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Die elektronische Mitteilung an die jungen Leute sollte laut Staatsanwaltschaft «beängstigend» sein. Nun wird untersucht, ob ein Computersystem missbraucht wurde.
Die elektronische Mitteilung an die jungen Leute sollte laut Staatsanwaltschaft «beängstigend» sein. Nun wird untersucht, ob ein Computersystem missbraucht wurde.
Bild: Kantonspolizei Freiburg

Polizei ermittelt, weil Primarschüler per E-Mail zu Klimastreik aufgerufen wurden

19.06.2021, 19:19

Im Kanton Freiburg hat die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen eingeleitet nach einem Aufruf an Schülerinnen und Schüler zum Klimastreik im letzten Mai. Diese hatten eine entsprechende E-Mail an ihre offizielle Schuladresse erhalten.

Die Kantonspolizei muss nun auf Geheiss der Staatsanwaltschaft abklären, ob im Zusammenhang mit der E-Mail an Primar- und Sekundarschüler Straftaten begangen wurden, wie Polizei am Samstag mitteilte. Möglicherweise wurde demnach das Dienstgeheimnis verletzt, Datendiebstahl begangen oder ein Computersystem missbraucht.

Die Staatsanwaltschaft wurde auf den Plan gerufen, nachdem Medien am Freitag über den Vorfall berichtet hatten. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die umstrittene E-Mail demnach im Verlauf des Mai. Darin wurden die jungen Leute – von denen einige gerade mal acht Jahre alt waren – dazu ermuntert, an einer Demonstration für das Klima in Freiburg teilzunehmen. Wer die E-Mail abgeschickt hatte, war zunächst unklar.

In der Medienmitteilung der Kantonspolizei heisst es:

Im Laufe des Monats Mai 2021 erhielten die Schüler der Grund- und Mittelschulen in Freiburg eine E-Mail an ihre offizielle Schuladresse. Die Botschaft, die beängstigend sein sollte, ermutigte diese jungen Leute, von denen einige 8 Jahre alt sind (Schüler der 5H), an einer Demonstration für das Klima teilzunehmen, die in Freiburg stattfand.
quelle: fr.ch

Von der Staatsanwaltschaft und der Freiburger Kantonspolizei würden keine weiteren Auskünfte erteilt.

(dsc/sda)

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Die besten Schilder des Klimastreiks
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