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ZUR NACHFOLGE VON FDP-BUNDESRAT DIDIER BURKHALTER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZU DEN KANDIDATEN ZUR VERFUEGUNG - La conseillere nationale Isabelle Moret, gauche, le conseiller national Ignazio Cassis, centre, le conseiller d'Etat Pierre Maudet, droite, parlent lors de la tournee des candidats nommes par les partis cantonaux PLR (FDP) du Tessin, de Geneve et de Vaud pour l'election au Conseil federal ce vendredi 25 aout 2017 a Fribourg. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Isabelle Moret, Ignazio Cassis, Pierre Maudet: Der Dreikampf der FDP-Bundesratskandidaten sorgte für viel Medienrummel. Bild: KEYSTONE

Freimaurer, Rosenkrieg, Sofamuster – die 9 absurdesten Schlagzeilen zur Bundesratswahl 

Am Mittwoch ist endlich klar, wer für die FDP neu in den Bundesrat einzieht – zum Glück. Denn diese Überschriften beweisen, dass den Medien langsam aber sicher die Ideen ausgehen.



Der Twitter-Minister

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Bild: tages-anzeiger / bearbeitung watson

Norwegens Aussenminister Børge Brende hat auf Twitter über 150'000, sein österreichischer Amtskollege Sebastian Kurz fast eine Viertelmillion Follower – Didier Burkhalter glänzt hingegen beim Kurznachrichtendienst durch Abwesenheit. Der «Tages-Anzeiger» rief deshalb Anfang August die Suche nach dem «Twitter-Minister» aus. Dabei ist völlig unklar, ob der oder die Nachfolgerin Burkhalters im Bundesrat auch das Aussendepartement übernimmt.

Ignazio Cassis' «Sofagate» 

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Bild: 20 minuten / bearbeitung watson

Der «Blick» besuchte Favorit Ignazio Cassis zuhause in Montagnola Tessin. Von der klassischen Homestory inklusive Fotostrecke mit Gattin und Mutter blieb vor allem das – diplomatisch ausgedrückt – gewöhnungsbedürftige Sofamuster im Hause Cassis in Erinnerung. Grund genug für «20 Minuten», einen Stilexperten und einen PR-Mann zu den politischen Implikationen der Polstergruppe des Ehepaars Cassis zu befragen.

«Sono un italiano»

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Bild: blick am abend / bearbeitung watson

Im Hinblick auf seine Bundesratskanidatur gab der schweizerisch-italienische Doppelbürger Ignazio Cassis seinen italienischen Pass zurück – und sicherte sich damit das Wohlwollen (und die Stimme) der SVP-Parlamentarier. Vielen von ihnen ist die doppelte Staatsbürgerschaft schon lange ein Dorn im Auge.

«Fake News» von der Falkenstrasse?

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Bild: az nordwestschweiz / bearbeitung watson

Das Onlineportal «Infosperber» kolportierte, Cassis habe seine italienische Staatsbürgerschaft abgegeben, als er im Alter von 15 Jahren in der Schweiz eingebürgert wurde. Als Erwachsener habe er sich dann  aktiv um den Wiedererwerb der italienischen Staatsbürgerschaft gekümmert – und dies gegenüber den Medien verschwiegen. Cassis bestreitet diese Version der Geschichte. Weil die «NZZ am Sonntag» ebenfalls auf die «Infosperber»-Story einstieg, intervenierte er bei der Redaktion – worüber wiederum die «Aargauer Zeitung» berichtete.

Der abwesende Sohn

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Bild: 20 minuten / bearbeitung watson

«20 Minuten» besuchte Ende August Ignazio Cassis' Wohnort Montagnola. Doch nicht alle Anwohner, die beim Frühschoppen in der Osteria Donada sitzen, mögen ihren «Kandidaten». «Er fährt nur in seinem Mercedes vorbei», meint Osteria-Gast P.L. Der Dorfmetzger hingegen mag Cassis: «Er lächelt immer.»

Rosenkrieg beim Ehepaar Moret

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Bild: blick.ch / bearbeitung watson

Die Waadtländer Nationalrätin Isabelle Moret ist Mutter zweier Kinder im schulpflichtigen Alter. Grund genug für zahlreiche Medien, die Frage zu stellen, ob sie angesichts ihrer familiären Verpflichtungen für das Amt überhaupt in Frage kommt. Im Sorgerechts-Streit um die Kinder kommt auch ihr Noch-Ehemann zu Wort, von dem sie getrennt lebt. Trotz der reisserischen Schlagzeile auf blick.ch: Cédric Moret liess lediglich verlauten, dass es keine äusseren Umstände gebe, «die es rechtfertigen würden, dass die Öffentlichkeit Privatangelegenheiten über unsere Kinder und die Beziehung zu meiner Frau erfährt».

Ist Maudet Mitglied in einer Loge?

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Bild: nzz / bearbeitung watson

Selbst die seriöse NZZ befasste sich mit den Gerüchten um Maudets Mitgliedschaft bei den Freimaurern. Ob der Genfer Staatsrat hingegen Mitglied bei den Illuminaten ist, konnte nicht restlos geklärt werden.

Maudet, der «Blick»-Liebling

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Bild: blick / bearbeitung watson

Auffällig wohlwollend fiel die Berichterstattung über Pierre Maudet bei «Blick» und «Sonntagsblick» aus. Als «König der Inhalte», «Polit-Talent» oder «Digitalisierungs-Turbo» wurde der Genfer in den Ringier-Blättern bezeichnet. Im letzten grossen Interview vor der Wahl sagte Maudet, er sei nicht «die Betty Bossi der Politik». Prompt stieg die Coop-Tochterfirma darauf ein und übergab Pierre Maudet vier Kochbücher und einen «Rösti-Blitz» zur schnellen Zubereitung des Nationalgerichtes. Über das Geschenk von Betty Bossi an Maudet berichtete exklusiv – natürlich der «Blick».

Das Fazit des britischen Schweiz-Kenners

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Bild: der landbote / bearbeitung watson

Im Interview mit dem «Landboten» und der «Berner Zeitung» (online nicht verfügbar) bringt Diccon Bewes, Autor von Bestsellern über die Schweiz, das grösste Manko des Favoriten auf den Punkt. Im gleichen Gespräch verrät er auch, wer seine Lieblingsbundesrätin ist: «Es muss Doris sein. Nicht nur wegen ihrer Augen, die einen ablenken, und wie der liebliche Blick einer Schweizer Kuh sind.»

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Video: srf/SDA SRF

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