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Sie will nicht SVP-Präsidentin werden – Martina Bircher verzichtet auf Kandidatur



Martina Bircher, SVP-AG, links, diskutiert mit Stefanie Heimgartner, SVP-AG, waehrend der ausserordentlichen Session der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 6. Mai 2020 in einer Ausstellungshalle der Bernexpo in Bern. Damit das Parlament die vom Bundesrat verordneten Verhaltens- und Hygieneregeln zur Bekaempfung der Covid-19 Coronavirus Pandemie einhalten kann, findet die ausserordentlichen Session in der Bernexpo und nicht im Bundeshaus statt. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Martina Bircher während der Sondersession im Mai. Bild: KEYSTONE

Die 36-jährige Aargauer Nationalrätin Martina Bircher verzichtet auf eine Kandidatur für das SVP-Präsidium. Sie begründet ihren Schritt laut Informationen der CH Media-Zeitungen mit ihrer familiären Situation. Die Nationalrätin hat einen zweijährigen Sohn.

Bircher hat ihre Absage aus familiären Gründen der Findungskommission bereits vor knapp vier Wochen mitgeteilt, wie sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstag bestätigte.

Neben ihrer familiären Situation habe auch die Tatsache eine Rolle gespielt, dass sie erst seit sieben Monaten im Nationalrat sitze und noch über wenig Erfahrung verfüge, schreiben die Zeitungen der CH Media. Die Findungskommission habe die Absage mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Sie hätte dem Parteileitungsausschuss gerne auch eine Frau als potenzielle Nachfolgerin von Albert Rösti präsentiert.

Damit zeichnet sich ab, dass für die Delegiertenversammlung der SVP vom 22. August in Brugg zwei Kandidaten für das Präsidium im Rennen bleiben: der Aargauer Nationalrat Andreas Glarner (57) und der Zürcher Nationalrat Alfred Heer (58). Erstmals in der Geschichte der SVP zeichnet sich damit eine Kampfwahl ab. (sda)

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