Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weniger Einbrüche – mehr Betrügereien: So kriminell war es in der Schweiz 2019



2019 wurden in der Schweiz weniger Einbrüche, aber mehr Betrugsstraftaten verübt, wie die Kriminalitätsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt. Schwere Gewaltstraftaten machten insgesamt 3.4 Prozent aller Gewaltstraftaten aus.

Von der Polizei wurden im vergangenen Jahr rund 36'400 Einbrüche registriert, wie der am Montag veröffentlichen Statistik zu entnehmen ist. Das sind 6.3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ein angehender Polizist versucht anlaesslich einer Polizeiaspiranten-Schulung eine Scheibe einzuschlagen, aufgenommen am 12. Januar 2012 bei der Martin Eichholzer AG/Quadragard Einbruchschutz in Alstätten. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Weniger Einbrüche in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Die Betrugsstraftaten stiegen hingegen innert Jahresfrist um 8 Prozent auf 17'606 an. Das ist laut BFS der höchste Wert seit der Revision der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

Seit 2009 habe sich die Zahl der Betrugsstraftaten mehr als verdoppelt (+125 Prozent). Dieser Anstieg könnte, wie es in der Medienmitteilung heisst, auf die zunehmende Verbreitung der digitalen Kriminalität zurückzuführen sein.

Die schweren Gewaltstraftaten machten im vergangenen Jahr insgesamt 3.4 Prozent (1531 Straftaten) aller Gewaltstraftaten aus. Im 2018 hatte ihr Anteil bei 3.3 Prozent gelegen. Es handelte sich mehrheitlich um schwere Körperverletzungen (637) und Vergewaltigungen (679).

Die Gesamtzahl aller Gewaltstraftaten pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner erhöhte sich von 5.2 Promille im Jahr 2018 auf 5.3 Promille im Jahr 2019. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Dieser Raub geht nach hinten los

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Grossmutter getötet und enthauptet – Täter ist schuldunfähig

Ein 21-jähriger Mann war schuldunfähig, als er im Oktober 2018 seine Grossmutter tötete und ihr nachher den Kopf abschnitt. Dies hat das Bezirksgericht Frauenfeld in seinem Urteil vom Mittwoch entschieden.

Im Zentrum der Verhandlung stand der Vorwurf der vorsätzlichen Tötung sowie der Störung der Totenruhe. Der in Nordmazedonien geborene und seit 2015 in der Schweiz lebende Mann hatte seine Grossmutter in der Wohnung der Familie getötet und ihr danach mit einem Küchenmesser den Kopf …

Artikel lesen
Link zum Artikel