Armee attraktive Arbeitsbedingungen für Kader, müsste sie auch nicht nur aus geistigen Tieffliegern auswählen. Mit guten Leuten und guten Aufgaben könnte Dienst zu leisten nicht nur verlorene Zeit sein. So jedoch, schafft sie sich selbst ab. Was nicht unbedingt ein Verlust ist
  • Victor Paulsen 06.06.2020 12:16
    Highlight Highlight Man macht einfach den falschen Gedankengang. Alles was man macht, das mehr in die armee kommen, ist den zivildienst unbeliebter machen. Doch man sollte mal überlegen, wieso so viele zivildienst machen, obwohl es deutlich länger geht.
    Sie sollten das problem auch mal bei sich suchen und vielleicht ihr programm anpassen
    • michiOW 06.06.2020 15:22
      Highlight Highlight Das, was den Zivildienst so viel attraktiver macht sind drei Dinge: geregelte Arbeitszeit, flexible Planung und (nicht immer) Zuhause schlafen.

      In diesen Dingen kann die Armee nicht attraktiver werden.
    • Victor Paulsen 06.06.2020 17:39
      Highlight Highlight Aber es gibt etwas was die Armee grob unatraktiv macht. Das ist das dortige System einfach nicht mehr zeitgemäss ist. Dazu gibt es mehr als genug abteilungen der armee, die in dieser ausführung ziemlich unnötig sind
    • michiOW 06.06.2020 18:12
      Highlight Highlight Was meinen Sie mit "das Sytem"?
      Die strenge Hirarchie?
      Oder etwas Anderes?

      Artilerie und Panzertruppen sind schon auf ein Minimum abgebaut, dort geht es nur noch um Wissenserhaltung. Infanterie ist vielseitig nutzbar (Grenzschutz, Botschaftsschutz, Auf- und Abbau).
      Genie, Rettung und ABC helfen bei Katastrophen.
      Führungsunterstützung stellt im Krisenfall alles für die Führung zur Verfüngung.
      Alle brauchen eine Logistik um zu funtionieren.
      Flieger und Flab ist für Luftpolizei da, bzw. auf ein Minimum zur Wissenserhaltung reduziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BerriVonHut 06.06.2020 12:03
    Highlight Highlight Stell dir vor es herrscht Krieg und niemand geht hin!
    • JJTheBigDog 07.06.2020 00:06
      Highlight Highlight Sonst noch was, ausser Hippie-Plattitüden?
  • 0x2A 06.06.2020 11:42
    Highlight Highlight Die Begründung von Herrn Süssli bezüglich des inhärenten Personalmangels war absehbar, greift doch das Militär seit jeher in jeder erdenklichen Problemsituation auf den altbewährten Sündenbock "Zivildienst" zurück.
    Ich persönlich habe meine gesamte Wehrpflicht im Zivildienst absolviert und würde es in Retrospektive sofort wieder tun. Ich konnte mein berufliches Fachwissen in ein produktives Umfeld einbringen, Menschen im Alltag (Memo an Militär: Das ist die Realität) helfen und Wissen, Sicht- / Denkweisen und Methodiken erlernen, welche ich auch nach dem Dienst noch praktisch anwenden kann.
    • michiOW 06.06.2020 15:23
      Highlight Highlight Es freut mich, dass Ihnen Ihr Dienst gefallen hat. Aber wenn Sie nie in der Armee waren, wie wollen Sie das Militär so gut beurteilen können?
    • 0x2A 06.06.2020 19:06
      Highlight Highlight Das ist eben genau mein Punkt - ich kann und will das Militär nicht inhaltlich beurteilen. Wenn jemand Freude daran findet, ist das gut und recht.
      Der springende Punkt stellt für mich der seit jeher hervorgehobene Pranger dar, an welchen AdA den Zivildienst stellen; als wären alle Zivis Nichtsnutze, welche zu faul für den Militärdienst sind.
      Zudem mag es wohl stimmen, dass der Zivildienst momentan attraktiver als das Militär ist - nur sollte man sich bei Letzterem Gedanken dazu machen, wie das Militär attraktiver (und nicht der Zivildienst unattraktiver) gestaltet werden kann.
    • xHascox 06.06.2020 19:22
      Highlight Highlight @michiOW Ich leistete über 250 Diensttage im Militär, um mir davon ein Bild zu machen. Und ich bereue meine Mitgliedschaft bei der GSOA überhaupt nicht.

      Alle guten Seiten der Armee lassen sich auch zivil organisieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piranha 06.06.2020 11:17
    Highlight Highlight Eine moderne Armee schaffen, hinsichtlich Kultur und Digitalisierung.
    Klingt ja wirklich gut, ist aber mit den verfügbaren Personalressourcen (ich spreche hier von den Kadern) kaum umsetzbar, welche immer noch gewisse Ansichten des 20. Jahrhunderts besitzen.

    Eine Milizarmee wird in den Köpfen der AdAs niemals vor Ausbildung, Beruf, Freizeit etc. kommen. Genau deshalb ist es so mühsam, wenn jährlich x Wochen für WK etc. oder ein ganzes Jahr am Stück zu Lasten der privaten Interessen hergegeben werden müssen.

    Da müssen dringend Lösungen her, die besser vereinbar sind mit dem zivilen Leben!
    • michiOW 06.06.2020 15:26
      Highlight Highlight Ich wäre für einen Dienst von einem Jahr am Stück für jeden Bürger.
      Doppel-UT gibt es nur noch für Renitente (hohe Abgaben) oder scherst Behinderte. Denn irgendeine Fähigkeit hat jeder, die der Gesellschaft nützen kann.
    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 23:58
      Highlight Highlight @michiOW, du spricht da etwas ganz wichtiges an! Wenn jeder einen Dienst machen 'muss' der zu ihm passt und neben dem gesellschaftlichen Vorteil auch einen persönlichen bringt ist es kein müssen mehr. Das würde auch vielen helfen sich besser in die Gesellschaft zu integrieren (und man müsste mMn auch nicht nur Schweizer mit Pass 'rekrutieren').
  • Sapientia et Virtus 06.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Dänemark, Belgien, Portugal, Kroatien, Irland... alle haben eine Berufsarmee. Warum wir nicht? Ach ja, wenns freiwillig wäre, müsste man einen anständigen Lohn zahlen...
    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 11:21
      Highlight Highlight Ich würde mal behaupten, dass die Zivilisten der Armee gut tun. Sonst hätten wir da nur Rambos die Munition verballern 'müssen'.
    • Pafeld 06.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Oh ja, die berühmt-berüchtigten Armee-Raubritter-Rambos aus Dänemark, Belgien, Portugal, Kroatien und Irland sind ja bereits international bekannt.

      Ausserdem: beim Kader haben wir bereits seit langem eine Berufsarmee. Und das diese mehrheitlich aus hirnlosen Rambos besteht, ist eine Tatsache, scheint aber auch niemanden besonders zu stören. Die allgemeine Wehrpflicht ist iliberal und gehört endlich abgeschafft, erst Recht in einem Land, in dem man selbst simpelste Massnahmen zur Steuergerechtigkeit mit tumbem "Sozialismus! Sozialismus! Sozialismus!" abschmettern kann.
    • MyErdbeere 06.06.2020 13:07
      Highlight Highlight Mir ist es lieber, als Militärkritiker die Armee mal von innen zu sehen (und ja, gehe Ende Monat in die RS), als wenn wir die ganzen Waffen einer Gruppe militanter Kriegsfanatiker überlassen. Siehe Deutschland...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 06.06.2020 10:57
    Highlight Highlight Tja, es ist auch mehr als fragwürdig, heutzutage so viel Geld ins Militär zu stecken, wo es deutlich andere Probleme gibt. Das mag früher in Kriegszeiten den Leuten sinnvoll erschienen sein, aber die Zeiten haben sich auch diesbezüglich verändert.
    • Amisabi 06.06.2020 12:17
      Highlight Highlight Ja, Zeiten ändern sich. Aber wer garantiert das sie sich in Zukunft nicht zum schlechten verändern.
      Eine Armee aufzubauen dauert Jahrzehnte. Zeit die in einer Krise nicht zur Verfügung steht. Wir wissen nicht genau wie eine zukünftige Bedrohung aussehen könnte darum ist es notwendig alle möglichen Szenarien zu trainieren. Dafür braucht die Armee die nötigen Mittel und das nötige Knowhow. Das alles kostet Geld.
      Aber ist wie bei einer Versicherung, so lange alles gut geht ist es "verlorenes" Geld aber wenn mal was passiert sind wir froh es investiert zu haben.

    • Cirrum 06.06.2020 12:57
      Highlight Highlight Die ganze Welt ist voneinander abhängig, es würde sich niemals mehr lohnen, einander zu bekriegen, es würden beide Seiten nur Verlust machen..
      und die Menschen sind auch nicht mehr bereit, einander abzuknallen.
      Die Kriege die sich lohnen laufen in Zukunft übers Internet, wie Datenkriege usw..
      und wenn man das Geld zur stabilisierung Gewaltgeplagter Länder einsetzten würde, hätte man gar keine Gefahr mehr, denn zufriedene Menschen bekriegen sich nicht.
    • 7immi 07.06.2020 10:40
      Highlight Highlight @cirrum
      Sämtliche Kriege im 20. Jh. bedeuteten Verluste für alle Seiten. Nur war das den Leuten vor dem Krieg nicht bewusst. Es reicht, einen Spinner zu haben und schon gehts los. Die heutige Zeit ist aber deutlich komplexer, kommt zu den klassischen Ebenen auch noch die "Cyber-Ebene" dazu. Ich finde es durchaus legitim mittels einer Armee die Restrisiken abzudecken. Anfangs 2020 hätte wohl auch niemand gedacht, dass man in Europa auf Hilfe von China angewiesen ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ands 06.06.2020 10:25
    Highlight Highlight Das Problem sind ja hauptsächlich diejenigen, die nach der RS und allenfalls sogar einer Kaderausbildung in den Zivildienst wechseln. Die Armee investiert Ressourcen in die Ausbildung und verliert die Leute nachher trotzdem. Viele planen dies ja bereits sehr früh, da man damit nicht übermässig viele zusätzliche Diensttage leisten muss und nach der RS trotzdem von der flexiblen Einsatzplanung profitiert. Viele Betriebe können diese Zivis dann aber auch nicht richtig einsetzen, da sie keinen langen Einsatz leisten. Es profitiert also nur der Dienstleistende.
    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 10:37
      Highlight Highlight Wer nicht übermässig Dienst leisten will wählt den blauen weg.

      Zivis leisten 1.5 mal mehr Diensttage.

      Einsatzbetriebe können eine Mindesteinsatzdauer festlegen.

      Bitte richtig informieren.
    • ands 06.06.2020 10:59
      Highlight Highlight Beim blauen Weg zahlt man. Das lohnt sich allenfalls für Studenten.
      Kader, welche in den Zivildienst wechseln, leisten häufig weniger Diensttage, als sie im Militär noch leisten müssten.
    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 11:12
      Highlight Highlight Das ist schlicht falsch. Auch Kader müssen zwischen 1.5 und 1.25 mal mehr Diensttage leisten. War selber mit einem im Dienst, der nach der RS gewechselt hat, was ihn über 100 Diensttage eingebracht hat. Total waren es für ihn also über 450 Diensttage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Stocker 06.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Staatsdienst soll in der Schweiz (wieder) selbstverständlich werden und unserem Verfassungsartikel 8 (Gleichstellung) entsprechen. Ob nun dieser Dienst im Militär, Zivilschutz oder anderen staatlich erwünschten Funktionen abgeleistet wird, kann jedeR selbst wählen.
    Bedenklich finde ich die Wohlstandsattitüde der Jungen, welche nichts mehr für die Allgemeinheit tun , trotzdem aber alle Annehmlichkeiten wollen.
    Ich habe meinen Dienst nicht gerne geleistet, doch es war eine Aufgabe, die ich bewusst erfüllt habe.
    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 11:08
      Highlight Highlight Ist es wirklich "Wohlstandsattitüde" oder einfach eine veränderte Gesellschaft? Von vielen Jungen wird beruflich extrem viel erwartet. Da darf man nicht 4 Wochen im Jahr fehlen. Immer die Jungen schlechtreden greift zu kurz.
    • Amisabi 06.06.2020 12:43
      Highlight Highlight @random Also wenn beruflich so viel erwartet wird, dürfen die Jungen auch keine Ferien machen? Wenn die Abwesenheit beruflich nicht vertretbar ist gibts immer noch die möglichkeit ein Dienstverschiebungsgesuch zu stellen inkl der Möglichkeit eines Gastwks zu einem anderen Zeitpunkt oder ein Urlaubsgesuch für einzelne Tage. Also bei mir ist das immer relativ gut gegangen.

      @xiakit Als ob mit Geld alles gelöst werden kann.
    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 14:07
      Highlight Highlight @Amisabi: du bist gut darin, alle Menschen über den selben Kamm zu ziehen.

      Und das letzte mal als ich geschaut habe, hat die RS länger als ein paar Tage gedauert. Und 4 Wochen am Stück sind auch nicht das gleiche wie 4 (zusätzliche) Wochen verteilt über das ganze Jahr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • miip 06.06.2020 10:12
    Highlight Highlight V. a. bei der Digitalisierung braucht die Armee die kerngesunden Hochleistungs-Sportkanonen... Etwas mehr Flexibilität im Denken würde manchmal helfen.
  • kliby 06.06.2020 09:53
    Highlight Highlight Ist das wirklich unsere Armee und unsere Gesellschaft, die im Jahr 2020 nur Männer in den Dienst zwingt?

    Fühlt sich an wie Mittelalter.
    • Lavamera 06.06.2020 18:26
      Highlight Highlight Dass überhaupt Menschen zum Dienst gezwungen werden, ist Mittelalter.
  • Tevvlo 06.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Mal nur mal sone idee auch wenn sie sehr weit gegriffen ist: Süssli wie wärs einfach mal die Rs attraktiver zu machen anstatt den zivi unattraktiver?
  • Costinivos 06.06.2020 09:44
    Highlight Highlight In der Armee muss es zu einem Umdenken kommen. Sie bieten zu wenig Möglichkeiten für junge Leute und die Bezahlung ist ein Witz. In einer modernen Welt ist Flexibilität das A und O, in der Armee ist alles so wie es schon immer war. Auch die ganze Geschichte mit den Wks muss überdacht werden. Weniger Wks dafür längere mit richtigen Aufgaben wäre aus meiner Sicht Zielführender. Dies würde auch die Motivation der Adas Steigern, wenn man nicht absurde Szenarien üben würde.
  • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Ach ja, Zivis sind schuld, nicht dass man die hälfte der Bevölkerung ignoriert. Eine Frau passt halt einfach nicht so in die Armee, oder wie lautet das Argument unserer Populisten?
    • ands 06.06.2020 10:25
      Highlight Highlight Es hat niemand gesagt, die Zivis seien alleine schuld. Vielleicht liest du den Artikel nochmals durch...
    • Satanite 06.06.2020 10:29
      Highlight Highlight Mein Ex ist Offizier bei der Armee und jedes Mal, wenn neue Rekruten kamen war er mega froh, dass keine Frauen dabei waren. Weil Zitat "Frauen sind mühsam überall brauchen sie mehr Zeit und auch separate Zelte. Meine Planung wird dadurch über den Haufen geworfen"
    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 10:34
      Highlight Highlight Bist du sicher, dass ich nochmal lesen muss?

      "Zu den Gründen, weshalb die Armee so viele junge Menschen verliere, sagte der Armeechef: «Viele entscheiden sich vor der RS, in den Zivildienst zu gehen. Andere wollen in die RS, dürfen aber aus medizinischen Gründen nicht. Dann wechseln auch RS-Abgänger in den Zivildienst, häufig wegen der Vereinbarkeit mit dem Beruf.»"

      3 Gründe nennt er: Zivildienst, Krankheit und Zivildienst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 09:41
    Highlight Highlight Ist wirklich der Zivildienst das Problem? Wie viele 'entgehen' der Armee wegen dem Zivildienst? Und wie viele, weil sie bei der Rekrutierung den blauen Weg wählen?

    Zivis leisten - im gegensatz zu den Blaumachern - einen Dienst an der Zivilbevölkerung.
    • Ridcully 06.06.2020 09:49
      Highlight Highlight Gute Frage. Ich verstehe auch nicht, warum sich die Armee auf den Zivildienst einschiesst. Die Armee soolte besser die Ursachen der generellen Flucht analysieren: Sinnlosigkeit im Dienst, schlechte Vorgesetzte, Benachteiligung gegenüber ausländischen "konkurrenten" im Arbeitsmarkt, generelle Wohlstandsverwahrlosung, etc.
      Der Zivildienst ist in meinen Augen das kleinste Problem für die Armee, ausser vielleicht aus Neid, weil die Zivis soviel wertvollere Arbeit an der Gesellschaft leisten als die Armee.
    • Dominik Treier 06.06.2020 21:05
      Highlight Highlight Wenn man nicht tauglich für den Dienst ist, ist man es auch für den Zivildienst nicht, denn der ist ja kein einfacherer Ersatz, im Gegenteil. Er kann gar anstrengender als Militär in vielen Bereichen sein, da er länger dauert und mehr Eigeninitiative erfordert.

      Und ohne Grund "Blaumachen" kann keiner, man ist nur nicht mehr so elendig hart bei der Rekrutierung wie früher, als man die Lahmen und die Blinden noch eingezogen hat und dann ab und zu einer mit Herzfehler auf dem Tagesmarsch gestorben ist...

      Ein angepasster Zivildienst der für die meisten geht wäre doch was? Auch Frauen.

    • RandomNicknameGenerator 06.06.2020 23:54
      Highlight Highlight @Dominik: mit fast allem einverstanden. Nur: "Und ohne Grund "Blaumachen" kann keiner" ist nicht richtig. Man muss nur in den Quizfragen angeben, dass man Suizidgedanken hat oder hatte und ist 'fein' raus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fluffy2020 06.06.2020 09:38
    Highlight Highlight Da gäbe es eine einfache Lösung dafür: Geschlechterdiskriminierung abschaffen. Gleiche Pflichten für alle. "Personalmangel"-Problem gelöst.

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