Schweiz
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Das Restaurant Grotto Broggini in Losone, am Mittwoch, 29. April 2020. Das Grotto Broggini und das Blu Restaurant & Lounge haben ihre Kraefte vereint, um inmitten der Coronakrise im Grotto Broggini unter strengen Hygienevorschriften Take-Away-Dienste anzubieten. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bald sind Restaurantbesuche wieder erlaubt – aber nur unter strengen Auflagen. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Abstand halten, aber keine Maskenpflicht: Das ist das Schutzkonzept für Restaurants



Ab nächstem Montag, dem 11. Mai, sind Gastro-Betriebe wieder geöffnet. Allerdings muss das Schutzkonzept des Bundes durchgesetzt werden. Das bedeutet: Höchstens vier Personen an einem Tisch (Ausnahme sind Familien mit Kindern) und ein Abstand von zwei Metern zwischen den Tischen.

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Wie nun heute Dienstag bekannt wurde, ist das aber noch nicht alles. Gemäss Schutzkonzept des Verbands Gastrosuisse müssen Wirte die persönlichen Daten ihrer Gäste sammeln, sprich: Name, Vorname und Telefonnummer sind obligatorisch. Damit soll ein unkontrolliertes Verbreiten des Virus unterbunden werden.

Die Eckpunkte des Schutzkonzepts:

Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer bestätigt dies gegenüber dem «Blick». Man habe zusammen mit dem BAG, dem Seco und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit an dem Konzept gearbeitet. Es gilt für alle Gastro-Betriebe verbindlich – unabhängig, ob sie dem Verband angehören oder nicht.

Platzer sieht dabei keine Probleme, er meint: «Die Leute, die sich auf einen Restaurantbesuch freuen, sind bereit, die Daten abzugeben.»

Wie er weiter erzählt, habe man lange um das Schutzkonzept gerungen, bis es endlich stand. So wird es nun auch relativ spät bekanntgegeben. Die Verzögerung begründet Platzer mit «verschiedenen Missverständnissen», die er aber gegenüber dem «Blick» nicht weiter ausführte.

Bist du bereit, für ein Bier deine persönlichen Daten abzugeben?

«Die allergrösste Mehrheit freut sich, wieder Gäste zu begrüssen», sagte Platzer weiter. Dennoch: Längst nicht alle Wirte wollen bereits öffnen. Einige haben beispielsweise Mühe, das Schutzkonzept umzusetzen. Wir berichteten bereits:

(jaw)

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283 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
insomnium
05.05.2020 09:58registriert November 2016
Na dann trink ich mein Bier halt weiterhin auf dem Balkon...
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Tanuki
05.05.2020 09:58registriert March 2014
Ja ich bin bereit meine Daten zu geben aber nur, wenn gesetzlich und einklagbar sichergestellt wird, dass diese Daten auch wirklich nur für den Zweck der Nachverfolgung von Corona Fällen benutzt wird und nichts anderes (nicht mal Zechprellerei). Jeder Wirt, der meine Daten für Werbung oder anderes benutzen sollte, müsste verpflichtet werden, mir Fr. 10 000 bezahlen.
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d10
05.05.2020 10:00registriert March 2018
Das ist unnötig, stossend und gibt denjenigen Verschwörungstheoretikern Auftrieb, die behaupten, dass Corona nur ein Vorwand für mehr Big Brother sei.
Wer hat danach Zugriff auf all diese Daten, Gastrosuisse?! BAG? Wer sonst?
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