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Le Professeur Claude Rouiller, droite, s'exprime aux cotes de Cesla Amarelle, gauche, (Conseillere d'Etat vaudoise cheffe du Departement de la formation, de la jeunesse et de la culture) lors d'une conference de presse portant sur l’enquete que le Conseil d’Etat a confiee au Professeur Claude Rouiller, sur la gestion par l’Etat du dossier des epoux X. condamnes pour des crimes attentatoires au bien-etre de leurs enfants, ce lundi 24 septembre 2018 a Lausanne. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Staatsrätin Cesla Amarelle (links) und Claude Rouiller, Leiter der Untersuchung, bei der Veröffentlichung des Berichts im September. Bild: KEYSTONE

Leiter von Waadtländer Jugendschutz geht nach Kritik



Der Leiter der Waadtländer Jugendschutzes räumt seinen Posten. Die Behörde steht wegen Untätigkeit in einer Missbrauchsaffäre unter heftiger Kritik. Ein Vater hatte jahrelang seine Kinder vergewaltigt.

Eine unabhängige Untersuchung hatte gravierende Mängel bei der kantonalen Jugendschutzbehörde (SPJ) festgestellt. Bei der Veröffentlichung des Bericht am 24. September kündigte die Kantonsregierung «einen Kulturwandel und baldige Massnahmen» an.

Nun zieht Staatsrätin Cesla Amarelle (SP) erste personelle Konsequenzen, wie am Donnerstag bekannt wurde. Der Leiters des SPJ muss gehen. «Cesla Amarelle und Christophe Bornand waren sich einig, dass die Umsetzung der Änderungen von einer neuen Person durchgeführt werden sollte», heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

Darüber hinaus werden Massnahmen zur Reorganisation der Leitung des Regionalbüros für den Jugendschutz Nord ergriffen, dessen «Mängel im Bericht Rouiller festgestellt worden waren». Der Bericht ist nach Claude Rouiller benannt, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesgerichtes, der die Untersuchung leitete.

Schwere des Falls übersehen

Ein Vater einer Waadtländer Grossfamilie hatte jahrelang seine Kinder vergewaltigt. Er wurde deswegen Ende März zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, seine Ehefrau zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von drei Jahren wegen Komplizenschaft. Die Berufungsverhandlung findet am Montag statt.

Der Fall sorgte in der Romandie auch deshalb für Empörung, weil die Kinder seit 1997 von der Waadtländer Jugendschutzbehörde begleitet wurden. Diese erkannte trotz Fremdplatzierungen und Begleitungen das Ausmass des Falls nicht. (sda/kün)

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