Schweiz
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Fall Marija Milunovic: Mann wird für Drohung auf Facebook bestraft

Ein 45-jähriger Schweizer wurde für ein Facebookeintrag in Zusammenhang mit der Ausweisung von Marija Milunovic bestraft. Er bedrohte den Leiter des Migrationsamtes des Kantons St.Gallen.



Er solle sich einen Strick nehmen, bevor es andere tun, schrieb ein 45-jähriger Schweizer im Februar 2017 auf Facebook und meinte damit den Leiter des Migrationsamtes des Kantons St.Gallen. Er wäre persönlich der Henker des Beamten, wenn die Todesstrafe wieder eingeführt würde.

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Marija Milunovic wurde ausgeschafft. Deswegen bedrohte ein Mann den Leiter des Migrationsamtes mit dem Tod. bild: facebook.com

Eine heftige Drohung, begleitet von mehreren Beschimpfungen durch den Mann. Wenige Tage später erliess die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen gegen den Mann einen Strafbefehl wegen mehrfacher Beschimpfung und versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte.

Der 45-Jährige wurde mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 110 Franken sanktioniert. Für die Geldstrafe erhielt er eine Probezeit von drei Jahren. Sofern er sich in den nächsten drei Jahren nicht erneut strafbar macht, muss er diese nicht bezahlen. Bezahlen muss er hingegen eine Busse in der Höhe von CHF 300.00 und die Verfahrenskosten in der Höhe von CHF 400.00. Der Strafbefehl ist mittlerweile rechtskräftig. (dwi)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Scaros_2
21.03.2017 14:54registriert June 2015
Absolut richtig. Das Internet ist keine Wild-west szenerie
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die 200
21.03.2017 15:49registriert January 2017
Bin mir jetzt nicht sicher, ob so ein feiger Internet-Hetzer wirklich dem Stellenprofil des Henkers entsprechen würde... Aber richtig, dass so was bestraft wird!
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14

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