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Blick auf einen Eis-Stupa, aufgenommen am Donnerstag, 1. Dezember 2016, im Val Roseg in Samedan. Der Stupa soll so gross wie ein Mehrfamilienhaus werden und auf die schwindenden Gletscher aufmerksam machen. Erstellt wurde er vom Engadiner Glaziologen Felix Keller, dem Architekten Conradin Clavuot und dem indischen Erfinder des Eiskegels, Sonam Wangchuk. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das Val Roseg bei Pontresina (GB) Bild: KEYSTONE

Vermisster Ungar tot in Eisgrotte im Engadin aufgefunden



Ein seit Mitte Februar vermisster 42-jähriger Gleitschirmflieger aus Ungarn ist am Montag tot in einer Eisgrotte in der Val Roseg bei Pontresina im Engadin aufgefunden worden. Der Mann war vor einem halben Jahr von einer Lawine überrascht und verschüttet worden.

Der Vermisste wurde von der Polizei und drei Rettern der Sektion Bernina des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) sowie von der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) geborgen. Zuvor hatten Alpinpolizisten der Kantonspolizei laufend Beurteilungen vorgenommen, ob eine Suche nach dem Lawinenniedergang möglich sei, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Val Roseg liegt in der Nähe von Pontresina und wird von dort auch erschlossen, der Fundort des Vermissten befindet sich aber auf Boden der Gemeinde Samedan.

Vom Corvatsch war der Sportler Mitte Februar mit dem Gleitschirm in die Val Roseg geflogen. Dort wollte er in einer Eisgrotte übernachten. Am Tag nach dem Flug wurde er als vermisst gemeldet.

Gleichentags hatten eine Rega-Crew und Retter bei einem Suchflug einen Lawinenabgang festgestellt. Ein Eisabbruch am Roseggletscher hatte die Schneemassen ausgelöst, die dann die Eisgrotte verschütteten und mit Schnee füllten. (mim/sda)

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