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Musste in den letzten Tagen sehr viel Kritik einstecken: SRF-«Arena» Moderator Sandro Brotz. bild: srf/screenshot

Interview

«Es gab schlaflose Nächte» – das sagt «Arena»-Moderator Brotz zur zweiten Sendung

Nach der harschen Kritik der letzten SRF-«Arena» zum Thema Rassismus wirft Moderator Brotz das gewöhnliche Sendekonzept über den Haufen. An einem runden Tisch will er am Freitag «konstruktiv über Rassismus diskutieren». Was er sich davon verspricht und wie er die letzten Tage erlebt hat, verrät er im Interview.



Herr Brotz, nach der SRF-«Arena» vergangenen Freitag zum Thema Rassismus wurden Sie mit Kritik überhäuft. Wie nervenaufreibend waren die vergangenen Tage und Nächte?
Sandro Brotz: Es waren anstrengende Tage – aber die «Arena» ist auch sonst kein Ferienlager. Und Ja: Es waren auch schlaflose Nächte dabei.

Haben Sie mit einer solchen Kontroverse und so vielen Reaktionen gerechnet? Oder haben Sie die Thematik unterschätzt?
Ich habe nicht die Thematik, aber die Wirkung des Settings der Sendung unterschätzt. Das hat aber auch viel mit dem Titel zu tun.

«Der Titel war missglückt und dafür übernehme ich die volle Verantwortung.»

Sie haben mit «Jetzt reden wir Schwarzen» geworben. In der Hauptrunde befand sich mit Komiker Kiko genau ein Schwarzer, der Rest sass in der zweiten Reihe.
Der Titel war missglückt und dafür übernehme ich die volle Verantwortung. Unsere Absicht war, nach dem brutalen Tod von George Floyd und den «Black Lives Matter»-Kundgebungen in der Schweiz über Rassismus hierzulande zu sprechen. Wir wollten ein Zeichen setzen und das ist uns nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das bedaure ich sehr.

Warum kam man nicht schon in der ersten Sendung auf die Idee, mehr schwarze als weisse Gäste einzuladen?
Auch wenn fünf schwarze Menschen an der Debatte teilnahmen, war die Wirkung so, dass sie teilweise hinter der Hauptrunde zu Wort kamen – da kann ich noch so lange mit ihnen reden, was ich auch getan habe, aber rein optisch kommt es beim Publikum anders an. Darum habe ich für die Hauptrunde der zweiten «Arena» zum Thema Rassismus auch ausschliesslich schwarze Menschen eingeladen.

Sehr viel der Kritik an der vergangenen Sendung war vor allem auf den sozialen Medien zu lesen. Dort haben Sie sich auch immer wieder geäussert und Stellung bezogen. Wäre es nicht einfacher gewesen, den Mediensprecher vorzulassen?
Nahbarkeit war mir in meiner Arbeit als Moderator schon immer wichtig. Journalismus heisst nicht nur, abzubilden und einzuordnen. Sondern auch zu erklären, warum wir das tun, was wir tun. Das gelingt sehr oft gut im direkten Austausch. Auch auf den sozialen Medien. Nur kann es dort auch schnell mal in unnötige Gehässigkeiten ausarten.

«Es wird keine Sendung wie jede andere sein. Das ist mir bewusst.»

Wie viele davon waren unter der Gürtellinie?
Wir haben auf allen Kanälen sicher 2000 Rückmeldungen erhalten, ich allein mehrere Hundert. Damit muss ich als Moderator einer politischen Talksendung umgehen können – und kann es auch. Was mich aber nachhaltig beschäftigt, ist die zum Teil sehr gehässige Tonalität. Diese Tendenz stelle ich leider seit einiger Zeit fest, gerade auf den sozialen Medien. Ich persönlich kann das einstecken, aber mein Team hat das nicht verdient.

Morgen Freitag folgt nun der zweite Anlauf. Nun wollen Sie mit den Gästen an einem runden Tisch diskutieren. Wann fiel dieser Entscheid?
Für eine zweite Sendung entschieden habe ich mich am Sonntagmorgen. Da wurde mir klar, dass wir nochmals darüber reden müssen. Ich habe die Kritik sehr ernst genommen und wollte genau das, was gefordert wurde: Gemeinsam und nicht gegeneinander diskutieren. Das funktioniert meiner Meinung am besten an einem runden Tisch, wie das in der Politik oder Talksendungen auch gemacht wird. Der runde Tisch ist zudem keine neue Erfindung, sondern kam in der «Arena» zuletzt im September 2017 nach den gescheiterten Vorlagen zur AHV 2020 und der Unternehmenssteuerreform III sowie im November 2018 bei einer Diskussion über den Europarat zum Einsatz.

Heisst das, dass das übliche «Arena»-Sendeformat nicht funktioniert, wenn man über sensible Themen wie Rassismus sprechen will?
Das glaube ich nicht. Aber in der aktuellen Situation und mit Blick auf die Ereignisse in den USA ist das sensible Thema Rassismus enorm aufgeheizt. Natürlich haben wir letzte Woche Fehler gemacht. Aber das kann und darf uns nicht davon abhalten, sich diesem Thema anzunehmen. Dazu braucht es manchmal halt zwei Anläufe.

Rückblickend hätte Ihnen nichts Besseres passieren können. Die «Arena» war schon lange nicht mehr so stark in den Schlagzeilen. Wie viel Kalkül steckte hinter den Überlegungen der letzten «Arena»? Haben Sie den Shitstorm extra provoziert?
Das wäre nun wirklich Harakiri, einen Shitstorm extra provozieren zu wollen. Selbstverständlich nicht.

«Das sensible Thema Rassismus ist enorm aufgeheizt.»

Alle Augen werden morgen auf Sie gerichtet sein: Sind Sie nervös?
Es wird keine Sendung wie jede andere sein. Das ist mir bewusst. Natürlich spüre ich den Druck, aber ich habe in der Vergangenheit ähnliche Situationen erlebt – wenn auch nicht in diesem Ausmass. Nach den Interviews mit Christoph Mörgeli oder Baschar al-Assad gab es ebenfalls heftige Reaktionen. Ich suche das beileibe nicht. Aber da muss und will ich jetzt durch – mit Selbstkritik und in der Hoffnung, aus der letzten Sendung gelernt zu haben. Dabei kann ich mich auch auf ein hervorragendes Team und ein gutes persönliches Umfeld verlassen.

Wie müsste die Diskussion verlaufen, damit Sie am Freitagabend zufrieden zu Bett gehen können?
Ich bin persönlich überzeugt davon, dass man konstruktiv über das wichtige Thema Rassismus reden kann. Nicht nur kann, sondern muss. Als Journalist beschäftigt mich dieses Thema seit vielen Jahren. Ich würde sogar soweit gehen und es als journalistische Herzensangelegenheit bezeichnen. Ich bin nach einer Sendung aber selten zufrieden und finde immer etwas, dass man besser hätte machen können, sollen oder müssen. Mein Wunsch wäre, dass wir am Ende der «Arena» im Studio zum Schluss kommen: «Ja, das war eine konstruktive Sendung.»

Welche Lehren ziehen Sie aus den vergangenen Tagen für die Zukunft und zukünftige Sendungen?
Manchmal muss man auch mal scheitern, um es besser machen zu können.

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Locutus70 19.06.2020 01:53
    Highlight Highlight Muss schön sein so im Elfenbeinturm zu schwadronieren ^^
  • H. L. 18.06.2020 15:52
    Highlight Highlight Ich erinnere mich an die Unkenrufe vor einem Jahr, als bekannt wurde, dass er der neue Moderator der Sendung wird. Dass er ein sehr guter Moderator ist, wortgewandt und kritisch, war mir immer klar. Deshalb hat es mich nicht überrascht, wie schnell die Kritikerstimmen verstummten und er fortan hochprofessionell durch die «Arena» führte.
    Jeder macht mal einen Fehler. Aber nicht jeder ist imstande, sich selbstkritisch damit auseinanderzusetzen. Er zeigt hier, dass er es kann (was mich nicht überrascht). Viel Erfolg für den zweiten Versuch, Herr Brotz!
  • Emil22 18.06.2020 15:11
    Highlight Highlight Herr Brotz überrascht mich. Keine Spur von kategorischem Abwehrreflex. Das ist für mich schon auch ein Ausdruck von Souveränität in seiner (schwierigen) Rolle.
  • landre 18.06.2020 15:04
    Highlight Highlight "(...) viel mit dem Titel zu tun. (...) war missglückt und dafür übernehme ich die volle Verantwortung."

    Will nun einen glücklichen gar zu beglückenden Titel backen(?) Oder geht es rational mehr um den entscheidenden SRF-Arena-Inhalt bzw Diesmal zB. Thema Rassismus?
  • drapetomaniac ex. masltov 18.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Bravo, Herr Brotz, für Ihre Kritikfähigkeit. Ihre Einstellung ist wirklich vorbildlich!

    Ich hoffe aber sehr, dass Sie sich in dieser zweiten Sendung nicht von irgendjemandem einspannen lassen. Ich hoffe, dass Sie weiterhin kritisch sind und unangenehme Fragen stellen - und zwar in alle Richtungen.

    Wer am lautesten schreit, ist keinesfalls automatisch im Recht. Das nehmen wohl einige, die die letzte Sendung beim Ombudsmann gemeldet haben, als selbstverständlich wahr. Dabei sind gerade VertreterInnen der „Identitätspolitik“ häufig selber sehr intolerant.

    Viel Erfolg!
  • bbelser 18.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Welcher Thematik ist das Format "Arena" wirklich angemessen? Viel zu oft entpuppte sich die Sendung als Durchlauferhitzer für Partei-Parolen und unverrückbare Positionen.
    Toll wäre es, wenn hier wirklich einmal Politikentwicklung, Nachdenken, Abwägen und Eingehen auf fremde Gedankengänge etabliert würde. Dann wäre es allerdings keine Quoten-Show mehr, sondern wirklich Erkenntnis-Gewinn. Aber wer will das schon...
  • Abu Nid As Saasi 18.06.2020 14:04
    Highlight Highlight Herr Brotz, ein paar Tage in College Park (Atlanta) oder Roxbury (Boston) oder Jamaica (New York) könnte Ihre Moderation in eine ausgewogene Perspektive rùcken. Ich war an allen diesen Orten, nicht als Tourist. Augenöffner
    • Corto Maltese 18.06.2020 18:43
      Highlight Highlight Auch ich war in Jamaika, weisser Mann (ich) und meine geliebte dunkelhäutige Ehefrau. Als Rucksacktouristen. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so unwohl gefühlt. Entweder wurde ich als Rassist oder Whitie beschimpft, oder meine Frau als Prostituierte. In Lateinamerika kam ich besser weg, da bekam dann nur noch meine Frau ihre Beschimpfungen. Auch nicht viel besser.
    • Für bessere Tage 18.06.2020 23:25
      Highlight Highlight @Abu Nid As Saasi: erwartest du jetzt Mitleid? Und warum soll Herr Brotz sich das antun? Soll er das Problem in den USA lösen? Er hat jetzt 1 bzw. 2 Sendungen zum diesem Thema gemacht. Nachher geht das Leben weiter.
  • peeti 18.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Gute Reaktion und Kritikfähigkeit. Aber weshalb er seine Zusammenstellung immer noch mit "es waren aber drei Schwarze Menschen im Studio plus der Akanji online" rechtfertigt, verstehe ich wirklich nicht. Erstens sendet es ein komisches Bild und zweitens werden die hinteren Voten vorne nie wirklich ernsthaft aufgenommen.

    Und um was ging es dem Journalisten Brotz bei der Einladung des Sprechers der Republikaner in der Schweiz (zu diesem Sendetitel!), wenn nicht hauptsächlich um Provokation/Quoten?
    • Georgia Byrd 18.06.2020 15:27
      Highlight Highlight @Peeti Es verhält sich wohl wie bei einer Gerichtsverhandlung: Kläger wie Angeklagte, Opfer wie Täter sind anwesend. Jetzt folgt quasi die alleinige Anhörung der Opfer, Kläger und Minderheit in unserem Land. Der Rep. war in der Tat eine Fehlbesetzung, Da es nun aber das Ereignis mit George Floyd war (das sogar mehr als Rodney King durch die Decke ging) d.h. amerikanische Innenpolitik (und Geschichte) Auslöser für eine BLM Bewegung auch hierzulande war, hätte genau genommen sogar ein Dem. dabei sein sollen.
    • peeti 19.06.2020 00:49
      Highlight Highlight Ist halt blöd, wenn von den drei “Tätern” nur eine genug selbstkritisch und reflektiert ist, um sich selber auch als Täterin zu sehen. Deshalb entstand nie eine Diskussion.
  • Peter Ronaldo 18.06.2020 13:36
    Highlight Highlight Wie schnell Sandro Brotz der Kritik von links nachgegeben hat, finde ich bedenklich. Ich bin auch der Meinung, dass der Titel schlecht gewählt war. Aber die Sendung deswegen neu zu machen verstärkt gerade das Klima in welchem keine konstruktive Diskussion möglich ist. Alles was nicht dem Konsens auf Social Media entspricht ist rassistisch und als Antwort darauf folgt ein Shitstorm.
    • CapD17 18.06.2020 13:48
      Highlight Highlight Also ich bin gespannt, aber nach diesem Interview pessimistisch. Hört sich jetzt schon so an, als wolle er einfach den Forderungen von Frau Addo und ihrer links-radikalen Truppe gerecht werden.
    • Lebenundlebenlassen 18.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Was wäre Ihr alternativer Vorschlag?
    • peeti 18.06.2020 13:52
      Highlight Highlight hast du die Sendung gesehen? Da geht es um keinen Social Media Konsens. Sie war einfach grottenschlecht und hat mit den eingeladenen Personen dem Thema eher geschadet.
      Schau dir zB mal das Schlusswort der Sendung vom Trumpisten an. Haarsträubend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.Ensch 18.06.2020 13:35
    Highlight Highlight Die sozialen Medien werden zur neuen Macht im Staat. Und mit Shitstorms wird die Meinungsbildung unzimperlich beeinflusst. Von allen Seiten. Wenn sich Politik und Wirtschaft auch noch daran ausrichten, wirds bedenklich.
    • Lebenundlebenlassen 18.06.2020 13:54
      Highlight Highlight Mich stört dies auch. Die lauteste Meinung ist nicht immer zwangläufig was die Merheit denkt. Aber die sozialen Medien werden unser ständiger Begleiter werden und dann nicht ignoriert werden. Aber ich bin auch der Meinung, dass wir sie nicht überweberten und immer in den Fokus stellen sollen.
    • Bivio 18.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Das Problem bei Shitstorms ist, dass ein relativ kleiner Teil etwas anrihten kann, was ein grosser Teil gar nicht will.
      In diesem Fall kann man fragen: was sind 2000 Meldungen auf 8 Mio. Leute?
      Alles hat 2 Seiten.
    • Citizen321 18.06.2020 15:09
      Highlight Highlight Hinter den Meinungen auf sozialen Medien stecken ja immer Menschen, ist das somit nicht im Sinne einer Demokratie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 18.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Nach selbstkritischer Reflexion nun der Versuch, es besser zu machen. Bravo, ich ziehe den Hut!
  • Matti_St 18.06.2020 13:21
    Highlight Highlight Ich rechne es Sandro Brotz hoch an, dass er sich dem stellt. Hätte nicht jeder gemacht. Ich bin gespannt auf die Sendung.
  • Nathan der Weise 18.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Ich denke es wird wohl eine geringe Einschaltquote geben
    • Ueli der Knecht 18.06.2020 21:15
      Highlight Highlight Ich wette dagegen... 😉
    • Nathan der Weise 19.06.2020 17:11
      Highlight Highlight Angenommen
  • invisible 18.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man einfach keine Diskussionsrunde daraus machen. Ich weiss, die Arena soll genau das sein, aber je länger je mehr bin ich der Meinung dass man Rassismus eigentlich gar nicht diskutieren kann. Entweder man versucht, sich in die Lage des anderen zi versetzen und empathisch zu sein, oder eben nicht. Sowas wie der "Brennpunkt" in der Carolin Kebekus Show hat bei mir sehr viel mehr Eindruck hinterlassen und dafür gesorgt, dass ich mich teilweise ertappt gefühlt habe, als irgend etwas anderes. Uneinsichtigen beim "argumentieren" zuschauen nutzt sich ziemlich schnell ab.
    • Peter R. 18.06.2020 15:01
      Highlight Highlight Ja, das ist schon so. Entweder man hat Respekt gegenüber einer anderen Person - gleichgültig ob schwarz, weiss, gelb, braun etc.
      Man könnte wochenlang über Rassismus diskutieren, wenn jemand keine Empathie hat, nützt alles nichts. Schlussendlich ist es eine Frage des Anstands und der Erziehung.
    • Rabbi Jussuf 18.06.2020 18:04
      Highlight Highlight "Uneinsichtigen beim "argumentieren" zuschauen"

      Und da haben wir es schon, das Problem! Das Problem nämlich, dass gewisse Leute versuchen andere zu belehren, weil sie auf der richtigen Seite stehen und die "Uneinsichtigen" (was die Benennung ja schon sagt) auf der falschen Seite und zwar auf der moralisch schlechten Seite.
      Man kann in der Tat keine Diskussion führen, wenn die Teilnehmer schon so vorverurteilt und moralisch abgewertet wurden.

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