Schweiz
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Liveticker

Schulen zu: Bundesrat beschränkt Freiheiten im Kampf gegen Coronavirus



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Team watson
Eyeore
ulmo
Martin Lüscher
Scaros_2
Petar Marjanović
22:54
Trump will nun doch wahrscheinlich einen Coronavirus-Test machen
US-Präsident Donald Trump will sich nach eigenen Worten nun doch «wahrscheinlich» einem Coronavirus-Test unterziehen. Er könnte einen solchen Test «sehr bald» machen, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz. Er betonte zugleich, er habe keinerlei Krankheitssymptome.

Trump war am vergangenen Wochenende bei einem Treffen mit Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro mit einem von dessen Mitarbeitern in Kontakt gekommen, bei dem später das Virus nachgewiesen wurde. Ein von dem Mitarbeiter im Internet veröffentlichtes Foto zeigt ihn neben Trump und US-Vizepräsident Mike Pence.

Das Weisse Haus erklärte aber bislang, ein Test sei nicht notwendig. Eine Untersuchung bei Bolsonaro fiel am Freitag negativ aus.

Trump wurde bei der Pressekonferenz wiederholt nach der Begegnung und einem möglichen Coronavirus-Test gefragt. Er betonte, den Bolsonaro-Mitarbeiter nicht zu kennen. Ausserdem argumentierte Trump, Menschen ohne Symptome sollten keinen Test vornehmen. Erst auf mehrfache Nachfrage sagte er, er werde sich «wahrscheinlich» einem Test unterziehen.


USA TRUMP CORONAVIRUS NATIONAL EMERGENCY
22:44
ZHAW stellt Präsenzbetrieb bis Ende Mai ein
In einer Medienmitteilung schreibt die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften: «Für die ZHAW hat die Gesundheit ihrer Studierenden, Weiterbildungsteilnehmenden, Mitarbeitenden und Gäste oberste Priorität. Aufgrund des Beschlusses von Bund und Kanton wird der Präsenzunterricht der Bachelor- und Masterstudiengänge an der ZHAW eingestellt – ab Montag, 16. März bis Ende Mai 2020. Für die Weiterbildungskurse wird der Präsenzunterricht bis mindestens 4. April 2020 ausgesetzt.»
22:39
Wenn wir schon dabei sind ...
... noch ein Gute-Laune-Tweet. Wir haben es uns nach heute verdient:
22:33
Das hebt eure Laune. Garantiert.
So geht Quarantäne auf Italienisch:
Ist übrigens nicht das einzige Video, welches singende Italiener zeigt. Hier gibt's mehr.
22:25
Graubünden schliesst Skigebiete per sofort
Der Kanton Graubünden wollte die Skigebiete ursprünglich erst kommenden Montag schliessen, musste sich aber am späten Freitagabend dem Bund beugen. In einer Medienmitteilung heisst es:

«Die Kantonsregierung hatte in ihrer Verfügung vom Freitagnachmittag einen Betrieb bis Sonntag erlaubt. Der Bund seinerseits verfügte zeitgleich, dass auch Skigebiete als Veranstalter nur 100 Personen zulassen dürften, was einer faktischen Schliessung der Skigebiete und Bergbahnen gleichkommt. Die Bundesregelung steht über der Kantonsregelung.»
21:56
Jens Spahn mit deutlichen Worten
Der deutsche Gesundheitsminister empfiehlt Deutschen, die in der Schweiz, Österreich oder in Italien waren, 14 Tage zuhause zu bleiben.
21:45
Polen schliesst Grenzen
Polen schliesst in der Coronavirus-Krise seine Grenzen für Ausländer. Dies teilte der Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitagabend an einer Pressekonferenz in Warschau mit.

Alle Internationale Flug- und Zugverbindungen sollen ab Sonntag ausgesetzt werden. Damit solle einer weiteren Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 entgegengewirkt werden. Morawiecki betonte, für den Warenverkehr blieben die Grenzen offen. Die Massnahme gelte zunächst für zehn Tage, könne aber um weitere 20 Tage verlängert werden.

Laut Innenminister Mariusz Kaminski sollen die umfassenden Grenzkontrollen in der Nacht von Samstag auf Sonntag um Mitternacht beginnen. Polen könnten mit dem Auto aus dem Ausland zurückkehren, müssten dann aber in eine 14-tägige Quarantäne.

Polen wird ausserdem alle Geschäfte in Einkaufszentren schliessen - mit Ausnahme von Lebensmittelläden und Apotheken. Kneipen, Bars, Spielcasinos und Restaurants bleiben ebenfalls geschlossen. Lokale dürften aber einen Lieferservice betreiben, sagte Morawiecki. Ebenso werden Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern untersagt.


«Dies sind schwierige Entscheidungen, aber mit ihnen können wir noch härtere Zeiten vermeiden», sagte Morawiecki. In mehreren westlichen Ländern seien Schutzmassnahmen zu spät ergriffen worden, diesen Fehler wolle man vermeiden. Polen hat derzeit 68 Coronavirus-Infizierte registriert, davon ist ein Mensch gestorben. (sda/dpa)

21:07
Trump spricht immer noch ...
... und er schüttelt Hände. Jede Menge.

Aber nicht ganz alle wollen da mitmachen ...



Eine Kurzzusammenfassung seiner Pläne: Zusammen mit Google und Roche hat die US-Regierung ein System auf die Beine gestellt, wie grosse Teile der Bevölkerung getestet werden sollen. Im Zentrum stehen Drive-Thru-Stationen, bei denen Verdachtsfälle sich testen können, ohne aus dem Auto zu steigen.

Massnahmen wie ein Veranstaltungsverbot verhängt Trump keine. Sein Vize, Mike Pence, sagt: «Benutzt gesunden Menschenverstand und achtet auf eure Hygiene.»
20:52
Zwei von fünf Menschen haben keinen Ort zum Händewaschen
Häufiges, gründliches Händewaschen mit Seife gehört zu den wichtigsten Vorsorgemassnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus - aber Millionen Menschen weltweit haben dazu laut dem Uno-Kinderhilfswerk Unicef gar nicht die Voraussetzungen.

Zwei von fünf Menschen auf der Welt hätten keinen Ort mit Wasser und Seife zum Händewaschen zu Hause, hiess es am Freitag in New York von Unicef. In den ärmsten Ländern der Welt seien es sogar drei Viertel der Menschen. Auch fast die Hälfte aller Schulen weltweit habe kein fliessendes Wasser und Seife, davon seien 900 Millionen Schulkinder betroffen, hiess es weiter. (sda/dpa)

20:49
Iran räumt alle Strassen und will ganze Bevölkerung testen
Im Iran - dem Land mit der dritthöchsten Todeszahl in der Coronavirus-Pandemie - will das Militär nach eigenen Angaben nun rigoros durchgreifen. Geschäfte und Strassen des Landes sollten binnen 24 Stunden komplett «geleert» und alle Staatsbürger auf das Virus getestet werden, teilte die Armee am Freitag mit.

«Innerhalb von zehn Tagen wird die gesamte iranische Nation überwacht, sei es aus dem All, über Telefon oder - wenn nötig - persönlich», kündigte Armeechef Mohammed Bagheri an. Diejenigen, bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung bestehe, würden identifiziert.

Die bislang drastischsten Massnahmen im Iran wurden angeordnet, nachdem das Geistliche Oberhaupt Irans, Ayatollah Ali Chamenei, die Armee damit beauftragt hatte, den Kampf gegen das neuartige Coronavirus aufzunehmen. Das Land ist gemeinsam mit China und Italien am stärksten betroffen. Bislang starben im Iran 514 Menschen an Covid-19. Mehr als 11'300 Infizierte wurden offiziell registriert.

Von dem Virus betroffen sind auch mehrere Politiker und Beamte in dem 80 Millionen Einwohner zählenden Land, von denen auch einige starben. Zuletzt wurde bekannt, dass auch bei Chameneis aussenpolitischem Berater, Ali Akbar Welajati, der Verdacht auf eine Coronainfektion besteht. (sda/afp)


APTOPIX Virus Outbreak Mideast Iran
20:33
Nationaler Notstand in den USA
Er wolle die Bevölkerung über neue Massnahmen informieren. die er ergriffen habe, so Trump. Es sei unglaublich, wie viel Fortschritt sein Team gemacht habe. Der Präsident betont, wie gut seine Entscheidungen in den vergangenen Tagen gewesen seien. Die Situation in den USA sei sehr gut im Vergleich zu Europa. Dann sagt Trump: «Ich erkläre den Nationalen Notstand.»

Mit der Massnahme würden weitere Bundesmittel in Höhe von bis zu 50 Milliarden Dollar zur Bekämpfung des Coronavirus Sars-CoV-2 freigesetzt, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weissen Hauses. (sda/dpa)

20:30
Trump lässt auf sich warten
Der Präsident bleibt sich auch in der Krise treu und lässt die Medienschaffenden (und die ganze Nation, die vor dem TV sitzt) wie meistens warten. Und just in diesem Moment kommt er. Es kann losgehen.
19:56
Uni Bern verzichtet auf Präsenzlehrbetrieb
An der Universität Bern wird es wegen der Ausbreitung des Coronavirus ab Montag keinen Präsenzlehrbetrieb mehr geben. Die Berner Hochschule setzt ab 16. März ganz auf digitale Lösungen.

Die Uni Bern schliesst auch die Lesesäle sowie Arbeitsplätze in den Bibliotheken, wie die Universitätsleitung am Freitagabend mitteilte. Die Ausleihe von Medien ist weiterhin möglich und der Zugriff auf das elektronische Medienangebot gewährleistet.

Auch sämtliche Veranstaltungen des Universitätssports sind abgesagt und die Fitnessräume bleiben geschlossen. Ihre Entscheide begründet die Universitätsleitung mit den politischen Beschlüssen des Freitags.

Noch am Donnerstag hatte die Uni bekanntgegeben, sie wollen den Präsenzlehrbetrieb aufrechterhalten, aber mit der Hälfte der üblichen Teilnehmer. Dies, indem in der einen Woche die Studierenden mit Anfangsbuchstaben A-K teilgenommen hätten, in der folgenden Woche dann jene mit Anfangsbuchstaben L-Z. Das gilt nun nicht mehr. (sda)

19:54
In fünf Minuten spricht Donald Trump
Verschiedene US-Medien berichten, Trump werde einen nationalen Notstand ausrufen. Ob das so ist, wird sich in wenigen Augenblicken zeigen.

19:40
Jair Bolsonaro negativ getestet
Der brasilianische Präsident hat sich doch nicht mit dem neuen Coronavirus infiziert, wie er auf seinem Twitter-Kanal bekannt gibt.
19:25
Fake News im Umlauf
19:03
Zahl der Toten in Italien steigt an nur einem Tag um 250
In Italien sind im Zuge der Coronavirus-Pandemie an nur einem Tag 250 Tote mehr gezählt worden. Mittlerweile seien 1266 Menschen gestorben, teilte der Zivilschutz am Freitag in Rom mit.

Die Zahl der Infizierten stieg derweil auf 17'660 von mehr als 15'000 am Vortag. Italien ist nach China das Land mit den meisten Covid-19-Toten. Trotz drastischer Sperrmassnahmen steigt die Zahl der Opfer weiter. (sda/dpa)

18:47
Vier weitere Todesfälle in der Schweiz
Im Kanton Waadt sind zwei weitere Todesfälle als Folge des Coronavirus verzeichnet worden. Im Wallis kam es unterdessen zum ersten Todesfall. In Genf starb eine 32-jährige Frau.

Bei den Toten in der Waadt handelt es sich um zwei 80-jährige Männer, wie ein Sprecher des Coronavirus-Informationsdienstes des Kantons Waadt am späten Nachmittag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte. Die Person im Wallis sei 90-jährig gewesen, sagte die Walliser Gesundheitsdirektorin, Esther Waeber-Kalbermatten, vor der Presse in Sitten.

In Genf starb eine 32-jährige Frau, die an weiteren schweren Erkrankungen litt, wie Jacques-André Romand vor den Medien sagte. Die Covid-19-Erkrankung sei nach dem Tod der Frau festgestellt worden.

Die Zahl der Menschen, die in der Schweiz an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, erhöht sich damit auf elf. Je drei Infizierte starben in den Kantonen Waadt und Tessin, zwei in Basel-Land, eine Person im Kanton Basel-Stadt sowie eine im Wallis und in Genf. (sda)
18:36
Unterricht in Zürich fällt 6 Wochen aus
Ab Montag findet an Schweizer Schulen kein Unterricht mehr statt. Das stellt Eltern und Schulen vor grosse Probleme. «Es wird eine Chaos-Phase geben», sagt die Präsidentin der kantonalen Erziehungsdirektoren, Silvia Steiner. Aber diese Massnahme sei leider nötig.

Im Kanton Zürich findet gleich bis zum 26. April kein Unterricht in den Schulen statt, wie der «Blick» berichtet.

Man sei froh um den Entscheid des Bundesrates, den Unterricht an den Schulen ausfallen zu lassen, sagte Steiner am Freitag vor den Medien. Steiner, die zugleich Zürcher CVP-Bildungsdirektorin ist, betonte dabei aber, dass die Schulen nicht geschlossen werden. «Die Schulen sind schon offen, wir stellen aber den Unterricht ein.»

Die Eltern sind angehalten, ihre Kinder wenn immer möglich selber zu betreuen. Am kommenden Montagmorgen werden in vielen Schulen aber dennoch Kinder auftauchen - jene, die von ihren Eltern unmöglich selber betreut werden können, etwa weil diese im Gesundheitswesen arbeiten, bei der Polizei oder in einem Altersheim. (sda)
18:27
Europa jetzt Epizentrum
Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt weltweit die am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Region der Welt. In Europa würden mehr Infektionen und Todesfälle gemeldet als in allen anderen Ländern ausserhalb Chinas zusammen.

Das sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. «Europa ist jetzt zum Epizentrum der Covid-19-Pandemie geworden», sagte er. «Es werden jeden Tag mehr Fälle gemeldet als auf der Höhe der Epidemie in China», sagte er.

Tedros rief alle Länder der Welt auf, weiter rigoros gegen die Ausbreitung zu kämpfen, Infizierte zu finden, zu isolieren, Kontaktpersonen der Infizierten zu überwachen und Abstand zu anderen Menschen zu halten. (sda/dpa)

18:06
Handball- und Volleyballmeisterschaft abgebrochen
Während die Fussballer weiterhin darauf hoffen, die Saison nach dem 30. April noch beenden zu können, wurde die Handball- und Volleyballmeisterschaft am Freitagnachmittag komplett abgebrochen. Dies gilt für alle Ligen.
18:00
Spanien ruft wegen Coronavirus den Alarmzustand aus
Spanien ruft wegen der Corona-Krise den Alarmzustand aus. Diese Massnahme solle am Samstag bei einem ausserordentlichen Ministerrat verabschiedet werden.

Spanien ruft wegen der Corona-Krise den Alarmzustand aus. Diese Massnahme solle am Samstag bei einem ausserordentlichen Ministerrat verabschiedet werden.

Spanien ist nach dem seit Montagabend abgeriegelten Italien das von der Epidemie am stärksten betroffene Land Europas. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus lag am Freitag bereits bei 120 - 36 mehr als am Vortag. Mehr als 4000 Menschen infizierten sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums mit dem Covid-19-Erreger.

Vor Spanien hatte am Freitag das Nachbarland Portugal wegen des Coronavirus den Alarmzustand ausgerufen. Das Land hatte am Freitag aber nur 78 Fälle und keinen Toten registriert. (sda/dpa)

17:52
Keine Spiele in der Schweiz bis Ende April
Der Schweizer Fussballverband SFV stellt im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus den kompletten Spielbetrieb bis auf Weiteres komplett ein. In der Super League und in der Challenge League ruht der Ball mindestens bis zum 30. April.

Dies teilte der SFV am späten Freitagnachmittag mit. Klares Ziel sei es weiterhin, die Saison im Sommer zu Ende zu spielen, schreibt der Verband. (sda)

17:51 Uhr:
von Eyeore
Im Coop Supermarket kriegen die Leute schon Panik. Normalerweise ist er um diese Zeit leer und man kann gemütlich einkaufen vor dem Wochenende. Jetzt voll Leute und Panikeinkäufe. 🤦
Das Leben hört morgen nicht auf liebe Bevölkerung!
17:50 Uhr:
von ulmo
Universität Zürich stellt ab Montag auch auf Fernunterricht um: https://www.su.uzh.ch/de/Coronavirus.html.
Gemäss Medienkonferenz des Kantons wird Unterricht an Zürcher Schulen auch eingestellt.
17:37
Touristischer Verkehr und Extrafahrten im ÖV gestrichen
Touristische Reisen, Extrafahrten und Gruppenreisen im öffentlichen Verkehr werden ab sofort und bis am 26. April eingestellt. Der reguläre Verkehr hingegen soll weiterhin fahrplanmässig stattfinden.

Gemäss der Anordnung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) müsse der öffentliche Verkehr auch während einer Epidemie oder Pandemie aufrecht erhalten bleiben, teilten SBB und Post als «Systemführer» am Freitag mit. Denn Angebotsreduktionen im öffentlichen Verkehr hätten gravierende Konsequenzen in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsbereichen.

Der Verkehr «auf rein touristischen Linien ohne Erschliessungsfunktion, Extrafahrten und historische Fahrten» werde jedoch ab sofort eingestellt. Ausserdem würden sämtliche Gruppenreisen abgesagt. Sowohl SBB als auch Postauto zeigten sich kulant und erstatteten die Kosten für abgesagte beziehungsweise nicht-angetretene Reisen bis zum 26. April vollständig zurück, hiess es weiter.
17:29
Parlamentssession wird nicht abgesagt
Das Bundesparlament wird die laufende Session nicht abbrechen. Dies teilt die Verwaltungsdelegation des Parlaments in einer Mitteilung mit, die watson vorliegt. Der Bund hat zuvor Versammlungen ab 100 Personen verboten. Von der Massnahme war das Parlament nicht direkt betroffen, weil es keine «öffentliche Veranstaltung» sei.

In der Mitteilung heisst es: «Bei den parlamentarischen Sitzungen handelt es sich nicht um Veranstaltungen gemäss den Massnahmen des Bundesrates, sondern um einen Arbeitsort. Das Parlament hat als oberste Gewalt eine Vorbildfunktion.»

Beschlossen wurden mehrere Massnahmen. So können die Ratsmitglieder etwa die Tribünen nutzen, für die Abstimmungen werden sie aber in den Ratssaal zurückkehren müssen. Zudem wird auf die Richterwahl am nächsten Mittwoch sowie auf die Sitzung am kommenden Freitag verzichtet.

Der Zutritt zum Bundeshaus wurde zudem weiter eingeschränkt. Betroffen davon sind neu auch die Personen, die von National- und Ständeräten eine Zutrittskarte erhalten haben. Über eine solche Zutrittskarte erhielten bislang viele Lobbyistinnen und Lobbyisten Zutritt zum Bundeshaus.
16:59
Hat die Schweiz genügend Plätze auf den Intensivstationen?
Laut Daniel Koch vom BAG habe die Schweiz genügend Plätze. «Wir müssen uns keine Sorgen machen.» Womöglich müssen einige Patienten in einem anderen Spital behandelt werden. «Dies war aber auch jetzt schon häufig der Fall, dass Patienten zwischen den Kantonen hin- und hergeschoben werden», so Koch.

Damit endet die Pressekonferenz des Bundesrats.
16:43
Grosseltern sollen in keinem Fall Betreuung übernehmen
Noch einmal appelliert Innenminister Alain Berset an die Eltern: «Bitte schicken sie ihre Kindern nicht zu den Grosseltern, das ist sehr wichtig.» Er wisse, dass es schwierig werde, andere Betreuungsmöglichkeiten bis Montag zu organisieren. Doch darüber müsse man sich nun Gedanken machen. «Auch die Kantone», so Berset.
16:42
Zwei weitere Coronavirus-Todesfälle im Kanton Waadt
Im Kanton Waadt sind zwei weitere Todesfälle als Folge des Coronavirus verzeichnet worden. Nähere Angaben zu den beiden Fällen machte Kantonsarzt Karim Boubaker vorerst nicht. Die beiden Menschen seien in der Nacht auf Freitag im Universitätsspital Chuv gestorben.
16:39
Lebensmittelgeschäfte bleiben offen
«Die Situation ist ernst und schwierig, aber es gibt für Panik keinen Grund», so Bundespräsidentin Sommaruga. Es gäbe keine Absicht in keiner Art und Weise, Lebensmittelläden zu schliessen. Auch im stark betroffenenen Italien sind die Nahrungsmittelgeschäfte weiter geöffnet. «Dass sich Menschen aber überlegen, wie häufig und wann sie in Läden gehen, ist wichtig.»
16:33
Betriebe sollen Grenzgänger mit Augenmass einsetzen
Eine weitere Frage bezieht sich auf die Grenzgänger. Justziministerin Karin Keller-Sutter spricht die Grundversorgung an, die weiterhin gewährleistet bleiben soll. «Der Bundesrat geht aber davon aus, dass die Betriebe Verantwortung übernehmen und nicht einfach Leute kommen lassen, die gar nicht nötig sind. Es ist schwierig, für den Bundesrat eine Selektion zwischen den Branchen zu treffen.»
16:29
ÖV als Schwachpunkt?
Die Busse und die Züge fahren weiterhin. Hierzu sagt Bundespräsidentin Sommaruga: «Es geht darum, die öffentlichen Verkehrsmitteln zu Stosszeiten zu vermeiden. Hier muss man schauen, dass man mit den Arbeitgebern Lösungen findet. Man kann auch das Velo nehmen oder einige Wege zu Fuss zurücklegen.» Bereits jetzt sei ein Rückgang in der Auslastung spürbar.
16:31
SMI gibt deutlich nach
Die Ankündigung des Bundesrates ist von den Börsen nicht gut aufgenommen worden. Der Swiss Market Index SMI gibt gleich um rund 300 Punkte ab.
16:27
Massnahmen mit historischem Ausmass
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen historisch eingeordnet. «Ich weiss nicht, ob es solche Massnahmen schon einmal gab – und wenn, dann nur unter sehr anderen Umständen.»

Es sei eine «sehr aussergewöhnliche Situation», die Massnahmen seien «sehr einschneidend». Das habe auch damit zu tun, dass die Welt mit einem Virus zu tun habe, von dem noch wenig bekannt sei.

Nun müsse die Bevölkerung mitgenommen werden, sagte Sommaruga. Auch den jüngeren Personen müsse erklärt werden, weshalb es diese Massnahmen brauche. «Wir müssen schauen, dass wir auch künftig alle schwerkranken Menschen pflegen können.»
16:24
Spitäler bemühen sich, Betten freizumachen
Zur Lage in den Schweizer Spitälern äussert sich Gesundheitsminister Berset: «Die Situation ist ja ständig in Veränderung. Die Spitäler bemühen sich momentan, Betten freizumachen, um sich auf die Situation vorzubereiten.» Diesbezüglich gäbe es kein Probleme, es gäbe keine Überlastung, aber man müsse aber die Situation Tag für Tag neu beurteilen.
16:20
Die Grenzen zu Deutschland und Frankreich
Bleiben die Grenzen nach Deutschland und Frankreich offen? Laut Karin Keller-Sutter sei Italien aktuell das grösste Risiko. «Wenn ein anderes Land auch zum Risikoland wird, wird die Verordnung auch für dieses Land angepasst», so die Justizministerin.
16:22 Uhr: Die Grünen streichen ihre Delegiertenversammlung
von Petar Marjanović
Die Grüne Partei hat nun auch ihre Delegiertenversammlung abgesagt. Geplant war am 28. März die Nachfolge von Parteipräsidentin Regula Rytz zu wählen. Über das weitere Vorgehen soll nächste Woche informiert werden.
16:19
«Alles andere ist illegal»
Ein Journalist erkundigt sich nach der Beschränkung von maximal 50 Personen in Restaurants, Bars und Clubs: «Wird dies überprüft?» will er wissen. Berset antwortet knapp: «Das ist eine Verordnung, das heisst sie ist verpflichtend. Ich gehe davon aus, dass sie umgesetzt wird, alles andere ist illegal. Die Kantone sind da, um dies umzusetzen.»
16:15
Sommaruga zum Betreuungsangebot
Zu den Betreuungsmöglichkeiten äussert sich Bundespräsidentin Sommaruga. Der Unterricht in den Schulen wurde eingestellt, weil in den engen Klassenräumen die «Abstandsregelungen kaum mehr eingehalten werden können», so Sommaruga. «Auch andere Betreuungsangebote müssen so geregelt werden, dass die empfohlenen Abstandsregeln eingehalten werden können. Jetzt sind Kantone, Gemeinden, Eltern, Nachbarn, vielleicht auch Studierende gefordert.»
16:12
Ausserordentliche Lage oder besondere Lage?
«Wir befinden uns immer noch in einer besonderen, nicht in einer ausserordentlichen Lage», sagt Innenminister Alain Berset und erklärt weiter «Wir möchten eine ausserordentliche Lage so lange wie möglich herauszögern.» Die Zusammenarbeit mit den Kantonen sei wichtig. «Auch bei den Grenzschliessungen arbeiten wir Hand in Hand mit den Kantonen.»
16:10
Zu den Reisebeschränkungen
Der Bundesrat rät, von Auslandreisen abzusehen, wenn diese nicht unbedingt nötig sind. Es gehe darum, dass Schweizerinnen und Schweizer nicht im Ausland blockiert würden oder in Gastländern erkrankten und deren Gesundheitssystem belasteten, sagte Hans-Peter Lenz, Chef des Krisenmanagement-Zentrums im Aussendepartement EDA.

Die «Liste der Risikoländer» könne aber nicht als Reisewarnung betrachtet werden, sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter.
16:11 Uhr: Graubünden stellt den Skibetrieb ein
von Petar Marjanović
Der Kanton Graubünden geht weiter als der Bund. Sein kantonales Bevölkerungsschutzgesetz ermöglicht die Ausrufung der ausserordentlichen Lage – das hat nun die Bündner Regierung getan. Ein Blick in die Massnahmen zeigt das Ausmass: Hallenbäder und Clubs werden geschlossen, religiöse Anlässe ab 50 Personen verboten, der Betrieb in den Skigebieten eingestellt.

Komplette Auflistung hier: Medienmitteilung
16:08
Warum wird nicht mehr getestet?
Diese Frage beantwortet Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Derzeit sei die Spitäler und Praxen die Tests noch am Aufstocken. «Wir wollen, dass wir nicht schon am Anfang die Spitäler und Praxen überladen», so Koch. «Wir testen mittlerweile mehr, wir sind in Europa eines der Länder, das am meisten testet, aktuell sind es rund 2000 Test pro Tag.»
16:02
«Die Partyszene muss verstehen, dass sie nun etwas anderes tun muss, als Party zu machen.»
SWITZERLAND GOVERNMENT CORONAVIRUSEin Journalist fragt, warum Restaurants nicht gleich geschlossen werden. Die jetzige Regelung sei bereits sehr einschneidend, so Berset. «Die Idee ist es nicht, alles zu schliessen. Aber die Leute müssen sich wirklich von einander distanzieren. Das ist auch ein Akt der Solidarität».

Man müsse den verwundbaren Teil der Gesellschaft schützen. An den jüngeren Teil der Bevölkerung wendet er sich mit klaren Worten: «Die Partyszene muss verstehen, dass sie nun etwas anderes tun muss, als Party zu machen.»
16:01
Die Situation der Kinderkrippen
Ein Journalist erkundigt sich nach der Schliessung von Kinderkrippen. Es sei natürlich schwierig, in Kinderkrippen das Prinzip des Social Distancing zu wahren, so Berset. «Hier sind die Kantone zuständig und müssen schauen, ob die Krippen schliessen müssen.»
15:59
Wird Session beendet?
Eine weitere Frage betrifft die aktuelle Session im Parlament. Bundesrat Alain Berset sagte, dass das Veranstaltungsverbot ab 100 Personen nicht für Grossraumbüros gelte. Da das Parlament keine öffentliche Veranstaltung sei, sei es nicht direkt vom Verbot betroffen. «Das Parlament muss nun selber entscheiden, wie es weiterfährt.»
15:59
Warum dieser Strategiewechsel?
Ein Journalist will vom Bundesrat wissen, warum er seine Strategie nun geändert hat und Schulen dennoch schliesst. «Uns liegt seit gestern eine Studie vor, die zeigt, dass Schulschliessungen einen Effekt auf die Ausbreitung der Krankheit haben», erklärt Gesundheitsminister Berset. Man müsse jedoch auch Alternativen bei der Betreuung finden, damit nicht die Grosseltern einspringen müssen.
15:57 Uhr: Noch keine «ausserordentlichen Lage»
von Petar Marjanović
Der Bundesrat betrachtet die aktuelle Situation immer noch als «besondere Lage». Das zeigt ein Blick in die Verordnung: Die neusten Massnahmen wurden nicht im Rahmen einer «ausserordentlichen Lage» beschlossen.

Eine Übersicht über die Lagen findest du hier.
15:55
Fragen der Journalisten
Nun wird die Runde für Fragen von Journalisten geöffnet.
15:48
10 Milliarden Franken Unterstützung für die Wirtschaft
Nun spricht Wirtschaftsminister Guy Parmelin. «Der Bundesrat ist sich bewusst, dass diese Massnahmen schwere Folgen für die Schweizer Wirtschaft haben werden», so der Waadtländer. Oberstes Ziel sei aktuell, die Lohnfortzahlungen der Mitarbeitenden zu gewähren. Deshalb habe der Bundesrat beschlossen, zehn Milliarden Franken für die Schweizer Wirtschaft bereitzustellen. Zudem werden Gesuche für Kurzarbeit innerhalb eines Tages bearbeitet. Für kleine und mittlere Unternehmen, die an sich gesund sind, aber wegen des Coronavirus unter Druck stehen, stehen 180 Millionen Franken an Darlehen bereit, so Parmelin weiter. Auch für die Kulturbranche werden Mittel zur Verfügung gestellt werden. Bis zum 20. März werde dafür ein Konzept erarbeitet werden, so der Wirtschaftsminister.
15:46
Keine Ausnahme für Asylsuchende
Auch betroffen von den Massnahmen an den Grenzen sind laut Keller-Sutter Asylsuchende. «Asylsuchende sind gleich zu behandeln, wie alle anderen Personen. Asylsuchende können problemlos in Italien ein Gesuch stellen und müssen dazu nicht die Grenze überschreiten», so die Justizministerin.
15:43
Einreiseverbot für Personen aus Risikoregionen
Als nächstes spricht Justizministerin Karin Keller-Sutter zur Lage an den Grenzen: «Allen Personen aus Risikoregionen wird die Einreise in die Schweiz verweigert. Diese Massnahme ist gezielt und verhältnismässig», so Keller-Sutter. Die Einreise aus Italien sei grundsätzlich beschränkt.

Es gibt jedoch Ausnahmen: Schweizer Bürgerinnen und Bürger, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, dürfen weiterhin in die Schweiz einreisen.
15:42
Auslandsreisen? Verzichten!
Bundesrat Berset rät dazu, auf nichtdringliche Auslandsreisen zu verzichten. Die WHO habe eine Pandemie ausgerufen, man könne sich nun in allen Regionen der Welt mit dem Virus anstecken. «Es ist eine Art neue Gesellschaft, die wir haben werden in den nächsten Wochen.»
15:41
Restaurants können offen bleiben – aber …
Restaurants, Bars und Clubs können zwar offen bleiben, so Berset. Sie dürfen aber zu keiner Zeit mehr als 50 Personen beherbergen. «Diese Massnahmen sind hart, aber es ist der richtige Weg», so der Gesundheitsminister. Auch appelliert er vehement an das Einhalten der Sicherheits- und Hygienevorschriften, wie das Social Distancing. Man solle so wenige Kontakte wie möglich mit seinen Mitmenschen haben, wie möglich.
15:37
«Wir müssen den gesamten Rhythmus der Gesellschaft verlangsamen»
Nun äussert sich Berset zu den Schulschliessungen. Die Schliessungen von Schulen und Universitäten bis zum 4. April begründet er mit den Worten: «Wir müssen alles tun, um jüngere mit älteren Personen nicht zusammenzubringen.» Der klassische Unterricht kommt so zum Erliegen. Fernkurse seien aber weiterhin möglich. Die Kantone seien dazu angehalten, Lösungen für die Kinderbetreuung bereitzustellen. Es gehe nun um generationsübergreifende Solidarität.

«Wir müssen den gesamten Rhythmus der Gesellschaft verlangsamen.» Wo es Betreuungsengpässe gebe, müssten die Kantone eine Lösung finden. Er bedankte sich speziell bei dem Gesundheitspersonal und Personal in den Krisenstäben.
15:34
Nun spricht Gesundheitsminister Alain Berset
Als Nächster spricht Innenminister Alain Berset. Auch er spricht Tacheles: «Die Situation kann sich jeden Tag ändern. Unser oberstes Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.»

«Die Situation ist ernst, aber wir wissen, wie wir darauf am besten reagieren», sagte Berset am Freitag vor den Bundeshausmedien. Die Strategie der Regierung sei in den vergangenen Wochen immer konstant geblieben.

Man bleibe ruhig und entschieden. «Wir können nicht eine Massnahme ergreifen, die alles löst», sagt Berset. Die beschlossenen Massnahmen werden in einer Verordnung publiziert, die ab jetzt gilt (hier findest du die sechs Seiten). Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen seien ab sofort verboten, das betreffe auch Fitnessclubs, Skistationen, Theater oder Kinos, so Berset.
15:33
Verzicht auf öffentlichen Verkehr
Bundespräsidentin Sommaruga bittet die Bevölkerung darum, auf die Benutzung des öffentlichen Verkehrs möglichst zu verzichten. Die Arbeitgeber sollen kulant mit den Arbeitnehmenden sein und möglichst andere Lösungen finden.
15:30
«Die Situation ist ernst.»
Simonetta Sommaruga eröffnet die Medienkonferenz des Bundesrates mit den Worten: «Die Situation ist ernst.» Alle Massnahmen, die ergriffen werden, dienten dem Ziel die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, so die Bundespräsidentin. «Die Massnahmen sind einschneidend, wir bekommen sie alle im Alltag zu spüren. Wir müssen diesen Weg nun gemeinsam gehen», so Sommaruga weiter.

Die Massnahmen, die der Bundesrat beschlossen habe, seien einschneidend, sagte Sommaruga. Unternehmen und Selbständige würden hart getroffen. «Ihnen sagen wir: Wir lassen Euch nicht im Stich. Der Bundesrat kümmert sich um Euch.» Dafür seien die Mittel vorhanden und würden auch zur Verfügung gestellt.
15:30
Diese Massnahmen gelten ab sofort
- Das Veranstaltungsverbot wird verlängert, alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden sind bis zum 30. April verboten.
- In Restaurants, Bars und Diskotheken dürfen nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig sein.
- Alle Schulen und Unis werden bis zum 4. April geschlossen.
- Ab sofort werden Schengen-Grenzkontrollen an sämtlichen Binnengrenzen lageabhängig eingeführt.
- Die Einreise aus Italien ist nur noch Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, erlaubt.
- Der Bundesrat stellt der Wirtschaft rund 10 Milliarden Franken an Soforthilfe zur Verfügung.
- Der öffentliche Verkehr fährt weiterhin, der Bund empfiehlt jedoch, die Benützung des öffentlichen Verkehrs möglichst zu meiden.
15:23
Rotes Kreuz beklagt Rückgang von Blutspenden
Das Coronavirus wird nicht durch Blut übertragen. Dennoch beklagt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) einen Rückgang an Blutspenden, allein um 10 Prozent in der vergangenen Woche. Sollte diese Entwicklung weitergehen, droht ein Versorgungsengpass für die Spitäler.

Das SRK sorge ausnahmslos dafür, dass nur gesunde Menschen Blut spenden, versichert die Organisation in einer Mitteilung vom Freitag. Blut könne nur rund sechs Wochen gelagert werden, und Blut könne nicht vorproduziert werden. Die Einschränkungen rund um das neue Coronavirus sorgten aber für weniger Blutspender. (sda)

15:18
Der österreichische Bundeskazler Kurz über die Massnahmen


14:49
Kanton Waadt schliesst Schulen
Nach dem Tessin hat auch die Waadtländer Regierung am Freitag angesichts der Coronavirus-Pandemie beschlossen, alle Schulen bis Ende April zu schliessen. Veranstaltungen mit mehr als 50 Menschen sind zudem verboten, wie die Waadtländer Regierung entschied. (sda)
14:26
Bundesrat informiert um 15.30 Uhr
Jetzt ist der Zeitpunkt klar: Um 15.30 Uhr wird der Bundesrat zur aktuellen Lage und über Massnahmen informieren. Vier Mitglieder des Bundesrats - Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Innenminister Alain Berset, Wirtschaftsminister Guy Parmelin und Justizministerin Karin Keller-Sutter - werden sprechen.

Wir werden über die Medienkonferenz live berichten.
14:13
«Österreich wird auf Minimalbetrieb heruntergefahren»
Österreich hat seine Corona-Massnahmen verschärft. Restaurants und Bars dürfen nur noch bis 15 Uhr geöffnet sein, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz an einer Medienkonferenz sagt. Geschäfte werden ganz geschlossen, ausgenommen sind Lebensmittel, Apotheken, Banken, Post, Drogerien und Tierfutter. Flüge nach Spanien, Frankreichs und in die Schweiz werden ab Montag gestrichen. Zudem werden Grenzkontrollen zur Schweiz eingeführt.

Im Tirol werden 5 Ortschaften für 14 Tage komplett abgeriegelt: St. Anton, Ischgl, Kappl, See und Galtür. Alle Arbeitnehmer, denen es möglich ist, sollen von zu Hause aus arbeiten.



13:56
Kanton Freiburg schliesst alle Schulen
Nach dem Tessin schliesst auch der Kanton Freiburg alle Schulen. Dies gelte bis Ende April.
13:51
US-Bundesstaaten schliessen Schulen wegen Coronavirus
USA CORONA VIRUS BOSTON
Wegen des um sich greifenden Coronavirus schliessen mindestens sechs US-Bundesstaaten die Schulen. Die Schulen in Ohio, Michigan, Oregon, Maryland, Kentucky und New Mexico wurden angewiesen, ab Montag für mindestens zwei Wochen zu schliessen.

Dies betrifft Millionen von Schülern und stellt ärmere Familien vor Probleme - viele setzen bei der Versorgung ihrer Kinder auf das kostenlose oder subventionierte Schulessen.

In den USA wurden bis Donnerstag rund 1660 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. 40 Patienten starben. (sda/afp)
13:38
Singende Italiener
In den sozialen Medien machen Videos die Runde, die unter Quarantäne stehende Italiener zeigen, die gemeinsam singen. Wir haben die Videos für euch gesammelt. Sehenswert!

Hier entlang!
13:36
Mehr als fünftausend Tote durch Coronavirus weltweit
Die weltweite Zahl der Toten durch die Coronavirus-Pandemie ist auf mehr als fünftausend gestiegen. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP vom Freitag starben insgesamt 5043 Menschen an den Folgen der Infektionskrankheit.

Die Zahl basiert auf den offiziellen Behördenangaben der einzelnen Länder. Die meisten Todesfälle gab es demnach in China, Italien und dem Iran: Auf dem chinesischen Festland kamen 3176 Menschen ums Leben. In Italien waren es 1016. Im Iran starben nach neuesten Angaben 514 Menschen.

Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg weltweit auf 134'300. Wie viele von diesen Menschen bereits wieder als genesen gelten, ist nicht bekannt. Betroffen sind 121 Länder und Gebiete, darunter auch die Schweiz. (sda/afp)
13:20
Medienkonferenz des Bundesrats zögert sich hinaus


12:43
Über 1000 bestätigte Coronavirus-Fälle in der Schweiz
Die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Schweiz steigt weiter rapide an: Nach neuesten Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Freitag gibt es hierzulande bereits 1009 bestätigte Fälle, bei 116 Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor.

Damit nahm die Zahl der bestätigten Fälle alleine seit Donnerstag um 194 zu. Anfang Woche waren erst 281 Fälle bestätigt gewesen. Die Todesopfer-Zahl hingegen blieb seit Donnerstagabend gleich: Sieben Menschen sind in der Schweiz bisher an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.



Weiterhin seien Erwachsene deutlich mehr betroffen als Kinder, schrieb das BAG. Betroffen von der Epidemie sind nun 24 der 26 Kantone sowie Liechtenstein. Mit 219 bestätigten Fällen ist das Coronavirus im Kanton Tessin am meisten verbreitet, gefolgt von der Waadt mit 211, Zürich mit 103 und Genf mit 84.
11:59
Warteschlangen jetzt auch online
watson-Userin Sandra meldet: «Nun gibt es bei LeShop eine Warteschlange, dabei wollte ich nur kurz was nachsehen, wegen einer Rechnung... :(»


Und tatsächlich: Wer sich derzeit wegen der Corona-Pandemie bei «Leshop.ch» mit Konserven eindecken möchte, der braucht Geduld. Wegen der stark erhöhten Nachfrage hat der Migros-Onlineshop für seine Website Wartezeiten eingeführt. Ein Test am Freitagmorgen zeigt, dass diese bis zu 20 Minuten betragen können.

Nach Betreten der Website erhalten die Kunden eine Meldung mit der aktuellen Wartezeit angezeigt. Ein Sprecher der Migros bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP am Freitag, dass es nicht nur zu Wartezeiten beim Besuch von «Leshop.ch» komme, sondern auch zu Lieferverzögerungen von zurzeit drei Tagen.

Die Nachfrage habe in den vergangenen Tagen «rapide» zugenommen. «Indem wir mehr Personal eingestellt haben, Büro-Mitarbeitende im Leshop-Verteilzentrum einsetzen, mit Zusatzschichten planen und mehr Transporte einsetzen, bauen wir die Kapazität aus», sagte der Sprecher.
11:58
Uri sagt Landratssession ab und verbietet Spital- und Heimbesuch
Der Kanton Uri trifft weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab sofort gilt ein Besuchsverbot für das Kantonsspital Uri, sowie alle Alters- und Pflegeheime und Behinderteninstitutionen. Auch die Landratssession vom Mittwoch ist abgesagt.

Nachdem am Donnerstagabend zwei Urner Fälle des Coronavirus bestätigt wurden, hat der kantonale Sonderstab die Massnahmen gegen die Ausbreitung verschärft, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. In Absprache mit dem Kantonsspital Uri und mit dem Heimverband Curaviva Uri gilt ein generelles Besuchsverbot für das Spital sowie Heime bis vorerst am 30. April.
11:56
VBS installiert Meldesystem für Notfallbetten
SCHWEIZ UNIVERSITAETSSPITAL ZUERICH
Die Kliniken in der Schweiz müssen ab sofort täglich melden, wie viele Notfallbetten für Coronavirus-Patienten zu Verfügung stehen. Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat ein entsprechendes Meldesystem installiert.

Das System soll kontinuierlich Informationen über die Zahl der Intensivpflegeplätze in den Spitälern bereitstellen, wie das VBS am Freitag mitteilte. Dokumentiert werden Isolationsplätze, Intensivpflegeplätze und Beatmungsplätze für Kinder und Erwachsene.

Laut der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin gibt es zurzeit in der Schweiz 82 Intensivstationen. Dort stehen zwischen 950 und 1000 Betten zur Verfügung, davon 800 bis 850 mit Beatmungsgeräten. Hinzu kommen bis zu 450 Betten auf Überwachungsstationen.

Das VBS fordert von den Kliniken zudem, mehr Kapazitäten zu schaffen. Es empfiehlt den Spitälern etwa, nicht lebenswichtige Operationen zu verschieben, Personen früher zu entlassen oder in die Rehabilitation zu verlegen.
11:15
VW-Verkäufe stürzen um ein Viertel ab
Die Coronavirus-Krise und die schwächere Konjunktur in vielen Ländern haben die Verkäufe des VW-Konzerns nach einem ersten Einbruch im Januar auch im Februar schwer belastet. Die weltweiten Auslieferungen sanken im zurückliegenden Monat im Vorjahresvergleich um 24,6 Prozent auf 546'300 Fahrzeuge. Im wichtigsten Einzelmarkt China stürzten sie um fast drei Viertel (74,0 Prozent) auf noch 60'900 Autos ab, wie das Unternehmen am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Ein zentraler Grund war die hohe Unsicherheit durch die Ausbreitung des Covid-19-Erregers, die auch in manchen anderen Märkten zu einem starken Nachfragerückgang führte. VW erwartet, dass sich die Lage bald wieder etwas stabilisiert. (awp/sda/dpa)
Germany Volkswagen Sales
10:57
Liechtenstein schliesst sämtliche Schulen
Im Fürstentum Liechtenstein bleiben ab Montag alle Schulen, Kinderhorte und Spielgruppen geschlossen. Dies hat die Regierung in der Nacht auf Freitag beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu hemmen. Die Massnahme gilt bis zu den Osterferien. Geschlossen werden die öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, wie es im Communiqué vom Freitag heisst. Tagesfamilien seien von der Massnahme nicht betroffen. In zwingenden Fällen soll es in Kitas, Kindergärten und Primarschulen ein Überbrückungsangebot bis zum 20. März geben. «Dieses ist für Familien, die absolut keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, um sich auf die neue Situation einzustellen», schreiben die Behörden. Eltern von schulpflichtigen Kindern können sich an eine Hotline des Schulamts wenden. Die Liechtensteiner Regierung kündigte weitere Massnahmen an, die am Freitag erlassen werden. Um 16 Uhr will die Regierung an einer Medienkonferenz über die aktuelle Lage informieren. (sda)
10:27
Slowakei macht Grenzen dicht
Nach den Flughäfen hat das EU- und Schengenland Slowakei wegen der Coronavirus-Pandemie auch seine Grenzen für Reisende auf Strassen und Schienen dichtgemacht. Seit Freitagmorgen um sieben Uhr werden die Grenzübergange zu allen Nachbarländern ausser Polen streng kontrolliert. Wer keinen Wohnsitz im Land nachweisen kann oder über einen gültigen slowakischen Reisepass verfügt, muss draussen bleiben. Ab dem Morgen wurden daher auch die internationalen Zug- und Busverbindungen in die Nachbarländer stillgelegt, nur Güterzüge dürfen weiterhin fahren. Bis Donnerstagabend verzeichnete die Slowakei 21 bestätigte Corona-Infektionsfälle. Todesopfer gab es bisher keine. (sda/dpa)
10:11
Alle Schulen im Tessin geschlossen
Im Kanton Tessin werden nun auch alle obligatorischen Schulen vom Kindergarten über die Primarschulen bis zur Oberstufe geschlossen. Dies gab der Tessiner Regierungsrat am Freitag bekannt.

GERMANY PANDEMIC COVID19 CORONAVIRUS

Die Massnahme gilt ab kommendem Montag. Ab Dienstag soll ein Hütedienst in den Schulen eingerichtet werden, damit Eltern, die keine Betreuungsmöglichkeiten haben, ihre Kinder dorthin bringen können. Auf diese Weise sollen Ansteckungen von der jungen auf die ältere Generation verhindert werden. Die Kantonsverwaltung wird zudem ihre Arbeit auf ein Minimum zurückfahren. Weitergehende Massnahmen für die Privatwirtschaft sollen spätestens am Samstag bekannt gegeben werden. Die Privatwirtschaft wird aufgerufen, die Grundversorgung sicher zu stellen und gleichzeitig eigene Aktivitäten zu reduzieren. Für den Nachmittag wurden weitere Informationen in Aussicht gestellt.
10:07
Bereits 10'000 Fälle in der Schweiz?
Der auf geographische Daten spezialisierte Analyst Pierre Dessemontet schätzt die Zahl der Coronavirus-Betroffenen deutlich höher als die vom Bund publizierten. In Wirklichkeit dürften es derzeit rund 10'000 Fälle sein, sagte er in einem Interview der Tageszeitungen «La Liberté», «Le Courrier» und dem Onlineportal Arcinfo. Dessemontet geht von einer hohen Dunkelziffer aus. Viele erkrankte Menschen würden sich gar nicht erst melden, weil sie sich überhaupt nicht bewusst seien, dass sie angesteckt wurden und auch andere Menschen ansteckten.

SWITZERLAND HEALTH CORONAVIRUS COVID-19 PANDEMIC

Dessemontet stützt sich auf eine am vergangenen Dienstag auf der Onlineseite Medium.com veröffentlichte Studie mit dem Titel «Coronavirus: Why you must act now» (Coronavirus: Warum man jetzt handeln muss). Die viel höher geschätzte Zahl der Erkrankungen sei das Resultat einer seriösen Statistikarbeit. Sie basiere auf der Zahl der Todesopfer unter Berücksichtigung der Bedingungen und der Qualität des Gesundheitssystems in jedem Land. Diese Zahl könne je nach Qualität der von den Behörden angegebenen Antworten im Verhältnis eins zu drei oder eins zu vier höher liegen. Die Zunahme der Krankheitsfälle sei auch von der Robustheit des Gesundheitssystems abhängig. «Das Unsere ist gut organisiert und dürfte nicht überschwemmt werden», sagt Dessemontet, der Direktor von Microgis in Yverdon ist, die Studien verfasst. Ausserdem unterrichtet er an der ETH Lausanne.

Coronavirus: Was du wissen musst

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