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Die Temperaturanzeige der Aare im Marzili-Bad, im Hintergrund das Bundeshaus, aufgenommen am Sonntag, 8. Juni 2014, in Bern. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die altehrwürdigen Aare-Temparaturanzeigen im Berner Marzilibad sind passé. Bild: KEYSTONE

In Bern sind gerade alle Badi-Temperaturanzeigen verschwunden – das steckt dahinter



Die Aaretemperatur ist in der Bundesstadt Gesprächsstoff und wichtigste Sommer-Kennzahl zugleich. Wer vor dem Aareschwumm rasch die Wassertemperatur oder die Uhrzeit checken will, guckt derzeit im Berner Marzilibad ins Leere.

Denn die an einer Stange montierte digitale Temperaturanzeige ist verschwunden. «Jetzt muss ich schon vor dem Schwumm auf die App schauen», enervierte sich ein Badegast. Und zwar nicht nur im Marzili: In allen Berner Freibädern seien die alten, fehleranfälligen Digitalanzeigen entfernt worden, erklärt das Berner Sportamt auf Anfrage von watson.

Die Behörden wollen die Freibad-Besucher nicht absichtlich ins kalte Wasser springen lassen. Denn eigentlich sollten seit Beginn der Badesaison 2019 im Mai die neuen Digitalanzeigen stehen. Doch die Lieferung der grossen Screens hat sich verzögert. «Bis Ende Woche wird in jeder Badi mindestens eine Anzeige montiert», sagt Markus Gasser vom Sportamt.

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Im Berner Wylerbad ist die Anzeige ebenfalls verschwunden. bild: watson

Insgesamt würden 18 Stück dieser Big Screens geliefert, die jenen in den SBB-Bahnhöfen ähnelten. Darauf wird künftig nicht nur die Wasser- und Lufttemperatur sowie die Uhrzeit angezeigt, sondern auch Kampagnen der Stadt wie «Aare you safe?».

«Wir wollen mit der Zeit gehen. Es ist denkbar, dass wir später auch weitere Dienstleistungen wie den Regenradar anzeigen», so Gasser weiter.

Wer übrigens im Marzilibad die Aaretemperatur herausfinden will, kann dies noch immer ganz auf die alte Tour machen. Die beim Haupteingang montierten analogen Tafeln bleiben auch in Zukunft hängen.

(amü)

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