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Das sind die coolsten Schlittelpisten der Schweiz

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Skifahren und Snowboarden sind ja okay. Aber der wahre Wintersport ist noch immer das Schlitteln. Hier kommen darum zwölf Tipps von coolen Schlittelpisten.

Alp Scheidegg ZH

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Die Schlittelpiste.

Die Alp Scheidegg bei Wald ZH ist im Sommer beliebt bei Gleitschirmfliegern. Lassen es die Schneeverhältnisse zu, erobern im Winter Schlittler die knapp 1200 Meter über Meer liegende Alp. Zu Fuss geht es hinauf zum Restaurant, wo nach einem feinen Znacht die kurvenreiche Strecke hinuntergeschlittelt werden kann.

Wer seinen eigenen Schlitten nicht mitnehmen will, kann diese im Restaurant ausleihen und beim Parkplatz unten deponieren. Mit dem eigenen Schlitten kann je nach Verhältnissen noch etwas weiter runter geschlittelt werden. Die Saison beginnt – wenn es die Verhältnisse zulassen – am 31. Dezember 2019.

Länge: 1,8 km
Start/Ziel: Alp Scheidegg bis Parkplatz Wolfsgrueb
Transport: Nein

Scheidegg, Bild: Instagram/rolf_ritter

Was für eine Aussicht: der Blick Richtung Zürichsee mit den beiden Inseln Ufenau und Lützelau. Bild: Instagram/rolf_ritter

Alp Egg SG

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Die Schlittelpiste.

Wir bleiben in der Gegend des Tössstockgebietes, wechseln aber auf die andere Seite des Rickenpasses: Auch hier empfiehlt sich ein «Znacht und Schlitteln». Es geht zu Fuss hinauf zum Restaurant Alp Egg. Nach einem Fondue werden die 400 Höhenmeter dann rasant wieder gefressen. Schlitten müssen selbst mitgebracht werden, die Schlittelpiste ist offen, sobald es die Verhältnisse zulassen.

Wer nicht bis ganz hinauf zur Egg (1200 m) möchte, kann auch schon beim Restaurant Rittmarren (1050 m) losschlitteln. Dieses bleibt im Winter allerdings geschlossen, die Aussicht auf den Zürichsee ist aber auch von hier wunderbar.

Länge: 3,8 km
Start/Ziel: Alp Egg bis Ricken (Haltestelle Ritmarren)
Transport: Nein​

Gleich geht's weiter mit den Schlittelpisten, vorher ein kurzer Werbe-Hinweis:

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Und nun zurück in den Schnee ...

Weissenberge GL

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Die Schlittelpiste.

Durch die wilde Krauchbachschlucht geht es von Weissenberge rund drei Kilometer hinunter nach Matt GL. Eine Seilbahn sorgt dafür, dass man die 400 Höhenmeter nicht selbst hochlaufen muss. Allerdings muss man von der Bergstation noch rund 500 Meter bis zur Wirtschaft zum Weissenberg und dem Start der Schlittelpiste zu Fuss laufen. Kurz nach dem Start geht es bald kurvenreich durch den Tannenwald. Fiese Haarnadelkurven erfordern dabei einiges Geschick.

Hier gibt's die Strecke im Schnelldurchlauf.

Bei der Talstation können Schlitten gemietet werden. An den Wochenenden gibt's auch ein Laternenschlitteln.

Länge: 3,0 km
Start/Ziel: Weissenberge bis Matt
Transport: Sessellift​

Wiriehorn BE

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Die Schlittelpiste.

Im Naturpark Diemtigtal kann vor dem Wahrzeichen des Tals, dem Wiriehorn, geschlittelt werden. Die Sesselbahn bringt dich hoch zum Start. Dann geht es mehrheitlich durch den Wald auf gut sechs Kilometern wieder runter. Für fortgeschrittene Schlittler gibt es auch noch die schnelle Abzweigvariante.

Auch hier existiert das Geniesser-Nachtschlitteln-Angebot: Hoch zum Berghotel Wiriehorn, ein Fondue geniessen und dann Stirnlampe montieren und runterschlitteln. Je nach Schneeverhältnissen ist die Schlittelpiste ab Mitte Dezember offen, Schlitten können vor Ort gemietet werden.

Länge: 6,0 km
Start/Ziel: Nüegg bis Riedli
Transport: Sessellift​

Saxeten BE

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Die Schlittelpiste.

Zwischendurch wieder eine Schlittelpiste ohne Sessellift – und somit auch weg vom grossen Massentrubel. Von Saxeten (Haltestelle Skipintli) aus wanderst du gut eine Stunde – vorbei an gefrorenen Wasserfällen – hinauf zur Alp Nessleren. Runter geht es dann gut drei Kilometer und 350 Höhenmeter. Zu empfehlen ist ein Zwischenstopp (egal ob beim Hochlaufen oder Runterschlitteln oder beidem) bei der Glühweinbar Chalberboden.

Saxeten, Bild: Interlaken Tourismus

Die Schlittelpiste bei Saxeten. Bild: Interlaken Tourismus

Lassen es die Schneeverhältnisse zu, ist der Schlittelspass ab dem 15. Dezember offen. Falls hier irgendwelche Romantiker mitlesen: Macht diese Abfahrt mal bei Vollmond und mit Stirnlampe.

Länge: 3,5 km
Start/Ziel: Alp Nessleren bis Restaurant Pintli
Transport: Nein​

Urnerboden UR

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Die Schlittelpiste.

Auf dem Urnerboden ist schon die Anreise ein Highlight: In die kleine Gondel, welche dich zur Bergstation Fisetengrat bringt, passen vier Leute. Von dort erreicht man nach 150 Metern den Fisetenpass auf 2033 Metern über Meer. Hier noch kurz das Panorama geniessen und dann heisst's: Ab geht es acht Kilometer und fast 700 Höhenmeter zurück ins Tal. Der Anfang ist dabei ziemlich steil und kurvig, später im Wald wird die Piste flacher.

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Hier gibt's die wilde Fahrt innert knapp 15 Minuten. Video: YouTube/Schlittelfilme

Die letzten rund 500 Meter zur Talstation müssen zu Fuss zurückgelegt werden, Schlitten können gemietet werden. Achtung: Im Winter ist der Urnerboden nur über Linthal erreichbar, der Klausenpass hat Wintersperre.

Länge: 8 km
Start/Ziel: Fisetengrat bis Urnerboden
Transport: Gondelbahn

Les Diablerets VD

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Die Schlittelpiste.

Am Col de la Croix führt der Weg von Les Mazots über sieben Kilometer und rund 550 Höhenmeter runter nach Les Diablerets. Auch hier nimmt uns die Seilbahn den mühsamen Aufstieg ab und wir können die herrliche Aussicht geniessen. Das kann man zwar auch noch auf den ersten Metern der Schlittelpiste, bald allerdings erreichen wir den Wald.

Les Diablerets, Bild. Sebastien Staub

Fackel-Schlittelfahrt Richtung Les Diablerets. bild: Sébastien Staub

Am Mittwoch, Freitag und Samstag ist die Piste auch abends geöffnet. Auf dem Gipfel ein Fondue geniessen und dann runter ins Dorf.

Länge: 7 km
Start/Ziel: Les Mazots bis Les Diablerets
Transport: Sessellift

Les Diablerets, Bild: Matthias Lehmann

bild: matthias Lehmann

Fideriser Heuberge GR

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Die Schlittelpiste.

Die Schlittelpiste von den Fideriser Heubergen (2000 m) hinunter nach Fideris zählt mit seinen elf Kilometern und rund 1100 Höhenmetern zu den längsten der Schweiz. Während der ersten Kilometer verläuft diese ziemlich flach, danach wird es steiler. Für den Transport sorgen Busse, welche zwischen 9 und 13 Uhr regulär verkehren, ansonsten auf Voranmeldung.

Täglich zwischen 14.30 und 16 Uhr wird die Strasse für den Privatverkehr gesperrt und die Schlittler übernehmen – aber Achtung: Auf Gegenverkehr muss trotzdem immer geachtet werden. Vor Ort können im Berghaus Arflina Schlitten gemietet werden. Nachtschlitteln wird täglich bei einer Mindestzahl von sechs Personen organisiert. Ein Bus bringt die Schlittler hinauf, das Nachtessen oben kann direkt mitgebucht werden.

Länge: 11 km
Start/Ziel: Fideriser Heuberge bis Fideris
Transport: Bus

So sieht das dann im Licht der Stirnlampe aus.

Kronberg AI

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Die Schlittelpiste.

Hier kommt wieder eine Schlittelpiste mit umwerfendem Panorama: Auf dem ersten Teilstück sind der Säntis und das Alpsteinmassiv dauernd zu sehen. Hinauf zum Kronberg geht es bequem mit der Gondel, dann braucht es noch einen kurzen Fussmarsch hinauf zum höchsten Punkt, bevor der Spass beginnen kann.

Kronberg, Bild: © appenzell.ch

Rasante Fahrt vorbei an der Kapelle St. Jakob. Bild: © appenzell.ch

Die längste Schlittelpiste der Ostschweiz (7 km, 800 Höhenmeter) beginnt eher flach auf dem Grat. Wer schon jetzt eine Pause benötigt, kann diese im Berggasthaus Scheidegg einlegen. Wirklich steil wird es danach von der Gallishütte bis Gschwendli. Schlitten können gemietet werden. Auch bei Vollmond fährt die Gondel hoch zum Kronberg.

Länge: 7 km
Start/Ziel: Kronberg bis Jakobsbad
Transport: Gondel

Axalp BE

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Die Schlittelpiste.

Für einmal wieder eine kürzere Strecke, dafür ziemlich anspruchsvoll. Von der Windegg geht es in etwas mehr als zwei Kilometern runter auf die Axalp, dabei werden 500 Höhenmeter vernichtet. Den atemberaubenden Blick auf den Brienzersee sollte man sich dabei für die Pausen sparen. Zum Beispiel im Restaurant Hilten.

Axalp, Bild: Interlaken Tourismus

So eine Aussicht wie auf der Schlittelpiste der Axalp gibt es nicht überall. Bild: Interlaken Tourismus

Unten angekommen geht es zu Fuss oder mit dem Bus wieder zur Talstation des Sessellifts. Schlitten können vor Ort gemietet werden. Die Wintersaison startet am 21. Dezember.

Länge: 2 km
Start/Ziel: Windegg bis Axalp
Transport: Sessellift

Axalp, Bild: Interlaken Tourismus

Pause mit Blick auf den Brienzersee. bild: interlaken Tourismus

Kerenzerberg GL

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Die Schlittelpiste.

Wir bleiben bei den Schlittelpisten mit grossartigem Panorama. Von der Bergstation Habergschwänd bis nach Filzbach am Kerenzerberg sieht man immer wieder die sieben Churfirsten hinter dem Walensee thronen. Auf rund sechs Kilometern werden 550 Höhenmeter zurückgelegt. Die Strecke gilt als Klassiker und ist für Familien geeignet.

Schlittenmiete ist vor Ort möglich, Nachtschlitteln findet jeweils am Samstag statt – wer will, inklusive Fondue bei der Bergstation.

Länge: 6 km
Start/Ziel: Habergschwänd bis Filzbach
Transport: Sessellift

Weissenstein SO

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Die Schlittelpiste.

Die Passstrasse auf den Weissenstein wird im Winter gesperrt. Wenn es die Schneeverhältnisse zulassen, bedeutet dies: Grandioser Schlittelspass. Positiv auch: Hat es nicht so viel Schnee, kann schon in der Mittelstation Nesselboden wieder auf die Gondel umgestiegen werden. Bei der Bergstation lohnt sich auch noch der kurze Aufstieg zum Restaurant, was die Schlittelpiste nochmals verlängert.

Weissenstein, Bild: instagram/steddycooper

Schlitteln am Weissenstein. Das geht auch (zumindest manchmal) über dem Nebel. bild: instagram/steddycooper

Unterwegs benötigt es bei einem Gefälle von bis zu 20 Prozent teilweise auch etwas Mut oder zumindest überlegtes Fahren. Schlitten können bei der Bergstation der Seilbahn gemietet werden.

Länge: 5 km
Start/Ziel: Weissenstein bis Oberdorf
Transport: Gondeln

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Delay Lama
23.12.2019 11:50registriert October 2016
Für mich fehlt hier ganz klar der Klassiker Bergün! Die längste Naturschlittelbahn Europas, mit einer Strecke von über 6 km ist ein tolles Erlebnis!
1783
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TheLaenz
23.12.2019 11:29registriert March 2014
Mir fehlt noch die Nachtschlittelpiste Preda-Bergün. Alleine die Fahrt mit dem Bernina Express macht richtig viel Spass und ist in der verschneiten Landschaft schon eine Reise wert. Geschlittelt wird auf der gesperrten Albulapassstrasse.
1264
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Bin nur wegen der Kommentare hier
23.12.2019 11:16registriert November 2018
Da ist eine grosse Lücke in der Liste: die Schlittelpiste vom Faulhorn via Bussalp nach Grindelwald. Den Aufstieg ab Firstbahn muss man sich verdienen, dafür gibt's als Belohnung 15 km Schlittelspass.
Das 'Filetstück' ist definitiv der Teil oberhalb der Bussalp; unpräparierte Strecke mit einer einmaligen Aussicht
953
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