Schweiz
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Liveticker

900 neue Fälle in der Schweiz ++ Fehlendes Pflegepersonal in der Intensivmedizin



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Team watson
17:50
SRG passt Programme an und streicht Sendungen
Um besser über die Coronavirus-Krise berichten zu können passt die SRG ihr Programm an. In einer Medienmitteilung schreibt das Unternehmen. «Damit soll der weitere Betrieb der Studios, der maximale Schutz der Journalistinnen und Journalisten sowie der Mitarbeitenden in der Produktion gewährleistet werden.»

Neben Nachrichten und Informationen sowie Inhalten für die jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer sollen die SRG-Kanäle vorrangig Sendungen für die Bevölkerung und Begleitprogramme anbieten, darunter zahlreiche Filme und Dokumentationen.

Dies wird in allen Regionen zu Anpassungen im Radio, Fernsehen und auch auf den Online-Plattformen führen. Einige Sendungen, insbesondere im Sportbereich, werden vorübergehend ausgesetzt. Der Zugang zu den Studios wird weiter beschränkt und externe Dreharbeiten werden reduziert. Gleichzeitig arbeitet ein grosser Teil der SRG-Mitarbeitenden bereits von zu Hause aus. Diese Massnahme wurde bis am 3. Mai verlängert.

Gilles Marchand, Generaldirektor SRG: «Wir werden in allen Regionen alles daransetzen, dass die Schweizer Bevölkerung gut informiert ist und ihr geholfen wird, diese beispiellose Krise zu überstehen. Wir zählen auf das Verständnis des Publikums für diese Anpassungen, die wir nun aufgrund der Entwicklungen rasch vornehmen werden.»
16:36
Genf verzeichnet sechs neue Corona-Tote in zwei Tagen
Die Genfer Gesundheitsbehörden haben am Sonntag insgesamt 13 Todesfälle aufgrund des Coronavirus bilanziert - das sind sechs neue innerhalb von zwei Tagen. Bisher verläuft die Zahl der Krankheitsfälle ähnlich wie im Tessin, weshalb in den nächsten Tagen mit einer Verschlimmerung der Lage gerechnet wird.

Im Genfer Universitätsspital (HUG) sind aktuell 36 Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation, wie Aglaé Tardin vom Kantonsärztlichen Dienst am Sonntag mitteilte. Letzte Woche waren es noch 12 Personen auf der Intensivstation gewesen.

Gesamthaft befinden sich 179 Personen wegen des Coronavirus im HUG. 46 waren es letzte Woche. Im ganzen Kanton Genf sind 1144 positiv getestete Fälle bekannt. (sda)
14:39
Was passiert, wenn die Schulen länger geschlossen bleiben?
Im Interview mit der Zeitung «SonntagsBlick» äussert die Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm Bedenken gegenüber einer längeren Schulschliessung: «Sprechen wir von Monaten, wird es problematisch, vor allem für Kinder aus sozial schwächeren Familien.»

Für sie könne der Verzicht auf Schule verheerend sein, sagte Stamm. Es sei wichtig, dass die Schulen den sozialen Blick nicht vergessen, da sie für diese Kinder eine wichtige soziale und fürsorgerische Funktion hätten und den Kindern Halt gäben. «Zu Hause sind sie häufig auf sich alleine gestellt, weil beide Eltern in Schichten arbeiten müssen.» Diese Kinder seien häufig überfordert und orientierungslos, und dies erst recht, wenn sie Lernaufgaben erhielten.

Es reiche nicht, wenn die Lehrpersonen einmal pro Tag mit den Kindern sprechen würden, sagt Stamm im Interview zu «SonntagsBlick». Beispielsweise Gymnasiasten könnten die jüngeren Schüler eins zu eins beim Lernen begleiten. (sda)
epa08292601 An empty class room of the school College de la Barre is seen in Lausanne, Switzerland, 13 March 2020. Schools in Switzerland are suspended for six weeks to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
12:32
7014 Corona-Fälle in der Schweiz
Die Anzahl Erkrankungsfälle von COVID-19 in der Schweiz steigt zunehmend. Das Bundesamt für Gesundheit zählt aktuell 7014 positiv getestete Fälle. Das sind 901 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Bisher traten 60 durch COVID-19 verursachte Todesfälle in der Schweiz auf.
11:51
Intensivmediziner warnen vor fehlendem Pflegepersonal
Das grösste Problem der Schweiz in der Corona-Krise werden nicht die Anzahl Betten und Beatmungsgeräte sein, sondern fehlendes Pflegepersonal in der Intensivmedizin. Das sagen zwei Ärzte der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI).

«Ich bin überzeugt, dass weder das Material noch die Betten unser erstes Problem sein wird in der kommenden Pandemiewelle, sondern tatsächlich das Personal», sagte Antje Heise, Vizepräsidentin der SGI und ärztliche Leiterin der Intensivstation am Spital Thun, in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche».

Die Zahl der Plätze könne mit kreativen Lösungen rasch erhöht werden, so Heise. Die grosse Frage sei, ob genügend der speziell ausgebildeten Pflegefachpersonen für die Intensivmedizin vorhanden sei.

Diese Meinung teilte auch Thierry Fumeaux, geschäftsführender Präsident der SGI und Co-Leiter der Intensivmedizin im Spital Nyon, im Interview mit der «SonntagsZeitung». Nötigenfalls könnten hunderte Beatmungsgeräte organisiert werden, etwa beim Koordinierten Sanitätsdienst oder der Armee. «Die Zahl der Intensivpflegenden können wir aber kaum erhöhen», so Fumeaux. (sda)
11:41
Kantone übernehmen Schwerkranke aus Frankreich
Die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura übernehmen je zwei schwerst am Coronavirus erkrankte Patienten aus dem Elsass. Die Verlegungen seien in Vorbereitung, hiess es am Sonntag in einer gemeinsamen Mitteilung.

Zur Zeit seien den drei Nordwestschweizer Kantonen noch Intensivpflegeplätze mit Beatmungskapazitäten in genügender Anzahl vorhanden, begründen die Kantone den Schritt. Die Regierungen der drei Kantone hätten in Absprache mit den Bundesbehörden zugestimmt, dass je zwei Patienten aus dem Elsass ins Universitätsspital Basel, ins Kantonsspital Baselland im Bruderholz und ins Hôpital du Jura in Delsberg verlegt werden könnten.

Die dringenden Anfragen stammen aus dem Département Haut-Rhin. Eine gleiche Anfrage ging auch an die Behörden des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. Die Spitalkapazitäten für beatmungspflichtige Patienten im Nachbarland Frankreich seien ausgeschöpft.

Die kurzfristige Übernahme von Patientinnen und Patienten aus dem Elsass sei ein gelebtes Zeichen humanitärer Tradition, nachbarschaftlicher Nothilfe und des Willens, die Coronakrise in der trinationalen Region grenzüberschreitend gemeinsam zu begegnen, betonen die drei Kantone in ihrer Mitteilung. (sda)
10:38 Polizei muss noch zu oft einschreiten
Der Grossteil der Bevölkerung hält sich an die Vorschriften des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus. Doch es gibt auch schwarze Schafe. Mit ihnen hat die Polizei alle Hände voll zu tun.

Diese habe in der vergangenen Woche zu oft einschreiten müssen, sagte Stefan Blättler, Präsident der Kantonalen Polizeikommandanten, im Interview mit dem «SonntagsBlick». Quer durch die Schweiz habe die Polizei festgestellt, dass Personen das Social Distancing nicht umsetzten. «Sie sassen gemeinsam in Pärken, verweilten in grossen Gruppen an den Seepromenanden und hielten auch sonst kaum Abstand.»

Letztlich sei es eine Frage des gesunden Menschenverstandes, sagte Blättler. In dieser Situation sei man nicht nur für das eigene Handeln verantwortlich, sondern auch für die Konsequenzen, die dieses für andere habe. «Wir brauchen die gesamte Bevölkerung, um die Ausbreitung des Virus zu einzudämmen.»

Viele Gespräche führen Polizistinnen und Polizisten auch mit Eltern, die ihre Kinder draussen zusammen spielen lassen. Auch diese werden nach Hause geschickt, was manchmal auf Unverständnis stösst. Blättler appelliert an die Eltern, ihre besondere Verantwortung wahrzunehmen. «Uns ist bewusst, dass aktuell viele Freiheiten eingeschränkt werden. Aber nur so können wir die Risikogruppen schützen.»

Der Bundesrat ruft dazu auf, wann immer möglich zu Hause zu bleiben und einen Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Seit Freitag sind Gruppen von mehr als fünf Personen in der Öffentlichkeit verboten. (sda)
Lausanne's Police officers patrol on bicycles on the shore of the Lake Geneva to prevent the gathering of more than 10 people during the Covid-19 Coronavirus pandemic in Lausanne, Switzerland, Wednesday, March 18, 2020. From 17 March 2020 until further notice, Switzerland's authorities proclaiming the state of necessity to fight against the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
09:19
Graubünden: Personen mit Pflegeausbildung müssen sich beim Kanton melden
Der Kanton Graubünden trifft Massnahmen gegen einen drohenden Engpass im Pflegebereich. Wie die «Südostschweiz» auf ihrer Webseite schreibt, sind alle Personen, die eine entsprechende Ausbildung haben, jedoch nicht auf diesem Beruf tätig sind und keiner Risikogruppe angehören, verpflichtet, sich beim Kanton zu melden. Diese Personen können zu einem Einsatz verpflichtet werden. Gemäss Gesundheitsgesetz sei das möglich, schreibt die Zeitung weiter.
09:09
Tessin schliesst Industriebetriebe
Der Kanton Tessin schliesst für mindestens eine Woche alle Industriebetriebe. Darüber berichtete der «Blick». Der kantonale Führungsstab könne Ausnahmen bewilligen.
08:57
Cyberkriminelle profitieren von Corona-Krise
Cyberkriminelle versuchen, von der Corona-Krise zu profitieren. Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) des Bundes hat bisher 163 kriminelle Webseiten mit einem Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» berichtet. Vergangenes Wochenende hatten die Behörden vor Mails gewarnt, deren Absender den Namen des Bundesamtes für Gesundheit missbraucht hatten. Ziel jener Kriminellen war es, Schadsoftware auf Computern zu installieren. Nach Angaben der Verantwortlichen von Melani scheint die Warnung zu wirken, denn nur wenige Computer seien infiziert worden, wie es im Bericht hiess.
07:11
Präsident der Gesellschaft für Intensivmedizin hat sich angesteckt
Thierry Fumeaux, der geschäftsführende Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI), hat sich mit dem neuen Coronavirus angesteckt. Er äussert sich zuversichtlich, in ein paar Tagen wieder gesund zu sein.

Sein Fall sei nicht ungewöhnlich, sagte Fumeaux im Interview mit der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche». Pflegepersonal und Ärzte auf den Intensivstationen trügen in dieser Pandemie ein Risiko. Fumeaux ist Co-Leiter der Intensivmedizin am Spital Nyon VD.

In Italien gehöre jede zehnte infizierte Person zum Gesundheitspersonal, trotz aller Vorsichtsmassnahmen, sagte Fumeaux. Meist seien es junge und gesunde Menschen, die rasch wieder gesund würden. «Doch für die Schweiz ist das eine Gefahr.» Denn die Spezialisten seien im Kampf gegen Covid-19 unersetzlich.

Fumeaux ist laut eigener Aussage «sehr zuversichtlich», in einigen Tagen wieder gesund zu sein. Er sei seit Dienstag zuhause, habe nur wenige Beschwerden und gehöre zu keiner Risikogruppe. (sda)
06:36
Sauerstoffflaschen werden knapp
Auf den Intensivstationen könnte ein Problem mit der Versorgung von komprimiertem Sauerstoff drohen. Es zeichne sich ein Ansturm auf die Lieferanten ab, sagt Hans Michael Kellner, der Chef des Gasunternehmens Messer in Lenzburg AG und Präsident des Industriegaseverbands Schweiz zur Zeitung «SonntagsBlick». Der schnell steigende Bedarf könnte ein Problem werden. Vor allem, weil die Sauerstoffflaschen knapp werden. Mancherorts werden sie aus Angst vor Knappheit gehortet. Die stählernen Flaschen werden normalerweise regelmässig ausgetauscht und damit laufend neuer Sauerstoff geliefert. Werden sie aber gelagert, können sie nicht neu befüllt werden. Eine Lösung könnte die Lockerung von Vorschriften sein. Zurzeit dürfen nur speziell dafür vorgesehene Flaschen mit medizinischem Sauerstoff befüllt werden.
06:15
Maurer und Parmelin zögerten
Finanzminister Ueli Maurer und Wirtschaftsminister Guy Parmelin wechselten nur zögerlich in den Corona-Krisenmodus. Parmelin intensivierte seine Bemühungen für ein Hilfspaket erst auf äusseren Druck. Sein erster Vorschlag sei völlig substanzlos gewesen, heisst es aus bundesratsnahen Kreisen. Danach forderten das Innendepartement und später auch die Öffentlichkeit mehr Geld, sodass Parmelin das Paket in den letzten Tagen laufend aufstockte. Am Ende habe sich sogar Maurer dafür starkgemacht, mehr Geld zur Verfügung zu stellen, heisst es aus dem Bundeshaus. Zu Beginn der Coronakrise war Maurer im Bundesrat noch als Bremser in Erscheinung getreten. Parmelin will nichts wissen von einem zögerlichen Vorgehen. Er sei seit der ersten Minute mit den Sozialpartnern, Kantonen und Branchen im Gespräch gewesen. Nach der Schaffung des grössten Wirtschafts-Hilfspakets der Geschichte und der Deblockierung von Schutzmaterial in der EU verstehe er die Kritik nicht, sagte er der «SonntagsZeitung».
Bundesrat Ueli Maurer, Bundesrat Guy Parmelin und Bundesrat Alain Berset, von links, kommen zu einer Medienkonferenz ueber die Situation des Coronavirus, am Freitag, 20. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
06:00
7000 Tests pro Tag möglich
Inzwischen können in der Schweiz bis zu 7000 Personen täglich auf eine Infektion durch Covid-19 getestet werden. Das schreibt die «NZZ am Sonntag» gestützt auf Informationen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Insgesamt seien in der Schweiz bis Freitag dieser Woche 50'000 Proben untersucht worden, schreibt das BAG. Damit wurde der anfängliche Engpass bei den Test-Kapazitäten offenbar gemildert. Die Schweiz weist jetzt eine der höchsten Testraten weltweit auf: Am meisten Personen hat Südkorea mit 6150 Tests pro 1 Million Einwohner geprüft. Die Schweiz hat 5800 Proben pro Million Einwohner getestet, in Italien sind es 3450.
04:30
Schwyzer wählen trotz Corona
Der Kanton Schwyz wählt heute Sonntag seine Regierung und sein Parlament neu. Dabei wird sich zeigen, ob sich die Stimmberechtigten erneut für eine rein bürgerliche Regierung aussprechen.

Der Wahlsonntag wird wegen der Corona-Pandemie weitgehend virtuell ablaufen: ein Wahlzentrum, an dem jeweils Parteivertreter, Kandidierende und Medien dem Resultat entgegenfiebern, wird es nicht geben. Wahlfeste sind nicht erlaubt. (sda)
22:38
So reagieren Stars auf Bersets Insta-Challenge
Gesundheitsminister Alain Berset hatte unter dem Hashtag #soschützenwiruns (#voicicommentnousprotéger) eine Social-Media-Kampagne gestartet und dazu Promis wie Roger Federer, Christa Rigozzi und Stress ins Boot geholt. Unter dem Hashtag kann jedermann zeigen, wie er oder sie den erzwungenen Alltag zu Hause meistert und andere dazu aufrufen, die Vorgaben des Bundes einzuhalten.

Federers Auswahl erfolgte natürlich nicht zufällig, hat er doch über 7 Millionen Follower auf Instagram. Federer reagierte prompt und forderte auch andere Prominente wie NHL-Star Roman Josi oder Skirennfahrerin Wendy Holdener auf, an der Challenge teilzunehmen. (sda)
22:34
Arbeiten auf Baustellen sofort eingestellt
Im Gegensatz zu dem, was auf Bundesebene beschlossen wurde, müssen im Tessin die Aktivitäten auf den Baustellen sofort eingestellt werden, «ungeachtet der Arbeiten, die notwendig sind, um die Arbeitsplätze sicher zu machen», hiess es an der Pressekonferenz in Bellinzona. Der kantonale Führungsstab könne Ausnahmen gewähren, wenn eine eindeutige Dringlichkeit oder ein überwiegendes öffentliches Interesse bestehe.

Die kantonale Verwaltung bleibt bis zum 27. März geschlossen, mit Ausnahme von dringenden Aktivitäten. In diesem Fall werden die Büros mit reduziertem Personal und ohne Kontakt zur Öffentlichkeit arbeiten.
22:33
Verschärfte Massnahmen in Tessin
Der Kanton Tessin hat am Samstag die Massnahmen gegen das Coronavirus verschärft. Für ältere und gefährdete Menschen gibt es ein «explizites Verbot, selber einkaufen zu gehen», sie dürfen nur in einigen Fällen zum Arzt gehen oder arbeiten, wie Regierungspräsident Christian Vitta an einer Pressekonferenz in Bellinzona sagte. Die ältere Bevölkerung müsse sich Hilfe von Verwandten holen oder die kommunalen Dienste für die Hauszustellung nutzen. Vom 22. bis 29. März werde die gesamte Bevölkerung ihre Bewegungen auf das Notwendigste reduzieren müssen.
21:12
Warum über 65-Jährige weiterhin nicht zuhause bleiben
«Samstag ist Poschti-Tag!»: Immer wieder warnt der Bundesrat, Menschen ab einem Alter von 65 Jahren seien Risikopatienten, sie sollen deswegen das Haus möglichst nicht mehr verlassen. Viele Senioren zeigen sich davon aber wenig beeindruckt und gehen weiter einkaufen.
20:47
Asylbefragungen werden für eine Woche unterbrochen
Auch in den Asylzentren mehren sich Corona-Fälle. Gemäss Staatsekretär Mario Gattiker werden Asylbefragungen für eine Woche unterbrochen, damit Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus verstärkt werden können.

Die Gesundheit der Asylsuchenden, der Mitarbeitenden und aller anderen Personen in den Asylverfahren habe absolute Priorität, sagt Gattiker in einem Interview mit Blick.ch. «Deshalb setzen wir die Befragungen der Asylbewerber für etwa eine Woche aus.»

Man halte schon jetzt alle Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ein. Aber es gebe Ängste bei den Beteiligten, die ernst genommen werden. «Deshalb rüsten wir die Befragungsräume mit Plexiglas-Trennscheiben aus», sagt Gattiker. Wenn diese Anpassungen abgeschlossen seien, würden die Anhörungen wieder aufgenommen. (sda)

Coronavirus: Was du wissen musst

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