Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frau wird wegen Tierporno-Video auf Whatsapp verurteilt – ausgeschafft wird sie nicht

Eine Mutter schickte ein Video weiter, auf dem ein Knabe zu sehen ist, der Geschlechtsverkehr mit einem Huhn hat.

Michael Hunziker / ch media



Dana (Name geändert) fiel sichtlich ein grosser Stein vom Herzen. Sie wurde vom Bezirksgericht Brugg zwar schuldig gesprochen, erhielt eine Geldstrafe und eine Busse. Das Land verlassen muss die gebürtige Serbin aber nicht.

«Es tut mir wirklich sehr leid, was passiert ist», sagte sie mit bewegter Stimme. «Es kommt nie wieder vor.» An einem späteren Abend im Januar dieses Jahres hatte Dana mit ihrem Mobiltelefon ein Video an ihren Cousin weitergeleitet.

Gemäss Anklageschrift ist auf der Sequenz ein Knabe im Alter von etwa 6 bis 8 Jahren zu sehen, der Geschlechtsverkehr mit einem Huhn vollzieht. Pornografie wurde der 40-Jährigen als strafbare Handlung zur Last gelegt.

Bild

Eine Frau schickte ein Pornovideo via Whatsapp weiter und wurde nun verurteilt (Symbolbild). bild: shutterstock

Sie kramt ihr Mobiltelefon aus der Tasche

Sie sei aufgewühlt, habe – «ich sage es gerade heraus» – Angst, hielt Dana an der Gerichtsverhandlung fest. Vor 28 Jahren kam sie in die Schweiz. Sie lebt heute in einer Wohnung im Bezirk Brugg, ist alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern. Tätig ist sie für mehrere Arbeitgeber, angestellt ist sie im Stundenlohn.

Das Video habe sie zuerst von ihrem Cousin erhalten, führte sie aus. Sie habe es angeschaut und ihn zurechtgewiesen, dass man so etwas nicht verschicke, dass so etwas nicht normal sei. Später habe ihr Cousin sie dazu gedrängt, ihm das Video zurückzuschicken.

Sie habe schliesslich nachgegeben, um Ruhe zu haben, sagte Dana in der Befragung durch Gerichtspräsident Sandro Rossi. Sie habe sich nichts dabei überlegt und sei sich nicht bewusst gewesen, dass dies strafbar sei.

Ihre Heimat sei in der Schweiz

Zu ihrem Fehler stehe sie, fügte Dana an. Es sei ein Versehen gewesen, sie mache sich selber Vorwürfe. Sie habe damals nicht gewusst, wie sie das Video löschen könne. Zu verbergen habe sie nichts, stellte Dana fest und kramte als Beweis ihr Mobiltelefon und den Wohnungsschlüssel aus der Tasche und legte beides vor sich auf den Tisch. Sie könne alles offenlegen.

Müsste sie die Schweiz verlassen, sagte sie auf die entsprechende Frage von Einzelrichter Rossi, dann wäre sie erledigt. Ihre Heimat sei in der Schweiz. Sie fühle sich wohl, arbeite gerne hier, habe alles, was sie brauche.

Für Gericht handelt es sich nicht um Bagatellfall

Der Tatbestand der Pornografie sei erfüllt, stellte die Verteidigerin in ihrem Plädoyer fest. Die Beschuldigte anerkenne den Sachverhalt, sei sich ihres Fehlers bewusst und zeige Reue. Sie verhalte sich kooperativ, sei geständig.

Ein Interesse am Inhalt des Videos habe sie nicht. Das Strafverfahren habe ihr Eindruck gemacht, sie werde sich in Zukunft zweimal überlegen, wie sie sich verhalten werde.

Von einer Landesverweisung für fünf Jahre – wie von der Staatsanwaltschaft gefordert – sei aber abzusehen, weil ein Härtefall vorliege, führte die Verteidigerin weiter aus. Die Beschuldigte sei vollständig integriert, breit vernetzt und arbeitstätig. Eine Landesverweisung wäre unverhältnismässig.

Es gibt nur eine Lösung: löschen

Zu diesem Schluss kam schliesslich auch das Gericht. Präsident Rossi – vor ihm sitzen in solchen Fällen, bemerkte er, sonst in der Regel Männer – betonte aber, dass es sich nicht um einen Bagatellfall handle, die Beschuldigte knapp an einer Landesverweisung vorbeischramme.

Für den Schrott in den sozialen Medien gebe es nur eine Lösung: Löschen, redete Rossi der Beschuldigten ins Gewissen. Diese tue gut daran darauf zu achten, nicht mehr mit der Rechtsordnung in Konflikt zu kommen.

Verurteilt wurde die Beschuldigte zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 60 Franken sowie zu einer Busse von 500 Franken. Die Probezeit wurde auf 3 Jahre festgesetzt. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

114
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
114Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tagomago 17.12.2019 21:07
    Highlight Highlight Eigentlich ist das Urteil ein Skandal.
  • insert_brain_here 17.12.2019 15:20
    Highlight Highlight Schon etwas seltsame Geschichte. Klar sind solche Videos illegal und grundsätzlich abscheulich, wie die Frau dagegen damit in Kontakt kam und umging - der Sachverhalt scheint ja unbestritten zu sein - ist jedoch im schlimmsten Fall unglücklich und ungeschickt, weit entfernt von bösartig oder gar kriminell motiviert. Dass nur die Härtefallklausel die Frau vor dem Landesverweisung bewahrt hat empfinde ich als sehr bedenklich.
  • FITO 17.12.2019 15:07
    Highlight Highlight Zuerst die Ziegen und nun die Hühner?
    Das gute daran ist, dass dank solchen Penisträgern diese Spezies bald ausgestorben ist.
    Zudem hat der Kanton Aargau nun schon seit längerem ein Problem mit der Besetzung der Judikative und der Exekutive. Auch bei diesen Wahlen haben sie es wieder verpasse, dies zu korrigieren.
    Dreimal dürft ihr raten welcher Partei der Gerichtspräsident entsprungen ist.
    Benutzer Bildabspielen
  • rudolf_k 17.12.2019 14:13
    Highlight Highlight Was genau hat eigentlich Whatsapp mit einem 'sozialen Medium' zu tun? Das ist ein Messenger, nicht mehr und nicht weniger.
  • Nony 17.12.2019 12:40
    Highlight Highlight Na ja. Irgendwie seltsam die Geschichte. Aber sind wir froh, ist es eine serbische Frau gewesen ist und kein serbischer Mann. Der wäre kaum mit einer Bewährungsstrafe davongekommen. Da hätte sich wohl auch kaum jemand darüber echauffiert, woher die Behörden an das Material gekommen seien, sondern stattdessen eher die sofortige Kastration und Ausweisung dieses Perversen gefordert.
  • Namenloses Elend 17.12.2019 12:27
    Highlight Highlight Da muss man verdammt aufpassen. In den Gruppenchats wird teilweise gerne mal irgendwelchen Müll versendet und landet auf dem Handy. Das ganze scheint zu einer lukrativen Einnahmequelle verkommen zu sein, noch schnell das Handy zu filzen. Was verboten ist, wissen wohl die wenigsten. Ich kenne zwei Personen, die nun Einträge haben wegen solchem Videos. Eine davon hatte es noch nicht mal angeschaut. War halt auf ihrem Handy. Whatsapp autodownload 🙈
  • Silverstone 17.12.2019 10:30
    Highlight Highlight Das ist mal wieder schweizer Rechtsverständiss par excelence... *facepalm*
    Wegen so einem doofen Video wird solch ein aufhebens gemacht. Wär wohl weniger schlimm gewesen wenn sie selber mit dem Huhn ihr wisst schon was gemacht hätte :(
  • 044 508 39 39 het sie gseit 17.12.2019 10:07
    Highlight Highlight Merkwürdige Story. Von wo weiss das Gericht, dass die Frau dieses (degoutante) Video herumschickt?
    Auch möchte ich als mündiger Leser erfahren, in welches Land, diese bedauernswerte Person (rein theoretisch) zurück müsste.

    Hier bleibt eigentlich alles offen, und nach dem Lesen, der Eindruck, man sei auf Headlines hereingefallen die aber keinen Inhalt haben.
    • spaljeni 17.12.2019 11:36
      Highlight Highlight Es steht im dritten Satz des Artikels, dass die Frau aus Serbien ist. Weiter unten wird aufgeführt, dass sie vor 28 Jahren in die Schweiz kam. Evtl. haben Sie nur die Headline gelesen 🤔
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.12.2019 17:06
      Highlight Highlight spaljeni
      Hab ich übersehen. Und sonnst? Sind sie zufrieden mit dem Bericht?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.12.2019 19:19
      Highlight Highlight Nanu? Nichts mehr im Köcher?
  • mrmikech 17.12.2019 09:31
    Highlight Highlight Straftat pornografie? Dann sollen alle sofort aufhören dickpics auf whatsapp zu senden!

    Von wem wurde sie aber angezeigt? Komische geschichte...
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.12.2019 10:47
      Highlight Highlight (Straftat Kinderpornografie.)
    • ands 17.12.2019 13:48
      Highlight Highlight Das Strafgesetzbuch definiert, was unter den Straftatbestand "Pornografie" fällt. Nachzulesen hier:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a197
      Anzeige braucht es keine, da es sich um ein Offizialdelikt handelt.
      @ Sehr geehrte Damen und Herren: Den Straftatbestand der "Kinderpornografie" gibt es offiziell nicht, da alles im Artikel "Pornografie" aufgeführt ist.
    • insert_brain_here 18.12.2019 09:20
      Highlight Highlight @mrmikech: Unaufgefordertes senden von Dickpics IST gemäss Artikel 197 eine Straftat und wird mit Busse gestraft, ich denke auch der darauf folgende Artikel 198 (Sexuelle Belästigung) kann in so einem Fall durchaus zur Anwendung kommen. Ich appelliere an jede betroffene Person sich an die Polizei zu wenden, sonst treibt diese Unsitte weiter ihre Blüten.
  • Bruno S.1988 17.12.2019 08:53
    Highlight Highlight Kürzlich kam doch heraus, dass ein Schweizer Bauer regelmässig Sex mit seinen Tieren hatte und es nicht einmal bereut. Ihm wird eine Busse gegeben und eine Therapie nahe gelegt. Eine Ausländerin, die ein solches Video bloss weiterleitet, muss jedoch damit rechnen des Landes verwiesen zu werden. Wo ist hier die Verhältnissmässigkeit? Auch ich habe Kollegen, die in Gruppen solchen Mist schicken. Löschen und fertig! Aber theoretisch hatte ich ein solches Video für 5 Sek. auf meinem Smartphone. Habe ich mich nun strafbar gemacht und muss mit einem Landesverweis rechnen?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 17.12.2019 09:58
      Highlight Highlight Das ist die Verhältnismäßigkeit der Law-&-Order-Fetischsisten.
      Wenn's ein Schweizer tut, ist es schlimm, und man muss den Mei-Mei-Finger hervornehmen.

      Leitet eine Ausländerin ein solches Bild weiter, würden gewisse Menschen am liebsten die Guillotine wieder hervorholen.
      *Achtung! Enthält schwarzen Zynismus*
    • Lisbon 17.12.2019 10:04
      Highlight Highlight Besitz und weiterverbreiten von pornographischen Inhalten insbesondere mit Kindern ist strafbar. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Es gab da eine Abstimmung, das Stimmvolk hat entschieden, dass da normalerweise Landesverweis droht..
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.12.2019 10:10
      Highlight Highlight Bruno S
      Bist du Schweizer? Man kann eigene Staatsbürger nicht ausweisen, auch wenn es manchmal nötig wäre (denken Sie zB an Nora Illi).
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 17.12.2019 08:42
    Highlight Highlight Wenn sie schon 28 Jahre hier lebt wäre es clever gewesen sich einbürgern zu lassen, wenn sie die Schweiz als ihre Heimat sieht, dann wäre die Diskussion über eine Ausschaffung gar nicht aufgekommen. Auf Grund des Urteils hat sich das nun erledigt.
    • Radesch 17.12.2019 11:33
      Highlight Highlight @walsi

      Du weisst schon, dass sich das nicht jede Familie leisten kann/will. Eine Einbürgerung ist sehr teuer, wenn man nicht gerade wohlhabend ist. Und bitte komme mir nicht mit "Das zeigt ja, dass sie kein Interesse an der Schweiz hat, wenn ihr das zu teuer ist". Geld regiert die Welt, überall oder warum sind die rechten Parteien gegen Transparenz in ihrer Finanzierung?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.12.2019 12:54
      Highlight Highlight Radesh
      So teuer ist es ja auch wieder nicht. Kenne selbst solche Leute, die sich nicht einbürgern wollen. Meistens ist es bequemlichkeit.
    • rudolf_k 17.12.2019 14:17
      Highlight Highlight Also bitte, wenn dann eine Einbürgerung zu teuer ist, dann ist man wohl kaum integriert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eldroid 17.12.2019 07:45
    Highlight Highlight Ein Grund mehr, Whatsapp nicht zu verwenden.

    Sondern einen Messenger mit echter End-zu-End-Verschlüsselung.

    Z.B. Telegram oder Threema.

    Aber wir haben ja alle nichts zu verbergen 🤷‍♂️

    BÜPF lässt grüssen.
    • Hierundjetzt 17.12.2019 15:38
      Highlight Highlight Ich fasse das so zusammen:

      Du bist tumm, wenn Du Sodomie unverschlüsselt versenden tust?

      Ok.

      Und wie kommt den die Sodomie auf Dein Handy, mittels Zauberei oder eben via Download?

      Und das ab und zu bei diesen "Videos" codes vordran gestellt werden, damit man weiss welche Sau (ja, das ist die korrekte Bezeichnung) solche kaputte Bilder anschaut, ist Dir auch bewusst?

      Da hilft Dir Telegram auch nichts...
    • Eldroid 17.12.2019 17:21
      Highlight Highlight Mein Input bezieht sich auf Verschlüsselung allgemein. Sodomie will ich auf keinen Fall verherrlichen.


      Spannender Input, muss mich mal genauer mit MP4 auseinander setzen.

      Meines wissens kann ein reines Video (nicht in einer Website eingebettet), keinen "code" ausführen.
  • Natürlich 17.12.2019 07:38
    Highlight Highlight Irgendwie Ist die Story „chli komisch“.
    Wenns der Cousin ihr via Whatsapp geschickt hat, warum will er dann, dass sie es ihm zurückschickt?
    Das Video kann er ja ganz einfach aus dem Chatverlauf abrufen.

    Abgesehen davon ist es ein wenig übertrieben so ein Tamtam daraus zu machen, auch wenn ich natürlich komplett gegen die Verbreitung solcher Videos bin.
    Aber 5 Jahre Landesverweis wären echt übertrieben gewesen.
  • Bildung & Aufklärung 17.12.2019 07:12
    Highlight Highlight Ich glaube ihr mal, dass sie keine bösen Absichten hatte. Aber sehr unklar das Ganze, was ist mit dem Cousin, der doch den viel massgeblicheren Part spielt?

    Musste aber lachen, als sie "das Video zurückschicken" sollte. Ja, so funktionieren elektronische Dateien... Wie echte Briefe.
  • Gabriel848 17.12.2019 05:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Bildung & Aufklärung 17.12.2019 07:09
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • rburri38 17.12.2019 08:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Bits_and_More 17.12.2019 09:27
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Roberto Cavalli 17.12.2019 00:16
    Highlight Highlight Warum werden Mörder, Verkehrsrowdys und Terroristen nicht ausgeschafft?
    • The Destiny // Team Telegram 17.12.2019 06:14
      Highlight Highlight Weil du ungebildet bist.
    • Bildung & Aufklärung 17.12.2019 07:07
      Highlight Highlight Weil in der Nacht der Backofen die Musik am besten findet...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 17.12.2019 10:00
      Highlight Highlight Weil blaue Schwäne rote Mosquitos und grüne Flamingos am besten finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 16.12.2019 23:31
    Highlight Highlight Wieso sollte diese allein erziehende Mutter denn ausgeschafft werden? Wenn Bauern im Thurgau sich seriell am lieben Vieh vergehen, dann haben wir es in diesem Fall doch wohl eher mit einer übermässigen Assimilierung zu tun, oder? Mehr als nur seltsam, diese Geschichte.
    • Hierundjetzt 17.12.2019 00:10
      Highlight Highlight Weil dies keine Katalogstraftat ist und der Magnum lieber im Hive war als beim Abstimmen. Damals.

      Die Abstimmung schon vergessen?
    • Magnum 17.12.2019 00:50
      Highlight Highlight Der Magnum geht weder ins Hive noch abstimmen.
      Das eine ist nicht so seine Wellenlänge, das andere bleibt ihm auf Grund seiner Staatsangehörigkeit versagt.
    • PeteZahad 17.12.2019 08:23
      Highlight Highlight @Magnum Weil das verbreiten von (illegaler) Pornographie kein Bagatelldelikt sondern eine schwere Straftat ist. Insbesondere wenn im Video Minderjährige vorkommen.

      Wer Gegenstände oder Vorführungen [...], die
      sexuelle Handlungen mit Tieren [...] oder nicht tatsächliche sexuelle Handlungen mit Minder-
      jährigen zum Inhalt haben [...] besitzt [...] wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
      Haben die Gegenstände [...] tatsächliche sexuelle Hand-
      lungen mit Minderjährigen zum Inhalt, so ist die Strafe Freiheitsstrafe
      bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LaPalomaOhe 16.12.2019 23:16
    Highlight Highlight Kann das schon verstehen, man ist derartig angeekelt das man damit nichts mehr zu tun haben will, aber es ist nun mal da, irgendwie setzt da das Denken aus, man will es irgendwie weg haben. Mir hat mal jemand was mit einem Hengst und Oralverkehr geschickt, keine Ahnung was für Drogen die nehmen. Da es Gesetz ist wird es verhandelt, das Ergebnis find ich massiv übertrieben, eine Verwarnung hätte es auch getan, aber das Volk muß ja bespaßt werden.
  • PC Principal 16.12.2019 22:47
    Highlight Highlight Der Fall wirft irgendwie mehr Fragen auf als Antworten. Wiese hat der Cousin das geschickt und wieso sollte sie es wieder zurückschicken? Wer hat davon erfahren und sie angezeigt?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.12.2019 10:14
      Highlight Highlight Journalistische Lehrkalorien.
  • Ökonometriker 16.12.2019 22:47
    Highlight Highlight Und wie hoch ist die Strafe für Whatsapp Inhaber Facebook, welches solche Daten verbreitet und das verbreiten einfach und wirksam verhindern könnte?
    • PeteZahad 16.12.2019 22:55
      Highlight Highlight Wie kann man es einfach und wirksam verhindern bei den Milliarden von Nachrichten die verschlüsselt verschickt werden?
    • The Destiny // Team Telegram 17.12.2019 06:17
      Highlight Highlight "e2e verschlüsselt"
    • Ökonometriker 17.12.2019 09:21
      Highlight Highlight @PeteZahad: als Bank schaffen wir es, bei Dutzenden Millionen verschlüsselten Transaktionen Kriminelle herauszufischen, selbst wenn sie ihren Namen absichtlich falsch schreiben. Ein Techunternehmen sollte das auch schaffen. Unsere Berater bieten sonst gerne Hand...
    Weitere Antworten anzeigen
  • invisible 16.12.2019 22:33
    Highlight Highlight ich kapier irgendwie den teil mit dem zurückschicken des videos nicht...
    • Vintage 17.12.2019 08:25
      Highlight Highlight Ich auch nicht. Der Cousin muss die Cousine für richtig blöd halten oder sie glaubt wirklich daran.
    • Aladdin 17.12.2019 10:21
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, Nkoch, was du nicht begreifst. Ich lasse mir PDF‘s auch jeweils in zweifacher Ausführung zusenden. Ich weiss ja nie, wenn ich das Dokument vielleicht noch ein zweites Mal ausdrucken möchte. ☝🏻
    • thelastpanda 17.12.2019 10:41
      Highlight Highlight Vielleicht hat er es gelöscht und wusste auch nicht, dass er es im Verlauf wieder herstellen konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 16.12.2019 22:32
    Highlight Highlight "Später habe ihr Cousin sie dazu gedrängt, ihm das Video zurückzuschicken."

    Er hatte es ihr sozusagen nur ausgeliehen.
    • Human 17.12.2019 09:59
      Highlight Highlight Das war wohl der dumme "couseng" ...
  • Zyniker haben es leichter 16.12.2019 22:31
    Highlight Highlight Mit welcher legalen/illegalen Überwachungsmethode ist sie überhaupt aufgeflogen? Bei Tierpornos mit Kindern mag das vielen gerechtfertigt erscheinen aber schon morgen könnt ihr für politische Äusserungen auf dem selben Weg vor Gericht landen und keine Seite ist davor sicher.
    • ursus3000 16.12.2019 22:41
      Highlight Highlight Willst du zu Gewalt aufrufen oder vor was hast du Angst?
    • Töfflifahrer 16.12.2019 22:53
      Highlight Highlight Das läuft über Amerikanische Server, Facebook meldet solche Vorfälle wenn die diese finden, das war wohl ein Hinweis der Behörden aus den USA.
    • ChiliForever 17.12.2019 00:15
      Highlight Highlight Wenn Facebook so etwas so leicht herausfinden kann, warum kann Facebook nicht schon das Versenden an sich unterbinden bzw. herausfiltern?
      In China können die sich ja auch alle an die Zensurregeln halten.

      (Und ja, Letzteres macht mir durchaus Angst...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • God 16.12.2019 22:27
    Highlight Highlight Landesverweis für 5 Jahre?! WTF?!
    • Hierundjetzt 16.12.2019 23:09
      Highlight Highlight Tja, so stands in der angenommenen Initiative: Katalogstraftat.

      Alles dagegenreden hat nichts genützt, die Initiative ist nun Gesetz.
    • PeteZahad 17.12.2019 08:27
      Highlight Highlight Egal ob man für oder gegen die Initiative war, beim Besitz und Verbreiten von Videos, die sexuelle Handlungen von Minderjährigen zeigen, handelt es sich nicht um ein Bagatelldelikt. Dieses wird mit bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug geahndet.
    • walsi 17.12.2019 08:45
      Highlight Highlight Tierporno ist ja auch kein Kavaliersdelikt.
  • Thurgauo 16.12.2019 22:26
    Highlight Highlight Puh, klar ist sowas Mist, dass ist mir heute auch bewusst. Aber früher, in meiner Obstufenzeit, sind solche Sachen massig herumgegangen. Ging halt um den Ekelfaktor.
    • Magnum 16.12.2019 23:32
      Highlight Highlight Bwahaha, im Thurgau gingen solche Sachen massiv herum? Quasi als digitalisierte Form der Brauchpflege?
    • Bildung & Aufklärung 17.12.2019 07:22
      Highlight Highlight Magnum: ahjaha :'D

      Thurgauo, ja Oberstufe als Kinder. Da ist man sich der Tragweite nicht annähernd so bewusst. In dem Alter habe ich mich auch von Kollegen überschnurren lassen, übelste Gewaltvideos anzuschauen (ogrish und wie der scheiss hiess), was ich heute logischerweise nie mehr tun würde.

      Die Frau und ihr Umfeld ist mit 40 aber in einem anderen Spekturm.
    • PeteZahad 17.12.2019 08:28
      Highlight Highlight War auch früher kein Bagatelldelikt.
  • Freddie Quecksilber 16.12.2019 22:24
    Highlight Highlight Wie wurde sie überhaupt entdeckt
    • Reto32 16.12.2019 22:57
      Highlight Highlight Seit einigen Jahren leiten die Amerikaner Beweise zu kinderpornographischen Inhalt, auf dem sie stossen, an Partnerstaaten weiter. So kommen auch heutzutage die meisten Hinweise für verbotene Pornographie in der Schweiz direkt vom Amerikanischem Nachrichtendienst geschickt.
  • Ramsey16 16.12.2019 22:17
    Highlight Highlight Geh dann mal schnell den Fussballmannschaftschat bereinigen...
  • MGPC 16.12.2019 22:07
    Highlight Highlight Das ist ein Witz oder? Wo ist die Auflösung dass das ganze erfunden ist. Sogar meine 70 jährige Mutter weis dass ein Video nicht weg ist wenn mann es „zurückschickt“. Was ist mit dem Cousin? Wird der auch verurteilt? Woher stammt dieses verstörende Video? Bitte Herr Hunziker, klären Sie mich auf😆
  • mrlila 16.12.2019 21:50
    Highlight Highlight Dumme Frage:

    Ich bin in einigen WhatApp Gruppen und ab und zu wird auch Mist darin gepostet, ich habe die Einstellungen so, dass alles einfach gespeichert wird, finde ab und zu auch Müll darin.

    Kann ich jetzt strafbar gemacht werden, wenn diese einfach durch diese Einstellung bei mir gespeichert werden?
    • El Mac 16.12.2019 22:22
      Highlight Highlight Ja
    • bokl 16.12.2019 22:27
      Highlight Highlight Kurz gesagt ja.
    • AngelitosHE 16.12.2019 22:32
      Highlight Highlight Ja, da der Besitz verboten ist.
    Weitere Antworten anzeigen

Anonymous hackt Sasek-Sekte: Schulungs-Videos zeigen, wie Mitglieder fanatisiert werden

Netzaktivisten haben Dutzende interne Sektenvideos veröffentlicht. Sie zeigen, wie Menschen in Ivo Saseks OCG-Sekte fanatisiert und darauf gedrillt werden, deren Botschaften weiterzuverbreiten.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat in der Nacht auf Montag über 70 interne Schulungs-Videos der Schweizer Sekte Organische Christus-Generation (OCG) veröffentlicht. Die Videos zeigen beispielsweise Sektenführer Ivo Sasek, wie er in einer Halle Hunderte Mitglieder mit Kriegsrhetorik auf den Kampf gegen «die Elite» und die Medien einschwört. Dabei fallen Sätze wie:

Das Publikum, viele ältere Menschen, aber auch junge Familien mit Kindern, hängt an seinen Lippen, macht Notizen und antwortet auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel