Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Luzerner FDP-Nationalrat Albert Vitali verstorben

Der Luzerner Nationalrat Albert Vitali ist tot. Der freisinnige Politiker erlag am Freitagmittag 64-jährig einem Krebsleiden, wie seine Familie mitteilte.



Er sei überraschend schnell verstorben, heisst es in dem Schreiben. Bis vor wenigen Wochen habe er seine Rolle als Nationalrat und als Präsident der Finanzkommission im Home-Office mit Freude wahrgenommen.

Die FDP reagierte in einer Mitteilung tief betroffen über den Tod von Vitali. «Der Schock sitzt tief. Ich werde Albert als sehr geselligen und kompetenten Menschen in Erinnerung behalten», wird FDP-Präsidentin Petra Gössi in einer Mitteilung vom Freitagabend zitiert.

Jacqueline Theiler, Präsidentin der FDP Luzern, zeigte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA «tief betroffen» vom Hinschied des Nationalrats. Vitali habe mit Herzblut politisiert und sei für die Partei mit seiner Erfahrung eine wichtige Figur gewesen.

ARCHIV - ZUM TOD VON FDP-NATIONALRAT ALBERT VITALI STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -Nationalrat Albert Vitali, Praesident der IG Vokskultur Schweiz und Liechtenstein, am traditionellen Umzug an der 77. OLMA Schweizer Messe fuer Landwirtschaft und Ernaehrung, am Samstag, 12. Oktober 2019, in St. Gallen. Die Messe mit Ehrengast

Albert Vitali am Umzug der Olma in St. Gallen, 2019. Bild: keystone

Vitali war Treuhänder und 2011 in den Nationalrat gewählt worden. Im Herbst 2019 trat er seine dritte Amtszeit an.

Von 1995 bis 2011 war Vitali Mitglied des Luzerner Kantonsparlaments, in dem er auch viele Jahre seiner Fraktion vorstand. Von 1982 bis 2001 war er Sozialvorsteher von Oberkirch.

Zur Nachfolgeregelung machte die FDP Luzern noch keine Angaben. Auf dem ersten Ersatzplatz ist Peter Schilliger, der im Herbst aus dem Nationalrat abgewählt worden ist. Die FDP Luzern hatte bei den letzten Nationalratswahlen einen ihrer beiden Sitze verloren. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

25 Bilder zeigen unsere Classe politique beim Schaffen in Bern

Kanada vs. Schweiz: Wer hat die nervigste Polit-Werbung?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel