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ARCHIV - Das Logo der Raiffeisen Bank, aufgenommen am Mittwoch, 29.Februar 2012, in Untersiggenhal, Kanton Aargau. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stuft die Raiffeisen Gruppe als systemrelevant ein. Dies teilte die SNB am Mittwoch mit. Die entsprechende Verfuegung sei nach Anhoerung der Raiffeisen und in Einvernehmen mit letzterer erfolgt. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Bei Raiffeisen klingeln die Kassen: Die Bank macht deutlich mehr Gewinn 



Im ersten Halbjahr hat die Bankengruppe den Gewinn kräftig gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Finanzinstitut 395 Millionen Franken. Das sind 8,7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Insgesamt konnte die Raiffeisen-Gruppe auf breiter Front zulegen. Der Betriebsertrag stieg um 7,9 Prozent auf 1.51 Milliarden Franken, wie die Bank am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Sowohl im Zinsgeschäft als auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wuchsen die Erträge. Auch im Handelsgeschäft legte Raiffeisen zu.

Auf der anderen Seite nahm auch der Geschäftsaufwand zu. Die höheren Kosten seien auf den Aufbau des Geschäftsfeldes Asset Management sowie Investitionen in die IT zurückzuführen. Der Bruttogewinn legte gar um 12 Prozent auf 597 Millionen Franken zu.

Das Volumen im Privat- und Firmenkundengeschäft habe sich weiter auf hohem Niveau entwickelt. Vor allem das Hypothekargeschäft erlebte trotz des weniger dynamischen Immobilienmarktes ein solides Wachstum. Die Hypothekarausleihungen stiegen in den ersten sechs Monaten um 2,5 Prozent auf 154.6 Milliarden Franken.

ARCHIV - Passanten vor der Bank Raiffeisen am Limmatquai in Zuerich, aufgenommen am 23. Januar 2013. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stuft die Raiffeisen Gruppe als systemrelevant ein. Dies teilte die SNB am Mittwoch mit. Die entsprechende Verfuegung sei nach Anhoerung der Raiffeisen und in Einvernehmen mit letzterer erfolgt. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Schön Aussichten. Der Raiffeisen geht es gut. Bild: KEYSTONE

Erstmal Grenze von 200 Milliarden geknackt

Das verwaltete Kundenvermögen erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 200.3 Milliarden Franken. Damit konnte Raiffeisen erstmals die Grenze von 200 Milliarden Franken knacken.

Einen kräftigen Schub erfuhr auch die Bilanzsumme. Sie durchbrach mit einem Plus von 6,7 Prozent auf 201.3 Milliarden Franken ebenfalls erstmals die 200-Milliarden-Grenze.

«Die Raiffeisen-Gruppe erfüllt die regulatorischen Vorgaben bezüglich Eigenmittel auch unter Systemrelevanz ohne weitere Massnahmen problemlos», schrieb die Bank.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte die Gruppe vor genau einem Jahr als systemrelevant für das Schweizer Finanzsystem eingestuft. Damit ist Raiffeisen in der gleichen Gruppe wie die Grossbanken UBS und Credit Suisse sowie die Zürcher Kantonalbank (ZKB).

Vorsichtiger Optimismus 

Nach dem erfolgreichen ersten Halbjahr zeigt sich Raiffeisen vorsichtig optimistisch für die zweite Jahreshälfte. Der Druck auf die Erträge steige weiter. Die Investitionen in die technische Infrastruktur und die Diversifikation der Geschäftsfelder würden zu einem anhaltenden Anstieg der Kosten führen.

Raiffeisen erwarte ein Jahresergebnis für 2015 in der Nähe des Vorjahresniveaus. 2014 hatte die Bank den Reingewinn dank des Verkaufs der Beteiligung an der Bank Vontobel um 6 Prozent auf 759 Millionen Franken gesteigert. Ohne den Beteiligungsverkauf wäre der Gewinn leicht gesunken. (feb/sda)

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