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Auf dem Instagram-Kanal der SVP sucht man vergebens nach dem Kampagnen-Video für die Begrenzungs-Initiative. bild: screenshot youtube

Instagram sperrt umstrittenes SVP-Video wegen «Hassrede»

Die Social-Media-Plattform hat das Kampagnen-Video aus dem offiziellen Instagram-Kanal der SVP entfernt. Dies nachdem User den Clip wegen Hassrede gemeldet hatten. Für SVP-Nationalrat Matter ist dieses Vorgehen «einer Demokratie unwürdig».



Auf dem offiziellen Instagram-Kanal der SVP sucht man derzeit vergebens nach dem umstrittenen Video zur Begrenzungs-Initiative. Die Social-Media-Plattform hat den Spot gesperrt. Dies nachdem das Video am Mittwoch wegen «Hassrede» bei Instagram gemeldet wurde. Dies zeigt ein Screenshot, der watson vorliegt.

Im Clip macht sich ein junges Mädchen im Namen der SVP grosse Sorgen ums Land und macht darin Stimmung für die Begrenzungs-Initiative. «Überall Stau und Autos; Kriminalität, Beton und Abfallberge bedrohen unser Land», mahnt das Kind. Der Spot hat massive Kritik geerntet, weil die SVP ein Mädchen für ihre Kampagne benutzt und Migranten die Schuld für diverse Probleme der Schweiz gegeben wird.

«Es ist einer Demokratie unwürdig, wenn Gegner auf diese Weise Kampagnen zu sabotieren versuchen.»

Thomas Matter

ZUR UEBERNAHME DES NATIONALRATSMANDATS VON CHRISTOPH BLOCHER THOMAS DURCH BANKER THOMAS MATTER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG --- Thomas Matter (SVP/ZH) am Dienstag, 19. Maerz 2013 in Bern. Er werde das Amt annehmen, sagte Matter am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

SVP-Nationalrat Thomas Matter. Bild: KEYSTONE

Für SVP-Nationalrat Thomas Matter ist es unverständlich, dass das Video aus dem Instagram-Kanal entfernt worden ist. «Es ist einer Demokratie unwürdig, wenn Gegner auf diese Weise Kampagnen zu sabotieren versuchen. Das ist ein Armutszeugnis.»

Er vermutet, dass der Operation Libero nahe stehende Personen den Spot bei Instagram angeprangert haben. Matter befürchtet nun, dass der Clip auch auf Facebook und YouTube bald verschwindet. Dies sei in der Vergangenheit schon passiert. «Da können wir nicht viel dagegen machen. Wir kämpfen weiter», so der Zürcher.

Auf Matters persönlichem Instagram-Kanal ist das Video weiterhin online. Ebenso auf den YouTube- und Facebook-Kanälen der SVP.

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Instagram hat den Spot wegen einer Meldung von «Hassrede» gesperrt. bild: zvg

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