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Eine Ueberbauung bei Duebendorf, aufgenommen am Sonntag, 18. April 2010. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Immer noch der Traum vieler Schweizer: Die eigenen vier Wände. Doch was passiert nach der Pension? Bild: KEYSTONE

Platzt bald die Immobilien-Blase? Banken drohen Pensionierten, die Hypothek zu kündigen



Viele Senioren plagt momentan eine Sorge: Sie haben Angst, ihr Haus zu verlieren. «Banken drohen Pensionierten vermehrt damit, die Hypothek nicht zu erneuern oder gar zu kündigen, weil die Tragbarkeit nicht mehr gegeben sei», sagt VZ-Immobilienexperte Adrian Wenger im «Tages-Anzeiger». Die Zahl entsprechender Anfragen, zum Beispiel bei der Beratungshotline des VZ-Vermögenszentrums, seien stark angestiegen. 

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Hintergrund ist laut dem Artikel die Offensive der Regulierungsbehörden im Kampf gegen eine Immobilienblase. Als Reaktion darauf hätten die Banken letzten Sommer unter anderem ihre Selbstregulierungsbestimmungen bei der Vergabe von Hypotheken verschärfen müssen. Seither beobachteten Experten vor allem gegenüber älteren Kreditnehmern eine härtere Gangart. Und dies hauptsächlich bei der Tragbarkeitsprüfung. Bei dieser geht es darum, ob die Kosten, die die Hypothek im Vergleich zum Einkommen ausmacht, angemessen sind. 

Ein Leben lang pünktlich bezahlt 

Wie die Zeitung schreibt, ist dies für ältere Menschen in Problem. Oft reiche nach Meinung der Banken das Einkommen nach der Pensionierung nicht für eine Verlängerung der Hypothek. Im schlimmsten Fall drohe der Hausverkauf. 

Die Experten finden es gemäss dem «Tages-Anzeiger» stossend, dass Hypotheken nicht verlängert werden, obwohl die Kunden jahrzehntelang pünktlich ihre Zinsen bezahlten haben. Wie viele Pensionäre um ihr Eigenheim bangen, ist nicht klar. (feb)

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