Schweiz
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Spitze bei Neuansteckungen fürs Erste gebrochen – eine Trendwende ist das aber noch nicht

Tendenziell sind die neuen Coronafälle in den vergangenen Tagen zurückgegangen, wie neue Zahlen des BAGs zeigen. Das gibt ein bisschen Hoffnung.

Bruno Knellwolf / CHMedia



Eine Aussengarage wird genutzt fuer die Triage am Eingang des Spitals Moncucco in Lugano am Dienstag, 17. Maerz 2020. Die Klinik Moncucco in Lugano ist eines von zwei medizinischen Zentren im Kanton Tessin zur Behandlung von Coronavirus Patienten. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Spital Moncucco in Lugano, 17. März. Bild: KEYSTONE

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete gestern für die Schweiz und Liechtenstein 8836 positiv getestete Fälle. Das sind 776 mehr als am Vortag. Seit dem 18. März, an dem über 1000 Neuansteckungen gemeldet wurden, geht die Zahl der positiven Tests tendenziell nach unten. Auch im am stärksten betroffenen Kanton Tessin ist die Kurve abgeflacht.

Im Kanton Baselland sind gestern nur vier positive Fälle dazu gekommen, auch in Basel-Stadt sind die Zahlen tiefer als auch schon. Zeigen die Massnahmen des Bundes bereits Wirkung? Von einem Trend könne man noch nicht sprechen, sagt Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit an der Medienkonferenz in Bern. Mittendrin in der fallenden Kurve war auch das Wochenende, an dem weniger getestet worden ist.

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Bis man von einem Trend sprechen könne, brauche es noch eine Festigung der Zahlen über ein paar Tage. «Es besteht Hoffnung, aber wir brauchen noch etwas Zeit», sagt Mathys. Die Zahlen des BAG seien relevant, auch im Vergleich mit jenen aus dem Ausland. «In der Schweiz werden täglich 8000 Personen getestet. Wir wissen also etwa, was im Land passiert», sagt Mathys.

In welchen Spitälern wie viele Patienten liegen

Schwieriger ist es, aktuelle Patienten-Zahlen aus den Spitälern zu erhalten. Bekannt sind jene aus dem Tessin, wo am Samstag 184 Personen hospitalisiert waren, 40 davon in Intensivpflege. Im Kantonsspital Aarau waren gestern 24 Personen hospitalisiert, im Universitätsspital Zürich 44, im Kantonsspital Baselland 16 Patienten. Die Fälle in den Spitälern werden steigen.

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Die abgeflachte Kurve bei den Neuinfektionen schafft aber Zuversicht, dass wir nicht Verhältnisse haben werden wie in Italien, sondern eher wie in Südkorea, das als vorbildlich gilt: Viele Tests, eine schnelle Isolation von Infizierten, gezielte Suche nach Brandherden und ein stabiles Gesundheitssystem halfen dort bei der Eindämmung und führten zu einer geringen Sterblichkeit. Und das ohne Ausgangssperren, teils blieben Geschäfte und Restaurants unter Auflagen sogar geöffnet.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Le French 25.03.2020 17:18
    Highlight Highlight Und heute sind es schon wieder knapp 1000 mehr als gestern.
    • lilie 26.03.2020 12:10
      Highlight Highlight @Le French: Darum gehts ja. Würden die Infektionen sich weiterhin exponentiell entwickeln, d.h. es werden jeden Tag mehr Neuinfektionen. Wir haben aber jetzt seit etwa einer Woche immer rund 1000 neue pro Tag - d.h. wir sind auf dem Weg von der exponentiellen Entwicklung zur linearen.

      Und wenn wir dann dort sind, müssen wir noch weiter warten, bis die Kurve tatsächlich anfängt abzuflachen. Es ist also erst ein Hoffnungsschimmer, dass wir auf dem richtigen Weg sind - mehr nicht.
  • nemo2018 25.03.2020 15:57
    Highlight Highlight In der Lombardei sind die Zahlen auch zurückgegangen...weil sie nicht mehr genug testen.

    Ich habe aufgehört, dem BAG zuzuhören, seitdem ich erfahren habe, dass die allerwichtigsten Daten per fax gesendet werden müssen.

    Helvetia a.d. 2020 und das Bundesamt zuständig gegen Seuchen arbeitet per fax.
    • PaLve! 25.03.2020 17:27
      Highlight Highlight Was ist daran genau schlecht?
    • nemo2018 25.03.2020 21:32
      Highlight Highlight @PaLve: offensichtlich bist Du nicht in einer Intensivstation tätig, sonst würdest Du wissen: Arzt- und Pflegepersonal arbeiten ohne Pause, gehen von einem Notfall zum anderen, 6 Tage pro Woche, 12 Stunden am Tag....das letzte was diese Leute brauchen ist ein idiotisches Formular zu drucken, per Hand auszufüllen, und zurück nach Bern faxen zu müssen.
    • Chrigi-B 25.03.2020 22:55
      Highlight Highlight nemo was erzählst du?

      Hier ein Beispiel, da dieser Kanton genau Zahlen rauslässt:

      Im ganzen Kt. Aargau sind 2 genau 2 Personen wegen Coronavirus auf der Intensivstation!

      Von Zuständen wie in Italien sind wir in der Deutschschweiz zum Glück noch weit entfernt und haben Zeit uns vorzubereiten!

      Bestes Beispiel Thurgau: Innert weniger Tagen wurden im alten Bettenturm 200 Plätze hergerichtet. Und das sind immer noch CH Standards, keine Leute liegen im Gang wie in Spanien.

      Das BAG macht seine Arbeit lieber gründlich als überhastet und On Demand für die unwissende 24/7/365 JETZT Bevölkerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 25.03.2020 12:48
    • lilie 25.03.2020 17:21
      Highlight Highlight @Magnum: In dem pdf werden die Fälle dem Entnahmedatum zugeordnet.

      Die Medien veröffentlichen aber die jeweils kommunizierten Zahlen. Das sind einfach, die welche am Tag x zur Verfügung stehen.

      Deshalb gibts da Unterschiede. Von der Probeentnahme über die Meldung, Erfassung und schliesslich die Veröffentlichung verging phasenweise bis zu einer Woche. Das führt zu Verzerrungen.
    • Magnum44 25.03.2020 17:37
      Highlight Highlight Nein. Ich war wohl einfach noch zu früh, die Zahlen für 8 Uhr werden erst um 12 Uhr veröffentlicht.
    • lilie 26.03.2020 12:13
      Highlight Highlight @Magnum: Ah, das auch noch. 😃😅

      Ja, es ist wirklich nicht einfach, den Überblick zu behalten. 🙄😬
  • Flower76 25.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Mittlerweile melden Spitäler und Ärzte Kurzarbeit an, weil sie nichts mehr zu tu haben, da nur noch die nötigsten Eingriffe gemacht werden! Was läuft hier falsch???
  • Hoci 25.03.2020 11:59
    Highlight Highlight Es muss ganz gestoppt werden abflachen reicht nicht. Es braucht nur einen Herd zu fknden wie unachtsame Fussballfans, ein Altersheim mit laxen Bestimmungen und in 2 Wochen Nachlässigkeit beim social Distancing und wusch.
    Deshalb bin ich für Ausgangssperre und keinerlei Treffen bzw. Maximal 2 mit social distancing ausser bei gemeinsamen Haushalten.
    • Flower76 25.03.2020 20:01
      Highlight Highlight Unsere Grundrechte werden bereits massiv eingeschränkt und Sie wollen noch mehr? Das für einen Virus, der nicht mehr Tote fordert als eine Grippe. Wo führt das Ganze uns hin?
    • Panic4Clicks 26.03.2020 04:15
      Highlight Highlight Es gibt Leute die würden auch gerne das Lachen verbieten.
    • lilie 26.03.2020 12:18
      Highlight Highlight @Hoci: Es ist völlig unmöglich, alle Leute einzuspereen. Das Pflegepersonal muss weiterarbeiten und - oh Überraschung! - können auch krank werden und den Virus nach der Aufhebung der Ausgangssperre anstecken. Einkaufen muss man auch, sonst muss man das Essen geliefert bekommen. Und wer liefert das? Und wer kontrolliert die Einhaltung der Sperre?

      Nein, die einzige Chance, die wir haben, ist, diese Welle und die nächsten paar so gut wie möglich durchstehen, bis alle entweder immun, geimpft oder tot sind.

      Hart aber wahr.
  • Fairness 25.03.2020 11:53
    Highlight Highlight Aber nur weil die eingegangenen Faxe mit Verspätung gewogen werden.
  • Wunderbaum 25.03.2020 11:40
    Highlight Highlight Klar nimmt die Kurve ab, wenn nicht getestet wird. In unserer WG haben 3 von 4 Symptome, einen Test gwährt man uns aber nicht! ..währe aber doch interessant für unsere Kontakte, welche wir in den Wochen davor noch hatten, oder?
    • lilie 25.03.2020 17:24
      Highlight Highlight @Wunderbaum: Nach Weisungen des BAG werden nur jene getestet, die zur Risikogruppe gehören oder hospitalisiert werden müssen.

      Das wird nun schon seit Wochen so praktiziert. Das Rückverfolgen von Kontakten war vielleicht noch bei den ersten zwei Duzend Fällen möglich, unterdessen geht das nicht mehr.
    • Chrigi-B 25.03.2020 19:35
      Highlight Highlight Und wiso solltet ein Test für euch verschwendet werden? Kann genauso gut die normale Grippe sein. Ausserdem nehme ich mal an ihr seid alle jung&gesund. Falls ihr Schnappatmung und Fieber über 39° habt, könnt ihr die Ambulanz anrufen, dann gibts einen Test im Spital.

      Es kommen übrigens ca. 7000 der 8000 Tests täglich als negativ zurück.
    • nemo2018 25.03.2020 21:06
      Highlight Highlight @lilie: das mit dem "unterdessen geht das nicht mehr" ist ein lächerliches Statement welches mit Politik zu tun hat, jedoch nicht mit epidemiologischen Massnahmen.

      "Es geht nicht mehr" bedeutet: erstens gibt es keine Kapazitäten für zusätzliche Tests (im reichsten Land der Welt: traurig aber wahr). Und zweitens: auch wenn die Leute getestet wären, dann wäre das BAG sowieso überfordert mit dem "Zurückverfolgen".

      Ich würde jedoch Wunderbaum trauen: wenn ihr/sein Test positiv ausfallen würde, dann würde sie/er alles richtig machen, die Kontakten der letzten Wochen informieren etc.



    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 25.03.2020 11:37
    Highlight Highlight In Südkorea tragen die Menschen aber Masken, was bei uns maximal zum vermeintlichen Eigenschutz geschieht. Zudem wird noch viel mehr getestet.
    • lilie 25.03.2020 17:27
      Highlight Highlight @Magnum: In Südkorea sind die Leute auch seit SARS schon im Umgang mit Masken geübt, und ausserdem gibts dort aus dem gleichen Grund auch schon genug Masken.

      Bei uns läuft die Produktion jetzt erst an.

      Und die Testrate der Schweiz liegt nur knapp hinter Südkorea und wird immer noch weiter ausgebaut:
      Benutzer Bild
  • Meierli 25.03.2020 10:43
    Highlight Highlight Südkorea hat striktes Contact Tracing eingeführt. Plus Maskenpflicht. Man sollte nicht so tun als ob wir irgendwo in der Nähe sind. Dazu fehlen schlicht die entsprechenden Massnahmen und Mittel.
    • Chrigi-B 25.03.2020 23:02
      Highlight Highlight Ja und wiso?

      Weil sie unteranderem seit dem viel, viel, viel tödlicheren SARS vorbereitet sind.

      Ausserdem haben sie nicht einen Nachbarn der Schutzmaterial zurück hält, sondern einen der Biowaffen in das Herzen seiner Hauptstadt schiessen könnte.

      Überhaupt nicht vergleichbare Situation!
    • Meierli 26.03.2020 11:36
      Highlight Highlight Nichts verstsnden
  • rodolofo 25.03.2020 10:35
    Highlight Highlight Von einer exponentiellen- zu einer linearen Zunahme zu kommen, ist schon mal ein Erfolg.
    Bravo uns allen!
  • Bert der Geologe 25.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Falls die positiv getesteten Fälle wirklich zurückgehen, gilt es nun allfällige Brandherde zu lokalisieren. Dazu müssen alle Personen mit Symptomen getestet werden. Wirklich erleichtert können wir aber erst sein, wenn die umliegenden Länder auch merklich sinkende Ansteckungen haben.
  • Haochen Yu 25.03.2020 10:08
    Highlight Highlight Ja, deswegen: Om, Bleibzuhause, bleibezuhause, bleibzuhause! So geht das mantra. Ha!
  • Markus97 25.03.2020 10:01
    Highlight Highlight Wenn die Dunkelziffer sehr hoch ist, werden die Fallzahlen auch weiter zunehmen, immer in dem Masse, in dem getestet wird. Sagen wir 100 Leute sind krank, niemand steckt sich mehr an, ich kann jedoch nur 10 täglich testen. Am ersten Tag scheinbar 10 neue Fälle am zweiten ebenfalls 10 neue Fälle, obwohl sich eigentlich niemand neu angesteckt hat.
    Wenn ich jetzt die Testkapazität erhöhe (was ja eigentlich positiv ist) und plötzlich 20 täglich teste, scheinen die Fälle sogar zuzunehmen. Daher finde ich, dass die reinen Fallzahlen kaum etwas aussagen. Man sollte sich auf die Toten konzentrieren
    • Xonic 25.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Die Testkapazität ist bei 7000.
    • Holzkopf 25.03.2020 11:46
      Highlight Highlight War doch nur ein Beispiel mit den 10 und 20.
      Was Markus97 schreibt, ist absolut korrekt. Man muss Zahlen IMMER interpretieren. Leider wird dies medial nicht immer genügend gemacht.
      Wenn die getestete Anzahl Erkrankter zurückgeht, KÖNNTE es ein Rückgang der Erkrankten sein - weil nun weniger Leute symtomatisch werden und sich melden - es KÖNNTEN auch ganz viele andere Faktoren dahinter stecken. Die Zahl alleine, ohne weitere wesentliche Informationen, sagt nichts Verwertbares aus.
    • drüber Nachgedacht 25.03.2020 11:54
      Highlight Highlight Wenn deine These stimmt, sollten die Zahlen ja noch mehr Zuversicht ausstrahlen.
      So wurden in den letzten Tagen die Tests laufend erhöht. Vor 10 Tagen konnte man täglich 2000 Tests machen, heute sind es bereits 8000.

      In einer DOK Sendung von SRF wurde mal gezeigt, dass wenn die Virusdaten der Tests untereinander verglichen werden, festgestellt werden kann, wie viele Leute sich seit einem letzten Test mit dem Virus angesteckt haben. Da sich das Virus mit jeder infizierten Person minimal ändert. So kann die Zahl der Infizierten hochgerechnet werden. Ob dies gemacht wird ist mir unklar.

    Weitere Antworten anzeigen
  • DaniMano 25.03.2020 09:59
    Highlight Highlight Wer dem BAG und unserer Regierung in dieser Sache auch nur eine Zahl glaubt ist naiv. Gestern Nacht haben wir Italien bei den "Cases" überholt. Wäre da nicht Luxemburg an uns vorbeigezogen lägen wir nun vor Italien auf Platz 1.

    Vergleicht man die Zahlen verschiedener Länder dann haben Deutschland und die USA atypische Kurven. Das erkennt man dann wenn man sich die Zahlen in Diagrammen ausgibt. Macht das mal.
    • SJ_California 25.03.2020 12:16
      Highlight Highlight Quelle?
    • Aurum 25.03.2020 13:01
      Highlight Highlight @SJ_California vermutlich sein bauch
    • Tetsuya 25.03.2020 13:25
      Highlight Highlight Bitte präzisieren.
      Es geht um die Fälle pro 100000 Einwohner, somit nicht wirklich aussagekräftig.
      Allein die Lombardei hat Massive Fallzahlen.
      Wenn man nur die Lombardei mit der Schweiz vergleichen würde hätte man ganz andere Verhältnisse als die Aktuellen vergleiche.
  • Pafeld 25.03.2020 09:58
    Highlight Highlight Könnt Ihr mit dem Scheiss bitte endlich aufhören? Solange nicht mit System getestet wird, sind die Infektionszahlen genauso brauchbar, wie wenn wir Mike Shiva fragen würden.
    • Tugium 25.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Nichts gegen Mike Shiva😂
    • poesie_vivante 26.03.2020 00:07
      Highlight Highlight @Pafeld: Der vernünftigste Kommentar seit Ausbruch der Coronavirus-Krise! Danke dafür!
  • Peter Panther 25.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, woher der grosse unterschied zw. John Hopkins institut und BAG bzgl. Fallzahlen und Toten kommt? Macht das JH auf panik oder das BAG auf understatement?
    • SJ_California 25.03.2020 12:22
      Highlight Highlight Beim BAG sind es die positiv getesteten Fälle, die von den Kantonen an den Bund gemeldet werden. Bei allen anderen Tickern dürfte es auf Hochrechnungen basieren (z.B. auf Basis der Anzahl Todesfälle mithilfe der durchschnittlichen Anz. Tage von der Infektion bis zum Tod, der Ansteckungsrate und der durchschnittlichen Mortalität).
    • Tetsuya 25.03.2020 13:27
      Highlight Highlight John Hopkins bezieht sich auf sehr genaue Zahlen der Kantone die 3 mal am Tag vom Kanton Zürich für die ganze Schweiz aktualissiert werden.
      Das BAG arbeitet mit Fax, Post und neu Mail, somit sind diese Daten immer 24 bis 36 Stunden im verzug.
    • Tetsuya 25.03.2020 13:51
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/!220460287
  • Fairness 25.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Wenn es denn auch stimmt. Vielleicht will der Bund ja auch „nur“ richtig prognostiziert haben.
  • Werner Wutmensch 25.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Habe mal zu rechnen versucht:

    Max. Anzahl IPS-Betten in der CH: 1’200
    Bei 5% der Erkrankten, die eins brauchen, dürfen rund 25’000 Personen gleichzeitig krank sein. Im Schnitt ist man 2.5 Tage auf der IPS (FAQ Triemli-Spital). Dh in 10 Tagen dürfen max. 100’000 Leute erkranken und in einem Jahr 3.6 Mio.

    Angenommen 40% der Bevölkerung (3.2 Mio.) stecken sich an, wäre die Krise bei max. Auslastung aller IPS nach etwa 1 Jahr vorbei, bei 70% (5.6 Mio.) nach etwa 1.5 Jahren. Ausser, das Virus verschwindet, es gibt einen Impfstoff oder ein Gegenmedikament.

    Mache ich hier irgendeinen Denkfehler?
    • medmi 25.03.2020 13:29
      Highlight Highlight Du machst kein Denkfehler...die Richtung deiner Überlegungen und die konsequenz daraus stimmen. Die IPS Quote dürfte etwas tiefer sein, ca. 2% aller erkrankten (Dunkelziffer). Sterblichkeit auf IPS ca. 50%.
      Hingegen ist die durchschnittliche IPS Dauer sicherlich länger als 2.5 Tage. Eher 7 (+-5)
    • Tetsuya 25.03.2020 13:31
      Highlight Highlight Sobald 60% der Bevölkerung Angesteckt waren entsteht eine sogenannte Herden Immunität, dass heisst das ein erkrankter bei 3 Personen maximal 1e Person anstecken kann, den die anderen sind inzwischen immun.
      Somit ist der exponentielle Wachstum gebrochen.
    • Michael Husistein (1) 25.03.2020 15:25
      Highlight Highlight Ja, all die Personen die ein IPS Platz benötigen infolge einer anderen Krankheit als Corona - soll es auch noch geben
  • Onkel Jenny 25.03.2020 09:23
    Highlight Highlight Das war Stand gestern 12:00. Gerade die aktuellen Zahlen bei Worldometers aufgerufen und schon sieht die Situation wieder anders aus. Von Rückgang keine Spur.
    • marsen 25.03.2020 14:05
      Highlight Highlight Daily New Cases ist auch dort ganz klar abgeflacht
  • Cheezy 25.03.2020 09:23
    Highlight Highlight Normalerweise schätze ich Watson für ihren unreisserischen Journalismus, aber beim Thema Corona bewegt man sich hier wirklich auf Blick-Niveau. Andauernd werden neue, möglichst dramatische Headlines publiziert. Langsam sollte doch jedem klar sein, dass die Anzahl bestätigter Fälle praktisch keine Aussagekraft hat. Es wird viel zu wenig getestet, nämlich nur die Risikogruppe oder Leute im Spital. Mehr Tests = mehr bestätigte Fälle, auch 2 Wochen nach einem Lockdown - als Grundlage für irgendwelche Trends sind diese Zahlen doch völlig unbrauchbar und schüren nur Angst!
    • lilie 25.03.2020 13:12
      Highlight Highlight @Cheezy: Tatsächlich finde ich ebenfalls, dass sehr dramatisierend und teilweise schlichtwegs falsch berichtet wird hier.

      Auch der (früher) publizierte Hinweis, die Schweizbteste viel weniger als andere Länder, hält einem Faktencheck nicht stand.

      Die Testkapazität wurde heraufgefahren, und nun liegen wir nur knapp hinter Südkorea, die ja punkto Testung als Benchmark gelten:
      Benutzer Bild
  • Randen 25.03.2020 09:21
    Highlight Highlight Es wird gar nicht mehr getestet. Auch Personen die arbeiten müssen und mit vielen Menschen Kontakt haben werden nicht getestet. Bei 2 Personen direkt miterlebt.
    • wintergrün 25.03.2020 09:39
      Highlight Highlight Hoffe die Behörden berappen sich da bald.
    • c_meier 25.03.2020 09:51
      Highlight Highlight die sollten zu Hause bleiben bei Fieber egal ob normale Grippe oder Corona...
      aber kenne auch solche Personen, die man fast nach Hause befehlen muss 😔
    • FyRn4d4 25.03.2020 09:58
      Highlight Highlight 8000 Tests pro Tag ist im Vergleich zu anderen Ländern sehr viel.
      Deutschland macht zum Beispiel "nur" 12000 Test bei fast zehnfacher Bevölkerungszahl. (Quelle: Frankfurter Rundschau)
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  • elco 25.03.2020 09:20
    Highlight Highlight Das sind gute Neuigkeiten! Die hohe Dunkelziffer und die wenigen Hospitalisierung zeigen, dass die Immunisierung bei den Jungen und Gesunden gut voranschreitet, und die Alten und Kranken gut geschützt werden.
  • d10 25.03.2020 09:19
    Highlight Highlight Die Massnahmen wirken und unser Gesundheitswesen ist viel besser als das italienische, hoffentlich können wir die totale Überlastung wie in der Lombardei vermeiden.

    Aber wir sind irgendwo in der Mitte, von Südkorea sind wir wohl ebenso weit enfernt wie von Italien, v.a. in Bezug auf Testkapazitäten und Schutzmasken!
    • Pafeld 25.03.2020 10:03
      Highlight Highlight Es dauert 2–3 Wochen, bis Massnahmen ihre Wirkung zeigen. Von daher gibt es nicht den leisesten Grund anzunehmen, dass die Abflachung aufgrund der Massnahmen des Bundes auftrat als vielmehr eine Folge der völlig zufälligen (und grobfahrlässigen) Teststrategie des Bundes ist, bei dem nur "schwere Fälle" getestet werden.
    • lilie 25.03.2020 10:07
      Highlight Highlight @d10: Die Scheiz hat eine der höchsten Testrate pro Million Einwohner und liegt nur ein Platz hinter Südkorea.

      https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Die-Schweiz-hat-eine-der-hoechsten-Testraten-24378270

      Die Kurve verläuft im internationalen Vergleich eher flacher, trotz der hohen Testrate:
      Benutzer Bild
    • rodolofo 25.03.2020 10:37
      Highlight Highlight Und genau dieser Mittelweg ist auch der "Goldene"!
      Ich glaube, ich habe meine Bauchnabel-Zentrierung endlich gefunden.
      Ooommm!
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 25.03.2020 09:14
    Highlight Highlight Auf jeden Fall steigt die Zahl der als positiv Getesteten nicht exponentiell weiter an. Das Bild ist nicht exakt, aber ich finde, der Trend ist doch erkennbar und das freut mich sehr.
    • Pafeld 25.03.2020 10:12
      Highlight Highlight Ja, die Zahl der Getesteten steigt nicht weiter exponentiell an. Weil man die Teststrategie geändert hat. Die Todesfälle tun es weiterhin und sind retrospektiv ein viel besserer Indikator für den tatsächlichen Verbreitungsgrad des Virus. Es dauert 2–3 Wochen, bis die Massnahmen des Bundes Wirkung zeigen werden. Von daher grenzt diese Medienmitteilung schon fast an alternative Fakten, wie wir es von Kellyanne Conway kennen. Die Aussagekraft der Infektionszahlen ist aufgrund ihrer willkürlichen Erhebung gleich null. Da ist definitiv noch keine Trendwende sichtbar.
    • CalibriLight 25.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Die Zahl der Todesfälle ist dann genau so subjektiv: Wer hat sich angesteckt, waren es gerade zufällig besonders viele mit Vorerkrankungen, wie ist das jeweilige Gesundheitswesen beschaffen etc.
      Ich sehe aber, was Sie meinen und natürlich bewegen wir uns da auf eher dünnem Eis. Aber wenn die Positiv Getesteten die sind, die sich vor 10-14 Tagen angesteckt haben, lässt mich das hoffen. Und ich meine gelesen zu haben, dass eher mehr getestet wird als noch vor 14 Tagen?

    • Eisenhorn 25.03.2020 11:38
      Highlight Highlight @Pafeld unsere Todeszahlen sind aber mit unter 100 auch alles andere als exponentiell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 25.03.2020 09:06
    Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt. 🙄

    Aber das "Abflachen" hat definitiv mehr mit dem Wochenende zu tun als mit einer Trendwende, wie es das BAG klar festhält. In Italien gab es zu Beginn auch "Abflachungen"...

    Alle wissen mittlerweile, dass die Zahlen von heute den Stand von vor ca. 10-14 Tagen abbilden. So lässt sich zum momentanen Zeitpunkt nicht sagen, wie viele Fälle von Infizierten es gibt. Für den heutigen Tag weiss man das erst in rund 2 Wochen.

    Dass das BAG die "Johns Hopkins"-Zahlen ohne Argumente [!] als "nicht relevant" abtun, ist m.E. eine Arroganz, die sich fast nur die CH erlaubt.
    • Astrogator 25.03.2020 09:31
      Highlight Highlight Kommt hinzu, dass sogar Koch bereits mehrfach zugeben musste die aktuellsten Zahlen nicht zu haben.

      Worldometers gab für gestern für die Schweiz beinahe 1200 Neuansteckungen an, was ein neuer Rekord wäre.

      Und bisher gab es im Gegensatz zu den Zahlen vom BAG bei worldometers nie einen Grund die Zahlen anzuzweifeln.
    • Chrigi-B 25.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Die sind nun mal nicht relevant.

      Die JHU können nicht jeden Test nachprüfen. Das BAG geht nur so langsam vor, dass sie das exakte Bild haben und keine doppel oder dreifach Zählungen ausweisen.

      Ist noch relativ wichtig, dass die entscheidenden Organe die korrekten Zahlen haben....
    • Wiedergabe 25.03.2020 10:14
      Highlight Highlight Ich finde es überheblich von Arroganz zu sprechen, ohne auf die Hintergründe einzugehen. Wissen sie warum das BAG diese Zahlen für nicht relevant hält oder ist das wiederum eine Kritik mangels Fachwissen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerGrund 25.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Es wird vielerorts nur noch getestet, wer im Spital bleiben muss und bei dem das Testergebnis daher wichtig zu wissen ist. Dies wird aktuell so gehandhabt, da diversen Laboren die Substanzen für die Durchführung des Virusnachweises zur Neige gehen. Die Zahlen werden dadurch aber deutlich verzerrt...
    • Gelöschter Benutzer 25.03.2020 09:27
      Highlight Highlight War doch aber davor auch so. Absolut stimmen die Zahlen sicherlich nicht. Relativ stellen sie aber ein gutes Barometer dar.
    • glass9876 25.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Quelle?

      In Luzern und in Bern wird zB ein Drive-Trough-Test eingerichtet, zwar für Personen mit Symptomen, die durch den Arzt dort hingeschickt werden, aber def. nicht Fälle fürs Spital. https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/luzern-corona-drive-in-test-bei-der-kanti-alpenquai-ld.1206877

      Ansonsten glaube ich, keine Veränderung im Testverhalten zu erkennen: Kollegin, jung, gesund, 38.5° würde getestet, wenn sich die Symptome verschlimmern. Das war meines Erachtens auch am Anfang so.
    • tschief 25.03.2020 10:06
      Highlight Highlight Die Überlegung ist nicht ganz richtig. Die Testkapazitäten sind am Anschlag, aber nicht weil weniger getestet wird (das macht keinen Sinn), sondern weil so VIEL getestet wird. Und das ist auch der Grund, weshalb nur die getestet werden können, bei denen es wichtig ist. Das ist aber seit dem starken Anstieg der Fälle bereits so (also ca. seit 2 Wochen) und nicht erst seit heute. Dass die Kurve abflacht gibt also einen ersten Hinweis darauf, dass die Massnahmen fruchten könnten.
      Long Story Short:
      Die Zahlen werden verzerrt - aber bereits seit Anfang an, weshalb sie wieder repräsentativ sind
    Weitere Antworten anzeigen
  • MsIves 25.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Endlich mal gute Nachrichten!
  • Grego 25.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Was mich interessieren würde: Was ist genau die Strategie wenn die Kurve der Neuinfektionen abflacht? Das Virus auszurotten dürfte unmöglich sein, bis ein Impfstoff kommt wird es vermutlich noch dauern. Wie will man denn die Anzahl Neuinfektionen bzw. kritischen Fälle unter dem "Deckel" der Krankenhaus-Kapazitäten halten?
    • Gumiband 25.03.2020 09:25
      Highlight Highlight Genau man will einfach erreichen dass das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Ausrotten ist eh schwierig, irgendwann werden sich aber so viele angesteckt haben das es quasi eine Herdenimmunität gibt.
    • elco 25.03.2020 09:38
      Highlight Highlight Man will die Kurve flach halten, damit das Gesundheitswesen nicht überlastet wird. Parallel dazu ergibt sich eine Immunisierung der Bevölkerung, insbesondere da die Dunkelziffer sehr hoch ist. Bisher sind wir auf gutem Weg!
    • medmi 25.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Das ist leider im Moment die grosse Frage.
      Die Variante ausrotten ist theoretisch schon möglich - aber für die Schweiz zum aktuellen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Zudem wäre dieser Zustand bei der globalen Pandemie sehr schwierig zu halten.
      Am wahrscheinlichste ist der Versuch die Neuansteckungen möglichst tief zu halten bis ein Impfstoff da ist (6-18 Monate). Evtl. können gewisse Massnahmen (regional) gelockert werden - social distancing, isolation von potentiell erkrankten etc. wird aber für längere Zeit bleiben.
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Wer nicht aus «Lozärn» ist, wird bei diesem Quiz kläglich scheitern

Luzern. Ein Kanton mit einem Dialekt, der wohl kaum jemand zu denen zählen würde, die man nicht gut versteht. Dennoch haben die Luzerner*innen eine Sprache von alternativen Ortsbezeichnungen entwickelt, die «Auswärtige» oft vor grosse Herausforderungen stellt.

Glaubst du nicht? Dieses Quiz wird dich eines Besseren belehren!

PS: Danke an Dominique, für die Hilfe mit dem Lozärner Dialekt – und alles Gute zum Geburtstag. 🎉

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