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Alle Abstimmungsresultate im Überblick: So hat deine Gemeinde abgestimmt

Die erste Abstimmung des Jahres 2021 ist vorüber, alle Kantone sind ausgezählt. Das Verhüllungsverbot und das Handelsabkommen mit Indonesien wurden angenommen, die E-ID schickte das Stimmvolk bachab. Die Details und wie deine Gemeinde abgestimmt hat, findest du hier.



Das Tessin und der Kanton St.Gallen kennen bereits ein Burkaverbot, nun wird dieses auch auf nationaler Ebene eingeführt. Auch das Handelsabkommen mit Indonesien fand Zustimmung, die E-ID wurde jedoch abgeschmettert. Alle Resultate und was in den Kantonen lief, findest du hier:

Alle Abstimmungsergebnisse im Überblick

Die letzte Gemeinde ist ausgezählt, die Schlussresultate sind da. So sehen sie aus:

Abstimmungsresultate Resultate der Gemeinden
Ja-Anteil in Prozent
Farbenblind
Quelle: Bundesamt für Statistik. Grafik: watsonData.

Das Verhüllungsverbot

Ein Plakat der Volksinitiative

Bild: keystone

Die Resultate

Das Verhüllungsverbot kurz erklärt

Grundsätzlich will die Initiative verbieten, dass man sich im öffentlichen Raum verhüllen darf. Dabei ist es egal, ob man sich aus religiösen oder aus anderen Gründen verhüllt. Die Initiative sieht Ausnahmen vor.

Das sagten die Umfragen

Sowohl die Tamedia- wie auch die Gfs-Umfragen sagten eine Annahme der Initiative voraus. Die Zustimmung nahm aber in der letzten Umfragewelle bei beiden deutlich ab.

Tamedia-Umfragen Resultate

Gfs-Umfragen Resultate

Die E-ID

Franz Grueter, Nationalrat SVP-LU, spricht waehrend der Diskussion um das E-ID Gesetz, waehrend der Delegiertenversammlung der SVP, am Samstag, 30. Januar 2021 in Oensingen. Die DV findet online via Videokonferenz statt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Nationalrat Franz Grüter spricht an der SVP-Delegiertenversammlung zur E-ID. Bild: keystone

Die Resultate

Die E-ID kurz erklärt

Es soll eine gesetzliche Grundlage dafür geschaffen werden, dass sich die Schweizer Bevölkerung mittels einer E-ID einfach im Internet identifizieren kann.

Und in 90 Sekunden erklärt:

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

Das sagten die Umfragen

Die E-ID hatte von Anfang an einen schweren Stand. Nur die erste Umfragewelle des Gfs vom 18. Januar sagten ein knappes Ja an der Volksabstimmung voraus. Seither ist die Stimmung aber deutlich ins Nein gekippt.

Tamedia-Umfragen Resultate

Gfs-Umfragen Resultate

Das Freihandelsabkommen mit Indonesien

In der Diskussion um das Abkommen steht das Palmöl klar im Vordergrund. Bild: sda

Die Resultate

Das Abkommen mit Indonesien kurz erklärt

Die EFTA-Staaten (damit auch die Schweiz) haben 2018 ein Wirtschaftsabkommen mit Indonesien geschlossen. Nun wurde dagegen das Referendum ergriffen.

Das sagten die Umfragen

Für das Freihandelsabkommen mit Indonesien gaben die Umfragen kein kohärentes Bild ab. Die Tamedia-Umfragen fielen jeweils relativ knapp aus. Die Gfs-Umfragen sagten zwar ein Ja voraus, doch es gab verhältnismässig noch viele Unentschlossene.

Tamedia-Umfragen Resultate

Gfs-Umfragen Resultate

Für einen Überblick zu allen nationalen Vorlagen, hier klicken:

Kantonale Vorlagen

Hier ein Überblick über die interessantesten Vorlagen und Wahlen aus den Kantonen:

Solothurn: Wahlen für den Regierungsrat und den Kantonsrat

Solothurn

Bild: shutterstock

Der Stand der Dinge: Im ersten Wahlgang gewählt sind Remo Ankli (FDP), Brigit Wyss (Grüne) und Susanne Schaffner (SP). Die übrigen zwei Sitze werden in einem zweiten Wahlgang vergeben.

Darum geht's: Im Kanton Solothurn wird am 7. März der Regierungsrat und der Kantonsrat gewählt.

Zürich: Nennung von Nationalitäten bei Polizeimeldungen

In Belgien hat die Polizei am Samstag in der Gemeinde Anderlecht in der Region Brüssel-Hauptstadt bis zum Abend 43 Menschen festgenommen. Der Tod eines 19-Jährigen bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat in Belgien trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen Unruhen ausgelöst. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Der Stand der Dinge: Der Kanton Zürich nimmt den Gegenvorschlag des Kantonsrates an und verwirft die Initiative.

Darum geht's: Im Kanton Zürich verlangt eine Volksinitiative, dass künftig in allen Polizeimitteilungen die Nationalitäten von Tätern, Verdächtigen und Opfern genannt werden. Der Kantonsrat unterbreitete einen Gegenvorschlag. Dieser sieht vor, dass die Nationalitäten nur dort genannt werden, wo sie dem öffentlichen Interesse dienen.

Genf: Ersatzwahl Staatsrat

Pierre Maudet, centre, conseiller d'Etat genevois, devant ses avocats Yaeel Hayat, gauche, et Gregoire Mangeat, droite, s'adresse aux journalistes devant le palais de justice apres avoir ete condamne pour acceptation d'avantage par le tribunal de police, ce lundi 22 fevrier 2021 a Geneve. Pierre Maudet a ete condamne lundi a une peine pecuniaire de 300 jours-amende avec sursis. Le Tribunal de police de Geneve a reconnu le conseiller d'Etat coupable d'acceptation d'un avantage pour son voyage en famille a Abu Dhabi. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ex-FDP-Bundesratskandidat Pierre Maudet tritt als Unabhängiger erneut für seinen eigenen Sitz an. Bild: keystone

Der Stand der Dinge: Bislang liegt Fabienne Fischer von den Grünen mit 37'712 Stimmen vorne. Pierre Maudet belegt mit 28'791 Stimmen überraschend den zweiten Platz.

Darum geht's: Im Kanton Genf steht die Ersatzwahl für den Staatsrat-Sitz von Pierre Maudet an. Es stehen acht Kandidaten zur Auswahl, Maudet tritt selbst als Unabhängiger an. Er musste zuvor wegen einer umstrittenen Geschäftsreise zurücktreten und wurde aus der FDP ausgeschlossen.

Zug: Längere Ladenöffnungszeiten

epa08781495 A sign reading 'Closed' is seen on a glass door of a restaurant in Berlin, Germany, 28 October 2020. German Chancellor Angela Merkel met Prime Ministers of Federal states at the chancellery and have agreed on common and nationwide restrictions to prevent a further explosion in the number of corona infections, such as closing bars and restaurants for a month.  EPA/HAYOUNG JEON

In Zug sollen Läden künftig unter der Woche bis 20 Uhr öffnen dürfen, das verlangt eine Initiative. Bild: keystone

Der Stand der Dinge: Die Initiative wurde mit 65 Prozent Nein-Anteil deutlich abgelehnt.

Darum geht's: Eine Volksinitiative im Kanton Zug will die Ladenöffnungszeiten um eine Stunde verlängern. So sollen die Läden unter der Woche bis 20 Uhr und am Samstag bis 18 Uhr geöffnet bleiben dürfen. Kantonsrat und Regierungsrat lehnen die Initiative ab.

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