Schweiz
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Travelling pensioners walk down a platform in the main train station in Zurich, Switzerland, pictured on September 29, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Reisende Senioren gehen am 29. September 2009 ein Perron im Hauptbahnhof Zuerich entlang. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Dieser Anblick verärgert derzeit viele. Seniorinnen und Senioren gehören zu der Risikogruppe und sollten zu Hause bleiben. Viele nehmen diesen Aufruf nicht ernst (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Die Schweiz isoliert sich für die Älteren – und diese «nehmen es zu wenig ernst»

Mit viel Nachdruck appellierte der Bundesrat an die Menschen ab 65 Jahren, Kontakte zu meiden und zu Hause zu bleiben. Ein Blick auf die Strassen zeigt: Noch immer sind sie unterwegs. Die Pro Senectute arbeitet mit Hochdruck daran, das Bewusstsein zu verschärfen.



Ein Blick in die Kommentarspalten verschiedenster Artikel von watson zeigt: Viele Leser sind verärgert über die Senioren, die sie auf den Strassen, in den Lebensmittelläden oder in den Zügen gesichtet haben.

«Bin da eher pessimistisch! Coop kurz nach 8: voller 65+»

«‹Trotzdem solle sich nun jeder so bewegen, als wäre er infiziert.› Dies wurde gemäss Zitat an die Jugend gerichtet. Könnte man dies explizit auch mal der Risikogruppe der Ü70er sagen?»

«Es überrascht mich doch einigermassen, welches Bild sich mir auf der Strasse bietet. In der Stadt sind vorwiegend Menschen unterwegs, welche zur Risikogruppe zählen, also ältere und alte Menschen.»

>>> Alle aktuellen Entwicklungen im Liveticker

Auch Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), betonte in einem Interview mit Radio SRF nochmal die Dringlichkeit. «Es muss sich jetzt etwas ändern. Die älteren Menschen müssen sich so verhalten, als ob jede und jeder sie anstecken könnte.»

Am Dienstag hat die Fach- und Dienstleistungsorganisation für das Alter Pro Senectute an einer Medienkonferenz versucht, erneut an die Senioren zu appellieren. Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat dabei als Stiftungspräsidentin der Pro Senectute einen Appell an Seniorinnen und Senioren gerichtet: «Sie müssen sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus unbedingt an die Vorgaben von Bund und Kantonen halten», sagte Widmer-Schlumpf. Die Massnahmen seien für alle einschneidend und teils äusserst hart. Aber sie seien nötig. «Die jetzige Situation zwingt vor allem Seniorinnen und Senioren, ihren Alltag stark einzuschränken und auf wichtige soziale Kontakte – sogar in der Familie – zu verzichten», schreibt Pro Senectute in einer Mitteilung.

Eveline Widmer-Schlumpf – «Es geht um den Schutz der Gesellschaft»:

Video: srf/SDA SRF

Doch wie der Augenschein vor der Haustüre zeigt, nahmen sich diesen Aufruf noch immer nicht alle älteren Menschen zu Herzen. Warum? «Es ist eine grosse Herausforderung für ältere Menschen. Viele sind sich aber auch bewusst, dass sie zur Risikogruppe gehören, und gehen das Risiko freiwillig ein», sagt Pro-Senectute-Mediensprecher Peter Burri. Dabei ginge aber vergessen, dass sie selber auch ein Risiko für die Gesellschaft sind. «Deshalb müssen wir ihr Bewusstsein unbedingt schärfen und vermitteln, dass es auch darum geht, das Gesundheitssystem zu entlasten», so Burri.

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Video: watson/Emily Engkent

Auch er erlebt das Unverständnis in der Gesellschaft. Aussagen wie «Warum muss ich Kurzarbeit leisten und die Senioren, die es zu schützen gilt, bewegen sich noch normal weiter?», habe er auch zu hören bekommen. Deshalb sei es wichtig gewesen, dass sie heute durch den Appell von Alt-Bundesrätin Widmer-Schlumpf noch einmal darauf reagiert hätten.

Doch kommen diese Aufrufe überhaupt bei den älteren Menschen an? In einer Facebookgruppe teilt eine Spitex-Mitarbeitende ihre Besorgnis:

«Liebe Mitglieder
Ich arbeite bei einer Spitex-Organisation und mir ist aufgefallen, dass viele alte Menschen und auch ihre Bekannte nicht informiert sind über die aktuelle Lage und wie Sie sich verhalten müssen!
Das liegt einerseits sicher daran, dass sie nicht so in den digitalen Medien unterwegs sind bzw. damit umgehen können.
Deshalb bitte alle ruhig und sachlich informieren und wichtig: Keine Panikmache!»

Burri von der Pro Senectute winkt ab: «Wir sind überzeugt, das die Informationsvermittlung sehr gut funktioniert. 93 Prozent der Senioren schauen regelmässig Fernsehen.» Die Frage sei vielmehr, ob die Informationsvermittlung auch die gewünschten Handlungen auslöse.

Man müsse aber auch die Situation der Senioren verstehen: Es sei ein massiver persönlicher Einschnitt, auch psychologisch. «Wir sind erst beim Tag eins der ‹sozialen Isolation›, aber wie sieht der psychische Zustand nach 30 Tagen aus?», sagt Burri. Deshalb hätten sie Massnahmen ergriffen und als erste Aktion die Telefonkette gegründet. Menschen verschiedenes Alters können sich so an einem fixen Tag pro Woche per Telefon austauschen. Zudem seien sie dabei, eine Hotline für Senioren zu prüfen.

Dass sich auf den sozialen Medien nun so viele Freiwillige gemeldet haben, um der Risikogruppe zu helfen, freue Pro Senectute. «Das sind tolle Initiativen. Wir müssen schauen, dass diese Bereitschaft lange genug anhält. Diese Leute werden wohl noch länger auf Hilfe angewiesen sein.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.03.2020 14:51
    Highlight Highlight die Überschrift sollte vielleicht geändert werden, weil stark verkürzt und dadurch nur Halbwahr , denn "Die Schweiz isoliert sich für die Älteren und die Risikogruppen und jeder für jede sowiso".....

  • why_so_serious 19.03.2020 11:34
    Highlight Highlight Natural selection
  • helios55 19.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Meine Frau und ich gehören beide zur Risikogruppe. In unserem Haus gehören wir noch zu den jüngsten. Die Kinder unserer Mitbewohner wohnen nicht in unmittelbarer Nähe.
    Wir möchten gerne zu Hause bleiben. Aber es gibt schlicht niemand der für uns die Einkäufe erledigt. Onlinedienste von Coop und Migros sind überlastet. App FiveUP bietet für Spiez keine Angebote an. Von der Gemeinde Spiez und ProSenectute werden wir alleine gelassen.
    Die Gemeinde Innertkirchen hat für die Senioren einen Einkaufsdienst eingerichtet. Spiez nicht. Wir werden weiterhin selber einkaufen müssen. Weil niemand da ist.
    • Caprice-Soleil 19.03.2020 11:43
      Highlight Highlight Lieber Helios55
      Wir sind jung und agil von Faulensee- schreibt uns, wenn wir morgen einkaufen sollen für Sie, es gibt auch andere Freiwillige unter der Website SwissVolunteers
    • helios55 19.03.2020 14:56
      Highlight Highlight Herzlichen Dank. Momentan brauchen noch nichts. Aber nächste Woche...
  • Idealist3000 19.03.2020 09:37
    Highlight Highlight Wegen solch sturen Idioten müssen andere sterben !

    Hab gestern imMigros eine alte Frau gesehen, die am Früchtestand x Früchte angefasst hat ... 5 angefasst und eine genommen. Hat nichts begriffen als ich sie darauf angesprochen habe !
  • Fabi83 19.03.2020 07:41
    Highlight Highlight Ihr vergesst einfach einen grossen Punkt der nie erwähnt wird. Für viele Ältere Menschen ist genau die Soziale Isolation das aller schlimmste. Viele sind schon alleine und der Gedanke sich noch einsperren zu lassen ist für viele noch schlimmer. Ja sie gehören klar zur Risikogruppe und nein ich finde es nicht gut das sich nicht alle daran halten aber ich kann es nachvollziehen. Und ich arbeite in einem Altenheim. Ich weis wovon ich rede.
  • Silvan Marty 18.03.2020 22:44
    Highlight Highlight ab und zu müssen auch ältere einkaufen....in der schweiz leben nicht viele junge bei eltern oder in der nähe.
    doch sinnlos mit GA rumfahren ist wiklich ,nicht nötig....
    darum finde ich gut wenn freiwillige gefährdeten leuten einkäufe bringen..
    • buddelflink 18.03.2020 23:18
      Highlight Highlight Die Schweiz hätte die Möglichkeit, alle älteren Personen so zu versorgen, dass sie nicht aus dem Haus müssten. Die Kosten dafür wären ein Bruchteil dessen, was wir jetzt erleben werden. Ist es das wert? Lasst uns die Älteren schützen, aber die Wirtschaft nicht zerstören.
    • maude 19.03.2020 07:53
      Highlight Highlight wir haben es so gemacht, dass wir alle älteren nachbarn informiert haben, dass wir für sie einkaufen gehen zudem hängen& wurden überall flyer von solchen die es anbieten eingeworfen und und jene die ich kenne, die jungen, handhaben es gleich, egal in welchen städten, ich denke also das angebot ist durchaus vorhanden. es gilt halt zu diesen zeiten auch mal über seinen schatten zu springen und hilfe anzunehmen, wissend, dass es kein eingeständnis des 'bedürftigen alters' ist sondern dem sozialen schutz von allen dient. denk das ist auch ein 'psychologischer knackpunkt'
  • sambeat 18.03.2020 22:22
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach müssten diese uneinsichtigen, sturen alten Menschen ein Schreiben unterzeichnen, dass sie damit einverstanden sind, kein Recht auf einen Platz auf einer Intensivstation zu haben im Falle einer Covid-19-Erkrankung! Wenn sie ihr eigenes Leben so aufs Spiel setzen wollen, ist das ihre Sache, aber andere -auch jüngere- Mitmenschen so zu gefährden, da müssten sie Konsequenzen erfahren.
    Mein Gott, ich glaube, das ist das traurigste, was ich je geschrieben habe😳 Und ich kann mich nicht dafür entschuldigen…
    • Peter R. 19.03.2020 07:55
      Highlight Highlight Sie haben völlig recht - Soviel Egoismus und Ignoranz bei einigen Senioren ist eine Gefahr für die ganze Bevölkerung und eine bodenlose Frechheit.
      Auch die Leute, die immer noch in Gruppen Party feiern.
      Warum müssen wir uns immer wieder etwas von Minderheiten gefallen lassen, was wir nicht wollen.
    • helios55 19.03.2020 12:05
      Highlight Highlight Sie haben völlig Recht. Meine Frau und ich gehören beide zur Risikiogruppe. Bei uns gibt es schlicht niemand der für uns die Einkäufe erledigt. Weder Pro Senectute, die Gemeinde Spiez. Auch bei der App FiveUp gibt es für Spiez kein Angebot.
      Wir müssen einkaufen gehen, obwohl wir das eigentlich nicht möchten...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.03.2020 15:14
      Highlight Highlight @sambeat....dafür brauchst du dich absolut nicht zu entschuldigen , ich sehe keinen Grund dafür. Sehe auch keinen Grund deinen Kommentar hier wieder idiotisch zu blitzen.
      Ich gehöre zu den Ü65 und halte mich an die Weisungen und finde auch, dass sich alle aus der Risikogruppe schriftlich verpflichten sollten, keine Hilfe anzunehmen, wenn sie ich nicht an die Weisungen halten.
      @helios.versuch Druck bei der Gemeinde zu machen, dass sie etwas machen müssen für die Risikogruppen und mit Klage drohen wenn nichts gemacht wird.Vielleicht könnte man einen Online Pranger machen für renitente Gemeinden.
  • buddelflink 18.03.2020 21:39
    Highlight Highlight Ich frage mich, warum wir die Isolation nicht umdrehen. Alle Jüngeren hätten keine Einschränkungen mehr. Die Wirtschaft und das Leben gingen für sie weiter. Stattdessen werden die Risikopersonen vom Rest isoliert - und versorgt.

    Ja, es wird keinen vollständigen Schutz geben, aber mit geringeren Fallzahlen dürften die Spitäler zurechtkommen.

    Nach einigen Wochen dürfte die jüngere Bevölkerung immun sein und das Ansteckungsrisiko deutlich geringer sein, sodass die Ausbreitung unter den Älteren besser zu kontrollieren wäre. Wäre das nicht eine bessere Option als das Land monatelang lahmzulegen?
    • Silvan Marty 18.03.2020 22:48
      Highlight Highlight fon einer kollegin ist der freund der schwester gestorben ...i'm tessin...
      er war 50...das sind dann viele die doch ins spital müssten.
      in italien auch 40 jährige in intensiv....
    • buddelflink 18.03.2020 23:12
      Highlight Highlight Silvan, ich bestreite nicht, dass es schwere Krankheitsverläufe (oder sogar Todesfälle) bei Jüngeren gibt, nicht jeder weiss auch, ob er eine Risikoperson ist. Aber die Häufigkeit ist viel geringer, entsprechend die Belastung der Spitäler.
      Ich gehe davon aus, dass wir das Virus nicht ausrotten werden und auch kein Impfstoff verfügbar sein wird (gibt es den für Sars schon?), solange wie wir die Quarantäne aufrechterhalten können.
      Dann ist es doch besser, wir sorgen für unser aller Versorgung und kümmern uns besonders um die Älteren.
      Lockdown ja, aber nicht für alle!
    • manta 19.03.2020 05:45
      Highlight Highlight Nur arbeiten in den Spitälern, Seniorenheimen und der Spitex auch viele Leute unter 65.

      Wenn nun die Massnahmen gegenüber der Nicht-Risikogruppe gelockert werden, ist die Ansteckungsgefahr der Angestellten aus dem Gesundheitswesen ebenfalls wieder grösser.

      Diese müssen dann bei Verdacht oder Bestätigung einer Ansteckung in Quarantäne und gefährden bis zu diesem Zeitpunkt ihre Patient*innen und Kolleg*innen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cdrom 18.03.2020 21:34
    Highlight Highlight Recht haben sie die Alten.
    Corona ist nicht mehr als eine Grippe.
    Und dies ist noch harmlos zu dem was noch kommt. Wirtschaftskrise, Finanzkrise und soziale Unruhen. Und dann getraut sich niemad mehr nach draussen.
    • honesty_is_the_key 18.03.2020 22:51
      Highlight Highlight Sorry, aber in was für einer Welt lebst du ? Bist du dir bewusst was die Corona Krise für uns alle bedeutet (egal ob jung oder alt) ?

      In der Branche (Reisebranche) wo ich arbeite sieht es ganz übel aus. Tausende werden in der Schweiz den Job verlieren. Weltweit wird es natürlich viel schlimmer sein.

      Nein, die Alten haben nicht recht. Ich finde deinen Kommentar nett gesagt total daneben.
    • Idealist3000 19.03.2020 09:41
      Highlight Highlight Bei den schweren Fällen ist die Todesrate ca 50% ! Wer dem eine „normale Grippe“ sagt, muss unendlich dumm sein !
  • A. von Storch 18.03.2020 21:12
    Highlight Highlight Unglaublich diese Ü65 die sich einfach um die Vorgaben scheren. Das gleiche gilt für die Jugendlichen sie sich immer noch in Gruppen an Tankstellen treffen und denken sie gehören ja nicht zur Risikogruppe. Dass sie das Virus so weiterhin verbreiten ist ihnen egal oder sie verstehen es immer noch nicht.
    Am Freitag wird es wohl eine weitere Verschärfung geben, dann kann man polizeilich eingreifen.
  • greenfields 18.03.2020 21:05
    Highlight Highlight Einverstanden, Ausflüge der Ü65er braucht es jetzt atkuell wirklich nicht. Aber einkaufen? Müssen die Ü65er verhungern? Es haben nicht alle Angehörige, die für sie einkaufen gehen können. Abgesehen davon so von wegen Risikogruppe und Hygiene. Habe gestern in einem Einkaufscenter ein paar Min. zugeschaut beim Laden betreten. Man muss gezwungenermassen zuerst an der Hygienestation vorbei. Für die Ü65er no problem, die Hände zu desinfizieren. Bei den Jüngeren? Für die einen ja, ansonsten Pustekuchen, u.a. eine junge Frau mit Kind. Also hört mal auf mit dieser "Kriegsanzettelung" jung gegen alt.
  • Hatice Cetinkaya 18.03.2020 20:16
    Highlight Highlight Bin heute auf einem Spaziergang im Wald von einem Senior belehrt worden, dass ich gefälligst 2 Meter Abstand halten solle - da fragt sich, warum bleibst du nicht zu Hause? ^^’ schon unverständlich die ganze Situation
    • Silvan Marty 18.03.2020 22:49
      Highlight Highlight hats nur du das recht im wald zu spazieren....
    • outdoorch 19.03.2020 23:36
      Highlight Highlight Das Fassungsvermögen eines durchschnittlichen Waldes reicht auch unter Berücksichtigung der social distance Regel wohl für mehr als zwei Personen.

      Das ein Rentner fernab der Massen im Wald spazieren geht ist legitim - also halte Abstand zu ihm.

      Gesunder Menschenverstand, wo bist Du, wenn man dich braucht?
  • Jimtopf 18.03.2020 19:55
    Highlight Highlight D Schwiz isoliert sich?
    Di ganz Schwiz?
    Und all die junge wo am zürcher Seebecki i 10ner Gruppe am sünnele sind?
    Es isch scho so dass vill älteri unterwegs sind, aber lueged de Izzymagazin Bitrag vo hüt und tüend nöd so als würed mir Junge ALLES defür mache zum di ältere schütze.
    Bizli hüchlerisch findi, au wenns vill ernst nehmed und uf ihri Freiziit dusse verzichted, gidz immerno vill zvill Jungi wos nöd ernst nehmed und sich gönned als wer nüt
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.03.2020 19:41
    Highlight Highlight Ja, es hat viele ältere unterwegs. Aber: Es hat noch viel mehr Mütter mit Kindern unterwegs, sowie sehr viele Gruppen mit mehr als vier Kindern. Sie grillieren im Wald, an der Limmat, versammeln sich auf Wiesen und Spielplätzen, tollen rum und sind potenzielle stille Überträger des Virus. Kinder können sehr schnell ihre Eltern anstecken, und diese wiederum andere Erwachsene.
    Mir kann es ja egal sein. Aber ihr seid immer die, die Massnahmen fordern. Nun übernehmt Verantwortung für eure Kinder und haltet sie drin. Ihr müsst nicht mit ihnen einkaufen gehen und auch keine Gruppenausflüge machen.
  • tömu 18.03.2020 19:36
    Highlight Highlight Ein Gedanke in diesem Zusammenhang: Wir bezahlen die "falschen Leute" gut. Denkt an die ganzen Pfleger(innen), Feuerwehrmänner, Polizisten, Sanitäter, Putzfrauen, Müllmänner, Verkäuferinnen, Bauarbeiter, Altersheimpersonal, Betreuer für Behinderte, usw. usw. aber... dort fehlt immer, IMMER, das Geld. Aber Bankern (zB) wird die Kohle quasi hinterher geworfen.
    Ein Beispiel aus Spanien. Ein Biologieforscher meinte: Ich verdiene 1800 Euro im Monat, sollen doch die Fussballer das Problem lösen...
    Wir bezahlen die falschen Leute...
    • Ebony 19.03.2020 05:24
      Highlight Highlight das ist richtig, ein guter Gedanke. Pflegepersonal riskiert ihre eigene Gesundheit und ist schlecht bezahlt. Für diese Helden des Alltags müsste etwas getan werden.
  • Ebony 18.03.2020 19:12
    Highlight Highlight in Bern an der Aare neben dem Bad ist mehr Betrieb als am Wochenende. Leute joggen in Massen. Niemand hat nichts verstanden, wenn der Bundesrat kein Ausgangsverbot beschliesst, kriegen wir die Kurve nicht mehr flächer.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.03.2020 19:45
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem. Auch an der Limmat. Der Bund hat die Leute aufgerufen, zuhause zu arbeiten oder bleiben, wenn es für sie möglich ist. Das Volk interpretiert das als Freizeit, also wird fleissig ausgeflogen und das schöne Leben genossen. Zu 90% Eltern mit Kindern. Sie gehen mit Kind und Kegel in die Supermärkte. Völlig unnötig.
      Es sollten ab jetzt nur noch Einzelpersonen unterwegs sein dürfen. Ab zwei Personen müssen Bussen verteilt werden.
      Das Ausgangsverbot kommt. Den Eltern und den Grosis sei Dank. Der Rest der Gesellschaft darf's ausbügeln. Merci!
  • In vino veritas 18.03.2020 18:09
    Highlight Highlight Meine Nachbarin ist auch so eine Fall. Sie raucht wie ein Schlot (wobei Schlot massiv untertrieben ist, Kohlekraftwerk wäre passender), hat so schon Atemproblemen und geht am Rollator. Trotzdem lässt sie es sich nicht nehmen, persönlich in der Migros einzukaufen. Als würde das nicht reichen, geht sie anschliessend noch in den Denner um ihre Zigaretten zu holen. Das natürlich nicht hier im Dorf, nein in der nächstgrösseren Stadt. Immerhin fährt sie mit dem Auto😬 Manchmal glaube ich, dass sie es haben will. Es gibt aber auch Senioren, welche sich sehr vorbildlich Verhalten, vielen Dank dafür!
    • cdrom 18.03.2020 21:36
      Highlight Highlight Na und? Vielleich hat sie ihr leben gelebt.
  • redeye70 18.03.2020 17:38
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach hat der Bundesrat am Freitag wie auch Montag einen Fehler gemacht keine Ausgehsperre zu deklarieren. In dieser Gesellschaft gibt es weder Eigenverantwortung, Solidarität noch Disziplin mehr. An die Vernunft zu appellieren reicht schlicht nicht.
    • tömu 18.03.2020 19:18
      Highlight Highlight unterschreibe ich Dir sofort, leider...
    • Silvan Marty 18.03.2020 22:53
      Highlight Highlight leben in freien welt....sonst nach zwei corona zeiten gleich ne diktatur einrichten oder was... leute sollen sich zusammennehmen!
      sonst schimpfen auch alle über china...
      zurecht-uiguren ,tibet,etc.
  • TheHawk 18.03.2020 17:38
    Highlight Highlight Boah DANKE für diesen Artikel, ich dachte ich sei der Einzige. Ich wohne nahe eines Naherholungsgebiets und hab gestern einige ü60-Wandergrüppchen gesehen. Bei der 4. Gruppe hätte ich fast begonnen mit Eiern zu werfen. Wir bunkern hier uns ein für die alten und schwachen und was machen die Alten? Geniessen die Sonne.... Unglaublich... Und wenn man dann den Coronavirus als "Boomer Doomer" bezeichnet fühlen sie sich wieder brüskiert...
  • Marc Geiger (1) 18.03.2020 17:04
    Highlight Highlight Eine ganze Nation, nicht eine Bevölkerungsgruppe, verhält sich als gäbe es kein Risiko.
    Mit einem solchen Beitrag der Wut auf eine Schicht eine Plattform zu geben empfinde ich als falsch. Zusammen, nicht gegeneinander, sollten wir die Krise anpacken. Statt einer Kritik an Alten doch lieber einen Ratgeber und eine offene Hilfestellung?
    So als Input ;-)
    • TheHawk 18.03.2020 17:39
      Highlight Highlight Genau, zusammen in Quarantäne, auch die ü65er! Es ist aber auffällig wie das Durchschnittsalter der Passanten plötzlich um gefühlte 30 Jahre anstieg.
    • cdrom 18.03.2020 21:41
      Highlight Highlight Was für eine Krise? Finanzkrise? Wirtschaftskrise? Regierungskrise?
    • Idealist3000 19.03.2020 09:49
      Highlight Highlight Ja, sehe das gleich.
      Das ist nicht primär ein alt-jung-Problem, sondern ein Charakter und ev. Intelligenz Thema !

      Einfach das tun was gefordert wird - Punkt !!!
  • Marc Geiger (1) 18.03.2020 17:01
    Highlight Highlight Liebe Watsons

    Zuerst Mal: Herzlichen Dank für eure Berichterstattung und eure wertvolle Arbeit bei der Informierung der Bevölkerung. Und nicht zuletzt, auch für die kurzweiligen Beiträge, wie z.B. Picdumps, welche in dieser Zeit jeder gebrauchen kann, um auf andere Gedanken zu kommen.

    Was mich aber verunsichert: Ihr habt heute einen Artikel verfasst, welcher die fehlende Einsicht von Alten zum Thema hat. Es mag ein Problem geben, doch sind nicht einzig die älteren Semester immernoch draussen. Spiel- und Sportplätze sind voll von Jugendlichen, Familien...
    • Demetria 18.03.2020 18:57
      Highlight Highlight Kann schon sein, aber wenn ein Teenager der noch zu wenig Lebenserfahrung hat und bei dem das Gehirn noch nicht ganz Erwachsen geworden ist und daher ein geringere Risikobewusstsein hat dem kann man es nachsehen. Meiner Mutter, die dieses Wochenende fröhlich unterwegs war und dann meinen behinderten Bruder zum Nachtessen einladen wollte kann man es nicht verzeihen. Sie ist erwachsen. Wenn die Alte den Virus bekommt ist es nicht mehr mein Problem. Ich bereite mich jetzt nicht einen Monat darauf vor ihn zu schützen, damit sie Mist baut weil sie glaubt ein Recht auf Spass zu haben.
  • Stolzer Stern 18.03.2020 15:47
    Highlight Highlight Schlimm was ich von meinem Balkon sehe auf dem Spielplatz Kinder mit Ihren Grosseltern am Schaukeln!!!Weil die Schulen zu sind müssen jetzt die Grosseltern auf Ihre Enkel aufpassen!!!
    Liebe Leute denkt doch nach was Ihr euren Eltern an tut!!!Ich Arbeite als Pflegefachperson in einem Altersheim und es ist verrückt wie Sturr die Menschen sind was das rausgehen betrifft zur Zeit leider dürfen wir Sie nicht einschliessen sondern nur mit gut zureden schützen!!!
  • Arnoli 18.03.2020 15:27
    Highlight Highlight Die ältere Generation hat schon wesentlich traumatischeres und schlimmeres erlebt als dieses Virus. Viele lassen sich halt nicht von der Angst und Hysterie anstecken(dafür lieber von einem Virus). Es ist sehr spannend mitzuverfolgen, wie die junge Genertion, die Gebildeten und der Staat sich darüber aufregen weil viele Senioren die Ruhe selbst sind. Tja, nicht jeder hat anscheinend Angst vor dem Tod.
    • piranha 18.03.2020 16:02
      Highlight Highlight Und ich habe keine Angst davor, rauszugehen und mich anzustecken. Und trotzdem bleibe ich zu Hause, nämlich weil es ALLE dafür braucht, um das Gesundheitswesen zu entlasten! Das gilt auch für diese ignoranten Rentner!!
    • soulcrates 18.03.2020 16:22
      Highlight Highlight Was haben denn die traumatischeres miterlebt? Alle U75 nämlich nix. Alle Ü80 im Kindheitsalter. Und: Die CH war nicht im Krieg.
    • Elmas Lento 18.03.2020 16:25
      Highlight Highlight Es geht doch nicht um Angst vor dem Tod oder ähnliches sondern darum das sich der Rest der Gesellschaft zugunsten einer Risikogruppe einschränkt, gewisse Leute dieser Risikogruppe aber demonstrativ dagegen handeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyle C. 18.03.2020 15:26
    Highlight Highlight Die Kritik ist angebracht, aber von wegen die Schweiz isoliert sich für die Älteren. Ich fahre täglich mit dem Rad an ca. 3 Sportplätzen und mehreren Parks vorbei. Es werden regelrechte Partys veranstaltet, es wird Fussball gespielt, es wird auf Bänken geschwatzt, umarmt und Küsschen gegeben zur Begrüssung u.v.m.

    Sorry, aber unser Bundesrat war diesbezüglich einfach zu naiv zu glauben, dass das Volk die Ratschläge umsetzt und nun wird vermutlich die Ausgangssperre kommen.
    • Janey 18.03.2020 16:48
      Highlight Highlight Ja, die wird kommen, aber nicht wegen den Ü-65 sondern darum weil jeder die Verantwortung auf den anderen schiebt!
      Warum benutzen die Ü-65 vermehrt die ÖV? Wahrscheinlich haben sie kein eigenes Auto und Laufen geht vielleicht auch nicht mehr so gut! Sollen sie Zuhause verhungern?
      Und wer spricht von den Müttern und Kindern die nichtsdestotrotz draussen in Horden unterwegs sind? Wer von den Jungen, die das unerwartete Frei geniessen?
      Diese Verhaltensregeln gelten für uns alle nicht nur die Risikogruppen!!
    • cdrom 18.03.2020 21:51
      Highlight Highlight Nun es ist so wie beim Klima. Der andere zuerst...
  • Emperor 18.03.2020 14:54
    Highlight Highlight Wie es scheint bracht es leider einfach möglichst schnell eine Ausgangssperre wie in Italien, Spanien etc.
    Eigenverantwortung am Allerwertesten, würde jeden Politiker der noch davon labbert am liebsten nach Italien schicken, dann sieht er, was er anrichtet. Unsere Politik versagt wiedermal.
    • TheHawk 18.03.2020 17:47
      Highlight Highlight Nicht die Politik versagt - Wir als Bürger scheinen komplett den Verstand verloren zu haben.
  • foreversun82 18.03.2020 14:54
    Highlight Highlight Einer gewissen Logik folgend sollte sich dieses Problem bald von selber lösen.
  • Rüebliraupe 18.03.2020 14:52
    Highlight Highlight Wenn bei der älteren Generation nicht die Alarmglocken läuten und sie sich nicht an die Vorgaben halten, dann würde ich ja sagen; Gut, dann selber Schuld, wenn die Intensivplätze nicht mehr ausreichen und sie zu denen gehören, die nicht behandelt werden können.

    Ich habe bereits von der ein oder anderen betagten Person gehört, dass sie froh wären, der Virus würde sie holen.

    ABER es ist allen anderen gegenüber durch und durch unfair.

    Unfair gegenüber allen anderen Personen mit Risiko und unfair gegenüber den Ärzten die dann entscheiden müssen, wer einen Intensivplatz erhält und wer nicht.
  • Bero 18.03.2020 14:44
    Highlight Highlight Es ist echt bedenklich. Wir reduzieren den Lohn, verlieren fast täglich Mandate und Kunden. Riskieren unseren Traum eines Startups einer eigenen Firma.

    Sind alle nicht Risikogruppe. Machen das für die Gesellschaft und die Senioren.

    Und die scheinen das nicht ernst zu nehmen.

    Sorry. Finds grad zum kotzen.
    • Idealist3000 19.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Nein, nicht nur für die Senioren... sonder für alle schweren Fälle...und das können auch Junge Menschen sein !
      ... und für alle, die Intensivpflege brauchen...auch Unfälle ..

      Also ev. auch für Euch selber.
  • Red4 *Miss Vanjie* 18.03.2020 14:44
    Highlight Highlight Mein grosspapi 93 und ich telefonieren öfters und tauschen uns aus über unsere Isolation. Einige sind noch vernünftig.

  • TheLaenz 18.03.2020 14:42
    Highlight Highlight Mir hauts schon bald denn Nuggi raus. War heute mit schlechtem Gewissen auf dem Entsorgungshof. Die alten Leute hatten wirklich nichts besseres zu tun, als einen! Sack mit Altglas da hin zu bringen und sich ausgiebig zu begrüssen inklusive Küsschen und Hände schütteln.
    Es wird tatsächlich Zeit für eine komplette Ausgangssperre. Ich tippe auf Freitag...
    • CalibriLight 18.03.2020 16:15
      Highlight Highlight Die alten Leute waren vermutlich auch mit schlechtem Gewissen auf dem Entsorgungshof.
      Aber es muss halt in diesen Zeiten sein, dass wir ganz dringend Sachen entsorgen müssen.
    • karl_e 18.03.2020 17:06
      Highlight Highlight Ich bringe immer nur einen Sack, da meine Tragkapazität beschränkt ist. Aber ich hab dort noch nie einen Bekannten getroffen geschweige denn einen begrüsst oder Küsschen gegeben. Wo ist dieser Entsorgungshof, der Seniorentreff?
    • ZimmiZug 19.03.2020 07:12
      Highlight Highlight Entsorgung dringende Sache?
      Ich habe auch eine kleine Wohnung. Aber Altglas, Papier, Karton und Dosen könnte ich problemlos VIELE Monate zurückhalten. Hat doch nur mit Sturheit, bzw. Festgefahrenen Tätigkeiten zu tun.
  • McStem 18.03.2020 14:39
    Highlight Highlight An alle Risikogruppenmitglieder, welche aktuell draussen herumlaufen:

    - Ja, wir sehen ein, dass ihr eure vielleicht kostbaren letzten Monate, Wochen oder Tage nicht in Isolation verbringen möchten
    - Ja, Isolation ist scheisse
    - Ja, Bewegung tut gut
    - Ja, frische Luft auch

    ABER: Wir alle verbringen die schönen Tage drinnen, damit IHR nicht krank werdet. Ihr seid schon alt und es ist euch egal? Dann seid ihr egoisten, denn ihr werdet das Gesundheitssystem überlasten - Pflegende, Ärtzte, Zivilschützer und die Armee dürfen es dann ausbaden.
    • karl_e 18.03.2020 17:09
      Highlight Highlight Zum Mitschreiben: Wenn ich allein spazieren gehe und an keine lebende Seele näher als 2 m komme, so stecke ich niemanden an.
    • frächevogel 18.03.2020 17:24
      Highlight Highlight Falsch. Das Virus überträgt sich durch Aersoloe. Die fliegen nicht bis 1.99m und bei 2m sind keine mehr vorhanden. Sobald ein Lüftchen weht, können die auch weiter verteilt werden.
      Vorallem kann das Virus auf Oberflächen überleben
    • McStem 18.03.2020 18:50
      Highlight Highlight @karl_e: Das ist nicht garantiert. Es braucht nur einen Vollidiot welcher dich anhustet ohne die Hand vor den Mund zu nehmen, an dir vorbeirennt um den Bus/Zug zu reduzieren oder ein infiziertes Geländer welches du berührst um Krank zu werden.

      Wenn du alles das ausschliessen kannst, weil du z.B. am Dorf-/Waldrand wohnst: dann Okay. Im Beitrag geht es aber um ältere Menschen welche sich in der Stadt treffen oder in dieser einfach so herumlaufen - und dort ist die Ansteckungsgefahr nun mal leider erhöht bis hoch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 18.03.2020 14:36
    Highlight Highlight Warum sehen die KommentatorInnen eigentlich alle diese RentnerInnen?

    Kommen Sie alle von der Arbeit oder gehen Sie arbeiten?
    Wieso kommen Sie an Parks und Spielplätzen vorbei? Gehen Sie jeden Tag einkaufen?
    Bleiben Sie nicht zu Hause wann immer Sie können?

    Das neue Hobby: "Ich gehe raus Renter zählen"
    • Bau Mol Ain 18.03.2020 14:47
      Highlight Highlight Hat Ihre Wohnung keine Fenster?
    • Shlomo 18.03.2020 14:56
      Highlight Highlight Weil „homeoffice“ oder krank sein, aka blau machen, zu langweilig ist machen die jungen gerne einen Spaziergang.
    • baba1906 18.03.2020 15:09
      Highlight Highlight Ja ich gehe arbeiten und konnte das Phänomen alte Menschen auch sehen. Und ja solange ich kein Home Office machen darf muss ich das ÖV nehmen und nein ich habe sie nicht gezählt. UUUUUnnnndddd es gibt auch in jeder Wohnung Fenster, wenn man dort rausschaut sieht man auch die alten Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pesche Buri 18.03.2020 14:27
    Highlight Highlight Ich bin E-Rollstuhlfahrer, 31 jährig, single, habe Muskeldystrophie Duchenne Typ 2 (DMD) bin 24 Std. beatmet und gehöre trotz normalem Immunsystem zur Risikogruppe. Alle Rentner ob AHV/IV mit oder ohne Handicap bleibt zu Hause es rettet das eigene Leben und vor allem dasjenige von anderen Personen. Fremde Leute oder Menschen die euch nahe stehen. Es geht nicht um euch es geht um alle Anderen! Stay the fuck at home! Ich wäre für hohe Bussen, 300.-- für alle zur Risikogruppe gehörenden welche weiter als 1 km von zu Hause entfernt von der Polizei aufgegriffen wird.
    • Garp 18.03.2020 15:18
      Highlight Highlight Manche müssen zum Arzt, Spezialisten, der nicht immer ums Eck wohnt. Und wer soll das kontrollieren? Die Schweiz hat gar nicht das Personal dazu.
    • karl_e 18.03.2020 17:15
      Highlight Highlight Pesche, du tust mir leid, aber die Chance ist sehr gross, dass du nicht von einem Alten, sondern von einem Jungen Virenträger ohne jegliche Symptome angesteckt wirst. Man müsste also die ganze Bevölkerung einsperren, um die Verbreitung zu verhindern. Vom Kleinkind bis zum Greis.
      Was heisst übrigens "Stay the fuck at home!"
    • Pesche Buri 19.03.2020 13:27
      Highlight Highlight Bleibe verdammt noch mal zu Hause heisst das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 18.03.2020 14:26
    Highlight Highlight Ich hab kein bock mehr, echt!!!
    Mein Nachbar (72j.) hat heute morgen im Garten gearbeitet, jedesmal wenn jemand kam der kannte hielt er keinen Meter abstand und plauderte mit den Leuten. Bin zu migro gelaufen, da das selbe. Die Risikogruppen sind einfach unterwegs. Später steige ich in den Zug, da ist es nicht besser! Wir jungen Leute kriegen für jeden Mist eine Busse, aber die Senioren werden nicht mal mündlich verwahrt. Nichts!!!
    Alle die sich fragen, bin dank dem Virus offiziell Arbeitslos. Hab jetzt viel Zeit alles zu beobachten.
    • Shlomo 18.03.2020 14:57
      Highlight Highlight Anstelle zu beobachte, staythefuckhome.
    • Garp 18.03.2020 15:20
      Highlight Highlight Klar sucht man in Deinem Fall nach einem Sündenbock, auf den man seine ganze Wur kanalisieren kann. Very sad!
    • waschbär 18.03.2020 19:48
      Highlight Highlight Es tut mir leid dass Sie Ihre Arbeitsstelle verloren haben. Ich bin dagegen, dass jetzt alle mit dem Finger aufeinander zeigen - aber ich verstehe Ihren Frust.
  • Irum 18.03.2020 14:10
    Highlight Highlight Bei uns im Dorf sitzen die Senioren Gruppenweise (!) auf den Bänken und geniessen die Sonne. Daneben auf dem Spielplatz hats soviele Kids mit ihren Müttern, dass man für die Rutschbahn anstehen muss... Wäre ein wunderbares Bild - ABER EINFACH NICHT JETZT!
    Helft doch alle mit, dass wir diese speziellen Massnahmen umsetzen können und baldmöglich wieder unser aller normales Leben leben können. BITTE!
    • cdrom 18.03.2020 22:03
      Highlight Highlight Frag beim nächsten mal einfach wie lange sie noch gedenken zu leben? 😉
  • oettli 18.03.2020 14:02
    Highlight Highlight Sind das nicht die Gleichen, die gegen Massnahmen zum Klimaschutz sind, weil sie diesen ja eh nicht mehr miterleben werden?
    • Shlomo 18.03.2020 14:58
      Highlight Highlight Sorry musste bei diesem Nonsens einfach einen Blitz geben.
    • redeye70 18.03.2020 17:24
      Highlight Highlight @Shlomo
      Tut mir Leid aber genau so argumentiert mein Vater. Ich bat ihm an die Einkäufe für ihn zu erledigen wegen dem Coronavirus. Will er auch nicht. Ich glaube viele Senioren haben in gewisser Weise schon mit ihrem Leben abgeschlossen.
  • Th1990 18.03.2020 13:57
    Highlight Highlight Es ist unfassbar mit welcher Ignoranz viele Ü65 mit der Situation umgehen. Leider zeigt sich das selbe Verhalten auch beim Thema Klimaschutz (PW Fahren und Reisen), auch da stelle ich fest, dass es viel Ü65 schlicht nicht interessiert!
  • Locutus70 18.03.2020 13:31
    Highlight Highlight Lasst doch mal bitte diese Altersdiskriminierung. Es betrifft Menschen mit schwachem Immunsystem, Vorerkrankungen und chronischen Erkrankungen. Und da gibt es eben auch viele junge und jüngere.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 18.03.2020 13:43
      Highlight Highlight ich glaube, diese risikogruppe meidet zur zeit die öffentlichkeit eh schon, da auch im " normalzustand" einer risikogruppe angehörig.
    • Garp 18.03.2020 14:20
      Highlight Highlight Wer Bluthochdruck hat oder Asthma meidet doch die Öffentlichkeit nicht.
    • sternsucher 18.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Altersdiskriminierung zu tun. Die Realität zeigt leider, dass viele Ü65 nach wie vor in Gruppen unterwegs sind und gar noch Käfelen gehen. Als ginge sie das ganze nichts an. Übrige Risikopatienten (ich bin auch einer davon, Krebs, Chemo etc) nehmen das viel Ernster. Ich verstehe ein solches Verhalten einfach nicht. Ist das Ignoranz oder Leichtsinn? Ich weiss es nicht. An alle erwachsenen Kinder: sagt doch Euren Eltern, dass sie es WIRKLICH ernst nehmen sollen, das hilft vielleicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • α Virginis 18.03.2020 13:03
    Highlight Highlight "Die Schweiz isoliert sich für die Älteren"???

    Ist das echt Euer Ernst?? Na klar, Corona betrifft nur die Älteren, wie damals AIDS nur Schwule betraf.

    Und die Quarantäne ist ja selbstverständlich NUR wegen den Älteren Leuten da, ist ja sonst niemand betroffen, oder?

    Bevor man da Keile in die Bevölkerung treibt sollte man mal logisch nachdenken und und versuchen, Kausalitäten aufzeigen, statt irgendwelche Risikogruppen als Verursacher einer Epidemie zu brandmarken.
    • RML 18.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Es geht nicht um jemanden als Verursacher zu brandmarken. Aber Fakt ist, wenn man die Statistiken anschaut: unter 50ig und ohne Vorerkrankungen ist der Virus nicht signifikant gefährlich. Also geht es schlussendlich einfach wirklich darum Risikogruppen zu schützen. Was ich auch in Ordnung finde.
      Benutzer Bild
    • Hans12 18.03.2020 13:51
      Highlight Highlight Das war schon bei der Aidsprävention genau das Problem. Wenn man das Kind nicht beim Namen nennt, kann man das Problem auch nicht effizient lösen.
    • Mogge 18.03.2020 13:54
      Highlight Highlight Bravo!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin Peppone 18.03.2020 13:03
    Highlight Highlight Ich bin 67, gehe ALLEINE raus in die Natur, laufen oder Fahrrad. Meide andere Menschen und nach Möglichkeit ÖV. Gehe nur wenn nötig, einkaufen. Sonst lebe ich drinnen oder zur Zeit gerade auf Balkonia. Nein es ist nicht schwer, sich einzuschränken.
    • honesty_is_the_key 18.03.2020 18:22
      Highlight Highlight Danke vielmals, ich wünsche mir es würden mehr Menschen Ihrem Bespiel folgen. Heute im Denner, alle paar Minuten Durchsagen was man beachten soll. Bei den Kassen Markierungen auf dem Boden damit man 2 Meter Abstand hält (zu anderen Kunden, und zum Personal an der Kasse). Mehrere +75 Jährige am Einkaufen, die offensichtlich weder lesen noch hören können. Als ich einen Mann freundlich darum gebeten habe den Abstand zu waren, hat er einen dummen Witz gemacht und ist noch näher an die Kassierin ran.

      Mir tut das Personal in den Geschäften leid, die täglich solchen Ignoranten ausgesetzt sind.
    • Gibus 19.03.2020 09:31
      Highlight Highlight Danke Martin. Bin heute früh halt um 7h im Laden gewesen und habe in 10 Min. für die nächste Woche eingekauft. Die unvernünftigen "Alten" die sich nicht an die Regeln halten, machen die Situation für freiwillig Isolierte nur noch schlimmer. Man hat ein schlechtes Gewissen selbst für das Einkaufen aus dem Hause gehen zu müssen. Die erweisen uns einen krassen Bärendienst. Verstehe den Unmut darüber.
    • sternsucher 19.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Danke Martin!
      Leider erlebte ich ähnliches heute..... die älterenb Leute schliessen dicht auf. Als ich eine Dame darauf aufmerksam machte (freundlich!) fuhr sie mich an, ich solle doch zuhause bleiben Sie lasse sich ihr Leben nicht einschränken, wenn sie sterben müsse, dann sei das halt so.
      An die Anderen denkt man da wohl nicht..... ich bin Krebskrank mit Chemo. Sehe das etwas anders als die gute Dame.... ich würde gerne noch ein paar Jährchen leben.
  • Lf1 18.03.2020 13:01
    Highlight Highlight Genau was ich als Lokführer alles an jungen rumlaufen rumhängen und rumsitzen sehe da passt der Titel die Schweiz isoliert sich für die älteren ja super...
    • baba1906 18.03.2020 15:15
      Highlight Highlight Sagt niemand dass die besser sind, aber diese werden in der Regel nicht so schnell sterben.
  • Garp 18.03.2020 13:00
    Highlight Highlight Das BAG hat bis jetzt nur kommuniziert, dass Ältere gefährdet sind und Schutz brauchen. Wichtig wäre es auch darauf hinzuweisen, dass Ältere auch andere schützen müssen!
  • soulpower 18.03.2020 12:41
    Highlight Highlight Nutzlos. Da sollte der BR dringendst handeln und die älteren und auch sonst kranken Leute "grounden". Wir können uns ja solidarisch um sie kümmern und ihnen das Nötigste nach Hause bringen. Da braucht es jetzt halt mal ein Notgesetz. Freiwillig ist einfach nur "gaga".....wie wenn man sagen würde: "Haltet die vorgegeben Geschwindigkeiten auf den Strassen freiwillig ein, ohne Gesetz".....dümmer geht nimmer!
    • Musikuss 18.03.2020 17:22
      Highlight Highlight Aha und Du wärst selbstverständlich sofort bereit, den „Älteren“ das „Nötigste“ nach Hause zu bringen? Das glaubst Du doch selber nicht😤 Egoisten wie Du schreien gerne nach Notstandsgesetzen wenn der Tag lang ist, aber schützen wollen sie nur sich selbst und nicht „die Älteren“.
  • Garp 18.03.2020 12:34
    Highlight Highlight Ich wohne in einem Quartier mit sehr vielen Alten. Sie gehen noch einkaufen ja, es sind aber deutlich weniger geworden. Sie sind allein unterwegs/als Paar.

    Vielen muss man auch besser erklären, dass es eben nicht nur um sie geht, sondern um die Spitäler und das ganze Gesundheitssystem. Diesen Zusammenhang haben einige noch nicht verstanden. Sieht man an den Sprüchen: Wenn ich sterbe, sterbe ich halt. Oder ich bin jung und gesund, mir passiert nichts.

    Das BAG müsste das besser kommunizieren. Manche meinen nun einfach, sie wollen gar nicht geschützt werden und darum könnten sie auch gut raus.
    • ChillDaHood 18.03.2020 14:57
      Highlight Highlight Sind wohl die gleichen Intelligenzbestien, denen man erklären muss, dass der Impfschutz nicht (nur) für sich selber ist, viel wichtiger ist der Herdenschutz, damit eben das jetzige nicht eintrifft...
  • Swiss-cow 18.03.2020 12:33
    Highlight Highlight ausgangsperre nur für über ü70 oder so macht auch nicht viel sinn. dann fühlen sie die senioren noch eingeengter oder benachteiligt. das problem bei der ganzen sache ist, dass es in jeder altergruppe menschen gibt die den ernst der lage noch immer nicht verstanden haben.
    wichtig ist jetzt einfach das so viele menschen zu hause bleiben und ein vorbild für alle anderen sind. je mehr zuhause sind desto eher können wir dieses virus stoppen. es bringt nichts mit dem finger auf andere zu zeigen. es bringt auch nichts wenn jetzt alle damit anfangen "wenn ers nöd macht, mach ichs au nöd".
  • Cat‘sName 18.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Zum Einen: wenn ich mir das Bild von gestern am Rheinufer vor Augen führe so sehe ich nur junge Leute. Zum Andern: es ist nicht in Ordnung, wenn ältere Menschen in Gruppen ihre Ausflüge, Shoppingpartys usw. durchziehen. Aber sich nun alle gegenseitig in den einen Topf der Schuldigen zu werfen ist auch nicht korrekt. Bitte bleiben wir fair und geduldig, sprechen wir miteinander und behalten wir gegenseitig Respekt - denn Respekt beinhaltet auch Eigenverantwortung. Diese Krise können wir nur gemeinsam meistern. Bin Ü65, Hochrisikofall, seit 2 Wochen in Selbstquarantäne.
    • Tagedieb 18.03.2020 15:24
      Highlight Highlight sorry cat's - ich wollt dich herzen und traf den blitz!
  • Dogbone 18.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Bisher war ich auch nachsichtig mit den älteren Leuten aber jetzt reicht es wirklich langsam! Da ändert sich gar nichts. Es ist nun wirklich Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen und allen 65+ unmissverständlich klar machen, dass das so nicht mehr geht. Alle schränken sich ein, bleiben allein zu Hause, haben teilweise keine Arbeit mehr, müssen das Geschäft schliessen, usw... Alle, die irgendwie privat oder beruflich Kontakt mit dieser Risikogruppe haben, sollten das dort nun absolut deutlich und klar machen. Notfalls sollten Strafen eingesetzt werden vom Bund, um das duchzusetzen.
    • nur Ich 18.03.2020 15:54
      Highlight Highlight Und diese "alle" die den ganzen Tag allein zu Hause bleiben sehen die ganzen Senioren von ihrem Küchenfenster aus?
  • flaviaaprile25 18.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Ihr müsst unbedingt verbreiten was covid19 machen kann bei Komplikationen. Nämlich eine interstitielle Pneumonie. Erklärt was diese Krankheit ist und dass es auch gesunde junge Menschen treffen kann. Vielleicht verstehen sie es dann.
  • 73th 18.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Hallo Schweiz....
    Ist doch eine Urschweizerische Reaktion. Erst einmal schauen was die Anderen alles falsch machen. Bravo, 👏. So bewältigt man Krisen.
    Wäre es nicht besser sich einfach gut zu fühlen wenn man es selber Richtig macht. So hätte man eher eine Positive Stimmung in Land.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 18.03.2020 12:10
    Highlight Highlight Es sind nicht einfach nur die älteren Menschen in der Schweiz.
    In Brunnen, Kanton Schwyz, ist aktuelle jeden Tag Party. Die jungen dort ist das ganze vollkommen egal.
    Ich habe zwar etwas gegen die Panik, die aktuell grassiert, aber das ganze vollkommen ignorieren ist dann einfach echt nur idiotisch.
  • ZimmiZug 18.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Ich denke, man sollte es differenziert sehen.
    Auch Rentner dürfen an die frische Luft und ALLEINE oder beispielsweise als Paar, wenn sie ja sowieso zusammen wohnen etwas laufen gehen. Etwas in den Wald usw.
    Aber was sie sicherlich NICHT sollten ist in Läden und Geschäfte und sonst wo hin gehen wo Menschenansammlungen sind. Klar gibt es evtl. Leute die niemenden finden, der das für sie erledigt. Aber ich sehe es bei uns. Elter sind um die 80 und der Vater will partout nicht, dass wir ihnen sachen bringen und sich daran halten. Das ist traurig und macht uns Kindern auch Angst.
    • SchnippDippDapp 18.03.2020 12:36
      Highlight Highlight Genau so ist es. Meine Eltern um 65 musste ich 2 Tage bearbeiten um ihnen klarzumachen, dass ich für sie einkaufen kann, weil ich sowieso muss.
      Einer Nachbarin (75) habe ich angeboten, sie darf fragen wenn sie was braucht, ich helfe gerne. Erste Reaktion 'Ich bin ja noch gesund'. Absolut verständnislos. Leute der Risikogruppe, geht nicht mehr unnötig raus, ich bin sicher, jeder findet einen Nachbar oder Sohn/Tochter oder ähnlich die/der gerne hilft #solidarität
    • Cat‘sName 18.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Ich kann Ihren Eltern nachfühlen. Sie denken, sie würden damit einen Teil ihrer Eigenständigkeit abgeben und das zehrt an ihrem -leider falschen- Stolz. Aber es ist definitiv nicht die Zeit den Stolz zu pflegen sondern die angebotene Hilfe anzunehmen. Lassen Sie nicht locker, insistieren Sie, sagen Sie Ihren Eltern, dass Sie sich schuldig fühlen falls sie erkranken würden. Das zu erkennen sollte auch aus Sicht Ihrer Eltern heissen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Viel Erfolg und alles Gute!
    • Garp 18.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Einkaufen wäre nicht so ein Problem, wenn sich alle an die Hygiene und den Abstand halten. Leider geht das immer noch vielen am A. vorbei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • UlWe 18.03.2020 12:06
    Highlight Highlight Wenn ich Aussagen höre wie "wenn's mi trifft, denn isch denn halt so", dann denke ich mir schon. Ja ok - deine Entscheidung. Aber wenn's dich dann mit Atemnot und Co trifft, dann stirb zu Hause! Dann zieh deine Entscheidung durch und lauf nicht zum Arzt!
    Wer das so nicht konsequent durchziehen will, soll sich gefälligst an die Richtlinien halten - egal aus welcher Alters- und Risikogruppe!
    • Garp 18.03.2020 16:51
      Highlight Highlight Hoffe Du denkst nicht so bei deinen Eltern und Grosseltern. Versuch lieber ihnen die Lage zu erklären, dass sie auch andere schützen müssen. Das ist vielen Alten durch die Worte des Bundesrates und BAG nicht klar. Da heisst es ja immer nur, wir müssen die Alten schützen. Da heisst es nie Alte müssen auch andere schützen.
  • Serjena 18.03.2020 12:04
    Highlight Highlight Es reicht nicht wenn der Bundesrat „Empfehlungen“ abgibt. Es muss klar und deutlich verboten werden. Ihr müsst zu Hause bleiben und nur wenn es unumgänglich ist ausser Haus euch bewegen.
    Nur dann kann diese Krise bewältigt werden.
  • Baer27 18.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Interessant wie man einfach eine Grenze bei 65 zieht und sagt, die Alten halten sich nicht an die Regeln. Ich bin 67, nach wie vor beruflich von zu Hause aus tätig, halte mich an die Vorgaben, gehe einmal in der Woche einkaufen weil ich noch andere Leute versorgen muss. Und zudem jeden Tag eine Stunde laufen. Erstens weil das für meine Gesundheit nötig und vom Arzt verordnet ist. Und zweitens, weil ich im Wald mit meiner Partnerin fast alleine unterwegs bin und überdies Abstand halte. Ich bin also ein schrecklicher Alter, weil er nicht zu Hause bleibt....
  • Saerd neute 18.03.2020 11:57
    Highlight Highlight Ein paar gute Sachen kann man dem ganzen Corona Szenario doch abgewinnen.
    Die Leute lernen Hygiene👍😊
    Wieviele Male beobachtete ich Leute auf öffentlichen Toilletten wie sie ohne handwaschen gegangen sind und das bei chicken Krawattenträgern wie bei ungepflegten Hippies.
    Das könnte sich vielleicht ändern dank Corona.😎
  • ChiliForever 18.03.2020 11:51
    Highlight Highlight Leider erkenne ich da in dem Artikel auch meine 83jährige Mutter wieder... und die zwar etwas jüngeren dafür aber deutlich vorbelasteteren Eltern meiner Freundin... :(
    • Garp 18.03.2020 13:02
      Highlight Highlight Dann erkläre ihnen, dass sie andere gefährden, auch junge Menschen, wenn sie sich nicht an die Regeln halten und für den Tod anderer verantwortlich sein werden.
  • Calvin Whatison 18.03.2020 11:47
    Highlight Highlight Soll man jetzt alle „Alten“ einsperren !? Kommt mal wieder runter, Solidarität geht anders. 😡
    Benutzer Bild
  • Irateplague 18.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Hüt gad im coop gsi, erstens het vo allem gnueg. Zweitens bini gnervt, praktisch isch nume seniore im lade. I kenn lüt wo ernsthaft existenz problem bechömet, alles isch zue me chan nuno schaffe e und dihei hocke. Da isch eifach respektlos gegenüber allne wo ihri rente finanzieret
  • HAL1 18.03.2020 11:40
    Highlight Highlight Nun die einen mögen denken "ist doch mein leben... ich gefährde nur mich selbst wenn ich rausgeh" leider ist das nicht so. Kannst ja niemanden sterben lassen nur weil er/sie sich nicht an die empfehlung hält. Folge -> spitäler überlaufen und andere sind dann auch gefährdet. Dass sollte m.M. besser der risikogruppe mitgeteilt werden. Und ein Watson Video reicht nicht dafür. Die meisten ü65 kennen watson (oder andere) warscheinlich nicht mal. Und dem nachwuchs glauben sie ja eh nicht. Kurze und pregnante werbung auf srf... das wirkt vielleicht
  • Oliver M 18.03.2020 11:36
    Highlight Highlight man muss jetzt auch ein gewisses Verständnis haben. Auch wenn sie dies am Fernsehen anschauen, ihnen fehlen die Diskussionen in den sozialen Medien. Und manche kapieren es wohl auch nicht mehr so ganz, weil sie geistig nicht mehr ganz bei der Sache sind. Darum müssen wir auch helfen sie zu schützen. Bitte beachtet auch, dass viele Senioren auch alleine zuhause sind und für sie die Isolation wohl schlimmer ist.
  • memento 18.03.2020 11:35
    Highlight Highlight in Zürich habe ich eher das Gefühl, dass vor allem die im Moment am durchdrehen sind, die es eh schon geschenkt schwer haben: Junkies, Obdachlose, Irre usw.
  • Phillsen 18.03.2020 11:33
    Highlight Highlight Es wurde jetzt wirklich überall breit getreten und in wirklich jedem noch so altertümlich Medium wurde ganz klar rübergebracht #StayTheFuckHome.
    Vermutlich hat auch jeder von euch wie auch ich mit seinen Eltern und Großeltern geredet und Sie gebeten das ernst zu nehmen und zu Hause zu bleiben.

    Die Alten die jetzt das Gefühl haben sie müssten trotzdem ohne Notwendigkeit überall rumschwirren, die erwischts halt dann einfach. Entlastet die AHV und den Wohnungsmarkt.
    • McStem 18.03.2020 14:19
      Highlight Highlight Entlastet die AHV und den Wohnungsmarkt
      Das ist die eine (zynisch gesehen) gute Seite.

      Auf der anderen Seite belasten sie aber Pflegende, Ärtzte, Intensivbettenkontingent, Beatmungsgerätekontingent, Zivilschutz und Armee.
  • John Henry Eden 18.03.2020 11:25
    Highlight Highlight Fühlt man sich gut, wenn man auf älteren Menschen runhacken kann?

    Wer nicht mehr in Jahren denkt, sondern in Monaten oder gar Tagen - hat man logischerweise ein Problem mit dieser Isolation.

    Nur weil Junge die geistige Kontrolle verloren haben und Klopapier für eine ganze Armee horten, müssen Alte nicht zuhause vergammeln.

    Diese Menschen sind schon einsam genug. Sie wollen noch am See sitzen und die Sonne im Gesicht spüren.
    • McStem 18.03.2020 14:23
      Highlight Highlight Ich wünschte wir müssten nicht auf den alten Herumhacken. Es wäre dennoch nett, wenn sie zu Hause bleiben würden und sich nicht dem Risiko aussetzen würden krank zu werden. Grüsse von meiner Freundin (Krankenschwester) und mir (Zivilschützer mit Corona-Aufgebot)
  • simiimi 18.03.2020 11:25
    Highlight Highlight Ging vorher rasch aus dem Home Office um einzukaufen. Die meisten der Menschen unterwegs waren Rentner. So wird es zur Ausgangssperre kommen, und wider meines Erwartens sind es die Alten, die sie nötig machen.
  • Snowy 18.03.2020 11:21
    Highlight Highlight Absolut verständlich, dass sich vor allem die junge Generation und die korrekten Senioren nun verarscht fühlen!
    Wurde richtig wütend, als gestern eine Seniorin auf SRF Interviewte wurde mit der Aussage, „dass sei ja alles übertrieben und SIE brauche ihre Bewegung und frische Luft“ (notabene am Limmatplatz in Züri vor dem Migros! 😡).

    Darum:
    Ausgehverbot für >70 jährige ab sofort! Ausnahmen: Gang zum Arzt oder Lebensmitteleinkauf auf direktem Weg unter Einhaltung des Mindestabstands.

    Ihr hattet eure Chance: Offensichtlich reicht der Appell an die Eigenverantwortung nicht!
    • Garp 18.03.2020 14:25
      Highlight Highlight Ausgangsverbot für jeden, der sich nicht an die Regeln hält, viele Bauarbeiter, Mütter die sich im Rudel trefffen, Partygänger, alle Ausflügler vom WE.

      Den Alten nun den schwarzen Peter zuschieben ist einfach so erbärmlich.
  • Le French 18.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Da sind einige 65+ mit suizidären Gedanken in der Öffentlichkeit unterwegs, wie es aussieht.
  • Lii 18.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Gestern war ich beim spazieren gehen positiv überrascht: die Leute sind allein oder zu zweit unterwegs, gehen einander aus dem Weg und halten auch beim Pause machen Abstand. War zumindest hier (Bern
    Breitenrainquartier) so. Ich hoffe, das setzt sich so durch. Dann wäre nämlich eine allgemeine Ausgangssperre nicht notwendig.
    • niklausb 18.03.2020 11:53
      Highlight Highlight Das Spazierengehen anstatt zuhausebleiben ist ja auch super sinnvoll, doch danke! Einkauffen gehen ja, im Garten was machen ja aber Spazieren/Flanieren zum Zeitvertreib ist nicht die Idee sondern nur rücksichtslos.
    • Mike on Bike 18.03.2020 12:04
      Highlight Highlight Es gibt leider auch noch die anderen: gestern Morgen um 09:00 Uhr im Wald auf eine Gruppe Rentner getroffen (8 Personen), die gemeinsam ihre Hunde Gassi führten.
      Keiner sagt, dass sie mit ihren Hunden nicht Gassi gehen dürfen, aber, dass sie dies ALLEINE machen sollten.
    • Lii 18.03.2020 14:25
      Highlight Highlight Etwas machen um mich vom aus dem Fenster springen abzuhalten finde ich persönlich nicht sinnlos. Ich war ALLEINE spazieren, hab nix angefasst und war danach sowieso noch einkaufen.
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  • Baghi 18.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Gestern musste ich feststellen das es auch nicht alle mitbekommen. Ich hab gestern mit meinen Grosseltern (ü80) telefoniert um zu sagen das ich jetzt homeoffice mache und ich für sie einkaufen kann. Sie haben das anscheinend nicht richtig mitbekommen das sie zuhause bleiben sollen da sie „nur“ radio hören und ab und zu tv schauen. Klar muss auch ich mich und meine verwanden an der nase nehmen, dass wir es ihnen nicht früher erklärt haben, was es für sie bedeutet. Mit ü80 verarbeitet das gehirn halt die infos auch nicht mehr so wie früher.
    Also Informiert doch eure angehörigen kurz.
  • Dani333 18.03.2020 11:16
    Highlight Highlight Ich war vor 30min im Einkauf-Center um für meine Eltern einzukaufen. Die ü65 Leute sind zusammen am tratschen und einkaufen wie auch sonst.
    Die Ausgangssperre wird kommen...
  • Zürischnure 18.03.2020 11:13
    Highlight Highlight Wisst ihr was? „Wascht euren Eltern/ Grosseltern den Kopf“! Seit direkt, ehrlich und bestimmend. Mein Bruder und ich haben vorgestern „eingehend“ mit Vater gesprochen, natürlich schmollt er jetzt aber er „folgt“.👍🏼 Wir bringen ihm abwechselnd das essen und er geht nur noch raus zum frische Luft schnappen.
    • Garp 18.03.2020 13:05
      Highlight Highlight Klappt leider nicht in jeder Familie. Manchen tut eine Kopfwäsche gut, andere fühlen sicher dadurch erst recht bedroht.
      Kinder können sich selten vorstellen, dass sich Eltern bedroht fühlen, wenn man ihnen "die Autonomie" wegnehmen will. Ein grosses Problem, auch wenn es um Fragen wie Altersheim geht.
    • Zürischnure 18.03.2020 17:21
      Highlight Highlight Wer raus geht mit 70 muss auch Angst haben. Wenn sie in Spital müssen, kannst Du sie nicht mal besuchen! Das hat ihn überzeugt.
  • holzapfelin 18.03.2020 11:09
    Highlight Highlight ich arbeite im detailhandel und kann sgen dass SO viele alte menschen immer noc einkaufen kommen. dann ‚chafle‘ viele noch alles gemüse drei mal an und motzen rum wenn du sie darauf ansprichst.
  • Gibus 18.03.2020 11:08
    Highlight Highlight Könnte Watson ev. für Leute die nicht auf FB unterwegs sind, zur Risikogruppe gehören, keine familiäre Unterstützung haben, nicht auf Nachbarschaftshilfe zählen können (weil mehrheitlich selbst Risikogruppe) so etwas wie eine Seite aufschalten, wo hilfsbereite Menschen ihre Dienste für Einkaufshilfe anbieten könnten. Am besten mit PLZ. Nützt mir ja nichts wenn jmd. aus GR seine Hilfe anbietet, ich aber im Seeland wohne. Leider habe ich in meinem Umfeld noch nichts gefunden. Möchte mich ja gerne an die Regeln halten. Das wäre sehr hilfreich. Danke
  • Fair 18.03.2020 11:08
    Highlight Highlight "Man müsse aber auch die Situation der Senioren verstehen: Es sei ein massiver persönlicher Einschnitt"
    Ich bin selbständige Coiffeuse und musste gestern mein Salon schliessen. Die einzigen Personen, mit denen ich am Telefon Diskusionen hatte, die es einfach nicht einsehen wollten, waren Menschen über 70, die auch unter chronischen Krankheiten leiden. Das hat mich wirklich geärgert. Alle jungen Personen reagierten hingegen mit Verständnis und boten sogar von sich aus Hilfe an, sollte es finanziell eng werden. Ich habe Dankend abgelehnt, jedoch hat mich das Mitgefühl sehr gerührt und gefreut.
    • sternsucher 18.03.2020 14:30
      Highlight Highlight Ja, ich erlebe ähnliches. Wir haben ein kleines Büro, dass Steuererklärungen macht etc. Wir empfangen nun keine3 Kunden mehr, haben auch einen entsprechenden Aushang gemacht, sie sollen doch ihre Unterlagen einfach im Firmenbriefkasten deponieren oder per Post senden..
      Aber die alten Leute machen Terror vor der Türe, hauen an die Scheibe, rufen an und beschimpfen (!) uns. Sie wollen es einfach nicht verstehen, dass wir des doch auch wegen IHNEN so handhaben..... Traurig!
  • karl_e 18.03.2020 11:05
    Highlight Highlight Verehrte jüngere Mitbürger, ich ü70 gehe nur ganz einsam spazieren, meide den öV und vielleicht poste alle drei Tage Lebensmittel. Dabei achte ich peinlich darauf, dass mir keiner von euch Jüngeren zu nahe kommt, da ich mich auch vor einer Ansteckung fürchte. In den nächsten Tagen muss ich aber Medikamente in einer grossen Gruppenpraxis des Orangen M abholen, was wohl kaum ohne Risiko möglich ist.
    • PlusUltra 18.03.2020 22:25
      Highlight Highlight Gibt es da evtl. Familie oder Freunde, die das erledigen können? Oder Nachbarschaftshilfe?

      Obwohl.. Ob Medikamente persönlich abgeholt werden müssen? Ich habe keine Ahnung.

      Danke aber für Deine vorsichtiges Benehmen. Könnten sich viele eine Scheibe von abschneiden.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.03.2020 11:02
    Highlight Highlight Als ü64 gehe ich weiter spazieren und laut BAG ist das kein Problem mit 2 meter Abstand. Also verteufelt nicht jeden Alten der draussen ist.
    • Le French 18.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Und genau deshalb werden wir bald die Ausgangssperre haben! Danke vielmals dafür! #StayTheFuckHome
    • Padi Engel #Kanngarnix 18.03.2020 11:25
      Highlight Highlight Zwei Meter Abstand zu anderen Leuten ist keine Methode, um eine Ansteckung auszuschliessen. Sie bringen sich dennoch in Gefahr, solange Sie nicht auch Vorkehrungen treffen, möglichst wenig mit Oberflächen in Kontakt zu kommen, die womöglich mit dem Virus belastet sind. Haben Sie einfach Sorge zu sich und studieren Sie auch nochmal die anderen Regeln, an die man sich halten sollte (auch die spezifischen für Personen im Alter von 65+).
    • Fairness 18.03.2020 11:36
      Highlight Highlight Gut so! Aber zu viel Senioren tun das leider nicht und füllen dann unnötig Spitalbetten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • regen 18.03.2020 10:57
    Highlight Highlight Luzerner Polizei verscheucht zahlreiche Jugendliche vom Europaplatz
    Hier der Link: https://www.zentralplus.ch/luzerner-polizei-verscheucht-zahlreiche-jugendliche-vom-europaplatz-1752641/

    nicht nur die ü65 uneinsichtigen...

    • niklausb 18.03.2020 11:53
      Highlight Highlight Nein anscheinend ist YOLO auch ansteckend.
  • Garp 18.03.2020 10:56
    Highlight Highlight Alle werden einmal alt. Es ist schwierig, sich in einen alten Menschen einzufühlen. Viele sind vereinsamt, leben allein und der Einkauf der einzige soziale Kontakt im Tag. Im Alter neigt man auch häufiger zu Depressionen, die Flexibilität sinkt.

    Jeder hier hat Eltern, Grosseltern oder kennt ältere Nachbarn. Bietet Hilfe an, erklärt ruhig und geduldig. Ruft an und nehmt Euch Zeit für ein Gespräch. Dann ist allen geholfen.

    Hört aber mit dem Altersbashing auf.

    Ich sehe übrigens aus allen Altersgruppen Menschen, die sich nicht an die Auflagen halten.
    • Fairness 18.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Das hat mit Altersbashing nichts zu tun. Sie sollen, wie alle anderen auch, Rücksicht, Respekt und Solidarität zeigen.
    • MARC AUREL 18.03.2020 12:34
      Highlight Highlight Garp, jeder soll draussen spazieren gehen können wenn man genug Abstand nimmt aber schau dir an wieviele alte Menschen einkaufen gehen!!! Die sollen gefälligst Zuhause bleiben die die können!!!
    • Garp 18.03.2020 14:28
      Highlight Highlight Man kann auch im Laden Abstand halten! Die Jungen können im Internet einkaufen. Lässt den Alten die Läden. 😉
  • IpohLung 18.03.2020 10:55
    Highlight Highlight Hallo allerseits, ich bin heute Zusammen mit meinem 8-jährigen Sohn beim Einkaufen in der Migros Rüschlikon auf 4 RentnerInnen (bestimmt alle Ü 75) gestossen, welche ausgelassen miteinander durch das Geschäft flaniert sind. Als ich meinem Sohn spasseshalber sagte, er dürfe sich nun seinen Notvorrat an Süssigkeitchen zusammenstellen, attackierte mich eine Rentnerin dieses Grüppchens, wie dumm und übertrieben die ganze Geschichte sei. Sie würden weitermachen wie bisher, sie hätten in ihrem Leben auch schon andere, schlimmere Krankheiten überstanden. Österreich hat da wohl besser entschieden ...!
    • Saerd neute 18.03.2020 12:11
      Highlight Highlight Wie recht sie hatte.
  • dmark 18.03.2020 10:53
    Highlight Highlight #staythefuckhome
    Oder lasst wenigstens genügend Abstand zueinander und beachtet die Hygiene.
    • FrancoL 18.03.2020 13:24
      Highlight Highlight Immerhin bietest Du Varianten, was ich gut finde. Aber das mit dem Abstand sollten auch die weniger vulnerablen Menschen endlich einsehen.
    • dmark 18.03.2020 19:02
      Highlight Highlight Franco, es hat mich eigentlich schon etwas erschreckt, dass man Menschen in unseren Breiten das Thema "Händewaschen" näher bringen musste.

      Wobei "Abstand" für einen Schweizer ja nicht so das grosse Problem darstellen sollte ;)
  • UHauser 18.03.2020 10:49
    Highlight Highlight War zu erwarten das Senioren Bashing...glaube letzte Woche vor dem Weekend waren es die Jungen!
    Fuer die, welche ein Mindestmass an Vorstellungskraft besitzen: eine 75jaehrige sehr aktive, sozial engagierte Witwe sollte gemaess den meisten Leuten hier nun zu Hause bleiben und aus dem Fenster starren?
    Auch schon mal was von Altersdepressionen gehoert? Wie bescheurt muss man sein, dass man anstelle von Loesungen nach Schuldigen sucht...
    • Nik G. 18.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Dann erklären Sie mal den Jungen wieso sie keine sozialen Aktivitäten durchführen dürfen zum Schutz der Alten und diese sich nicht an die Vorgaben halten.
      Das löst eine Kettenreaktion aus Trotz aus. Denken Sie ganz einfach an das Gesundheitssystem. Es sind dann die Jungen die Sie Gesundpflegen oder sich den Arsch "abchrampfen" das sie nicht sterben und es dann trotz tun-> Psychische Belastung
    • Die verwirrte Dame 18.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Die Lösung ist, dass man zuhause bleibt. So schwierig zu verstehen, sollte das nicht sein. Wer sich nicht daran hält, ist halt schuldig...
    • Tatatuk 18.03.2020 11:39
      Highlight Highlight Einverstanden, sich gegenseitig Vorwürfe machen, bringt nichts.

      Aber dennoch soll die 75-Jährige zu Hause bleiben und aus dem Fenster starren, und die anderen Altersgruppen auch. Je besser sich alle daran halten, desto schneller wird der Druck aus der Situation genommen. Wenn es immer wieder Querschläger gibt, tröpfelt es so vor sich hin.

      Es ist nicht schön für alle. Meine Oma ruft mich jetzt öfters an. Und Lösungen werden ja laut Artikel gesucht, sprich Telefonketten etc.

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  • Glenn Quagmire 18.03.2020 10:46
    Highlight Highlight Auch ein Weg, die AHV zu sanieren...
    • Glenn Quagmire 18.03.2020 14:46
      Highlight Highlight nun ja...ich hab das Ironie GIF vergessen, was ich hiermit nachliefere. Aber ja, es hat was an sich
      Benutzer Bildabspielen
  • Saraina 18.03.2020 10:41
    Highlight Highlight Die greisen Menschen, mit denen ich zu tun hatte, hatten nur eine wirkliche Angst: in einem Pflegeheim jahrelang vor sich hindämmern zu müssen, und nicht sterben können. Ich kenne in der eigenen Familie zwei, die sich jahrelang den baldigen Tod wünschten, aber immer noch vom Heim gezwungen wurden, ihre Blutdrucksenker zu schlucken und jährlich gegen Grippe geimpft zu werden. Das hohe Alter ist geprägt von Verlust als ständiger Begleiter. Jetzt wird zusätzlich die Verantwortung für den Entscheid des Bundesrats auf die Alten abgewälzt, die man „retten“ müsse. Da würde ich auch lieber erkranken..
    • manolo 18.03.2020 11:19
      Highlight Highlight @saraina- nein das ist der vollkommen falsche Ansatz wie du denkst!
    • Bartli, grad am moscht holä.. 18.03.2020 11:54
      Highlight Highlight Vor 3 tagen sagte mir eine ältere dame: wissen sie mein leben ist eh vorbei, keiner interessiert sich in normalen zeiten für mich. Es spielt ja keine rolle ob ich noch lebe oder sterbe. Beschäftigt mich immer noch...
    • maude 18.03.2020 13:35
      Highlight Highlight ich denke das ist ein wichtiger Punkt, es wird oft suggeriert, Mensch müsse ums verrecken überleben wollen und dem ist nicht so, ob es der heutigen Medizin nun passt oder nicht. Ich kenne viele ältere Menschen, für die es ok wäre zu sterben und das finde ich gut und schön so. Es gint aber auch solche, die geschwächt sind und die vielleicht noch ein bisschen bleiben möchten, auf die gilt es Rücksicht zu nehmen, auch wenn man selber soweit ist. Ich denke, darum geht es.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aff 18.03.2020 10:40
    Highlight Highlight Ach, die evolutionären Faktoren werdens schon richten
  • JackSt 18.03.2020 10:40
    Highlight Highlight Notstand... habe ich ja verstanden. Warum man in den Läden kein Saatgut mehr kaufen kann, will mir nicht ganz einleuchten. So geschehen heute morgen in der Landi. Wäre eine ideale Zeit den Garten auf Vordermann zu bringen. Gehört aus meiner Sicht auch zu der Grund- bzw. Eigenversorgung mit Lebensmitteln.
    .... oder wird da schon rationiert?!?
    • Calimoerchen 18.03.2020 11:31
      Highlight Highlight Auf die Idee sind andere eben auch gekommen. Das Wetter ist schön und alle haben Zeit.Da kann es ja schon zu einem Engpass kommen. :-)
    • Vecchia 18.03.2020 11:43
      Highlight Highlight Hamster machen sich jetzt auch an das Saatgut?!
      Anbauschlacht im Wohnzimmer?

      Ist ja völlig irre...
    • IpohLung 18.03.2020 12:25
      Highlight Highlight Das solltest Du eben nicht tun, ja nicht im Garten arbeite! Wenn Du das Gras berührst und Deine Corona-Viren daran abstreifst, werde die Schnecken und Käfer, welche darüber kriechen, angesteckt!
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  • Atavar 18.03.2020 10:37
    Highlight Highlight Die Massnahmen richten sich an alle. Sie sind für alle einschneidend. Herr Peter Burri und seine Chefs weibeln zu Unrecht für ein grösseres Verständnis.

    Ich bin pro Solidarität, pro Schutz von Risikogruppen, aber das nächste Mal, wenn ich eine solche Gruppe sehe (auch bei allen anderen Altersgruppen), werde ich mich höchstwahrscheinlich nicht mehr zurückhalten und mir ggf. eine verbale Entgleisung leisten...
    • helios55 18.03.2020 12:51
      Highlight Highlight Ich gehöre zur Risikigruppe. Weit und bereit hat es niemand der für uns einkauft. Die Gemeinde Innertkirchen hat für die Risikogruppen einen Einkaufsservice eingerichtet. Hier in Spiez gibts nichts. Was bleibt anders als selber einzukaufen. Momentan werden wir von niemandem unterstützt.
    • Kiakira 18.03.2020 13:02
      Highlight Highlight Muss ja nicht gleich eine verbale Entgleisung sein, man kanns auch nett sagen.
  • lost in space 18.03.2020 10:37
    Highlight Highlight War gerade für meine Grosseltern einkaufen. Sie gehören zu der Minderheit, die es dank guter Information der Medien und Organisation in der Familie verstanden haben.
    Bei den Grosseltern meiner Freundin siehts leider anders aus, da stösst man nur auf Unverständnis und Missachtung jeglicher Verhaltensvorschriften, inkl. Anfeindungen, man soll ihnen nicht vorschreiben, was sie tun sollen.
    • Glenn Quagmire 18.03.2020 10:47
      Highlight Highlight Deine Freundin soll ihnen laut und deutlich klarmachen was Sache ist!
  • gimpi 18.03.2020 10:35
    Highlight Highlight Nochmals Corona ist nicht gefährlich für gesund Leute. In acht nehmen müssen sich alle Menschen die eine Grippe haben, oder vorbelastet sind, sonst passiert nichts.
    Wir haben eine Grippewelle mit weniger Toten als vor einem Jahr.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Dummheit scheint eine unheilbare Krankheit zu sein.
    • Calimoerchen 18.03.2020 11:33
      Highlight Highlight Du hast es auch noch gar nicht begriffen gell!
    • TheOneAndOnlyGMan 18.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Es lebe Gimpi! Der / die Universalgelehrte (Medizin, Virologie, Epidemiologie, ...). Er / sie weiss alles und erklärt es gerne den Unwissenden in den Verwaltungen, Spitälern, Forschungseinrichtungen und in der WHO.

      Nur etwas kann Gimpi noch nicht:

      Fehlerfreies Deutsch!
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  • De-Saint-Ex 18.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Nach Durchlesen (zu) vieler Kommentare hier, frage ich mich, ob man hier wirklich begriffen hat, um was es hier geht. Viele scheinen der Meinung zu sein, all diese Massnahmen wären ausschliesslich und nicht einmal FÜR sondern WEGEN den ü 65 Jährigen beschlossen worden. Es wäre also ein weitaus leichteres gewesen, alle ü 65 für 3 Wochen unter Quarantäne zu setzen und ansonsten alles „normal“ weiterlaufen zu lassen... wieso hat man das wohl nicht gemacht...? Ab und wann hilft es, das Gehirn einzuschalten, anstatt sich auf eine Gruppe einzuschiessen!
    • Keller Baron 18.03.2020 10:54
      Highlight Highlight Das behauptet doch keiner, wenn aber ich einen älteren Mitbürger anstecke wird er mit grosser Wahrscheinlichkeit der Grippe erlegen. Wenn diese mich anstecken(29) dann werde ich einfach eine Woche im Bett liegen und gut ist. Von da her sollten Sie sich noch ein kleinen Tick besser also wir Jungen Leute sich schützen. Einfach nur sich selber zuliebe und nicht mir.
    • FrancoL 18.03.2020 13:28
      Highlight Highlight @Mr.Kr. keinen "kleinen Tick besser" sondern ALLE sollten den Verstand einschalten und sich schützen, denn auch wenn man unterschiedlich auf den Virus reagiert ist der Virus nicht eine Lappalie.
    • Saraina 18.03.2020 13:29
      Highlight Highlight Der ältere Mitbürger ist höchstwahrscheinlich gegen Grippe geimpft. Meine Mutter war schon 6 Jahre an den Rollstuhl gebunden, als sie trotz Impfung an einer Grippe starb.
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  • Claudia Bhend-Trovatelli 18.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Im Coop wurde ich von einem älteren Ü70 angesprochen, wieso die Kinder nicht in der Schule wären. Ich erklärte ihm, dass wegen Corona die Schule geschlossen wäre. Er hatte keine Ahnung von Corona und ich musste ihm alles erklären und informieren. Er war sehr erstaunt.
    • DanielaK 18.03.2020 11:56
      Highlight Highlight Hoppla, der kam wohl etwas 'auf die Welt'. Wie hat der denn das geschafft, so lange nichts mit zu bekommen? Aus dem Haus scheint er ja zu gehen...
  • JP del Grano 18.03.2020 10:29
    Highlight Highlight Das Bild zeigt eine GRUPPE älterer Wanderer. Das ist ein Fehlverhalten. ALLEIN darf - laut Hr. Koch - gejoggt und gewandert werden. Das ist weiterhin auch gesund, vor allem auch für ältere Leute. Viel gesünder als in einem geheizten Raum mit trockener Luft zu sitzten. Bitte kurz mal nachdenken.
    • Hamudi Dudi 18.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Trick 77: Heizung ausschalten oder zwischendurch lüften.
  • CalibriLight 18.03.2020 10:19
    Highlight Highlight In Italien sind jetzt auch 30-50 Jährige in den Intensivstationen. Die meisten männlich, Bluthochdruck und Übergewicht sind verbreitet.

    https://www.srf.ch/news/international/italiens-ueberlastete-spitaeler-es-ist-eine-sehr-schlimme-krankheit-nicht-einfach-eine-grippe

    Wenn über Rentner, dann muss man jetzt über diese Risikogruppe auch dringend Quarantäne verhängen.
  • Matterhorn 18.03.2020 10:14
    Highlight Highlight Bei mir fahren nur alte Leute im Auto!!! Ununterbrochen...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Und was willst du uns damit sagen ?
    • Matterhorn 18.03.2020 11:41
      Highlight Highlight Das zumindest die Jüngeren nicht ins Auto sitzen und rumfahren... Anscheinend sind die älteren Menschen einfach zu starrsinnig!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.03.2020 14:24
      Highlight Highlight Und wo ist das Problem wenn Oma und Opa im Auto herum fahren...ausser der Umweltschäden ?

      Und ich sehe nur Junge im Auto...ununterbrochen....natürlich stimmt diese Aussage so wenig wie deine....
  • Lioness 18.03.2020 10:13
    Highlight Highlight Wir haben erst gerade begonnen zu begreiffen, wie schlimm Einsamkeit im Alter ist und etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt müssen wir die älteren Isolieren um sie zu schützen. Das ist hart. Ich habe begonnen Briefe an alle Ü65 zu schreiben, wie in der guten alten Zeit. Da stehen Kurzgeschichten, Witze und Rätsel drin um sich die Zeit zu vertreiben und zu spühren, dass sie nicht alleine und vergessen sind. Das kann jeder tun. Wer kein Geld für die Briefmarken hat kann täglich eine Gratispostkarte mit der PostkartenApp der Post versenden.
    • ChlyklassSFI 18.03.2020 11:44
      Highlight Highlight Du bist ein guter Mensch. Und das meine ich zu 100 % ernst. 👌
  • Jürg Balzli 18.03.2020 10:08
    Highlight Highlight Das gleiche Phänomen hier in Finnland, ich gehöre auch zur Risikogruppe und bin erschüttert über meine Altersgenossen dagegen verhalten sich die jungen Leute direkt vorbildlich
  • FrancoL 18.03.2020 10:05
    Highlight Highlight Ich stelle mir die Frage; Wieso sind SeniorInnen so gefährdet wenn sie unterwegs sind? Einfache Antwort; Weil das Virus offensichtlich immer mehr verbreitet wird. Darum stellt sich die Frage, wieso verbreitet sich das Virus so schnell, wenn doch der Rest der Gesellschaft sich vorbildlich benimmt und nur die Senioren (so scheint es hier in den Kommentaren rüber zu kommen) sich fehl verhalten?
    • JP del Grano 18.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Primärer Verbreitungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Alle anderen Wege sind im Vergleich dazu unbedeutend, siehe etwa https://orf.at/stories/3158145/
      Also: Abstand halten gegenüber ALLEN, egal wie alt.
    • Din Nachbar 18.03.2020 10:49
      Highlight Highlight Ich denke, manchmal sollten wir das "warum" und "wieso" einfach weglassen.
      Es ist nun mal einfach so.
    • fenstersimsli 18.03.2020 10:58
      Highlight Highlight Das sich der Rest vorbildlich benimmt würde ich jetzt nicht unterschreiben.
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  • Elephant Soup slow cooker recipes 18.03.2020 10:04
    Highlight Highlight da ich so quasi gar nicht raus gehe, weiss ich überhaupt nicht, wie es so aussieht mit dem leben da draussen. schaffe ganz normal von zuhause und es sieht mit meiner installation aus als ob ich fluglotse wär.
    abends geh ich kurz joggen, da ich meine neujahresvorsätze bis jetzt (!!!) durchhalten konnte 🙂
    aber wirklich, tag 3 und ich fühl mich, als ob ich schon 2 wochen hier sitze ... gäbe es wegen ein paar idioten, egal ob alt oder jung, dann wirklich eine ausgangssperre, nehme ich es persönlich, das wür mi sooo dermassa aschissa.. unbelehrbar!
  • Matt 18.03.2020 10:03
    Highlight Highlight Liebe Watson- Leser und Redaktoren, die meisten von uns waren ja auch nicht von Anfang an im Bilde was Sache ist. Die älteren brauchen teilweise etwas länger und es ist an uns mit sachlichen Argumenten und auf emphatische Weise die ältere Generation zu überzeugen, dass es jetzt besser ist zu Hause zu bleiben und Kontakte nur noch über Telefn/Skype/Whats-up etc. zu haben. Meine 85 jährige Mutter hat heute sogar ihren Kontroll-Termin beim Arzt abgesagt, da ihr das Risiko zu gross ist, sich irgendwo anzustecken. Alle ihre Freunde im gleichen Alter bleiben auch zu Hause. Stop dem Bashing der Alten
  • Vecchia 18.03.2020 10:02
    Highlight Highlight Vielleicht hätte auch von Anfang an klar kommuniziert werden sollen, dass es prioritär um die Be- und drohende Überlastung der Spitäler geht.

    Da die meisten ja niemandem zur Last fallen wollen, war vielleicht die anfänglich betonte - eigentlich richtige - Formulierung "aus Rücksicht gegenüber Aeltern..." bei vielen psychologisch nicht optimal.

    (Ich stehe voll und ganz hinter dem Bundesrat, die Alterssturen sollen dazulernen)
    • Elephant Soup slow cooker recipes 18.03.2020 10:10
      Highlight Highlight genau das!!
    • Saraina 18.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Das glaube ich auch! Diese Leute wollen nicht Rücksicht. Das ist die Generation, die in den Kriegs- und Nachkriegszeit Kind waren, da lernte man zu leisten, nicht zu klagen und nichts von Andern zu verlangen. Sie sind stolz darauf, dass sie noch selber einkaufen können, und wollen verständlicherweise nicht in die Wohnung versorgt werden, wie ein Schirm wenn man in gerade nicht braucht. Die Formulierung „aus Rücksicht auf die Älteren“ weist ihnen den Schwarzen Peter zu, führt zu Wut gegen alte Menschen, und lässt diese auf stur schalten.
    • Maracuja 18.03.2020 11:32
      Highlight Highlight @Vecchia: Da die meisten ja niemandem zur Last fallen wollen,

      Das ist verständlich. Aktuell sollte man aber Senioren dazu aufrufen, lieber Angehörigen, Freunden, Bekannten „zur Last zu fallen„ als evtl. dem Spitalpersonal. Die Scham sich von jemandem den Einkauf u.Ä. erledigen zu lassen, muss ganz dringend abgebaut werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerLümmel 18.03.2020 10:01
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht ganz wenn auf dem Land ein älteres Ehepaar alleine wandern geht und Abstand hält. Gruppen sind verboten, kein Kaffekranz, nicht an öffentliche Plätze, usw... Aber ein Spaziergang zu zweit?
  • Toni.Stark 18.03.2020 10:01
    Highlight Highlight Es zeigt sich einfach, dass die grosse Masse einfach nicht mit gut zureden mitmacht. Es muss rigoros ein Ausgehverbot ausgerufen und überwacht werden, anders geht es schlicht nicht. Die Polizei soll patroullieren und meinetwegen auch die Armee eingeschaltet werden.
    • Toni.Stark 18.03.2020 12:27
      Highlight Highlight Ja ihr Blitzer, nix mehr Party
  • Rainbow Pony 18.03.2020 09:58
    Highlight Highlight Gerade die gleiche Erfahrung gemacht mit meinem rund 75-jährigen Nachbar: „ach was, das ist alles die Regierung! Die will uns steuern! Ich nehme Silberwasser (!!!)“. Ich nehme an, in diesen Situationen zeigt sich, wie die Leute wirklich denken.
    • De-Saint-Ex 18.03.2020 10:13
      Highlight Highlight Ja genau... und Dein Nachbar ist repräsentativ für ALLE Senioren... du liebe Zeit. Diese Denkweise macht mir erheblich mehr Sorgen als ein paar engstirnige Alte... aber Hauptsache man hat einen Schuldigen für die „Opfer“, die man zu bringen glaubt!
    • FrancoL 18.03.2020 10:23
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex; Wo kann ich Dir eine Kiste Herzen übermitteln? Mir geht dieses lineare Bashing und dem Suchen des Schuldigen so auf den Keks.
    • philosophund 18.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Du hast komische Nachbarn 🤣
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  • Wir2.0 18.03.2020 09:57
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass man alle Leute die jetzt meinen es sei einfach die Natur/sie haben nicht Angst zu sterben/ ist dann halt so, trotzdem reanimieren muss. Und dies nimmt nun leider die Kapazität ein Kind zu pflegen der Krebs hat, oder beim Fahrrad fahren auf den Kopf gefallen ist. Diese ältere Generation muss sich langsam bewusst sein, dass die Isolation, direkt sie selbst schützt und indirekt 1000 andere Leute.
  • 262d 18.03.2020 09:57
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • Thomas G. 18.03.2020 09:56
    Highlight Highlight Ok jemand bei Watson mag nicht was ich geschrieben habe. Na schön, nochmal.

    Es geht um uns alle. Schützt Euch um Euretwegen. Nebenbei helft ihr damit auch den Älteren. Aber vor allem Euch selbst.

    Besser, Watson?
  • Lexxus0025 18.03.2020 09:53
    Highlight Highlight Hab schon vor ein paar monaten nen kommentar gegen die egoistische alte generation rausgelassen: Wurde massig geblitzt. Die älteren leute die ich kenne reden sich raus mit dingen wie „ich hab mein ganzes leben lang gearbeitet“ etc. ja und? Bitte hebt die ausgangssperren auf und lasst die spiele beginnen. Ich pfeif auf solidarität, die immer von jungen oder erwerbstätigen grfordert wird, auch ohne corona schon. Alte leute wollen teil der gesellschaft sein? Dann verhaltet euch entsprechend.
    • Saraina 18.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Alte Leute sind Teil der Gesellschaft, weisch.
  • DocShi 18.03.2020 09:53
    Highlight Highlight Zum Glück ist meine Mutter und ihr LG nicht so unwissend. Wir nehmen halt WhatsApp über Video um in Kontakt zu bleiben.
    Jetzt müssten nur noch die doofen Hamsterkäufe aufhören. Es nervt früh aufstehen zu müssen statt erst gemütlich mit der Familie zu frühstücken!
  • Chrigu91 18.03.2020 09:51
    Highlight Highlight Eine Ausgangssperre wird wahrscheinlich auch in der Schweiz unumgänglich.
    • JP del Grano 18.03.2020 10:13
      Highlight Highlight ... auch dann ist wie in FR un AT spazieren und joggen (allein) erlaubt ...
    • gimpi 18.03.2020 10:43
      Highlight Highlight Ganz sicher nicht wäre sehr übertrieben. Normal weiter leben wie vor einem Jahre als die Grippe auch da war. Sorry es ist einfach so.
    • mrgoku 18.03.2020 10:46
      Highlight Highlight in spanien wirst du nach hause spediert wenn du ohne tüftigen grund aus der hütte gehst...

      willst frische luft? streck dein kopf aus dem fenster

      so nach dem motto
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  • UZEDE UZEDE 18.03.2020 09:50
    Highlight Highlight Bei uns im Block wurde von der Genossenschaft eine Nachbarhilfe organisiert zum Einkaufen etc.

    Die Rückmeldungungen waren positiv viele junge Bewohner wären bereit zu helfen.

    Nur benötigt niemand Hilfe.. Es leben nicht wenige 75 + in der Genossenschaft.
    Hand in Hand als wäre alles wie immer. Zum Ko..
  • Maschinist460 18.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Ich musste gestern arbeitsbedingt in die Grossstadt Zürich. Mir kam es generell nicht so vor, wie wenn eine ausserordentliche Lage ausgerufen wurde.
    Leute 70+ tummelten sich seelenruhig um den Bahnhof, schleppten sich an den Rollatoren durch die Bahnhofshalle. Aber leider auch die jüngere Generation blockierte die Strassen mit ihren zwei- und vierrädrigen Gefährten, als ob es zusätzliche Ferientage wären. Unsere Teils konsumverwöhnte Spassgesellschaft braucht offensichtlich italienische Massnahmen, um es zu begreifen.
    • MasterPain 18.03.2020 10:28
      Highlight Highlight Oder die Leute weichen jetzt auf ihre privaten Verkehrsmittel aus um nicht im ÖV unterwegs zu sein?

      Winterthur und Umgebung hat MASSIV weniger Verkehr.
    • Maschinist460 18.03.2020 14:56
      Highlight Highlight Eine ganztägige Biketour mit der Familie, Töff- oder Autoausfahrten sind garantiert nicht im Sinne des BAG und Bundesrats! Da kommt es nicht darauf an, ob man das Virus jetzt im öV hat oder selbst in der ganzen Schweiz herumschleppt. Ich verstehe, dass das Wetter dazu animiert, aber zurück stecken sollte man auch können; dies ist hierzulande leider im Moment viel zu wenig der Fall.
  • CalibriLight 18.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Und jetzt klickt der Schuldenbock-Instinkt ein. Betrügen 10% Sozialhilfeempfänger, sind alle schuld. Sind mehr Ausländer in Gefängnissen als Schweizer sind alle Ausländer kriminell. Und wir müssen das alles bezahlen, nicht wahr? Und jetzt halten sich 10% der Rentner nicht an die Auflagen, also muss man alle Rentner einsperren. Merken Sie eigentlich was sie da so von sich geben? Dieser Mechanismus ist gesellschaftshistorisch nicht neu, leider, leider.
    DAS wäre mal ein Artikel für Herrn Thiriet.
    Mon Dieu, Hauptsache man kann seinen Frust irgendwo ausleben.
    • Barthummel 18.03.2020 11:05
      Highlight Highlight Tja, wie Volker Pispers zu sagen pflegte:
      "Hat man einen Schuldigen, hat der Tag Struktur."

      Mir macht auf lange Sicht das Denunziantentum der selbst erkorenen Blockwarte und deren Agressivität Sorgen. Man sieht es ja bereits hier in den Kommentarspalten.
      Da bin ich froh, wenigstens keine Nachbarn zu haben. Von den andern Möchtegernpolizisten kann ich mich wenigstens fernhalten.
    • CalibriLight 18.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Ein gutes Zitat, Barthummel!
      Mir macht das auch Sorgen.

  • MediaEye 18.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Das ist alles Bullshit und #Gender-Diskriminierung!!
    Haben denn die Aelteten Personen keine Rexhte mehr?
    Hsben nicht auch sie Beduerfnisse,Pflichten und Aufgaben?
    Weshalb gehoeren denn Bekleidung, Schuhe, Elektroniik und Reinifung nicht zu den Grundbeduerfnissen?
    Was ist mit dem Umzugstermin 1. April; wie sollen da Moebel und Einrichtungen beschafft werden, Umzugsfirmen aufgeboten werden?
  • Korrektiv 18.03.2020 09:44
    Highlight Highlight Ich habe jetzt schon über ein Monatseinkommen verloren wegen abgesagter Auftritte, und in meiner selbständigen Tätigkeit als Korrektor herrscht Flaute, weil viel weniger Werbung gemacht wird. Wie Zehntausende weiss ich nicht, wie ich über die Runden kommen soll. Da ärgern mich die uneinsichtigen Alten natürlich auch. Aber auch die Jungen, die sich online mit lustigen Corona-Partys brüsten und überall in sich fröhlich berührenden Gruppen zu sehen sind. Sie verlängern sinnlos diesen Ausnahmezustand, der mich meine Existenz kostet. Für unsereins gibt es bislang keine Rettungsmassnahmen.
    • Korrektiv 18.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Ich befürchte, dass relativ rasch die Wut der in ihrer Existenz Bedrohten auf die Uneinsichtigen zum grösseren Problem wird als das Virus selbst.
    • Glenn Quagmire 18.03.2020 10:50
      Highlight Highlight 💪💪
  • Ferranya 18.03.2020 09:42
    Highlight Highlight Habe leider auch solche beobachtungen machen müssen... Heute morgen z.b. war ich einkaufen (normale mengen, dinge die ich so oder so hätte kaufen müssen) und der laden war voll mit ü65 (und ein paar wenigen bauarbeitern), von abstand halten an der kasse wollten die alten auch nichts wissen, zudem waren es einige von denen ich weiss dass sie freunde/familie haben die den einkauf abnehmen würden!
    • helios55 18.03.2020 13:12
      Highlight Highlight Gehöre zur Risikgruppe. In grösseren Städten kann man sich via App Hilfe holen. Hier wo wir wohnen gibts nichts. App zeigt kein einziges Hilfsangebot an. Man wird alleine gelassen. Als muss ich einkaufen gehen - gezwungenermassen.
    • Ferranya 18.03.2020 16:03
      Highlight Highlight Verstehe ich absolut! Manche, wie du z.b. können nicht anders. Ich habe halt ein paar gesehen die genug möglichkeiten haben (z.b. Familie/freunde) damit sie es nicht selber machen müssen (dorf halt, man kennt so einige)
  • De-Saint-Ex 18.03.2020 09:42
    Highlight Highlight Die Schweiz isoliert sich für die Älteren – und diese «nehmen es zu wenig ernst»...... Gratuliere zu dieser Schlagzeile! Nein, wirklich... machen „wir“ doch auch noch einen Generationenkrieg daraus! Das ist übelste Stimmungsmache und Boulevard-Journalismus der untersten Schublade... Schämt Euch!
    • sirlurkalot 18.03.2020 10:22
      Highlight Highlight Wenn es nunmal den Tatsachen entspricht? Es IST ein Generationenkonflikt. Wir fahren die Wirtschaft an die Wand für die alten Menschen, und diese foutieren sich drum. Das ist Respektlos und hochgradig unsolidarisch.
    • Now 18.03.2020 10:27
      Highlight Highlight Wir müssen keinen Generationskrieg daraus machen. Nur müssen wir wieder einmal anständig darüber diskutieren können, wie unsere Gesellschaft Schwache und Minderheiten schützen kann, ohne dass dabei das Rückgrat jeder funktionierenden Gesellschaft wegbricht.

      Im Moment sehe ich hier leider ein Ungleichgewicht unabhängig von Corona, nur der Virus bringt es wieder einmal in aller Deutlichkeit zum Ausdruck.
    • aglio e olio 18.03.2020 10:50
      Highlight Highlight Du nimmst das zu persönlich.
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  • Lioness 18.03.2020 09:41
    Highlight Highlight Wie wäre es mit Videos von bekannten Ü65 VIPs, die ganz offen sagen, dass sie jetzt zu Haue bleiben und gefälligst alle "Normalen" Ü65 das auch machen sollen. Viele der Ü65 lesen die GlücksPost oder die Schw. Illustrierte, schauen Glanz und Gloria, die VIPs kennen sie zum Teil schon seit ihrer Kindheit. Ein WAM würde an Aussagekraft vielleicht mehr bewirken als eine Widmer-Schlumpf. In Amerika war es Arni der alle dazu aufrief zu Hause zu bleiben.
    • Glenn Quagmire 18.03.2020 10:51
      Highlight Highlight Hausi Leutenegger !!!
  • Ich mein ja nur 18.03.2020 09:36
    Highlight Highlight Falsch: wir isolierten uns nicht FÜR die Älteren sondern WEGEN ihnen. Das Ziel ist, nicht alle Intensivbetten in den Spitälern mit Coronapatienten zu belegen.
  • HugoBalls 18.03.2020 09:36
    Highlight Highlight Vielleicht allen mitteilen, dass z.B. spazieren kein Problem ist, solange man Abstand hält. Einfach kein gemütliches Gruppentreffen und Schwatzen. Das sollte wohl für alle möglich sein. Ihr müsst euch nicht zu Hause isolieren...
  • Masche 18.03.2020 09:35
    Highlight Highlight Es gibt leider immer noch viele Leute, die den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität nicht verstehen. Aus der Tatsache, dass die meisten Toten der Corona-Infektion +65 Leute sind, schliessen sie, dass diese für die Pandemie verantwortlich seien und dass vor allem für diese Altersgruppe die Massnahmen des Bundes gelten und nicht für die Jungen. Gemäss einer Studie der NZZ sind aber von den ersten 50 infizierten Schweizer 48 unter 56 Jahre alt. Sogar zwei Kinder sind dabei. Klar ist, dass die +65 sich besonders schützen müssen, aber das geht nur, wenn sich alle an die Regeln halten.
    • phreko 18.03.2020 11:13
      Highlight Highlight Die Alten brauchen dann die Pflege im Spital, nicht die Jungen. Dort?fehlt uns die Kapazität! Aufhalten kann man die Viren längst nicht mehr, sondern nur noch überstehen. #flattenthecurve
    • Saraina 18.03.2020 13:42
      Highlight Highlight Gemäss dem italienischen Arzt, der sich gestern in 10vor10 äusserte, sind es keineswegs nur Alte, die in der Lombardei Spitalpflege benötigen, sondern zunehmend die 70er und 80er Jahrgänge. Die meisten Neuerkrankungen sind Männer zwischen vierzig und sechzig. Die sterben vielleicht weniger häufig, aber belegen auch einige Wochen ein Bett.
  • Floboter 18.03.2020 09:34
    Highlight Highlight Und für jüngere Menschen soll die Situation kein massiver, persönlicher Einschnitt sein oder wie?
    Mal wieder ein tolles Beispiel wie flexibel viele Menschen sind. Solidarität funktioniert nicht nur in eine Richtung.
    Es nervt mich gewaltig wie sich manche Leute verhalten, wenn man bedenkt was von "nicht gefährdeten" Menschen erwartet wird.
  • Butschina 18.03.2020 09:33
    Highlight Highlight Es ist nicht so einfach wie der Herr Koch sagt. Viele sind alleine und müssen einkaufen. Wer in einer Alterswohnung wohnt, kann auch nicht die Nachbarn fragen. Online einkaufen ist ausgebucht und für viele nicht möglich. Nicht jeder kann die Spitex bezahlen fürs einkaufen.
    Ich müsste selber auf das Einkaufen verzichten, aber selbst für mich ist es nicht umsetzbar. Meine Nachbarn gehören ausschliesslich zur Risikogruppe und meine Freunde beaufsichtigen ihre Kinder oder arbeiten. Da ist für mich der sicherste weg alle 3 Tage kurz einkaufen und mich selber mit Abstand und Händehygiene schützen
    • HugoBalls 18.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Man darf einkaufen gehen und man darf auch nach draussen: Einfach Abstand halten und keine Kaffichränzli. Und wie dus machst: Abstand und Hygiene.
    • 54er 18.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Es geht auch nicht um das alle 3 Tage mal einkaufen gehen.. sondern um die Wandergruppen die unterwegs sind, die Senioren wo in Gruppen in den Läden stehen um sich zu unterhalten und vorallem um die wo sagen „jeder muss mal sterben“ oder „ich habe schon ganz anderes durchgemacht“
    • sheshe 18.03.2020 09:55
      Highlight Highlight Es gibt viele Gruppen (z.B. auf FB) und sogar schon Aushänge in den Strassen, wo dir geholfen wird. Nimm die Hilfe an.
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  • gecko25 18.03.2020 09:33
    Highlight Highlight Bei uns im Strassenverkehrsamt Zürich arbeiten die bald pensionierten Mitarbeiter mit viel Kundenkontakt weiterhin. Begründung der Geschäftsleitung: Die sind noch keine 65 Jahre alt und somit nicht in der Risikogruppe 🤪
  • nur Ich 18.03.2020 09:32
    Highlight Highlight Also hier sehe ich kaum ältere Menschen. Wenn, dann am spazieren - allein oder mit Partner - und sorgfältig am Abstand halten. Auch in den Läden nur sehr wenige.
    Sogar meine super aktiven Eltern treffen niemanden mehr und gehen nur noch im Wald spazieren. Es gibt noch Gespräche über den Gartenhag mit ganz viel Abstand zu einander. Bin froh, sind sie so einsichtig.
    • FrancoL 18.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Nein, Du gehörst auch zu denen die durchaus weniger Senioren im Getümmel unterwegs sehen. Ich dachte schon ich sein in einer Blase, weil ich nicht die gleiche Erfahrung mache wie ein guter Teil der entsetzten User auf Watson.
      Ich stelle in meiner Umgebung fest dass wohl etliche SeniorInnen unterwegs sind, doch diese sich bemühen einen gehörigen Abstand zu anderen einzuhalten.
      Darum glaube ich dass über die ganze Bevölkerung gesehen durchaus ein vernünftiges Verhalten zu registrieren ist. Es könnte natürlich auch noch verbessert werden Potential gibt es sicherlich.
    • Butschina 18.03.2020 11:13
      Highlight Highlight Ich sehe auch viel weniger. Gegen einen Spaziergang alleine oder mit Personen aus dem gleichen Haushalt ist auch nichts einzuwenden. Es wäre sogar schädlich den nicht zu machen.
  • winglet55 18.03.2020 09:28
    Highlight Highlight Niemand schützt sich für die Älteren, jeder schützt sich für sich selber!
    • MediaEye 18.03.2020 10:04
      Highlight Highlight Die Aelteren sind eine gefaehrtete Spezies, deshalb sollen sie vor den Juengeten geschuetzt werden, nicht umgekehrt!!#!
  • Tagedieb 18.03.2020 09:25
    Highlight Highlight Leute, es wird jetzt hier vor allem auf Renter herumgehackt. Und ich versteh den Frust ja, ich hab auch "so" Eltern, denen ich sagen musste sie sollen halt den Ärzten zuliebe zu Hause bleiben, wenn sie's nicht für sich machen.
    Ich kenn aber auch junge Leute, die zur Riskogruppe gehören (Herz, Diabetes, Asthma) und die sich auch fouttieren.
    Was ich sagen will: man sieht längst nicht jedem Risikopatien an, dass er einer ist. Und manche wissen's von sich wohl nicht mal.
    Und: ich find's gefährlich, wenn wir anfangen die offensichtlichen Risikogruppe zu bashen. Erklären hilft allen mehr.
  • Jsgkl 18.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Ich bin stinksauer, jedesmal wenn ich einkaufen gehe, sehe ich im Bus Senioren, die gemütlich einen Tagesausflug machen, teilweise in Gruppen. Schlussendlich ist das Risiko, dass diese auf der Intensivstation landen, relativ gross. Ich habe sehr viele junge Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund von Krankheiten zur Risikogruppe gehören. Schlussendlich belegen dann diese Senioren die Betten auf der Intensivstation und womöglich sterben dadurch Junge, welche sich an die Massnahmen gehalten habe. Wenn es die Senioren nicht verstehen, muss halt der Staat eine Ausgangssperre für ü65 verhängen.
  • HerbertBert 18.03.2020 09:21
    Highlight Highlight "..wichtig: Keine Panikmache!"

    Anders klappts nicht. Erst seit ich es meinem Vater klar gemacht habe, dass er und vor allem meine kranke Mutter in der absoluten Risikogruppe sind und er somit beide umbringen würde, erst da hat er angefangen sich richtig zu verhalten.

    Anders verstehen es die Leute nicht, da es ja nur immer "die anderen" trifft.
  • TheGoblin 18.03.2020 09:18
    Highlight Highlight Es geht mir auch auf den Kecks. Aber sind wir ehrlich, wir müssen alle durchgreifen und es ist an "meine Generation" (bin 37, Papi von 13 und 10 jährigen Kids, verheiratet) halt mal die Bösen zu sein und auch mal einfach den Ton anzugeben. Homeschooling heisst nicht in der Freizeit mit anderen abmachen sondern zuhause oder zumindest ums Haus herum bleiben. Es heisst auch den "alten" zu sagen und fertig käfelet im Seniorenkreis und umegreislet. Wir müssen auch lernen wieder bestimmt und v.a. konsequent zu bleiben - ob wir uns Freunde machen oder nicht. Es liegt an uns.
  • Mietzekatze 18.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Zur Zeit funktioniert die Generationensolidarität noch... Aber es gibt Tausende die ihre Jobs verlieren werden aufgrund dieser Massnahmen. Wenn man dann die Senioren in ÖV, beim Einkauf und wandern sieht, regt das schon etwas Unverständnis! Ich halte mich an die Weisungen und verlasse so wenig wie möglich meine Wohnung, ihnen ist es einfach schnuppe... das nervt mich schon.
    • TheGoblin 18.03.2020 09:38
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen Punkt - und daher braucht es, auch und vorallem auch aus Solidarität und Respekt, dass man den Senioren klipp und klar sagt was von ihnen erwartet wird. Es ist nicht ganz das gleiche, aber im Prinzip sagen "wir" den Generationen über und unter uns was zu tun ist. Wir müssen es einfach durchsetzten und aushalten, wenn uns ein kalter Wind entgegenbläst.
    • Mietzekatze 18.03.2020 10:21
      Highlight Highlight Ich bin ehrlich... Meine Solidarität gilt nicht der alten und kranken Bevölkerung... Sondern einzig dem Pflegepersonal! Vor ihnen verbeuge ich mich und bedanke mich bei allen....
  • HerrrOttoFlick . 18.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Gestern ca. 18.30 Schulhaus Seuzach. Etwa 20 Jugendliche beim Fussballspiel. Was soll das? Schule geschlossen, wofür?
  • Ylene 18.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Während sich in meinem privaten Umfeld meine Eltern wie Vollidioten verhalten, gibt es doch auch ältere Leute, die völlig vernünftig und sehr dankbar für Unterstützung sind. Beispielsweise unsere beiden älteren, allein stehenden Nachbarinnen sind sehr froh, dass sie nicht mehr einkaufen gehen müssen und schreiben uns jeweils herzige Dankeskarten. Auch meine Schwiegereltern lassen für sich einkaufen und schicken uns dann jeweils via Whatsapp Fotos, was Oma und Opa zu Hause jetzt wieder so machen. Es gibt definitiv rücksichtslose Alte, aber das sind längstens nicht alle!
  • mutorintemporibus 18.03.2020 09:09
    Highlight Highlight Ich habe keine der geschilderten Situationen gesehen (sich abklatschende, händeschüttelnde, umarmende SeniorInnen und dgl.) Dafür aber viele besorgte ältere Menschen und gestern eine Gruppe junger Männer, die sich bierkistenbewehrt schon am Nachmittag Richtung Waldrand aufgemacht hat. Ignoranten gibt es in jeder Altersgruppe leider. (Siehe auch das Foto von gestern vom Rheinufer in Basel). Die Idee, die über 70-Jährigen zu isolieren, damit die andern sich dann wieder frei bewegen können, lässt auch einigermassen tief blicken.
  • Highfin 18.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Das schnabeltier 18.03.2020 09:02
    Highlight Highlight viele Ü70 die noch draussen unterwegs sind, sind nicht schlecht informiert sondern ihnen ist's schlichtweg egal.
    Originalzitat zweier Grosi's neulich im Tram : "wenns mi vrwütscht den isches hald so"
    kann man von halten was man will...

    Aber die ganzen selbsternannten WHO-Experten in den Kommentarspalten sollten sich am besten in Internetquarantäne begeben..

    Man darf gespannt sein wie es mit der Herdenimmunität England rauskommt...
    • Na_Ja 18.03.2020 09:47
      Highlight Highlight Auch wenn es denen egal ist angesteckt zu werden, könnten sie trotzdem noch Leute anstecken, denen es nicht egal ist. Auch das gehört zur Solidarität, dann halt zu Hause zu bleiben!
  • Posersalami 18.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Es braucht eine Ausgangssperre zumindest für alle die im Rentenalter sind!

    Wozu hocke ich seit 4 Tagen Zuhause, wenn diese Trottel sich weiter exponieren? Wenn das in 1 Woche noch so ist gilt die Selbstisolation irgendwann für mich auch nicht mehr.

    Können die nicht weiter als bis zu den Nasenhaaren denken? Schön für sie wenn es ihnen egal ist zu sterben, aber sie nehmen einfach jemanden für ein paar Wochen den Platz im Krankenhaus weg der vielleicht noch nicht sterben will!

    Unfassbar
    • äti 18.03.2020 09:52
      Highlight Highlight Warum keine Ausgangssperre für alle?
    • FrancoL 18.03.2020 10:01
      Highlight Highlight Wozu bemühe ich mich dass auf unseren Baustellen Abstand gewahrt wird, Desinfektionsmittel und Tücher vorhanden sind, wenn nach wenigen Tagen das Desinfektionsmittel verschwunden ist (waren sicherlich Senioren) und die Arbeiter über Mittag alle eng zusammen sitzen und auch noch die Trinkflaschen wacker herumreichen. Warum können sich SeniorInnen an vielen Orten anstecken Herr Architekt Posersalami? Weil alle brav die Verbreitung verhindern?
  • Eschi81 18.03.2020 08:59
    Highlight Highlight Unser über 80 jähriger Senior im Betrieb: „Ja, ich gehöre zur Risikogruppe, und wenn es mich nimmt,- das ist dann halt die Natur! Ihr seid jung und gesund, euch passiert statistisch gesehen nichts, also warum die ganze Panik und die Wirtschaft derart an die wand fahren, gehts eigentlich noch?!“ und irgendwo finde ich hat er recht. Wer jung und gesund ist hat so gut wie kein Risiko! Bin gespannt ob das vom Bund versprochene Geld reicht und ob wir unbeschadet da raus kommen! (Was nicht heissen soll dass wir uns nicht an die Massnahmen halten sollten was Abstand und Hygiene angeht!!)
    • Na_Ja 18.03.2020 09:47
      Highlight Highlight In Italien sterben auch Junge...
    • Blümerant 18.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass die Senioren, wenn Sie dann doch krank werden, nicht einfach in ein Loch sterben gehen, sondern gerne ins Spital möchten. Viele junge Leute haben Herzfehler, Diabetes etc. Diese möchten wohl noch etwas leben...
      Erklären, erklären, selber Vorbild sein! Zu Hause bleiben! Die Gefahr ist wie der Klimawandel etc. Schwer greifbar, weil wir fälschlicherweise vor Grippen keine Angst haben. Die Gefahr ist aber real&wir sollten es kurz& so schmerzlos wie möglich regeln.
    • Frausowieso 18.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Nur weil das Corona Virus da ist, machen andere Krankheiten keine Ferien. Wir jungen können an allem möglichen erkranken oder auch verunfallen. Wenn dann das Spital jedoch mit lauter Lungenkranken voll ist, dann können andere Patienten evtl nicht mehr behandelt werden. Ich verstehe nicht, warum die Leute das nicht begreifen. Ein Tod an Covid soll sich übrigens wie langsames Ertrinken anfühlen. Zudem stirbt man alleine, da einen niemand besuchen darf. Glaube nicht, dass die "denn nimmts mi halt"-Sprüchklopfer wissen, was sie erwarten würde.
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  • Fischra 18.03.2020 08:59
    Highlight Highlight Wen sieht man im Dorf und in den Läden? Die älteren welche es geniessen das nicht ein so grosser Rummel ist. Sie merken aber nicht das sie jetzt wirklich zuhause bleiben sollten. Wenn man etwas sagt wird man höchstens ausgelacht. Ich rege mich wirklich auf über diese Rentnergrüppchen.
    • äti 18.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Ich denke, du hast ihnen angeboten die nötigsten Einkäufe zu machen und ihnen Netflix installiert. Oder regst du dich einfach gerne auf? Über andere natürlich. Schön für dich.
  • THEOne 18.03.2020 08:58
    Highlight Highlight ich kann sie irgendwie verstehen.
    die meisten von den älteren haben weitaus grössere katastrophen, sogar kriege mit- und überlebt.
    zudem haben die meisten in dem alter wenig bis gar keine angst mehr vor dem tod.
    • greeZH 18.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Was haben die denn überlebt? Der 2. Weltkrieg endete vor 75 Jahren.
    • Saraina 18.03.2020 13:52
      Highlight Highlight Eben. Wer heute 80 bis 90 ist, hat die Kindheit in den entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahren erlebt. Ich kenne 70-jährige, die heute noch erzählen, wie es war, als sie als Kind mal einen GANZEN Landjäger essen durften, nicht nur einen halben.
  • Super8 18.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Ich habe nicht diesen Eindruck. Ich glaube die Älteren sind sich der Gefahr durchaus bewusst. Sie gehen zwar spazieren was vollkommen ok ist, aber behalten Abstand. Solche Artikel sind kontraproduktiv. Die Medien sollten nun auch Solidarität zeigen und darauf verzichten die Wutbürger zu bedienen der Klicks wegen.
    • wintergrün 18.03.2020 09:49
      Highlight Highlight Das finde ich auch.
      Unvorsichtige Leute gibts in allen Altersgruppen.
  • paule 18.03.2020 08:56
    Highlight Highlight Überlegt Euch mal ob es wirklich möglich ist dem Virus nicht zu begegnen.
    Ich denke nein, aber Abstände einhalten und etwas Vorsicht sollte selbstverständlich sein auch für uns älteren.
    Wenn es uns gelingt, den Virusbefall auf einen längeren Zeitraum zu verteilen und die wirklich Gefährdeten in Etappen statt auf einen Schlag ins Krankenhaus zu stecken ist schon sehr viel gewonnen.
    Aber genau so wichtig finde ich auch, sich draussen zu bewegen um Gesund zu bleiben, einfach nicht mehr in der Gruppe und eben mit Abstand.
  • DrDeath 18.03.2020 08:56
    Highlight Highlight Meine Oma wollte mal partout nicht ins Spital – mit einem gebrochenen Oberschenkel! Alle standen drum herum und haben auf sie eingeredet, "ob es nicht doch vielleicht besser wäre". Ich hab nicht lang gefackelt und die Rettung angerufen. Auf die Sanis hat sie brav gehört.

    Die Moral von der Geschichte? Viele alte Menschen sind bockstur, reagieren aber auf Autorität. Es müssen jetzt Anordnungen her, keine freundlichen Bitten. Hätte man sie gebeten, wäre auch sicher nicht ein Geschäft geschlossen. Wenn es angeordnet wird wird es auch getan.
  • grumpyhuman 18.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Meine Grosseltern (Ü80) sind bis gestern selber einkaufen gegangen. Ich habe ihnen gesagt, dass sie das ab sofort unterlassen sollen und organisiert, dass jemand für sie die Besorgungen erledigt. Vielleicht gibt es auch ältere Leute, die nicht von der Familie oder Nachbarn unterstützt werden. Ich selber würde beispielsweise Besorgungen für (fremde) Ältere erledigen, da ich aktuell im HomeOffice bin und mittags etc. Zeit hätte. Nur, wie weiss ich, wer meine Hilfe benötigt? Jemand eine Idee/Tipps? Gibt es eine Organisation die sich da schon damit befasst?
    • äti 18.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Gemeinde, örtliche FB Seiten
    • Oliver M 18.03.2020 11:49
      Highlight Highlight auf facebook gibt es diverse Gruppen oder einfach mal googeln. es hat schon einiges an Nachbarschaftshilfen ergeben. aber statt Fotos von den älteren Leuten zu machen und sich auf social media aufzuregen, sollte man denen doch besser gleich anbieten, dass man für sie jetzt die Einkäufe erledigt. oder kann man nur noch immer alles online organisieren?
    • Saraina 18.03.2020 13:53
      Highlight Highlight Hilf-jetzt.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steffan Griechting 18.03.2020 08:53
    Highlight Highlight Dies nennt man Darwinismus
  • Satan Claws 18.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Das Alter ist nicht grundsätzlich das Problem, sondern die Vorerkrankungen und das Abwehrsystem.
    • DrDeath 18.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Falsch. Das Alter ist ein relevanter Faktor, auch wenn man die Vorerkrankungen weglässt. Schau dir die Daten vom BAG an.
    • Satan Claws 18.03.2020 12:35
      Highlight Highlight @DrDeath


      Mit dem Alter hat man vermehrt die Beschwerden welche als Vorerkrankungen eingestuft werden und auch das Immunsystem kann schlechter sein, aber es muss nicht. Senioren wie Aussetzige zu behandeln ist der absolut falsche Weg, ganz unabhängig von all den richtigen Vorderungen des Bundes.
  • w'ever 18.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Noblesse 18.03.2020 08:50
    Highlight Highlight Mir hat man letzte Woche hier auf watson vorgeworfen: Ich sei sektiererisch gegenüber Alten. "HUGO STAMM übernehmen Sie" hiess es! Leider haben wir in der CH zuviele Idioten, die noch unterwegs sind! Den Alten muss es erklärt werden per Ausgangssperre!! Der Bund hat diese Verantwortung!
    • äti 18.03.2020 10:03
      Highlight Highlight Schön, dass du für diese die nötigsten Einkäufe erledigst und für etwas Unterhaltung sorgst. Auch etwas psychische Unterstützung solltest du anbieten. Eingesperrt sein schlägt auf das Gemüt.
    • karl_e 18.03.2020 10:19
      Highlight Highlight Von Noblesse spüre ich in diesem Post rein gar nichts. Warum nur Ausgangssperre für die Alten? Die Jungen verbreiten das Virus auch, und sehr viele haben bereits kritische Vorerkrankungen.
    • Noblesse 18.03.2020 11:10
      Highlight Highlight Ja ja sorry Ausgangssperre für alle!! Ich muss arbeiten und nicht zu Hause und treffe viele, die so tun als ist alles Übertreibung: für mich Idioten. Punkt!
  • Satan Claws 18.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Eine ältere Person die in den Volg joggt ist weniger gefähret als eine junge die rauchend davor steht und hustet.
    • G. Samsa 18.03.2020 10:40
      Highlight Highlight Was hat das mit der aktuellen Situation zu tun?
      Du scheinst ebenfalls einer dieser begriffsstutzigen Menschen zu sein.

      Halte dich bitte an die Regeln und du hilfst allen.
      Deine hirnlosen Vergleiche und Relativierungen tragen rein gar nichts zur Besserung der Situation bei.
    • Satan Claws 18.03.2020 11:44
      Highlight Highlight @G. Samsa

      Das ist keine Relativierung, sondern Tatsache und ich rede damit nichts schön oder verharmlose irgend etwas.

      PS habe ich mir heute die Hände schon etliche Male korrekt desinfiziert und selbst das Handy auf welchem ich das tippe sollte "keimfrei" sein.

      Schuldzuweisungen und Asoziales verhalten werden uns auch wenn die Kriese überstanden ist weiter verfolgen. Distanz bedeutet nicht Kälte und Hass gegen ältere Personen welche man jetzt noch draussen sieht ist nichts anderes.
  • HereToReadNotLead 18.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Wenn ihr (@Watson) mit diesem Apell etwas bewirken wollt, dann ändert das Archivbild - es ist doch genau dass das Problem.

    Es sind nicht nur 90-jährige am Stock betroffen. Ab 65, Vorerkrankungen wie z.B. Diabetes (egal welches Alter)....
    Viele sehen die Situation genau wie euer Bild, genau daher kommt doch der mis-match zwidchen Realität und Wahrnehmung. 65-jährige sind heute durchaus ohne Stock unterwegs, fühlen sich gut und denken es sind andere gemeint - dem ist aber leider nicht so, auch wenn man es sich selber ungern eingesteht, fragt eure Eltern ob sie denken das Sie gemeint sind....
  • Paia87 18.03.2020 08:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Forest 18.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Max S. 18.03.2020 08:45
    Highlight Highlight Die Schweiz isoliert sich für die Älteren – und diese «nehmen es zu wenig ernst»?

    Ist es wirklich so? Sind jetzt wirklich die Älteren schuld, dass wir uns isolieren... oder ist es eher wegen einer Krankheit? Es ist immer einfacher die Schuld jemandem zuzuweisen.

    Was würde hier stehen, wenn unsere Kinder gefährdet wären?

    Die Schweiz isoliert sich für die Kinder – und die Eltern «nehmen es zu wenig ernst»?

    Wir sind eine Nation und haben ein gemeinsames Problem ... danke!
  • Fairness 18.03.2020 08:43
    Highlight Highlight Manchmal wünsche ich mir, es gäbe einen Ignorantenvirus, der nur diese wegputzt.
    • äti 18.03.2020 10:05
      Highlight Highlight Uii, dann gäbe es keinen Fairness mehr.
    • karl_e 18.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Ein Post voller Fairness. Fragt sich dann nur, wer diese Ignoranten sind.
  • Dartanion 18.03.2020 08:42
    Highlight Highlight Nicht alle älteren Menschen haben jemanden, der ihnen die Einkäufe besorgt, den gang zur Apotheke erledigt ect.
    • Drunken Master 18.03.2020 09:41
      Highlight Highlight Das mag sein, aber muss ich als Rentner dann nach wie vor 3 mal am Tag das Haus verlassen um den sozialen Kon... äh ich meine Einkäufe zu erledigen?
    • Dartanion 18.03.2020 18:13
      Highlight Highlight Hast Du abgezählt ?
  • Matti_St 18.03.2020 08:42
    Highlight Highlight 2/2 Würden nur die per Lieferservice dort einkaufen, die sonst nicht anders können, wenn überhaupt in die Region geliefert wird, dann würde Kapazität geschaffen werden.

    Nicht alle "Alten" die im Laden stehen, sind eine Risikogruppe, aber sie stechen aus den Massen heraus. Ich gehöre wahrscheinlich auch zu dieser Gruppe, aber mich fickt keiner an.

    Ebenfalls ist es auch für Rentner wichtig, etwas Sonne zu tanken. Wichtig in erster Linie sind die Vorgaben einzuhalten. Hände waschen, Distanz halten. Und wenn möglich zu Hause zu bleiben.
  • Gubbe 18.03.2020 08:42
    Highlight Highlight Ich verrate euch mal etwas: Ich gehöre auch zu den alten Jungen. Jeden Tag gehe ich raus um die Beweglichkeit zu erhalten, nicht zum Muskeln zu bilden. Da ich völlig gesund bin, sehe ich mich nicht anfälliger als Junge. Auch lebe ich nicht in der Stadt. Das ältere Menschen, die in der Stadt wohnen das Bedürfnis haben raus zu gehen so lange sie noch können, ist doch verständlich. Wir Alten waren auch mal 30 und jetzt 65+. Hoffentlich ihr auch. Allerdings sollte man sich an die Richtlinien halten. Wer kauft denn das Desinfektionsmittel und das WC-Papier weg? Die Alten?
  • slash_ 18.03.2020 08:42
    Highlight Highlight Dasselbe Bild bietet sich auch in der Ostschweiz. Alle bleiben zu Hause, nur nicht die, die es sollten. Leider tragisch, da es oft von der älteren Generation heisst, sie vermisse die Solidarität bei den Jungen.
    • äti 18.03.2020 10:08
      Highlight Highlight 'Alle bleiben zu Hause'. Wer sind denn 'Alle'?
  • saalwartmäge 18.03.2020 08:40
    Highlight Highlight schon mal darüber nachgedacht das diese personen kein handy haben? die wichtigsten vorkerungen findet man nur im internet anstatt mal mit einem flugblatt oder brief an diese bevölkerung wenden?
    • Liaewen 18.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Entschuldige aber es gibt auch Radio, Tagesschau, Zeitungen etc. etc. Kann ja nicht sein, dass die gar nichts davon mitkriegen... all diese genannten Medien berichten genauso, also sollten "diese" Personen sehr genau Bescheid wissen und mit bekommen haben, dass sie mit ihrem "Füdli" Zuhause bleiben sollen!
    • Drunken Master 18.03.2020 09:42
      Highlight Highlight Die schauen um 8 aber alle die Nachrichten. Entweder wollen sie, oder können es nicht mehr verstehen.
    • Lioness 18.03.2020 09:54
      Highlight Highlight In Basel wurden 1000e Handzettel mit Hilfsangeboten verteilt und zum teil von älteren Personen wieder abgerissen, da es Panikmache sei.
  • So en Ueli 18.03.2020 08:38
    Highlight Highlight Für solche Personen, welche die aktuelle Situation nicht ernst nehmen, habe ich echt kein Verständnis. Wir reissen uns den Arsch auf, damit diese verdammte Kurve flach gehalten wird. Und da hat es Leute, die sich einen Scheiss darum kümmern. WTF is wrong with you guys?
    • äti 18.03.2020 10:10
      Highlight Highlight Dein Kommentar ist Schuld. Weil, wer einfach 'Arsch' schreibt, nicht weitsichtig ist.
    • karl_e 18.03.2020 10:23
      Highlight Highlight Wunderbar, dein gepflegtes Englisch.
    • So en Ueli 18.03.2020 14:47
      Highlight Highlight @äti, hast du den Kommentar eigentlich gelesen? Ich bezichtige niemanden, dass er/sie ein Arsch ist. Und kannst du erläutern, weshalb du denkst, dass "Arsch" nicht weitsichtig ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waggis 18.03.2020 08:38
    Highlight Highlight Ich, 74-jährig, auf dem Land wohnend, sollte doch noch in den Wald spazieren gehen dürfen! Da kann man problemlos den Abstand halten! Einkaufen tun unsere Kinder! Auf jeden Fall gehe ich jetzt in den Wald Bärlauchsammeln! Dies stärkt mein Immunsystem!
    • Drunken Master 18.03.2020 09:44
      Highlight Highlight Das ist ja auch nicht verboten. Geniessen und gesund bleiben. Weiterhin viel Spass beim Bärlauchsammeln und en Guete ;-)
    • So en Ueli 19.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Ich bin dafür, dass alle Personen ab Pensionsalter oder mit Vorerkrankungen unter Hausarrest gestellt werden. Lieber so was, als das Risiko, dass genau diese Personengruppen unsere Spitäler überfüllen und uns wie die Fliegen wegsterben (Siehe Italien)
  • Psychonaut1934 18.03.2020 08:38
    Highlight Highlight Lasst sie doch. Das entlastet die AHV und Betten werden frei. Nennt sich natürliche Selektion..
    • bokl 18.03.2020 09:39
      Highlight Highlight Bevor sie die AHV entlasten, belegen / blockieren sie eben genau Betten in den Spitäler.

      Zudem soll wer lebensmüde ist sich bei Exit melden und nicht auf Corona "hoffen".
    • Lioness 18.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Betten werden besetzt, auf der Intensivstation. Gar nicht gut.
    • karl_e 18.03.2020 12:15
      Highlight Highlight bokl, Exit hilft nicht bei Lebensmüdigkeit. Und auch nicht bei Dummheit...
  • Herren 18.03.2020 08:37
    Highlight Highlight Am Samstag klingelte ich bei unseren Nachbarn (70+) und fragte, ob ich für sie einkaufen gehen dürfte. Ich wurde belächelt. Sie hätten Schweine-, Vogelgrippe & Co. überlebt und das sei doch auch alles aufgebauscht worden. Vorher hatten sie Besuch von Tochter & Enkelkind.
    • CalibriLight 18.03.2020 14:08
      Highlight Highlight Na dann ist schon mal die Tochter genau so blöd.
  • Matti_St 18.03.2020 08:36
    Highlight Highlight 1/2 Solche Artikel sind Brandgefährlich. Sie beschleunigen eine soziale Krise, die erst noch richtig losgehen wird.
    Zudem sind die eigene Wahrnehmung nicht immer den Tatsachen entsprechend. So wie jeder kennt einen, die die IV betrügt. Summe gibt es mehr Betrüger als IV-Bezüger.
    Zurück, als Beispiel meine Eltern. Sie wohnen in einer Gegend, da gibt es sehr viele alte Menschen. Also gehen die noch können selber einkaufen, da der Lieferservice jetzt schon am Anschlag ist. Und warum müssen sie sich dann doof angemacht werden? Sie halten sich an die Vorgaben. Wo ist euer fucking Problem?
    • ChlyklassSFI 18.03.2020 08:44
      Highlight Highlight Vorgabe ist doch, dass Risikogruppen nicht raus sollen?
    • NathanBiel 18.03.2020 08:51
      Highlight Highlight Ausser wenn man sie bis am letzten Freitag noch zu hunderten im Coop Restaurant beim Käffele trifft und dann auch noch was essen im Selbstbedienungsrestaurant, wo alle bisschen am Weggli rumdrücken und über die Kuchen husten.
    • Raphael Stein 18.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Wo ist euer fucking Problem?

      Ist im Artikel beschrieben.