Schweiz
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Roger Köppel, Mimi Jäger, Sandro Brotz und die Unfähigkeit, über Rassismus und Sexismus zu sprechen. Bild: watson/keystone/dubler/instagram

Kommentar

Warum die Schweiz nicht über Rassismus diskutieren kann

Es herrscht grosse Verwirrung in der Schweiz. Darüber, wer was sagen und darüber, wer was machen darf. Kein Wunder. Wir sind gesellschaftlich relevanten Diskussionen jahrhundertelang aus dem Weg gegangen.



Zuerst zieht die Migros Dubler-«Mohrenköpfe» wegen Rassismusverdachts aus dem Verkauf. Wenige Tage später vernichtet sie tausende Papiertragtaschen, weil sie befürchtet, diese könnten sexistisch sein. Die SRF-«Arena» scheitert mit ihrer Rassismus-Sendung so katastrophal, dass sie sie wiederholen muss. Der SVP-Politiker Roger Köppel wird in eine SRF-Radiosendung eingeladen – und wieder ausgeladen. Die Post kündigt der Influencerin Mimi Jäger die Zusammenarbeit, nachdem sie sich über eine «Black Lives Matter»-Demonstration ärgerte. Ikea hingegen findet den Auftritt ihres Testimonials unproblematisch. Was ist momentan eigentlich los in der Schweiz?

Die Beispiele zeigen: Wir haben ein Problem. Oder besser gesagt: Die institutionellen Player in diesem Land haben eines. Sie scheitern gerade auf ganzer Linie daran, auf gesellschaftlich relevante Themen zu reagieren. Wie aufgescheuchte Hühner treten die Migros, das SRF, die Post und Co. von einem Fettnäpfchen ins nächste. Es herrscht grosse Verwirrung und noch grössere Verunsicherung. Wie über Rassismus sprechen, wie über Sexismus? Wen zu Wort kommen lassen, wen nicht?

Völlig ratlos sind die Schweizer Grossunternehmen einer neuen, breit abgestützten Protestbewegung ausgesetzt. Seit den Unruhen in den 1980er-Jahren brachte die Schweizer Jugend nicht mehr so viele Menschen auf die Strasse wie jetzt. Sei es die Klimabewegung, die Frauenbewegung oder die «Black Lives Matter»-Demonstrationen: Die Jugend formiert sich zu einer neuen Kraft mit enormem Mobilisierungspotenzial. Über Social-Media-Kanäle ist sie fähig, innerhalb kurzer Zeit Informationen zu verbreiten, den eigenen Inhalten Reichweite zu verschaffen oder Shitstorms zu generieren. Das setzt Druck auf.

Sowohl die Sexismusdebatte als auch die Rassismusdebatte sind ausgehend von so verstörenden wie gut dokumentierten Einzelfällen wie Harvey Weinstein und George Floyd aus den USA übernommen worden – und treffen die grossen Player in der Schweiz unvorbereitet und mit voller Wucht. Unvorbereitet deshalb, weil diesen Diskussionen jahrhundertelang aus dem Weg gegangen wurde. Dies, obwohl die Faktenlage eigentlich klar ist: Es besteht weder eine Forschungslücke zur kolonialen Geschichte der Schweiz, noch mangelt es an Daten zu sexualisierten Gewaltakten gegen Frauen. Nein, die Ausgangslage ist eigentlich klar. Aber im öffentlichen Diskurs kam sie bisher nie richtig auf den Tisch.

Im Angesicht einer neuen Debattendynamik verfallen die institutionellen Player einer bisweilen panisch anmutenden Nervosität. Dann wird fälschlicherweise angenommen, zu einer Diskussion über Rassismus gehören auch Exponenten, die ihrerseits abstreiten, dass das Problem in der Schweiz überhaupt besteht. Dann fürchtet man sich vor einem Reputationsschaden, wirft sich vor den Wütenden in den Staub aus Angst vor einem Fauxpas – und leistet sich damit schon den nächsten. Die Schlagzeilen der letzten Wochen sind Symptome der grossen Hilflosigkeit gegenüber diesen Themen.

Die Protestbewegungen mit ihren Anliegen und ihrer Reichweite auf den Sozialen Medien werden so schnell nicht wieder verschwinden. Sie werden die Grossunternehmen und institutionellen Player weiterhin vor sich hertreiben, die ihrerseits solche Kontroversen eher weiter anheizen, als sie aus der Welt schaffen. Und das ist gut so, denn diese Themen gehören diskutiert. Wünschenswert wäre einfach, das geschähe auf etwas übersichtlicherer, unaufgeregtere und weniger gehässige Weise.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 18.06.2020 18:04
    Highlight Highlight Der Arena fehlen Diskussionsteilnehmer+Innen, die wirklich argumentieren können und vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse eines Problems haben. Für einen informativen Talk genügt es eben nicht, wenn enthusiastische Jungpolitiker+Innen und alte Rufer der simplen Einsicht ein Parteiprogramm repetieren ohne Reflexion basierend auf umfassenden Fakten.
  • Tom Scherrer (1) 18.06.2020 15:49
    Highlight Highlight "Mutet and listening" to amplify other voice.

    Zuhören und sich erst einmal ruhig verhalten, damit die Betroffen stärker wahrgenommenen werden.

    Ich nehme mich da nicht aus.

    Zum Thema Rassismus will ich nicht eine Opfer SVP Position hören. Keine Polizeivertreterin, die partout nicht zuhören will. Auch keine Olympioniqin, die sich beschwert, dass sie nicht ungehindert shoppen gehen kann. Und nicht nur einen Komiker, der alles relativiert, da er nicht in die Opferecke gedrängt werden will (Kiko fand in vielen Punkten auch gut).

    Ich höre gerne auch den Betroffenen zu.

    Meine Meinung.




  • Kanischti 18.06.2020 15:44
    Highlight Highlight @Serafini
    Sie ziehen die Diskussionsfähigkeit der Schweizer in Zweifel.
    Da stellt sich mir die Frage: Gibt's denn ein Land oder eine Kultur auf unserer Kugel, bei denen es besser darum bestellt ist?
  • Malt-Whisky 18.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Eigentlichist alles kein grosses Problem. Seit den Zeiten von Gutenberg ist Europa das Weltgebiet (ohne die östlichen Nationen), von dem bis heute mit Abstand (95%) die meisten Entwicklungen stammen. Gute aber auch miserable. Keine andere Grossregion hat soviel geboten wie Europa. Ohne uns würden die Kranken nach wie vor dahinsiechen, es wären wohl keine echten Entwicklungen gemacht worden. Es gäbe noch immer keine Indianer, Indonesier, allerdings auch keine Atomraketen. Leider sind wir nach etwa 500 Jahren am Ende unserer Lebensart, geschaffen wie immer in diesen Fällen, durch unsere eigene Dummheit und Gier.
  • Sapientia et Virtus 18.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Ist es denn gewollt, dass "die Schweiz" über Rassismus diskutiert? Ich zumindest habe nach dem "Arena"-Streit dass Gefühl, dass die Anweisung eher lautet: den People of Color zuhören, Anweisungen ausführen und Diskussionen unterlassen!
  • d-effekt 18.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Ich denke es liegt klar an der SVP, welche mit aller Kraft dafür sorgt, dass Fremdenfeindlichkeit (sie nennen es Patriotismus) gesellschaftsfähig bleibt indem sie die Ängste des Pöbels (vor Arbeitslosigkeit, Wohnungsmangel etc.) mit einschlägigen Karikaturen anheizen um Stimmen zu gewinnen.
    Shame on you!!
  • Domimar 18.06.2020 11:10
    Highlight Highlight Ich finde auch, man soll/darf/muss Rassismus thematisieren. Auch ich tue mich damit schwer, da ich Mühe habe, zu erkennen, was denn nun rassistisch ist und was nicht. Das gebe ich ehrlich zu. Wenn immer ich etwas darüber lese, bin ich danach beim besten Willen nicht schlauer. Die Diskussionen und Artikel dazu sind meist wenig hilfreich. Was mich aber immens stört ist, dass der Rassismus in der Schweiz mit dem Rassismus in den USA verglichen wird. Klar, Rassismus bleibt Rassismus, egal wo er gelebt wird. Aber das Ausmass zu vergleichen finde ich einfach traurig und wenig zielführend.
  • fidget 18.06.2020 10:38
    Highlight Highlight Den letzten Satz halte ich für ganz wichtig. Es sollte alles übersichtlicher und vor allem weniger gehässig diskutiert werden. In diesen ganzen Debatten kommt es immer wieder zu Vorwürfen und Verurteilungen durch die Protestierenden. Meiner Meinung nach ist das nicht förderlich für eine Diskussion. Im Gegenteil, die Beschuldigten blocken ab und lassen sich erst gar nicht auf einen Diskurs ein. Es wird gar nichts erreicht, ausser dass verbrannte Erde hinterlassen wird und alles beim Alten bleibt.
  • Matti_St 18.06.2020 10:04
    Highlight Highlight 2/2 Für mich stellt sich die Frage, gibt es Rassismus in der Schweiz, nicht. Die Frage ist, wie begegnen wir diesem? Oft bin ich es mir auch Leid, immer die gleichen Argumente zu benutzen. Gerade in einer Fernsehsendung, die sich Meinungsbildend nennt, dürfte solche Aussagen wie der SVP Vertreterin nie kommentarlos zugelassen werden. Sonst haben die Fake-News gewonnen. Unser Fernsehen muss in einem solchen Moment einschreiten. Sachlich und mit Fakten hinterlegt. Erst dann beginnt ein Umdenken.
  • Matti_St 18.06.2020 10:04
    Highlight Highlight 1/1 Es ist nicht so, dass wir nie darüber gesprochen haben. Schliesslich wurden die Gesetze vom Volk abgesegnet.

    Trotzdem haben wir, ein grosser Teil der Gesellschaft, weiterhin vor allem in der Politik zugelassen. Das rächt sich jetzt. Meinungen zu veräussern ist heute noch für viele das höchste der Gefühle, auch wenn es meist in erster Linie der Provokation dient.

  • Hans12 18.06.2020 09:59
    Highlight Highlight Mit all dem helfen wir den von echtem Rassissmus Betroffenen nicht. Im Gegenteil. Sie werden damit in die Opferecke gedrängt. Und als Arbeitgeger wird es immer riskanter Menschen welche zu einer potentiell diskriminierten Gruppe einzustellen. Wir sollten das Anderssein zelebrieren.
    • Rabbi Jussuf 18.06.2020 11:51
      Highlight Highlight Hans
      "von echtem Rassissmus Betroffene" sind Fälle, die einzeln angeschaut und entsprechend sanktioniert werden müssen. Eine Pauschalisierung ist kontraproduktiv. Das aber ist es, was momentan passiert.
    • Miracoolix 18.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Was ist echter Rassismus? Definierst du was Rassismus ist?
  • Moeff 18.06.2020 09:15
    Highlight Highlight Ich glaube viele tun sich schwer damit sich einzugestehen, dass sie rassistische Denkmuster und stereotypische Bildern verinnerlicht haben, obwohl sie sich als aufgeschlossen und offen definieren. Das merke ich auch bei mir, der sich selbst als antirassistisch definieren würde. In unserer postkolonialen Gesellschaft wurde/wird man so geprägt. Ich denke das Selbsteingeständnis, Selbstreflexion und Bereitschaft zur Veränderung ist (mithilfe Blickwinkwel von Betroffenen) ist zwingender Schritt zur Besserung.
    • Hierundjetzt 18.06.2020 10:52
      Highlight Highlight Wenn du "Postkolonial" geprägt wurdest in einem Land das keine Kolonien hatte, dann müsstest Du nach Adam Riese ca. 180 - 200 Jahre alt sein.
    • Moeff 18.06.2020 11:52
      Highlight Highlight @hierundjetzt
      Die CH hatt genausowenig mit Kolonien am Hut wie mit dem zweiten Weltkrieg. Nur weil nicht aktiv am eigentlichen Kriegsgeschehen reilgenommen wurde, resp. selbst Kolonien besessen wurd, heisst das noch lange nicht, dass vom 2. WK und den Kolonien wirtschaftlich profitert und gesellschaftlich geprägt wurden.
      Oder was denkst du, was es mit den Kolonialwarenläden auf sich hat?
      PS: die Migros verkauft immer noch "Kolonialwaren"
    • leed 18.06.2020 14:36
      Highlight Highlight Eigentlich waren wir die Kolonie... die Habsburgen hatten früher die Schweiz versklavt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IZO 18.06.2020 09:15
    Highlight Highlight Einzelfälle! Wenn ich dass schon Lese bekomme ich einen Heulkrampf. Liebe Sarah, weder der Fall Floyd noch Weinstein sind EINZELfälle da der Missbrauchsring in Hollywood genauso wie die Polizei strukturiert sind bis in die Fingerspitzen. Keiner der beiden Fälle sind ihreszeichen die ersten (Ok, vielleicht aber die bekanntesten) dieser Art!
    • SaraSera 18.06.2020 09:50
      Highlight Highlight @IZO: Es waren einzelne Fälle, die solch grosse Protestbewegungen in Gang gebracht haben. Natürlich sind die einzelnen Fälle keine Einzelfälle.
    • Rabbi Jussuf 18.06.2020 11:48
      Highlight Highlight
      Floyd ist sicher kein Einzelfall, ABER kein Fall, der Rassismus bei der Polizei aufzeigt (schon gar nicht in der Schweiz)

      Die Statistiken sagen etwas anderes. Aber das zählt ja nicht. Die moralische Empörung ist viel wichtiger.
  • uhl 18.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Es wird gerade sehr vieles aus Angst verhindert, zerstört, verschwiegen etc. Das war noch immer der falsche Weg. "Jetzt passiert etwas Grosses", denken viele. Ich denke, das Gegenteil ist der Fall, die allgemeine Zensur (v.a. von Meinungen) wächst. Das ist gefährlich.

    "Die Jugend formiert sich zu einer neuen Kraft mit enormem Mobilisierungspotenzial." Heisst und hiess es immer wieder. Ich denke, diese "Kraft" wird noch immer überschätzt.

    Ich finde noch immer, dass (zu) viel mimimi im Spiel ist. Wir können die Vergangenheit nicht ändern, wir sollten versuchen aus ihr zu lernen.
  • Dr no 18.06.2020 08:38
    Highlight Highlight Wieder einmal ein völlig irreführender Titel bei Euch. Der Titel sollte keine Erwartungen wecken, die er nicht erfüllt, sonst ist der Leser enttäuscht. Und warum kann die Schweiz jetzt nicht über Rassismus diskutieren ? kann mir jemand die Frage beantworten, der Artikel tut dies nämlich nicht. Der Artikel meint nur, dass es so ist, bringt aber keine Erklärungen. Schade.
    • SaraSera 18.06.2020 09:48
      Highlight Highlight @Dr no: Weil uns das Thema überfordert.
    • Dr no 18.06.2020 11:53
      Highlight Highlight @ Sarah: und warum überfordert er uns ?
  • Hangover 18.06.2020 08:30
    Highlight Highlight "Wie aufgescheuchte Hühner ..."

    Abwertend!
    Lasst bitte die allseits geliebten Hühner (und Hähne) aus dem Spiel!
    • Tabeah 18.06.2020 11:20
      Highlight Highlight Genau das ist doch das Problem. Eine einzelne Redewendung wie die aufgescheuchten Hühner wird aus dem Text genommen, und der Autor kritisiert. Diese Bemerkung ist abwertend, wie kann man nur!
      Es ist wohl mittlerweilen ein riesiger Balance-Akt, ein Text einigermassen interessant zu schreiben, ohne dass sich jemand an einer Redewendung oder an einem Ausdruck stört.
      Hat dieser Kommentar IRGENDWAS inhaltlich zum Text beigetragen, abgesehen davon dass es ein Motzen über den Autor ist?
      Wahrscheinlich sollte es ironisch sein, ich weiss. Versteht aber nicht jeder. Und jetzt reden wir über Hühner.
  • Peter Vogel 18.06.2020 08:23
    Highlight Highlight Hier treffen zwei Extreme aufeinander, auf der einen Seite diejenigen die denken die Schweiz sei ein sklaventreibendes sexistisches Molloch (ist sie nicht) auf der anderen Seite diejenigen die gar keine Probleme sehen (gibt es doch). Die Vernunft und die gesundende Debatte ist dabei leider auf der Strecke geblieben. Dabei sollten wir mittlerweile wissen, dass mit hauruck Aktionen niemandem geholfen wird (im Gegenteil!)
  • Schso 18.06.2020 03:29
    Highlight Highlight Liebe Watson
    Dann geht mit gutem Beispiel voran :-)
    Ihr seht ja in den Kommentare, dass eine grosse Unsicherheit zu diesem Thema herrscht. Leute fühlen sich zu Unrecht als Rassisten verstanden und in ihren Rechten bedroht, während andere das Problem als nicht wahrgenommen empfinden.
    Kann nicht der Huber einen Exkurs über die Kolonialzeit und seine dunklen Einflüsse auf Heute schreiben?
    Könnt ihr nicht aufarbeiten, welche Begriffe weshalb verletzend sind, inklusive Erklärung. Idealerweise mit den modernen Alternativen.
    Eine Aufarbeitung, wo Rassismus anfängt und wo aufhört, wäre schön.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 18.06.2020 07:32
      Highlight Highlight Schso

      "Leute fühlen sich zu Unrecht als Rassisten verstanden und in ihren Rechten bedroht."

      Könnten Sie wegen dem Verständnis die Rechte aufzählen/erklären, die bedroht sind. Danke.
    • Snowy 18.06.2020 07:46
      Highlight Highlight 👍
    • Rabbi Jussuf 18.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Schso

      Eine solche Aufarbeitung ist unmöglich solange nicht einmal klar ist, wie Rassismus definiert werden soll. Wiki hilft da auch nicht weiter.
      Was der Kolonialismus verganener Zeit damit zu tun haben soll, ist sowieso schleierhaft.
      Dass dies so ist, macht das Ausweichen auf den in Mode gekommenen Begriff "struktureller Rassismus" klar. Das ist nun eine wirkliche Leerformel, in die man das hineinsteckt, was grade opportun ist und dann damit um sich haut.
  • blueberry muffin 18.06.2020 02:32
    Highlight Highlight Wieso? Der Shitstorm ist gratis Marketing. Das haben Grosskonzerne schon lange kapiert.

    Migros sind Helden die trotz Kritik gegen Rassismus aufstehen, Dubler und Co sind die Helden die sich nicht zensieren lassen, alle gewinnen. Ausser die Medien, die auf die Tricks der Marketingabteilungen reinfallen.

    Nike hat damals mit ihrem Woke Kapernick Kampagne über Nacht 5 Milliarden verdient, während die rechten Videos posteten in denen sie ihre Nikes verbrannten.

    Darum wieder das HBomberguy video, damit Journalisten vielleicht mal lernen, wie sie instrumentalisiert werden.
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    • Hierundjetzt 18.06.2020 08:04
      Highlight Highlight Darum hat sich die Post also bei der Jäger entschuldigt, weil Werbung?

      Man wirft ein Produkt aus dem Sortiment, entdeckt *danach*, dass man selber scheinbar rassistisches verkauft und das ist dann Good Governance?

      Jaaaa, Dein Gedankengang braucht noch ein wenig mehr Tiefe 😉
    • Rabbi Jussuf 18.06.2020 11:31
      Highlight Highlight blueberry
      Ich denke, die Migros ist von einem Fettnäpfchen ins andere getreten. Das war kein sehr geschicktes Marketing. Es war kein Marketing, die Migros meinte einen Shitstorm abwenden zu können indem sie irgendwelchen dahergelaufenen Twitterern nachgegeben hatte. Dass das in die Hose geht, hätte klar sein müssen. Ignorieren wäre in dem Fall das Beste gewesen.
    • Dr no 18.06.2020 11:56
      Highlight Highlight @ muffin: Migros sind keine Helden. Sie machen sich damit nur lächerlich. und die Papiertaschen geschichte macht es nicht besser.
  • Gummibär 18.06.2020 00:48
    Highlight Highlight Bemerkung eines Kollegen zur Tatsache dass meine Ehefrau aus Indien stammt :
    " Asiatische Frauen sind so froh aus ihren Heimatländern wegzukommen, dass sie alles tun einen Schweizer zu finden, den sie heiraten können".

    P.S. Nach 25 Jahren Ehe und einem Leben, das sich über drei Kontinente erstreckt, ist sie immer noch indische Staatsangehörige.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 18.06.2020 07:40
      Highlight Highlight @Gummibär. In Indien gibt es sehr wohl wohlhabende Frauen, die nicht auf einen Schweizer angewiesen sind um sozial aufsteigen zu können und aus Liebe heiraten.

      Den letzten Satz verstehe ich nicht. Warum sollte Ihre Frau nicht immer noch Indische Staatsangehörige sein? Existiert für Indien die doppelte Staatsbürgerschaft nicht?

      Ist es für Sie eine Option Inder zu werden? Trägt Ihre Frau Ihren Nachnamen oder tragen Sie den Nachnamen ihrer Frau (ist in der Schweiz möglich)?
    • Perseverance 18.06.2020 07:55
      Highlight Highlight „Nach 25 Jahren Ehe und einem Leben, das sich über drei Kontinente erstreckt, ist sie immer noch indische Staatsangehörige.“

      Was auch ihr gutes Recht ist, lasst euch also von ja niemandem das Gegenteil einreden und auch niemals von Kleingeistern unterkriegen! Weiterhin alles Gute und viel Kraft wünsche ich euch 🙂
    • Hierundjetzt 18.06.2020 08:06
      Highlight Highlight Wäre bei einem Mann mit einer Thailänderin nicht anders.
  • geissenpetrov 18.06.2020 00:25
    Highlight Highlight Ich bewege mich nicht auf Insta oder Facebook. Meine Beobachtungen gehen aber in die Richtung, dass die "Empörten", die den "Shitstorm" so richtig lancieren, jene sind, die partout nicht über Rassismus sprechen wollen.
    Schaut euch nur die letzten Artikel zu diesem Thema an. Da wurden praktisch alle Kommentare, die inhaltlichen Bezug zum Thema hatten mit Blitzen eingedeckt. Etwa 80% empörten sich über die angeblich Empörten und wetteiferten darum, Rassismus zu relativieren.
    • Snowy 18.06.2020 07:49
      Highlight Highlight Jackpot!

      Ich empfehle Dir und Deinem Seelenheil weiterhin Socialmedia fernzubleiben - dort ist das von Dir beschriebene Verhalten noch viel ausgeprägter.
    • Schlichtungsbehörde 18.06.2020 08:17
      Highlight Highlight Niemand will Rassismus relativieren. Er ist hier jedoch nicht dasselbe Problem wie es n den USA
      Es ist Pflicht zu widersprechen, wenn Unsinn erzählt wird. Auch wenn es die nicht passt. Soviel Demokratie muss sein.
    • die_rote_Zora 18.06.2020 10:55
      Highlight Highlight Liebe Schlichtungsbehörde
      Es ist Pflicht zu widersprechen, wenn Unsinn erzählt wird!
      Es ist egal „wie gross“ das Problem/ der Rassismus in der Schweiz ist, ich und auch viele anderen wollen diesen hier nicht! Und um Rassismus zu verhindern, muss man diesen aufarbeiten in dem man darüber diskutiert. Und wer sich über diese Diskussionen empört und versucht sich der Diskussion mir der Begründung „Es ist hier jedoch nicht dasselbe Problem wie in den USA“ zu entziehen, der tut eben genau das was sie sagen - er relativiert den Rassismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonaman 18.06.2020 00:23
    Highlight Highlight Die Klimakrise ist also (aus einem gelöschten Kommentar) "importiertes und aufgebauschtes Zeug"? Dass dem hier so viele zustimmen überrascht mich!

    In der Schweiz können wir über solche Themen deshalb kaum diskutieren, da wir diese nur punktuell erlebt haben. Ja es gibt genügend Fälle von Rassismus, Sexismus und anderer Diskriminierung, aber der Grossteil der Bevölkerung hat dies gar nicht genügend selbst miterlebt, um eine gebildete Meinung darüber zu haben. Da ist es dann schwierig, kompetent darüber zu diskutieren.
    • Lioness 18.06.2020 08:06
      Highlight Highlight Es gibt sogar prominente schweizer Rassismusbeispiele: Oprah (the one and only) wollte ja in einer Zürcher Boutique die sehr teure Handtasche aus dem obersten Regal gezeigt bekommen. Die Verkäuferin fand, dass sie sich die ja eh nicht leisten könne und verweigerte ihr die Handtasche. Von vielen wurde die Situation heruntergespielt.
    • wimi2 18.06.2020 11:05
      Highlight Highlight @Lioness:
      Ich finde dieses Beispiel hinkt etwas. Wer sagt, dass diese Aussage nur wegen der Hautfarbe kam ? Das können wir nicht beurteilen. Aber ich bin deiner Meinung, es kommt sehr oft zu Rassimus welcher einfach heruntergespielt wird. Oftmals wird es nicht mal als solcher wahrgenommen. .
      Leider wird Rassismus aber auch als Druckmittel oder Ausrede benutzt. Selber erlebt.
      Zwei Bewerber, ein Job. Auf der einen Seite super Ausbildung auf der anderen nichts. Die Person welche den Job nicht erhielt beschwerte sich dann, dass sei rassistisch motiviert etc. Aber dem war hier klar nicht so.
    • Rabbi Jussuf 18.06.2020 11:18
      Highlight Highlight Lioness
      Und von dir wird die höchst zweifelhafte Fall Oprah heraufgespielt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonaman 18.06.2020 00:13
    Highlight Highlight Die Schweiz konnte sich während mehrerer Jahrzehnte hinter der Neutralität und der erfolgreichen Wirtschaft verstecken. Um soziale Themen haben wir uns grösstenteils erfolgreich foutiert.
    Das haben wir so ausgeprägt getan, dass wir auf einmal überrascht sind, dass auch wir uns um soziale Themen kümmern müssen, da es nicht mehr nur um wirtschaftlichen Erfolg geht.

    Wir sollten in dieser Diskussion zu einem grossen Teil auf die U30 Generation hören und mit ihnen diskutieren. Sonst wird das nix.
    • Peter R. 18.06.2020 08:41
      Highlight Highlight Wir haben uns nicht versteckt und über soziale Themen wird laufend diskutiert - gewisse Parteien in der Schweiz haben es sogar auf "ihre Fahnen geschrieben".
      In der Diskussion sollten wir mit allen Generationen diskutieren.
    • Fandall 18.06.2020 10:55
      Highlight Highlight Gerade der hohe Wohlstand und die guten Sozialsysteme verhindern Perspektivlosigkeit und lassen alle einigermassen am "normalen" Alltag teilnehmen. Ich denke das ist mit einer der wichtigsten Gründe warum in der Schweiz kaum Rassismus herrscht.
      Ich arbeite dazu noch in einer internationalen Firma, das hilft natürlich auch, da alle aufeinander angewiesen sind damit die Arbeit gelingt.
  • Gawayn 17.06.2020 23:26
    Highlight Highlight Ich hab schon an anderer Seite geschrieben.
    Die Schweiz diskutiert am Thema vorbei.

    Rassismus läßt sich nicht lösen wenn man nur auf Andere zeigt.

    Braune rechtsnationale Gruppen, die ihre Hassbotschaften verbreiten.

    Kunden, die anders farbige Verkäufer anpöbeln. Einen Anderen verlangen.

    Mehr oder weniger werden solche Elemente toleriert. Viele nehmen Dunkle nicht ernst. Benehmen sich denen gegenüber schlecht

    Dafür glaubt man, eine Süssigkeit anders zu nennen, Tragtaschen mit kindlichen Zeichnungen zu verbieten.

    Dann ist alles wieder gut.

    Nur zu. Blitzt den Post....
    • Lioness 18.06.2020 08:10
      Highlight Highlight Wenn ich meinen Müll trenne und ordnungsgemäss entsorge, rette ich die Umwelt damit nicht. Wenn jeder das tut, hilft es aber schon. Was Gross werden will, muss im Kleinen beginnen. Wer sich Gedanken über seinen Sprachgebrauch macht, kümmert sich um seine Mitmenschen.
    • PeteZahad 18.06.2020 08:16
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass man schon gar nicht mehr weiss, was man sagen darf. Ist z.B. "Dunkle" wie du es verwendest ok?
    • IZO 18.06.2020 09:25
      Highlight Highlight Ok, das Verhalten das du beschreibst würde weder von mir noch von meinen Bekannten geduldet! Hast du sowas schon Erleben müssen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 17.06.2020 23:04
    Highlight Highlight Koloniale Vergangenheit? ...und dann gibts nur de Pury oder Escher als Antwort? jaaa ich weiss ja nicht ob das jetzt für einen gesellschaftlichen Diskurs ausreicht.

    Black Live Matters: gibts denn da eine Fortsetzung? Ist die Bewegung in der gesellschaftlichen Mitte angekommen? Im Feuillton? Ich glaube eher nicht. Das Thema ist bereits wieder durch, weil sie nur mit einem schrecklichen Mord verknüpft wurde.

    Migros hat mit ihren katastrophalen Aktionen die gesamte Bewegung torpediert und lächerlich gemacht 😕

    Die gesellschaftliche Verknüpfung BLM-Migros Mohrenkopf ist tragisch, aber Tatsache.
    • Liselote Meier 18.06.2020 08:01
      Highlight Highlight Da musst du nochmals über die Bücher. Die Schweizer Bourgeoisie war wie heute bei vielen Drecken Geschäften dabei.

      Mach dich nur mal schlau betreffend Stichwort „Baumwolle“ und lerne

    • Hierundjetzt 18.06.2020 10:01
      Highlight Highlight Nein ich mache mich nicht schlau liebe Liselote. Die Schweiz war bis 1930 das ärmste Land in Europa, viel ärmer als das heutige Albanien oder der Kosovo, der einzige Exportartikel waren über Jahrhunderte Söldner.

      Wie das nun mit Deinem erfundener Mittelschicht in Einklang stehen soll ist mir komplett schleierhaft. Vielleicht gabs 2, 3 aber danach war Schluss
    • Liselote Meier 18.06.2020 10:50
      Highlight Highlight Ziemlicher Unsinn. Die Schweiz war in Europa noch vor Deutschland industrialisiert, gleich hinter England weil eben dick im Baumwoll Geschäft.

      Oder was glaubst du war die Schweizer Grundlage der Industrialisierung?

      Damals gab es eine stinkreiche Bourgeoisie mit ihren Herrenhäusern und das bitterarme Proletariat.

      Genau so wie es im Mittelalter reiche Patrizier-Familien gab welche von der Reisläuferei dick profitierten.

      Wenn du dich nicht mit der Schweizer Wirtschaftsgeschichte auseinander setzen willst, ist eine Diskussion mit dir Sinnfrei, gewaltige Lücken im Wissen hast du.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swen Goldpreis 17.06.2020 22:32
    Highlight Highlight Das zentrale Problem von Rassismus und von Sexismus ist, dass wir die Definition den "Opfern" überlassen.

    Wenn ein gut aussehender Mann ein Kompliment macht, ist es ein Kompliment, wenn er hässlich ist, dann ist es eine sexuelle Belästitung.

    Wenn jemand was über einen selbstgewussten Schwarzen sagt, ist es ok. Wenn der gleiche Kommentar an einen mit Minderwertigkeitskomplexen geht, ist es Rassimus.

    So lange frei nach belieben alles Sexismus und Rassismus sein kann, so lange werden wir über das Problem auch nicht vernünftig reden können.
    • bbelser 17.06.2020 23:45
      Highlight Highlight Wir sollten es den Tätern überlassen, wann sich jemand von Rassismus oder Sexismus belästigt zu fühlen hat??
      War das denn bisher nicht fatalerweise fast immer so?
      Und wenn sich Belästigte nun endlich mal erfolgreich wehren können, kommst du mit solchen Schlaumeiereien?
      Kennst du auch nur ein einziges "Opfer"?
    • geissenpetrov 18.06.2020 00:13
      Highlight Highlight Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse" kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – umstrittenerweise teilweise auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt.

      Aus https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rassismus

      Immer noch Fragen?
    • Schso 18.06.2020 03:24
      Highlight Highlight Du schreibst ernsthaft, das Problem bei Rassismus sind also die Minderwertigkeitskomplexe der Schwarzen?

      Wenn du nachlesen möchtest, was Rassismus ist, helfen Wikipedia oder noch besser, humanrights.ch: https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/rassismus/begriff/
    Weitere Antworten anzeigen
  • JackMac 17.06.2020 22:25
    Highlight Highlight Ein sehr kleiner Teil der Schweizer Bevölkerung befasst sich nachhaltig mit diesen Themen.
    In der jetzigen Zeit habwn genügend Einzelpersonen, Paare und Familien ganz andere Probleme der Existenzsicherung.
    Es ist natürlich Hype auf den Zug aufzuspringen und sich den aufgebauschten Themen anzunehmen. Hey, das heisst nicht, dass diese nicht da sind, aber dass sich z.B. eine Micros so pointiert Positioniert gegen einen Artikel, den die meisten Leute nie mit Diskriminierung in Verbindung gebracht hätten, gleichzeitig einen Sammelsack für Kunststoffe einführt, der vor allem ihre Taschen füllt ....
    • bbelser 18.06.2020 09:55
      Highlight Highlight Diskriminierung und Rassismus wahrzunehmen, ist kein Hype, sondern eine rechtsstaatliche Selbstverständlichkeit und eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Das ist übrigens auch so, wenn es bei solchen Themen Trittbrettfahrer gibt. Letztere bestimmen weder die Agenda noch die Relevanz der Wahrnehmung von Diskriminierung und Rassismus.
  • Seb97 17.06.2020 22:22
    Highlight Highlight Bei diesen Debatten sind gewisse Medien dafür verantwortlich, dass völlig belanglose Themen zulasten von tatsächlichen Problemen in den Hintergrund gedrängt werden.
    So diskutiert die Schweiz dann tagelang, ob Mohrenköpfe auch weiterhin so genannt werden dürfen oder ob Verkehrssymbole sexistisch sind.
    Und genau das erleichtert dann den Rassisten und Sexisten, um von den tatsächlichen Problemen abzulenken und die gesamte Debatte herunterzuspielen.
    • bbelser 17.06.2020 23:48
      Highlight Highlight Du lässt dir von der Migros vorschreiben, wie du dich zu Rassismus positionierst?
      Keine eigene Agenda?
    • Schlichtungsbehörde 18.06.2020 05:53
      Highlight Highlight So so... und was für „tatsächliche Probleme„ dürfen es denn sein?
      🤔
  • Maracuja 17.06.2020 22:19
    Highlight Highlight < Wünschenswert wäre einfach, das geschähe auf etwas übersichtlicherer, unaufgeregtere und weniger gehässige Weise.>

    Und was trägt Watson dazu bei? Ich habe die Kommentarspalten zu BLM auf Watson als sehr gehässig erlebt. Haben Sie Frau Serafini die Kommentare hier mitgelesen? Finden Sie es z.B. ok, wie gewisse Kommentatoren in einer Weise über den ihnen nicht genehmen Kiko herzogen (Clown war noch die harmloseste Beschimpfung)?
    • Fandall 18.06.2020 10:59
      Highlight Highlight Kaum jemand liest Medienartikel die unaufgeregt und ausführlich geschrieben sind...
      Clickbait und Sensationalismus sind Teil des Problems, aber nicht Teil der Lösung.
  • CapD17 17.06.2020 22:12
    Highlight Highlight Eine Diskussion kann aber auch nicht stattfinden, wenn einseitig Rassismus definiert wird, Menschen mit anderen Meinungen als Hetzer diffamiert werden, und man der Gegenseite von Anfang an sagt, dass man sie belehren wolle. Man müsse zuhören und lernen. Das kann es nicht sein!
    • bbelser 17.06.2020 23:50
      Highlight Highlight Du willst Rassismus zweiseitig definieren? Mit Mehrheitsentscheid, wann sich Menschen belästigt fühlen dürfen?
    • geissenpetrov 18.06.2020 00:37
      Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rassismus
      Was ist an der Definition einseitig?
      Was hast du denn Spannendes zu erzählen, wo es sich lohnt zuzuhören?
    • Moeff 18.06.2020 09:09
      Highlight Highlight Es erstaunt mich, dass Betroffenen zuhören und von ihnen lernen für dich und anscheinden vielen anderern ein Problem darstellen soll. So wird doch keine Debatte abgewürgt, sondern kommt erst in Gang, wenn diese Realitäten auch anerkannt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 17.06.2020 22:10
    Highlight Highlight Alles richtig, aber ich habe 2 Einwände:
    1. Wir sind nicht die USA. Wir müssen diese Themen diskutieren, aber den jeweiligen Gegebenheiten entsprechend.
    2. Wenn nun Entschädigungszahlungen für die Kolonialherrschaft verlangt werden: Wie weit gehen wir zeitlich damit zurück? Bis zu den Völkerwanderungen? Das kann auch nicht sein.
    Schwierig, wirklich schwierig das richtige Mass zu finden!
    • bbelser 17.06.2020 23:56
      Highlight Highlight Wenn ich dich recht verstehe, bist du beim Thema Aufarbeitung der Kolonialherrschaft dabei. Toll, guter Anfang!
      Die Völkerwanderung können wir vorerst beiseite lassen... 😉
  • dodo, dodo? 17.06.2020 22:03
    Highlight Highlight köppel, hätte ich vrmtl auch ausgeladen, er hat genug öffentliche presse plattform , für wenn denn stimme? klar es braucht ver. meinungen, auch wenn ich sie nicht mag. aber lieber „hinz und kunz“ meinung sagen lassen. denke, so könnte ein besserer diskurs stattfinden. köppels meinung ist beton. hinz und kunz erfährt diversität im lebensalltag, turnvereine, elternabende, quartierverbände...👍🏽
  • Bruno Wüthrich 17.06.2020 21:57
    Highlight Highlight In der Schweiz (und wohl überall) gelten halt diejenigen als die akzeptiertesten "Experten", die am lautesten schreien, ihre Forderungen am penetrantesten wiederholen und zudem die extremsten Ansichten haben.

    Eine gemässigte Ansicht wird als "keine Meinung" wahrgenommen und ein Gemässigter ist in einer Diskussion nicht spannend genug.

    Aber all die Schreihälse, die allgemein als Elite wahrgenommen werden (wollen), beeinflussen mit ihrem Getue das ganze Volk (oder zumindest erhebliche Teile davon). Und da wundert man sich, dass die Debatte histerisch geführt wird?

    Das alles ist gewollt !!!
    • Fandall 18.06.2020 11:06
      Highlight Highlight Stimme dir voll und ganz zu. Die "Berühmtheiten" hast du noch vergessen. Deren Meinung wird seltsamerweise auch oft eine höhere Bedeutungshoheit zugesprochen.
  • M.Ensch 17.06.2020 21:57
    Highlight Highlight Was geht ab, Leute? Auf Pausenplätzen und in vielen Vereinen fragt sich mittlerweile eine multikulturelle Schar: Hei Sis, hei Bro, was geht ab mit diesen Leuten, wie verkorkst sind die eigentlich? Das gibt Hoffnung. Denn die stehen füreinander ein.
  • Enemy№1 17.06.2020 21:51
    Highlight Highlight 3/3 Diskrimminierung gepaart mit Geltungsdrang einiger Leute. Die wirklichen tragischen Fälle gehen unter und werden gar verhöhnt. Der Empörungsjournalismus floriert und wir drehen uns im Kreise, da wir einen Schuldigen suchen um wiederum mit dem Finger auf diesen zeigen zu können. Das ganze geht von vorne los. Jeder hat nun Angst, selbst Opfer eines Shitstorms zu werden und fängt an, kopflos herumzurennen.
    Ich weiss nicht, was ich vom obigen Artikel halten soll. Was ich weiss ist, dass wir einander mehr zuhören sollten. Egal wer. Das wird allerdings eine Utopie bleiben, fürchte ich.
  • Beeee 17.06.2020 21:48
    Highlight Highlight Nächste Demonstration bitte wegen den MEDIEN !!
  • Toni.Stark 17.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob die Autorin es so gemeint hat, dass es richtig ist Köppel nicht an der Diskussion teilhaben zu lassen. Auf jeden Fall ist jemand, der in seinem Medium Jesse Jackson zu Wort kommen lässt, sehr wohl dazu berechtigt auch die eigene Sichtweise darzulegen.
  • Enemy№1 17.06.2020 21:36
    Highlight Highlight 2/3
    Die Absurdität des ganzen wird ja im Falle der Migros klar. Die Rassismus Debatte wütet. Sie versucht mit einer Handlung ein Statement abzugeben, in dem ein Schuldiger gefunden wird (Dubler). Fast zeitgleich wird sie selbst zum Schuldigen in einem neuen Sexismus-Skandal (Tragtaschen-Sujets) welcher gleich noch zu einem Öko-Skandal (Vernichtung der Tragtaschen) mutiert. Der Supergau ist perfekt. Die Sozialen-Medien bauschen alles auf und die Medien schlachten es aus um Klicks zu generieren. Ich erachte diese Entwicklung brandgefährlich. Jeder zeigt auf jeden mit seinem Finger.
  • Hans Rudolf Rudolf Lavater 17.06.2020 21:34
    Highlight Highlight Endlich wieder ein fundierter und gut geschriebener Artikel auf Watson. Danke.
  • Charlie84 17.06.2020 21:33
    Highlight Highlight @Sarah Serafini: Wenn Köppel die Diskussion verweigert hätte, hätten Sie es ihm sowas um die Ohren geschlagen. Anja Glover auf der anderen Seite, welche sich der Diskussion nicht stellen wollte mit Köppel, wird mit keiner Silbe erwähnt. Heieiei!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 17.06.2020 23:35
      Highlight Highlight @CH84. Was qualifiziert R. Köppel, um öffentlich über Rassismus reden zu dürfen?

      Ist er schwarz? Hat er ein -ic im Namen? Arbeitet er in einem sehr schlecht bezahltem Job? Wohnt er an einer vielbefahrenen Hauptstrasse in einer schäbigen wie überteuerten Mietwohnung? Kann er die deutsche Sprache nicht? Hat er keinen Schweizer Pass?

      Jetzt fällt es mir ein, er lässt rassistische Artikel in seiner Zeitung drucken.
    • bbelser 18.06.2020 00:08
      Highlight Highlight Was hat Köppel Wichtiges oder Neues zu der Debatte beizutragen? Er disqualifiziert sich ja seit geraumer Zeit am laufenden Band selbst. Wollen wir Lösungen oder Problembewirtschaftung?
    • Charlie84 18.06.2020 07:48
      Highlight Highlight Hey ihr beiden: Das müsst ihr SRF fragen nicht mich. SRF wollte ja Köppel zur Diskussion einladen und sie werden ihre Gründe gehabt haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enemy№1 17.06.2020 21:30
    Highlight Highlight 1/3
    Diskrimminierung beginnt bereits im Kindesalter. Das fängt mit der "Brilläschlangä" an und hört mit dem "Scheiss Usländer" auf. Fast jeder von uns macht solche Erfahrungen. Diese Erlebnisse sitzen tief. Das Verrückte daran ist, dass man heutzutage kaum mehr einen Satz sagen kann, ohne irgendjemanden zu triggern. Social-Media macht es dann möglich, solche "Taten" extrem aufzubauschen und einen Shitstorm auf eine Person oder ein Unternehmen loszulassen. Machnchmal gerechtfertigt, oftmals nicht.
    Da muss man sich nicht wundern, dass öffentliche Kommunikation zum Spiessrutenlauf wird.
  • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 21:03
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Rabbi Jussuf 17.06.2020 20:56
    Highlight Highlight Das Ganze erinnert mich immer wieder an des Kaisers neue Kleider...
  • Rabbi Jussuf 17.06.2020 20:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Abendländer 17.06.2020 20:55
    Highlight Highlight ...was man sagen darf ???
    Wo kommen wir hin wenn man nicht ALLES sagen und somit seine Meinung nicht kund tun darf ???
    • Beeee 17.06.2020 21:50
      Highlight Highlight Mann kontert mit Rassismus ist keine Meinung
    • Junge mit Früchtekorb 18.06.2020 01:06
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit hat noch nie beinhaltet, dass man alles sagen darf.
    • Qui-Gon 18.06.2020 11:16
      Highlight Highlight "Meinungsfreiheit hat noch nie beinhaltet, dass man alles sagen darf."

      Und vor allem besteht kein Anspruch darauf, jeden Mist unwidersprochen rauslassen zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 17.06.2020 20:53
    Highlight Highlight Werden diese Unternehmen eigentlich nicht beraten? Das war in letzter Zeit schon etwas wild alles.
  • Kolo 17.06.2020 20:48
    Highlight Highlight „ gesellschaftlich relevanten Diskussionen jahrhundertelang aus dem Weg gegangen“

    Meiner Meinung nach, gibt es die gesellschaftlich relevante Debatte (im Sinne des Artikels) um die 200 Jahre alt. Wie können wir Schweizer dieser Diskussion jahrhundertelang aus dem Weg gehen?

    Und irgendeiner influencerin den Werbevertrag künden soll symptomatisch für ein gesellschaftliches Problem sein? Klingt schön, wenn man es liest, ist aber Quatsch.

    Das Problem? Weisse im Dauerdefencemode, und Betroffene sind eben nicht alles Experten in Sachen Rassismus (sieht Video von Watson mit Betroffenen)


    • bbelser 18.06.2020 00:27
      Highlight Highlight Ist zwei Jahrhunderte lang nicht jahrhundertelang?
      Und: Betroffene von rassistischer oder sexistischer Diskriminierung müssen keine Experten sein (in was überhaupt??), sondern endlich schlicht mit ihrer Wahrnehmung ernstgenommen werden und zu Wort kommen.
      Experten haben wir ja schon genug in den Kommentarspalten...
  • Sarkasmusdetektor 17.06.2020 20:45
    Highlight Highlight Aussitzen und Totschweigen können wir aber echt gut. Besinnen wir uns doch auf unsere jahrhundertealten Stärken und schweigen weiter. Reden ist schliesslich nur Silber. 🙊🙉🙈
  • Stefan Morgenthaler-Müller 17.06.2020 20:45
    Highlight Highlight Es ist wichtig, die richtigen Menschen in diesem Land über Rassismus reden zu lassen und ihnen auch ernsthaft zuzuhören und das sind die Menschen, die vom Rassismus betroffen sind.

    • Jakal 17.06.2020 21:31
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • soulpower 17.06.2020 21:52
      Highlight Highlight Stefan, das stimmt, aber nicht nur. Denn man kann und muss davon ausgehen, dass viele andersfarbige Menschen gelernt haben, mit solchen Rassisten umzugehen und diese sogar in die Ecke stellen können. Und deren Erfahrungen und Meinungen sind auch sehr wichtig. So übrigens auch die von Menschen, die gute Erfahrung machen mit Schweizern, welche sehr offen, tolerant und respektvoll mit ihnen umgehen. Es müssen alle vertreten sein, sonst wird die Diskussion zu undifferenziert, zu polemisch, zu einseitig und teilweise mit hetzerischen Zügen. Das bringt nichts!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 17.06.2020 23:19
      Highlight Highlight @sp. Dass es Rassisten gibt, das steht ausser Frage und es ist richtig, dass man sich wehrt, wenn man rassistisch angegriffen wird. Wer von den Betroffenen möchte mit Rassisten an einem Tisch sitzen und zu diskutieren, wohl niemand.

      Einzelne Rassisten oder wie du schreibst, auch gute Schweizer sind nicht so das Thema, es geht um das dahinter, also, warum gibt es Rassismus, was ist struktureller Rassismus, welche Wege und Möglichkeiten gibt es für ein gleichwertige Partizipation an der Gesellschaft, wenn man zu der Gruppe gehört, die es schwerer hat, sei es wegen Aussehen, Sprache, Geld, usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 17.06.2020 20:43
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 17.06.2020 21:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Raembe 17.06.2020 20:42
    Highlight Highlight Rassismus ist ein wicgtiges Thema das diskutiert werden muss. Und das nicht erst nach einem Vorfall wie in den USA. Diese Kritik richte ich auch gegen Watson, 85-90% des Jahres ist Rassismus kein Thema für Euch. Und nun scheint Ihr das in wenigen Wochen kompensieren zu wollen, pro Tag kommen gefühlt drei Artikel zu diesem Thema, die dann noch relativ einseitig sind.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 21:25
      Highlight Highlight Rambe he gehts noch?
      Auf Watson lese ich das ganze Jahr über von Rassismus.
      Wollte eben vorschlagen das Blatt in „Antirassitische Morgenröte“ umtaufen zu lassen.

      Für W gibt es ja fast kein anderes Thema mehr. 🤷🏾‍♂️
    • Für bessere Tage 17.06.2020 22:42
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen, dass diese Artikel am meisten Kommentare generieren. Für die Medien ein gefundenes Fressen. Vielleicht sollte man mal einen Artikel über manipulativen Journalismus schreiben. Und wenn suggeriert wird, dass sich die Jugend zu einer neuen Kraft formiert: Dann ist es doch eine Frage der Ehre, auch mitzulaufen. Just go for it. Wofür jetzt nochmals genau? Egal, Hauptsache man gehört zu den guten und nicht zu den ganz, ganz vielen, richtig bösen.
  • smartash 17.06.2020 20:40
    Highlight Highlight Roger Köppel in eine Gesprächsrunde über Rassismus in der Schweiz einzuladen, ist in etwa wie wenn man einen Flat-Earther oder Kreationisten in eine Sendung über die Entstehungsgeschichte der Erde und des Universum einladen würde

    Kann man machen, bringt einem aber nicht weiter
    • soulpower 17.06.2020 21:45
      Highlight Highlight Dabei sollte es jedoch nicht so schwierig sein, Rogel Köppel mit Gegenargumenten zu zähmen. Warum haben alle Angst vor ihm? Er vertritt einfach seine Meinung. Wenn man die nicht mag kann man es ihm ja sagen. Das sich keiner traut ihm entgegenzutreten finde ich schwach.
    • smartash 17.06.2020 23:00
      Highlight Highlight Es geht hier doch nicht um Angst. Wenn dann eher um Ekel. Was absolut verständlich ist

      Der eigentliche Grund dürfe aber folgender sein:
      Die Meisten wollen eine konstruktive Diskussion und auf eine Lösung hinarbeiten. Und das ist mit Brandstifter Köppel unmöglich.
    • supremewash 18.06.2020 01:04
      Highlight Highlight Wenn ich, egal zu welchem Thema, Lösungsansätze diskutieren will, lade ich doch keinen ein, der das Problem nicht anerkennt.
      Das ist vergeudete Zeit und Energie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GM. 17.06.2020 20:32
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Die macht eines Shitstorms ist untragbar. Wenn man eine nicht mehrheitsfähige Meinung vertritt muss man fast Angst haben einen Shitstorm zu kassieren. Wohin entwickelt sich die Meinungsfreiheit. Mimi hat sich über den Protestzug aufgeregt und nicht über den Inhalt. Die Hater haben echt keine Ahnung von differenzieren.
    • Emma Jones 17.06.2020 21:18
      Highlight Highlight Mimi wusste ganz genau, was für eine Demo da im Gang war. Sie hat sich ja auch darüber lustig gemacht.
      Benutzer Bild
    • smartash 17.06.2020 21:24
      Highlight Highlight @GM Genau das ist das Problem. Anstatt die Proteste ernst zu nehmen, zuzuhören und zu reflektieren, hat sie sich darüber aufgeregt, dass sie etwas im Stau stand. Das ist genau das Problem. Diese Egozentrik. Dieses Unvermögen sich selbst mal nicht an erster Stelle zu setzen und anderen zuhören

    • Emma Jones 17.06.2020 23:11
      Highlight Highlight MASH, so what? Das ist doch ein Sturm im Wasserglas. Es ging um zwei(!) Filialen. Für 99% der Empörten hat dieser Entscheid absolut keine Auswirkungen, dementsprechend werden die sich wieder abregen, sobald die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. "Mohrenkopf" ist ein rassistischer Begriff, somit hat die Migros absolut richtig gehandelt. Rassistische Beleidigungen treffen meistens Minderheiten, von daher wärs idiotisch zu warten bis eine Mehrheit das Problem sieht.
  • Peter Ronaldo 17.06.2020 20:29
    Highlight Highlight Die Diskussion wird dadurch erschwert, dass gewisse politische Bewegungen die Sprache dazu benutzen ihre politischen Überzeugungen durchzusetzen. Sie lassen dabei völlig ausser Acht, dass sich die Sprache auf lange Frist nur mit einem gleichzeitigen einhergehenden Wertewandel nachhaltig verändern kann. Dieses Phänemom wird durch die oftmals undifferenzierte Debatte auf Social Media verstärkt.
  • Ursus der Rächer 17.06.2020 20:25
    Highlight Highlight Ich gehe sehr selten einig mit der SVP aber die Frage muss schon gestellt werden: Was zum Henker beschäftigt die Post Influencers? Erhofft sie sich dadurch, dass wieder mehr Leute Briefe schreiben, anstatt zu influencen?
  • hiöpie 17.06.2020 20:12
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass man bei den Themen Gleichstellung und Rassismus in Bezug auf die mediale Berichterstattung nur verlieren kann. Darum will bspw. die Migros alles verbannen was ihren Namen mit diesen Themen in Verbindung bringt. Dies unterdrückt in gewisser Weise eine breite Diskussion, was wieder Wasser auf die Mühlen der (üblicherweise) rechts Gesinnten ist mit Aussagen wie "man wird doch noch sagen dürfen...".
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 21:32
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • bbelser 18.06.2020 00:54
      Highlight Highlight Die Migros unterdrückt eine Diskussion, weil sie Süsskram namens Mohrenkopf in 2 Filialen aus dem Sortiment genommen hat? Really?
      Ist das jetzt die Diktatur des Grillitariats?
  • Fairness 17.06.2020 20:06
    Highlight Highlight Hätten alle Anstand und Respekt voreinander, gäbe es gar nichts zu diskutieren. Erstaunlich viele scheinen das aber gar nicht zu wollen.
    • Statler 17.06.2020 22:05
      Highlight Highlight Ein extra ❤️ für diesen Kommentar.
  • Emil22 17.06.2020 20:04
    Highlight Highlight Korrekterweise ist dieser Text als Kommentar abgefasst. Und das ist gut so. Weil er erstaunlich wenig mit den Fakten gemeinsam hat.
  • Emma Jones 17.06.2020 20:00
    Highlight Highlight Wieso die Migros nicht entscheiden darf, keine Produkte mit rassistischem Namen mehr zu verkaufen, ist mir schleierhaft. Viele Produzenten haben ihre Produkte schon in den 80er- und 90er-Jahren umbenannt. Der Entscheid war also eher überfällig als überstürzt.

    Hier liegt das Problem vielmehr bei den Empörten, die völlig den Überblick verloren hatten. Die meisten erzürnten Dubler-Fans bemerkten nicht einmal mehr, dass sie selbst noch nie in den betroffenen zwei Migros-Filialen eingekauft hatten.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 21:36
      Highlight Highlight Du meins wie die Deutschen mit ihren Schaumküssen?😅
      Die haben (gerade in Sachen Rassismus) auch eine etwas andere Gesichte als die CH.
      Nicht wahr?
    • Emma Jones 17.06.2020 23:02
      Highlight Highlight Wieso denkt eigentlich jeder zweite, die Schweiz hätte in Punkto Rassismus ein Vorrecht? Sind Beleidigungungen aufgrund der Hautfarbe für die Betroffenen in der CH weniger verletzend, weil es keinen Holocaust gab? Das ist doch krank.

      Und nein, ich meine nicht Deutschland. Chocolat Villars aus Fribourg trennte sich z.B. 1992 vom «Mohrenkopf»-Begriff.
    • bbelser 18.06.2020 01:10
      Highlight Highlight @Schlichtungsbehörde: die Deutschen? Ja, die haben ihre abgründigen Erfahrungen mit Rassismus allerdings zumindest versucht aufzuarbeiten und in einer Erinnerungskultur zu bewahren. Auch wenn ihnen das noch nicht befriedigend gelungen ist, den Schweizern sind sie damit aber um Längen voraus. Da wird nämlich schon die Anforderung, den diffamierenden Begriff Mohrenkopf zu streichen, für viele Vorgestrige zum Identitätsproblem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 17.06.2020 19:55
    Highlight Highlight "Dann wird fälschlicherweise angenommen, zu einer Diskussion über Rassismus gehören auch Exponenten, die ihrerseits abstreiten, dass das Problem in der Schweiz überhaupt besteht."

    Ist das ein Witz? Sind wir wirklich schon so weit in der Schweiz, dass andere Meingungen nicht nur nicht akzeptiert, sondern vollständig aus der öffentlichen Debatte verdrängt werden, wie das an den angloamerikanischen Universitäten leider schon seit Jahren passiert?

    Ich hoffe ich habe mich verlesen, Sarah.
    • smartash 17.06.2020 21:32
      Highlight Highlight Zu behaupten, es gäbe keinen Rassismus in der Schweiz, ist keine Meinung. Es ist schlichtweg eine falsche Aussge. Nachweislich falsch, weil rassistische Vorfälle in der Schweiz passiere. Darum keine Meinung, sondern eine falsche Behauptung. Und darum hat sie auch nicht wirklich eine Berechtigung

      Ausserdem ist Leute wie Köppel weder an einem Dialog noch an einer Lösung interessiert
    • Balikc 18.06.2020 01:19
      Highlight Highlight Auch für dich an einem anderen Beispiel verdeutlicht:

      Angenommen das Thema wäre "Tempo 130 auf Autobahnen".

      Der erste Teilnehmer glaubt nicht, dass es Autobahnen überhaupt gibt, da er selbst nur auf Landstrassen verkehrt. Die zweite findet als Velofahrerin, dass Autofahrer gar kein Recht hätten sich dazu zu äussern, (weil sie selbst ja auch nur 30 km/h fahre), während dem einzigen Autofahrer in der Runde die Sache eigentlich egal ist, da sein Auto sowieso nicht schneller als 90 km/h läuft.

      Tönt absurd, nicht?
      Das war in etwa die letzte Arena.

      ... kann man machen, bringt aber nichts!
  • soulpower 17.06.2020 19:54
    Highlight Highlight "Wen zu Wort kommen lassen, wen nicht?"

    Stört mich nicht dass eine Arena mit nur einer Hautfarbe durchgeführt werden soll. Viel wichtiger dabei wäre, dass nicht nur Menschen mit negativen Erfahrungen betreffend Rassismus zu Wort kommen, welche sich deshalb eher als "Opfer" sehen. Dabei gibt es ja auch viele, die gelernt haben und wissen, wie sie damit umgehen und tatsächliche Rassisten in die Schranken weisen. Und viele haben auch gute Erfahrungen gemacht mi vielen Schweizern, die sehr offen, tolerant und respektvoll sind. Damit wäre die Diskussion vielseitig, lösungsorientiert und hilfreich.
    • Für bessere Tage 17.06.2020 22:38
      Highlight Highlight @soulpower: "nicht nur Menschen mit negativen Erfahrungen zu Wort kommen lassen". Kiko und die Lady aus dem Val Müstair haben das ja gemacht während der Arena: positive Aussagen. Das wollte man aber nicht hören. Wenn man Dunkelhäutig ist wird von einem erwartet das man in den Chor der "Benachteiligten" mit einstimmt.
    • bbelser 18.06.2020 01:14
      Highlight Highlight Ja, es sollten unbedingt mehr Leute mit positiven Rassismus-Erfahrungen zu Wort kommen... 🙄
    • soulpower 18.06.2020 07:28
      Highlight Highlight bbelser: Nein, denjenigen mit negativen Erfahrungen muss zugehört werden um Dinge verbessern zu können. Vieles wurde aber schon verbessert, und dies in die Diskussion einfliessen zu lassen ist sehr wichtig für einen ausgewogenen Blick auf das Thema. Denn den "rassistischen Ausnahmezustand" wie Amerika diesen zur Zeit erlebt, gibt es bei uns nicht, weil bei Behörden und Polizei sehr viel daran gearbeit wurde, um dies zu verhindern. Weiter so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 17.06.2020 19:46
    Highlight Highlight So lange Heuchelei und Selbstbeweihräucherung zur Parteidoktrin der grössten Politbewegung gehören, wird sich an diesem ausweichenden Gesabbere nichts ändern.

    Zur Aufarbeitung von Rassismus und Sexismus gehört eine gute Portion Selbstkritik, aber das stört das Bild der heilen Schweiz als das perfekte Heidiland, wo nur das berühmte Sünneli scheint.
    • dan2016 17.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 21:40
      Highlight Highlight Ich finde die SP nicht gleich in allem so schlimm.
    • henkos 17.06.2020 21:42
      Highlight Highlight Bereits die Anzahl von Blitzen bestätigt deine Aussage. Kritik an sich selbst mag der Schweizer nicht, aber mit dem Finger auf andere zeigen ist derweil sein grösstes Glück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlaf 17.06.2020 19:45
    Highlight Highlight Jahrhunderte lang ging man diesen Diskussionen aus dem Weg...

    Im Verlauf der Jahrhunderte hatte die Menschheit auch Teils andere Sorgen,
    Weltkriege etc.

    Die Globalisierung stand auch noch in den Kinderschuhen.

    Jetzt geht es uns gut, sind vernetzt wie noch nie und haben anscheinend die Zeit um Dinge nachzuholen, die Generationen zurückliegen.

    Ich finde das ja grundlegend richtig, jedoch erscheinen mir die Proteste, Demos leicht überspitzt.

    Am besten bringen wir die ganze Klimadebatte wieder in Gang, dem Klima ists ja wurst wer weiss, schwarz, männlich, weiblich ist. Und das ist gut so.
  • noon 17.06.2020 19:43
    Highlight Highlight Vielen Dank Watson guter Beitrag :)
  • walsi 17.06.2020 19:37
    Highlight Highlight Das Problem sind die sozialen Medien, da werden einzelne Fälle so aufgebauscht und gehen viral, dass alle denken. Scheisse da muss ich reagieren, mich distanzieren, ja nur nicht anecken. Der Witz dabei ist, für die meisten ausserhalb dieser Bubble findet das alles nicht statt. Viele Leute in meinem Bekantenkreis sind nicht auf Twitter, Instagram und Co. unterwegs, die bekommen den grössten Teil davon garnicht mit. Ich weiss, dass ist nicht unbedingt repräsentativ. Genau so wie die Bubbles auf Instagram und Twitter auch nicht repräsentativ sind.
    • Vergugt 17.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Jein. Natürlich sind soziale Medien eine Echokammer, die sich manchmal verselbstständigt. Zu behaupten, Rassismus, Sexismus etc. finden ausserhalb der "Bubble" nicht statt, ist aber mehr als naiv. Und die Betroffenen kriegen das sehr wohl mit.
    • Locutus70 17.06.2020 20:47
      Highlight Highlight Der Mensch ist einfach mit dieser Flut an Informationen vollkommen überfordert bzw. kann diese in dieser geballten Form überhaupt nicht mehr einordnen.
      Wenn einer auf Twitter den lieben langen Tag nur Tweets über Hashtags liest, dann wird er bekloppt.
    • rosen nell 17.06.2020 20:59
      Highlight Highlight sehe ich genau so. millionen sind weder auf sozialen medien aktiv, noch am demonstrieren. die zucken mit der schulter und finden z.b. „problem erkannt. aber warum dieser stress?“. manch ein grosser player vergisst das und verbeisst sich etwas.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 17.06.2020 19:36
    Highlight Highlight Also ich finde nicht, dass wir in der Schweiz solche Diskussionen nicht führen. Tun wir doch regelmässig... vor mittlerweile gefühlt jeder Abstimmung. Gerade jetzt wieder, Burkaverbot.
    Die Schweiz tut sich schwer mit „Rassismus“. Nennen wir es Fremdenfeindlichkeit, weiss sie schon eher was gemeint ist. Eigentlich müsste man nur noch den Überbegriff Diskriminierung verwenden. Die haben wir mittlerweile überall arm:reich gesund:krank männlein:weiblein fremder:ch:ch+migrationshintergrund christ:nicht-christ weiss:farbig usw... und eben nicht zu vergessen: links:rechts. Eine Menge Arbeit!
    • Junge mit Früchtekorb 17.06.2020 20:21
      Highlight Highlight Ich würde das nicht eine Diskussion nennen, was hier in Sachen Rassismus, Kopftuch etc. passiert. Das würde ein respektvolles Anhören, Informieren und Abwägen beinhalten. Es ist eher eine Machtdemonstration.
    • Smeyers 17.06.2020 23:06
      Highlight Highlight @saint; völlig einverstanden mit Dir. Die Gesprächskultur ist in der Schweiz sehr ausgeprägt und zielt auf Kompromisse ab, was nicht schlecht ist (meistens). Den die Welt ist nicht schwarz / weiss. Nur einfache Menschen suchen einfache Antworten, denn es hilft ihnen ihr Weltbild in Gut und Böse einzuteilen.
    • Antiypanikmacher 18.06.2020 00:19
      Highlight Highlight Danke du sprichst mir aus der Seele. Könnte es selber nicht besser formulieren.
      Die Diskusionen wären wohl zielführender wenn wir über Diskriminierung diskutieren würden, denn da haben wir noch viel Luft nach oben und Rassismus hat dabei wahrscheinlich den kleinsten Anteil ohne dies jetzt zu werden. Aber wenn wir in einer idealen Welt keine Diskriminierung mehr haben, haben wir auch kein Rassismusproblem mehr. Diskriminierung ist auch viel schlechter zu leugnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • yoh 17.06.2020 19:32
    Highlight Highlight Merci!

    Wer das Problem der Rassismus-Arena nicht sieht...dem kann Ich auch nicht mehr helfen. Foley und Köppel schlagen Profit aus Rassistischen Ausssagen und nehmen Rassisten in Schutz (Trump, Göring, Bolsonaro etc.)

    Natürlich bringt es nichts mit Ihnen zu Diskutieren.

    • Töfflifahrer 17.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Diskutieren in der Arena? War noch nie möglich und ist wohl auch nicht das Ziel der Sendung. Da werden ausschliesslich extreme Standpunkte vertreten. Die einzigen, die mal vernünftige Voten bringen sind Zuschauer.
    • Schlichtungsbehörde 17.06.2020 21:06
      Highlight Highlight Dein Ernst? Was du hier postest ist antidemokratisch. Das bist du dir bewusst?
    • yoh 17.06.2020 23:08
      Highlight Highlight @Schlichtungsbehörde

      schreib mir doch noch mal wenn der Staat die Weltwoche verbietet, Köppels überaus grosse Platform.

      Des Weiteren wusste Ich nicht, dass es ein Grundrecht ist, in einer Talk-Show auftreten zu dürfen ? Cool.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bullygoal45 17.06.2020 19:24
    Highlight Highlight Vielleicht würde es Helfen unvorteilhafte Aussagen, falsch Verstandene Marketing Aktionen und allgemeine Fehler die Menschen ab und wann machen, nicht gleich mit einem medialen „Shitstorm“ zu beantworten.

    Wir sollten mehr reden und diskutieren - nicht aus Angst schweigen müssen.
    • So en Ueli 17.06.2020 22:18
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • So en Ueli 18.06.2020 07:30
      Highlight Highlight Let's try it again. Der Aussage von bullygoal45 kann ich nur zustimmen. Ich finde es ebenfalls etwas eine sehr beunruhigende Tendenz, dass Firmen sich vor Shitstorms fürchten müssen.

      Fehler passieren und sollten im gegenseitigen Dialog angesprochen werden. Shitstorms finde ich nicht fair und das absolut falsche Mittel.
    • Der müde Joe 18.06.2020 08:29
      Highlight Highlight Das beste das ich seit Wochen hier gelesen habe!👏🏼

      Wir sollten einander wieder mehr vergeben, als zu verurteilen...

      Play Icon
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  • forest high 17.06.2020 19:20
    Highlight Highlight Absolut einverstanden Sarah, ich gebe die Hoffnuung noch nicht auf, aber das alles fällt uns Schweizern schon sehr schwer, obwohl wir seit 1291 ein einig Volk sind ;-)
    • Garp 17.06.2020 20:03
      Highlight Highlight Du hattest in schweizer Geschichte wohl einen Fensterplatz 😁 .
    • Für bessere Tage 17.06.2020 22:52
      Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare lese (uns Schweizern fällt es schwer, wir kehren das Unangenehme unter den Teppich. Rassismus pur 7x24 Stunden pro Woche): Ich glaube wir leben in einem Land, wo alles verhältnismässig gut ist. Wir müssen die Schweiz nicht schlechter machen als sie ist.
    • Perseverance 18.06.2020 08:53
      Highlight Highlight „Wir müssen die Schweiz nicht schlechter machen als sie ist“

      Damit beweist du bloss, dass auch du nicht begreifen willst, worum es wirklich geht! Niemand redet von „schlecht machen“ oder „Schuld“! Es geht vielmehr um die Bereitschaft, Selbstkritik zu üben, das eigene Verhalten und Denken STETS zu hinterfragen, Demut zu zeigen und aus eigenen wie fremder Fehlern zu lernen. Darin sind Schweizer ganz besonders schockierend schlecht! Und nur weil wir „vieles gut und richtig“ machen, sind wir weder fehlerfrei, noch „die Besten“, noch von der Pflicht befreit, sich stets verbessern zu wollen!
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  • Nate Smith 17.06.2020 19:18
    Highlight Highlight Guter Kommentar. Ich sehe es genauso.

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