Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Seit April 2014 vermisst

Gefundene Wasserleiche im Bodensee ist Jürgen Hermann 



Jürgen Hermann mutmasslicher Mörder von Banker Frick

Jürgen Hermann. Bild: landespolizei liechtenstein

Fünf Monate nach dem Tötungsdelikt an einem Banker in Liechtenstein ist die Leiche des mutmasslichen Schützen im Bodensee gefunden worden. Das hat die Obduktion ergeben. Wie die bayrische Polizei am Montagnachmittag mitteilte, halfen ein Zahnabgleich und zahlreiche vorgefundene Gegenstände, den 59-jährigen Jürgen Hermann zu identifizieren.

Hermanns Körper trieb offenbar monatelang im See. Die Todesursache: eine Schussverletzung. Ob der Liechtensteiner sich selbst getötet hatte, oder erschossen wurde, ist nicht klar. Wie die Polizeistelle Schwaben Süd/West auf Anfrage von watson sagte, seien keine Hinweise auf Dritteinwirkung gefunden worden. Nun müsse eine «Gesamtschau» diese Frage klären. Auch gesicherte Aussagen zum genauen Todeszeitpunkt durch den Schuss sowie zum Tatort seien nicht möglich.

Seit mehr als vier Monaten verschwunden

Die Polizei im Fürstentum schrieb den mutmasslichen Todesschützen Jürgen Hermann am 7. April international zur Fahndung aus. Der ehemalige Fondsmanager wird verdächtigt, an jenem Montag, morgens kurz nach sieben Uhr, den Chefbanker Jürgen Frick in der Tiefgarage der Privatbank Frick in Balzers mit drei Schüssen getötet zu haben. 

Der Täter und das 48-jährige Opfer standen früher in geschäftlicher Beziehung zueinander. Nach der Tat flüchtete der Verdächtige in einem Kleinwagen von der südlichsten Liechtensteiner Gemeinde Balzers in die nördlichste, nach Ruggell. Dort verlor sich seine Spur am Rhein. (dwi) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Warum wir dringend über den indirekten Impfzwang reden müssen

Bis zum Sommer sollen alle Impfwilligen ihre Dosis erhalten haben. Doch die Frage nach dem indirekten Impfzwang darf nicht erst dann diskutiert werden.

Die Schweiz steht mit der Impfung zwar noch ganz am Anfang. Gemäss den Experten des Bundes sollten aber bis zum Sommer alle Impfwilligen ihre Dosen erhalten haben.

Gemäss einer repräsentativen Umfrage des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gehören zu den Impfwilligen rund 49 Prozent der Schweizer Bevölkerung. 25 Prozent wollen sich gar nicht impfen lassen, 26 Prozent sind noch unschlüssig.

Obwohl noch gar nicht klar ist, wie sich das unschlüssige Viertel entscheiden wird, wird den Impfskeptikern …

Artikel lesen
Link zum Artikel