Schweiz
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Philipp Mueller, FDP-AG, spricht waehrend der Diskussion zum Auslaendergesetz und der Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuegigkeitsabkommen, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 1. Dezember 2016 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Philipp Müller (FDP/AG) bei einem Votum im Ständerat. Bild: KEYSTONE

«Tag X kommt immer näher»: Philipp Müller wird auf Facebook brutal bedroht

Gewaltaufrufe: Der Aargauer Ständerat Philipp Müller ist Zielscheibe übler Hetze. «Weltwoche»-Chef Köppel streitet Zusammenhang mit seiner Müller-Attacke ab.

henry habegger / Aargauer Zeitung



Ein Blick auf die öffentlich zugängliche Facebook-Seite von FDP-Ständerat Philipp Müller zeigt User-Kommentare von erschreckender Brutalität. Ein «R.U.» postete vor einigen Tagen: «Du elende Landesverräter!!! Hoffe wirsch au mal über de Huufe gfahre!!!!!!!»

Hintergrund solcher Beschimpfungen ist Müllers Rolle im Zusammenhang mit der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) im Parlament. Das «Modell Müller» steht für den «Inländervorrang light». Mit dem nach ihm benannten Konzept ist der ehemalige FDP-Präsident zum Feindbild geworden: Vorab einige führende SVP-Exponenten machen Müller auf allen Kanälen verantwortlich dafür, dass die MEI nicht korrekt umgesetzt werde.

Allen voran der Zürcher SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel, der Müller als dämlichen Depp auf dem Cover seines Blatts darstellte. Das «karikaturistisch verfremdete Ohrfeigengesicht der amerikanischen Comic-Figur Alfred E.Neumann», wie Köppel selbst es im Editorial nannte.

Darin ging er frontal auf den FDP-Politiker los: Er schimpfte ihn «dumm» und «den Unfreisinnigen». Müller werfe «die Selbstbestimmung und damit die Schweiz über den Haufen, um den Linken und der EU zu gefallen». Müller wolle «mithilfe der Linken Bundesrat werden», behauptete Köppel. Und stellte fest: «Ich bin gegen Müller.»

Das war in der Ausgabe vom 1. Dezember. Am 30. November debattierte der Ständerat über die MEI-Umsetzung. In dieser Phase begannen die OnlineAttacken auf Müller, wie Ständeratskollegen bestätigen. Philipp Müller selbst wollte auf Anfrage der «Nordwestschweiz» keine Stellung zu den Angriffen nehmen

Sogar zum Amoklauf wird aufgerufen

Der Aargauer wird mit Beschimpfungen und Gewaltdrohungen eingedeckt. Ein User «M.v.G.» postete auf Müllers Facebook-Profil: «Sie sind ein elender Volksverräter. Ausserdem heissen Sie Philipp «huere Figg» Müller.» Ein «C.M.»: «Verdammts arschloch bisch phillip.....!!!! also meh kanni dazua nit säga. hoffentli frisst di dr krebs amol elend uf...». Ein «S.U.»: «Aufräumen mit dem Volksverräter inkl. seiner Sippe.»

Entfesselte, hemmungslose Bürger lassen ihrer Wut freien Lauf. Während solche Drohungen früher anonym zugestellt wurden, «posten» Autoren sie heute offen und unter eigenem Namen.

«Sein dämliches Grinsen wird ihm noch vergehen. Tag X kommt immer näher.»

Facebook-User über Philipp Müller.

Auch auf dem Facebook-Profil von SVP-Nationalrat Lukas Reimann wird Müller aufs Übelste beschimpft. Dort stehen seit Tagen Kommentare von Nutzern wie: «Sein dämliches Grinsen wird ihm noch vergehen ... Tag X kommt immer näher.» Oder «Dieses Dreckschwein, verdrehter und fälscher als eine Hyäne».

Auslöser hier war ein Eintrag von Reimann, der ein Foto Müllers postete mit dem Kommentar: «S Volk het öppis bestimmt? Mir doch egal!» Dazu den Kommentar: «Was kurz vor Jahresende in Bern abgeht, ist die grösste Schweinerei aller Zeiten!»

«Es wird Zeit, dass mal wieder jemand Amok läuft und diese Linken Politiker aus dem Weg räumt. Geht anscheinend nicht mehr anders.»

Facebook-User auf SVP-Facebookseite.

Müller ist aber nicht der Einzige, der in immer erschreckenderer Weise Zielscheibe von Verbalattacken wird. Am 9. Dezember postete ein «M.T.» auf das öffentliche Facebook-Profil der SVP Schweiz den Gewaltaufruf: «Es wird Zeit, dass mal wieder jemand Amok läuft und diese Linken Politiker aus dem Weg räumt. Geht anscheinend nicht mehr anders.»

Es hagelte gestern Protesteinträge gegen den Amok-Post. Doch dieser wurde zumindest bis gestern Nachmittag nicht gelöscht.

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth, selbst auch immer wieder Zielscheibe von Attacken, stellt fest: «Tendenziell nehmen die Drohungen zu. Es gibt eine eindeutige Parallelität zwischen öffentlichen Hetzkampagnen von Medien und Drohungen gegen die betroffenen Politiker. Je härter man von diesen Medien angegriffen wird, desto tiefer ist die Hemmschwelle bei ihren ‹Gefolgsleuten›. Diese fühlen sich offenbar legitimiert, ebenfalls und oft noch brutaler draufzuhauen.»

«Nichts mit ‹Weltwoche› zu tun»

«Weltwoche»-Verleger und SVP-Nationalrat Köppel streitet diesen Zusammenhang auf Anfrage ab. Auf die Frage, ob er mit der Müller-Attacke nicht bewusst das Risiko eingehe, dass es einmal zu einem Gewaltdelikt komme, sagt er: «Ich bedauere sehr, dass sich Herr Müller derzeit mit primitiven Feindseligkeiten konfrontiert sieht. Ich verurteile dies als jemand, der Selbiges auch schon mehrmals durchmachte, ohne dass ich mich darüber beklage.»

Aber «die Unterschiebung» in der Frage weise er zurück: «Die Tatsache allerdings, dass Ständerat Müller offenbar einen Sturm der Entrüstung auslöst, hat nichts mit der ‹Weltwoche› zu tun, wie Sie hier böswillig unterstellen wollen, sondern mit dem von Ständerat Müller orchestrierten Verfassungsbruch bei der Zuwanderungsinitiative.» Er habe Müller auf dem Cover «empö- rungsmindernd humoristisch, ja freundlich dargestellt», so Köppel.

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141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 14.12.2016 10:36
    Highlight Highlight So viele Grossmäuler meinen, sie hätten die Weisheit ganz alleine auf ihrer Seite. Gerade diejenigen, die vom Volksverrat daherlafern und meinen die Schweiz ganz alleine gepachtet zu haben, haben die Schweiz und ihre Demokratie gar nie begriffen.
    Eine Initiative wird in der Schweiz Verfassungsartikel und daraus wird ein Gesetzt gestaltet. Passt dem Volk dieses Gesetz nicht, muss es ein Referentum ergreifen. Das Volk ist nicht alleine entscheidend. Unsere Grossväter wussten genau, weshalb! Man sieht ja, was die R mit dem PM machen würden im Namen des Volkes. Hallo, ich bin auch das Volk!
  • PenPen 13.12.2016 00:34
    Highlight Highlight Hab mich mal durch die Profile einiger SVP Exponate gescrollt.
    Einige Kommentare gegen diese Personen sind nicht weniger abscheulich.
    Ein sogenannter Mordaufruf gegen Hess wurde bereits wieder gelöscht.
    Es gibt auf beiden Seiten Idioten.
    • Hans der Dampfer 13.12.2016 11:30
      Highlight Highlight Hess wurde, im Gegensatz zu anderen Politikern, auch schon tätlich angegriffen. Überhaupt scheinen links Terroristen gewalttätiger zu sein. Beispiel sind die alljährlich stattfindenden Saubannerzüge oder auch die Besetzer vom Kochareal. Einen Leutenegger, der früher selbst Revoluzzer war, haben sie dort davon geprügelt. Aber über solche Ereignisse erscheinen keine kritischen Artikel den das sind ja die Gutmenschen.
  • WilliMu 13.12.2016 00:21
    Highlight Highlight Spätestens seit Köppel Reichsfeldmarschall Hermann Göring, Nummer zwei im nationalsozialistischen Deutschland und oberster Henker, in "seiner" Weltwoche verharmlost, ja bewundert hat, ist letztere für mich ein Hetz- und Revolverblatt. Das schleckt keine Geiss mehr weg. Auch der Artikel über den FDP-Müller ist im gleichen Geist zu sehen: solche, die eine andere Meinung als die der SVP vertreten, sind fertig zu machen, und wenn nicht zuletzt das Titelbild des Hetzblattes herhalten muss. Widerlich!
  • Black Cat in a Sink 12.12.2016 20:58
    Highlight Highlight Es gab mal eine Publikation, das Facebook aus vergangenen Tagen fast;
    DER STÜRMER
    (...)
  • Denverclan 12.12.2016 19:43
    Highlight Highlight Brandstifter gibt es viele, der Verantwortung die sie tragen, sind sich viele Politiker nicht bewusst. Der Aufschrei wird wie immer gross sein wenn der Ernstfall eintritt. Durchdrehen werden nicht diejenigen die selbstständig denken, sondern irgendein Perspektivloser der in eine Märthyrerrolle schlüpft. Genauso wie man links oder rechts anprangert müssen Brandstifter angeprangert werden. Sicher ist jeder für sich selbst verantwortlich, aber im Wissen darum, dass viele Menschen einen "Führer" brauchen, ist es verantwortungslos, dass intelligente Menschen so ein "Spiel" spielen. Inakzeptabel!
    • Hans der Dampfer 13.12.2016 11:42
      Highlight Highlight Linke Terroristen werden doch gar nicht angeprangert obwohl in der CH viel gewaltbereiter und gefährlicher als rechte.
    • Christian Mueller (1) 13.12.2016 16:29
      Highlight Highlight Wer Gewalt anwendet, hat sich m.E aus der politischen Diskussion bereits verabschiedet. In der Politik geht es darum gewaltfreie Lösungen zu finden. Dem Opfer ist es unter dem Strich egal, wer ihn umbringt und unter welchem Ideologischen Mantel.
  • CASSIO 12.12.2016 18:41
    Highlight Highlight Nennen wir doch die Damen und Herren beim Namen, wenn vorhanden noch weitere Angaben wie spezielle Freunde und Arbeitgeber. Facebook verrät vieles, manchmal mehr, als einem lieb ist.
  • teufelchen7 12.12.2016 16:58
    Highlight Highlight ich frage mich, wie lange das geht, bis köppel sein fett abbekommt. aber er ist nicht der einzige. wer mit steinen wirft, muss sich nicht wundern, getroffen zu werden.
    • faster 15.12.2016 10:35
      Highlight Highlight @Stipps
      Du pokricher, bist ein köppel body guard XD
  • dracului 12.12.2016 16:35
    Highlight Highlight Gerne würde ich das Gegendarstellungsrecht 😊 in Anspruch nehmen. Auch ich habe versucht Herrn Köppel "empörungsmindernd, ja freundlich" (man beachte zB. die niedlichen Sommersprossen) darzustellen.
    Benutzer Bild
  • E. Regiert 12.12.2016 14:00
    Highlight Highlight Das satirische Porträt von Müller ist niedlich, friedlich im Vergleich zu dem, was sich die deutsche und österr. Satire an Schmähungen und Verunglimpfungen erlauben darf und ungeniert auch tut, nota bene zum Wohlgefallen des Publikums.
    Und für die "Charlie Hébdo" die gerade von den Linken besonders gelobt wird für ihre äusserst bissige Satire, muss dieses Titelblatt sonntagsschülermässig brav erscheinen.
    Ich begrüsse es sehr, wenn auch Schweizerische Zeitschriften hiesige Politiker unzimperlich durch den Kakao ziehen, wenn diese es sich verdient haben.
    • Johnny Geil 12.12.2016 16:33
      Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass die Weltwoche ein Satiremagazin ist. Aber jetzt wo sie es sagen...

      Im Ernst: Sie sollten schon Äpfel mit Äpfel vergleichen.
    • E. Regiert 12.12.2016 16:44
      Highlight Highlight Als ob Satire nur in Satireblättern stattfindet.
      Zudem entgeht Dir, dass Satire eine besondere Form des Witzes ist.
      Jedes Satireblatt ist ein Witzblatt. Das ist ein Kompliment, denn "Witz" rührt etymologisch von "Wissen" und "Weisheit" her. Eine Zeitung ohne Witz ist einfach nur bedrucktes Papier.
      Die WW mag Dir nicht gefallen. Aber dieses Titelblatt ist, finde ich, richtig gut getroffen und gut gemacht.
    • CASSIO 12.12.2016 18:43
      Highlight Highlight Maria Bitterli. Verstehe ich Sie richtig, dass Sie WW-Lesern unterstellen, dumm zu werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Disclaimer 12.12.2016 13:34
    Highlight Highlight Ich finde es wichtig, dass solche Aussagen strafrechtlich verfolgt werden. Die Übeltäter sind sich scheinbar nicht bewusst, dass solche hetzerischen Drohungen nichts auf dieser Welt verloren haben. Ausserdem wünsche ich mir eine Organisation, welche solche unmenschen öffentlich an den Pranger stellt. Die haben ihren Text schliesslich auch öffentlich gepostet. Da sollen es auch alle lesen können. Auch ihre Arbeitgeber.
    Gebt dem Hass keine Chance!
  • pommes_mit_senf 12.12.2016 12:18
    Highlight Highlight Warum werden hier nicht die vollen Nanen mit Link zum facebook-Profil geposted?
  • Snus116 12.12.2016 11:40
    Highlight Highlight Beim Tag x gehts um den Weltuntetgang, die Person hat da etwas von Apokalypse und Religion geschrieben😁
  • Morgan Schwab 12.12.2016 11:36
    Highlight Highlight Wird sowas nicht strafrechtlich verfolgt ? Das mit dem Amoklauf ist ja ein Aufruf zu Mord.. ist das nicht bedenklich ? Da wird man ja an 1933 erinnert..mich schaudert es, wenn man sieht, was die SVPler da alles machen..
    • herschweizer 12.12.2016 14:08
      Highlight Highlight Ja die Anwälte der WW sind vom Fach und werden gut bezahlt. Die kennen die Grenze zur Volksverhetzung genau. Dies obwohl viele moralische Grenzen schon lang überschritten wurden.
  • hoi123 12.12.2016 11:35
    Highlight Highlight Wieso berichtet Watson nicht über die Sachbeschädigungen von linken Kreisen am Freitag in Luzern berichtet?
    Passt wohl nicht in euer Weltbild der friedlichen Linken....
    • philosophund 12.12.2016 12:02
      Highlight Highlight Was hat das mit Müller zu tun? *ankopflang*
    • Thecaptainsolo 12.12.2016 12:27
      Highlight Highlight Ich sage es gerne nochmals: hört doch einfach mal BITTE auf bei artikeln über svp rechtsextreme usw die linke ins spiel zu bringen das hat hier einfach nichts zu suchen!!! Es geht hier um aufruf zu mord und amok warum können wir das nicht einfach alle gemeinsam verurteilen?!?!? Und uns bei artikeln über linksextreme dann dort über linke beschweren...
    • San_Fernando 12.12.2016 12:33
      Highlight Highlight Ich finde es skandalös, dass Sie die eine Schandtat mit einer anderen "Verharmlosen". Ich finde beides scheusslich! Und beides sollte strafrechtlich geahndet werden - und nicht gegeneinander ausgespielt werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 12.12.2016 11:33
    Highlight Highlight Jeden einzelnen dieser Deppen anzeigen und Typen wie Reimann die dagegen nichts unternehmen wenn auf ihrer Seite zu Straftaten aufgerufen wird gleich mit.

    So kommt der Staat auch wieder an dringende Kohle die die SVP ja zwanghaft einsparen will bei den Reichen.
  • Herbert Anneler 12.12.2016 11:23
    Highlight Highlight Köppels bekanntes perfides Spiel der Rechten: Zündeln, und dann das Unschuldslämmlein spielen. Einen direkten Zusammenhang zwischen den WW-Attacken und den persönlichen Attacken auf Müller gibt es nicht - aber Köppel schafft das Klima, in welchem Attacken auf Müller möglich werden. Köppel ist ein geistiger Vorreiter und Vorbereiter. Und er weiss das ganz genau und nutzt es immer wieder auf perfide Art. Schade um unsere Demokratie. Aber eine solche will Köppel ja gar nicht.
    • Flughund 12.12.2016 12:49
      Highlight Highlight Aber Mordaufrufe gegen Köppel im Surprise sind dann ok und werden als Kunst deklariert. Zudem muss ja niemand die Ww lesen. Diese Vergleiche hier mit dem 3 Reich (Stürmerblatt etc..) sind genau so wiederliche Hetze. Aber man fühlt sich halt moralisch erhaben in seinem linken Weltbild. Übrigens gibt es in jeder WW auch Artikel von linken Exponenten (Bodenmann, Wermuth...) Aber dazu müsste man halt mal reinschauen und lesen.
    • Herbert Anneler 12.12.2016 13:38
      Highlight Highlight @ Flughund: Wie kommst Du auf die hirnrissige Idee, dass ich Mordaufrufe für Köppel gutheissen würde? Solche Unterstellungen sind so bösartig wie dumm, passen aber wohl ins Rechte Weltbild. Schönes Beispiel postfaktischer Verwirrung...
  • El Vals del Obrero 12.12.2016 11:03
    Highlight Highlight Spätestens bei den nächsten Wahlen wird sich die FDP denoch wieder an die SVP anhängen.

    Vielleicht wäre es wirklich mal sinnvoll, dass die "bürgerlichen" Parteien von der rechtspopulistischen Partei, die den Begriff "bürgerlich" nur gekapert hat, emanzipieren würden.
    • Asmodeus 12.12.2016 12:32
      Highlight Highlight Warum sollte die Partei die den Reichen zuspielt (FDP) sich von der Partei emanzipieren, die von Reichen geführt (SVP) wird?

      Da haben sich die beiden richtigen gefunden. Dazwischen noch die kleine intrigante Freundin CVP
    • El Vals del Obrero 12.12.2016 14:02
      Highlight Highlight Weil sie, falls sie das nicht machen, irgendwann untergehen werden.
  • zombie woof 12.12.2016 10:56
    Highlight Highlight Wer jetzt immer noch behauptet, Koeppel sei kein Brandstifter, der ist entweder Blind oder sympathisiert mit Koeppel.
  • Dominic Mathis 12.12.2016 10:34
    Highlight Highlight Frage an die Redaktion:
    Inwieweit wird das Ganze strafrechtlich verfolgt? In der Theorie ist es klar, aber mich würde interessieren wie die Praxis aussieht.
  • piedone lo sbirro 12.12.2016 10:27
    Highlight Highlight dümmlicher inszenierungsjournalismus eines populistischen hetzblattes, dass sich selber als qualitätsmedium bezeichnet.
  • piedone lo sbirro 12.12.2016 10:19
    Highlight Highlight in den letzten jahren spülte die svp viele ausländerfeindliche und homophobe opportunisten, demagogen, narzissten und hassprediger in den nationalrat.

    die haben eine hervorragende rhetorik und geben sich vordergründig als männer des volkes.

    respekt und anstand, verantwortungsbewusstsein und konsensfähigkeit? nicht vorhanden!

    roger köppel ist ein paradebeispiel.
  • Mandelmus 12.12.2016 09:38
    Highlight Highlight Watson, wieso kürzt ihr die Namen von Personen, welche öffentliche Aussagen tätigen?
  • Döst 12.12.2016 09:37
    Highlight Highlight Naja, Facebook (allgemein das Internet) ist ja nicht unbedingt der Hort des guten Benehmens. Wie auch immer: das Volk wurde betrogen. Die erste Quittung an die FDP wird wohl schon mit dem NEIN zur USR3 folgen, kleinere Wählerverluste in den Kantonen (da sind Köpfe wichtiger als Parteizugehörigkeit) und das grosse Debakel dann 2019 bei den Nationalratswahlen.
    In der Schweiz gibts keine Revolutionen oder Volksaufstände, man haut den Verantwortlichen einfach ab und zu wieder auf die Finger, wenn sie vom Weg abgekommen sind.
    • gecko25 12.12.2016 10:07
      Highlight Highlight also wenn ich dich richtig verstehe, ist es legitim massivste Drohungen auszusprechen, nur weil man von der einen Seite belogen wurde und die andere dann versucht den Scherbenhaufen zusammenzukehren ?
    • Fabio74 12.12.2016 10:31
      Highlight Highlight Die Frage der Definition. Bin Teil des Volkes, wenn auch nicht in der Definition der SVP, und fühle mich nicht betrogen
    • herschweizer 12.12.2016 11:40
      Highlight Highlight Wenn man gerne Kühe subventioniert kennt man halt keine Kompromisse gegen die USR3...
  • Firefly 12.12.2016 09:37
    Highlight Highlight "Ich bedauere sehr, dass sich Herr Müller derzeit mit primitiven Feindseligkeiten konfrontiert sieht."... JAJA!

    Benutzer Bild
    • Asmodeus 12.12.2016 11:34
      Highlight Highlight Sorry für den Blitz. Hätte ein Herz sein sollen.
    • herschweizer 12.12.2016 11:41
      Highlight Highlight Sie werden wirklich langsam mad.... wie lange dieses Blatt noch quersubventiniert wird... so lange wie der TrumpfPuur???
    • philosophund 12.12.2016 12:06
      Highlight Highlight @hrschwizer: das wär ne Beleidigung für MAD
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capslock 12.12.2016 09:31
    Highlight Highlight Primitiver geht's wohl nimmer, ist aber bei gew. Leuten nicht verwunderlich, wenn sie sich treu nach ihrem Parteibuch oder ihrem "Vorbild" äußern.
  • Kommentareschreiber 12.12.2016 09:19
    Highlight Highlight Ich finde, der Mob wird erst mit solchen Berichten hier angestachelt. Der sogenannte (Lynch-)Mob besteht nicht typischerweise aus Leuten, welche sich eine Weltwoche leisten können. Aber wer hier aufwiegelt, erreicht solche Menschen mit grosser Treffgenauigkeit. M.E. sagt hier ein Langohr dem andern Esel!
    • FrancoL 12.12.2016 10:54
      Highlight Highlight Es ginge ja auch um den zeitlichen Ablauf! Da erkennen sie keine Unterscheide oder haben Sie eine andere Zeitrechnung?
      Diesen Artikel gäbe es nicht wenn nicht gehetzt würde.
      Oder teilen Sie die Ansicht; wer zuerst hetzt hat gewonnen und darf darum nicht mehr hinterfragt werden?
  • Thinktank 12.12.2016 09:13
    Highlight Highlight Müller hat sich mit dem Teufel (SP) eingelassen und seine Seele verkauft. Dass sich nun die einzige nicht Linke Presse damit beschäftigt ist wohl erlaubt. Die Berichte der WW entsprechen übrigens demselben Stil, den die oben genannte Presse seit Monaten gegenüber Trump oder sogenannten Populisten anwendet. Morddrohungen sind verwerflich und sollen strafrechtlich verfolgt werden. Bisher ist aber eher von Müller eine Gefahr für die Schweizer ausgegangen aufgrund seines fahrerischen Könnens.
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.12.2016 10:12
      Highlight Highlight Weltwoche als einzige nicht linke Zeitung?
      Wie weit rechts muss man stehen, damit alles andere links ist?
    • Fabio74 12.12.2016 10:33
      Highlight Highlight Müller muss man nicht mögen. Aber es wurde eine mehrheitsfähige Löung im Parlament gefunden. Das Teferendum will die SVP nicht. Also wäre es von der Seite Zeit zu schweigen.
    • Kastigator 12.12.2016 10:45
      Highlight Highlight Schlag mal "Demokratie" nach und lies unsere Verfassung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 12.12.2016 09:13
    Highlight Highlight Hmmm interessant dass anscheinend eine einzelne Person sowas entscheidet. Und ich habe immer gedacht dass im Nationalrat, im Ständerat und sogar im Bundesrat mehrere Personen sitzen.

    Es mag Müllers Vorschlag sein, aber wenn er der Einzige wäre, der ihn gut findet, würde er nicht umgesetzt.
    Einigen Hetzern würde es gut tun nochmals die Schulbank zu drücken und lernen wie die geschicke in Bern so laufen. Selbst die SVP unternimmt nichts dagegen, dann kann es ja nicht soo schlimm sein mit dem Inländervorrang light
    • Sophia 14.12.2016 17:45
      Highlight Highlight Du hast es richtig erfasst, Butschina. Es geht um billigen Wählerfang. Die grösste Zahl der SVP-nahen Betriebe liefern ins Ausland und könnten ohne Europa die Buden schliessen. Siehe EMS chem.
      Den Stammtischblödlern aber vormachen, man sei irgendwie national oder heimatverbunden und jodle den lieben langen Tag, damit die einen wählen, damit man mit politischer Macht im Rücken noch mehr Reibach machen kann.
      Schaut euch nur an, wie der CB in der Türkei "sein Volk" verraten hat.
      70% der Schweizer wählen die SVP nicht, also haben die auch das Recht, ihre Politik durchzusetzen.
  • herschweizer 12.12.2016 09:02
    Highlight Highlight Lasst mal diese Weltwoche! Ich reg mich ja auch nicht auf nur weil in der Bunten auch nur Mist für irgendwelche unbedeutenden Zielgruppen publiziert wird... Aber Aufruf zu Gewalt und Volksverhetzung ist eine Grenze die er langsam überschritten hat... Hat wohl zu lange Spartakus gekukkt. Mein Gott Walter
  • Theor 12.12.2016 08:58
    Highlight Highlight Mit unzufriedenen Randbürgern muss und wird ein Politiker wohl klar kommen, aber diese Unkollegialität von Politikern ist wirklich entäuschend. Es wundert mich daher ziemlich, dass das Parlament nicht gegen dieses seit Jahren immer mehr Fuss fassendere Vorgehen eingreift.
  • herschweizer 12.12.2016 08:57
    Highlight Highlight Er kann es halt machen der liebe Herr Köppel... Er hat es geschafft in die Führungsetage der Weltwoche hoila... Respekt
  • herschweizer 12.12.2016 08:51
    Highlight Highlight Es zeigt immer mehr wie eingängig sich die SVP Ideologie mit einer faschistischen totalitären Diktatur deckt...Dann ist noch so ein Köppel dabei der in Kim Jong-un Manier den Herrn Cohen trifft während er die parlamentarische Verantwortung nicht wahrnimmt, abschleicht und den Vochswillen einfach so verprasst.
  • Regas 12.12.2016 08:49
    Highlight Highlight Die Attacken die watson gegen Köppel fährt sind zeitweise mindestens so üble wie die Attacke Köppel gegen Müller. Es ist heute scheinbar Normalität in der Presse. Übrigens ich finde die WW Karikatur von Müller auch fröhlich und gut gelaunt. Ja und warum hackt man immerzu mit leeren floskeln auf diesen Köppel ein? Fundierte Gegenargumente findet man selten. Ich behaupte mal, die wenigsten von diesen Attakierern haben die WW jemals gelesen. Aber klar, ein Köppel drängt sich als Feindbild mit seinem Auftreten geradezu auf.

    • philosophund 12.12.2016 12:13
      Highlight Highlight Ich war lange Abonnent..bis das Blatt immer mehr eine bräunliche Farbe annahm und praktisch unlesbar wurde.
    • Fabio74 13.12.2016 08:40
      Highlight Highlight Muss man das Blatt lesen? Es reichen seine Äusserungen im TV aus um zu wissen wie der tickt.
  • Sagitarius 12.12.2016 08:48
    Highlight Highlight Hab hier einen interessanten Beitrag vom WDR. Es geht darum wie der Mensch in einer Grupper reagiert, wenn die Gruppe offensichtlich etwas falsches "behauptet" und obwohl man sich dessen bewusst ist, den Mut nicht aufbringt, zu sagen, dass dies offensichtlich und bewiesenermassen falsch ist (Asch Experiment). Ist doch hier genau das selbe! Einer plärt was in die Welt und anstelle zu intervenieren laufen viele wie die Lemminge hinterher.
    http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/mobbing-asch-experiment--100.html
  • Saraina 12.12.2016 08:12
    Highlight Highlight Der Umstand, dass Reimann und die SVP auf ihren FB-Seiten solchen Leuten Raum bieten, sagt doch alles! Und Köppel ist nun mal der klassische Einheizer.
  • Ridcully 12.12.2016 08:07
    Highlight Highlight Ja ich glaube nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo aus "die Plebs" "der Plebs" geworden ist - Danke SVP!
    Auch immer interessant, dass diese Wutbürger für sich in Anspruch zzu nehmen, Sie seien "das Volch"
    Wahrscheinlich gehören wir in deren Augen zu verhassten Elite...
  • Howard271 12.12.2016 08:06
    Highlight Highlight Dann kann ich an dieser Stelle als MEI-Gegner, der nach der Annahme ratlos war und wirklich besorgt war, sagen: Danke Herr Müller und Kollegen/innen für diese pragmatische Lösung. Ich bin zwar auch nicht glücklich damit, aber gleichzeitig beruhigt, dass die Schweiz nicht ihren eigenen Ast absägt - und hoffe, dass dieses Theater nun endlich einmal aufhört und das Thema vom Tisch ist.
  • saukaibli 12.12.2016 07:30
    Highlight Highlight Köppels "Stürmer"-Abklatsch hat sicher nichts damit zu tun. Nur weil er es darin salonfähig macht einzelne Personen zu diffarmieren anstatt zu erklären wie parlamentarische Entscheidungen überhaupt zu Stande kommen? Er bedenkt wohl nicht wie dumm und primitiv ein grosser Teil seiner Leser ist und dass die nicht zwischen kritischem Journalismus und übler Hetze unterscheiden können. Man sieht es ja an den FB-Kommentaren, dumm und gefährlich. Ich würde diese Idioten alle anzeigen, mal sehen wie blöd die dreinschauen wenn die Polizei plötzlich vor der Tür steht.
    • Asmodeus 12.12.2016 11:40
      Highlight Highlight "Er bedenkt wohl nicht wie dumm und primitiv ein grosser Teil seiner Leser ist und dass die nicht zwischen kritischem Journalismus und übler Hetze unterscheiden können."

      Oh doch. Und wie. Das ist das Erfolgsrezept einer Weltwoche und anderer SVP-Propagandablättchen wie dem "Extrablatt".

      SVP als Opfer aufspielen. Eine linksgrüne Verschwörung an die Wand malen und dem Wutbürger einfache Lösungen "alle Ausländer raus" offerieren.

      Dann in der Politik selbst jegliche Verantwortung von sich weisen, nichts produktives leisten um am Ende wieder zu jammern, sie wären arme Opfer.
  • «Shippi» 12.12.2016 07:29
    Highlight Highlight Und wie wäre es mal, wenn die Schweizer Justiz diese Morddrohungen ernst nimmt und gegen diese Internet-Terroristen ermittelt? Schliesslich hat Herr Müller auch eine Würde. Unglaublich, wie das auf Facebook toleriert wird.
  • Stichelei 12.12.2016 07:29
    Highlight Highlight Dass Köppel ausgerechnet das Konterfei seines Zwillingsbruder für den Angriff auf Müller missbraucht, lässt tief blicken.
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  • Urs457 12.12.2016 07:21
    Highlight Highlight Wenn Medienforen und Soziale Medien mit einem Autorisierungsprozess der Identität nur noch Posts mit richtigem Namen zulassen würden, gäbe es diese üblen Kommentare deutlich weniger -- in der Anonymität lässt sich leichter hetzen. Und den ganz Dummen müsste halt der Richter den Weg zeigen.
    • E. Regiert 12.12.2016 07:43
      Highlight Highlight Das wäre dann der direkte Weg zur STASI-Demokratie der ehem. DDR.
    • Tsunami90 12.12.2016 08:19
      Highlight Highlight Im Artikel steht ganz, dass auch mit Klarnamen derartiges gepostet wird.
    • Tepesch 12.12.2016 08:34
      Highlight Highlight @Urs457
      Ist beim SRF bereits so, viel hat sich aber nicht wirklich geändert. Obwohl die Kommentare nie wirklich 20min oder Blick Niveau erreicht haben.
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  • DerTaran 12.12.2016 07:20
    Highlight Highlight Da die SVP nicht das Referendum gegen die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ergriffen hat, gehe ich davon aus, dass sie damit zufrieden ist.
    • Thinktank 12.12.2016 08:59
      Highlight Highlight Und dann nochmals 3 Jahre warten, bis das Parlament nochmals dasselbe beschliesst? Das hätten die Linke SP und FDP gerne, dass sich die SVP vorführen lässt. Vermutlich könnte die SVP am Europäischen Gerichtshof klagen und bekäme recht, das wäre zielführender.
    • Die Erleuchtung 12.12.2016 09:03
      Highlight Highlight Entweder du betreibst bewusste Desinformation oder kennst unser politisches System schlecht. Das Referendum ist eine Bremse, man kann damit nur ein Gesetz verhindern. Was hätte denn die SVP von einem Referendum gegen ein wirkungsloses Gesetz? Weder mit einem Ja noch einem Nein zum Referendum würde die Zuwanderung wirksam gesteuert. Die Kündigung der Personenfreizügigkeit würde aus Sicht der SVP z.B mehr bringen.
    • saukaibli 12.12.2016 11:01
      Highlight Highlight Sie ist insofern zufrieden, als dass sie sich jetzt weiterhin als Opfer darstellen und jammern kann, dass der Volkswille von den anderen, bösen Parteien nicht umgesetzt wird. Denn seien wir ehrlich, der neoliberale Flügel der SVP war nie für die Kündigung der Bilateralen, die automatisch einher gehen würde mit der Umsetzung der MEI.
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  • BeatBox 12.12.2016 07:18
    Highlight Highlight Ich bin wirklich kein Köppel oder WW Fan, aber hiess es nicht vor kurzem auf Plakaten irgendwas von "tötet Köppel"?
    • Moelal 12.12.2016 07:39
      Highlight Highlight @BeatBox: gibt es allenfalls einen Unterschied zwischen einem dummen Plakat und einem (auch sehr dünnen) Hauptartikel des Chefredakteurs einer Zeitung mit großer Auflage (die übrigens mangels Käufern oft gratis breit als unerwünschte Werunh in unseren Briefkästen landet).
    • Watson - die Weltwoche der SP 12.12.2016 07:52
      Highlight Highlight Das war Kritik von Links gegen Rechts - Kunst, da ist das natürlich erlaubt.
    • Saraina 12.12.2016 08:15
      Highlight Highlight Ja, eine angebliche "Kunstaktion". Irgendwie typisch für das gegenwärtige Klima hier: solche Auswüchse tolerieren und in der Presse breittreten, aber den Handschlag für Schüler per Gesetz durchsetzen wollen....
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  • Yolo 12.12.2016 07:06
    Highlight Highlight Dem Lynchmob ein Opfer präsentieren und danach jegliche Schuld und Verantwortung von sich weisen, ist wie zu sagen, Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen
  • Menel 12.12.2016 07:06
    Highlight Highlight Die Frage müsste doch lauten: Was will eine WW mit solch einem Artikel bezwecken? Die Antwort darauf beantwortet auch weitere Fragen.
  • echter Züricher 12.12.2016 07:04
    Highlight Highlight Ist es nicht einfach möglich das sich die Leute aufgrund der Verwässerung der Volksiniatitive, machtlos fühlen und dadurch so ausfallend reagieren?
    • «Shippi» 12.12.2016 07:31
      Highlight Highlight Die SVP sollte endlich eine Initiative zur Kündigung aller Bilateralen mit der EU vors Volk stellen, dann schauen wir weiter, was wir Schweizer wollen: phobischen Isolationismus oder prosperierenden Liberalismus wie bisher. ;-)
    • lilas 12.12.2016 07:40
      Highlight Highlight "Ausfallend" ist ziemlich verwässert als Ausdruck für das was auf fb geschrieben und gedroht wurde
    • Tsunami90 12.12.2016 08:22
      Highlight Highlight Dann sollten die Leute auf die SVP böse sein, da sie das Referendum nicht ergreiffen will.
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  • SUP_2 12.12.2016 06:36
    Highlight Highlight Hier zeigt sich, wie bodenlos dumm gewisse Schweizer sind. Dies ist die Brut, die Leute wie Köppel mit ihren genau so dummen Hassartikeln anstiften und herantrainieren und damit den Boden ebnen für die weitere Radikalisierung unserer Gesellschaft.
    • zimibimi 12.12.2016 07:38
      Highlight Highlight Nicht nur dumm sondern vor allem gefährlich
    • Kastigator 12.12.2016 10:56
      Highlight Highlight Nein, Johzn, es ist nicht genau das Gleiche. Bei der Aktion gegen Köppel handelte es sich um eine Theaterperformance, bei den Hassreden im Netz um ganz direkte Gewaltaufrufe, denen immer mehr Taten folgen.
      Und die Aktion des Neumarkt-Theaters wurde breit diskutiert, weitherum kritisiert - und es gab eine Subventionskürzung deswegen, das Theater wurde ganz direkt bestraft. Was in sich auch wieder mehr als fragwürdig ist.
      Hassreden aber bleiben ungesühnt - und die SVP lässt seit Tagen auf ihrer FB-Seite einen direkten Aufruf zum Amoklauf gegen linke Politiker stehen. Du siehst den Unterschied?
  • pamayer 12.12.2016 06:30
    Highlight Highlight S V P. wie sie leibt und lebt.
    DAS ist echte Schweizer Kultur!


    Keinen Zusammenhang mit der Weltwoche-Hetze ist nun very sophisticated. Wenn die grosse WW das darf, darf ich als einzelner doch auch. Bzw, wenn die WW hetzt, muss ich dem Trend folgenden.

    Alles kleine selbst ernannte Winkelrieds.
    Wobei, laut Marienberg, der Winkelried ja der Dorfdepp gewesen sein soll, den man in der misslichen Lage etwas geschoben habe. (Natürlich nur linksextremer Landesverrat)
    Aber als Analogie von SVP Führung und SVP Wählerschaft hat es schon was an sich.
    • pwidmer 12.12.2016 07:16
      Highlight Highlight Gut gesehen! Die üble Saat der Blocherei und seinem "Volch" geht auf...
    • Kastigator 12.12.2016 11:00
      Highlight Highlight Du verwechselst Ursache und Wirkung, John. Die SVP beschimpft alle Andersdenkenden seit den Achtzigern: "Linke und Nette", "Weichsinnige", "halber Bundesrat" (auch "Wurmfortsatz" genannt"); "unechte Schweizer" (alle, die gegen die MEI waren), "Landesverräter" - und dann die Plakatkampagnen: "Messerstecher", "Vergewaltiger", "Scheininvalide", "Sozialschmarotzer"; und als Highlight die grosse Kampagne von 2004, in der die Linke als rote Ratten abgebildet wurde. Das stammte direkt aus der Nazi-Bildsprache.
      Ich finde es gut, dass endlich zurückgegeben wird. Die SVP hat jetzt lang genug gegeifert.
  • Fabio74 12.12.2016 06:27
    Highlight Highlight Der Brandstifter ist natürlich nie Schuld..
  • Follower 12.12.2016 06:17
    Highlight Highlight Wie sagte doch kürzlich eine alte Österreicherin? Solche Politiker holen nicht das Gute und Edle aus den Menschen hervor. Hetze zu säen ist schlecht und gefährlich
  • Raembe 12.12.2016 05:23
    Highlight Highlight Jeden Einzelnen Anzeigen, fertig.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

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