Schweiz
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Cassis stellt Slogan zu Kandidatur für Uno-Sicherheitsrat vor



«A Plus for Peace»: So lautet der Slogan für die Kandidatur der Schweiz für einen Sitz im Uno-Sicherheitsrat 2023-2024. Das gab Bundesrat Ignazio Cassis am Freitag an der Feier zum 75-jährigen Bestehen der Uno-Charta bekannt.

Der Slogan bringe zum Ausdruck, was die Schweiz im Uno-Sicherheitsrat einbringen werde. «Wir wollen der Uno und dem Sicherheitsrat unsere lange Tradition der guten Dienste und unsere Fähigkeit, Kompromisse zu vermitteln, zur Verfügung stellen. Beides ist Teil der Schweizer DNA», sagte Cassis in Genf gemäss einer EDA-Mitteilung.

epa08510819 Switzerland's Foreign Minister Ignazio Cassis arrives for a press conference to mark the 75th anniversary of the UN Charter, during press conference, at the European headquarters of the United Nations in Geneva, in Geneva, Switzerland,26 June 2020.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Bundesrat und Aussenminister Ignazio Cassis an der Jubiläumsfeier der UN-Charta am 26. Juni 2020. Bild: keystone

Ein Sitz im Sicherheitsrat, so sei er überzeugt, werde es der Schweiz erlauben, ihre Interessen zu wahren. Er werde zur Umsetzung ihrer aussenpolitischen Ziele beitragen. Der Slogan für die Kandidatur wurde aus mehreren hundert Vorschlägen ausgewählt, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Aussendepartements EDA eingereicht worden waren.

Interessen und Werte der Schweiz fördern

Beweggrund für die Entscheidung des Bundesrates im Jahre 2011, für einen nichtständigen Sitz im Uno-Sicherheitsrat für die Periode 2023-2024 zu kandidieren, war die Absicht, die Interessen und Werte der Schweiz zu fördern. Nachdem letzte Woche die unmittelbaren Vorgänger der Schweiz aus ihrer Stimmrechtsgruppe gewählt wurden, tritt ihre Kandidatur nun in die Schlussphase.

«Die Schweiz unterstützt die laufenden Reformen für eine Uno, die bereit ist für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts», sagte Bundesrat Cassis. Er betonte ausserdem, dass eine starke und wirksame Uno im Interesse der Schweiz sei, weil das Land auf eine Weltordnung angewiesen sei, die auf der Stärke des Rechts und nicht auf dem Recht des Stärkeren beruhe. (sda)

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