Schweiz
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Stefan Kuster, Leiter Uebertragbare Krankheiten, Bundesamt fuer Gesundheit BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus (COVID-19), am Mittwoch, 22. Juli 2020 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Stefan Kuster, Leiter Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit. Bild: keystone

Vermeintlicher Todesfall eines jungen Mannes als Gipfel – die Fail-Hitparade des BAG



Der Ärger auf Social Media und in den Kommentarspalten der Newsportale ist gross. Wieder ein Bock des Bundesamtes für Gesundheit BAG. Am Freitagnachmittag wurde vermeldet, dass im Kanton Bern ein unter 30-Jähriger an den Folgen von Covid-19 gestorben sei. Die Nachricht machte rasch die Runde und sorgte für viel Aufregung.

Am Abend dann das Dementi des Kantons Bern: Beim verstorbenen jungen Mann handelt es sich um eine Fehlinformation. Diese sei erfolgt aufgrund von Unklarheiten auf der klinischen Meldung einer Person, die sich in Isolation befinde und keine schweren Covid-19-Symptome habe. Es sei vom Kanton Bern keine Todesfallmeldung an das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gesandt worden.

Es ist nicht die erste missglückte Aktion des BAG, sondern nur der neuste Fall einer Reihe von kommunikativen und anderen Fehltritten.

Masken

Stichwort Masken: Diese sind seit dem 6. Juli im öffentlichen Verkehr Pflicht. Monate zuvor hiess es von Daniel Koch, dem damaligen Leiter Übertragbare Krankheiten beim BAG:

«Sie [Masken] sind unnötig für die breite Bevölkerung. Es ist nicht bewiesen, dass sie die Übertragung verhindern. Sie sind nötig bei den Kranken.»

Quarantäne

Auch darüber, was neben den Masken das Instrument der Quarantäne für eine Wirkung erzeugt, wurde lange nur widersprüchlich informiert. watson hat in diesem Artikel berichtet:

Stoffmasken vs. Einwegmasken

Stoffmasken versus Einwegmasken, auch hierbei gab es unklare Informationen, allerdings scheint dies gemäss BAG ein Fehler der Nachrichtenagentur SDA gewesen zu sein. Das BAG habe nie das Tragen von Stoffmasken anstelle von Einwegmasken empfohlen. Nichtsdestotrotz, die Verwirrung war perfekt und wurde von den Bürgerinnen und Bürgern im Endeffekt nicht nur, aber auch mit dem Bundesamt für Gesundheit in Verbindung gebracht.

Infektionschaos

Für besonders viel Ärger, aber auch Gelächter, sorgte die Meldung des BAG, wonach Clubs und Restaurants für den Löwenanteil der Infektionen verantwortlich seien. Die Rede war von zwei Dritteln aller Ansteckungen, Ausgehlokale wurden an den Pranger gestellt und öffentlich kritisiert. Später zeigte sich: Lediglich 1,9 Prozent der Infektionen geschehen in Clubs, 1,6 Prozent in Restaurants und Bars. Hauptsächlich erfolgen Ansteckungen im familiären Umfeld (27,2 Prozent).

(rst, mit Material der sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 15.08.2020 14:12
    Highlight Highlight Einerseits ist es wichtig, dass Medien den Behörden auf die Finger gucken und Missstände ans Licht bringen...

    Andererseits müssen Medien aber auch ihre eigene Verantwortung wahrnehmen und sollten das Vertrauen der Bevölkerung in die Behörden nicht unverhältnismässig stark untergraben...
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.08.2020 12:40
    Highlight Highlight Einfache Lösungen bieten VT. Wissenschaft lernt aus Abläufen und ämdert Aussagen. Ist doch sonst Konsens hier.
    Betreffend Masken hat das BAG und Herr Koch der Situation angepasst kommuniziert. VT hatten von Beginn weg immer dieselbe Meinung.
    Betreffend Stoffmasken war der Fehler klar bei def SDA nicht beim BAG

    Da ist ziemlich wenig Fleisch am Knochen übrig am Ende des Berichts.
  • Dr. Unwichtig 15.08.2020 11:23
    Highlight Highlight Das war nicht der einzige Fail gestern. Zu Beginn präsentierte Kuster die Zahlen und nannte u. a. "1.093 Fälle von 38.761 getesteten Personen, das ist eine Positivitätsrate von 3.3%" (tatsächlich: 2.8%). In einem weiteren Fall spricht er von 4.1% (906 im Verhältnis zu 25.420), obwohl die korrekte Zahl 3.6% wäre.

    Dies mag daran liegen, dass er versehentlich Tests mit getesteten Personen gleichgesetzt hat. Es bleiben 2 Fragen:
    1. Weshalb veröffentlicht das BAG nur diese kryptische Fälle-zu-Tests-Statistik?
    2. Weshalb schlucken Journalisten solche offensichtlichen Ungereimtheiten problemlos?
  • Hoci 15.08.2020 11:03
    Highlight Highlight Es muss ein echt grosses Sommerloch sein wenn ihr in diesen extremen Krisenzeiten ein Bundesamt das so unter Druck und neuen Herausforderungen steht, wegen irrelevanten Flüchtigkeitsfehlern permanent basht.
    Prüft öieber eure Schreibfehler, für Journalisten der Gau und in letzer Zeit krass zunehmend.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.08.2020 10:59
    Highlight Highlight Nur weil die Presse Stimmung gegen das BAG macht ist die Bevölkerung verunsichert könnte man auch sagen.
  • Rumpelstilzchen 15.08.2020 10:54
    Highlight Highlight Der sensationsgeile Medienkonsument lächts nach aktuellen Informationen.. Am besten live vom Geschehen. Und dann wundert man sich, dass so Falschmeldungen entstehen.
  • Glücklicher 15.08.2020 10:27
    Highlight Highlight Botz sind hier alles Kommunikationsexperten unterwegs. Dann kennen gleich auch noch alle den Druck und den Aufwand, den Medienanfragen an ein Bundesamt generieren - und das seit Monaten täglich. Und wenn einmal auf eine Anfrage nicht reagiert wird (weil z.B. keine Relevanz), heisst es, das Amt war zu einer Stellungnahme nicht bereit. Und und und...
    Weniger von allen Seiten (Amt, Medien, Konsumenten) wäre wesentlich förderlicher.
  • Chris69 15.08.2020 10:03
    Highlight Highlight also echt, Fehler können zwar passieren, aber bei so einem Fall fragt man doch zur Sicherheit mal nach als nur auf ein Formular zu vertrauen. das ist wie beim Todesfall einer 109jährigen Frau, welches als 9jähriges Mödchen gemeldet wurde. Das ist doch immer Wasser auf die Mühle der Corona-Verharmloser
  • Besserwisserin1981 15.08.2020 10:03
    Highlight Highlight Der grösste Fail: Kinder sind nicht ansteckend.
    Und weiterhin: Die Kollateralschäden dieses ganzen Corona-Hypes sind immens. Überall sterben Menschen an den Folgen der Lockdowns an Hunger und Medikamentenmangel für Nicht-Corona-Krankheiten wie zb. an Malaria.

    Und nein, ich bin keine Verschwörungstheoretikerin
    • Shlomo 15.08.2020 12:07
      Highlight Highlight Oh doch bist du
    • Besserwisserin1981 15.08.2020 19:20
      Highlight Highlight Nein. Ich kann einfach nicht, wie du, nicht über den kommoden Tellerrand Schweiz schauen. „Hauptsache, uns gehts gut“, ist nicht mein Lebensmotto.
  • Tubel Trubel 15.08.2020 09:46
    Highlight Highlight Bezeichnend, wie Leute, die sonst immer lauthals nach "Nulltoleranz" schreien, plötzlich um Nachsicht und Verständnis betteln, wenn ihre eigenen Fehlbarkeiten ans Tageslicht kommen.
  • Sauäschnörrli 15.08.2020 09:37
    Highlight Highlight Einen Fail habt ihr vergessen, den als das BAG Reisetipps für Fussballspiele im nahen Ausland veröffentlichte.
  • Shlomo 15.08.2020 09:24
    Highlight Highlight Die Pannen des BAG sind primär die Pannen der Medien bzw. der Wissenschaftskommunikation.
    Das Problem ist, dass der Durchschnittliche Journalist wohl komplett überfordert ist die Pandemie in den wissenschaftlichen Kontext einzuordnen und den Überlegungen des BAG bzw. der Taskforce zu folgen.
  • nur Ich 15.08.2020 09:01
    Highlight Highlight Naja, genauso wie sich die Journalisten auf Aussagen des BAG verlassen können sollten, sollte sich das BAG auf die ihnen von Ärzten übermittelten Formulare verlassen können.
    Von wegen "passt ins Narrativ und soll Ängste schüren". Kuster hat auf die Frage eines Journalisten zum Fall geantwortet und gleich relativiert, dass das zwar in der CH, nicht aber weltweit der erste Fall sei. Und er hat ihn auf eine Stufe gestellt mit immer wieder vorkommenden Grippefällen, die auch bei jungen Menschen schweere Verläufe bis zum Tod haben können. Also das Gegenteil von Panik schüren und Narrative bedienen.
    • Chris69 15.08.2020 10:07
      Highlight Highlight Grundsätzlich richtig, aber bei Todesfälle von Jugentliche ohne Vorerkrankung kann man einfach mal nachfragen beim zuständigen Arzt. Es sind ja nicht 10 Todesfälle pro Tag, sondern vielleicht einer pro Monat, der vielleicht die die normale Zielgruppe betrifft. Ein Anruf vs der Schaden, falls es falsch ist...also echt, das darf man doch auch von einem Amt verlangen. Wir müssen ja auch ständig in der Warteschlange warten, wenn eir was von Ämtern wollen
    • n3rd 15.08.2020 10:16
      Highlight Highlight @Chris69: ... aber da ist doch die Forderung nach "voll digitale Verarbeitung" und das BAG sei da nicht gut ausgerüstet. Spätestens dann wird ein Anruf nicht mehr möglich sein (heutige Telefone sind schliesslich 80er Jahre Technik). Ausser es gibt eine KI, die dann per Stimmsynthesizer mit dem Arzt reden kann.

      Abgesehen davon: Was ist der "Schaden"? Magst du den quantitativ oder qualitativ beziffern?
    • Glücklicher 15.08.2020 10:31
      Highlight Highlight Ich glaube, das Panik-Narrativ ist eher das der Medien. Das BAG versucht seit Beginn Panik zu vermeiden und auf dem schmalen Grat zwischen Panik und Verharmlosung nicht abzustürzen.
  • San_Fernando 15.08.2020 09:00
    Highlight Highlight Wir sind das Problem und nicht das BAG. Schon allein die Tatsache, dass dieser Todesfall für „viel Aufregung“ sorgte zeigt, wie schizophren wir mit Corona umgehen. Es kommt bei jeder Viruserkrankung vor, dass auch Menschen ohne Risikofaktoren sterben. Tragisch als Einzelfall, aber epidemiologisch irrelevant. Jeder Einzelfall wird enorm aufgebauscht. Kein Wunder drehen alle durch....
    Übrigens: die schwere Grippe 2018 hat allein in Deutschland 25‘000 Todesfälle verursacht. Wer erinnert sich noch daran?
  • Ohniznachtisbett 15.08.2020 08:41
    Highlight Highlight Wenn man als Bundesbehörde an einer PK über einen Einzelfall spricht, sollte man schon wissen über was man spricht. Aber die Nachricht hat halt so gut gepasst, vor dem Wochenende den Jungen etwas Panik einimpfen, da vergisst man sich gern und verifiziert nicht.
  • CalibriLight 15.08.2020 08:17
    Highlight Highlight Das Unglückliche an der widersprüchlichen Kommunikation ist einerseits, dass nicht klar kommuniziert wird, dass Fehler gemacht werden und dass man aber auch aus Fehlern lernt, und andererseits, dass die Frustrierten, die Wutbürger und die Aluhüte so unnötigen Auftrieb bekommen.

    Neben eindeutigen Schlampereien muss man auch sehen, dass wir hier alle, allen voran die Wissenschaft, in einem Lernprozess sind. Das bedeutet Veränderungen, Anpassungen im Alltag und im Narrativ durch immer wieder neue oder andere Erkenntnisse.
    • CalibriLight 15.08.2020 12:23
      Highlight Highlight @Silent - Lobbyiert von der Wirtschaft sind wir alle. Unterwandert und mehr oder weniger getreu folgend auch.
      Ich teile oben meine Einschätzung mit und "tue nicht so". Es würde mich übrigens sehr erstaunen, wenn Ihnen nirgendwo Geld aus der Tasche gezogen würde.
      Abgesehen von der realen Situation ist es spannend zu sehen, wie gerade Change-Management mit der ganzen Schweizer Bevölkerung gemacht wird. Es ist extrem ähnlich wie in einem Unternehmen, man kann viel daraus lernen.

    • CalibriLight 15.08.2020 13:52
      Highlight Highlight Das Spannende ist unter anderem die Tatsache, dass sich das Verstörende für verschiedene Menschen ganz verschieden manifestiert. Man kann beginnen, sich zu überlegen, was einem wichtig ist, welchen Stellenwert was in der Gesellschaft hat.
      Ist es Sicherheit? ist es Vergnügen? Ist es der Arbeitsplatz, die Solidarität, die Gemeinschaft, das Individuum? Wann sind wir egoistisch, wann selbstbestimmt? Wie gross ist unsere Selbstbestimmung denn überhaupt, und wieso denken viele sie seien es und sind es noch nie gewesen?

      So denkt sich JedeR seine Welt zurecht.
  • Almanaque 15.08.2020 08:03
    Highlight Highlight Das Problem liegt nicht beim BAG, den Medien, in China, in den Spitälern sondern im Kopf des jeden Einzelnen.

    Es geht längst nicht mehr um ein Virus. Längst nicht mehr...



    Die Hysterie passiert im Geist des Menschen.
  • Kleinaberdoktor 15.08.2020 01:49
    Highlight Highlight Denn sie wissen nicht was sie tun......🤔

    Fehler passieren überall aber es soll nicht zu einer Verkettung werden sondern man sollte aus Fehlern lernen.........
  • iudex 15.08.2020 00:13
    Highlight Highlight Fakt ist, dass sich in erster Linie die Boulevardmedien an diesem vermeintlichen Tod aufgegeilt haben. Endlich gab es einen Corona-Toten, der jung war und eventuell – von einer Obduktion habe ich nie etwas gelesen – an keiner Vorerkrankung litt.



  • Jonaman 15.08.2020 00:05
    Highlight Highlight Sorry watson, aber ihr führt in eurer "Fail-Hitparade" 4 Fails auf, von denen einer gar nicht die Schuld des BAG ist.
    25% eurer Hitparade ist also falsch, das ist ziemlich viel.
    Nur weil einzelne Personen das miteinander verknüpft haben müsst ihr das nicht als Argument nehmen, um das BAG schlecht zu machen.

    Ihr seid besser!
    • Shlomo 15.08.2020 09:58
      Highlight Highlight Nein Watson ist nicht besser da auch sie auf Click-Bait angewiesen sind und nunmal von der Werbung hier leben. Den „unabhängigen“ Journalismus kann es in einer durchökonomisierten Welt nicht geben, ausser du bist idealist und erreichts nur einen kleine gruppe.
  • Butschina 14.08.2020 23:03
    Highlight Highlight Laut 20min liegt der Fehler bei der falschen Todesfallmeldung nicht nur beim BAG. Dort wo normalerweise für einen Todesfall ein Kreuz gemacht wird, stand scheinbar ein Datum. Falls das stimmt, kann das BAG nichts dafür.
    • satyros 14.08.2020 23:22
      Highlight Highlight Das BAG kann sehr wohl etwas dafür. Wenn man eine solche Information verbreitet - wohl weil sie unerwartet ist und einem gerade ins politische Konzept passt - sollte man vielleicht überprüfen, ob sie denn auch stimmt. Z.B. in dem man beim Arzt nachfragt.
    • Butschina 15.08.2020 00:46
      Highlight Highlight Das Problem liegt wohl eher bei uns als Bevölkerung. Käme die Info erst nach dem Wochenende hiesse es, die Info sei viel zu spät gekommen. Zudem müssen sie sich auf die Formulare verlassen können. Ich glaube nicht, dass genügend Arbeitsressourcen vorhanden sind um alles beim Arzt nachzuprüfen.
      Wir müssen uns schon bewusst sein wie viel Mehrarbeit der Bund und die Kantone momentan leisten.
    • Trouble 15.08.2020 01:30
      Highlight Highlight Ich finde, man kann von einem Arzt/einer Ärztin erwarten, dass er/sie das Formular richtig ausfüllt, nicht? Es geht hier um die Registrierung einer meldepflichtigen Krankheit, nicht um die Verschreibung einer orthopädischen Schiene. Dann muss man halt mal die Kollegin fragen, wie das geht. Ein bisschen Sorgfalt wäre angebracht.
      Andererseits hätten die beim BAG ja bei einem wohl offensichtlich komisch ausgefüllten Formular schon stutzig werden können, zumal allen klar sein sollte, wie wichtig diese Daten sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hanspi1211 14.08.2020 22:52
    Highlight Highlight Jede Meldung vom BAG, sei sie noch so falsch, wird von TV, Radio und Presse ohne eine Nachprüfung eins zu eins übernommenen und weiterverbreitet. Wo bleibt die kritische und hiterfragende Berichterstattung.
    • DerHans 14.08.2020 23:50
      Highlight Highlight Corona-Meldungen hinterfragen!? Das ist was für Covidioten und Aluhutträger! Bei der kleinsten Kritik wird man am liebsten gleich in die rechte Aluhutecke gesteckt. Da kann ich mir leider die Schadenfreude nicht verkneifen wenn sie (wiederholt) ins Fettnäpfchen treten.
      Werden die Medien daraus lernen? Ich denke nicht.
    • Ah_geh 15.08.2020 00:20
      Highlight Highlight Hinterfragung gibt's nur, wenn die Schreiber aufgrund ihrer - sagen wir: tiefgreifenden fachlichen Qualifikation in Epidemiologie, Virologie, Medizin und Statistik - finden, dass ihnen die Meldung nicht in den Kram passt. Wenn die Meldung gelegen kommt, macht man copy/paste. Z.B "Keine Antikörper mehr nach wenigen Wochen" - dass Titer zurückgehen und genau dafür Gedächtniszellen da sind, das erwähnt man dann lieber nicht. Oder weiss es halt nicht?

      Fundierte Berichterstattung kann man seit Jänner vergessen. Entweder ist Corona die spanische Grippe oder nur ein Husten, dazwischen gibt's nichts.
    • -thomi- 15.08.2020 08:26
      Highlight Highlight Lesen Sie NZZ oder Tagi. Da kommt das besser recherchiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 14.08.2020 22:43
    Highlight Highlight Alles nur Menschen in dieser Hektik. Es ist aber niemand zu Schaden gekommen oder?
    • elco 14.08.2020 22:57
      Highlight Highlight Ja so ist da. Die Medien hatten ihre Schocknachricht und die Corona-Bürger konnte ihre Panik kultivieren. Also nichts neues im Westen.
  • Labadusa 14.08.2020 22:18
    Highlight Highlight Das Problem ist primär die Fax-Besessenheit der Medizinbranche. Da wird noch schnell ein Formular versendet und nicht so schön geschrieben. Mein Hausarzt meldet seine Patienten auch noch per Fax im Spital an. Das ist natürlich der optimale Weg um die Fehlerquote möglichst hoch zu halte...
    • Labadusa 14.08.2020 22:32
      Highlight Highlight Naja, wenn ein Bundesamt etwas Kommuniziert, sollte das schon stimmen. Natürlich immer mit eimer gewissen Fehlertoleranz, da auch nur Menschen am Werk sind. Die Spitäler könnten die Meldungen ja auch per Brieftaube versenden. Dies würde eventuell die Infektionsrate auch noch einmal senken...
    • WHYNOT 14.08.2020 22:40
      Highlight Highlight @testeriio; ... die nagative Sensation verbreiten...Genau, ist Covid19 vom Tisch gebiessen Journalisten, Virologen und Chefbeamte des BAG nicht weiter die hohe Aufmerksamkeit....that‘s the point...

      PS: Monate zuvor hatte Greta die Themenführerschaft....tolle neue Welt
    • Trouble 15.08.2020 01:22
      Highlight Highlight Gut, ich wollte letzthin den Tod eines ca. 80-jährigen melden. Habe mich daran erinnert, dass Fax blöd sei, also habe ich das online gemacht. Stand da: "Todesursache des Fötus/der Mutter" Häh? Hab's nicht ändern können und deshalb das Formular schön in Blockschrift ausgefüllt und halt per Post geschickt. Sorry, BAG.
  • P. Meier 14.08.2020 22:15
    Highlight Highlight Und jetzt bitte noch eine Auflistung der Fehlleistungen von den Medien. Dies auch mit den tollen Fragen von Journalisten an PKs, welche eigentlich schon zuvor beantwortet wurden ( wenn man zugehört hätte). Und abschliessend noch die Stimmungsmache für/gegen Masken, je nachdem es der Redaktion gerade gefiel.
    • Jonaman 15.08.2020 00:12
      Highlight Highlight Oh ja! Wie nervend war denn die 20. Frage nach der Wirksamkeit einer Maske, einfach anders formuliert. Und dann jedes Wort von BAG/BR auf die Goldwaage gelegt und irgendeinen Widerspruch konstruiert.
  • Erklärbart. 14.08.2020 22:14
    Highlight Highlight Naja, würden die Medien nicht über jedes Wort berichten dass von einem BAG Mitarbeiter gesagt wurde, gäbe es keine Fail Liste.

    Wirft halt einfach ein schlechtes Licht auf "Leitmedien". Und dann enervieren sich Leute über jene die Corona nicht ernst nehmen. Wie auch? Irgendwann ist das BAG nicht mehr glaubwürdig. Und Portale die einfach drauf los schreiben, ohne Fakten Check, sind auch nicht wirklich glaubwürdig.

    Die Republik z.B. hat nicht darüber berichtet. Wieso? Weil sie keine Klicks benötigt, sich Zeit nimmt um Fakten zu sammeln.
    • Erklärbart. 14.08.2020 23:08
      Highlight Highlight Hmm, ich habe sie nicht geschaut, nur kurz nachgelesen. So wie ich es verstanden habe, hat ein Journalist die Frage nach dem jungen Opfer gestellt und Kuster hat dann etwas unglücklich geantwortet.
  • GenerationY 14.08.2020 22:13
    Highlight Highlight Erst jammern alle rum, warum keine Maskenpflicht eingeführt wird. Als genügend Masken vorrätig waren, beugt sich das BAG dem Druck. Jetzt ist auch wieder nicht recht. Vergesst mal nicht, dass dieses Virus immer noch neu ist...

    Und wegen einer falschen Todesmeldung gleich so ein Theater machen. Es kommen bestimmt wieder einige dazu, keine Sorge.
    • elco 14.08.2020 22:58
      Highlight Highlight Und sonst erfinden wir welche.
  • tellmewhy 14.08.2020 22:10
    Highlight Highlight Damit erreichen sie doch nur, dass kaum einer mehr die PK schaut und sich viele von den Nachrichten des BAG abwendet. Fehler passieren, aber andauernde Widersprüche sind nicht ok. Sie sollten Orientierung geben, ich erlebe jedoch nur Orientierungslosigkeit. Wir sollten ja schon das Gefühl haben, etwas wirksames tun zu können und dem Ganzen nicht hilflos ausgeliefert zu sein.
    • Jtone 14.08.2020 23:45
      Highlight Highlight Jeder, der jemals wirklich mit Daten zu tun hatte, versteht wie komplex diese sind, auch wenn sie augenscheinlich simpel erscheinen. Wir sind föderalitisch, was eine abslout gute und freiheitliche Staatsform ist. Man mehne aber x verschiede, unterschiedlich erhobene Datenquellen und dein Datenmodell fällt auseinander. Das ganze Thema hat eine Dynamik, die wir noch nicht in Gänze kennen, daher ist die Koharänz in der Kommunikation ziemlich schwierig
  • hgehjvkoohgfdthj 14.08.2020 22:05
    Highlight Highlight Und von wem kam das fehlerhafte Formular? Wie immer vom Kanton. Könnte es dein, dass es beim Kanton Leute gibt, die dem BAG schaden wollen? Der Wirtschaftslobby käme das jedenfalls nicht ungelegen.
  • Jtone 14.08.2020 21:59
    Highlight Highlight Immer dieses BAG-Bashing... Wir lernen jeden Tag neues über das Virus aber das BAG muss allwissend sein. Wenn sie nicht informieren schreien alle, wenn sie informieren, reklamieren sie über unkonkrete oder zu viel information. Mit 23,der 26 potenziellen Informationsquellen ist das eine Herkulesaufgabe, welche gewissermassen unserer Staatsform geschuldet ist. Erwarten wir von einem Staatsorgan qualitativ hochwertige Information? Ja, absolut. Können wir lückenlose Info erwarten? Eher nicht.
  • Noblesse 14.08.2020 21:58
    Highlight Highlight Ich freu mich sehr, dass die Person quicklebendig ist. Wirklich! Das ist doch das Wichtigste. Der Arzt, der statt ein Kreuz das Datum beim Todesfall reinkleckste, sollte seine Augen untersuchen lassen!
    • elco 14.08.2020 23:00
      Highlight Highlight Die Corona-Bürger ebenfalls.
  • Wurstbrot 14.08.2020 21:51
    Highlight Highlight Kein Wunder nimmt das Cabaret keiner mehr Ernst. Das BAG ist IT technisch auf Steinzeitniveau. Papierformulare zum faxen. WTF?
  • Wolk 14.08.2020 21:41
    Highlight Highlight Das ist jetzt wirklich unser kleinstes Problem.
    • elco 14.08.2020 23:01
      Highlight Highlight Absolut. Erst war es ein Drama dass ein junger Mensch gestorben ist, jetzt ist es unser kleinstes Problem dass er nicht gestorben ist. Hauptsache die Panik vor Corona lebt.
    • _Figg_ 14.08.2020 23:56
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz... Warum soll denn ihrer Meinung nach ein Nicht-Verstorbener als Problem angesehen werden? Danke für eine kurze Erklärung👍🏻
  • MartinZH 14.08.2020 21:30
    Highlight Highlight Liebes BAG. Bitte überprüft doch endlich einmal eure Kommunikations-Prozesse! Gestaltet diese einfach mindestens so professionell, wie sie sein müssen. Nicht mehr, nicht weniger. Ist das wirklich so schwierig?

    Diese permanenten Informations- und Kommunikations-Pannen sind einfach nur noch peinlich. Für eine Behörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft absolut inakzeptabel!

    Danke für die Aufmerksamkeit. 😉

    Aber ändert endlich etwas..! So geht das nicht mehr weiter! Eine Bundes-Behörde, die sich im Wochen-Takt blamiert, das geht doch nicht. Aufwachen, Schnarchnasen! Fertig Sommerferien! 🙈😂
    • Erklärbart. 14.08.2020 22:19
      Highlight Highlight "Eine Bundes-Behörde, die sich im Wochen-Takt blamiert, das geht doch nicht."

      Fehler sind menschlich. Zwar macht das BAG viel Fehler. Aber muss Watson das so ausschlachten? Blick und 20min. genauso.

      Berichtet doch einfach 1x täglich über Corona. Aktuelle Zahlen, Entwicklung, etc. Aber hier erscheint gefühlt alle 10min ein Beitrag über Corona. Mal eine Fail Liste, mal Corona Memes, dann Statistiken, dann Ratschläge zur Covid App, etc.

      Lasst es gut sein Watson. Weniger ist mehr. Qualität vor Quantität.
    • MartinZH 14.08.2020 22:39
      Highlight Highlight @Erklär: Der Ticker ist doch perfekt. Mehr braucht es wirklich nicht.

      Die Berichterstattung "über" ist das eine. Hier geht es aber über die Berichterstattung "von": Das ist etwas anderes.

      Absolut wird die lausige Informations- und Kommunikations-Arbeit des BAG kritisiert. Ebenso die verantwortlichen Personen, die mit grösster Regelmässigkeit etwas verbocken und ganz offensichtlich nicht genügend professionell agieren, wie man dies eigentlich von ganz gutbezahlten Bundesbeamten erwarten dürfte.

      Schaut man sich den "Kommunikations-Ertrag" ganz objektiv an, ist das Resultat einfach ungenügend!
    • Erklärbart. 14.08.2020 23:24
      Highlight Highlight Stimmt, über/von sind 2 paar Schuhe.

      Aber man sollte das grosse Ganze anschauen. "Leitmedien" wie Watson, 20min, Blick, etc. sollten ja informieren. Richtig informieren.

      Natürlich nimmt man da Infos von einem Bundesamt. Man verlangt von uns (Bevölkerung) dass wir das machen was das BAG sagt. Alles ok und berechtigt.

      Nun wird genau dieses BAG von den gleichen Leitmedien zur Lachnummer erklärt, etwas überspitzt formuliert.

      Leitmedien haben Macht. Diese wird falsch eingesetzt. BAG kritisieren? Unbedingt, zwingend notwendig.

      Aber sich darüber lustig machen? Das ist der wahre Fail.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 14.08.2020 21:23
    Highlight Highlight Blöd - dabei passte die Meldung so schön ins Narrativ, dass das Risikobewusstsein unbedingt aufrechterhalten werden muss...
  • Blackfoxx 14.08.2020 21:22
    Highlight Highlight Ich bin vom BAG weniger entäuscht als von den Medien, welche die Fehlinformation ohne weiter zu hinterfragen weiter verbreiten. Hauptsache schnell schnell News raushauen von allen Online Portalen gleichzeitig, aber im nachhinein eine Liste aufstellen was das BAG alles falsch macht.
    Realy...?
    • Eiswalzer 14.08.2020 21:35
      Highlight Highlight Ähm nein. Auf gewisse Datenintegrität und qualitativ verlässliche Infos sollte man sich bei einem Bundesamt (!) verlassen können. Wie stellst du dir das vor, jeden Schnipsel zu hinterfragen. Die Medien hätten dann in Relation setzen können, was so ein Fall bedeutet. Einordnung usw.
    • Kruk 14.08.2020 21:40
      Highlight Highlight Gut, wenn ein Bundesamt eine Pressekonferenz gibt dann sollte man schon davon ausgehen können das die dort kommunizierten Informationen der Wahrheit entsprechen.

      Was sollen den die Medien machen, bei jedem Statement 3x nachfragen?

      Der Fehler scheint bei der Kommunikation zwischen den Kantonen und dem BAG zu suchen sein.
    • Dr. Unwichtig 14.08.2020 22:25
      Highlight Highlight ...und die Einordnung wäre gewesen, dass ein solcher Einzelfall zwar tragisch, für die Gesamtsituation aber keinerlei Relevanz hat.
  • niklausb 14.08.2020 21:19
    Highlight Highlight Die Masken Aussage ist weiterhin richtig. Eine Maske schützt nicht den Träger sondern sein Umfeld und ist daher immernoch richtig. Denn ein Kranker versprüht so den Virus weitaus weniger. Ausserdem gab es zum Zeitpunkt der Aussage noch wenige informationen zu Personen die zwar Träger des Virus sind aber keine Symptome haben. Zumindest diesen "Maskenlügen" Blödsinn könnte man endlich versenken denn es ist wenn überhaupt nur Wortspielerei seitens der Medien die eigentlich nicht noch Öl in s Feuer der Masken Verweigerer/Kritiker giessen sollten.
  • Leisure- Goth 14.08.2020 21:18
    Highlight Highlight Nicht mehr lange und wir sind auf Trump Niveau😤
    • Kruk 14.08.2020 22:47
      Highlight Highlight Das geht nicht. Nein, das geht nicht.

      Dann würden die Falschaussagen nicht korrigiert sondern darauf bestanden werden. 😁

      Oder morgen würden sie behaupten dies nie gesagt zu haben.
  • dodo, dodo? 14.08.2020 21:15
    Highlight Highlight die situation mit solch einem virus ist in der jüngeren ch-geschichte noch nie so dagewesen. wir haben zwar unzählige notfallpläne, qualitätsmanagements & vorgaben. aber es ist doch klar, dass da fehler passieren! da diese noch nie angewendet wurden. aber aus den fehlern wird gelernt. finde es einfach zu bequem & unnütz, wenn sich jetzt alle aufregen & beschweren. was soll das? niemand sah das wirklich kommen. & es erinnert mich an f. holer‘s buch „der neue berg“...
    • NathanBiel 14.08.2020 22:15
      Highlight Highlight Man sollte vielleicht die Pläne nicht einfach so umsetzen ohne vorher zu kontrollieren ob sie auch zu der aktuellen Situation passen
    • dodo, dodo? 15.08.2020 15:42
      Highlight Highlight @NathanBiel
      es sind pläne; diese muss man praktisch umsetzen um zu erfahren, ob sie funktionieren. da kann man keine geistige trockenübung machen. jeder qm standart wird umgesetzt und dann überprüft. & diese situation ist neu, fehler passieren und dürfen natürlich auch kritisch hinterfragt werden. aber es bringt nichts, jetzt zu monieren es lief alles falsch & man hätte es besser wissen müssen.
  • hgehjvkoohgfdthj 14.08.2020 21:14
    Highlight Highlight Totgesagte leben länger. Das BAG hat den Beweis dafür heute erbracht. Und da ist keine Ironie drin.
  • Hadock22 14.08.2020 21:10
    Highlight Highlight ....eine weitere "Fake-News" des BAG. 🤣🙈
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.08.2020 20:54
    Highlight Highlight Es tut mir leid, aber persönlich bin ich doch momentan sehr entäuscht vom BAG. In den ersten Monaten fande ich sie ganz stark, den umständen entsprechend und auch wenn man rückblickend Betrachtend immer schlauer ist, bin ich überzeugt, das BAG hat im Rahmen des Möglichen das Beste herausgeholt, bezüglich Strategie, aber auch Kommunikation.
    Aber was da seit Wochen abgeht, ist ja nur noch peinlich, und im schlimmsten Fall schädlich, weil das BAG ist darauf angewiesen, dass ihm geglaubt wird, und mit solchen Vehlern untergräbt es dieses Vertrauen halt selber.
    • petrolleis 14.08.2020 22:23
      Highlight Highlight Bin mit dem Kommentar sehr einverstanden. Aber das Wortbild "Vehler" lässt mich erschaudern 😉
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.08.2020 23:24
      Highlight Highlight Hahah danke für den, musste aufrichtig lachen, ist mir gar nicht aufgefallen #teamlegasthenie
    • [CH-Bürger] 15.08.2020 01:41
      Highlight Highlight @petrolleis:
      hast Du einen Fogel?! ist doch alles richtig geschrieben?? 🧐

      😂😂
  • vayiaelanor 14.08.2020 20:47
    Highlight Highlight Für mich zeigt es das Beamte in der Realwirtschaft nie überleben würden. Ein Bisschen Druck und „Direktoren“ machen mehr Fehler als ein Stift im ersten Lehrjahr. Fehler machen ist menschlich und man lernt aus Fehlern. Aber die Geschütze Werkstatt in Bern könnte man auflösen, oder zumindest die horenden Löhne kürzen.
    • Kruk 14.08.2020 22:03
      Highlight Highlight Ich finde jetzt nicht dass es in der Realwirtschaft viel besser läuft...

      Nur wird dort mit Ausreden nur so um sich geworfen, kaum je steht einer hin und sagt, das und das habe ich falsch kommuniziert.

    • Tatatuk 14.08.2020 22:08
      Highlight Highlight Wie werden die Leute dort wohl eingestellt? Der der die ärmlichste Bewerbung hat, bekommt den Job?

      Und wenn die Stellen so hochbezahlt sind, wieso haben den die "Besten" daran kein Interesse?
    • Volande 15.08.2020 10:10
      Highlight Highlight Die Realwirtschaft musste von der geschützten Werkstatt übrigens gerade gerettet werden, weil erstere zu blöd ist, das Überleben der Angestellten zu garantieren 🤷🏻‍♀️
  • Fakten 14.08.2020 20:46
    Highlight Highlight Wie viele Tote müssen echt korrigiert werden? Wahrscheinlich hat Schweden in der Endabrechnung weniger Tote als wir..
    • Terraner 14.08.2020 22:13
      Highlight Highlight Sie bringen da etwas durcheinander, wir haben schon jetzt weniger Tote als Schweden. Passt aber gut zu ihren anderen Kommentaren.
  • Eiswalzer 14.08.2020 20:39
    Highlight Highlight Ich hätte da eine Idee: Daten verifizieren, konsolidieren. Nicht jeden Tag eine vermaledeite Pressekonferenz abhalten, und vor allem: Endlich aufhören die Leute zu verwirren. Wir leben nicht in einer Welt, wo jeder Wissenschaftler und/oder Datenexperte ist, und solche Kommunikations-Megafails sind eine Katastrophe.
    • Tatatuk 14.08.2020 22:11
      Highlight Highlight Danke, das ist das einzig Richtige. Jeden Tag Informationen raushauen zu müssen, kann nicht sinnvoll sein und dabei leidet nunmal die Datenqualität. Und für die Mehrheit ist es sowieso schwierig die Daten richtig zu lesen, und das sollte auch nicht von der Allgemeinheit verlangt sein.

      Es ist einfach nicht möglich in Echtzeit Daten mit 100% qualitätssicherung zu bekommen und das sollte auch nicht der Anspruch sein.
  • Me, my shelf and I 14.08.2020 20:21
    Highlight Highlight Man kann sich schon über das BAG und dessen angebliche Inkompetenz lustig machen, doch sollte man dabei nicht vergessen, dass die Damen und Herren dort in den letzten Monaten unmenschlich viel für uns geleistet haben.
  • soulpower 14.08.2020 20:18
    Highlight Highlight Wenn man den Medien und dem BAG/Gesundheitsbehörden nicht mehr für "non-Fake" news glauben kann, wem dann eigentlich noch? Dies ist eine äusserst schwache Performance in letzter Zeit..
  • Steibocktschingg 14.08.2020 20:16
    Highlight Highlight Beim BAG scheint einiges im Argen zu liegen. Ob es mit Überforderung zu tun hat, die man nicht zugeben kann? Mit veralteten une ineffizienten Strukturen? Oder noch was anderes?

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