Schweiz
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Die Soldaten sind eingetroffen, anlaesslich des Zusammenzugs der Soldaten des Spitalbataillon 5 die aus verschiedenen Teilen der Schweiz einrücken, am Montag, 16. Maerz 2020 in der Kaserne von Stans. Die Aufgabe der Soldaten ist dann die Unterstützung in den Spitälern wegen dem Coronavirus. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Bis zu 8000 Armeeangehörige werden zu Coronavirus-Spezialeinsätzen aufgeboten. Bild: KEYSTONE

Die Soldaten schauen die Pressekonferenz und warten auf Befehle

Armeeangehörige werden in den nächsten Tagen die zivilen Behörden unterstützen. Die Entscheidungswege sind aber nicht die kürzesten, wie ein Betroffener aus einer Kaserne berichtet.



Die Armee will die zivilen Behörden im Kampf gegen das Coronavirus mit bis zu 8000 Armeeangehörigen unterstützen. Am Montagabend wurde die «grösste Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg» bekannt gegeben. Erste Aufgebote wurden gestern Abend per SMS verschickt.

«Um 20.30 Uhr kam das SMS, dass ich am Dienstag um 09 Uhr in Gossau sein muss.»

Armeeangehöriger

Soweit, so klar. Wohin die Truppen aufgeboten werden, kommunizierte die Armee nicht. watson erfuhr, dass einige Armeeangehörigen zur Kaserne Neuchlen bei Gossau SG beordert wurden. Ein watson-Leser ist einer von ihnen. Der Mittzwanziger erzählt, wie kurzfristig der Einsatzbefehl kam: «Um 20.30 Uhr kam das SMS, dass ich am Dienstag um 09 Uhr in Gossau sein muss.»

Im WK wird die Mobilmachung geübt – jetzt kommt sie zur Anwendung

Es fühle sich wie ein Wiederholungskurs an, erzählt er und präzisiert: «Jetzt wird mobil gemacht. Das ist die Phase, die man im WK übt, damit alle schnell einsatzbereit sind.»

Wohin man zum Einsatz kommt, war aber auch kurz nach Nachmittag nicht ganz klar. «Wir schauen die Pressekonferenz und warten, weil niemand so recht weiss, was genau läuft.»

Es habe geheissen, dass man heute noch das Material fassen müsse und später nach Frauenfeld fahre. «Was wir dort machen, ist aber noch unklar», sagt er. Und die Stimmung? Die sei «gut», alles andere nütze nichts, sagt der Soldat zu watson.

Thurgau bat um Armee-Support – muss aber auf Entscheid warten

Kantone können die Armee derzeit um Hilfe ersuchen. Bis am Montag lagen Anfragen der Kantone Tessin, Graubünden, der beiden Basel und Thurgau vor. Der Einsatz ist vor allem als Unterstützung für das Gesundheitswesen gedacht. Mobilisiert wurden daher zunächst Armeeangehörige der vier Spitalbataillone sowie der fünf Sanitätskompanien.

Ob die Armeeangehörigen in Gossau SG tatsächlich nach Frauenfeld geschickt werden, war auch um 16 Uhr unklar. Die Behörden im Kanton Thurgau bestätigten gegenüber watson lediglich, dass ein Unterstützungsgesuch bei der Armee deponiert wurde.

«Ein Entscheid steht aber noch aus. Daher haben wir keine Kenntnis von den Plänen der Armee», sagt Markus Zahnd vom kantonalen Informationsdienst.

Gesicherte Angaben zum Einsatz gab es kurz nach 17.30 Uhr auch nicht von Seiten der Armee. «Es gibt (bislang) keinen Einsatz der Armee im Kanton St. Gallen und auch keinen im Kanton Thurgau», sagt Armeesprecher Stefan Hofer. Die Armeeangehörigen würden dort hin geschickt werden, wo sie benötigt werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fizjak 19.03.2020 14:14
    Highlight Highlight nur weil ein einfacher soldat nicht weiss was läuft heisst das nicht, dass sein lt und kadi nicht mit hochdruck an einer bfa arbeiten. Lieber alle in einem zentralen berreitschaftsraum warten lassen als an die falschen orte schiken. es ist nicht einfach so etwas zu organisieren grüsse von einem lt.
  • Mon Alisa 18.03.2020 21:06
    Highlight Highlight Sorry was für ein tendenziöser und unfundierter Bericht. MMn. eine sehr schlechte journalistische Arbeit. 8'000 Frauen und Menner machen sich bereit um unsere Gesellschaft zu untertstützen. Logisch geht das nicht von heute auf morgen. Und wenn ein/e AdA die Wartezeit nicht sinnvoll zu nutzen weiss und sich in den Medien ausweinen muss, ist das sicher nicht repräsentativ und einen Artikel würdig.
    Danke an alle für das Einrücken und eure Unterstützung!
  • Mark 28 18.03.2020 15:37
    Highlight Highlight Ich finde es absolut daneben, was die Armee gerade abzieht. Ich wurde über Nacht einberufen, ohne Rücksicht auf die private Lage der einzelnen AdA’s. Das Semester meines Studiums kann ich gleich in den Müll werfen, weil ich mehr als die Hälfte der Vorlesungen (finden weiterhin online statt) verpassen werde und die Prüfungen kann ich auch nicht schreiben. Jetzt kann ich wegen dieser Hysterie ein ganzes weiteres Jahr studieren und die Studiengebühren werden mir vermutlich auch nicht erstattet. Für ca. 2600 infizierte (nicht schwer krank) über 8000 AdA’s einzuziehen ist komplett übertrieben!
    • Markus97 18.03.2020 19:40
      Highlight Highlight 1.) Ist das nicht die Entscheidung der Armee sondern die des Bundesrates.

      2.) Dein Studium wird zum Grossteil von der Schweizer Bevölkerung finanziert, welche zurzeit einer existentuellen Bedrohung ausgesetzt ist.

      3.) Das Leben von tausenden Leuten ist wichtiger als dein Semester.
  • Levi Vodica 18.03.2020 13:37
    Highlight Highlight Studenten müssen ihr Studium um ein Jahr verschieben um rumzusitzen. Naja.
    • BernensisU 18.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Klar..als ob jetzt Vorlesungen stattfinden würden..
    • Mark 28 18.03.2020 15:44
      Highlight Highlight Der unterricht wird über live-stream weitergeführt. Wegen dieser Hysterie, kann ich dieses Semester nicht abschliessen und muss jetzt vermutlich 1 Jahr länger machen.

      P.S Ja. ich wurde einberufen -.-
    • Levi Vodica 18.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Ja, digital.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -V- 18.03.2020 09:34
    Highlight Highlight an hand des Artikels mal so eine Frage ... war der Verfasser vom Artikel nicht in der Armee??

    als ich in der RS war, waren wir die meiste zeit am warten auf Befehle ... und die waren alle (mehr oder weniger umsonst. diese Jungs haben wenigstens ein erklärbares logisches Ziel und nicht nur Übungen zum Zeitvertreib ...
  • Zauggovia 18.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Konstruktives Feedback an den Journalisten: interessant wäre z.B. ein Interview mit einem Kompaniekommandanten oder Zugführer, der einerseits auch mittendrin ist und andererseits auch etwas mehr Ahnung von der 'Big Picture' hat.
    So wie der Artikel jetzt steht, fehlt da ziemlich die Substanz, nur weil dem Soldat XY gerade etwas langweilig.
  • Skip Bo 18.03.2020 05:42
    Highlight Highlight Ist nichts tun die bessere Option?
    Die Armee verfügt auch über Beatmungsgeräte. Ohne Personal können diese nicht eingesetzt werden.
    Der Nutzen dieses Einsatzes kann erst später beurteilt werden. Bitte objektiv bleiben, die eigenen Vorbehalte zurückstecken und auch mal positive Aspekte suchen und darüber schreiben.
  • Kivi 18.03.2020 00:04
    Highlight Highlight Die Spitalbataillone beziehen Kasernen um Spitäler aufzubauen. Unter anderem in der Kaserne Auenfeld in Frauenfeld welche zuvor von den IK-Rekrutenschulen gräumt wurde. Weiter beziehen Sanitätskompanien Kasernen wie zB Frauenfeld-Stadtkaserne. Auch dort ist die VT-Rekrutenschule umdisponiert worden.
  • Marquis18 17.03.2020 23:20
    Highlight Highlight Als ehemaliger Sanitätssoldat und aktueller Spitalangestellter frage ich mich in welchem Bereich die Sanitätssoldaten im Gesundheitswesen eingesetzt werden?

    Das ist jetzt nicht zynisch gemeint, das würde ich wirklich gerne wissen.
    Denn eines ist klar, diese Soldaten können nicht die Aufgaben von Pflegefachkräften übernehmen. Realistisch wären Patiententransporte aber ansonsten fällt mir da nichts ein..

    Oder werden sie Sanitätszelter aufstellen und dann was?
    Patienten, die medizinisch betreut werden müssen gehen ins Spital und diejenigen die keine benötigen bleiben zuhause.

    • ands 17.03.2020 23:57
      Highlight Highlight Die Sanitätssoldaten führen z.B. Transporte von den Notaufnahmen zu den Zentren, welche für die Behandlung vorgesehen sind, durch. Die Spitalsoldaten unterstützen in den Spitälern.
    • P. Meier 18.03.2020 00:01
      Highlight Highlight Logistik und Transport wurden als Aufgaben definiert. Wieso keine San-Zelte als Triage vor Spitälern? Als Spitalangestellter dürfte Ihnen auch bekannt sein mit welchen "Notfällen" Personen teilweise im Spital aufkreuzen können.
    • insert_brain_here 18.03.2020 10:57
      Highlight Highlight Wenn du dich mit Pflegepersonal unterhöst werden die dir sagen, dass sie wenn überhaupt 50% ihrer Zeit tatsächlich mit Tätigkeiten die ihrer Pflegeausbildung entsprechen verbringen. Der Rest ist Bürokratie, Logistik, die beliebte Sitzwache und tonnenweise kleine unqualifizierte Arbeiten die man diesen Fachkräften "nebenbei" auch noch aufbürdet, wird ihnen ja sonst langweilig...
      Wenn ein paar hundert Sanitätssoldaten diese Aufgaben übernehmen können wird also die Betreuungskapazität - zumindest was das Personal angeht - schlagartig verdoppelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 17.03.2020 23:14
    Highlight Highlight Ich wurde am Sonntag über mein Aufgebot telefonisch informiert. Gestern erhielt ich meinen Marschbefehl und die relevanten Unterlagen und morgen muss ich einrücken. Natürlich bin ich nervös und warte auf Informationen. Die Armee braucht dennoch gewisse Vorlaufzeit um die Mobilisierung der Miliz zu organisieren. Schließlich müssen alle am Ende alle aus dem zivilen Leben am richtig Ort einrücken, ausgebildet und in den Einsatz gebracht werden. Die Armee macht diesbezüglich bis jetzt alles richtig.


    • jimknopf 18.03.2020 10:33
      Highlight Highlight Danke für Euren Einsatz! Ich war stets ein sehr grosser Kritiker der CH-Armee, von wegen Nutzen und Kosten. Eventuell werde ich nun durch diese Krise umgestimmt..
  • Calvin Whatison 17.03.2020 23:07
    Highlight Highlight Nach dem Bundesrat nun die Armee !???

    Lasst es einfach Watson. Lasst es.🤦🏻‍♂️
  • Der Buchstabe I 17.03.2020 22:24
    Highlight Highlight Ausserordendliche lage, die Armee kommt extra zu Hilfe. Watson kommt indes wieder nichts besseres in den Sinn, nebst den Panikmacher-Artikeln auch noch ein bisschen Armeebashing zu brtreiben.

    Ihr gebt ab, liebes Watson-Team.

    @Armee: DANKE FPR EUREN DIENST IN DIESER SCHWIERIGEN ZEIT!
    • Watson, Parteiblatt der Linken 18.03.2020 06:47
      Highlight Highlight @Buchstabe, der Author dieses Artikels ist/war Juso Mitglied, hast du da echt was anderes erwartert?
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 17.03.2020 22:15
    Highlight Highlight Ich hoffe nun einfach, dass nicht Ärzte und Pflegeleute aufgeboten werden, die bereits zivil produktiv gegen Corona anarbeiten... 🤪
    • ezi_c 17.03.2020 22:23
      Highlight Highlight Ist aber leider der Fall
    • Lioness 17.03.2020 22:23
      Highlight Highlight Frau Amherd hat das gestern beantwortet. Es werden keine zivil gebrauchten Leute aus dem Gesundheitswesen abgezogen. 90% des Bestandes arbeitet privat nicht im Gesundheitswesen.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 17.03.2020 22:37
      Highlight Highlight @Lioness

      Das wusste ich nicht. Dann sehe ich zwar noch ein Risiko in den Unterkünften, aber kann den Entscheid besser nachvollziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barthummel 17.03.2020 22:08
    Highlight Highlight Und in ein paar Tagen lesen wir hier laufend , wieviele der aufgebotenen Soldaten infiziert sind. Letztendlich versorgen sich die 8000 Mann untereinander selbst. 🤦‍♂️
    Wer schon einmal wie ich, einen sich ausbreitenden Infekt im WK erlebt hat, weiss wovon ich spreche.
    Das geht ratzfatz bei den Bedingungen in den Unterkünften. 😐


    • ezi_c 17.03.2020 22:25
      Highlight Highlight Kann sehr gut möglich sein. Es gab keinerlei Tests. Man wurde nur gefragt ob man krank fühlt. Nicht einmal die Temperatur wurde gemessen.
    • Öpperanders 17.03.2020 22:31
      Highlight Highlight Denken wir doch einfach positiv...ich hoffe, du hast nicht recht.
    • Lioness 17.03.2020 23:04
      Highlight Highlight ezi_c:Fühlen sie sich fit, wenn sie Fieber haben, oder doch eher krank und wären dann nicht eingerückt? Alles Gute für ihren wichtigen Einsatz und bleiben sie gesund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ezi_c 17.03.2020 21:41
    Highlight Highlight Als einer dieser Soldaten kann ich diesen Artikel sehr gut verstehen. Klar ist es bewundernswert wie schnell so viele Leute zur Hilfe aufgeboten werden können. Doch dies ist auch einfach unsere Pflicht und uns bleibt nichts anderes übrig. Den sogar Ärzte und Pflegepersonal mussten einrücken. Was die Situation zusätzlich unverständlich macht, ist die aktuelle Lage in der wir uns befinden. Die militärische Art und Weisse lässt kaum zu, die vorgegebenen Hygiene Massnahmen einzuhalten. Es ist unangenehm mit dem drohenden Virus von so vielen Leuten umgeben sein und nicht zu wissen was man tun soll.
    • ands 18.03.2020 00:06
      Highlight Highlight @ ezi_c: Wie wär's, wenn du die Tagesbefehle des KSE lesen würdest. Ich bin mir sicher, sie hängen am Anschlagbrett. Als Soldat solltest du den Ablauf kennen: Mobilmachung, einsatzbezogene Ausbildung und dann geht man in den Einsatz. Wie dieser Einsatz genau aussieht, wird in den ersten beiden Phasen von den vorgesetzten Stellen geplant. Welche Massnahme kannst du konkret nicht einhalten? Hast du deine Vorgesetzten darauf angesprochen?
    • [CH-Bürger] 18.03.2020 07:47
      Highlight Highlight @ands:
      danke, meine Worte
    • ostpol76 18.03.2020 09:23
      Highlight Highlight Wieso und von wem wird dieser Kommentar als Highlight markiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 17.03.2020 21:15
    Highlight Highlight Der Sinn der (Massen-)Mobilisierung ist, die viele Leute aus den Kantone zusammenzuführen. Erstens muss man sie erreichen. Dann weiss man nicht wer gesund bzw. krank ist. Es geht dann auch die Ausrüstungen zu checken und damit vertraut zu machen. Die letzte WK ist länger her. Solange es noch keinen Einsatz gibt, desto besser. Jetzt wissen auch die Einsatzleiter wieviele Leute bereit sind usw.

    Egal ob es Angehörige der Armee, Zivilschutz oder Zivildienst sind. Jeder kann seinen Teil Beitrag beisteuern. In Uniform oder in Zivil.
  • mad_aleister 17.03.2020 21:04
    Highlight Highlight Sagte BR Amherd an der PK nicht, dass die Truppen innert 4 Tagen bereit seien? Nach einem Tag irgendwas zu schreiben scheint mir schon etwas gekünstelte Kritik.
    Gruss von einem Soldat und Armeekritiker... ✌🏼
  • sidthekid 17.03.2020 20:55
    Highlight Highlight Verstehe diesen Artikel nicht. Wer schon mal eine Mobilmachungsübung mitgemacht hat weiss, dass alles seine Zeit braucht. Es rückten bei uns jeweils knapp 900 Leute mit Sack und Pack ein. Das Material wird gefasst und die Grundbereitschaft erstellt (inkl. einsatzbezogene Ausbildungen). Dies alles in ca. 24h ab Einrückungszeitpunkt. Das braucht Planung und Koordination.

    Dass es da zu Wartezeiten kommt, ist wohl normal.
    Ich denke hier wäre eher ein Lob angebracht, da quasi aus dem Stand tausende Helfer zur Verfügung gestellt werden.
  • Frances Ryder 17.03.2020 20:49
    Highlight Highlight Mich würde eher interessieren wo die alle untergebracht werden. Die Standard Armee Unterkünfte sind ja alles Massenschläge.
    • ands 18.03.2020 00:08
      Highlight Highlight Ein Massenschlag ist nicht grundsätzlich ein Problem. Höchstens, wenn er voll belegt wäre. Aber davon gehe ich nicht aus.
  • ostpol76 17.03.2020 20:44
    Highlight Highlight Hey watson Team, was ist eigentlich los? Bis jetzt wart ihr Blick und 20 Minuten in sachlichen Artikeln meilenweit voraus.

    Aber dieses Bundesrats- und jetzt auch noch Armeebashing nervt nur noch und ist irgenwie peinlich und arrogant zugleich.

    Liegt dies am Homeoffice oder was ist der Grund dafür?
    • Lami23 17.03.2020 22:09
      Highlight Highlight Gleicher Meinung.
    • Mia_san_mia 18.03.2020 04:31
      Highlight Highlight Jep da kann ich Dir nur recht geben. Sehr schade.
  • Mimimimi 17.03.2020 20:39
    Highlight Highlight Äh, jeder mann zwischen 20 und 30 kann jederzeit ein aufgebot per sms bekommen, dass er in 12h irgendwo am anderen ende der schweiz einrücken muss? Woher haben die überhaupt die telefonnummern? Und wenn einer in den ferien ist, oder krank, oder in der nachtschicht und das sms nicht sieht? Landesverrat?!
    • sidthekid 17.03.2020 21:05
      Highlight Highlight Lass sein.
    • Zauggovia 17.03.2020 21:12
      Highlight Highlight Das sind Milizformationen mit erhöhter Bereitschaft. Die wissen das und habens geübt.
    • caproth 17.03.2020 21:15
      Highlight Highlight Nicht jeder Mann, nur jene welche in den entsprechenden Bat eingeteilt sind. Dies sind vor allem gerade in den Spit Bat auch viele Frauen. Die Kontaktdaten werden jeweils im WK aktualisiert.
      Und ja wenn du in den Ferien oder weiss der Teufel wo bist dann bist du dort und kommst so rasch wie es irgendwie geht und vertretbar ist. Wenn du Krank bist bleibst du natürlich zuhause und rufst bei deinem Kdt an. Bzw für die Mobilmachung gibt es eine spezielle Nummer welche im SMS steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kampfhamster 17.03.2020 20:36
    Highlight Highlight Die vier Spital Bataillone wissen wo und wann sie einrücken müssen. Dass einzelne Soldaten aus der Froschperspektive nicht genau wissen wie sie Ende der Woche eingesetzt werden dürfte wohl auch klar sein.

    Also was soll der Artikel?
  • magnet1c 17.03.2020 20:28
    Highlight Highlight Was ist nun daran falsch ? Es deutet stark darauf hin, dass die Führung koordiniert und geplant ablaufen soll und eben nicht ein "Haudrauf oder Hauruck".
  • Ohniznachtisbett 17.03.2020 20:05
    Highlight Highlight "Es habe geheissen, dass man heute noch das Material fassen müsse..." Bei uns hiess es immer: "S hets gheisse gits nöd, es git nur de het das, und das denn und denn befohle". ;)
  • Typ 17.03.2020 20:01
    Highlight Highlight Die Truppe braucht sowieso noch Zeit, die Gundbereitschaft zu erstellen, daher ist es für den Einsatz noch irrelevant, wo sie danach hingeschickt werden.

    Diese Zeit braucht offenbar die Politik noch...
  • Borki 17.03.2020 19:41
    Highlight Highlight Häsibe. Ganz normal. Und vielleicht sind die Entscheidungswege gar nicht lang, sondern die Entscheidungen fundiert.

    Nicht dass die Kantone noch auf die Idee kommen, Sanis zu hamstern wie Herr Meier Klopapier...
  • Glenn Quagmire 17.03.2020 19:36
    Highlight Highlight Maulwürfe ist das Letzte, was es jetzt braucht, werter Mittezwanziger
  • Roelli 17.03.2020 19:34
    Highlight Highlight Und wieder beginnt das schlecht machen der Armee.
    Innerhalb weniger Stunden 8000 Helfer aufzutreiben ist nicht ganz einfach. Die dann auch noch an den richtigen Ort bringen geht auch nicht schnell.
    Die Hauptsache ist doch das Personal vorhanden ist und man es schnell an die verschiedenen Orte verteilen kann.
    Hauptsache wieder gegen die Armee austeilen.....
  • Markus97 17.03.2020 19:32
    Highlight Highlight Was soll jetzt genau dieser Artikel? Es ist eine ausserordentliche Lage. Es wurden viele Soldaten mobilisiert. Gebt den Verantwortlichen doch bitte 1-2 Tage das ganze zu planen. Wir sind noch lange nicht am Peak und man kann nicht Jahre im Voraus wissen wo und wann es die Soldaten genau braucht. Wichtig ist, dass sie dann vor Ort sind wenn es soweit ist.
    • Cholianer 18.03.2020 02:31
      Highlight Highlight Häsibe (hält sich bereit) halt. Besser so als zu spät kommen.

      Liebes Watson-Team, solche Artikel sind jetzt unnötig. Entscheidungen in Krisenzeiten zu treffen, ist etwas sehr schwieriges. Ob es richtig war, zeigt erst der spätere Rückblick
  • Junge mit Früchtekorb 17.03.2020 19:29
    Highlight Highlight Nichts gegen die Armee, aber ist das nicht Zivilschutz-Sache?
    • P. Meier 17.03.2020 20:52
      Highlight Highlight Der ZS dürfte auch involviert sein. Entscheidend ist wer wieviel Personal in welcher Zeit bereit gestellt werden kann.
    • Alnothur 17.03.2020 20:56
      Highlight Highlight Nein.
    • Junge mit Früchtekorb 17.03.2020 21:17
      Highlight Highlight Wow da habe ich offenbar eine toxische Frage gestellt. Merci Meier für die Antwort, macht Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elpampa 17.03.2020 19:29
    Highlight Highlight Und was ist jetzt daran negativ? Die Jungs und Mädels sind bereit, dass zählt. Wenn man Sie nun einfach losschicken würde, wäre es auch wieder nicht gut, weil dann hiesse es ja die Armee hätte keine Ahnung etc.

    Irgendwie sucht man hier wieder die Nadel im (Armee-)Heuhaufen...
  • Zauggovia 17.03.2020 19:26
    Highlight Highlight Danke für euren Einsatz #teamarmee
  • Herr Kules 17.03.2020 19:25
    Highlight Highlight Und dann gibt es ernsthaft Leute, die die Armee abschaffen möchten.
    • Donny Drumpf 17.03.2020 23:03
      Highlight Highlight Gibt durchaus Teile die man abschaffen könnte, aber mit Frau Amherd, hab ich das Gefühl, geht es in die richtige Richtung.
    • Black hat (minus hat) 17.03.2020 23:39
      Highlight Highlight Ich bin auch dagegen, die Armee abzuschaffen. Aber das hier ist grundsätzlich ein Einsatz, den der Zivilschutz auch erledigen könnte, wenn er entsprechend vorbereitet wäre.
    • Mia_san_mia 18.03.2020 04:37
      Highlight Highlight @Black Hat (minus hat): Nein, das glaube ich nicht.
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